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03
2010
60% aller Kinder in den Kindertageseinrichtungen in Hamburg-Mitte haben mindestens einen ausländischen ElternteilGeschrieben von: Klaus in Hamburg, JugendDas Statistikamt Nord hat interessante Zahlen über den Anteil an Kinder ausländischer Herkunft in Tageseinrichtungen in den Bezirken Hamburgs veröffentlicht. Anfang März 2009 hatten fast 38 Prozent aller in Hamburger Kindertageseinrichtungen betreuten Kinder mindestens einen aus dem Ausland stammenden Elternteil. Das ist ein Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anteil der Kita-Kinder ausländischer Herkunft war mit 60 Prozent im Bezirk Hamburg-Mitte am höchsten, so das Statistikamt Nord. Auch der Bezirk Harburg wies mit 46 Prozent eine überdurchschnittliche Quote auf. Vergleichsweise wenige Kinder mit Migrationshintergrund gab es in den Kitas der Bezirke Wandsbek (32 Prozent), Eimsbüttel (30 Prozent) und Hamburg-Nord (27 Prozent). Insgesamt hatten fast 26 500 Kita-Kinder ausländische Wurzeln, das waren knapp sechs Prozent mehr als vor Jahresfrist. Auch ihr Anteil an allen in Tageseinrichtungen betreuten Kindern ist geringfügig gestiegen. Das durch den hohen Anteil besondere Anforderungen an die Betreuungseinrichtungen gestellt werden zeigt eine weitere Statistik aus dem letzten Jahr: Lediglich 39 Prozent der in Hamburger Tageseinrichtungen betreuten Kinder von Eltern ausländischer Herkunft sprechen in der Familie vorrangig deutsch. Den Rest des Eintrages lesen » Schlagwörter:Bilder, Bildung, Jugend, Statistik
06
03
2010
Das war es dann wohl mit der Verlegung der Wilhelmsburger ReichsstraßeGeschrieben von: Klaus in IBA/IGS, Kirchdorf, Verkehr, WilhelmsburgDer Plan die Wilhelmsburger Reichsstraße bis zum Beginn der Internationalen Gartenschau 2015 an die Bahnstrecke zu verlegen war schon immer sehr ambitioniert. Jetzt hat sich unter überraschend starker Beteiligung eine Klagegemeinschaft “Rechtsschutz Lebensqualität Wilhelmsburg” gegründet, die erwarten lässt, das sich die notwendigen Genehmigungsverfahren für die Straßenbauten auf Jahre hinaus verzögern werden. Mit einer Verlegung der Reichstraße bis zum Beginn der Internationalen Gartenschau ist nicht mehr zu rechnen. Mit einem sogenannten Beteiligungsverfahren hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) versucht, in Wilhelmsburg eine breite Zustimmung zur Verlegung der Reichsstraße zu sichern. Die Vorbereitungen für Verlegung als autobahnartige Bundesstraße und das Einleiten des Linienbestimmungsverfahrens für die Südtrasse der Hafenquerspange (HQS), einer neuen Ost-West-Autobahn durch Wilhelmsburg haben das Vertrauen in die Senatspolitik jedoch grundlegend erschüttert. Mehr als 150 Wilhelmsburger waren an Donnerstag dabei als im Gasthaus Sohre die Klagegemeinschaft gegründet wurde. Die Zahl der Gesellschafter ist nach Angaben der Gründer bereits doppelt so hoch wie für die anstehenden rechtlichen Schritte erforderlich. Den Rest des Eintrages lesen » Schlagwörter:IBA/IGS, Verkehr, Wilhelmsburg
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03
2010
Das Hafenmuseum im Abbau: Schliessung nicht ausgeschlossenGeschrieben von: Klaus in Hamburg, Kleiner Grasbrook, Kultur
Heute musste die Direktorin des Museums der Arbeit Prof. Dr. Kirsten Baumann den ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern des Hafenmuseums eine bittere Nachricht überbringen: Aufgrund der Sparvorgaben des Senates muss die Stiftung Historische Museen Hamburg erhebliche Mittel einsparen. Die Folge: Der Stiftungsrat hat beschlossen, das Hafenmuseum in diesem Jahr für Besucher zu schließen. Ob dieser Beschluss vollkommen umgesetzt wird, oder ob es gelingt wenigstens an den Wochenenden zu öffnen ist noch ungeklärt.
Durch die Schließung sollen gerade einmal 80.000 EUR eingespart werden. Besonders absurd stellt sich die Situation des Hafenmuseums dar, weil von der Kulturbehörde gerade ein Gutachten Auftrag gegeben worden ist, wie das Hafenmuseum langfristig ausgebaut, und dabei erheblich vergrößert werden kann. Dieses Gutachten kostet, so hört man, alleine schon 140.000 EUR. Die ehrenamtlichen Helfer des Museums reagierten mit Enttäuschung auf die Botschaft. Sie würden freiwillig und ohne Bezahlung wertvolle Arbeitszeit in den Aufbau und Erhalt des Museums zum Wohle der Hansestadt investieren, der Senat würde das Engagement aber nicht angemessen honorieren, sondern im Gegenteil immer fordern und noch mehr fordern. Sie machten auch klar, das ohne ihre Arbeitszeit die Kosten für das Museum erheblich steigen würden, selbst wenn es nur um den Erhalt und die Aufbewahrung der Exponate ginge. Eine Schließung für den Besucherverkehr hätte daher statt Einsparungen nur höhere Kosten zur Folge. Den Rest des Eintrages lesen » Schlagwörter:Geschichte, Hafen, Kleiner Grasbrook, Kultur
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02
2010
Der Tag an dem wir das IBA-Dock erobertenGeschrieben von: Klaus in IBA/IGS, Veddel, Wilhelmsburg
Rappelvoll war es den ganzen Tag: Nach dem Jahresempfang, an dem man nur auf Einladung teilnehmen konnte, hat die IBA zum ersten mal alle Elbinsulaner auf das IBA-Dock eingeladen, das im Müggenburger Zollhafen schwimmt. Der “Tag der Projekte” war eine erfolgreiche Veranstaltung
Diverse Vereine, Institutionen und Initiativen nutzten die Gelegenheit, sich den Besuchern zu präsentieren. Von der Arbeitsloseninitative Wilhelmsburg, Get the Kick, dem Hafenmuseum, Made in Veddel, der Pro Quartier bis zum Wilhelmsburger Türkischen Elternbund und noch vielen weiteren waren alle dabei. Kinder wurden mit Bastelangeboten bei Laune gehalten, und ein moderiertes Programm gab es obenauf. Für das leibliche Wohl sorgten die Crew vom Scotland Jard und der Elternbund. Den Rest des Eintrages lesen » Schlagwörter:IBA/IGS, Veddel, Wilhelmsburg
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02
2010
Kinderarmut in Hamburg: Die Veddel wieder knallrotGeschrieben von: Klaus in Bezirksversammlung, Hamburg, Jugend, Veddel, Wilhelmsburg
In Dulsberg leben nach den Zahlen von 2008 54,4% der Kinder von staatlicher Unterstützung, die Veddel folgt mit einem Anteil von 52,6%. In Billstedt liegt der Wert mit 51,1% kaum geringer, und Wilhelmsburg folgt mit 49,7%. Insgesamt waren in Hamburg 26% aller Kinder von staatlichen Leistungen abhängig. Erstmalig wurden in der Statistik alle staatlichen Hilfeleistungen zusammengefasst. Die Hilfequote bei Kindern ist in Hamburg doppelt so hoch, wie die der Erwachsenen. Das Kinder ein Armutsrisiko darstellen, wird schon lange diskutiert. Die Lage auf der Veddel kann aber kaum überraschen, befinden wir uns doch in dem ärmsten Stadtteil Hamburgs. Für die Bezirkspolitik stellt sich die Frage, mit welchen Maßnahmen man die Situation der Kinder abfedern kann, und zwar vor dem Hintergrund das gerade Hamburg-Mitte in besonderer Weise von dem Problem betroffen ist. Hier brennt es sozusagen an jeder Ecke. Im Rahmen der Möglichkeiten wird auf der Veddel einiges getan. Den Rest des Eintrages lesen » Schlagwörter:Hamburg, Jugend, Veddel
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02
2010
Zukunft Elbinsel zur Hafenquerspange: Veraltete Glaubenssätze statt neuer GlaubwürdigkeitGeschrieben von: Klaus in Hamburg, Lärm, Verkehr, WilhelmsburgDer Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat heute auf einer seiner Webseiten eine Presseerklärung veröffentlicht, die sich mit der Senatsentscheidung zur sogenannten Hafenquerspange, eine Autobahn quer durch den Süden der Elbinseln befasst. In der Presseerklärung werfen Sie dem schwarz-grünen Senat ein Festhalten an veralteten Glaubenssätzen der Verkehrspolitik vor. Der grünen Senatorin Anja Hajduk halten sie ein Zitat aus dem Wahlkampf vor, das der jetzigen Entwicklung widerspricht. Damals sagte die Senatorin, die jetzt die Autobahnpläne massiv vorantreibt: An dieser Stelle dokumentiere ich die ganze Pressemitteilung des Vereines: Den Rest des Eintrages lesen » Schlagwörter:Hafen, Hafenquerspange, Hamburg, Senat, Umwelt, Verkehr, Wilhelmsburg
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02
2010
Die Wilhelmsburger im IBA/igs Beteiligungsgremium stellen sich hinter die Baumfällungen der GartenschauGeschrieben von: Klaus in IBA/IGS, Wilhelmsburg
In einer anderthalb Stunden langen Diskussion befürworteten die Mitglieder des IBA/igs Beteiligungsgremiums die Baumfällungen, die im Vorfeld der Internationalen Gartenschau für viel Gesprächsstoff und Proteste gesorgt haben. In den Diskussionsbeiträgen wurde zwar Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit der igs laut, aber die Maßnahmen an sich wurden befürwortet. Eine Teilnehmerin fasste in der Diskussion die laut gewordenen Proteste mit prägnanten Worten zusammen: In Wilhelmsburg solle alles besser werden, aber nichts dürfe sich verändern.
Claus Kriegs, der die igs im Beteiligungsgremium vertritt, gab zu das die Macher der Gartenschau bei den einzelnen Projekten nicht dargestellt hätten, wie viele Bäume den Maßnahmen jeweils zum Opfer fallen. Andererseits hatte niemand die Menschen auf die schockierenden Eindrücke vorbereiten können, die gerodete Flachen bei den Betrachtern hinterlassen. Auch eine noch bessere Öffentlichkeitsarbeit hätte das nicht verhindern können. Natürlich wurden auch die Bemühungen der igs nicht so viele Bäume zu fällen, wie Genehmigungen beantragt positiv gewürdigt. Außerdem hatte das Gremium sich bereits vorher darauf verständigt, sich über Fragen des Umweltausgleiches informieren zu lassen. Der Diskussion folgte kein Beschluss des Gremiums, aber das Meinungsbild war, trotz zwiespältiger Gefühle eindeutig. Die Pläne der Gartenschau seinen umfangreich präsentiert und diskutiert worden. Jeder Ortskundige hätte wissen können, was dies für den Baumbestand bedeute. Den Rest des Eintrages lesen » Schlagwörter:IBA/IGS, Umwelt, Wilhelmsburg |















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