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Kult: Der Regionalausschuss fordert Denkmalschutz für die Veddeler Fischgaststätte

Auf Initiative der SPD hat der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel gefordert, dass die kultige Fischgaststätte auf der Veddel unter Denkmalschutz gestellt wird. Gegen den Antrag hat die CDU gestimmt. Jetzt wird das Denkmalschutzverfahren von der Kulturbehörde und dem Bezirksamt weiter betrieben.

In der Tunnelstraße befindet sich auf dem Gelände der Hamburg Port Authority (HPA) die kultige Veddeler Fischgaststätte. Das Restaurant existiert seit 1931. Nach der Zerstörung durch Bombenangriffe im Sommer 1943 wurde der einstöckige Teil des Gebäudes, der heute den Gastraum beinhaltet, noch im gleichen Jahr errichtet. Der zweistöckige Teil des Gebäudes, und dem sich die Küchen, Lager und Toiletten befindet, wurde 1946 gebaut.
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Verkleinerung des Freihafens: Chance mit Pferdefuss

Eurokai am Waltershofer Hafen

Eurokai am Waltershofer Hafen

Der Senat hat die lang erwartete Entscheidung gefällt. Der Freihafen wird erheblich verkleinert. Das ist eine große Chance, sie hat nur einen Pferdefuß.

Versprechen sich die Verantwortlichen doch von der Aufhebung der Zollgrenzen, und der damit zukünftig überflüssigen Zollkontrollen, doch einen flüssigeren Verkehrsfluss im Hafen. Der Stau auf der Köhlbrandbrücke dürfte in Zukunft wesentlich seltener vorkommen, vorausgesetzt die Kreuzungen leiten den Verkehrsansturm schnell genug ab. Denn laut “Welt” rechnet die Hamburg Port Authority (HPA) allein durch die Aufhebung der Zollgrenzen mit einem 10% höheren Verkehrsaufkommen.

Es gibt allerdings ein weiteres Problem, das noch nicht geklärt ist. Die Aufhebung der Zollkontrollen öffnet zwei Durchfahrten, die bisher in den Nachtstunden und an Wochenenden für den Verkehr gesperrt waren.

Das bedeutet zusätzlichen Verkehrslärm in den besonders empfindlichen Zeiten für die in den umliegenden Stadtteilen lebenden Bevölkerung. Ungeklärt ist auch die Frage, ob die ehemalige Zufahrt Veddeler Damm wieder geöffnet wird.

Doch damit nicht genug. In Zukunft wird die zollrechtliche Abfertigung der Importwaren direkt an den Terminals erfolgen. Das eröffnet für die Speditionen die Möglichkeit, den Hafen vierundzwanzig Stunden am Tag zu verlassen. Eine weitere Zunahme des Frachtverkehrs in den Wohngebieten auf den Elbinseln wäre die unausweichliche Folge.

Das Problem bereits im Frühjahr erkennend, haben wir einen Antrag durch die Gremien der Bezirksversammlung gebracht, der sich dieses Themas annimmt:

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