Volle Rückendeckung der Bezirksversammlung für das HdJ Veddel

Bezirksversammlung

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Gestern Abend tagte die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, und gab dem Haus der Jugend Veddel und seinem Leiter im Streit um Hip-Hop-Videos volle Rückendeckung.

Die CDU hatte zu dem Thema einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, der erkennbar einzig darauf ausgerichtet war, mit Berichten in die Presse zu kommen.

Dieser Antrag wurde von den Fraktionen der Linken, der GAL, der SPD und den Abgeordneten der FDP in einer zum Teil leidenschaftlich geführten Debatte zurückgewiesen. Zwar schaffte es die CDU noch einheitlich für ihren Antrag zu stimmen, doch wurde mir bei Gesprächen, die ich am Rande der Bezirksversammlung geführt habe auch aus CDU-Kreisen viel Sympathie für meine Position bekundet. Das der CDU-Antrag relativ weich formuliert war, führe ich deswegen auch auf Widerstand und Diskussionen innerhalb der Unionsfraktion zurück.

Besonders bedanken möchte ich mich bei dem FDP-Abgeordneten Patzer. Er wies den Antrag der CDU wie die anderen Fraktionen nicht nur sachlich zurück, sondern gab mir gegenüber vor der Bezirksversammlung eine Art Ehrenerklärung ab.

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1 Kommentare.

  1. Ich finde es sehr gut das endlich mal mehr Leute außer Herrn Lübke den Leiter des Haus der Jugend Unterstützung geben.
    Ich wohne seit 8 Jahren auf der Veddel und ich finde das es in diesem Sommer in den Nächten viel ruhiger geworden ist. Aus meiner Sicht haben wir das zum großen Teil dem HdJ zu verdanken.
    Die Jugendlichen die hier wohnen haben teilweise ein hohes Aggressionspotenzial in sich. Nun solle man sich fragen wo sollen sie es ausleben?
    Sollen sie, wie es teilweise in den Jahren davor immer wieder geschehen, sich mit anderen Jugendlichen prügeln? Teilweise wurden dabei “Unbeteiligte” mit einbezogen.
    Sollen in den Innenhöfen Trinkgelagen abhalten?
    Oder soll ein HdJ ihnen erstmal entgegen kommen und sie das ihnen das in Lieder ausleben lassen.
    Ich bin für die Variante die glücklicherweise eingeschlagen wurde. Klar empfinde ich die Lieder auch nicht gerade toll.
    Ich bin nicht gerade begeistert das man mich, weil ich eine Frau bin, als Ware bezeichnet.
    Aber solange sie das in Lieder ausdrücken aber auf der Strasse, wie es in der Vergangenheit auch schon passiert ist, mir mit der Kinderkarre geholfen haben, oder aber mein Sohn weil der so klein ist und nicht sehen kann ob auf dem Weg zum Spielplatz ein Auto kommt über die Strasse geholfen haben. Von ein und den selben Jugendlichen die diese Lieder singen finde ich es in Ordnung.
    Wichtig ist und bleibt das diesen Kids ein Weg gezeigt wird wie sie mit dem Frust umgehen können.
    Das wird aus meiner Sicht im HdJ gemacht wurde, kann im Verlauf der Lieder das auch sehen. Das Lied Steh auf ist bis auf paar wenigen Sätzen gut geworden und zeigt was sie fühlen.
    Also noch einmal von mir als Veddelerin danke an das HdJ für ihre Arbeit und ich hoffe das sie weiter machen.

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