Das Hafenmuseum soll erheblich erweitert werden

Aussengelände des Hafenmuseums

Aussengelände des Hafenmuseums

In der 50er Schuppenstrecke auf dem Kleinen Grasbrook soll das Hafenmuseum erheblich ausgebaut werden. Es ist nicht nur daran gedacht die jetzige Ausstellungsfläche erheblich auszuweiten, es soll sogar noch ein zweiter Schuppen hinzu kommen.

Wie das Museum aussehen soll wird in einem Masterplan festgelegt. Mit dessen Erstellung wurde jetzt das Studio Andreas Heller Architects & Designers beauftragt. Die Wahl wurde von der Lenkungsgruppe Hafenmuseum getroffen, die sich aus Vertretern der Stiftung Historische Museen Hamburg, der Stiftung Hamburg Maritim, des Beirats Hafenmuseum und der Behörde für Kultur, Sport und Medien zusammen setzt.

„Hafen, Handel, Schiffbau und Seefahrt sind die Themen, die mit Hamburg verbunden werden und mit denen sich unsere Stadt gegenüber Besuchern aus aller Welt ideal präsentieren kann. Mit dem Ausbau des Hafenmuseums können wir dieses Potential noch stärker ausschöpfen und der Geschichte des Hafens einen festen Platz in der Hamburger Museumslandschaft geben.“ kommentiert die Kultursenatorin v. Welck den Ausbau.

Der avisierte Zeitplan sieht vor, dass der Masterplan im Herbst 2010 vorliegen wird. In einem ersten Schritt werden verschiedene Alternativen in Bezug auf thematische Ausrichtung, Ausstattung, Räumlichkeiten und Organisationsform des Museums geprüft. Anschließend sollen die Planungsalternativen mit den Betreibern, sowie Vertretern aus Freundeskreisen, Beirat Hafenmuseum, Hafenwirtschaft und Behörde für Kultur, Sport und Medien diskutiert werden.

Die Federführung für die Weiterentwicklung liegt beim Museum der Arbeit in Abstimmung mit der Stiftung Hamburg Maritim, die das Hafenmuseum seit 2007 gemeinsam betreiben. Das Museum der Arbeit hatte seine Sammlung zu den Themen Hafenumschlag, Schiffbau und Revierschifffahrt bereits seit den frühen 1980er Jahren ausgebaut. 2002 hatte die Stiftung Hamburg Maritim die 50er Schuppenstrecke als denkmalgeschütztes Ensemble auf der letzten erhaltenen Hamburger Kaizunge im Hafen übernommen. Auch das Museumsschiff Bleichen liegt am Hafenmuseum.

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