Wachsen mit Fehlsicht?

Wachsen mit Fehlsicht?

Die Planungen zur Hafenquerspange und einer Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße an die Bahntrasse werden in Wilhelmsburg kontovers diskutiert.

Bereits im Februar hatte Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk dort die Planungen zur Verlagerung der Wilhelmsburger Reichsstraße diskutiert und dabei zugesagt, die weiteren Fernstraßenplanungen im Hamburger Süden vor Ort vorzustellen, sobald die Ergebnisse der Projektstudie der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) zur Hafenquerspange vorliegen.

Nun liegt die Projektstudie zur Überprüfung der Trassenwahl der Hafenquerspange vor. Diese wird Senatorin Hajduk zusammen mit Fachexperten und Vertretern von Wilhelmsburger Interessengruppen in Wilhelmsburg vorstellen und diskutieren.

Hierzu lädt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt ein:

Fernstraßenplanung im Hamburger Süden

Diskussion mit Anja Hajduk, Stadtentwicklungssenatorin, Fachexperten und Vertretern von Wilhelmsburger Interessengruppen

Dienstag, 21. April 2009, 19:00 Uhr

Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20, 21107 Hamburg

Das Plakat zu der Veranstaltung als pdf finden Sie hier.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat eine Verkehrskonferenz zu den Verkehrsplanungen gefordert. Der besuch der Senatorin reicht nicht aus, um fundiert über diese schwierigen Zukuntsfragen zu beraten. Der Senat stellt sein Handeln unter das Motto: “Wachsen mit Weitsicht.”  Weitsichtigkeit ist allerdings ein Defekt im Auge. Ärzte sprechen deshalb sowohl bei Weit- als auch bei Kurzsichtigkeit von einer Fehlsicht.

Similar Posts:

Schlagwörter:, , , , ,
2 Antworten zu “Hajduk kommt am 21 April mit den Hafenquerspangenplänen nach Wilhelmsburg”
  1. Die (neue) Hafenquerspange ist für die Containerumfuhr innerhalb des Hafens kaum eine Alternative, da viel zu weit südlich. Insofern wird sich an der grundsätzlichen Stauproblematik auf, vor und hinter der Köhlbrandbrücke wenig ändern.

  2. Klaus sagt:

    Das sehe ich auch so, zumal sich die Situation noch erheblich verschlimmern wird, wenn erst der neue Containerterminal in Steinwerder gebaut ist. Selbst Tollerort erzeugt schon erheblichen Verkehr.

    Nach Wegfall der Freihafensperren besteht verstärkt das Problem, das der Frachtverkehr durch die Wohngebiete “sickern” wird. Innovative Lösungen sind dringend gefragt!

    Ein Baustein dazu kann die Port Feeder Barge sein. Darüber berichtete ich [hier]

  3.  
Hinterlasse einen Kommentar