Freihafen?

Freihafen?

Die Harley-Days werden nicht an den 50er-Schuppen auf dem Kleinen Grasbrook stattfinden. Der Grund: Im Freihafen kann kein Warenverkauf stattfinden. Was im Hafen jeder weiß, überrascht Veranstalter, Politiker und Journalisten gleichermaßen.

In den vergangenen Jahren hatten die Harley-Days in der Innenstadt und am Heiligengeistfeld stattgefunden. Das hat wegen des damit verbundenen Lärms allerdings zu einer erheblichen Anzahl von Beschwerden geführt. Dieser Umstand hatte zu heftigen Konflikten zwischen der Bezirkspolitik und dem Senat geführt. Der Senat wollte die Veranstaltung wegen der zahlungskräftigen Kundschaft die von weit her für ein solches Event anreisst unbedingt in Hamburg haben, wärend wir zwar keine Spielverderber sein wollten, jedoch unseren Funktion die Sorgen der Anwohner zu vertreten nachgekommen sind.

Deshalb wurd fieberhaft eine Ausweichfläche gesucht, und die wurde im Hafen gesehen, weil hier vermeidlich keine Bevölkerung wohnt, die gestört werden könnte.

Ob das bei den hunderttausenden Besuchern und zehntausenden Motorrädern wirklich der Fall gewesen wäre brauchen wir jetzt nicht mehr auszuprobieren.

Denn der Zoll hat dem Veranstalter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der kann auf die Vermietung von Verkaufsständen an allerlei Merchandising-, Zubehör- und Gastronomiebetriebe natürlich nicht verzichten. Die aber müssten im Freihafen die zollrechtlichen Vorschriften beachten. Da das nicht möglich ist, kommt die Fläche für die Veranstaltung nicht mehr in Frage.

Das scheint wiederum manche zu überraschen, und im Abendblatt wird spekuliert, das der Zoll wegen der Diskussion um den Freihafen besonders stur sei. Dabei weiß jeder, der mit dem Freihafen zu tun hat, oder sich hier bewegt, das der Zoll überhaupt keinen Bewegungsspielraum hat. Das Zoll- und Steuerrecht ist im Freihafen ein sehr scharfes Schwert. Selbst wenn der Freihafen morgen aufgehoben würde, müssten die Vorschriften noch bis 24 Uhr exakt angewendet werden.

Uns bleibt jedenfalls unsere Ruhe ohne das wir die Spielverderber sind. Aber vielleicht ist dafür dem ein oder anderen auch ein bisschen langweilig, weil die Harleyfahrer woanders hinfahren werden.

Der Blog Magerfettstufe aus Altona ist nicht amüsiert.

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7 Antworten zu “Zoll verhindert Harley-Days auf den Elbinseln”
  1. Dr. Sabine v. Aschersleben sagt:

    Eine absolute (Gelöscht: Beleidigung)veranstaltung halb(Gelöscht: Beleidigung) Sektierer, die unbedingt abgeschafft werden sollte. Es ist gut, dass ein erster Schritt zur mittelfristigen Abschaffung getan wurde, indem man diese umweltverschmutzende und Lärm verursachenden (Gelöscht: Beleidigung)veranstaltung von (Gelöscht: Beleidigung) und (Gelöscht: Beleidigung) mentalen (Gelöscht: Beleidigung) nach Außerhalb verlegt hat. Es ist auch eine Unmöglichkeit, dass sich ein evangelischer Pastor, Erich Faehling, für diesen (Gelöscht: Beleidigung), Gottes Schöpfung verachtenden (Gelöscht: Beleidigung) stark macht! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Deshalb: Finale Abschaffung dieser halb(Gelöscht: Beleidigung) Zusammenrottung in Hamburg.

  2. Ein bisschen sachlicher dürfen die Kommentare schon sein, Frau Dr. Aschersleben.

  3. “Dr. Sabine von Achersleben”. Ihre Kommentare sind eine Erheiterung. Sie prügeln grundsätzlich auf alles und jeden ein. Dass sie sich strafbar machen kommt Ihnen wohl nicht in den Sinn? So bezeichnen Sie in einem anderen Bereich, LKW Fahrer als Terroristen! Dies ist eine Beleidigung und wird dementsprechend geahndet. Und bitte, glauben sie nicht sich hintern ihrem PC verstecken zu können.
    Ein schöner Fake name aber sie sollten sich “Dummbatz” oder ähnlich nennen.

    Hochachtungsvoll,

    Pete

  4. Es wundert mich immer wieder, daß die Frau Doktör von Aschersleben immer wieder eine Plattform für ihre beleidigenden Äußerungen erhält.Kann es sein, daß bestimmte Foren (zeitschriften etc.) dies bewußt tolerieren um Aufmerksamkeit zu erheischen? Dem rest lieben Gruß gerd

  5. Ich kenne die Dame nicht. Das sie auf anderen Webseiten ebenso kommentiert hat, war mir nicht bekannt. Die Beleidigungen kann man so anderswo nachlesen. Ich fand die Ausdrucksweise unpassend.

    Grundsätzlich freue ich mich über Kommentare. Diesen habe ich aber aus den genannten Gründen nicht vollständig zugelassen.

  6. Hallo Klaus, wäre es da nicht besser, den ganzen Beitrag zu entfernen ohne zu “kastrieren”? An anderer Stelle schrieb ich: “Ruhig Brauner” Diese Frau Doktor ist garnicht Frau Doktor, ich will sagen, daß hier jemand männlich/weiblich ein Pseudonym benutzt um dort zu provozieren, wo die Saat aufgeht.Da hat Deine Vorrednerin völlig Recht. Ein armes Licht ist da am texten und sucht sich ganz bewußt Gesellschaftsstreithemen aus. Ich bin ja froh, daß er/sie nur schreiben und keine Kinder auf der Strasse anfallen.”
    Gruß Gerd

  7. Ob ich den Kommentar zulassen will habe ich mir auch überlegt. Ich habe mich in dieser Form dafür entschieden.

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