Port-Feeder-Barge: Verstolpert Hamburg eine innovative Problemlösung?

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www.portfeederbarge.de

Eigentlich ist es kaum zu fassen. Eines der drängendsten Probleme des Hafens ist der Abtransport der Container in das Hinterland und die Umfuhr im Hafen. Neue Straßen sind teuer, Brücken sowieso, LKW sind laut, die Bewohner meutern. Eine hocheffiziente und relativ preisgünstige Lösung liegt seit Jahren auf dem Tisch, doch sie droht im Deutsch-Hamburgischen Behördendickicht zu versanden. Da wiehert der ganze Amtschimmelstall.

Dabei ist es so einfach: Statt neuer Straßen zu bauen müssen wir nur den Blick von den Asphalt heben, und uns die anderen Straßen anschauen: Die Wasserstraßen. Da haben wir noch viel Kapazität frei, die wir umweltfreundlich, schnell, flexibel und ohne weitere Geräuschbelastung der Wohngebiete nutzen können. Der Trick:

Wir bauen ein Fahrzeug, das in der Lage ist an den großen Terminals in einer Ecke bereitgestellte Container mit einem eigenen Kran selbständig und ohne den Einsatz einer riesigen und teuren Containerbrücke aufzunehen und zu verteilen. Dieses Fahrzeug kann sogar See- und auch Binnenschiffe in der Mitte des Stromes be- und entladen.

Ein solches Konzept liegt seit einigen Zeit fertig in der Schublade, und das sogar in Hamburg. Doch mit der Umsetzung hapert es. Dabei bräuchte es nur einmal eines richtigen Fürsprechers. Der wäre leicht zu finden, sollte jemand aus dem Senat einmal im aktuellen Koalitionsvertrag blättern findet er oder sie vielleicht die Seite in der folgendes steht:

Es soll geprüft werden, wie Wasserwege im Hafen stärker für Containerumfuhren geöffnet werden können. Es besteht Einigkeit, die Anteile von Barge-Verkehren bei Hafenumfuhren zu Lasten des Straßengüterverkehrs zu steigern. Ergebnis sind die Entlastung der hafeninternen Straßeninfrastruktur, eine Verkehrsverlagerung auf den umweltfreundlichen Verkehrsträger Wasser sowie verringerte CO2-Emissionen.

Notwendige öffentliche Infrastrukturen und insbesondere entsprechend erforderliche Liegeplätze müssen verfügbar sein. Die zuständige Behörde und die HPA prüfen, ob neben dem Spreehafen weitere Wasserflächen und –belegenheiten genutzt werden können.

Wieso geben wir zum Beispiel der Hamburg Port Authority nicht die Anweisung ein solch zukunftsweisendes Fahrzeug zu bestellen? Könnte es doch als schwimmender Ersatz für Kaianlagen und einen Binnenschiffsterminal dienen. Bezahlen könnte man das Schiff aus Konjunkturfördermitteln, die Stahlpreise fallen gerade wieder, und die Werften hungern nach Aufträgen.

Also bitte: Machen! Da muss doch kein Sozialdemokrat kommen, um die für Verkehr und Umwelt verantwortliche Senatorin zu erinnern, das es noch mehr Möglichkeiten gibt, als neue Autobahnen zu bauen. Oder?

Mehr Informationen über das beschriebene Fahrzeug finden sie unter www.portfeederbarge.de

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2 Kommentare.

  1. Danke für die Fürsprache !

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