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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Aus der Zeitung</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>Darstellung der Polizei zur Lage unter der Kersten-Miles-Br&#252;cke vom 28. Oktober 2010 und Differenzen zur Darstellung in der &#8220;Mopo&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 01:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/29/darstellung-der-polizei-zur-lage-unter-der-kersten-miles-brucke-vom-28-oktober-2010-und-differenzen-zur-darstellung-in-der-mopo/" title="Darstellung der Polizei zur Lage unter der Kersten-Miles-Brücke vom 28. Oktober 2010 und Differenzen zur Darstellung in der &quot;Mopo&quot;"></a>Um die Errichtung eines Zaunes an der Kersten-Miles-Br&#252;cke gibt es zur Zeit einen heftig ausgetragenen Streit. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, genauer gesagt der sie vertretene Hauptausschuss, hat in seiner letzten Sitzung des Jahres 2010 f&#252;r die Entfernung zweier Bunker aus dem &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/29/darstellung-der-polizei-zur-lage-unter-der-kersten-miles-brucke-vom-28-oktober-2010-und-differenzen-zur-darstellung-in-der-mopo/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/29/darstellung-der-polizei-zur-lage-unter-der-kersten-miles-brucke-vom-28-oktober-2010-und-differenzen-zur-darstellung-in-der-mopo/" title="Darstellung der Polizei zur Lage unter der Kersten-Miles-Brücke vom 28. Oktober 2010 und Differenzen zur Darstellung in der &quot;Mopo&quot;"></a><p><div id="attachment_2857" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/demo_kersten-miles-bruecke.jpg" rel="lightbox[2852]"><img class="size-thumbnail wp-image-2857" title="Demonstration an der Kersten-Miles-Br&#252;cke" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/demo_kersten-miles-bruecke-150x150.jpg" alt="Demonstration an der Kersten-Miles-Br&#252;cke" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Demonstration an der Kersten-Miles-Br&#252;cke</p></div><strong>Um die Errichtung eines Zaunes an der Kersten-Miles-Br&#252;cke gibt es zur Zeit einen heftig ausgetragenen Streit. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, genauer gesagt der sie vertretene Hauptausschuss, hat in seiner letzten Sitzung des Jahres 2010 f&#252;r die Entfernung zweier Bunker aus dem Kriege 100.000 Euro bereitgestellt. Die von der SPD und GAL beantragte und beschlossene Ma&#223;nahme hatte erkl&#228;rtermassen den Zweck die verfestigte Situation der Obdachlosen an dieser Stelle zu beenden. Ich m&#246;chte an hier keine Bewertung des Vorganges vornehmen, aber auf eine wesentliche Diskrepanz in der Darstellung der Vorgeschichte hinweisen.</strong></p>
<p>Bezirksamtsleiter Markus Schreiber hat wiederholt erkl&#228;rt, das es an dieser Stelle zu Straftaten gekommen sei, und das Anleger, Passanten und Touristen in ihrem Sicherheitsgef&#252;hl beeintr&#228;chtigt gewesen seien. In der Hamburger Morgenpost erschien dazu ein <a href="http://www.mopo.de/politik---wirtschaft/-anti-obdachlosen-zaun--auch-polizei-sauer-auf-sheriff-schreiber,5067150,10908600.html" target="_blank">Artikel von Thomas Hirschbiegel und Christoph Heinemann unter dem Titel &#8220;Auch Polizei sauer auf Scheriff Schreiber&#8221;</a>. Darin wurde der Eindruck erweckt, als h&#228;tte Markus Schreiber die Unwahrheit gesagt. Im Artikel hei&#223;t es:</p>
<p><span id="more-2852"></span></p>
<blockquote><p>„Es gibt dort keine erhebliche Beschwerdelage“, so Polizeisprecher Mirko Streiber zur MOPO. Markus Schreiber hatte von dem Gebiet rund um die Kersten-Miles-Br&#252;cke von einem „Angstraum“ f&#252;r Anwohner gesprochen. Regelrecht sauer ist die Polizei auf &#196;u&#223;erungen Schreibers in der „Welt“. Der SPD-Politiker hatte behauptet, dass die Polizei ihn gebeten habe, die Zust&#228;nde zu &#228;ndern, weil sie nicht mehr „Herr der Lage“ sei. Polizeisprecher Streiber: „Das ist falsch.“ Fakt ist: Es hat 2010 schwere Straftaten unter der Br&#252;cke gegeben – allerdings unter den Obdachlosen selbst. Anwohner waren davon nicht betroffen.</p></blockquote>
<p>Mir liegt zum Vergleich ein Schreiben des Polizeikommisariates 14 vor, das in der Caffamacherreihe liegt. Es tr&#228;gt das Datum vom 28.Oktober 2010 und war eine Grundlagen der Entscheidung des Hauptausschusses und der Umsetzung des Beschlusses durch den Bezirksamtsleiter. Aus Gr&#252;nden der Transparenz zitiere ich es hier vollst&#228;ndig:</p>
<blockquote><p><strong>Darstellung der Deliktslage im Bereich der Kersten-Miles-Br&#252;cke<br />
</strong><br />
Unterhalb der Kersten-Miles-Br&#252;cke n&#228;chtigen bzw. wohnen seit mehreren Jahren obdachlose Personen. Die Zusammensetzung dieses Personenkreises und die Anzahl der angetroffenen Personen unterliegen einer st&#228;ndigen Fluktuation. Neben den lebens&#228;lteren, ausl&#228;ndischen Obdachlosen halten sich dort zunehmend junge Personen, die der Punkerszene zuzuordnen sind, auf.</p>
<p>Die Polizeilichen Ma&#223;nahmen des PK 14 (Anm.: Polizeikommisariat 14, Caffamacherreihe) f&#252;r den Brennpunkt beschr&#228;nken sich im Wesentlichen auf die, zur Aufkl&#228;rung und Verfolgung von Straftaten, erforderlichen Ma&#223;nahmen und die Benachrichtigung des BOD (Anm.: Bezirklicher Ordnungsdienst) bei festgestellter Verm&#252;llung.</p>
<p>Durch sichtbare, massive Verwahrlosung dieses &#246;ffentlichen Raumes und damit verbundenen, negativen Senergieeffekte kommt es zu empfindlichen St&#246;rungen des Sicherheitsgef&#252;hls der Anlieger, Passanten und Touristen. Verst&#228;rkt wird die Beeintr&#228;chtigung des Sicherheitsgef&#252;hls durch Straftaten / zum Teil schwerwiegende Straftaten, deren Begehung in mehreren F&#228;llen eindeutig der, unter der Kersten-Miles-Br&#252;cke aufh&#228;ltigen, Personengruppe zugeordnet werden konnten.</p>
<p>So wurden hier in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt drei gef&#228;hrliche K&#246;rperverletzungen durch Randst&#228;ndige und Punker begangen.</p>
<p>Des weiteren kam es in dem in Rede stehenden Bereich zu einer K&#246;rperverletzung mit Todesfolge unter Randst&#228;ndigen und zu einer schweren K&#246;rperverletzung. Bei letzterer wurde die Matratze eines schlafenden Obdachlosen durch einen alkoholisierten Randst&#228;ndigen angez&#252;ndet.</p>
<p>Vom 01.01.2009 bis zum heutigen Tag wurden drei Sexualdelikte durch diese Personengruppe begangen. Es kam zu einer Vergewaltigung, einer versuchten Vergewaltigung und einer exibitionistischen Handlung.</p>
<p>Weiter sind im n&#228;heren Umfeld der Kersten-Miles-Br&#252;cke mehrere Raubstraftaten / Eigentumsdelikte zu verzeichnen gewesen. Bei keiner der Taten ist eine klare Zuordnung zu der betreffenden Gruppierung m&#246;glich gewesen. Dennoch kann aufgrund der r&#228;umlichen N&#228;he der Tatorte zur Kersten-Miles-Br&#252;cke nicht ausgeschlossen werden, dass diese Personen an der Tatbegehung beteiligt waren.</p></blockquote>
<p>Der amtlich-n&#252;chtene Text der Polizei stellt meiner Ansicht nach die Lage unter der Kersten-Miles-Br&#252;cke ganz anders dar als der in tendenzi&#246;ser Weise geschriebene Artikel von Thomas Hirschbiegel und Christoph Heinemann.</p>
<p>Folgender Halbsatz aus dem &#8220;Mopo&#8221;-Artikel ist nach meiner Ansicht aus einem anderen Grund besonders zu hinterfragen: &#8220;allerdings unter den Obdachlosen selbst&#8221;. Er kann als eine Beschwichtigung interpretiert werden. Das w&#252;rde unterstellen, das die begangenen Straftaten vergleichsweise weniger schlimm seien weil sie andere Obdachlose, aber keine Passanten betroffen haben. Die Polizei sollte meiner Meinung nach aufkl&#228;ren, ob dieser Halbsatz von der Hamburger Morgenpost korrekt zitiert worden ist, und falls ja, wie er zu interpretieren ist.</p>
<div id="attachment_2853" class="wp-caption aligncenter" style="width: 223px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Polizeibericht_Kersten-Miles-Br%C3%BCcke.jpg" rel="lightbox[2852]"><img class="size-medium wp-image-2853" title="Polizeibericht zur Lage an der Kersten-Miles-Br&#252;cke" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Polizeibericht_Kersten-Miles-Br%C3%BCcke-213x300.jpg" alt="Polizeibericht zur Lage an der Kersten-Miles-Br&#252;cke" width="213" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Polizeibericht zur Lage an der Kersten-Miles-Br&#252;cke</p></div>
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		<title>Neue Webseite vom Elbe-Wochenblatt</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 15:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/neue-webseite-vom-elbe-wochenblatt/" title="Neue Webseite vom Elbe-Wochenblatt"></a>Das Elbe-Wochenblatt hat nachgezogen. W&#228;hrend es f&#252;r die Schwesterpublikation Hamburger Wochenblatt, die in anderen Stadtteilen erscheint bereits lange eine Webseite gibt, und die Konkurrenz vom Neuen Ruf von Beginn an im Internet vertreten ist gibt es jetzt auch eine Adresse &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/neue-webseite-vom-elbe-wochenblatt/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/neue-webseite-vom-elbe-wochenblatt/" title="Neue Webseite vom Elbe-Wochenblatt"></a><p><div id="attachment_2827" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/wochenblatt_webseite.jpg" rel="lightbox[2826]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/wochenblatt_webseite-150x150.jpg" alt="Elbe-Wochenblatt Webseite" title="Elbe-Wochenblatt Webseite" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2827" /></a><p class="wp-caption-text">Elbe-Wochenblatt Webseite</p></div><strong>Das Elbe-Wochenblatt hat nachgezogen. W&#228;hrend es f&#252;r die Schwesterpublikation Hamburger Wochenblatt, die in anderen Stadtteilen erscheint bereits lange eine Webseite gibt, und die Konkurrenz vom Neuen Ruf von Beginn an im Internet vertreten ist gibt es jetzt auch eine Adresse im wold-wide-web des Elbe-Wochenblattes f&#252;r die Veddel, Wilhelmsburg und den ganzen Hamburger S&#252;den und Westen.</strong></p>
<p>Dabei geht das Elbe-Wochenblatt einen anderen Weg als der Neue Ruf. Bei letzterem lassen sich die neueste und vergangene Ausgaben als PDF-Dokument herunterladen. Man hat dann ein elektronisches Abbild der gedruckten Zeitung, was ich ganz praktisch finde. </p>
<p>Beim Elbe-Wochenblatt sucht man die PDF-Ausgabe vergebens. Daf&#252;r setzt man viel mehr auf Interaktivit&#228;t und die M&#246;glichkeiten der &#8220;neuen Medien&#8221; im Internet. </p>
<p><span id="more-2826"></span></p>
<p>Wer sich bei der auf einer Softwarel&#246;sung von <a href="http://www.gogol-medien.de/" target="_blank">gogol-medien</a> beruhenden Seite registriert kann nach Stadtteilen und Umkreis filtern, welche Artikel man angezeigt bekommt. Es gibt eine Kommentarfunktion und man kann sogar Bilder und ganze Artikel ver&#246;ffentlichen. Ebenso leicht ist es Artikel bei Facebook zu empfehlen oder bei Twitter zu verbreiten. Einen Button f&#252;r Google+ fehlt allerdings noch. Selbstredend lassen sich alle Artikel per RSS abonnieren, bookmarken oder vermailen.</p>
<p>Es gibt auch eine Rubrik f&#252;r Termine, die man einstellen, oder bei denen man sich anmelden kann. Wer registriert ist kann sich auch mit anderen Mitgliedern, auch mit den Redakteuren &#8220;befreunden&#8221;. </p>
<p>Spannend ist auch die M&#246;glichkeit f&#252;r die eigene Webseite einen Rahmen zu generieren, in dem ausgesuchte Artikel mit einer Vorschau verlinkt werden. Wie das funktioniert, habe ich gleich in meinem <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/31/spielhaus-veddel-geschlossen-notprogramm-in-der-schule/" target="_blank">Artikel &#252;ber die Schlie&#223;ung des Spielhauses Katenweide</a> ausprobert. </p>
<p>In den Nutzungsbedingungen ist &#252;brigens festgelegt, das Eigenwerbung in den Kommentaren und Artikeln unerw&#252;nscht ist. Gewerbebetriebe werden verst&#228;ndlicherweise aufgefordert Anzeigen zu schalten, denn schlie&#223;lich lebt das Anzeigenblatt davon. Politiker m&#252;ssen kennzeichnen, wo und f&#252;r welche Partei sie aktiv sind. So wird dem Lesern gegen&#252;ber Transparenz geboten.</p>
<p>Mein Kompliment: Insgesamt gesehen ist die Webseite ein spannendes Informationsangebot mit einem modernen viel versprechenden Konzept. Und vielleicht kommt irgendwann einmal noch die PDF-Ausgabe der gedruckten Zeitung dazu!    </p>
<p>Link zur neuen <a href="http://www.elbe-wochenblatt.de/" target="_blank">Webseite des Elbe-Wochenblatt</a><br />
Link zu Thema <a href="http://www.elbe-wochenblatt.de/veddel/" target="_blank">Veddel und Region der Elbe-Wochenblatt Webseite</a><br />
Link zur Webseite der Wochenzeitung &#8220;<a href="http://www.neuerruf.de/" target="_blank">Der Neue Ruf</a>&#8221;</p>
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		<title>Ein Tunnel um Container f&#252;hrerlos aus dem Hafen zu bringen?</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" title="Ein Tunnel um Container führerlos aus dem Hafen zu bringen?"></a>Ungew&#246;hnliche Ideen haben es meistens sehr schwer. Zu recht! &#8220;Never change a winning team&#8221;, &#228;ndere keine erfolgreiche Strategie. Wir wissen was mir mit der Umfuhr im Hafen durch LKW haben, ein laufendes, flexibles bezahlbares System. Aber es hat auch gravierende &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" title="Ein Tunnel um Container führerlos aus dem Hafen zu bringen?"></a><div id="attachment_2708" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Tunnel_CC_Mike_SandmanNamensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe-unter-gleichen-Bedingungen-2.jpg" rel="lightbox[2706]"><img class="size-thumbnail wp-image-2708 " title="Tunnel (CC Mike Sandman)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Tunnel_CC_Mike_SandmanNamensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe-unter-gleichen-Bedingungen-2-150x150.jpg" alt="Tunnel (CC Mike Sandman) Quelle: Flikr msandmann" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Tunnel (CC Mike Sandman)</p></div>
<p><strong>Ungew&#246;hnliche Ideen haben es meistens sehr schwer. Zu recht! &#8220;Never change a winning team&#8221;, &#228;ndere keine erfolgreiche Strategie. Wir wissen was mir mit der Umfuhr im Hafen durch LKW haben, ein laufendes, flexibles bezahlbares System. Aber es hat auch gravierende Nachteile. Daher sollten wir uns die Idee Container durch einem Tunnel mit automatisch gesteuerten Fahrzeugen oder durch eine Seilbahn aus dem Hafen abzutransportieren nicht von vorne herein verschlie&#223;en.</strong></p>
<p>Die Debatte kam &#252;berraschend. Wirtschaftssenator Frank Horch hat in seiner Rede vorm Hafenclub &#252;ber die M&#246;glichkeit gesprochen in Zukunft Container aus dem Hafen &#252;ber eine Seilbahn oder ein Tunnelsystem abzutransportieren. Der Grund ist einfach: Wir brauchen zuverl&#228;ssige Systeme um die angelandeten Waren schnell und zuverl&#228;ssig aus den Hafen hinaus zu bringen. Dabei &#228;chzt unsere Infrastruktur unter der heutigen Last schon ganz erheblich. Staus und Versp&#228;tungen sind an der Tagesordnung. Soll der Hafen wachsen scheint ein weiterer Ausbau unvermeidlich und teuer.</p>
<p><span id="more-2706"></span>Nach der Rede meldete sich <a href="http://www.marnette-consulting.com/" target="_blank">Werner Marnette</a>, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Norddeutschen Affinerie (heute Aurubis) in der Sendung &#8220;Nachgefragt&#8221; bei Hamburg 1 zu Wort, und berichtete &#252;ber ein Projekt dessen Finanzierung bereits grob kalkuliert worden ist.</p>
<p>Durch zwei etwa 30 Km lange parallel verlaufende Tunnel mit f&#252;nf bis sechs Metern Durchmesser k&#246;nnten f&#252;hrerlos betriebene Fahrzeuge Container einzeln zuverl&#228;ssig und schnell transportieren. Bei einem Investitionsvolumen von 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro w&#228;re ein Unternehmen mit diesem Gesch&#228;ftsmodell rentabel zu betreiben. Eine Menge Geld m&#252;sste also in die Hand genommen werden, gut, das ein Finanzinvestor die Idee angesto&#223;en hat. Eigentlich f&#252;r Schanghai geplant, hat Werner Marnette das Projekt nach Hamburg geholt. Als langj&#228;hrig Verantwortlicher f&#252;r ein Unternehmen das auf seine zuverl&#228;ssige Belieferung mit Rohstoffen durch den Hamburger Hafen angewiesen ist wird er wissen wovon er spricht.</p>
<p>Interessant vor allem f&#252;r die Veddel und Wilhelmsburg ist der hochwilkommene Nebeneffekt, den ein solches System mit sich br&#228;chte. Es k&#246;nnte jede Menge LKW Verkehr vermieden werden. Werner Marnette spricht von 1 Million bis 2,5 Millonen LKW-Fahrten. LKW-Verkehr der laut ist und Abgase produziert. LKW-Verkehr, der durch unsere Wohnviertel und an ihnen vorbei fahrt und dabei die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen beeintr&#228;chtigt. Nebenbei bemerkt w&#228;re das auch ein Beitrag zum Klimaschutz.</p>
<p>Doch kann so ein Projekt Wirklichkeit werden? Das Bauchgef&#252;hl sagt zun&#228;chst einmal nein. Doch die Chancen sind bei n&#228;herer Betrachtung da. Tunnelbau ist keine Hexerei. In Hamburg wird nicht nur an der neuen U4 gebaut, bei DESY in Bahrenfeld wird gerade ein 2010 Meter langer Tunnel fertiggestellt, der den European-XFEL-Beschleuniger f&#252;r die Forschung in der Teilchenphysik aufnehmen soll. Fachleute werden auch einsch&#228;tzen k&#246;nnen wie viel man an Sicherheitseinrichtungen und Fluchtwegen einsparen kann, wenn in einem Tunnel keine Menschen sch&#252;tzen muss, die durch ihn hindurch fahren oder transportiert werden.</p>
<p>Andererseits sind schon andere sehr erfolgversprechende Konzepte stecken geblieben. Die <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/03/18/port-feeder-barge-verstolpert-hamburg-eine-innovative-problemloesung/" target="_blank">Port-Feeder-Barge</a> etwa konnte bis heute nicht realisiert werden. Auch sie h&#228;tte eine Verbesserung der Umfuhr im Hafen erm&#246;glicht. Immerhin ist die Idee nicht tot, jedenfalls wird sie auf der Webseite <a href="http://www.portfeederbarge.de/" target="_blank">www.portfeederbarge.de</a> immer noch beworben.</p>
<p>Marnette sagt das jetzt eine Feinstudie erstellt werden muss, um genauer herauszufinden wie hoch die Kosten und Erl&#246;se des Tunnelprojektes sein. In sechs Jahren k&#246;nnten die Container rollen. Er nennt es &#8220;ein sehr interessantes Projekt f&#252;r Hamburg.&#8221; Mit Grund, immerhin nimmt die Stadt Hamburg aus dem Hafen etwa 900 Millionen Euro pro Jahr an Steuern ein. Wohlgemerkt ist das der Betrag der in Hamburg verbleibt.</p>
<p>Nicht unerw&#228;hnt sollte in diesem Zusammenhang bleiben das sich Hans-J&#252;rgen Maas, der sich im Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg engagiert hat, mit Alternativen f&#252;r den G&#252;tertransport auf Stra&#223;en besch&#228;ftigt hat. Eines seiner Lieblingsthemen waren AGVs, automatische, also f&#252;hrerlose Fahrzeuge die er auch durch Tunnel schicken wollte. Diese Vorschl&#228;ge erinnern sehr an das jetzige Projekt, nur das dieses mal ein erfolgreicher Industiekapit&#228;n und Wirtschaftsminister hinter den Pl&#228;nen steht.</p>
<p>Jetzt kommt es erst einmal darauf an die junge Idee nicht gleich zu zerreden, sondern gedeihen zu lassen. Dann kann daraus vielleicht doch etwas werden. Denn wie war das? &#8220;&#8221;Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren&#8221;.</p>
<p>Links:<br />
Bericht in der <a href="http://www.mopo.de/hamburg/politik---wirtschaft/senator-will-seilbahn-im-hamburger-hafen/-/5067150/10257712/-/index.html" target="_blank">Hamburger Morgenpost (Mopo) </a><br />
Bericht im <a href="http://mobil.abendblatt.de/wirtschaft/article2012452/Kilometerlange-Tunnel-und-Seilbahnen-fuer-den-Hafen.html?cid=wirtschaft" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a><br />
Bericht im <a href="http://quaeng.de/container-kohlbrandbruecke-tunnel-verkehr-horch-wirtschaft-hafen-hamburg-8265/" target="_blank">&#8220;Quaeng&#8221;-Blog</a><br />
Sendung <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Nachgefragt_mit_Werner_Marnette-8805.html" target="_blank">&#8220;Nachgefragt&#8221; bei Hamburg1 mit Werner Marnette<br />
</a>Sendung <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Unrealistisches_Verkehrsvorhaben-8817.html">&#8220;Aktuell bei Hamburg1&#8243;<br />
</a>Sendung <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Nachgefragt_mit_Frank_Horch-8820.html" target="_blank">&#8220;Nachgefragt&#8221; bei Hamburg1 mit Senator Frank Horch</a><br />
Firma <a href="http://www.marnette-consulting.com/" target="_blank">Marnette-Consulting GmbH</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Harburger Chaussee ist die lauteste Strasse der Stadt</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 16:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/04/die-harburger-chaussee-ist-die-lauteste-strasse-der-stadt/" title="Die Harburger Chaussee ist die lauteste Strasse der Stadt"></a>Die Anwohner der Harburger Chaussee sind einem L&#228;rmpegel von 75 bis 80 Dezibel ausgesetzt. Zum Vergleich: Das Ger&#228;usch eines Presslufthammers ist 80 Dezibel laut, ein Rasenm&#228;her 70 Dezibel. Der gesundheitsgef&#228;hrdende Bereich f&#228;ngt bei 65 Dezibel an. Das berichtet das &#8220;Hamburger &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/04/die-harburger-chaussee-ist-die-lauteste-strasse-der-stadt/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/04/die-harburger-chaussee-ist-die-lauteste-strasse-der-stadt/" title="Die Harburger Chaussee ist die lauteste Strasse der Stadt"></a><p><div id="attachment_147" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/laermschutz_web_2.jpg" rel="lightbox[2437]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/laermschutz_web_2-150x150.jpg" alt="" title="L&#228;rmschutz" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-147" /></a><p class="wp-caption-text">Larmschutz muss sein!</p></div><strong>Die Anwohner der Harburger Chaussee sind einem L&#228;rmpegel von 75 bis 80 Dezibel ausgesetzt. Zum Vergleich: Das Ger&#228;usch eines Presslufthammers ist 80 Dezibel laut, ein Rasenm&#228;her 70 Dezibel. Der gesundheitsgef&#228;hrdende Bereich f&#228;ngt bei 65 Dezibel an. Das berichtet das &#8220;Hamburger Abendblatt&#8221;. Die Erkenntnis stammt aus den bezirklichen L&#228;rmaktionspl&#228;nen, die nach einer Vorgabe der EU erstellt worden sind.</strong></p>
<p>Das Ergebnis kommt nicht &#252;berraschend. An der Harburger Chaussee leben etwa 1.500 Menschen in H&#228;usern die von der &#8220;Nordelbe Grundst&#252;cksgesellschaft mbH&#8221; vermietet werden. Insgesamt sind die H&#228;user in keinem guten Zustand, und der Eigent&#252;mer scheint wenig Interesse daran zu haben das zu &#228;ndern. Eines Tages schrieb ich der Firma einen Hinweis, das es &#252;ber ein neues Programm Zusch&#252;sse f&#252;r Schallschutzfenster g&#228;be. Ich habe noch nicht einmal eine Antwort erhalten.</p>
<p>Die Fluktuation der Bewohner in der Harburger Chaussee ist besonders hoch. Sie lag vor zwei Jahren bei &#252;ber 60%, ein erschreckender Wert. Das l&#228;sst sich anhand der Stadtteilstatistiken feststellen, denn die H&#228;user an der Harburger Chaussee ist das einzige Wohngebiet im Stadtteil Kleiner Grasbrook, der ansonsten aus Hafenfl&#228;chen besteht. Daf&#252;r spricht auch, das es seit vielen Jahren regelm&#228;&#223;ig Wohnungsbesichtigungen durchgef&#252;hrt werden. Wenn mir jemand davon berichtet, ist immer von Wohnungen in erschreckenden Zust&#228;nden die Rede. </p>
<p><span id="more-2437"></span></p>
<p>Allerdings gibt es auch Gegenbeispiele. Die Wohnungen in der obersten Etage haben einen traumhaften Blick &#252;ber den Hafen und die Stadt. F&#252;r manche Mieter legt sich die Verwaltung dann offensichtlich doch ins Zeug. Mindestens eine sehr best&#228;ndige Mieterin gibt es auch: die Hundertj&#228;hrige lebt die den gr&#246;&#223;ten Teil ihres Lebens in der Stra&#223;e, hat dort Krieg und Sturmflut miterlebt. </p>
<p>Insgesamt lie&#223;e sich die Situation wohl verbessern, doch ist dies ein sehr dickes Brett. Zun&#228;chst einmal m&#252;sste man die Beh&#246;rden ins Boot holen. Deren Interesse an der Stra&#223;e erscheint aber eher gering zu sein. Noch in der letzten Wahlperiode antwortete die Wirtschaftsbeh&#246;rde auf einen von mir formulierten Antrag der SPD und GAL Fraktionen der Bezirksversammlung unter dem Titel &#8220;Die Menschen auf dem Kleinen Grasbrook m&#252;ssen vor L&#228;rm gesch&#252;tzt werden&#8221; lapidar mit:<br />
<blockquote> &#8220;Auf dem Kleinen Grasbrook wohnen keine Menschen.&#8221;</p></blockquote>
<p> Die h&#246;rten am Zollzaun mit dem Denken auf. So wundert es auch nicht, das viele meinen der Kleine Grasbrook geh&#246;re zur Veddel (was der Vermieter in seinen Anzeigen auch gerne behauptet), oder dass das Hamburger Abendblatt die Wohnbebauung mal wieder nach Wilhelmsburg verlegt.</p>
<p>Neben der Politik m&#252;sste auch der Hauseigent&#252;mer ein Interesse an einer Sanierung haben. Die Harburger Chaussee nimmt viel LKW-Verkehr aus dem Hafen auf, und wird als eine der Haupthafenrouten betrachtet.  Der Verkehr m&#252;sste auf andere Strecken umgeleitet werden. Da b&#246;te sich eigentlich nur der Veddeler Damm an, doch der Weg f&#252;hrt noch durch den Freihafen, und bedeutet f&#252;r Fahrzuge die Richtung Berlin, Ostsee oder S&#252;den wollen ein Umweg. Au&#223;erdem w&#252;rde das wiederum die Situation an der Tunnelstra&#223;e auf der Veddel verschlechtern.</p>
<p>Es bleibt als erste Ma&#223;nahme ein Tempolimit von 30 Km/h einzuf&#252;hren und den Stra&#223;enbelag zu erneuern. Eine weitergehende M&#246;glichkeit k&#246;nnte darin bestehen, die Stra&#223;e ein paar Meter weiter Richtung Deich zu verschieben. Denn der L&#228;rmpegel von Stra&#223;en h&#228;ngt sowohl mit der gefahrenen Geschwindigkeit, als auch mit der Entfernung der L&#228;rmquelle zusammen. Doch f&#252;r eine richtige L&#246;sung m&#252;ssten Schallschutzfenster in die Geb&#228;ude eingebaut werden. Leider kann die Politik den Eigent&#252;mer dazu nicht zwingen.</p>
<p>Wie dem auch sei, im Hinblick auf den gesundheitsgef&#228;hrdenden L&#228;rmpegel muss etwas passieren. Deswegen habe ich bereits in der Vergangenheit in Beh&#246;rden und beim Bezirksamt immer wieder auf die existierenden Probleme hingewiesen. Nur diejenigen, die etwas zu sagen haben, die haben sich bisher nicht ger&#252;hrt. </p>
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		<title>Warum Hamburgs Universit&#228;t an den Hafen geh&#246;rt</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 11:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/29/warum-hamburgs-universitaet-an-den-hafen-gehoert/" title="Warum Hamburgs Universität an den Hafen gehört"></a>Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich f&#252;r eine Verlagerung von Teilen der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook ausgesprochen. Nach unser Ansicht gibt es gen&#252;gend Raum um die Universit&#228;t in Lehre und Forschung ein gutes St&#252;ck voran zu bringen, aber auch die &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/29/warum-hamburgs-universitaet-an-den-hafen-gehoert/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/29/warum-hamburgs-universitaet-an-den-hafen-gehoert/" title="Warum Hamburgs Universität an den Hafen gehört"></a><p><div id="attachment_2316" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Uniplan_GMP.jpg" rel="lightbox[2314]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Uniplan_GMP-150x150.jpg" alt="Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)" title="Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2316" /></a><p class="wp-caption-text">Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)</p></div><strong>Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich f&#252;r eine Verlagerung von Teilen der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook ausgesprochen. Nach unser Ansicht gibt es gen&#252;gend Raum um die Universit&#228;t in Lehre und Forschung ein gutes St&#252;ck voran zu bringen, aber auch die St&#228;dtebaulichen Perspektiven sind f&#252;r die benachbarten Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel beachtlich. Auch f&#252;hrende K&#246;pfe der Hamburger Wirtschaft haben sich f&#252;r eine Teilverlagerung offen gezeigt. </strong></p>
<p>Heute nun besch&#228;ftigt sich der Leitartikel des <a href="http://www.hamburger-abendblatt.de">Hamburger Abendblattes</a> mit der Universit&#228;t Hamburg, und der m&#246;glichen Umzug auf den Kleinen Grasbrook. Matthias Iken gei&#223;elt Strukturkonservatismus und  Kleinmut. Sein Artikel ist ein Beitrag zur Diskussion, der sich zu lesen lohnt, und deshalb zitiere ich ihn hier umfangreich:</p>
<blockquote><p>Oft hilft der Blick zur&#252;ck, um den Horizont zu weiten. Es dauerte Jahrhunderte, bevor Hamburg 1919 endlich seine Universit&#228;t bekam. Bis zuletzt hatten Senat und B&#252;rgerschaft,vor allem aber die Handelskammer eine Gr&#252;ndung verhindert. Studieren k&#246;nne man schlie&#223;lich auch in G&#246;ttingen,argumentierten damals die Kaufleute. Inzwischen dr&#228;ngt sich der Eindruck auf: So viel hat sich nicht ver&#228;ndert. </p>
<p><span id="more-2314"></span></p>
<p>Denn seit Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) vor knapp zwei Jahren erstmals vorschlug, einen neuen Campus auf dem Kleinen Grasbrook zu errichten, schlagen ihr Unverst&#228;ndnis, Emp&#246;rung, ja Hass entgegen. Handelskammer, Opposition und der Bezirk Eimsb&#252;ttel bek&#228;mpfen die Pl&#228;ne. </p>
<p>Am vehementesten wehren sich viele Studierende und Lehrende der Universit&#228;t gegen diesen Quantensprung. Fast dr&#228;ngt sich der Eindruck auf, die Universit&#228;t stehe vor der Vertreibung aus dem Paradies in die W&#252;ste.</p>
<p>Wer sich aber etwas genauer auf dem Campus im Grindelviertel umschaut, f&#252;hlt sich eher an eine architektonische Vorh&#246;lle erinnert. Viele Uni-Bauten sind in einem so erb&#228;rmlichen Zustand, dass der Senat nur f&#252;r das Beheben der gr&#246;&#223;ten Sicherheitsm&#228;ngel gestern 25 Millionen Euro bereitstellen musste. Da ist es gut, dass Senatorin Gundelach &#252;ber das Ende der Legislatur hinausdenkt. </p>
<p>Stadtentwicklungspolitisch ist der Umzug auf den Kleinen Grasbrook die Verwirklichung eines alten Versprechens – damit gel&#228;nge der Sprung &#252;ber die Elbe, damit w&#252;rde der Fluss nicht mehr trennen, sondern verbinden. Der S&#252;den, bislang von St&#228;dteplanern vor allem mit Kraftwerken und M&#252;lldeponien bedacht, w&#252;rde aufleben. </p>
<p>Noch wichtiger aber ist der neue Campus f&#252;r die Universit&#228;t selbst. Menschen pr&#228;gen Architektur, aber die Architektur pr&#228;gt auch Menschen. Ein moderner Campus setzt ein klares internationales Aufbruchsignal – auf dem Kleinen Grasbrook gibt es ausreichend Fl&#228;chen, um zu expandieren und im direkten Umfeld wachstumsstarke Ausgr&#252;ndungen anzusiedeln. Dieser Wille zum Aufbruch und zum Qualit&#228;tssprung macht offenbar Angst und treibt viele strukturkonservative Hochschulangeh&#246;rige in den Widerstand. </p>
<p>Der Senat ist gut beraten, Beharrlichkeit mit Zugest&#228;ndnissen zu paaren. Ein Totalumzug ist weder f&#252;r Eimsb&#252;ttel noch den Stadthaushalt verkraftbar; die zuletzt diskutierte Teilverlagerung der F&#228;cher Mathematik, Informatik, der Natur- und Wirtschaftswissenschaften k&#246;nnte ein kluger Kompromiss sein. Der Kleinmut darf nicht, wie so oft in der Hamburger Geschichte, diesen gro&#223;en Wurf verhindern.</p></blockquote>
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		<title>In eigener Sache: dickes Lob von der &#8220;Welt am Sonntag&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 14:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/06/09/in-eigener-sache-dickes-lob-von-der-welt-am-sonntag/" title="In eigener Sache: dickes Lob von der &quot;Welt am Sonntag&quot;"></a>Ein wirklich au&#223;ergew&#246;hnliches Lob erhielt ich f&#252;r meine Arbeit an diesem Blog und meine Nutzung der M&#246;glichkeiten die Facebook, Twitter und das sogenannte Web 2.0 bieten. Die &#8220;Welt am Sonntag&#8221; schrieb einem Artikel unter der &#220;berschrift &#8220;Warum so viele Politiker &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/06/09/in-eigener-sache-dickes-lob-von-der-welt-am-sonntag/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/06/09/in-eigener-sache-dickes-lob-von-der-welt-am-sonntag/" title="In eigener Sache: dickes Lob von der &quot;Welt am Sonntag&quot;"></a><div id="attachment_1737" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/wams.jpg" rel="lightbox[1735]"><img class="size-thumbnail wp-image-1737" title="Welt am Sonntag" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/wams-150x150.jpg" alt="Welt am Sonntag" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Welt am Sonntag</p></div>
<p><strong>Ein wirklich au&#223;ergew&#246;hnliches Lob erhielt ich f&#252;r meine Arbeit an diesem Blog und meine Nutzung der M&#246;glichkeiten die Facebook, Twitter und das sogenannte Web 2.0 bieten. Die &#8220;Welt am Sonntag&#8221; schrieb einem Artikel unter der &#220;berschrift &#8220;<a href="http://www.welt.de/wams_print/article3876521/Warum-so-viele-Politiker-im-Netz-erbaermlich-scheitern.html" target="_blank">Warum so viele Politiker im Netz erb&#228;rmlich scheitern</a>&#8221; &#252;ber die Nutzung des Webs durch f&#252;hrende Bundespolitiker, die allesamt nicht besonders gut wegkamen.  Nur in der Lokalpolitik g&#228;be es einige Leute, die &#8220;l&#228;ngst verstanden haben, das Web sinnvoll einzusetzen&#8221;.&#8221;Von Leuten wie L&#252;bke,&#8221; steht da, &#8220;die in der virtuellen Welt nahe am B&#252;rger bleiben, k&#246;nnen die Politiker in Berlin noch einiges lernen.&#8221;</strong></p>
<p>Eine meiner Devisen ist es, das zu guter Politik zwei Dinge geh&#246;ren: Erst einmal muss man sie machen, und positive Dinge bewirken. Dann muss man sie aber auch &#8220;verkaufen&#8221;, und den Menschen erkl&#228;ren was man getan hat.</p>
<p>Wenn man nur gute Politik macht, und keiner bemerkt es, dann wird man am Ende vielleicht nicht wieder gew&#228;hlt. Wer aber nur gute &#214;ffentlichkeitsarbeit macht, aber nichts leistet steht am Ende als Produzent hei&#223;er Luft da.</p>
<p><span id="more-1735"></span></p>
<p>Mit Freundschaften bei Facebook, Myspace oder Twitter lassen sich Neuigkeiten viel besser einem lokalen Publikum n&#228;her bringen, als es fr&#252;her der Fall war. Heute ist man nicht mehr darauf angewiesen, das Leute zuf&#228;llig auf eine Webseite schauen, sondern man kann best&#228;ndig auf Neuigkeiten hinweisen. Die Idee des Blogs, auf denen das neueste immer ganz obenan steht, hilft dabei enorm, und die vielen M&#246;glichkeiten die von WordPress und der Community geschaffen worden sind einmal mehr eine kleine Revolution.</p>
<p>Allerdings hilft es nicht einen Weblog als reine Propagandaplattform zu nutzen, denn lauter Siegesmeldungen will niemand lesen. Also gilt es das Wissen um Entwicklungen, das sich mit einer politischen T&#228;tigkeit fast automatisch einstellt weiterzugeben und darzustellen. Das man den eigenen Standpunkt dabei erkl&#228;ren kann, ist ein gew&#252;nschter Nebeneffekt.</p>
<p>Das hat mir in der Vergangenheit auch einiges an Lob von Wilhelmsburgern und Veddelern eingebracht, aber die Offenheit im Netz kann auch unangenehme Folgen haben. So fand bei mir die TAZ einen Artikel zu einem Thema &#252;ber das sie gerade recherchierte, und den ich ein halbes Jahr vorher auf meine Seite gestellt hatte. Ich fand mich unversehens in einer aufregenden Mediendebatte wieder, wurde im Fernsehen verrissen und nach einem selbsgeschriebenen Kommentar auf meiner Seite sogar in einem Zeitungsartikel als &#8220;geistiger Brandstifter&#8221; beschimpft. Die Politprofis sind es gew&#246;hnt jeden Tag mit heftiger Kritik leben m&#252;ssen. Ich kann mir aber gut vorstellen, das eine solche Entwicklung manchen ehrenamtlich t&#228;tigen Lokalpolitiker &#252;berfordert.</p>
<p>Um im Netz Erfolg zu haben muss man langfristig arbeiten, sollte Lust an der Arbeit und ein wenig Experimentierfreude aufbringen und m&#246;glichst best&#228;ndig sein.</p>
<p>&#220;brigens: Wenn Politiker aus Berlin von mir lernen wollen komme ich gerne vorbei und berichte von meinen umfangreichen Erfahrungen. &#220;ber Angebote w&#252;rde ich mich freuen!</p>
<p>Und weil es so sch&#246;n war, hier noch einmal der Artikel im Wortlaut:</p>
<blockquote><p><strong>Warum so viele Politiker im Netz erb&#228;rmlich scheitern</strong><br />
Von Thomas Vitzthum 7. Juni 2009</p>
<p>Alle r&#252;hmen die Chancen des Internet-Wahlkampfs. Doch in Blogs, bei Facebook und auf YouTube wirken Politiker oft noch langweiliger als in der Fu&#223;g&#228;ngerzone</p>
<p>F&#252;r einen Moment schien es, als habe sich der Politiker an sich an die Spitze des Fortschritts gestellt. Als ein paar Abgeordnete vor zwei Wochen das Ergebnis der Bundespr&#228;sidentenwahl vor seiner offiziellen Verk&#252;ndung in den &#196;ther zwitscherten &#8211; vermittels einer Internetsoftware namens Twitter &#8211; da war kein Halten mehr. Vollmundig wurden wieder einmal die M&#246;glichkeiten des Internets von den Akteuren innerhalb der politischen Sph&#228;re gepriesen und kaum weniger verdammt. Nun, so das Fazit, muss auch der Letzte verstanden haben, dass Wahlk&#228;mpfe nicht mehr nur in Fu&#223;g&#228;ngerzonen, auf Plakaten, in Funk und Fernsehen stattfinden k&#246;nnen. Im Netz w&#252;rden Wahlen gewonnen.</p>
<p>So weit ein Ausflug in die Zukunft. &#8220;Der Internet-Wahlkampf findet derzeit allenfalls auf dem Niveau des amerikanischen Pr&#228;sidentschaftswahlkampfs von 2004 statt&#8221;, sagt Markus Beckedahl, Blogger und Betreiber von www.netzpolitik.org. Es werde zwar mit Webseiten und Blogs (Internettageb&#252;chern), mit Profilen in sozialen Netzwerken wie Facebook, StudiVZ und MySpace sowie auf der Videoplattform YouTube experimentiert; an einer Strategie, wie dies alles zusammenspielen soll, um zu einer Kampagne zu werden, mangle es aber allen Parteien.</p>
<p>Angesichts der Internet-Aktivit&#228;ten der Spitzenkandidaten f&#252;r die heutige Europawahl klingt dieses Urteil noch gn&#228;dig. Keine Partei hat die virtuellen M&#246;glichkeiten wirklich genutzt, um ihre Leute gerade jungen, internetliebenden W&#228;hlern bekannt zu machen. Hans-Gert P&#246;ttering (CDU), Markus Ferber (CSU) und Lothar Bisky (Linke) f&#252;hren etwa &#252;berhaupt kein Blog. Und auch die SPD, die Anfang des Jahres einen neuen Internetauftritt schaltete und den virtuellen Pr&#228;sidentschaftswahlkampf Barack Obamas als Referenz bem&#252;ht, setzt bei der Pr&#228;sentation von Martin Schulz auf gediegene Langeweile, verzichtet auf ein Blog ebenso wie auf andere Tools, die den Dialog mit den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern erm&#246;glichen. Gr&#252;nen-Spitzenmann Reinhard B&#252;tikofer nennt zwar seine ganze Website Blog, summiert darunter aber mehrheitlich Artikel &#252;ber und nicht von Reinhard B&#252;tikofer. Auf der Seite der FDP-Kandidatin Silvana Koch-Mehrin ist schlie&#223;lich immerhin ein echter Blog zu finden. Auf einem zum Eintrag vom 22. Mai geh&#246;renden Foto l&#228;chelt sie aus dem F&#252;hrerhaus eines blauen Trucks. Es sieht aus, als habe ihr diese Wahlkampftour Spa&#223; gemacht. Doch was Koch-Mehrin beschreibt, ergeht sich in der trockenen Aufz&#228;hlung von St&#228;dten. Von der Atmosph&#228;re auf den Marktpl&#228;tzen erf&#228;hrt man nur so viel: &#8220;Die Menschen h&#246;ren die Stimmen der Redner, bleiben stehen, h&#246;ren zu.&#8221; Da muss wirklich was los gewesen sein.</p>
<p>Einzig das Portal www.abgeordnetenwatch.de wird mittlerweile von fast allen wichtigen Politikern angenommen. Dort stellen B&#252;rger ihren Repr&#228;sentanten Fragen. Wer dazu wie Hans-Gert P&#246;ttering beharrlich schweigt, macht sich mangelnder W&#228;hlern&#228;he verd&#228;chtig.</p>
<p>&#8220;Das gr&#246;&#223;te Hindernis, das einen echten Internet-Wahlkampf bisher verhindert, ist die Angst der Politiker und Wahlk&#228;mpfer vor Kontrollverlust&#8221;, sagt der Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschneider von der Universit&#228;t Hohenheim. Die virtuellen Formate werden als Verlautbarungsorgane der Parteilinie genutzt. Kaum gibt es eine Botschaft, die nicht wirkt, als habe sie ein Pressesprecher sehr penibel auf Ber&#252;hrungslosigkeit gepr&#252;ft. &#8220;Es f&#228;llt den Parteien sehr schwer, B&#252;rger au&#223;erhalb ihrer Parteigruppen anzusprechen&#8221;, sagt Blogger Markus Beckedahl. Bei Twitter gel&#228;nge dies den Politikern eher. Wer den Verzehr einer Schweinshaxen f&#252;r verlautbar erachtet, kann von seinen politischen Botschaften in 140 Zeichen jedoch gut schweigen.</p>
<p>Was die Webgemeinde mit H&#228;me goutiert, ist das &#8220;negative campaigning&#8221;, also das Schlechtmachen des politischen Gegners. &#8220;Die SPD-Europa-Kampagne mit einem Hai, einem F&#246;hn und einer M&#252;nze auf den Plakaten hat sofort zu Persiflagen gef&#252;hrt&#8221; sagt Brettschneider. &#8220;Rapid Response&#8221; &#8211; schnelle Antwort nennt das der Wissenschaftler. Im Grunde soll genau das erreicht werden: B&#252;rger reagieren direkt auf das, was ihnen angeboten wird; eine Art Dialog findet statt. &#8220;Im Ansatz ist die SPD-Kampagne richtig. Im Internet kann nur derjenige Erfolg haben, der versucht, ein Tor zu schie&#223;en und nicht nur Tore zu verhindern&#8221;, so Brettschneider.</p>
<p>Auf dem Videoportal YouTube, das mittlerweile von allen Parteien eifrig bespielt wird, zeigen Politiker, was ihnen in den sonstigen Formaten fehlt: Ironief&#228;higkeit. Silvana Koch-Mehrin pr&#228;sentiert sich als flotte Comicfigur, die mal eben in Europa aufr&#228;umt, und CSU-Mann Ferber mimt den Bilderbuchbayern, der als Asterix im Trachtenjanker gegen das fast alles beherrschende Br&#252;ssel k&#228;mpft. Daf&#252;r gibt&#8217;s Lob von allen Kommentatoren und die wohl wichtigste W&#228;hrung: Aufmerksamkeit. Beide Clips geh&#246;ren zu den am h&#228;ufigsten geklickten der Kandidaten. Bundeskanzlerin Angela Merkel verzichtet in ihrer w&#246;chentlichen Videobotschaft dagegen auf Klamauk. Sie erregt Aufmerksamkeit durch Exklusivit&#228;t; indem sie nicht nur Altbekanntes, sondern neue Entscheidungen verk&#252;ndet.</p>
<p>Auch auf Facebook sind mittlerweile die meisten wichtigen Politiker vertreten. Doch dort lediglich ein Profil anzulegen, bringt wenig. &#8220;Wichtiger w&#228;re, Infos, die die Nutzer von Facebook von sich preisgeben, zu filtern, damit Leute, die zum Profil einer Partei passen, gezielt angesprochen werden k&#246;nnen&#8221;, sagt Frank Brettschneider. F&#252;r solche Dienste gibt es Unternehmen, die damit Geld verdienen wollen. An der Bereitschaft, hohe Summen in den Internetwahlkampf zu stecken, mangelt es aber. Obamas h&#228;ufig bem&#252;hte Kampagne kostete Abermillionen. Seine Strategen nahmen Facecook-Daten und verkn&#252;pften sie mit gekauften Infos zu den potenziellen W&#228;hlern: Telefonnummern, Berufen und Adressen. So lie&#223; sich ein dichtes Netz von Unterst&#252;tzern Obamas kn&#252;pfen. In Deutschland ist das allein schon deshalb unm&#246;glich, weil der Datenschutz den Handel mit Personendaten stark einschr&#228;nkt.</p>
<p>W&#228;hrend die Bundes- und Europapolitiker noch &#252;ben, haben Lokalpolitiker l&#228;ngst verstanden, das Web sinnvoll einzusetzen; so wie der SPD-Mann Klaus L&#252;bke, Abgeordneter der Bezirksversammlung Hamburg Mitte. L&#252;bke l&#228;sst die B&#252;rger auf www.veddel.net teilhaben an seiner Politik. Er ver&#246;ffentlicht seinen Terminkalender, begr&#252;ndet Entscheidungen und berichtet von lokalen Ereignissen und Problemen, die in der Tagespresse oft unber&#252;cksichtigt bleiben. Auf seinem Blog verlinkt er zu Kollegen, auf Facebook, StudiVZ, YouTube. Von Leuten wie L&#252;bke, die in der virtuellen Welt nahe am B&#252;rger bleiben, k&#246;nnen die Politiker in Berlin noch einiges lernen.</p></blockquote>
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		<title>Den besten Fisch Hamburgs gibt es auf der Veddel (nat&#252;rlich!)</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 08:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/03/27/fischrestaurant-hamburgs-ist-auf-der-veddel-natuerlich/" title="Den besten Fisch Hamburgs gibt es auf der Veddel (natürlich!)"></a>R&#252;diger Kowalke mit seinem Fischereihafenrestaurant war gestern. Den besten Fisch der Stadt bekommt man in der Veddeler Fischgastst&#228;tte! An Platz zwei folgt das Feuerschiff, Kowalkes Fischereihafenrestaurant folgt erst an dritter Stelle. So steht es jedenfalls heute in der Hamburger Morgenpost &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/03/27/fischrestaurant-hamburgs-ist-auf-der-veddel-natuerlich/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/03/27/fischrestaurant-hamburgs-ist-auf-der-veddel-natuerlich/" title="Den besten Fisch Hamburgs gibt es auf der Veddel (natürlich!)"></a><div id="attachment_1488" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/fischessen_spd_frauen.jpg" rel="lightbox[1487]"><img class="size-thumbnail wp-image-1488" title="Besuch mit den SPD-Frauen in der Veddeler Fischgastst&#228;tte" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/fischessen_spd_frauen-150x150.jpg" alt="Veddeler Fischgastst&#228;tte" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Veddeler Fischgastst&#228;tte</p></div>
<p><strong>R&#252;diger Kowalke mit seinem Fischereihafenrestaurant war gestern. Den besten Fisch der Stadt bekommt man in der Veddeler Fischgastst&#228;tte! An Platz zwei folgt das Feuerschiff, Kowalkes Fischereihafenrestaurant folgt erst an dritter Stelle. So steht es jedenfalls heute in der <a href="http://www.mopo.de/2009/20090327/hamburg/panorama/hier_gibt_s_den_besten_fisch.html" target="_blank">Hamburger Morgenpost</a> ganz oben auf der ersten Seite</strong>.</p>
<p>Das sind genau die Meldungen die ich lesen m&#246;chte, wenn ich von der Bezirksversammlung nach Hause fahre. Und wie kommt die &#8220;Mopo&#8221; auf diese  Erkenntnis? Sie hat im Internet bei &#8220;<a href="http://www.qype.com" target="_blank">Qype</a>&#8220;, den Empfehlungsportal und Stadtmagazin im Internet nachgeschaut. Dort kann man sich registrieren und &#252;ber die Erfahrungen berichten die man mit Restaurants und Attraktionen gemacht hat.</p>
<p>Wer dort unter &#8220;Hamburg&#8221; und &#8220;Fisch&#8221; sucht, bekommt die Rangliste angezeigt. Zugegeben, die Promi-Dichte <span id="more-1487"></span>in der Veddeler Gastst&#228;tte ist nicht so gro&#223; wie im Fischereihafen-Restaurant, aber daf&#252;r unterscheiden sich auch die Preise. Hier trifft man die “Old Fashion” original Hafenarbeiterfreundlichkeit, absolut Kult. Daf&#252;r muss man &#246;fter mal anstehen, weil es immer knackig voll ist.</p>
<p>Bei Qype habe ich &#252;brigens auch ein <a href="http://www.qype.com/people/Inet_k" target="_blank">eigenes Profil</a>, in dem ich nat&#252;rlich auch die Fischgastst&#228;tte mit der Bestnote f&#252;nf Sterne bewertet habe. Denn den Veddelern war nat&#252;rlich schon lange klar, das es her den besten Fisch der Stadt gibt!</p>
<div id="attachment_1489" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/2009_03_27_mopo_fischgaststaette.jpg" rel="lightbox[1487]"><img class="size-medium wp-image-1489" title="Bericht der Hamburger Morgenpost &#252;ber den besten Fisch der Stadt vom 27.M&#228;rz 2009" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/2009_03_27_mopo_fischgaststaette-300x255.jpg" alt="Hamburger Morgenpost vom 27. M&#228;rz 2009" width="300" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Hamburger Morgenpost vom 27. M&#228;rz 2009</p></div>
<p><em><br />
<strong>Nachtrag vom 28 M&#228;rz 2009</strong></em></p>
<p>Nur wenige Tage nach der Morgenpost berichtet auch das &#8220;<a href="http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/28/1102708.html">Hamburger Abendblatt&#8221;</a> &#252;ber die Fischgastst&#228;tte.<br />
Unter dem Titel: &#8220;Hier ist Hamburg noch unverwechselbar: Sieben Orte f&#252;r Entdecker&#8221; steht die Fischgastst&#228;tte gleich auf dem ersten Platz:</p>
<blockquote><p>Veddeler Fischgastst&#228;tte: Wo Backfisch wie bei Oma schmeckt .. An den W&#228;nden Fischernetze, Anker, Bilder von Segelschiffen, Modellschiffe. Holztische mit blank gescheuerten Messingkanten. .. Die Stimmung: heiter, famili&#228;r mit einem Stimmengewirr wie in einer Opernpause. Doch statt Hochkultur gibt es hier Esskultur.</p></blockquote>
<p>Hier der Artikel, und ach ja, es gibt auch einen Seite der <a href="http://www.veddeler-fischgaststaette.de">www.veddeler-fischgaststaette.de</a></p>
<div id="attachment_1519" class="wp-caption aligncenter" style="width: 151px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/2009_03_28_hamburger_abendblatt_fischgaststaette.jpg" rel="lightbox[1487]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/2009_03_28_hamburger_abendblatt_fischgaststaette-141x300.jpg" alt="Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 28. M&#228;rz 2009" title="Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 28. M&#228;rz 2009" width="141" height="300" class="size-medium wp-image-1519" /></a><p class="wp-caption-text">Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 28. M&#228;rz 2009</p></div>
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		<title>Das System Elbphilharmonie zur Auspl&#252;nderung &#246;ffentlicher Kassen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 09:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/09/04/das-system-elbphilharmonie-zur-auspluenderung-oeffentlicher-kassen/" title="Das System Elbphilharmonie zur Ausplünderung öffentlicher Kassen"></a>F&#252;r die einen ist die Elbphilharmonie ein Monument der Geltungssucht, andere meinen der Bau wird Hamburg weltweite Aufmerksamkeit bescheren. Wie auch immer man zu dem Geb&#228;ude steht, atemberaubend ist die Art und Weise, wie dort &#246;ffentliches und privates Geld aufgesogen, &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/09/04/das-system-elbphilharmonie-zur-auspluenderung-oeffentlicher-kassen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/09/04/das-system-elbphilharmonie-zur-auspluenderung-oeffentlicher-kassen/" title="Das System Elbphilharmonie zur Ausplünderung öffentlicher Kassen"></a><div id="attachment_556" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/09/baukraene.jpg" rel="lightbox[552]"><img class="size-thumbnail wp-image-556" title="Die Baukr&#228;ne der Elbphilharmonie" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/09/baukraene-150x150.jpg" alt="Die Baukr&#228;ne der Elbphilharmonie" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Baukr&#228;ne der Elbphilharmonie</p></div>
<p><strong>F&#252;r die einen ist die Elbphilharmonie ein Monument der Geltungssucht, andere meinen der Bau wird Hamburg weltweite Aufmerksamkeit bescheren. Wie auch immer man zu dem Geb&#228;ude steht, atemberaubend ist die Art und Weise, wie dort &#246;ffentliches und privates Geld aufgesogen, und von der willigen Politik auch hinterher geworfen wird. Wie das System funktioniert, enth&#252;llt ein <a href="http://www.welt.de/hamburg/article2391098/Ein-Subunternehmer-schildert-Probleme-beim-Bau.html" target="_blank">Artikel in der &#8220;Welt&#8221;</a>.</strong></p>
<p>Die hat nach eigenen Angaben einen am Bau beteiligten Subunternehmer befragt, der anonym bleiben m&#246;chte, und somit als Zeuge vor einem Untersuchungsausschuss nicht taugt. Was er berichtet, ist aber offensichtlich die Wahrheit.</p>
<p>Die erste Zutat in diesem Cocktail sind Bauherren und Politiker, die bei der Berechnung der Baukosten bewusst untertreiben. Systematisch werden alle Fakten, die sp&#228;ter die Kosten in die H&#246;he treiben k&#246;nnen aus der Berechnung ausgespart. F&#252;r den Bautr&#228;ger ist das eine Notwendigkeit, will er doch einen lukrativen Auftrag bekommen. F&#252;r die Politik sieht das anders aus: Man schaut lieber nicht so genau hin, will man ein Projekt durchsetzen. In der sicheren Erwartung, das die Kosten sowieso steigen werden, muss der Bau als erstes  &#214;ffentlichkeit schmackhaft werden und im Parlament durchgesetzt werden. In dieser Phase hat der Senat behauptet, der Bau der Elbphilharmonie w&#252;rde 186 Millionen, davon der Stadt 77 Millionen Euro kosten.</p>
<p><span id="more-552"></span></p>
<p>Nach Baubeginn steigen die Kosten zwangsl&#228;ufig, denn daf&#252;r gibt es feste Spielregeln.  Die Technik nennt sich &#8220;Verhinderungsanzeige&#8221;. Das ist im Wesentlichen ein Schwarzer-Peter-Spiel, bei dem die Schuld an einer Bauverz&#246;gerung jemanden zugeschoben werden muss. Wer den Schwarzen Peter am Ende hat, muss die Zeche zahlen, und das ist meistens der Bauherr und die &#246;ffentliche Hand. Wie aus dem &#8220;Welt&#8221;-Artikel hervorgeht, sind die Techniker des Generalunternehmers mehr mit dem Schwarzen-Peter-Spiel als mit dem Fortgang der Bauarbeiten besch&#228;ftigt. Das ist auch verst&#228;ndlich, wird auf der Seite doch das Geld hereingeholt. Wo andere Unternehmen eine Marketingabteilung haben, besch&#228;ftigt der Generalunternehmer im Baubereich professionelle Schuldzuschieber.</p>
<p>Dagegen besch&#228;ftigt die Stadt Hamburg die <a href="http://www.rege-hamburg.de" target="_blank"><strong>ReGe Hamburg GmbH</strong></a>, die alle Verhinderungsanzeigen pr&#252;fen muss. Da die ReGe der Stadt geh&#246;rt und von ihr finanziert werden muss, ist sie wohl nicht ganz so wendig wie die Privatfirmen, die ihr gegen&#252;ber stehen. Selbst wenn dort alle Mitarbeiter einen hervorragenden Job machen, haben sie es letztendlich mit einer Armee von Fachleuten, im sp&#228;teren Verfahren auch mit Rechtsanw&#228;lten zu tun.</p>
<p>Es gibt dann noch eine Variante, die nennt man unvorhergesehene &#196;nderungen. Wie unvorhergesehen diese &#196;nderungen tats&#228;chlich sind, darf hinterfragt werden. Ein vorsichtiger Kaufmann, der vor Erteilung eines Auftrages vorsichtig untersucht welche Risiken es gibt, w&#228;re vielleicht eher darauf gesto&#223;en und h&#228;tte entsprechend Kalkuliert. Will man aber etwas mit &#8220;fremden Geld&#8221;, in diesem Fall mit dem Geld der Steuerzahler ein Bauwerk errichten, und steht nicht mit seiner eigenen wirtschaftlichen Existenz ein, schiebt man solche Risiken gern beiseite.</p>
<p>Vollkommen unverst&#228;ndlich sind die Preissteigerungen die angeblich dadurch entstehen, das das Dach auch so gebaut wird, wie es entworfen wurde. Was wurde da bei der Kalkulation eingentlich hinengemauschelt?</p>
<p>Um es klar zu sagen: Jeder Fachmann wei&#223; vor der Entscheidung zum Bau eines so gro&#223;en Projektes wie der Elbphilharmonie was passieren wird, nur hat niemand Interesse das auch zu ver&#246;ffentlichen. Offen ist allein die H&#246;he der Kostensteigerungen. Aber daran arbeiten ja die Verhinderungsanzeigenschreiber.</p>
<p>Eine beliebte Schuldzuweisung geht &#252;brigen unbeteiligte Dritte. Gern werden im Augenblick die Chinesen beschuldigt, die Preise f&#252;r Stahl und Baumaterialien zu erh&#246;hen.  Da mag im Prozentbereich sogar etwas dran sein, aber wenn sich die Fertigstellung eines Baus, wie bei der Elbphilharmonie geschehen, um ein ganzes Jahr verz&#246;gert, ist doch klar das eine ganze Anzahl von Geh&#228;ltern ebenfalls ein weiteres Jahr bezahlt werden m&#252;ssen.</p>
<p>Bei den anderen Gro&#223;projekten der Stadt, wie zum Beispiel der U4, ist es &#228;hnlich. Einige Kostensteigerungen sind ja bereits bekannt geworden. Ich traue mich vorherzusagen, das da noch mehr nachkommt.</p>
<p>Jetzt wird nach Schuldigen f&#252;r die Misere gesucht. Mann kan damit aufh&#246;ren. Der eigentliche Schuldige ist das System selbst.</p>
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		<title>Die Verkehrsplanung, die Schulplanung und die Ungeschicklichkeit der HPA</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 06:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/26/die-verkehrsplanung-die-schulplanung-und-die-ungeschicklichkeit-der-hpa/" title="Die Verkehrsplanung, die Schulplanung und die Ungeschicklichkeit der HPA"></a>Zeitung lesen geh&#246;rt f&#252;r einen Lokalpolitiker zum Pflichtprogramm. Oft sind es die Randnotitzen, die aufhorchen lassen. Heute sind es gleich drei: Stra&#223;ennetz im Hafen zu Lasten der Veddel? Die Bausenatorin Anja Hajduk hat sich in einem Interview gegen&#252;ber der &#8220;Welt&#8221; &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/26/die-verkehrsplanung-die-schulplanung-und-die-ungeschicklichkeit-der-hpa/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/26/die-verkehrsplanung-die-schulplanung-und-die-ungeschicklichkeit-der-hpa/" title="Die Verkehrsplanung, die Schulplanung und die Ungeschicklichkeit der HPA"></a><div id="attachment_460" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/veddelernorden.jpg" rel="lightbox[459]"><img class="size-thumbnail wp-image-460" title="Der vom Verkehr bedrohte Norden der Veddel geh&#246;rt zu HPA" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/veddelernorden-150x150.jpg" alt="Der vom Verkehr bedrohte Norden der Veddel geh&#246;rt zu HPA" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der vom Verkehr bedrohte Norden der Veddel geh&#246;rt zu HPA</p></div>
<p><strong>Zeitung lesen geh&#246;rt f&#252;r einen Lokalpolitiker zum Pflichtprogramm. Oft sind es die Randnotitzen, die aufhorchen lassen. Heute sind es gleich drei:</strong></p>
<p><strong>Stra&#223;ennetz im Hafen zu Lasten der Veddel?</strong></p>
<p>Die Bausenatorin Anja Hajduk hat sich in einem Interview gegen&#252;ber der &#8220;Welt&#8221; zu den geplanten Stra&#223;enneubauten im Hafengebiet ge&#228;u&#223;ert. Es gehe um ein Netz von Stra&#223;en, eine Ost-West-Verbindung im S&#252;den Wilhelmsburgs, eine im Norden und eine Verbindung zwischen den beiden. Es ist nicht schwer zu erraten, das die s&#252;dliche Verbindung durch die Kornweide gehen wird, und die Verbindung nach Norden durch einen Neubau der Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e hergestellt werden soll. Welchen Streckenverlauf die Nordtrasse aber nehmen soll ist unklar. F&#252;r die Planungen attraktiv ist die Tunnelstra&#223;e. F&#252;r die Veddel bedeutete das eine dritte quasi-Autobahn direkt durch den dichtbesiedelten Stadtteil. Da heisst es aufpassen!</p>
<p><strong>Die Schulbezirke sind eigent&#252;mlich geschnitten</strong></p>
<p>Die bevorstehende Schulreform des schwarz-gr&#252;nen Senates soll in <a href="http://www.hh-heute.de/schulkonferenzen-in-22-neuen-bildungsregionen/" target="_blank">Regionalkonferenzen mit den Eltern besprochen</a> werden. In diesem Zusammenhang druckte das Hamburger Abendblatt eine Karte der Schulbezirke ab, in denen &#252;ber die Einrichtung von Primarschulen und Gymnasien diskutiert werden soll.</p>
<p><span id="more-459"></span></p>
<p>Das Wohnquartier der Veddel wird demnach zu Wilhelmsburg gez&#228;hlt, obwohl viele Kinder aus dem Stadtteil ein Gymnasium am Berliner Tor besuchen. Der Kleine Grasbrook, dessen Bev&#246;lkerung vor allem in den Bl&#246;cken der Harburger Chaussee wohnt, wird allerdings zur Innenstadt gerechnet. Auch die Peute geh&#246;rt zur Innenstadt, allerdings wohnen in dem Industriegebiet nur wenige Menschen. Logisch scheint das nicht zu sein, aber immerhin k&#246;nnen sich die Eltern entscheiden, wo sie an einer Regionalkonferenz teilnehmen wollen. Auf die Verantwortlichen der Schule Slomanstieg kommt wegen der Lage am Rande der Grenzen wohl doppelte Arbeit zu.</p>
<p><strong>HPA ver&#228;rgert die Nachbarn mit einer Ma&#223;nahme, die sie nicht fertig stellen kann</strong>.</p>
<p>Es ist schon ein bisschen seltsam, was die Hamburg Port Authority (HPA) da veranstaltet. Vor Wedel soll eine Schlickfalle gebaggert werden, die verhindern soll, das Sedimente in den Hafen getragen werden. Von den Arbeiten wurden die Anreiner in Wedel und Stade vollkommen &#252;berrascht weil, wie es bei der HPA scheinbar &#252;blich ist, wieder einmal niemand im Vorfeld informiert worden ist.</p>
<p>Stade hat geklagt, verloren, und will in die n&#228;chste Instanz. Man sollte den Niedersachsen noch einmal deutlich machen, das der Hamburger Hafen nach Volkswagen der zweitgr&#246;&#223;te industrielle Arbeitgeber der Landeskinder ist, und auch f&#252;r Stade eine gro&#223;e Bedeutung hat.</p>
<p>Noch viel &#252;berraschender ist aber, das die Baggerarbeiten zur Schlickfalle trotz des juristischen Etappenerfolges eingestellt worden sind. Es ist n&#228;mlich kein Geld mehr da!</p>
<p>Ich meine man muss schon ganz sch&#246;n eindimensional denken, wenn man mit einer Ma&#223;nahme Vertrauen bei den Nachbarn zerst&#246;rt, auf deren Zustimmung man bei der Fahrinnenanpassung der Elbe noch angewiesen sein wird, diese Ma&#223;nahme aber sowieso nicht zum Erfolg f&#252;hren kann. Da die Veddel und Wilhelmsburg von der HPA fast umzingelt sind, m&#252;ssen wir da wohl sehr aufmerksam bleiben.</p>
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		<title>Die SPD und die Stimmzettel &#8211; eine unendliche Geschichte?</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/10/die-spd-und-die-stimmzettel-eine-unendliche-geschichte/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 15:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/10/die-spd-und-die-stimmzettel-eine-unendliche-geschichte/" title="Die SPD und die Stimmzettel - eine unendliche Geschichte?"></a>Das war f&#252;r die Sozialdemokraten keine angenehme Geschichte. Nach einem einem Streit um die B&#252;rgermeisterkandidatur mit einem vielbeachteten innerparteilichen Wahlkampf der nicht ganz ohne Blessuren ablief, waren nach einem aufwendigen Mitgliederentscheid einige hundert Briefwahlstimmen gestohlen worden. Mit der in den &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/10/die-spd-und-die-stimmzettel-eine-unendliche-geschichte/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/10/die-spd-und-die-stimmzettel-eine-unendliche-geschichte/" title="Die SPD und die Stimmzettel - eine unendliche Geschichte?"></a><div id="attachment_255" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/kurt-schumacher-haus_c_creative_commons.jpg" rel="lightbox[252]"><img class="size-thumbnail wp-image-255" title="Kurt-Schumacher-Haus" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/kurt-schumacher-haus_c_creative_commons-150x150.jpg" alt="Kurt-Schumacher-Haus" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Kurt-Schumacher-Haus</p></div>
<p><strong>Das war f&#252;r die Sozialdemokraten keine angenehme Geschichte. Nach einem einem Streit um die B&#252;rgermeisterkandidatur mit einem vielbeachteten innerparteilichen Wahlkampf der nicht ganz ohne Blessuren ablief, waren nach einem aufwendigen Mitgliederentscheid einige hundert Briefwahlstimmen gestohlen worden. </strong></p>
<p><strong>Mit der in den letzten Tagen wieder aufgeflammten Diskussion um die Aufkl&#228;rung des Falles sollten die Genossen gelassen umgehen.</strong></p>
<p>Zwar lag es im Verantwortungsbereich des damaligen Vorstandes, das eine solche Tat &#252;berhaut m&#246;glich war, doch war es am Ende die SPD selbst, die einem Einzelnen oder wenigen T&#228;tern zum Opfer gefallen ist.</p>
<p>In den letzten Tagen wurde berichtet das aus Parteikreisen, die Rede ist von zwei von achtzig Distrikten und einer von zahllosen Arbeitsgemeinschaften, alle aus dem Kreis Eimsb&#252;ttel, die Ver&#246;ffentlichung des sogenannten Grambow-Berichtes gefordert werde, den der Parteivorstand zur Untersuchung der Tat hat anfertigen lassen.</p>
<p>Ingo Egloff, der seit dem Debakel um die Stimmenausz&#228;hlung Parteivorsitzender ist, hat den Bericht im gesch&#228;ftsf&#252;hrenden Vorstand beraten lassen und der Staatsanwaltschaft f&#252;r ihre Ermittlungen zur Verf&#252;gung stellen lassen. Die wiederum hat den Diebstahl trotzdem nicht aufkl&#228;ren k&#246;nnen.</p>
<p>Um das Thema Stimmenraub zu einem ordentlichen Abschluss bringen, die Schuldigen bestrafen, und den zahllosen Sozialdemokraten die sich an der Abstimmung beteiligt haben erkl&#228;ren zu k&#246;nnen was tats&#228;chlich gewesen ist, w&#228;re eine Aufkl&#228;rung des Falles selbstverst&#228;ndlich sehr w&#252;nschenswert.</p>
<p>Das kann der Grambow-Bericht indes nicht leisten, denn sonst h&#228;tte die Staatsanwaltschaft das R&#228;tsel bereits aufkl&#228;ren k&#246;nnen.<span id="more-252"></span></p>
<p>Im &#252;brigen haben wir keinen Grund Ingo Egloff zu misstrauen. Ihm ist es nach einem bitteren Zerw&#252;rfnis gelungen, die Lager der SPD Hamburg zusammenzuhalten und  weitgehend zu befrieden. Das ist nicht nur in einem gemeinsam gef&#252;hrten Wahlkampf deutlich geworden, sondern zuletzt auf dem Parteitag auf dem die Partei auf dem schwierigen Feld der Bildungspolitik Beschl&#252;sse mit gro&#223;er Mehrheit gefasst hat.</p>
<p>Die jetzt erneut aufgeflammte Diskussion bringt also keinen Nutzen f&#252;r die SPD Hamburg, sondern sie schadet ihr.</p>
<p>Diejenigen innerhalb der Partei die sie wieder auf die Tagesordnung bringen darf man fragen, welche Motive sie daf&#252;r haben. Im g&#252;nstigsten Fall ist es Gerechtigkeitssinn, im schlechteren Rechthaberei und im schlechtesten der Versuch pers&#246;nliche Feindschaften zu pflegen. Welches Motiv es auch immer ist, in jedem Fall dient es den Anderen, denjenigen, die sich die Diskussion zunutze machen um der SPD zu schaden. Auch die Presse in Hamburg wird Gefallen an einem inneren Zerw&#252;rfnis finden.</p>
<p>Denjenigen, denen es um die Verhinderung sozialdemokratischer Erfolge bei der n&#228;chsten Wahlen, sollten wir nicht in die H&#228;nde spielen.</p>
<p>Im Jahr 2004 hat die SPD noch alle Wahlkreise in Hamburg direkt gewonnen. Es muss unser gemeinsames Ziel sein, das wieder zu erreichen.</p>
<p>Nat&#252;rlich werde ich, sollte ich die Gelegenheit bekommen den Grambow-Bericht zu sehen oder N&#228;heres &#252;ber ihn erfahren mit gro&#223;en Interesse hinsehen. Doch ich kann darauf auch gerne verzichten, solange ich wei&#223;, das die Sozialdemokratie in Hamburg dadurch nicht zur Ruhe kommt, und vielleicht nur innerparteiliche Grabenk&#228;mpfe wiederbelebt werden sollen.</p>
<p>Es kann sei, das wir irgendwann erfahren werden, was sich im Kurt-Schumacher-Haus in den Stunden vor der Stimmenausz&#228;hlung ereignet hat. Es kann aber auch sein, das wir das nie erfahren. Und obwohl sich das niemand w&#252;nschen sollte, w&#228;ren wir doch gut beraten uns an eine alte Regel zu erinnern: Nicht vergessen, aber niemals dar&#252;ber reden.</p>
<p>Wir sollten uns vielmehr auf unsere Aufgabe konzentrieren: Politik f&#252;r die Menschen machen, Wahlen gewinnen und sozialdemokratische Inhalte durchsetzen. Erst kommt die Stadt, dann die Partei und danach die Person. Klingt das naiv? Vielleicht ist es ganz gut, manchmal noch Ideale zu haben.</p>
<p>Link zum Thema: <a href="http://www.hh-heute.de/stimmzettel-klau-kommt-doch-ein-bericht/" target="_blank">Bericht aus HH-Heute</a></p>
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