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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Antrag</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>&#220;ber den D&#228;chern der Peute: Lokaltermin im Kampf f&#252;r den Erhalt der denkmalgesch&#252;tzten GEG-Fabrik</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/uber-den-dachern-der-peute-lokaltermin-im-kampf-fur-den-erhalt-der-denkmalgeschutzten-geg-fabrik/" title="Über den Dächern der Peute: Lokaltermin im Kampf für den Erhalt der denkmalgeschützten GEG-Fabrik"></a>Im Ringen mit der Hamburg Port Authority (HPA) um den Erhalt der mittlerweile vorl&#228;ufig unter Denkmalschutz gestellten Peute-Fabrik werden viele Verb&#252;ndete ben&#246;tigt. Gestern kam Gabi Dobusch, Sprecherin f&#252;r Kultur der SPD B&#252;rgerschaftsfraktion zu einem Besichtigungstermin, der uns bis auf das &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/uber-den-dachern-der-peute-lokaltermin-im-kampf-fur-den-erhalt-der-denkmalgeschutzten-geg-fabrik/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/uber-den-dachern-der-peute-lokaltermin-im-kampf-fur-den-erhalt-der-denkmalgeschutzten-geg-fabrik/" title="Über den Dächern der Peute: Lokaltermin im Kampf für den Erhalt der denkmalgeschützten GEG-Fabrik"></a><div id="attachment_2969" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/dobusch_luebke_peute.jpg" rel="lightbox[2968]"><img class="size-thumbnail wp-image-2969" title="Ganz oben auf der Peute mit Gabi Dobusch" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/dobusch_luebke_peute-150x150.jpg" alt="Ganz oben auf der Peute mit Gabi Dobusch" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz oben auf der Peute mit Gabi Dobusch</p></div>
<p><strong>Im Ringen mit der Hamburg Port Authority (HPA) um den Erhalt der mittlerweile vorl&#228;ufig unter Denkmalschutz gestellten Peute-Fabrik werden viele Verb&#252;ndete ben&#246;tigt. Gestern kam <a href="http://www.gabi-dobusch.de/" target="_blank">Gabi Dobusch</a>, Sprecherin f&#252;r Kultur der SPD B&#252;rgerschaftsfraktion zu einem Besichtigungstermin, der uns bis auf das Dach der Fabrik f&#252;hrte.</strong></p>
<p>Sie brachte die Nachricht mit, das inzwischen Konsens bestehe, das die gro&#223;en Geb&#228;ude stehen bleiben sollen.  Allerdings sei weder &#252;ber die Nutzung noch &#252;ber den Verbleib der angesiedelten Unternehmen entschieden. Die HPA wolle den Komplex grundsanieren. Das bedeutet Bauarbeiten, die zwei Jahre andauern w&#252;rden. Und das bedeutet das aus der zahlreichen Mieter an diesem Standort.</p>
<p>Einige Firmen werden sicher neue Fl&#228;chen finden, aber f&#252;r Andere wird es sehr eng. Da ist zum Beispiel ein Tonstudio, das immerhin schon EMI, Sony Music und die Fantastischen Vier zu seinen Kunden z&#228;hlte, und das sich speziell diese R&#228;ume akustisch ausgemessen und passgenau eingerichtet hat.</p>
<p><span id="more-2968"></span></p>
<p>Mit den Kulturthemen Denkmalschutz und Kreativwirtschaft im Gep&#228;ck  fuhr Gabi zur&#252;ck in die Innenstadt, wo Sie das Thema weiter bewegen wird.</p>
<p>Auch in der Bezirksversammlung werden wir aktiv: Die SPD-Fraktion hat einen Antrag eingebracht. Darin fordern wir in zwei klaren aber knappen Punkten:</p>
<blockquote><p>Bezirksversammlung m&#246;ge daher beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Die Bezirksversammlung fordert den Erhalt der ehemaligen Geb&#228;ude der GEG in der Peutestra&#223;e 24 bis 34. Das Gesamtensemble mit den Nebengeb&#228;uden ist dauerhaft unter Denkmalschutz zu stellen.</li>
<li>Die Wirtschaftsf&#246;rderung des Bezirkes wird gebeten die Ma&#223;nahmen zu bef&#246;rdern, die f&#252;r den Erhalt der derzeit in den Geb&#228;uden untergebrachten Unternehmen notwendig sind.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Mit bei dem Termin waren &#252;brigens Journalisten von Hamburg 1 und vom Hamburger Abendblatt. Der Fernsehsender hat sich bei der HPA noch einmal nach dem Stand erkundigt, und dort war man noch nicht so weit. Deshalb berichte Hamburg 1 von der <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Verwirrung_um_Elbinsel_Peute-10521.html" target="_blank">Verwirrung auf der Peute</a>. Der Bericht vom Matthias Rebaschus im Hamburger Abendblatt titelt: &#8220;<a href="mobil.abendblatt.de/hamburg/article2162629/SPD-will-Peute-Ensemble-erhalten.html" target="_blank">SPD will Peute-Ensemble erhalten</a>&#8220;</p>
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		<title>Die SPD Hamburg-Mitte setzt sich f&#252;r die Soul-Kitchen-Halle ein</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 10:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/02/die-spd-hamburg-mitte-setzt-sich-fur-die-soul-kitchen-halle-ein/" title="Die SPD Hamburg-Mitte setzt sich für die Soul-Kitchen-Halle ein"></a>Die Soul-Kitchen-Halle in Wilhelmsburg hat sich durch ehrenamtliches Engagement zu einem nicht kommerziellen und au&#223;erordentlich kultigen Kulturtreffpunkt entwickelt. Benannt ist sie nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin, durch den sie auch bekannt geworden ist. Den Betreibern wurde zum Ende &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/02/die-spd-hamburg-mitte-setzt-sich-fur-die-soul-kitchen-halle-ein/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/02/die-spd-hamburg-mitte-setzt-sich-fur-die-soul-kitchen-halle-ein/" title="Die SPD Hamburg-Mitte setzt sich für die Soul-Kitchen-Halle ein"></a><p><div id="attachment_2867" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Soulkitchen-Halle_Quelle_www_soulkitchenhalle_de.jpg" rel="lightbox[2862]"><img class="size-thumbnail wp-image-2867" title="Soul-Kitchen-Halle (Quelle: Soulkitchenhalle.de)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Soulkitchen-Halle_Quelle_www_soulkitchenhalle_de-150x150.jpg" alt="Soul-Kitchen-Halle (Quelle: Soulkitchenhalle.de)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Soul-Kitchen-Halle (Quelle: Soulkitchenhalle.de)</p></div><strong>Die Soul-Kitchen-Halle in Wilhelmsburg hat sich durch ehrenamtliches Engagement zu einem nicht kommerziellen und au&#223;erordentlich kultigen Kulturtreffpunkt entwickelt. Benannt ist sie nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin, durch den sie auch bekannt geworden ist. Den Betreibern wurde zum Ende des Jahres gek&#252;ndigt, weil die Finanzbeh&#246;rde das Grundst&#252;ck verkaufen m&#246;chte.  Jetzt setzt sich der Bezirk Hamburg-Mitte f&#252;r einen l&#228;ngeren  Erhalt ein.</strong></p>
<p>Auf Initiative der SPD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte hat sich der Hauptausschuss der Bezirksversammlung mehrheitlich daf&#252;r ausgesprochen, dass die Halle erhalten bleiben m&#246;ge. Die K&#252;ndigung soll zur&#252;ckgenommen werden. Bislang existieren weder P&#228;chter noch K&#228;ufer f&#252;r das Gel&#228;nde. Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht n&#246;tig, die Halle jetzt anzurei&#223;en.</p>
<p><span id="more-2862"></span></p>
<p>Unsere Wilhelmsburger Bezirksabgeordnete <a href="http://de-de.facebook.com/pages/Anja-Keuchel-Deine-Abgeordnete-in-der-Bezirksversammlung-Hamburg-Mitte/164411960271494" target="_blank">Anja Keuchel</a> sagt dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Halle hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Das Engagement der Betreiber, ein breites Publikum anzusprechen, ist riesengro&#223;. In Wilhelmsburg ist ein lokaler Kultur-Raum entstanden. Ohne Not sollte sich die Stadt nicht einer solch kreativen Quelle berauben, gerade in einem aufstrebenden Stadtteil wie Wilhelmsburg. Manchmal ist es echt beachtlich, was alles mit Eigeninitiative und Kreativit&#228;t entstehen kann. Wir als Bezirkspolitik k&#246;nnen dieses Engagement nur unterst&#252;tzen. Das st&#228;rkt einen ganzen Stadtteil.</p></blockquote>
<p>Anja kann sich auch sehr gut eine weitere Nutzung als Kultur- und Veranstaltungsraum vorstellen. Konzerte, Filmvorf&#252;hrungen, Lesungen, Swingabende und vieles mehr finden dort statt.  </p>
<p>Und weil es so sch&#246;n ist hier der Filmtrailer von Soul-Kitchen, in der die Halle sch&#246;n zu sehen ist:</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/Vc93A0qxdY4?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Neuer Bauwagenplatz in Hamburg: Zomia bracht nur noch zuzugreifen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 12:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/neuer-bauwagenplatz-in-hamburg-zomia-bracht-nur-noch-zuzugreifen/" title="Neuer Bauwagenplatz in Hamburg: Zomia bracht nur noch zuzugreifen"></a>Ein neuer Bauwagenplatz in Hamburg ist zum greifen nahe. Der Stadtentwicklungsausschuss der B&#252;rgerschaft hatte beschlossen, das nach Fl&#228;chen gesucht werden sollen. Man wurde f&#252;ndig, und bietet der Bauwagenguppe vier Pl&#228;tze zur Auswahl an. Zomia ist in der komfortablen Lage sich &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/neuer-bauwagenplatz-in-hamburg-zomia-bracht-nur-noch-zuzugreifen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/neuer-bauwagenplatz-in-hamburg-zomia-bracht-nur-noch-zuzugreifen/" title="Neuer Bauwagenplatz in Hamburg: Zomia bracht nur noch zuzugreifen"></a><p><div id="attachment_2817" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Bauwagenplatz_Zomia.jpg" rel="lightbox[2816]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Bauwagenplatz_Zomia-150x150.jpg" alt="Bauwagenplatz Zomia" title="Bauwagenplatz Zomia" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2817" /></a><p class="wp-caption-text">Bauwagenplatz Zomia</p></div><strong>Ein neuer Bauwagenplatz in Hamburg ist zum greifen nahe. Der Stadtentwicklungsausschuss der B&#252;rgerschaft hatte beschlossen, das nach Fl&#228;chen gesucht werden sollen. Man wurde f&#252;ndig, und bietet der Bauwagenguppe vier Pl&#228;tze zur Auswahl an. Zomia ist in der komfortablen Lage sich nur noch entscheiden zu m&#252;ssen, dann wird dem Antrag auf einen Bauwagenplatz zugestimmt.</strong></p>
<p>Das der derzeitig genutzte Platz in Wilhelmsburg f&#252;r eine l&#228;ngerfristige Nutzung durch Wohnen in Wagen ungeeignet ist war von Beginn an klar. Ein entsprechender Antrag der eine Beendigung der Nutzung zum 30.04.2011 vorsah, wurde im Dezember von allen Parteien gemeinsam in den Regionalausschuss eingebracht, einstimmig beschlossen und von der Bezirksversammlung ebenso einstimmig best&#228;tigt. Die Frage der langfristigen Nutzung ist im Wesentlichen unumstritten geblieben, nur die Linkspartei hat ihre Position dazu ver&#228;ndert. Die Piraten teilen diese Ansicht der Linken ebenso, nur sind sie erst seit der Neuwahl in der Bezirksversammlung vertreten. </p>
<p><span id="more-2816"></span></p>
<p>Doch auch Wilhelmsburger Initiativen, wie zum Beispiel &#8220;Baum und Busch&#8221; halten die derzeit genutzte Fl&#228;che f&#252;r ungeeignet. Wohlgemerkt sind das Leute die sich grunds&#228;tzlich f&#252;r einen Bauwagenplatz, auch in Wilhelmsburg, aussprechen. Der Vollst&#228;ndigkeit und Fairness wegen zitiere ich zun&#228;chst was sie <a href="http://www.buergerdialoge.de/" target="_blank">auf ihrer Webseite</a> f&#252;r sich betonen:</p>
<blockquote><p>Nichtsdestotrotz haben wir immer gesagt, und das gilt nach wie vor, dass wir uns nicht gegen Bauwagenpl&#228;tze in Wilhelmsburg oder woanders aussprechen wollen. Dass unser Brief nun als Argumentationshilfe f&#252;r die Schreiber-Politik herhalten muss, k&#246;nnen auch wir nur als mies empfinden, machen aber darauf aufmerksam, dass wir f&#252;r das strategische Verhalten von PolitikerInnen nicht verantwortlich sind.</p></blockquote>
<p>&#220;ber Zomia aber schreiben sie: </p>
<blockquote><p>Nun mussten wir leider feststellen, dass der Unterschied zwischen dem, was von Zomia gesagt wird und dem, was tats&#228;chlich geschieht, sehr gro&#223; ist. Der Tropfen, der f&#252;r uns das Fass zum &#220;berlaufen brachte, war die Ank&#252;ndigung und Durchf&#252;hrung zweit&#228;giger Maifeierlichkeiten inklusive Lifemusik und Tanz auf der sch&#246;nen Fl&#228;che. In einem solchen Prim&#228;rwald derartige Partys mitten in der Brutzeit zu feiern, ist so ziemlich das Schlechteste, was man tun kann. Es st&#246;rt die V&#246;gel bei der Brut massiv.<br />
&#8230;<br />
Die Fl&#228;che wird von Zomia systematisch &#246;kologisch entwertet. Der Ausgleich, der bei Bebauung f&#252;r solch eine entwertete Fl&#228;che zu leisten w&#228;re, w&#252;rde viel geringer ausfallen, als dies vorher der Fall gewesen w&#228;re. Danke daf&#252;r!</p></blockquote>
<p>In den Kommentaren zur Webseite assistiert &#8220;jvp&#8221; dieser Ansicht und schreibt:</p>
<blockquote><p>
also nochmal: wenn dieses gebiet tats&#228;chlich industrialisiert (oder aktueller f&#252;r wohnungsbau verwendet) werden sollte, macht es f&#252;r den &#246;ko-ausgleich einen unterschied, ob es schon verwohnt ist – dann freut sich der investor, weil weniger ausgleich zu leisten ist. andernorts von der iba schon beispielhaft durchdekliniert, zb bei der ‘wiese’ am f&#228;hrstieg.</p></blockquote>
<p>In einer weiteren Stellungnahme von Baum und Busch finden sich dann folgende Passagen:</p>
<blockquote><p>Auf unsere Initiative hin kamen wir zun&#228;chst mit Zomia gut ins Gespr&#228;ch, sie zeigten sich offen und entgegenkommend. So wurden in mehreren Treffen gemeinsame Ma&#223;nahmen diskutiert, um die &#246;kologischen Qualit&#228;ten des Platzes m&#246;glichst zu erhalten. In einem Presseerkl&#228;rungsentwurf r&#252;hmte sich Zomia dann auch alsbald, „gemeinsame Sache“ mit „den Natursch&#252;tzern“ zu machen, es schien, als w&#252;rden sie die Sache sogar h&#246;her h&#228;ngen, als wir selbst.</p>
<p>Die beschlossenen Ma&#223;nahmen wurden dann aber von Zomia unvollst&#228;ndig oder gar nicht umgesetzt oder waren nach wenigen Tagen (von wem auch immer) wieder beseitigt. Auf der sensiblen Fl&#228;che (Brutzeit, trittempfindlicher Pflanzenwuchs) wurde von Zomia dagegen eine 1. Mai-Feier abgehalten, laut, mit viel Publikum und &#252;ber mehrere Tage. Weitere regelm&#228;&#223;ige Veranstaltungen wurden ganz selbstverst&#228;ndlich geplant. Da br&#252;tete dann kein Vogel mehr. Pl&#246;tzlich war es auch nicht mehr m&#246;glich, mit Zomia zu sprechen. Wir hatten den Eindruck, dass wir mit unserem &#214;ko-Anliegen nur noch nerven. </p></blockquote>
<p>(Die vollst&#228;ndigen Texte findet man auf der <a href="http://www.buergerdialoge.de/" target="_blank">Webseite von &#8220;Baum und Busch&#8221;</a> unter &#8220;Zur Bauwagengruppe Zomia&#8221;)</p>
<p>Uneinigkeit gibt es auf Bezirksebene mit der CDU und der GAL im wesentlichen nur &#252;ber die Frage, wie lange man mit Zomia noch &#252;ber eine andere L&#246;sung verhandeln wolle. W&#228;hrend man der GAL dabei noch zubilligen k&#246;nnte das sie ihr eigenes Klientel bedient ist bei der CDU wohl ganz klar das man auf dem R&#252;cken von Zomia und unter Missachtung des Willens ihrer W&#228;hlerschaft Honig aus der Situation saugen, und den Bezirksamtsleiter schlecht aussehen lassen will. Ehrlichkeit buchstabiert man anders. Das dies auch vielen Mandatstr&#228;gern und Mitgliedern der CDU klar ist und sie diesen Kurs ablehnen kann man bei Gespr&#228;chen immer wieder feststellen.</p>
<p>Die damalige Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt hatte der befristeten L&#246;sung zugestimmt, und sah &#8220;keine fachbeh&#246;rdlichen Bedenken&#8221; bei Einhaltung der vom Regionalausschuss formulierten Bedingungen. Davon kann aber bis heute keine Rede sein. Zomia hat sogar eine vom Bezirksamt angebotene schriftliche Vereinbarung blockert, und zwar dadurch dass sie eine der im Regionalausschuss formulierten Bedingungen ablehnte. Wichtig war uns, das es bei Verunreinigungen des Gel&#228;ndes oder anderen Kosten eine individuell feststellbare Verantwortung geben m&#252;sse. Verursacher sollten dingfest gemacht werden k&#246;nnen. Doch Verantwortung &#252;bernehmen, das wollten die Leute von Zomia nicht. </p>
<p>Unbeachtet geblieben ist &#252;brigens, das der Bezirk Hamburg-Mitte bereits Ende letzten Jahres nach geeigneten Pl&#228;tzen f&#252;r eine l&#228;ngerfristige Nutzung durch Bauwagen gesucht hat. Es wurden zahlreiche Optionen gepr&#252;ft und bei verschiedenen Stellen angefragt. Die Antwort war &#252;berwiegend negativ. Dennoch hatte der Bezirk zwei Ausweichfl&#228;chen vorgeschlagen. Allerdings h&#228;tte sich die Bauwagengruppe teilen m&#252;ssen, was sie ablehnte. </p>
<p>Das es jetzt die M&#246;glichkeit zur Einrichtung eines weiteren Bauwagenplatzes in Hamburg gibt wird von der SPD Hamburg-Mitte ausdr&#252;cklich begr&#252;&#223;t. Um die Vermittlungsbem&#252;hungen m&#246;glich zu machen hat man nach Absprache mit der B&#252;rgerschaftsebene auch noch nach dem 30.04. still gehalten. Das ist oft aber f&#228;lschlich als Uneinigkeit interpretiert worden. Wenn der eine sagt ein Glas ist halb leer, und der andere sagt ein Glas ist halb voll ist das eben kein Gegensatz. Nur lie&#223;t sich das in der Zeitung nicht so gut.</p>
<p>Parlamentarisch ist die Sache jetzt entschieden. Wir lassen uns nicht erpressen. Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung hat den Bezirksamtsleiter aufgefordert auf der Fl&#228;che in Wilhelmsburg &#8220;ordnungsgem&#228;&#223;e Zust&#228;nde&#8221; herzustellen, also die Nutzung durch die Bauwagen zu beenden. Die Bezirksversammlung hat den Beschluss best&#228;tigt. Keine Partei hat einen anders lautenden Antrag eingebracht. Und Staatsrat Christoph Krupp, Chef der Senatskanzlei, hat best&#228;tigt dass die &#8220;Zust&#228;ndigkeit beim Bezirk Mitte liegt&#8221;. </p>
<p>Somit ist die Lage klar. Wir als Bezirk und die B&#252;rgerschaft haben eine Reihen von Klimmz&#252;gen gemacht. L&#246;sungen f&#252;r einen weiteren Bauwagenplatz liegen in dieser Woche noch auf den Tisch. Freie Auswahl aus vier Hauptgewinnen, nur Wilhelmsburg ist nicht darunter. Die Leute von Zomia sind aber anders unterwegs. Das geht auch aus einem Text hervor, die Kathrin Milan, die als &#8220;Kunstnomadin&#8221; selbst in einem Wagen lebt auf ihrer <a href="http://kunstnomadin.de/files/index_D.php" target="_blank">Webseite</a> ver&#246;ffentlicht hat. Sie schreibt &#252;ber die Gruppe der sie ein paar Tage Unterschlupf gew&#228;hrt hat: </p>
<blockquote><p>Anstatt die Verschnaufpause bei mir zu genie&#223;en und verfingen sich MitgliederInnen der Gruppe sofort bei dem abendlichen Kontrollgang auf meinem Grundst&#252;ck in Machtspiele mit der Polizei. Oh je- gleich war ein Interessenskonflikt aufgebrochen. Das hatte ich nicht bedacht, dass sich einige MitgliederInnen sich eigentlich gar nicht an Regeln mir gegen&#252;ber halten wollten. F&#252;r Frieden und &#214;kologie fand ich bei Ihnen keine Resonanz- ein f&#252;r Wagenbewohnerinnen eher untypisches Verhalten. Gerade weil ich ja auch die Auswirkungen ihres Verhaltens zu tragen hatte. Es gibt ja keine Ethik oder Normen unter Wagenpl&#228;tzen, von der ich h&#228;tte ausgehen k&#246;nnen. Ich sp&#252;rte auch den Unterschied zu mir als eine Reisende: Sie waren zielgerichtet und fixiert auf einen Platz zum Bleiben- am Besten gleich auf der Stelle. Ich vermisste bei dieser Gruppe das Interesse daran miteinander zu reden und die pers&#246;nliche Begegnung zu pflegen. Sie handelten aus Strategie heraus. Es bedurfte einiger Gespr&#228;che und Ermahnungen von meiner Seite, dass sie sich an die Absprachen mit dem Bezirksamt (kein L&#228;rm, keine neuen Fahrzeuge) halten.<br />
&#8230;<br />
Diese Gruppe aber war gut organisiert: mehrere Rechtsanw&#228;lte, mit denen sie st&#228;ndig ihre Vorgehensweise absprachen, t&#228;glich Pressearbeit, Info- Zettel f&#252;r die Nachbarschaft, ein schnell reagierendes Solidarit&#228;ts- Netzwerk &#252;ber Handy und Internet. Unterst&#252;tzerInnen, die auch im Winter sich zu einer spontanen Mahnwache um Mitternacht einfanden. Mir wurde deutlich wie viel &#214;ffentlichkeit und politischer Druck durch die modernen Medien herzustellen ist. Und wie sehr Wagenbewohnerinnen untereinander solidarisch agieren und durch schnelle Protestformen aus der linken Szene unterst&#252;tzt werden k&#246;nnen. Sie waren bereit auch Prozesskosten und die Beschlagnahmung ihrer Fahrzeuge zu riskieren. Somit bieten sie der Staatsgewalt wenig Angriffsfl&#228;che- illegale Handlungen wie eine Besetzung legitimieren sie durch ihren Existenzdruck und Autorit&#228;tskritik. Als Symbol f&#252;r mehr Wagenpl&#228;tze wurden von ihren Unterst&#252;tzer- Gruppen mehrere Demonstrationen in der Stadt organisiert.<br />
Ein Verdienst dieser Gruppen war es die Problematik der Wagenpl&#228;tze wieder ins &#246;ffentliche Interesse in Hamburg gebracht zu haben. Die t&#228;gliche Anspannung &#252;ber Wochen hinweg auszuhalten, sich als Gruppe zu organisieren um gemeinsam agieren zu k&#246;nnen und sich &#252;ber<br />
Monate hinweg nur Zeit daf&#252;r zu nehmen: das braucht Kraft und einen finanziellen Hintergrund. Um so effektiv seinen Protest zu formulieren fehlt es den meisten Privatpersonen an M&#246;glichkeiten. Obwohl es gerade in Wilhelmsburg viele Probleme gibt, die lautstarken Protest erfordern: z.B. bei Naturschutz und famili&#228;rer Gewalt w&#252;nschte ich mir &#228;hnliche Solidarit&#228;t!<br />
&#8230;<br />
Die Anfrage an alle Bezirks&#228;mter Hamburgs nach einem Standplatz f&#252;r die W&#228;gen blieb erfolglos. Am Mittwoch kam der erwarteten Brief vom Gr&#252;nfl&#228;chenamt Hamburg- Mitte. Er enthielt die Aufforderung an mich den Zustand vor dem 20.11.10 wiederherzustellen. Da ich den Zugang zur Gr&#252;nfl&#228;che f&#252;r die Wagenleute erm&#246;glicht hatte war ich die Verantwortliche- ansonsten w&#252;rde ich meine Sondernutzung gef&#228;hrden.<br />
Durch meinen Einblick in die steigende Stresssituation auf der Beh&#246;rden- und auf der Wagenplatzseite hatte ich Verst&#228;ndnis f&#252;r beide Seiten, konnte mich aber nicht weiter als Vermittlerin einbringen. Auch meine private Belastungsgrenze war erreicht: Bei mir war der falsche Ort f&#252;r die Aktionsform dieser Gruppe. Die Berichterstattung der Gruppe „Zomia“ in der linken Presse war nicht den Tatsachen entsprechend: ich war nicht wie sie es nannten „in der Geiselhaft der Beh&#246;rden“. Im Gegenteil fand ich das Verhalten der Polizei auf meiner Fl&#228;che korrekt und den Regionalbeauftragten des Bezirksamtes sehr engagiert. So bat die Gruppe zu gehen, die ohne Polizeikontrollen wegfahren konnte.</p></blockquote>
<p> (Den vollst&#228;ndigen Text findet man auf ihrer <a href="http://kunstnomadin.de/files/index_D.php" target="_blank">Seite</a> unter &#8220;Aktuelles &#8211; ein Gast hat G&#228;ste&#8221;)</p>
<p>Zomia kann sich jetzt entscheiden. Geht es um einen neuen Wagenplatz in Hamburg? Dann muss man nur von der bisherigen steinharten und kompromisslosen Haltung abweichen. Die L&#246;sungen liegen auf den Tisch, sie sind zum greifen nah! </p>
<p>Oder geht es in Wahrheit um Krawall, darum &#8220;dem Staat&#8221; die Stirn zu bieten, darum &#8220;dagegen&#8221; zu sein, um einen Platz in der Ehrenhalle der linksautonomen Szene? Jetzt geht es darum Farbe zu bekennen. Ich habe ja so eine Bef&#252;rchtung, aber ich lasse mich auch gerne positiv &#252;berraschen. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Regionalausschuss: Drei Veddel-Antr&#228;ge beschlossen</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 05:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[BallinStadt]]></category>
		<category><![CDATA[IBA/IGS]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/14/regionalausschuss-drei-veddel-antrage-beschlossen/" title="Regionalausschuss: Drei Veddel-Anträge beschlossen"></a>Gestern tagte im Wilhelmsburger Rathaus der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel, der lokal zust&#228;ndige Unterausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Dort behandeln wir die kleineren Themen, das was vor Ort interessant ist, aber die anderen Stadtteile nicht betrifft. Die wichtigeren Antr&#228;ge von grunds&#228;tzlicher Bedeutung werden &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/14/regionalausschuss-drei-veddel-antrage-beschlossen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/14/regionalausschuss-drei-veddel-antrage-beschlossen/" title="Regionalausschuss: Drei Veddel-Anträge beschlossen"></a><div id="attachment_2786" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/rathaus_wilhelmsburg_2.jpg" rel="lightbox[2785]"><img class="size-thumbnail wp-image-2786" title="Rathaus Wilhelmsburg" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/rathaus_wilhelmsburg_2-150x150.jpg" alt="Rathaus Wilhelmsburg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Rathaus Wilhelmsburg</p></div>
<p><strong>Gestern tagte im Wilhelmsburger Rathaus der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel, der lokal zust&#228;ndige Unterausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Dort behandeln wir die kleineren Themen, das was vor Ort interessant ist, aber die anderen Stadtteile nicht betrifft. Die wichtigeren Antr&#228;ge von grunds&#228;tzlicher Bedeutung werden in der Bezirksversammlung diskutiert.</strong></p>
<p>Ich habe f&#252;r meine Fraktion drei Antr&#228;ge formuliert, die in der gestrigen Sitzung beschlossen worden sind, und die sich alle mit Themen auf der Veddel befassen.</p>
<p>Der erste Antrag betrifft die Sicherheit an den Bahngleisen. Ein kaputter Zaun soll repariert werden. Dar&#252;ber hatte sich bei mir eine Mutter beschwert, &#252;brigens &#252;ber eine Facebook-Nachricht. Ich kannte den Zustand des Zauns bereits vorher, hoffte aber die Bahn w&#252;rde selbst auf die Idee kommen ihn zu reparieren. Irgendwann wurde er auch notd&#252;rftig mit Stacheldraht geflickt, Das dazugeh&#246;rige Tor aber steht noch immer offen. Das ist ein typisches Thema f&#252;r den Regionalausschuss, und nach der Beschwerde wollte ich dem dem Verantwortlichen auf die Spr&#252;nge helfen.</p>
<p><span id="more-2785"></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Sicherheit an der Bahn – Zaun in der Stra&#223;e am Gleise wieder herstellen</strong></p>
<p>Am &#220;bergang der Stra&#223;e „Passierzettel&#8221; zur Stra&#223;e „Am Gleise“ sperrt ein Zaun die Bahnanlagen ab. In unmittelbarer N&#228;he f&#228;hrt die S-Bahn Hamburg, deren Stromschiene 1.200 Volt f&#252;hrt.</p>
<p>Seit einiger Zeit ist dieser Zaun defekt. Zwar wurde er notd&#252;rftig instand gesetzt, doch animiert der Zustand zuweilen neugierige Kinder an dieser Stelle zu spielen, und sich dadurch in Gefahr begeben.</p>
<p>Der Regionalausschuss m&#246;ge daher beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Die Verwaltung wird aufgefordert sich bei der zust&#228;ndigen Stelle f&#252;r eine Instandsetzung des Zauns einzusetzen.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Der Antrag fand ohne gro&#223;e Debatte die Zustimmung aller Fraktionen, und wurde einstimmig beschlossen. Wer f&#252;r die Instandsetzung des Zauns verantwortlich ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, wahrscheinlich ist es die Bahn. Deswegen wird sich das Bezirksamt jetzt mit diesem Ansinnen an Bahn wenden. Ob die Bahn den Zaun jetzt tats&#228;chlich repariert, kann ich nicht sagen, schlie&#223;lich k&#246;nnen wir denen keine Vorschriften machen. Oft genug aber werden unsere Hinweise umgesetzt. Wir warten mal ab, ob sich dort jetzt etwas bewegt.</p>
<p>Der N&#228;chste Antrag befasst sich mit der gro&#223;en Unebenheit vor dem Penny-Markt. Die einstmals ebene Fl&#228;che hat inzwischen ein gro&#223;es Loch bekommen. Mir hat ein Nachbar berichtet, das sich hier nach einem Sturz bereits jemand verletzt hat. Grund genug das Loch zum Thema eines weiteren Antrages zu machen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Betr.: Versackung am Sieldeich beseitigen</strong></p>
<p>Im Sieldeich hat sich auf dem Vorplatz eines von der Penny-Markt Gmbh betriebenen Lebensmitteleinzelhandels, Hausnummer 9-11, eine gro&#223;fl&#228;chige tiefe Versackung gebildet. Die Unebenheit hat sich zu einer gef&#228;hrlichen Stolperfalle entwickelt. Dem Vernehmen nach haben sich an dieser Stelle bereits St&#252;rze ereignet. Die Fl&#228;che ist im Privatbesitz.</p>
<p>Der Regionalausschuss m&#246;ge daher beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Die Verwaltung soll den Grundeigent&#252;mer zur Beseitigung der Versackung auffordern. Sollte dieser der Aufforderung nicht unverz&#252;glich nachkommen soll die Tiefbauabteilung den Mangel zur Verkehrssicherung Rahmen einer Ersatzhandlung selbst beseitigen.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Der Antrag wurde ebenfalls einstimmig beschlossen. Ich denke hier wird sich in den n&#228;chsten Monaten etwas tun.</p>
<p>Der dritte Antrag besch&#228;ftigt sich mit Musikveranstaltungen im Ballinpark. Ich finde es ja gut, das dort etwas stattfindet, aber das alle vier Wochen Technoparty gefeiert wird, erbost einige Anwohner aus der Veddeler Br&#252;ckenstra&#223;e und der ehemaligen Polizeikaserne. Nach dem bereits am 21. August der EGO-Club die Fl&#228;che und die H&#228;user beschallt hatte, wurde jetzt durch Wurfzettel eine Wiederholung der Fete angek&#252;ndigt.</p>
<p>Auch hier ging &#252;brigens eine der Beschwerden bei mir &#252;ber Facebook ein, aber auch auf unserem Stadtteilfest wurde ich darauf angesprochen. Beim Veddelfr&#252;hst&#252;ck hatte ich die Anwesenden gefragt, was sie von dem Thema hielten. Nicht jeder Veddeler f&#252;hlt sich durch die laute Musik gest&#246;rt, allerdings glaube ich auch das sich das &#228;ndern w&#252;rde, wenn der Remmidemmi zu oft stattfindet.</p>
<p>F&#252;r den Ballinpark ist die Gesellschaft der Internationalen Gartenschau (igs) zust&#228;ndig. Fragen nach der Genehmigung der Veranstaltung beim Bezirksamt und bei der igs brachten mich nicht weiter, weil ich sich widersprechende Aussagen erhielt. Ich beschloss einen Antrag zu schreiben der es uns als Bezirksversammlung erm&#246;glicht einen gr&#246;&#223;eren Einfluss auf die Veranstaltungen zu nehmen. Ich finde bei diesem Thema sollte es nicht um Verbote von Veranstaltungen gehen, sondern um den richtigen Ausgleich zwischen Spa&#223; an der Musik und den Interessen der vom L&#228;rm geplagten Anwohner:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Betr.: L&#228;rmende Musikveranstaltungen im Ballinpark</strong></p>
<p>Am 21.08. hat im Ballinpark eine Musikveranstaltung stattgefunden. Aufgef&#252;hrt wurde aufgezeichnete elektronische Musik, die durch ihre rhythmischen B&#228;sse besonders durchdringenden und weithin wahrnehmbaren Schall erzeugt. F&#252;r den 18.09.2011 haben die Veranstalter eine Wiederholung der Veranstaltung angek&#252;ndigt.</p>
<p>In kurzer Entfernung zur Schallquelle im Ballinpark liegt die Wohnbebauung der Veddel in direkter Sichtweite und ohne jede Barriere.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich ist zu begr&#252;&#223;en, dass der Ballinpark f&#252;r Veranstaltungen genutzt wird. Auch Musikveranstaltungen k&#246;nnen in einem gewissen Rahmen stattfinden. Kritisch zu betrachten sind aber vor allem die Lautst&#228;rke und die H&#228;ufigkeit von lauten Veranstaltungen. Am 21.08. war die tolerable Lautst&#228;rke &#252;berschritten. Zwei laute Veranstaltungen innerhalb eines Monates sind ebenfalls deutlich zu viel.</p>
<p>Dies vorausgeschickt, m&#246;ge der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Bei der Genehmigung einer Veranstaltung im Ballinpark ist das Bezirksamt zu beteiligen.</li>
<li>Ohne Zustimmung der Bezirksversammlung oder des zust&#228;ndigen Ausschusses darf durch das Bezirksamt keine Veranstaltung im Ballinpark genehmigt werden, bei der mit erheblicher Schallentwicklung zu rechnen ist.</li>
<li>Sollte der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel nicht der zust&#228;ndige Ausschuss sein, ist er vor einer Befassung im Fachausschuss zu unterrichten.</li>
<li>Sollte die Veranstaltung am 18.09. stattfinden ist die L&#228;rmentwicklung zu &#252;berwachen und gegebenenfalls, notfalls durch Abbruch der Veranstaltung einzugreifen.</li>
<li>Dem Regionalausschuss ist das Ergebnis der &#220;berwachung zu berichten.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Dieser Antrag wurde mit den Stimmen der SPD und der CDU beschlossen. Die Linkspartei lehnte ihn ab, und die GAL enthielt sich der Stimme. &#220;berrascht hat mich das Abstimmverhalten schon, weil die Linke bei dem Thema &#8220;Eventl&#228;rm&#8221; durch das Dockville immer die radikalste Position gegen das Festival bezieht, w&#228;hrend die GAL immer ganz vorne ist, wenn es um Veranstaltungen in der Innenstadt und St. Pauli geht. Als die GAL im Senat war, sollen sogar die Harley-Days abgesagt werden.<br />
Aber das ist auch egal, weil die Mehrheit den Antrag beschlossen hat, und ich sicher bin das der L&#228;rmentwicklung im Ballinpark jetzt mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird.</p>
<p>Ich hatte &#252;brigens noch einen vierten Antrag eingebracht, aber der war nicht mehr n&#246;tig. Die Internationale Bauausstellung (IBA) und der Landesbetrieb Stra&#223;en Br&#252;cken und Gew&#228;sser (LSBG) hatten sich schon um das Thema gek&#252;mmert, nachdem ich mit IBA-Chef Hellweg dar&#252;ber gesprochen hatte, wof&#252;r ich mich hier &#252;brigens ausdr&#252;cklich bedanken m&#246;chte. Angesprochen wurde ich auf das Thema bei einer Feier im AWO-Senorentreff von einem Rollstuhlfahrer, der an der Harburger Chaussee nicht durch das Tor im Zollzaun kam:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Betr.: Den &#246;stlichen Durchgang am Zollzaun f&#252;r Rollstuhlfahrer &#246;ffnen</strong></p>
<p>Der Zollzaun an der Harburger Chaussee hat jetzt seit &#252;ber einem Jahr zwei Tore f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger.</p>
<p>Hinter dem &#246;stlichen Durchgang befindet sich unmittelbar hinter dem Tor ein Bordstein, der ein Passieren von Rollstuhlfahrern ohne Hilfe sehr schwierig oder unm&#246;glich macht. Mit einer kleinen Ma&#223;nahme, etwa ein bisschen Asphalt, lie&#223;e sich der Durchgang auch f&#252;r diesen Personenkreis &#246;ffnen. Da der Zaun in absehbarer Zeit demontiert und der Zugang neu hergerichtet wird, reicht eine einfache provisorische Ma&#223;nahme aus.</p>
<p>Der Regionalausschuss m&#246;ge daher beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Die Verwaltung wird aufgefordert sich bei der IBA und dem Landesbetrieb Stra&#223;en Br&#252;cken und Gew&#228;sser (LSBG) f&#252;r eine entsprechende Ma&#223;nahme zu verwenden.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Den Antrag haben wir zur&#252;ckgenommen, aber wir hatten auch so genug zu reden. Die Sitzung dauerte bis kurz nach 22:00 Uhr. Wie man sieht k&#252;mmern man sich neben den gr&#246;&#223;eren fragen, zum Beispiel nach Verkehr und L&#228;rmschutz &#8220;in der Politik&#8221; auch um die vielen kleine Dinge des Zusammenlebens. Das macht die Lokalpolitik so spannend.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lauter Legenden um die Bauwagengruppe &#8220;Zomia&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 15:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/09/lauter-legenden-um-die-bauwagengruppe-zomia/" title="Lauter Legenden um die Bauwagengruppe &quot;Zomia&quot;"></a>Vom ersten Augenblick an habe ich die Entwicklung um die sich &#8220;Zomia&#8221; nennende Bauwagengruppe verfolgt, die versucht in unserem Nachbarstadtteil Wilhelmsburg Fu&#223; zu fassen. Bereits im letzten Jahr war ich in Georgswerder vor Ort, nachdem mich jemand um Hilfe gebeten &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/09/lauter-legenden-um-die-bauwagengruppe-zomia/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/09/lauter-legenden-um-die-bauwagengruppe-zomia/" title="Lauter Legenden um die Bauwagengruppe &quot;Zomia&quot;"></a><div id="attachment_2441" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/Bauwagen.jpg" rel="lightbox[2758]"><img class="size-thumbnail wp-image-2441" title="Bauwagen in Wilhelmsburg" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/Bauwagen-150x150.jpg" alt="Bauwagen in Wilhelmsburg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Bauwagen in Wilhelmsburg</p></div>
<p><strong>Vom ersten Augenblick an habe ich die Entwicklung um die sich &#8220;Zomia&#8221; nennende Bauwagengruppe verfolgt, die versucht in unserem Nachbarstadtteil Wilhelmsburg Fu&#223; zu fassen. Bereits im letzten Jahr war ich in Georgswerder vor Ort, nachdem mich jemand um Hilfe gebeten hatte. Dort musste die Bauwagengruppe nach wenigen Stunden wieder abziehen, weil sich die Bev&#246;lkerung erfolgreich gewehrt hatte. &#8220;Zomia&#8221; macht seither eine intensive Pressearbeit, man wei&#223; sich gut darzustellen. Mit der Zeit sind einige Legenden entstanden, die das Bild verzerren. </strong></p>
<p>&#196;rgerlich ist die Berichterstattung um den Bezirksamtsleiter Markus Schreiber, und ich finde das geht jeden Bezirksabgeordneten an. Die &#8220;TAZ&#8221; macht besonders Stimmung.</p>
<p>Wider besseren Wissens wird am 07.09. getitelt: &#8220;<a href="http://www.taz.de/Bauwagen-Streit/%2177689/" target="_blank">Nur Schreiber will r&#228;umen</a>&#8220;. Weiter hei&#223;t es &#8220;<em>Bezirksf&#252;rst</em> Markus Schreiber probt den Aufstand gegen den Senat.&#8221; In dem Kommentar &#8220;Beleidigte Leberwurst&#8221; wird auch gleich der Grund gemutmasst:</p>
<p><span id="more-2758"></span></p>
<blockquote><p>Schreiber will demonstrieren, dass er diese Wohnform nicht akzeptiert. Und alles deutet darauf hin, dass Schreiber seinen Senats-Genossen &#8211; allen voran B&#252;rgermeister Olaf Scholz &#8211; einen Denkzettel daf&#252;r verpassen will, dass er nicht Bausenator geworden ist.</p></blockquote>
<p>Aus meiner Sicht sieht die Angelegenheit ganz anders aus. Grundlage f&#252;r das Vorgehen des Bezirksb&#252;rgermeisters sind die Beratungen und Beschl&#252;sse der Bezirksversammlung Hamburg Mitte. In einem <em>einstimmigen</em> Beschluss im Dezember 2010 hie&#223; es:</p>
<blockquote><p>Die Nutzung ist vorerst, bis zur endg&#252;ltigen Entscheidung &#252;ber einen neuen Platz, zeitlich l&#228;ngstens bis zum 30.04.2011 zu begrenzen.</p></blockquote>
<p>Wohlgemerkt, haben nicht nur alle Fraktionen also die der Linkspartei, der GAL, der CDU, der SPD und die Gruppe der FDP zugestimmt, nein sie haben ihn sogar gemeinsam eingebracht. Liebe TAZ, f&#252;r Fernsehjornalismus gibt es ein Wort von Hanns-Joachim Friedrichs, das auch f&#252;r die Printmedien Geltung hat:</p>
<blockquote><p>&#8220;Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Versuch selbst mit der Zeitung Politik zu machen ist zwar verbreitet, macht ihn aber nicht besser.</p>
<p>Um den Termin des Ablaufes der Duldung gab es sp&#228;ter &#252;brigens eine Legende, weil er genau ein Tag vor dem j&#228;hrlich bef&#252;rchteten Krawallen zum 1. Mai liegt. Auch hier wurde b&#246;se Absicht vermutet. Wahr ist aber, das diejenigen die den Antrag formuliert haben daran im Winter einfach nicht gedacht haben. Man hatte anderes im Kopf.</p>
<p>Wahr ist auch, das sich einige Fraktionen nach der Neuwahl der B&#252;rgerschaft und der Bezirksversammlung anders positioniert haben als vor der Wahl. Nicht jedoch die SPD. Hier passt ein Zitat von Helmut Schmidt: &#8220;Jedermann darf und muss mit unserer Stetigkeit rechnen.&#8221;<br />
Ein Antrag die Duldung zu verl&#228;ngern wurde in der Bezirksversammlung folglich nicht angenommen. Statt dessen wurde die Haltung von der Mehrheit am letzten Montag im Hautausschuss der Bezirksversammlung best&#228;tigt:</p>
<blockquote><p>Der Bezirksamtsleiter wird aufgefordert, auf der Fl&#228;che der Flurst&#252;cke 12180 und 8515 am Honartsdeicher Weg / n&#246;rdlich des Ernst-August-Kanals einen der g&#252;ltigen allgemeinverbindlichen Gesetzeslage gen&#252;genden Zustand herzustellen und die vor&#252;bergehende Nutzung der Fl&#228;che durch die Bauwagengruppe Zomia zeitnah zu beenden.</p></blockquote>
<p>Wahr ist also, das Markus Schreiber kein Einzelk&#228;mpfer ist, und schon gar nicht gegen den Senat, sondern das hinter seiner Haltung die Mehrheit der Abgeordneten der Bezirksversammlung steht, und diese auch gemeinsam verantwortet. F&#252;r die SPD sei dabei bemerkt, das jeder mit guten Gr&#252;nden vermuten darf, das wir unsere Positionen innerhalb der Partei auch mit den B&#252;rgerschaftsabgeordneten abstimmen.</p>
<p>Eine weitere Legende wird von &#8220;Zomia&#8221; wieder und wieder verbreitet. Sie schreiben die (damals CDU-gef&#252;hrte) Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt h&#228;tte &#8220;keine Bedenken&#8221; gegen die Nutzung der Fl&#228;che als Bauwagenplatz. &#8220;Keine Bedenken&#8221; wird immer wieder wie ein Postulat wiederholt. Dabei werden entscheidende Einschr&#228;nkung verschwiegen. Hier der Wortlaut des Schreibens der BSU:</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Hinblick auf die fachbeh&#246;rdlichen Aufgaben der BSU wird mitgeteilt, dass einem Abschluss einer <em>befristeten</em> Duldungsvereinbarung &#252;ber die Nutzung des im Bebauungsplan Wilhelmsburg 28/Kleiner Grasbrook vom 11.12.1968 als Industriefl&#228;che ausgewiesenen Flurst&#252;cks 8515 (am Honartsdeicher Weg) unter <em>Nutzungsbedingungen die im Wesentlichen den unter Ziffer 2 des Beschlusses der der Bezirksversammlung vom 16.12.2010 aufgef&#252;hrten Dudungsvoraussetzungen entsprechen</em> keine fachbeh&#246;rdlichen Bedenken begegnen”.</p></blockquote>
<p>Befristet ist die erste Einschr&#228;nkung, und das bedeutet in diesem Fall bis zum 30. April 2011 und keinen Tag l&#228;nger. Wer das nicht glaubt kann sich bei der damaligen Senatorin erkundigen. Und zur Erg&#228;nzung hier noch einmal die erw&#228;hnten Duldungsvoraussetzungen, und die Erl&#228;uterung was aus ihnen geworden ist:</p>
<blockquote><p>Der Platz muss in einem Gebiet liegen, in dem Wohnen grunds&#228;tzlich m&#246;glich ist oder ohne Nutzungskonflikte zugelassen werden k&#246;nnte. In Gewerbegebieten d&#252;rfen ans&#228;ssige Betriebe nicht beeintr&#228;chtigt werden. Der Platz darf nicht in einem Au&#223;engebiet liegen.</p></blockquote>
<p>Tatsache ist, das der Platz auf einer Fl&#228;che liegt die als Industriegebiet ausgewiesen ist. F&#252;r die Duldung bis zum 30.04.2011 wurde diese Bedingung gedehnt.</p>
<blockquote><p>Die Nutzung &#246;ffentlicher Wege und Gr&#252;nanlagen soll nicht eingeschr&#228;nkt werden. Mit evtl. Anwohnerinnen und Anwohnern muss Einvernehmen hinsichtlich der Nutzung hergestellt werden.</p></blockquote>
<p>Tatsache ist, das es immer wieder Beschwerden an die SPD-Fraktionsmitglieder und das Bezirksamt herangetragen werden. Tatsache ist auch, das es einen Konflikt mit einer ortsans&#228;ssigen Umweltschutzgruppe gegeben hat, die den Umgang mit dem Umfeld des Platzes kritisiert hat.</p>
<blockquote><p>Die Nutzung des Platzes darf den Belangen des Naturschutzes nicht zuwider laufen. Sofern es sich um eine Fl&#228;che im &#246;ffentlichen Besitz handelt, muss diese nach dem Ende der Nutzung ggf. von den Nutzerinnen und Nutzern auf deren Kosten saniert werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner m&#252;ssen sicherstellen, dass von den Fahrzeugen kein Schadstoffeintrag in den Boden erfolgt.</p></blockquote>
<p>Diese Bedingung wird nach wie vor von Zomia nicht eingehalten. <a href="http://a4.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/304353_2143964957767_1205520400_31968875_945606097_n.jpg" rel="lightbox[2758]" target="_blank">[<strong>Bild</strong></a>]</p>
<blockquote><p>Die angemessene Ver- und Entsorgung ist zu gew&#228;hrleisten. Insbesondere Ist die Wasserentsorgung und M&#252;llabfuhr sicher zu stellen.</p></blockquote>
<p>Auf dem Platz gibt es inzwischen M&#252;lltonnen der Stadtreinigung. eine gesicherte Wasserversorgung gibt es dagegen nicht. Und eine geregelte Abwasserversorgung ist &#252;berhaupt nicht erkennbar. Es ist zwar &#246;fter von einer Torf-Toilette die Rede, aber wo das fetthaltige Wasch- und Abwasser entsorgt wird ist unklar. Zu bef&#252;rchten ist, das hier weitere Schadstoffe in den Boden eingeleitet werden.</p>
<blockquote><p>Die Einrichtung des Platzes sowie die Herrichtung und Nutzung des Platzes darf nicht zu Lasten der Steuerzahlenden geschehen, die Kosten, sind von den Bewohnerinnen und Bewohnern zu tragen. F&#252;r eine Fl&#228;che in &#246;ffentlichem Besitz ist ein angemessenes Nutzungsentgelt zu zahlen. Nach Beendigung der Nutzung ist die Fl&#228;che frei von Verunreinigungen zu &#252;bergeben.</p></blockquote>
<p>Zomia sagt, die Nutzer &#8220;w&#252;rden gern eine Nutzungsgeb&#252;hr&#8221; zahlen, die Stadt sei aber nicht bereit sie anzunehmen. Verschwiegen wird, das die Duldungsvereinbarung von Zomia blockiert wurde, und sie deshalb nirgendwo eingezahlt werden kann. An eine &#220;bergabe des Gel&#228;ndes &#8220;frei von Verunreinigungen&#8221; ist noch gar nicht zu denken, weil sich &#8220;Zomia&#8221; weigert die Fl&#228;che &#252;berhaupt zu &#252;bergeben. Und damit kommen wir zum n&#228;chsten Punkt:</p>
<blockquote><p>Die Anzahl der zugelassenen Bau- oder Wohnwagen sowie Wohnmobile darf zehn nicht &#252;berschreiten. Gemeinschaftswagen, wie Dusch-, Toiletten- und K&#252;chenwagen in diese Zahl eingeschlossen. Der Bauwagenplatz darf nicht von mehr als 15 Menschen bewohnt werden und diese m&#252;ssen namentlich bekannt sein. &#196;nderungen der Anzahl und der bekannten Personen sind nur mit Zustimmung der Verwaltung m&#246;glich.</p></blockquote>
<p>Als diese Bedingung im Regionalausschuss beraten wurde, gab es noch eine Verhandlung mit den Bauwagenleuten. Im Antragsentwurf war die Anzahl der zul&#228;ssigen Bauwagen kleiner. Da sich die Leute von Zomia mit der in Aussicht gestellten Duldung sehr zufrieden zeigten, versprachen Sie uns diese Bedingungen einzuhalten. Zum Konflikt mit dem Bezirksamt kam es dann insbesondere mit der Bedingung das die Bewohner namentlich dem Amt bekannt sein m&#252;ssten. W&#228;hrend der Bezirk darauf pochte, das die Vereinbarung, wie bei jedem Mietvertrag einzeln abgeschlossen werden m&#252;sste, bestand &#8220;Zomia&#8221; nachtr&#228;glich auf der Forderung, das es nur einen Vertrag mit einer Gemeinschaft geben k&#246;nne. In dieser Feinheit liegt eine besondere Bedeutung, wie ein Beispiel aus Eppendorf zeigt: Dort wurde ein Mietvertrag f&#252;r ein Haus mit einer Mietergemeinschaft abgeschlossen. Da nur die Mietergemeinschaft allein bestimmt, wer Mitglied ist und wer nicht, haben die Eigent&#252;mer keine Kontrolle mehr, wer dort eigentlich wohnt. Mehrere Prozesse wurden von den Eigent&#252;mern verloren. Einen solchen Zustand wollten wir auf keinen Fall herstellen. Daran scheiterte die Duldungsvereinbarung schlie&#223;lich, und Zomia sprach in Zukunft von einem &#8220;Unterwerfungsvertrag&#8221;. Streng genommen war damit auch die Grundlage f&#252;r eine Duldung bis zum 30.04. entfallen, und der Platz h&#228;tte sofort ger&#228;umt werden k&#246;nnen.</p>
<blockquote><p>Die Nutzung ist vorerst, bis zur endg&#252;ltigen Entscheidung &#252;ber einen neuen Platz, zeitlich l&#228;ngstens bis zum 30.04.2011 zu begrenzen.</p></blockquote>
<p>Bei dem Punkt waren wir ja schon.</p>
<p>Die n&#228;chsten Legenden fasse ich mal zusammen: Der Platz sein &#8220;perfekt geeignet&#8221;, die R&#228;umung diene lediglich der &#8220;Gesichtswahrung des Bezirksf&#252;rsten Markus Schreiber&#8221;, es g&#228;be &#8220;keine Gr&#252;nde f&#252;r eine R&#228;umung&#8221; und es f&#252;hle sich &#8220;niemand gest&#246;rt&#8221;.</p>
<p>Warum aber treten die SPD-Bezirksabgeordneten so wehment f&#252;r die R&#228;umung ein? Die Gr&#252;nde sich einleuchtend: Ihnen macht das ehrenamtliche politische Engagement Spa&#223;, und sie m&#246;chten gerne wiedergew&#228;hlt werden. Das ist gerade bei dem neuen Pers&#246;nlichkeitswahlrecht f&#252;r die Abgeordneten eine sehr spannende, ja nervenaufreibende Erfahrung. Daher schauen die Abgeordneten sehr genau hin, wie die Stimmung bei ihren Nachbarn, in den Beteiligungsgremien, Beir&#228;ten und Vereinen ist. Denn sie sind Vertreter der B&#252;rger die sie gew&#228;hlt haben. Keine Partei hat so viele Bezirksabgeordnete und Regionalausschussmitglieder vor Ort wohnen wie die SPD. Und im Gegensatz zu anderen Parteien, legen wir Wert auf eine Zustimmung breiter Schichten, und nicht nur einer bestimmten Zielgruppe. Uns sprechen die Leute auf der Stra&#223;e und an Infost&#228;nden an. Die Menschen, die sich sonst &#246;ffentlich nicht &#228;u&#223;ern, diejenigen die nicht in den Stadtentwicklungsausschuss der B&#252;rgerschaft kommen. F&#252;r uns ergibt sich dabei ein eindeutige Bild, das unser B&#252;rgerschaftsabgeordneter Metin Hakverdi knapp aber pr&#228;zise so formuliert hat:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es gibt in Wilhelmsburg keine ausreichende Akzeptanz in der Bev&#246;lkerung f&#252;r einen Bauwagenplatz. Deshalb ist ein Umzug der Gruppe die einzige vern&#252;nftige L&#246;sung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und wer jetzt immer noch Zweifel hat, der darf ruhig einmal einen Blick in diese kleine Bildergalerie werfen. Sie zeigt nicht mehr und nicht weniger als den Zustand des Bauwagenplatzes &#8220;Zomia&#8221; und seinem Umfeld am 9 September 2011. Alle Bilder wurden in einem Radius von h&#246;chstens 50 Metern gemacht, die meisten viel dichter. Nach einer von Zomia verbreiteten Legende nach liegt dort &#8220;kein M&#252;ll rum&#8221;.</p>
<p>[<strong><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/wie-sieht-es-eigentlich-beim-zomia-bauwagenplatz-aus/">Bildergalerie</a></strong>]</p>
<p><strong>Und das sind die Gr&#252;nde warum ich meine Fraktionskollegen und Markus Schreiber in dieser Angelegenheit uneingeschr&#228;nkt unterst&#252;tze. </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Regionalausschuss: Die Bauwagengruppe &#8220;Zomia&#8221; wird vorerst geduldet</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/08/regionalausschuss-die-bauwagengruppe-wird-vorerst-geduldet/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 06:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bauwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/08/regionalausschuss-die-bauwagengruppe-wird-vorerst-geduldet/" title="Regionalausschuss: Die Bauwagengruppe &quot;Zomia&quot; wird vorerst geduldet"></a>Am 20 November kamen etwa f&#252;nfzehn jungen Leuten nach Wilhelmsburg, die hier in Bauwagen wohnen wollten. Die Gruppe, die sich den Namen &#8220;Zomia&#8221; gegeben hat kann auf eine vor&#252;bergehende Duldung auf einem brachliegenden Gel&#228;nde zwischen Harburger Chaussee und dem Ernst-August-Kanal &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/08/regionalausschuss-die-bauwagengruppe-wird-vorerst-geduldet/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/08/regionalausschuss-die-bauwagengruppe-wird-vorerst-geduldet/" title="Regionalausschuss: Die Bauwagengruppe &quot;Zomia&quot; wird vorerst geduldet"></a><div id="attachment_2441" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/Bauwagen.jpg" rel="lightbox[2440]"><img class="size-thumbnail wp-image-2441" title="Bauwagen in Wilhelmsburg" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/Bauwagen-150x150.jpg" alt="Bauwagen in Wilhelmsburg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Bauwagen in Wilhelmsburg</p></div>
<p><strong>Am 20 November kamen etwa f&#252;nfzehn jungen Leuten nach Wilhelmsburg, die hier in Bauwagen wohnen wollten. Die Gruppe, die sich den Namen &#8220;<a href="http://zomia.blogsport.eu/" target="_blank">Zomia</a>&#8221; gegeben hat kann auf eine vor&#252;bergehende Duldung auf einem brachliegenden Gel&#228;nde zwischen Harburger Chaussee und dem Ernst-August-Kanal hoffen. Das hat der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel in seiner gestrigen Sitzung einstimmig beschlossen. </strong></p>
<p>Grundlage des Beschlusses waren die Entscheidungen zweier den Senat vertretenden Beh&#246;rden den Bezirk Hamburg-Mitte eine Duldung zu erlauben. Sonst w&#228;re eine R&#228;umung unumg&#228;nglich gewesen.</p>
<p>Mit diesem Entscheidungsspielraum ausgestattet hat der Regionalausschuss eine Reihe von Anforderungen an die Duldung formuliert:</p>
<p><span id="more-2440"></span></p>
<li>Der Platz muss in einem Gebiet liegen, in dem Wohnen grunds&#228;tzlich m&#246;glich ist oder ohne Nutzungskonflikte zugelassen werden k&#246;nnte. In Gewerbegebieten d&#252;rfen ans&#228;ssige Betriebe nicht beeintr&#228;chtigt werden. Der Platz darf nicht in einem Au&#223;engebiet liegen.</li>
<li>Die Nutzung &#246;ffentlicher Wege und Gr&#252;nanlagen soll nicht eingeschr&#228;nkt werden. Mit evtl. Anwohnerinnen und Anwohnern muss Einvernehmen hinsichtlich der Nutzung hergestellt werden.</li>
<li>Die Nutzung des Platzes darf den Belangen des Naturschutzes nicht zuwider laufen. Sofern es sich um eine Fl&#228;che im &#246;ffentlichen Besitz handelt, muss diese nach dem Ende der Nutzung ggf. von den Nutzerinnen und Nutzern auf deren Kosten saniert werden.</li>
<li>Die Bewohnerinnen und Bewohner m&#252;ssen sicherstellen, dass von den Fahrzeugen kein Schadstoffeintrag in den Boden erfolgt.</li>
<li>Die angemessene Ver- und Entsorgung ist zu gew&#228;hrleisten. Insbesondere Ist die Wasserentsorgung und M&#252;llabfuhr sicher zu stellen.</li>
<li>Die Einrichtung des Platzes sowie die Herrichtung und Nutzung des Platzes darf nicht zu Lasten der Steuerzahlenden geschehen, die Kosten, sind von den Bewohnerinnen und Bewohnern zu tragen. F&#252;r eine Fl&#228;che in &#246;ffentlichem Besitz ist ein angemessenes Nutzungsentgelt zu zahlen. Nach Beendigung der Nutzung ist die Fl&#228;che frei von Verunreinigungen zu &#252;bergeben.</li>
<li>Die Anzahl der zugelassenen Bau- oder Wohnwagen sowie Wohnmobile darf zehn nicht &#252;berschreiten. Gemeinschaftswagen, wie Dusch-, Toiletten- und K&#252;chenwagen in diese Zahl eingeschlossen. Der Bauwagenplatz darf nicht von mehr als 15 Menschen bewohnt werden und diese m&#252;ssen namentlich bekannt sein. &#196;nderungen der Anzahl und der bekannten Personen sind nur mit Zustimmung der Verwaltung m&#246;glich.</li>
<li>Die Nutzung ist vorerst, bis zur endg&#252;ltigen Entscheidung &#252;ber einen neuen Platz, zeitlich l&#228;ngstens bis zum 30.04.2011 zu begrenzen.</li>
<p>Bemerkenswert ist die einstimmigkeit des Beschlusses. Nicht nur die SPD und die GAL haben f&#252;r den Antrag gestimmt, sondern auch die Linkspartei und die CDU. Die rot-gr&#252;ne Koalition hatte den Antragstext vorher in n&#228;chtelanger Arbeit formuliert und mit Bezirksb&#252;rgermeister Markus Schreiber abgestimmt, der f&#252;r das Vorgehen gr&#252;nes Licht gegeben hat.</p>
<p>Die Fl&#228;che auf der die &#8220;Zomia&#8221; Bauwagengruppe &#252;berwintern wird liegt den Blicken von Au&#223;en entzogen in einer Lichtung innerhalb eines kleinen Birkenwaldes am n&#246;rdlichen Ende des Reiherstiegquartiers. Die Zomia-Leute, &#252;brigens eine Gruppe die gr&#246;&#223;tenteils aus Akademikern besteht, feierte die Entscheidung bis sp&#228;t in die Nacht an einer Feuertonne.</p>
<p>Vor der Entscheidung des Ausschusses hatte es eine Reihe von Sympathiebekundungen f&#252;r das Bauwagenprojekt gegeben. Selbst alteingesessene Wilhelmsburger meinten, wenn Die jungen Leute in Bauwagen wohnen wollen, und sie niemanden st&#246;rten solle man sie doch lassen.</p>
<p>Unumstritten war die Entscheidung aber nicht. Die Gruppe &#8220;Baum und Busch&#8221;, die sich gegen die Baumf&#228;llungen der igs und IBA gegr&#252;ndet hatte, kritisierte den ausgew&#228;hlten &#220;berwinterungsplatz, weil dieser wichtig f&#252;r br&#252;tende V&#246;gel sei.</p>
<p>Die Pl&#228;tze, auf denen sich die Bauwagengruppe zun&#228;chst aufgestellt hatten waren s&#228;mtlich ungeeignet. In Georgswerder war dies ein Schl&#252;sselgrundst&#252;ck f&#252;r den Weg an der &#8220;Landschaftsachse Doveelbe&#8221; direkt an dem Gew&#228;sser, in der Veringstra&#223;e eine &#246;ffentliche Gr&#252;nanlage, und die Stra&#223;e &#8220;Alte Schleuse&#8221; liegt im Hafengebiet.</p>
<p>Mit der Forderung nach einem neuen dauerhaften Wohnwagenplatz wird sich der neue Senat besch&#228;ftigen m&#252;ssen. Der Regionalausschuss hat jedoch klar gemacht, das die Suche nach einem geeigneten Gel&#228;nde in der ganzen Stadt, und nicht nur auf den Elbinseln zu erfolgen hat.</p>
<p>Die Bauwagen ziehen jetzt auf die Lichtung in der Mitte <a href="http://www.bing.com/maps/?v=2&amp;cp=sxkjnmhtzths&amp;lvl=18.216886688235867&amp;dir=7.887756518027344&amp;sty=b" target="_blank"><strong>dieses Gebietes</strong></a> am Honartsdeicher Weg. (Bing Maps)</p>
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		<title>Die Bezirksversammlung f&#246;rdert das Elbinselhandwerk</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 10:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/22/die-bezirksversammlung-foerdert-das-elbinselhandwerk/" title="Die Bezirksversammlung fördert das Elbinselhandwerk"></a>Die Internationale Bauausstellung (IBA) und der viel beschworene &#8220;Sprung &#252;ber die Elbe&#8221; bringen Geld in Form von Baut&#228;tigkeiten auf die Elbinseln. Davon sollen auch die lokalen Handwerksbetriebe profitieren, und daf&#252;r gibt es die Initative &#8220;Elbinselhandwerk&#8221;. Die Bezirksversammlung stellt f&#252;r eine &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/22/die-bezirksversammlung-foerdert-das-elbinselhandwerk/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/22/die-bezirksversammlung-foerdert-das-elbinselhandwerk/" title="Die Bezirksversammlung fördert das Elbinselhandwerk"></a><p><div id="attachment_2386" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/Baustelle_cc_Joachim_S_Mueller1.jpg" rel="lightbox[2383]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/Baustelle_cc_Joachim_S_Mueller1-150x150.jpg" alt="Baustelle (Quelle: Joachim S. M&#252;ller via Flickr cc)" title="Baustelle (Quelle: Joachim S. M&#252;ller via Flickr cc)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2386" /></a><p class="wp-caption-text">Baustelle (Quelle: Joachim S. M&#252;ller via Flickr cc)</p></div><strong>Die Internationale Bauausstellung (IBA) und der viel beschworene &#8220;Sprung &#252;ber die Elbe&#8221; bringen Geld in Form von Baut&#228;tigkeiten auf die Elbinseln. Davon sollen auch die lokalen Handwerksbetriebe profitieren, und daf&#252;r gibt es die Initative &#8220;Elbinselhandwerk&#8221;. Die Bezirksversammlung stellt f&#252;r eine Verl&#228;ngerung dieser Initative zus&#228;tzliche Mittel bereit. Zur Finanzierung der Mietkosten im dritten Projektjahr werden Mittel in H&#246;he von 11.250 Euro aus dem F&#246;rderfonds Bezirke zur Verf&#252;gung gestellt, wenn sich auch die &#252;brigen Akteure an der weiteren Finanzierung beteiligen. </strong></p>
<p>Seit April 2009 ist das &#8220;Beratungsteam Elbinselhandwerk&#8221; der Handwerkskammer Hamburg auf der Elbinsel t&#228;tig. Gef&#246;rdert &#252;ber den Europ&#228;ischen Sozialfonds sollen Betriebe aus dem Bau- und Ausbaugewerbe gezielt an den Stadtentwicklungsprozess herangef&#252;hrt werden. Hierf&#252;r ist im April 2009 ein Projektb&#252;ro im Reiherstiegsviertel eingerichtet worden.</p>
<p>Eine vor Ort mit Unterst&#252;tzung der HafenCity Universit&#228;t (Departement Stadtplanung &#8211; Institut f&#252;r Stadt- und Regionalsoziologie) durchgef&#252;hrte Analyse des Handwerksmilieus hat best&#228;tigt, dass insbesondere Kleinbetriebe Unterst&#252;tzung ben&#246;tigen, um sich den strukturellen Ver&#228;nderungen in der Bauwirtschaft zu stellen und &#252;ber die Entwicklungspfade „Weiterbildung/Qualifizierung“ und „Kooperation“ neue Dienstleistungen zu erschlie&#223;en. Bisher profitieren nur die bereits dynamisch agierenden Betriebe vom Stadtentwicklungsprozess und richten sich gezielt auf die von Bauausstellung, Gartenschau, Wohnungswirtschaft sowie Hafen- und Logistikwirtschaft erzeugten Auftr&#228;ge aus. Ein besonderer Fokus wird zudem auf die von migrantischen Inhabern gef&#252;hrten Betriebe gelegt.</p>
<p><span id="more-2383"></span></p>
<p>Das Projekt hat in den letzten 13 Monaten, z. T. in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern IBA Hamburg GmbH (und igs Hamburg 2013 GmbH), SAGA GWG und Unternehmer ohne Grenzen e.V., neun Informationsveranstaltungen und sechs Handwerkerfr&#252;hst&#252;cke als monatliches offenes Beratungsangebot durchgef&#252;hrt. Insgesamt wurden bisher Kontakte zu rund 150 Betrieben auf der Elbinsel aufgebaut, &#252;ber 50 davon haben eine Betriebsberatung erhalten. </p>
<p>Ferner wurden Institutionen wie die Beh&#246;rde f&#252;r Wirtschaft und Arbeit, die Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt, das Bezirksamt Hamburg-Mitte, der Regionalausschuss Wilhelmsburg / Veddel sowie IBA- bezogene Arbeitskreise und Gremien &#252;ber die laufende Projektarbeit informiert. Ein Newsletter-Angebot auf <a href="http://www.elbinsel-handwerk.de,">www.elbinsel-handwerk.de,</a> dessen Verteiler derzeit rund 80 Betriebe umfasst, informiert neben der Internetpr&#228;senz regelm&#228;&#223;ig &#252;ber Ausschreibungen, Veranstaltungen, Weiterbildungsangebote und handwerksrelevante Neuigkeiten. Dar&#252;ber hinaus unterst&#252;tzt das Projekt die von lokalen Betrieben initiierte Handwerksinitiative Elbinsel, die sich f&#252;r ein Bieterverzeichnis auf der Elbinsel als verbindliches Instrument zur Beimischung lokaler Betriebe bei Ausschreibungen einsetzt.</p>
<p>F&#252;r die Inwertsetzung der aufgebauten Netzwerke, die intensive Begleitung der Betriebe sowie die Aus&#252;bung der Drehscheibenfunktion als Mittler zwischen Handwerksbetrieben und Auftraggebern im Rahmen der bis 2013 stetig zunehmenden Baut&#228;tigkeit wird eine Verl&#228;ngerung des Projekts um ein Jahr vom Projekttr&#228;ger wie auch von den Kooperationspartnern als sinnvoll erachtet. Die Finanzierung des zun&#228;chst f&#252;r 24 Monate bewilligten Projekts erfolgt zu 50 Prozent aus Mitteln des Europ&#228;ischen Sozialfonds und zu 27,5 Prozent aus Mitteln der Beh&#246;rde f&#252;r Wirtschaft und Arbeit. Zur Erbringung eines Teils der Eigenmittel in H&#246;he von insgesamt ca. 82 T Euro hat die Handwerkskammer Kofinanzierungsmittel von der IBA Hamburg GmbH und dem Bezirk Hamburg-Mitte eingeworben. Letzterer hat f&#252;r die &#220;bernahme der Miet- und Mietnebenkosten des B&#252;ros im Reiherstiegsviertel die zweckgebundene Pauschalsumme von 22.500 Euro aus dem Fonds f&#252;r Sonderinvestitionen bereitgestellt. </p>
<p>Das Projekt f&#246;rdert durch die St&#228;rkung der Betriebe auch zur Sicherung von Besch&#228;ftigung, Qualifizierung und Integration. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Deichwacht Wilhelmsburg: Eine Sturmflut im Wasserglas</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 09:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/12/deichwacht-wilhelmsburg-eine-sturmflut-im-wasserglas/" title="Deichwacht Wilhelmsburg: Eine Sturmflut im Wasserglas"></a>Die CDU-Gef&#252;hrten Senatsbeh&#246;rden verweigern den ehrenamtlichen Helfern der Deichwacht Wilhelmsburg die Finanzierung der notwendigen Erschlie&#223;ung ihrer neuen Unterkunft. Als wenn diese Tatsache nicht schon ein Skandal f&#252;r sich w&#228;re, verbreitete die CDU Wilhelmsburg in Form ihres B&#252;rgerschaftsabgeordneten am Montagabend in &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/12/deichwacht-wilhelmsburg-eine-sturmflut-im-wasserglas/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/12/deichwacht-wilhelmsburg-eine-sturmflut-im-wasserglas/" title="Deichwacht Wilhelmsburg: Eine Sturmflut im Wasserglas"></a><div id="attachment_2367" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/Sporthalle_Rotenhaeuser_Str.jpg" rel="lightbox[2366]"><img class="size-thumbnail wp-image-2367" title="Sporthalle Rotenh&#228;user Stra&#223;e" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/Sporthalle_Rotenhaeuser_Str-150x150.jpg" alt="Sporthalle Rotenh&#228;user Stra&#223;e" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Sporthalle Rotenh&#228;user Str.</p></div>
<p><strong>Die CDU-Gef&#252;hrten Senatsbeh&#246;rden verweigern den ehrenamtlichen Helfern der Deichwacht Wilhelmsburg die Finanzierung der notwendigen Erschlie&#223;ung ihrer neuen Unterkunft. Als wenn diese Tatsache nicht schon ein Skandal f&#252;r sich w&#228;re, verbreitete die CDU Wilhelmsburg in Form ihres B&#252;rgerschaftsabgeordneten am Montagabend in einer Pressemitteilung auch noch die Falschmeldung, die jetzige Unterkunft der Deichwacht an der Rotenh&#228;user Stra&#223;e werde bereits im Juli abgerissen. </strong></p>
<p>Doch betrachten wir die Ereignisse einmal chronologisch:</p>
<p>Seit einiger Zeit ist das Schicksal der alten Turnhalle an der Rotenh&#228;user Stra&#223;e ungewiss. Zun&#228;chst hie&#223; es, die der Schulbeh&#246;rde geh&#246;rende Halle falle dem Ausbau der Rathauswettern zu einem schiffbaren Kanal zum Opfer. Das war Anlass &#252;ber einen Umzug der hier untergebrachten Deichwacht Wilhelmsburg nachzudenken. Nach einigem Hin- und her entschied man im Bezirksamt Hamburg-Mitte, die Unterkunft der Mannschaften auf dem Gel&#228;nde des Sandsacklagers der Deichwacht in der N&#228;he des Finkenrieks unterzubringen. Die Finanzierung der hierf&#252;r ben&#246;tigten Bauten durch den Bezirk wurde sichergestellt. Diese mit der Deichwacht abgestimmte L&#246;sung hat nur einen Haken: F&#252;r die Geb&#228;ude ben&#246;tigt man eine Erschlie&#223;ung. Die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser muss hergestellt werden, au&#223;erdem muss das Abwasser ans Siel angeschlossen werden. Die Kosten dieser Arbeiten wurden mit 120.000 € veranschlagt. Eine Summe, die vom Senat aufzubringen ist.</p>
<p><span id="more-2366"></span></p>
<p>Die Entscheidung wurde auch nicht revidiert, als der Landesbetrieb Stra&#223;en, Br&#252;cken und Gew&#228;sser bekanntgab, das er die Rathauswettern auch ohne einen Abriss der Halle bewerkstelligen k&#246;nne. Doch die Schulbeh&#246;rde will das Geb&#228;ude loswerden, weshalb ein Abriss zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt immer noch nicht vom Tisch ist.</p>
<p>Das Bezirksamt hat seine Hausaufgaben in Sachen Deichwacht also gemacht, und die Finanzierung der Erschlie&#223;ung beim Senat beantragt. Doch auf Landesebene winkte man ab. Ob wirklich wahr ist, das die Beh&#246;rde den Bezirksvertreten bedeutet hat, das Material sei zwar unterzubringen, doch die ehrenamtlichen Frauen und M&#228;nner der Deichwacht k&#246;nnen sich in einer Kneipe treffen, oder ob das eine Erfindung von jemanden aus der Berichtskette ist kann ich nicht beurteilen. Das aber ausgerechnet in Wilhelmsburg die Deichwacht heimatlos werden soll, kann nat&#252;rlich nicht angehen.</p>
<p>In ihrer Freizeit treffen sich die Frauen und M&#228;nner der Deichwacht um sich im Umgang mit Sands&#228;cken auszubilden. Nach den Einschneidenden Ereignissen der Sturmflut 1962 wurde diese Organisation vom damaligen Innensenator Helmut Schmidt ins Leben gerufen. Im Falle einer Sturmflut sind diese Kr&#228;fte schnell vor Ort, um eventuelle Schadstellen an den Deichen auszubessern, bevor sich Sch&#228;den zu katastrophalen Deichbr&#252;chen ausweiten k&#246;nnen. Die Bedeutung eines funktionierenden Katastrophenschutzes ist vielen &#228;lteren Bewohnern der Elbinsel noch in lebendiger Erinnerung. Beim Senat und den Beamten in der Innen- und Finanzbeh&#246;rde kann man eine entsprechende Sensibilit&#228;t f&#252;r dieses Thema offensichtlich nicht feststellen.</p>
<p>Die Ehrenamtlichen ben&#246;tigen nicht viel. Aber sie haben verdient, das sie von der Stadt wahrgenommen werden. Und sie haben verdient, das sie Wertsch&#228;tzung erfahren, und zwar nicht nur am Tag des Ehrenamtes, sonder gerade dann, wenn es um ihre Ausr&#252;stung geht.</p>
<p>Und so haben wir einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, in der wir den Senat auffordern die Mittel f&#252;r die notwendige Erschlie&#223;ung der Unterkunft aufzubringen. Leider ist ein solcher Beschluss f&#252;r die Senatsebene nicht bindend, kann aber einen Entscheidungsprozess m&#246;glicherweise beeinflussen.</p>
<p>Dienstag bekam die Debatte um die Zukunft der Deichwacht dann auf einmal richtig Pfeffer, als mich deren Chef anrief. Er berichtete der CDU-Bezirksabgeordnete aus Wilhelmsburg h&#228;tte ihm soeben mitgeteilt nach neuesten Erkenntnissen werde die Turnhalle „bereits im Juli abgerissen“. Sp&#228;ter erfuhr ich, dass der Wilhelmsburger CDU-B&#252;rgerschaftsabgeordnete diese Alarmmeldung bereits am Vorabend per Pressemitteilung verbreitet hatte.</p>
<p>Ein B&#252;rgerschaftsabgeordneter muss es ja wissen, und ich setzte mich umgehend ans Telefon um Genaueres zu erfahren. Nachdem ich weder unseren Sachbearbeiter im Bauamt, noch einen wahrscheinlich zust&#228;ndigen Schulrat erreichen konnte, wendete ich mich an das B&#252;ro der Schulsenatorin Goetsch, wo man mir baldige Aufkl&#228;rung versprach.</p>
<p>Gegen Mittag machte ich einen kleinen Umweg, um die Turnhalle zu besuchen und zu fotografieren. Dabei traf ich auf ein Ehepaar, das die Hausmeisterwohnung der Halle bereits seit 40 Jahren bewohnt, und keine K&#252;ndigung erhalten hatte. Dass man die Mieter bei der Abrissplanung am gr&#252;nen Tisch einfach &#252;bersehen hatte konnte ich mir bei meiner Erfahrung mit der Verwaltung zwar vorstellen, doch wuchsen jetzt auch die Zweifel an der Seriosit&#228;t der Informationen der CDU. Ich war jetzt jedenfalls sicher, dass der Abriss nicht im Juli erfolgen k&#246;nne.</p>
<p>Als ich aber am fr&#252;hen Nachmittag noch keinen R&#252;ckruf aus dem B&#252;ro der Schulsenatorin bekommen hatte, versuchte ich noch einen anderen Weg um an Informationen zu kommen. Da die Schulgeb&#228;ude in Hamburgs S&#252;den von der GWG Gewerbe verwaltet werden, fragte ich dort nach, und bekam die zust&#228;ndige Sachbearbeiterin ans Telefon. Die berichtete mir, ein Abriss der Halle sei derzeit nicht vorgesehen. Ihr sei ein solcher Vorgang nicht bekannt, und die notwendigen Ausschreibungen h&#228;tten &#252;ber Ihren Tisch laufen m&#252;ssen.</p>
<p>Ich konnte dem Leiter der Deichwacht Wilhelmsburg Entwarnung melden. Der angebliche Abriss in vier Wochen war nur ein Sturm im Wasserglas der CDU Wilhelmsburg gewesen. Dann rief auch die Schulbeh&#246;rde an. Die Turnhalle wird noch als Ausweichl&#246;sung der Sporthalle am Perlstieg ben&#246;tigt, ein Abriss vor 2012 komme nicht in Frage. Ein Abriss bereits im Jahr 2010 sei &#252;berlegt, aber bereits lange verworfen worden.</p>
<p>Abends brachte die CDU noch einen Dringlichkeitsantrag wegen der angeblichen Abrisspl&#228;ne in den Regionalausschuss ein, musste sich aber nicht nur von uns, sondern auch vom Wilhelmsburgbeauftragten Torsten Schulz eines Besseren belehren lassen.</p>
<p>Am Ende dieser Geschichte kommt mein Kommentar:</p>
<p>Der CDU-B&#252;rgerschaftsabgeordnete aus Wilhelmsburg ist inkompetent hoch drei:</p>
<ul>
<li>Erstens ist es ihm nicht gelungen, die zust&#228;ndigen Senatoren der CDU von der Notwendigkeit zu &#252;berzeugen, die Finanzierung der Erschlie&#223;ung der Unterkunft f&#252;r die Deichwacht sicherzustellen.</li>
<li>Zweitens versucht die CDU Wilhelmsburg nach dem Motto „haltet den Dieb“ das vorl&#228;ufige Scheitern der Umzugspl&#228;ne dem Bezirksamt Hamburg-Mitte anzuh&#228;ngen, indem sie behaupten das Amt h&#228;tte keinen Vorschlag f&#252;r den Umzug vorgelegt.</li>
<li>Drittens hat die CDU peinlicherweise eine ungepr&#252;fte Fehlinformation an die &#214;ffentlichkeit gegeben, weil sie einfach keine Ahnung davon hat, was in dieser Angelegenheit Stand der Diskussion ist. Und das obwohl der derzeitige Senat von der eigenen Partei gef&#252;hrt wird. Vielleicht h&#228;tten die Herren sich einmal mit jemanden unterhalten sollen, der Ahnung von der Materie hat.</li>
</ul>
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		<title>Der Zollzaun am Spreehafen bekommt noch in diesem Jahr zwei Durchg&#228;nge</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 09:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/11/der-zollzaun-am-spreehafen-bekommt-noch-in-diesem-jahr-zwei-durchgaenge/" title="Der Zollzaun am Spreehafen bekommt noch in diesem Jahr zwei Durchgänge"></a><div id="attachment_2268" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Zollzaun.jpg" rel="lightbox[2266]"><img class="size-thumbnail wp-image-2268" title="Zollzaun" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Zollzaun-150x150.jpg" alt="Zollzaun" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Zollzaun</p></div>
<p><strong>Das der Zollzaun am Spreehafen verschwinden soll, ist eine Forderung die schon im Wei&#223;buch f&#252;r Wilhelmsburg im Jahre 2002 erhoben wurde. Das der Zaun nach Aufhebung des Freihafens am 1. Januar 2013 &#252;berfl&#252;ssig wird, war schon bekannt. Aber bereits in diesem Jahr, vielleicht schon im Sommer, wird es zwei neue Schlupftore f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer geben. Darauf haben sich vorgestern die IBA-Hamburg und die Zollverwaltung geeinigt. </strong></p>
<p>Das hat die IBA am Donnerstag w&#228;hrend der Projektgespr&#228;che &#8220;Veddel und Spreehafen&#8221; bekanntgegeben. Die Durchg&#228;nge sollen in der N&#228;he des Veddeler Bahnhofs und ungef&#228;hr auf der H&#246;he des Reiherstieges in den Zaun geschnitten werden.</p>
<p>Die Entwicklung ist ein Erfolg lang anhaltender Bem&#252;hungen zahlreicher Akteure, auch der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte die immer wieder auch von mir eingebrachte Antr&#228;ge beschlossen hat. Das Spreehaafenfest ist zum j&#228;hrlich wiederkehrenden Symbol des Ringens geworden. Durch die &#214;ffnung des Zollzaunes bekommen die Wilhelmsburger und die Bewohner der Harburger Chaussee endlich einen Zugang zum Spreehafen, der einen attraktiven Spazierweg erschlie&#223;t.</p>
<p><span id="more-2266"></span></p>
<p>Das die &#214;ffnung neuer Schlupftore noch vor der Aufhebung des Freihafens verwirklicht wird, zeigt auch das dies mit ein wenig guten Willen auch schon in der Vergangenheit m&#246;glich gewesen w&#228;re. Die Bezirksversammlung hat aber immer wieder ausweichende oder sogar unsinnige Antworten aus den Beh&#246;rden bekommen. Im Jahr 2004 wurde sogar behauptet, die Verlegung der Zollgrenze an das Nordufer des Spreehafens sei unm&#246;glich, weil dann ein Zaun durch die M&#252;ggenburger Durchfahrt errichtet werden m&#252;sste.</p>
<p>Nach der Fertigstellung des Veddeler Wasserkreuzes wird es einen Rundweg um den Spreehafen geben. An die westliche und s&#252;dliche Br&#252;ckenneubauten wird eine Rad- und Fu&#223;wegeverbindung angef&#252;gt.</p>
<p>Vor drei Jahren hatten wir diese Forderung aufgegriffen, und als Antrag in die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte eingebracht:</p>
<blockquote><p>Interfraktioneller Antrag der Abgeordneten Klaus L&#252;bke (SPD), Mathias B&#246;lckow (GAL)  und Fraktionen vom 05.09.2007</p>
<p><strong>Betr.:	Veddeler Wasserkreuz: Rundweg um den Spreehafen f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer einplanen</strong></p>
<p>Den Spreehafen kann man &#8211; nachdem man in den Freihafen gelangt ist &#8211; zu Fu&#223; und mit dem Fahrrad nahezu umrunden. Kein Problem ist dies an der S&#252;dseite (Berliner Ufer), der Westseite (Stra&#223;e zur Argentinienbr&#252;cke) und der Nordseite (Stra&#223;e durch die Spreehafeninsel, dann &#252;ber die kleine Br&#252;cke &#252;ber den Veddelkanal, dann auf der Stra&#223;e s&#252;dlich des Hafenbahnhofs). Die Ostseite ist schwieriger: an den Niedernfelder Br&#252;cke und an der M&#252;ggenburger Br&#252;ckegibt es jeweils an der Seite zum Spreehafen hin einen kleinen Weg zur Wartung der Br&#252;cke, dieser ist aber f&#252;r den &#246;ffentlichen Verkehr weder geeignet noch zugelassen. Ein solcher Weg ist aber auch eine Voraussetzung daf&#252;r, dass man mit dem Rad vom Spreehafenufer in die innere Stadt kommt. Er w&#228;re also bei unterschiedlichst denkbarer Nutzung des Spreehafens erforderlich.</p>
<p>Jetzt gibt es die M&#246;glichkeit, die Situation zu &#228;ndern: Nachdem entschieden ist, dass das Veddeler Wasserkreuz bestehen bleibt, sollen jetzt die Hafenbahnbr&#252;cken neu gebaut werden. Beim Neubau der Br&#252;cken ist problemlos und ohne hohe Kosten ein Fu&#223;- und Radweg einplanbar. Die M&#252;ggenburger Br&#252;cken sind bereits ausgeschrieben, gebaut werden sollen alle Br&#252;cken 2008.</p>
<p>Deshalb ist das Vorhaben dringlich; wenn man jetzt keinen Weg einplant, wird er wohl f&#252;r Jahrzehnte nicht mehr zu verwirklichen sein.</p>
<p>Die Bezirksversammlung m&#246;ge deshalb beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Bei Neuerrichtung der westlichen Br&#252;cke der Freihafenbahn &#252;ber die M&#252;ggenburger Durchfahrt soll an der Westseite ein f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer nutzbarer &#246;ffentlicher Weg errichtet werden, und der Rundweg um den Spreehafen so geschlossen werden.</li>
<li>Beim anstehenden Neubau der Eisenbahnbr&#252;cken &#252;ber die Niedernfelder Durchfahrt soll an der S&#252;dseite ein f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer nutzbarer &#246;ffentlicher Weg errichtet werden.</li>
</ol>
</blockquote>
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		<title>Kult: Der Regionalausschuss fordert Denkmalschutz f&#252;r die Veddeler Fischgastst&#228;tte</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 12:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Veddel]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/09/10/kult-der-regionalausschuss-fordert-denkmalschutz-fuer-die-veddeler-fischgaststaette/" title="Kult: Der Regionalausschuss fordert Denkmalschutz für die Veddeler Fischgaststätte"></a>Auf Initiative der SPD hat der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel gefordert, dass die kultige Fischgastst&#228;tte auf der Veddel unter Denkmalschutz gestellt wird. Gegen den Antrag hat die CDU gestimmt. Jetzt wird das Denkmalschutzverfahren von der Kulturbeh&#246;rde und dem Bezirksamt weiter betrieben. In &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/09/10/kult-der-regionalausschuss-fordert-denkmalschutz-fuer-die-veddeler-fischgaststaette/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/09/10/kult-der-regionalausschuss-fordert-denkmalschutz-fuer-die-veddeler-fischgaststaette/" title="Kult: Der Regionalausschuss fordert Denkmalschutz für die Veddeler Fischgaststätte"></a><p>Auf Initiative der SPD hat der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel gefordert, dass die kultige Fischgastst&#228;tte auf der Veddel unter Denkmalschutz gestellt wird. Gegen den Antrag hat die CDU gestimmt. Jetzt wird das Denkmalschutzverfahren von der Kulturbeh&#246;rde und dem Bezirksamt weiter betrieben.</p>
<p>In der Tunnelstra&#223;e befindet sich auf dem Gel&#228;nde der Hamburg Port Authority (HPA) die kultige Veddeler Fischgastst&#228;tte. Das Restaurant existiert seit 1931. Nach der Zerst&#246;rung durch Bombenangriffe im Sommer 1943 wurde der einst&#246;ckige Teil des Geb&#228;udes, der heute den Gastraum beinhaltet, noch im gleichen Jahr errichtet. Der zweist&#246;ckige Teil des Geb&#228;udes, und dem sich die K&#252;chen, Lager und Toiletten befindet, wurde 1946 gebaut.<br />
<span id="more-1830"></span><br />
Das Restaurant erfreut sich gro&#223;er Beliebtheit, und zwar nicht nur wegen der angebotenen Speisen, sondern wegen der Atmosph&#228;re, die sich auch aus der vorhandenen altmodischen Einrichtung ergibt. So ist beispielsweise der Backofen, der auch heute noch t&#228;glich betrieben wird, aus dem Jahr 1946 erhalten. Die Fischgastst&#228;tte ist zu einem lebenden Zeugnis nicht nur der Hafengeschichte geworden.</p>
<p>Zeitung und Fernsehen haben immer wieder &#252;ber das Restaurant berichtet.  In diesem Jahr erschien ein Artikel in der „Morgenpost“ der dar&#252;ber berichtete das die Nutzer des Restaurantportals „Qype“ die Veddeler Fischgastst&#228;tte zum besten Fischrestaurant Hamburgs gew&#228;hlt h&#228;tten. Fast zeitgleich f&#252;hrte  das „“Hamburger Abendblatt“ die Fischgastst&#228;tte in einer Liste besonders traditioneller Gesch&#228;fte auf.</p>
<p>Vor einigen Jahren sollte das Restaurant einer Erweiterung des Zolls weichen. Nach gro&#223;em Widerstand durch die Bev&#246;lkerung wurde von diesen Pl&#228;nen durch Beschluss der B&#252;rgerschaft Abstand genommen.</p>
<p>In den n&#228;chsten Jahren sind Ver&#228;nderungen auf der n&#246;rdlichen Veddel vor allem durch den Wegfall der Zollsperren zu erwarten. Die Veddeler Fischgastst&#228;tte sollte als kulturhistorisch besonderer Ort erhalten bleiben.</p>
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