In den nächsten Wochen wird ein Stabgitterzaun zu den Nachbarn des igs 2013-Geländes in der Peter-Beenck-Straße gesetzt und die Grenze anschließend mit 29 Bäumen und über 500 Sträuchern bepflanzt. Bei allen Pflanzen handelt es sich um heimische Arten. Die Haselnuss ist genauso vertreten, wie das Pfaffenhütchen oder der Schneeball. Bei den Bäumen handelt es sich um Ahorn, Eberesche und Linde.
In die Planungen für diesen Bereich sind entlang der Kornweidenwettern weitere ökologische Belange eingeflossen. So wurden die Flächen naturnah zu einem wechselfeuchten Standort entwickelt. Dafür wurde der Boden so modelliert, dass kleine Mulden im Boden entstehen, in denen sich Wasser sammeln kann. Diese kleinen Tümpel sind durch Verbindungsgräben miteinander vernetzt und neue, wichtige Lebensräume für Amphibien und Insekten. An deren Böschungen werden standortgerechte Stauden und Gräser wachsen, die mit den wechselnden Wasserständen zurechtkommen.
Außerdem wird im Westbereich des Gartenschaugeländes Rasen eingesät und der Platz vor der ehemaligen Kapelle gepflastert, genauso wie der große Platz an der Georg-Wilhelm-Straße, wo im Jahr 2013 der Westeingang zur Gartenschau sein wird. Je nach Wetterlage wird die Wegeverbindung zwischen dem Rathaus Wilhelmsburg und der Georg-Wilhelmstraße voraussichtlich im Frühsommer wieder zugänglich gemacht.
Weitere Gehölzpflanzungen, Staudenpflanzungen, Hochbeete, Bänke, Papierkörbe, die Beleuchtung und alles was zum Gelingen einer Gartenschau nötig ist, folgen bis zum Jahr2013.
Während der igs 2013 wird in diesem Bereich des Parkgeländes die „Welt der Religionen“ zu entdecken sein. Hier wird erstmals ein interreligiöser Garten entstehen, den die fünf großen Weltreligionen Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Judentum gemeinsam gestalten. Im Sommer dieses Jahres soll mit dem Anlegen des Gartens begonnen werden.


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