Archiv für September 2008

Ballsaal Veddel

Ballsaal Veddel

Donnerstag wird im alten Ballsaal auf der Veddel Macbeth von William Shakespeare aufgeführt.
Es gibt nur eine einzige Aufführung: Donnerstag, 18 Sept. 2008 20:00 Uhr. Plätze kann man reservieren unter karten@elbdeich23.info, der Eintritt kostet 4,00 € bis 6,00 €.

Zuerst sehen sie einfach nur jung, gut und vital aus. Die erste Schlacht ist erfolgreich geschlagen, mit dem sich anschließenden Meeting haben sie nicht gerechnet. Doch hier gibt es die entscheidenden Vorhersagen für ihre Karriere – die Weichen scheinen gestellt: Die Karriere will gemacht werden, und da ist jedes Mittel recht. Oder ist alles eine große Falle? Mit jedem Mord rückt das zweite Meeting näher…

Der Regisseur Evgeni Mestetschkin schloß in Moskau an der Staatlichen Hochschule “GITIS” das Studium „Theater- und Zirkusregie“ ab und gründete 1994 mit Stephan Maria Fischer die Einfache Bühne (www.einfache-buehne.de) und hat hier bisher 18 Stücke inszeniert. Er unterrichtet und leitet

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Eine Provinzposse die so doof ist das man sich als Hamburger schämen muss spielt sich gerade um die Benennung des Flughafens Fuhlsbüttel in der Hamburgischen Bürgerschaft ab.

Am 11. Dezember soll die neue Flughafen-S-Bahn von Ohlsdorf nach Fuhlsbüttel eröffnet werden. Hamburgs Flughafen bekommt damit endlich einen Bahnanschluss. Allerdings führt die Bezeichnung der Station zu Streit. Die vom der Deutschen Bahn vorgesehene Name “Hamburg-Airport” passt Klaus-Peter Hesse (CDU) und Martina Gregersen (GAL) nicht. Sie wollen die deutsche Bezeichnung “Flughafen” durchdrücken. Eine vorgesehene Präsentation musste abgesagt werden. Nun soll die Bürgerschaft entscheiden.

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HPA: Betreten verboten

HPA: Betreten verboten

Wenn es um Dinge geht, die wenig mit Schifffahrt zu tun haben, aber doch im offiziellen Hafengebiet, und damit in der Zuständigkeit der Hamburg Port Authority (HPA) liegen ist diese meist recht langsam. Wenn die HPA jedoch um ihren Einfluss fürchten muss, kann sie auch blitzschnell handeln.

Am Peutegrund stand eine Siedlung aus Behelfsheimen, die während der Sturmflut von 1962 zerstört worden ist. Seitdem liegt das Gebiet hinter einer Hochwasserschutzwand brach. Über die Jahre hat sich hier ein Biotop entwickelt, das zahlreichen Tieren und Pflanzen eine Heimat bietet. Inzwischen dürfte sich hier eine derartige Artenvielfalt entwickelt haben, das dieses Biotop einen gewissen rechtlichen Status erfüllt.

Im Rahmen der Aktion Natur - Kultur des IBA-Sommers 2008 arbeitet die Künstlerin Nana Petzet auf diesem bisher als Altlastenverdachtsfläche und Hafenerweiterungsgebiet definierten Brachraum um ihn in seinem Wert als Biotop sichtbar zu machen – und seine Neubewertung anzustoßen. Die Natur hat sie in einer filmischen Kurzdokumentation festgehalten.

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Hadi Teherani präsentiert das Projekt "Living Bridge"

Hadi Teherani präsentiert das Projekt Living Bridge

Den gesamten Sonnabend haben die Mitglieder der SPD- und GAL-Fraktionen über die konkreten Arbeitsziele der kommenden zwei Jahre beraten. Grundlage der Arbeit ist der Koalitionsvertrag. Da in so einem Papier zum Teil nur sehr allgemeine Positionen zusammengefasst werden, kommt es nun darauf an, hieraus konkrete Politik zu machen.

In sehr konstruktiver und freundschaftlicher Atmosphäre wurden die Themen Stadtplanung und Stadtentwicklung, Verkehr, Sport und Bildung behandelt. SPD und GAL wollen die Eigenverantwortung der Menschen für ihre Stadtteile durch mehr Beteiligung an konkreten Entscheidungen stärken. Im Bereich Verkehr wollen wir ein Leitbild entwickeln, dass die Bedürfnisse der einzelnen Verkehrsteilnehmer, ob nun auf zwei oder vier Rädern oder zu Fuß, berücksichtigt. In der Bildungspolitik waren sich beide Fraktionen einig, dass wir als Kommunalpolitik aktiv an den regionalen Schulkonferenzen zur Beratung der neuen Schulstrukturen beteiligt werden sollten.

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Michael Neumann hat es zuerst wiederentdeckt, das Video der GAL über ihre Aktion gegen die damals angeblich drohende Beton-Koalition.

Anfang Februar verlor die GAL kurz in den Umfragen, sie fiel von 13% auf 10%. Nach einer Äußerung von Krista Sager war über eine schwarz-grüne Koalition spekuliert worden, was beim Wähler offensichtlich nicht ankam. Nachlesen kann man das noch einmal beim Abendblatt [hier]

Bei Youtube gibt es immer noch das Video der GAL-Aktion auf dem Rathausmarkt. Sollte die Meldung “Dieses Video steht nicht mehr zur Verfügung” erscheinen, hat es die GAL entfernen lassen.

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Rathaus Wilhelmsburg (Foto: Andreas Lange)

Rathaus Wilhelmsburg (Foto: Andreas Lange)

Das Wilhelmsburg ein historisches Rathaus hat ist keine Neuigkeit. Allerdings ist die historische Bezeichnung verloren gegangen, und wurde durch “Ortsamt Wilhelmsburg” ersetzt. Nur die Bushaltestelle trug noch den Namen “Rathaus”. Dem Wunsch einiger engagierter Wilhelmsburger folgend, ließ Bezirksamtsleiter Markus Schreiber die alte Bezeichnung wieder anbringen.

Zur Feier dieses Ereignisses versammelte sich gestern eine kleine Schaar von Bürgern, Regionalausschussmitgliedern und Bezirksamtsmitarbeitern um zu beobachten, wie Markus Schreiber den letzten Buchstaben höchstselbst anbrachte.

Ein Schild aufzuhängen ist sicher ein rein symbolischer Akt, doch birgt sich in ihm auch ein Versprechen: Das Bezirksamt Hamburg-Mitte nimmt seinen neuen Stadtteil und seine Bewohner ernst, hört zu und tut das in seiner Macht stehende um die Wünsche der Bewohner zu erfüllen. Es dokumentiert auch die Absicht, den Standort zu erhalten. Deshalb ist das neue Schild ein gutes Zeichen.

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Die Baukräne der Elbphilharmonie

Die Baukräne der Elbphilharmonie

Für die einen ist die Elbphilharmonie ein Monument der Geltungssucht, andere meinen der Bau wird Hamburg weltweite Aufmerksamkeit bescheren. Wie auch immer man zu dem Gebäude steht, atemberaubend ist die Art und Weise, wie dort öffentliches und privates Geld aufgesogen, und von der willigen Politik auch hinterher geworfen wird. Wie das System funktioniert, enthüllt ein Artikel in der “Welt”.

Die hat nach eigenen Angaben einen am Bau beteiligten Subunternehmer befragt, der anonym bleiben möchte, und somit als Zeuge vor einem Untersuchungsausschuss nicht taugt. Was er berichtet, ist aber offensichtlich die Wahrheit.

Die erste Zutat in diesem Cocktail sind Bauherren und Politiker, die bei der Berechnung der Baukosten bewusst untertreiben. Systematisch werden alle Fakten, die später die Kosten in die Höhe treiben können aus der Berechnung ausgespart. Für den Bauträger ist das eine Notwendigkeit, will er doch einen lukrativen Auftrag bekommen. Für die Politik sieht das anders aus: Man schaut lieber nicht so genau hin, will man ein Projekt durchsetzen. In der sicheren Erwartung, das die Kosten sowieso steigen werden, muss der Bau als erstes  Öffentlichkeit schmackhaft werden und im Parlament durchgesetzt werden. In dieser Phase hat der Senat behauptet, der Bau der Elbphilharmonie würde 186 Millionen, davon der Stadt 77 Millionen Euro kosten.

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Roter Klinker, Heft 1

Roter Klinker, Heft 1

Roter Klinker, so heißt das neue Magazin für die Veddel. Das ehrenamtlich erstellte sozialdemokratisch geprägte Heft wird in Zukunft alle drei Monate erscheinen.

Wer sich mit Lokalpolitik beschäftigt, erlangt umfangreiches Wissen über die Dinge die in einem Stadtteil vorgehen. Dieses Wissen zu Teilen ist das Ziel der Redaktion.

Der Rote Klinker ist ein Magazin für alle Veddeler. Sachliche Informationen und ein offener Meinungsaustausch stehen im Vordergrund.

Ab heute wird die erste Ausgabe in vielen Geschäften auf der Veddel ausliegen.

Den Roter Klinker gibt es auch zum herunterladen: Der Rote Kliker als pdf (3 MB)

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