Der Vereinsvorstand hat heute folgende Erklärung verschickt:
Liebe Mitglieder, Freunde und Gäste,
nach viereinhalb Jahren Veddeler Freizeitinitiative e.V., vielen bekannt als das Cafe uNmut, schließen wir nun die Pforten. Viel haben wir erreicht, noch mehr haben wir gewollt. So kann man in etwa zusammenfassen, warum wir nun an dem Punkt angekommen sind, nicht mehr so weitermachen zu können. Das liegt nicht an den netten Gästen, an den gelungenen Veranstaltungen sowie fabulösen Festen. Stattdessen haben wir feststellen müssen, dass wir zu wenig Erfahrung hatten um ein solches Vorhaben, wie das uNmut mit aller Konsequenz zu betreiben.
Mit viel Enthusiasmus versuchten wir eine Vision zu verwirklichen, die im Laufe der Jahre zu groß geworden ist, um sie nur mit ehrenamtlichen Engagement neben Ausbildung und Beruf umzusetzen.
Seit Anfang Februar ist das Cafe uNmut geschlossen, und wir sind mit der Abwicklung beschäftigt. Im Februar und im März wird jeweils noch eine Veddel Live Veranstaltung stattfinden. Näheres dazu gibt es Verteiler und auf der Webseite. Wir freuen uns natürlich über jede Unterstützung von euch!
Dem uNmut was geliehen?
Noch einen Teller, eine Tasse oder eine CD im uNmut liegen? Dann melde dich so schnell wie möglich bei dem Vereinsmitglied deines Vertrauens, da wir zügig aus den Räumen müssen. Wir haben eine Liste mit allem vorhandenen Inventar erstellt und haben da einen guten Überblick was hier noch so rumliegt. Bis spätestens Donnerstag 11.2.2010 habt ihr die Möglichkeit, eure Sachen abzuholen. Danach müssen wir leider alles irgendwie loswerden.
Wir würden uns freuen, wenn dieser Ort auch in Zukunft für Begegnungen und interkulturellen Austausch genutzt werden kann.
Tschüss, euer uNmut.
P.S.: Eines Tages werden Palmen auf der Veddel wachsen!
Die Schließung des Cafes reißt ein großes Loch in die Freizeitangebote auf der Veddel. Unvergessen sind Veranstaltungen wie Die kleine Nacht der Clubs auf der Insel, Guitars and Voices, die Goldene Gnichel Show oder Helmut Steins Ringelnatzvorlesung.
Jetzt wird es darauf ankommen, ob der Laden als Treffpunkt für diejenigen Bewohner erhalten oder ausgebaut werden kann, für die ein Angebot zur Zeit fehlt. Angesichts der harten finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen wird das kein leichtes Unterfangen werden.


…ist, dass Du nicht glaubt, da jetzt die Leute bespaßen zu müssen. Ansonsten: Schade ums Unmut.
schade,schade…. die studenten auf der veddel haben versagt ?!
Versagt will ich nicht sagen, das Betreiben einer Gaststätte auf ehrenamtlicher Basis ist eben nicht so einfach. Da kann ich schon verstehen, das man das auch mal abgeben will. Aber schade, das ist es wirklich!
Ich will den Laden nicht betreiben, aber es wäre schön, wenn sich an dieser Stelle eine Initative finden würde die einen Treffpunkt betreibt. Oder ein Betreiber, der ein Angebot an den Stadtteil macht. Die GWG ist gefragt.