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	<title>Kommentare zu: Der Senat will im Fr&#252;hjahr &#252;ber die Universit&#228;t auf dem Kleinen Grasbrook entscheiden</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 17:20:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/02/der-senat-will-im-fruehjahr-ueber-die-universitaet-auf-dem-kleinen-grasbrook-entscheiden/comment-page-1/#comment-72</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 16:25:49 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Kapit&#228;n,

auch wenn Sie sich nicht f&#252;r die L&#228;rmbelastungen in den meisten Teilen der Veddel interessieren, ich tue es schon. Deshalb ist es auch Teil meiner Argumentation.

Ich glaube nicht, das die Entwicklung der Mieten auf der Veddel noch wesentlich gesteigert werden kann. Bereits in der Vergangenheit hat die SAGA/GWG die Mieten oft um die maximal zul&#228;ssige Marge angehoben. Das wird sie auch weiter tun, f&#252;rchte ich. Der vorherige Senat hatte der SAGA/GWG h&#246;chstm&#246;gliche Wirtschaftlichkeit verordnet, salopper formuliert: Sie sollte rausholen, was rauszuholen ist. Die Jubelmeldung der Gesellschaft &#252;ber das sehr gute Jahresergebnis 2007 ist eben auf Kosten der Mieter entstanden.
  
Meiner Ansicht nach wird sich auf der Veddel die Entwicklung der Schanze trotzdem nicht wiederholen. Denn daf&#252;r fehlt eine wichtige Voraussetzung: Die Grundst&#252;cksspekulation.

Auf der Veddel geh&#246;ren die meisten Geb&#228;ude &#252;ber die SAGA und GWG der Stadt Hamburg. Solange diese nicht verkauft werden, gibt es keine Grundlage f&#252;r Spekulation. Selbst wenn die Stadt die Geb&#228;ude irgendwann verkauft, was im Augenblick nur die FDP vorschl&#228;gt, ist es schwer vorstellbar das die vorhandene Bebauung durch teure Neubauten ersetzt wird.

Das durch die bevorzugte Vergabe von Wohnungen durch die SAGA/GWG an junge Menschen ein anderes Klientel in den Stadtteil gekommen ist, steht au&#223;er Frage. Im Rahmen des Studentenprogrammes war das sogar offizielle Politik.  Allerdings hatte es auch Leerstand gegeben. Inzwischen ist g&#252;nstiger Wohnraum &#252;berall in der Stadt knapper geworden, was &#252;brigens auch auf die Vernachl&#228;ssigung des &#246;ffentlich gef&#246;rderten Wohnungsbaues durch die CDU-Senate entstanden ist. Dadurch ist es f&#252;r viele hier ans&#228;ssige Familien schwerer geworden, f&#252;r aus- oder umziehende Familienangeh&#246;rige Wohnungen in der N&#228;he zu bekommen. 

Andererseits ist es aber auch nicht w&#252;nschenswert, das man durch gezielte Vermietungspolitik die Gettoisierung einzelner Stadtteile betreibt. Ich finde hier muss mit Augenma&#223; vorgegangen werden. Die Vermietungspolitik darf nicht verdr&#228;ngen, aber eine normale Fluktuation darf sehr wohl genutzt werden. Dabei w&#228;re es auch nicht richtig Neuvermietungen ausschlie&#223;lich an diese oder jene Gruppe vorzunehmen. Das richtige Ma&#223; zu bestimmen ist die eigentliche Kunst.

Das sich Politik dagegen wehrt, das &quot;Geld in die Kassen&quot; gesp&#252;lt wird, haben wir bereits bewiesen. So hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte bereits vor Jahren soziale Erhaltungsverordnungen beschlossen, etwa in der S&#252;dlichen Neustadt. 

Ihre urspr&#252;ngliche Frage drehte sich um die Ansiedlung der Universit&#228;t auf dem Kleinen Grasbrook. Sie m&#252;ssen sich bei allen Diskussionen fragen, was die Alternativen sind. Eines ist sicher: Die Entwicklung wird nicht auf dem Status Quo stehenbleiben. Wir haben die Wahl zwischen noch mehr Verkehr und noch mehr L&#228;rm, oder neuen und teureren Wohnungen, oder einer Universit&#228;t mit einer moderateren Entwicklung. Vielleicht gibt es noch andere L&#246;sungen. Im Augenblick sehe ich f&#252;r uns keine attraktivere, als die Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook zu verlegen.  

Die Menschen au der Veddel w&#252;nschen sich weiterf&#252;hrende Schulen in der N&#228;he, bessere Einkaufsm&#246;glichkeiten, noch sch&#246;nere Restaurants und Pl&#228;tze zum Aufhalten, mehr &#196;rzte und weniger L&#228;rm. Ich meine diese Ziele k&#246;nnen wir nur erreichen, wenn wir die bestehende Isolation des Insel Veddel durch die Belebung des Kleinen Grasbrookes verringern. Die Universit&#228;t ist eine Chance dazu.

Und selbst wenn sie nicht kommt, bleibt die Idee den Kleinen Grasbrook f&#252;r eine st&#228;dtebauliche Entwicklung zu &#246;ffen in den K&#246;pfen haften. Ich finde das gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Kapit&#228;n,</p>
<p>auch wenn Sie sich nicht f&#252;r die L&#228;rmbelastungen in den meisten Teilen der Veddel interessieren, ich tue es schon. Deshalb ist es auch Teil meiner Argumentation.</p>
<p>Ich glaube nicht, das die Entwicklung der Mieten auf der Veddel noch wesentlich gesteigert werden kann. Bereits in der Vergangenheit hat die SAGA/GWG die Mieten oft um die maximal zul&#228;ssige Marge angehoben. Das wird sie auch weiter tun, f&#252;rchte ich. Der vorherige Senat hatte der SAGA/GWG h&#246;chstm&#246;gliche Wirtschaftlichkeit verordnet, salopper formuliert: Sie sollte rausholen, was rauszuholen ist. Die Jubelmeldung der Gesellschaft &#252;ber das sehr gute Jahresergebnis 2007 ist eben auf Kosten der Mieter entstanden.</p>
<p>Meiner Ansicht nach wird sich auf der Veddel die Entwicklung der Schanze trotzdem nicht wiederholen. Denn daf&#252;r fehlt eine wichtige Voraussetzung: Die Grundst&#252;cksspekulation.</p>
<p>Auf der Veddel geh&#246;ren die meisten Geb&#228;ude &#252;ber die SAGA und GWG der Stadt Hamburg. Solange diese nicht verkauft werden, gibt es keine Grundlage f&#252;r Spekulation. Selbst wenn die Stadt die Geb&#228;ude irgendwann verkauft, was im Augenblick nur die FDP vorschl&#228;gt, ist es schwer vorstellbar das die vorhandene Bebauung durch teure Neubauten ersetzt wird.</p>
<p>Das durch die bevorzugte Vergabe von Wohnungen durch die SAGA/GWG an junge Menschen ein anderes Klientel in den Stadtteil gekommen ist, steht au&#223;er Frage. Im Rahmen des Studentenprogrammes war das sogar offizielle Politik.  Allerdings hatte es auch Leerstand gegeben. Inzwischen ist g&#252;nstiger Wohnraum &#252;berall in der Stadt knapper geworden, was &#252;brigens auch auf die Vernachl&#228;ssigung des &#246;ffentlich gef&#246;rderten Wohnungsbaues durch die CDU-Senate entstanden ist. Dadurch ist es f&#252;r viele hier ans&#228;ssige Familien schwerer geworden, f&#252;r aus- oder umziehende Familienangeh&#246;rige Wohnungen in der N&#228;he zu bekommen. </p>
<p>Andererseits ist es aber auch nicht w&#252;nschenswert, das man durch gezielte Vermietungspolitik die Gettoisierung einzelner Stadtteile betreibt. Ich finde hier muss mit Augenma&#223; vorgegangen werden. Die Vermietungspolitik darf nicht verdr&#228;ngen, aber eine normale Fluktuation darf sehr wohl genutzt werden. Dabei w&#228;re es auch nicht richtig Neuvermietungen ausschlie&#223;lich an diese oder jene Gruppe vorzunehmen. Das richtige Ma&#223; zu bestimmen ist die eigentliche Kunst.</p>
<p>Das sich Politik dagegen wehrt, das &#8220;Geld in die Kassen&#8221; gesp&#252;lt wird, haben wir bereits bewiesen. So hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte bereits vor Jahren soziale Erhaltungsverordnungen beschlossen, etwa in der S&#252;dlichen Neustadt. </p>
<p>Ihre urspr&#252;ngliche Frage drehte sich um die Ansiedlung der Universit&#228;t auf dem Kleinen Grasbrook. Sie m&#252;ssen sich bei allen Diskussionen fragen, was die Alternativen sind. Eines ist sicher: Die Entwicklung wird nicht auf dem Status Quo stehenbleiben. Wir haben die Wahl zwischen noch mehr Verkehr und noch mehr L&#228;rm, oder neuen und teureren Wohnungen, oder einer Universit&#228;t mit einer moderateren Entwicklung. Vielleicht gibt es noch andere L&#246;sungen. Im Augenblick sehe ich f&#252;r uns keine attraktivere, als die Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook zu verlegen.  </p>
<p>Die Menschen au der Veddel w&#252;nschen sich weiterf&#252;hrende Schulen in der N&#228;he, bessere Einkaufsm&#246;glichkeiten, noch sch&#246;nere Restaurants und Pl&#228;tze zum Aufhalten, mehr &#196;rzte und weniger L&#228;rm. Ich meine diese Ziele k&#246;nnen wir nur erreichen, wenn wir die bestehende Isolation des Insel Veddel durch die Belebung des Kleinen Grasbrookes verringern. Die Universit&#228;t ist eine Chance dazu.</p>
<p>Und selbst wenn sie nicht kommt, bleibt die Idee den Kleinen Grasbrook f&#252;r eine st&#228;dtebauliche Entwicklung zu &#246;ffen in den K&#246;pfen haften. Ich finde das gut.</p>
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		<title>Von: Herr Kapitän</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/02/der-senat-will-im-fruehjahr-ueber-die-universitaet-auf-dem-kleinen-grasbrook-entscheiden/comment-page-1/#comment-71</link>
		<dc:creator>Herr Kapitän</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 12:40:04 +0000</pubDate>
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		<description>Die L&#228;rmbelastung war in kein Teil meiner Fragen.
Ich wohne in unmittelbarer N&#228;he zu Autobahn und empfinde den L&#228;rm auch bei ge&#246;ffnetem Fenster nicht wirklich als st&#246;rend.
Bei geschlossenem Fenster ist fast nichts zu h&#246;ren, da wurde mit dreifachverglasung und Schallschutzfenstern sehr gute Arbeit geleistet.

Aber zur&#252;ck zu meinen eigentlichen Fragen.
Das die Stadt auf dem Grasbrook viel Geld verdienen kann wenn die Universit&#228;t dorthin zieht steht ausser frage.
Das die Mieten in der Vergangenheit gestiegen sind ebenso.
Allerding wird der Umfang dieser Mieterh&#246;hungen ein anderer sein.
Man kann da die Schanze als Beispiel nennen denke ich.
Den Stadtteilen Veddel und Willhelmsburg wird eine &#228;hnliche Entwicklung bevorstehen bzw. ist schon jetzt zu bemerken.
Ger&#252;chten zu folge vergibt die Saga/GWG bereits jetzt Wohnungen bevorzugt an Studenten und &quot;junge Kreative&quot; und verdr&#228;ngt so Migrantenfamilien aus diesen Bereichen.
Grade in Willhelmsburg ist diese Entwicklung deutlich zu sp&#252;ren.
Immerhin gibt es dort bereits Café&#039;s mit Latte Macciato Preise jenseits der 2,50€.

Glauben sie ernsthaft das die Politik sich dagegen wehren wird mehr Geld in die Kassen zu sp&#252;len?
Oder die Attraktivit&#228;t der Stadteile zu erh&#246;hen und so mehr Studenten und &quot;junge Kreative&quot; anzuziehen?
Welche folgen das auf die Mietpreisentwicklung und damit f&#252;r die finanzschw&#228;cheren Teile der Elbinselbewohner hat braucht wohl nicht weiter ausgef&#252;hrt werden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die L&#228;rmbelastung war in kein Teil meiner Fragen.<br />
Ich wohne in unmittelbarer N&#228;he zu Autobahn und empfinde den L&#228;rm auch bei ge&#246;ffnetem Fenster nicht wirklich als st&#246;rend.<br />
Bei geschlossenem Fenster ist fast nichts zu h&#246;ren, da wurde mit dreifachverglasung und Schallschutzfenstern sehr gute Arbeit geleistet.</p>
<p>Aber zur&#252;ck zu meinen eigentlichen Fragen.<br />
Das die Stadt auf dem Grasbrook viel Geld verdienen kann wenn die Universit&#228;t dorthin zieht steht ausser frage.<br />
Das die Mieten in der Vergangenheit gestiegen sind ebenso.<br />
Allerding wird der Umfang dieser Mieterh&#246;hungen ein anderer sein.<br />
Man kann da die Schanze als Beispiel nennen denke ich.<br />
Den Stadtteilen Veddel und Willhelmsburg wird eine &#228;hnliche Entwicklung bevorstehen bzw. ist schon jetzt zu bemerken.<br />
Ger&#252;chten zu folge vergibt die Saga/GWG bereits jetzt Wohnungen bevorzugt an Studenten und &#8220;junge Kreative&#8221; und verdr&#228;ngt so Migrantenfamilien aus diesen Bereichen.<br />
Grade in Willhelmsburg ist diese Entwicklung deutlich zu sp&#252;ren.<br />
Immerhin gibt es dort bereits Café&#8217;s mit Latte Macciato Preise jenseits der 2,50€.</p>
<p>Glauben sie ernsthaft das die Politik sich dagegen wehren wird mehr Geld in die Kassen zu sp&#252;len?<br />
Oder die Attraktivit&#228;t der Stadteile zu erh&#246;hen und so mehr Studenten und &#8220;junge Kreative&#8221; anzuziehen?<br />
Welche folgen das auf die Mietpreisentwicklung und damit f&#252;r die finanzschw&#228;cheren Teile der Elbinselbewohner hat braucht wohl nicht weiter ausgef&#252;hrt werden&#8230;</p>
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		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/02/der-senat-will-im-fruehjahr-ueber-die-universitaet-auf-dem-kleinen-grasbrook-entscheiden/comment-page-1/#comment-43</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 12:46:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.veddel.net/wordpress/?p=195#comment-43</guid>
		<description>Ja, &quot;Herr Kapit&#228;n&quot;, das sind wichtige Fragen!
Die Veddel lebt in der Nachbarschaft des Hafens und ist umzingelt von l&#228;rmenden Verkehrsachsen und Industrie. Auf dieser Insel leben etwa 5.000 Menschen. Das ist recht wenig um eine Infrastruktur mit Schulen, Gesch&#228;ften, &#196;rzten, Banken und so weiter aufrecht zu erhalten. 
Die Belastungen durch L&#228;rm zu verringern ist eine wichtige Aufgabe f&#252;r Politik und Verwaltung. Eine Entwicklung des Kleinen Grasbrook weg von der Industrie und hin zu einem Wohn- und Lehrstandort w&#252;rde die isolierte Lange unserer Insel aufbrechen, und k&#246;nnte die L&#228;rmsituation verbessern. Und zwar nicht nur, weil weniger Verkehr im unmittelbaren Umkreis erzeugt w&#252;rde, sondern auch weil man &#252;ber vollkommen neue L&#228;rmschutzma&#223;nahmen diskutieren m&#252;sste.
Das es die Entwicklung des Kleinen Grasbrook in Richtung Wohnungsbau sp&#228;testens im Anschluss an die Fertigstellung der Hafencity geben wird scheint mir sehr wahrscheinlich. Eine gro&#223;fl&#228;chige Nutzung durch eine Universit&#228;t, verbunden mit Wohnraum und Einkaufsm&#246;glichkeiten scheint mir sehr viel erstrebenswerter als Wohnungsbau zu den Preisen vom Kaiserkai. 
Auf dem Kleinen Grasbrook k&#246;nnte die Stadt &#252;brigens wesentlich mehr Geld verdienen, als auf der Veddel. Das bei einer steigenden Attraktivit&#228;t eines Stadtteils k&#246;nnen auch Mieterh&#246;hungen die Folge sein. Allerdings: Die haben auch in der Vergangenheit stattgefunden, und zwar ohne Universit&#228;t. 
Immerhin: Solange die meisten Wohnungen im st&#228;dtischen Besitz bleiben, kann Politik die Spekulation um Wohnungen eind&#228;mmen. Das muss sie dann aber auch wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, &#8220;Herr Kapit&#228;n&#8221;, das sind wichtige Fragen!<br />
Die Veddel lebt in der Nachbarschaft des Hafens und ist umzingelt von l&#228;rmenden Verkehrsachsen und Industrie. Auf dieser Insel leben etwa 5.000 Menschen. Das ist recht wenig um eine Infrastruktur mit Schulen, Gesch&#228;ften, &#196;rzten, Banken und so weiter aufrecht zu erhalten.<br />
Die Belastungen durch L&#228;rm zu verringern ist eine wichtige Aufgabe f&#252;r Politik und Verwaltung. Eine Entwicklung des Kleinen Grasbrook weg von der Industrie und hin zu einem Wohn- und Lehrstandort w&#252;rde die isolierte Lange unserer Insel aufbrechen, und k&#246;nnte die L&#228;rmsituation verbessern. Und zwar nicht nur, weil weniger Verkehr im unmittelbaren Umkreis erzeugt w&#252;rde, sondern auch weil man &#252;ber vollkommen neue L&#228;rmschutzma&#223;nahmen diskutieren m&#252;sste.<br />
Das es die Entwicklung des Kleinen Grasbrook in Richtung Wohnungsbau sp&#228;testens im Anschluss an die Fertigstellung der Hafencity geben wird scheint mir sehr wahrscheinlich. Eine gro&#223;fl&#228;chige Nutzung durch eine Universit&#228;t, verbunden mit Wohnraum und Einkaufsm&#246;glichkeiten scheint mir sehr viel erstrebenswerter als Wohnungsbau zu den Preisen vom Kaiserkai.<br />
Auf dem Kleinen Grasbrook k&#246;nnte die Stadt &#252;brigens wesentlich mehr Geld verdienen, als auf der Veddel. Das bei einer steigenden Attraktivit&#228;t eines Stadtteils k&#246;nnen auch Mieterh&#246;hungen die Folge sein. Allerdings: Die haben auch in der Vergangenheit stattgefunden, und zwar ohne Universit&#228;t.<br />
Immerhin: Solange die meisten Wohnungen im st&#228;dtischen Besitz bleiben, kann Politik die Spekulation um Wohnungen eind&#228;mmen. Das muss sie dann aber auch wollen.</p>
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		<title>Von: Herr Kapitän</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/02/der-senat-will-im-fruehjahr-ueber-die-universitaet-auf-dem-kleinen-grasbrook-entscheiden/comment-page-1/#comment-42</link>
		<dc:creator>Herr Kapitän</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 08:58:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.veddel.net/wordpress/?p=195#comment-42</guid>
		<description>Was w&#252;rde die Verlegung der Uni f&#252;r die Elbinsel und ihre Einwohner bringen?
W&#252;rde sie nicht eher der SAGA/GWG etwas bringen?
N&#228;mlich imens erh&#246;hte Mieteinnahmen durch wachsende Atraktivit&#228;t des Stadteiles?
Was w&#252;rde Der Umzug f&#252;r die hier lebenden Migranten bringen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was w&#252;rde die Verlegung der Uni f&#252;r die Elbinsel und ihre Einwohner bringen?<br />
W&#252;rde sie nicht eher der SAGA/GWG etwas bringen?<br />
N&#228;mlich imens erh&#246;hte Mieteinnahmen durch wachsende Atraktivit&#228;t des Stadteiles?<br />
Was w&#252;rde Der Umzug f&#252;r die hier lebenden Migranten bringen?</p>
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