Die Zukunft? (Quelle: gmp)

Die Zukunft? (Quelle: gmp)

Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach hat gestern die Vorschläge vorgelegt, wie ein Umzug oder Teilumzug der Universität Hamburg auf den Kleinen Grasbrook aussehen kann.
Jetzt soll zu den Vorschlägen im Internet diskutiert werden.

Ein dreiwöchiges Bürgerforum im Internet soll am 6. April 2009 unter www.zukunft-uni.hamburg.de gestartet werden.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich dafür ausgesprochen, das Veddelhöft und den Kleinen Grasbrook als Universitätsstandort zu entwickeln, und der Bezirksverwaltung in Hamburg-Mitte aufgegeben das Projekt mit seinen Möglichkeiten zu fördern. Immerhin ähnelt es einem Vorschlag des Bezirkes aus dem Jahr 2002. Wir sehen darin eine große Chance für die Veddel und Wilhelmsburg aus ihrer alten Isolierung befreit zu werden.

Aus Eimsbüttel regt sich parteiübergreifender Widerstand gegen das Projekt.  In der Bürgerschaft wurde vielfach Kritik geübt. Ich finde es konsequent und mutig, das sich die Senatorin nicht davon abhielten ließ ihre Vorschläge vorzulegen.

Um dem besorgniserregenden baulichen Zustand der Universität Hamburg ein Ende zu bereiten und der Uni optimale Perspektiven zu sichern, hatte Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach im Sommer 2008 eine Expertenstudie in Auftrag gegeben, um vier Szenarien für die bauliche Entwicklung der Universität Hamburg auf ihre Realisierbarkeit und Eignung zu prüfen. Die Szenarien reichen von einer Sanierung oder einem Neubau am jetzigen Standort über eine Verlegung wichtiger Bereiche der Uni von Eimsbüttel auf Teile des Kleinen Grasbrooks bis hin zu einem kompletten Hochschul-Neubau am Hafen.

Neben den Perspektiven für die Uni stellt die Studie auch die finanzielle Realisierbarkeit der einzelnen Szenarien und die Auswirkungen auf die Entwicklung der Stadt dar. Im nächsten Schritt sollen die Ergebnisse der Studie mit den Hamburger Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Interessierten diskutiert werden. Hierzu richtet die Wissenschaftsbehörde ein Bürgerforum im Internet ein. Ziel ist es, auf Grundlage der Ergebnisse der Entwicklungsstudie und der Bürgerbeteiligung eine Entscheidung des Senats in der zweiten Jahreshälfte vorzubereiten.

Von den rund 125 Gebäuden des zentralen Campus der Universität sind ca. zwei Drittel in einem schlechten bis sehr schlechten Zustand. Bis auf wenige, in den vergangenen Jahren modernisierte bzw. neu errichtete Bauten weisen die meisten Universitätsgebäude einen erheblichen Sanierungsstau auf. Darüber hinaus benötigt die Universität in der Zukunft deutlich mehr Fläche als ihr heute zur Verfügung steht. Das zu erwartende Flächenwachstum wurde in zwei Schritten für den Zeitraum bis 2012 und bis 2020/2025 ermittelt und den Planungen zu Grunde gelegt. Wesentlich für den zunehmenden Flächenbedarf sind der steigende Personalbestand der Universität, veränderte räumliche Anforderungen an Forschung und Lehre als Folge der neuen Studienstruktur (Einführung Bachelor/Master), zu erwartendes Wachstum infolge erheblicher Budgetsteigerungen im Wissenschaftshaushalt und bei Drittmitteln für Forschungsvorhaben sowie die Entwicklung von Weiterbildungsangeboten im Rahmen des lebenslangen Lernens. Darüber hinaus werden zusätzliche Flächen für die mit der Universität verbundenen externen Forschungseinrichtungen, den Wissens- und Technologietransfer, Start-Ups und Wirtschaftskooperationen benötigt.

Senatorin Gundelach wünscht sich einen vorurteilsfreien und konstruktiven Dialog mit den Bürgern unserer Stadt. Es handelt sich um eine Entscheidung, die das Gesicht und das Gewicht unserer Stadt die nächsten 100 Jahre prägen wird.

Die Vorschläge für den Kleinen Grasbrook:

Die erste Phase: Bebauung des Veddelhöfts - Quelle: Gerkan Marg and Partners Achitects (gmp)

Die erste Phase: Bebauung des Veddelhöfts - Quelle: Gerkan Marg and Partners Achitects (gmp)

Die erste Phase: Bebauung des Veddelhöfts - Quelle: Gerkan Marg and Partners Achitects (gmp)

Die erste Phase: Bebauung des Veddelhöfts - Quelle: Gerkan Marg and Partners Achitects (gmp)

ie zweite Phase: Bebauung Nordhälfte der Großen Veddel, Der Kaibetrieb im Hansahafen kann fortgesetzt werden Veddelhöfts - Quelle: Gerkan Marg and Partners Achitects (gmp)

Die zweite Phase: Bebauung Nordhälfte der Großen Veddel, Der Kaibetrieb im Hansahafen kann fortgesetzt werden - Quelle: Gerkan Marg and Partners Achitects (gmp)

Die zweite Phase: Bebauung Nordhälfte der Großen Veddel, Der Kaibetrieb im Hansahafen kann fortgesetzt werden - Quelle: Gerkan Marg and Partners Achitects (gmp)

Die zweite Phase: Bebauung Nordhälfte der Großen Veddel und Erweiterung des Segelschiffhafens, Der Kaibetrieb im Hansahafen kann fortgesetzt werden - Quelle: Gerkan Marg and Partners Achitects (gmp)

Dritte Phase: Der mögliche Endausbau des Stadtteils Kleiner Grasbrook - Quelle: Gerkan Marg and Partners Achitects (gmp)

Dritte Phase: Der mögliche Endausbau des Stadtteils Kleiner Grasbrook - Quelle: Gerkan Marg and Partners Achitects (gmp)

Dritte Phase: Der mögliche Endausbau des Stadtteils Kleiner Grasbrook - Quelle: Gerkan Marg and Partners Achitects (gmp)

Dritte Phase: Der mögliche Endausbau des Stadtteils Kleiner Grasbrook - Quelle: Gerkan Marg and Partners Achitects (gmp)

Ergebnis des vom Bezirksamt Hamburg-Mitte organisierten Workshops zum Kleinen Grasbrook aus dem Jahr 2003

Ergebnis des vom Bezirksamt Hamburg-Mitte organisierten Workshops zum Kleinen Grasbrook aus dem Jahr 2003

Kurzfassung und Gesamtdarstellung der Studie finden Sie auf der Webseite der Behörde.

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