Die Bezirksversammlung fördert das Generationenhaus Wilhelmsburg

St. Maximilian Kolbe Kirche Quelle: Flickr-Nutzer 'Brizio  / Fabrizio

St. Maximilian Kolbe

In den Räumen der Kirchengemeinde St. Maximilian Kolbe befindet sich eine der Vorschulklassen der kath. St.Bonifatiusschule Wilhelmsburg. Diese praktiziert seit 2004 in enger Kooperation mit dem Alten- und Pflegeheim Maximilian Kolbe ein generationenübergreifendes lebenslanges Lernen.

In den Räumen der Kirchengemeinde St. Maximilian Kolbe befindet sich eine der Vorschulklassen der kath. St. Bonifatiusschule Wilhelmsburg. Diese praktiziert seit 2004 in enger Kooperation mit dem Alten- und Pflegeheim Maximilian Kolbe ein generationenübergreifendes lebenslanges Lernen. Hierbei lernen die Senioren und die Vorschulkinder mit und von einander, stellen ein gegenseitiges Unterstützungssystem dar.

Für die Kinder ist dies ein wichtiger Schritt in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Die Senioren werden darüber hinaus zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben motiviert und aktiviert.

Aus dieser Arbeit heraus entstand die Idee zu einem Generationenhaus, um diese Form des miteinander Lernens und Kommunizierens für weitere Menschen im Stadtteil anzubieten, bei der sich niemand wegen Alter, Behinderung, Andersartigkeit oder Herkunft ausgeschlossen fühlen muss. Die geplanten Programme reichen hierbei z.B. vom kreativen Umgang mit Computern, bis hin zu Musik- und Bewegungsangeboten.

Zwar ist das in den 70er Jahren errichtete Gemeindehaus seinem Sinn nach multifunktional und unterhält auch verschiedene Einrichtungen, doch stößt es dort an seine Grenzen, wo es um bauliche Mängel und Ausstattung geht. Hierfür müssen allen voran Umbauten und eine Herstellung der Barrierefreiheit vorgenommen werden, um einen alters- und behindertengerechten Zugang zu allen Räumen zu gewährleisten, was derzeit nicht der Fall ist.

Um das Generationenhaus auf den Weg zu bringen, wurde eigens ein Förderverein gegründet, der Förderverein Generationenhaus Wilhelmsburg e.V. . Der Verein hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, die erforderlichen Mittel aufzubringen. Für die Umgestaltung werden mindestens EUR 180.000,00 benötigt. Hiervon will der Verein durch Spenden und Beiträge EUR 90.000 zusammenbringen. Hinsichtlich der Spenden gibt es einige konkrete Zusagen, wie auch Absichterklärungen. Der Sache dienlich wäre es, wenn die Bauarbeiten, auch unterstützt durch viele ehrenamtliche Helfer, endlich beginnen könnten.

Das Generationenhaus stellt eine sinnvolle Ergänzung des Projektes Tor zur Welt dar, da es nicht nur räumlich, hinsichtlich der Inselschule und dem Haus der Jugend Kirchdorf, eine Brückenfunktion erfüllt, sondern auch zwischen den Generationen und Kulturen.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat auf Initative der SPD hin in der Dezembersitzung beschlossen, das Projekt Generationenhaus mit den Mitteln aus dem Fond “wachsende Stadt” in Höhe von 90.000 Euro zu unterstützen.

Den Anstoß in der Fraktion hat dazu Hans-Georg Klein gegeben, der als zugewähles Mitglied für uns im Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel sitzt.

Interessant ist übrigens auch die Geschichte des Namenspatrons der Kirchengemeinde, der in Auschwitz ermordet wurde. Über ihn berichtet Wikipedia [hier].

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