Schildbürgerstreich: Polizei verlangt Entfernung der Wegweiser zur BallinStadt
Geschrieben von: Klaus in Hamburg, Kultur, Veddel
Im Amtsdeutsch ließt sich das so: „Abschließend sei hier nochmals darauf hingewiesen, dass Museen und ähnliche Einrichtungen, auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg ausnahmslos nicht mittels amtlicher Wegweiser ausgeschildert werden.“ Angeblich dient diese Regelung der „Gleichbehandlung mit anderen Antragstellern“. So schreibt es die Zentrale Verkehrsbehörde der Polizei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in einer Email vom 2. Juli.
Dabei sind in der Innenstadt zahlreiche Attraktionen und auch Museen ausgeschildert. Die liegen aber nicht wie die BallinStadt an einer Autobahnausfahrt, und so reichen dort kleinere Wegweiser.
Jetzt wird bekannt, das die Aufstellung der Schilder vor zwei Jahren nur durch einen bürokratischen Trick möglich gewesen ist. Die Ausschilderung habe der „Eingewöhnung“ der Verkehrsteilnehmer gedient, so als wenn es sich bei den Besuchern der BallinStadt um Pendler handelt, die täglich zum Museum fahren. Die dreimonatige Ausnahmeregelung wurde sogar auf ein ganzes Jahr ausgedehnt.
Ich finde, das ist eine Geschichte aus Schilda, die mit gesundem Menschenverstand nicht zu erklären ist. Notfalls muss der Innensenator eingreifen und eine Sonderregelung anordnen. Die verantwortlichen Beamten sollten in Zukunft mit der Überwachung des ruhenden Verkehrs beauftragt werden.“
Die “Bild” hat sich des Themas angenommen und fragt: “Wie irre ist das denn?”
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Skuril, skuril…aber würde es nicht ausreichen, die weißen Schilder gegen die üblichen braunen Sehenswürdigkeiten-Schilder auszutauschen? so wie hier das Schild zu alten Kirche: http://www.coswig.de/aktuelles/archiv2006/images/060105_schild_braun.jpg
[...] Hier der Link! [...]