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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Aus der Zeitung</title>
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	<description>Eine Seite über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>Warum Hamburgs Universit&#228;t an den Hafen geh&#246;rt</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 11:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich f&#252;r eine Verlagerung von Teilen der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook ausgesprochen. Nach unser Ansicht gibt es gen&#252;gend Raum um die Universit&#228;t in Lehre und Forschung ein gutes St&#252;ck voran zu bringen, aber auch die St&#228;dtebaulichen Perspektiven sind f&#252;r die benachbarten Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel beachtlich. Auch f&#252;hrende K&#246;pfe der [...]]]></description>
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<p><div id="attachment_2316" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Uniplan_GMP.jpg" rel="lightbox[2314]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Uniplan_GMP-150x150.jpg" alt="Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)" title="Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2316" /></a><p class="wp-caption-text">Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)</p></div><strong>Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich f&#252;r eine Verlagerung von Teilen der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook ausgesprochen. Nach unser Ansicht gibt es gen&#252;gend Raum um die Universit&#228;t in Lehre und Forschung ein gutes St&#252;ck voran zu bringen, aber auch die St&#228;dtebaulichen Perspektiven sind f&#252;r die benachbarten Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel beachtlich. Auch f&#252;hrende K&#246;pfe der Hamburger Wirtschaft haben sich f&#252;r eine Teilverlagerung offen gezeigt. </strong></p>
<p>Heute nun besch&#228;ftigt sich der Leitartikel des <a href="http://www.hamburger-abendblatt.de">Hamburger Abendblattes</a> mit der Universit&#228;t Hamburg, und der m&#246;glichen Umzug auf den Kleinen Grasbrook. Matthias Iken gei&#223;elt Strukturkonservatismus und  Kleinmut. Sein Artikel ist ein Beitrag zur Diskussion, der sich zu lesen lohnt, und deshalb zitiere ich ihn hier umfangreich:</p>
<blockquote><p>Oft hilft der Blick zur&#252;ck, um den Horizont zu weiten. Es dauerte Jahrhunderte, bevor Hamburg 1919 endlich seine Universit&#228;t bekam. Bis zuletzt hatten Senat und B&#252;rgerschaft,vor allem aber die Handelskammer eine Gr&#252;ndung verhindert. Studieren k&#246;nne man schlie&#223;lich auch in G&#246;ttingen,argumentierten damals die Kaufleute. Inzwischen dr&#228;ngt sich der Eindruck auf: So viel hat sich nicht ver&#228;ndert. </p>
<p><span id="more-2314"></span></p>
<p>Denn seit Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) vor knapp zwei Jahren erstmals vorschlug, einen neuen Campus auf dem Kleinen Grasbrook zu errichten, schlagen ihr Unverst&#228;ndnis, Emp&#246;rung, ja Hass entgegen. Handelskammer, Opposition und der Bezirk Eimsb&#252;ttel bek&#228;mpfen die Pl&#228;ne. </p>
<p>Am vehementesten wehren sich viele Studierende und Lehrende der Universit&#228;t gegen diesen Quantensprung. Fast dr&#228;ngt sich der Eindruck auf, die Universit&#228;t stehe vor der Vertreibung aus dem Paradies in die W&#252;ste.</p>
<p>Wer sich aber etwas genauer auf dem Campus im Grindelviertel umschaut, f&#252;hlt sich eher an eine architektonische Vorh&#246;lle erinnert. Viele Uni-Bauten sind in einem so erb&#228;rmlichen Zustand, dass der Senat nur f&#252;r das Beheben der gr&#246;&#223;ten Sicherheitsm&#228;ngel gestern 25 Millionen Euro bereitstellen musste. Da ist es gut, dass Senatorin Gundelach &#252;ber das Ende der Legislatur hinausdenkt. </p>
<p>Stadtentwicklungspolitisch ist der Umzug auf den Kleinen Grasbrook die Verwirklichung eines alten Versprechens – damit gel&#228;nge der Sprung &#252;ber die Elbe, damit w&#252;rde der Fluss nicht mehr trennen, sondern verbinden. Der S&#252;den, bislang von St&#228;dteplanern vor allem mit Kraftwerken und M&#252;lldeponien bedacht, w&#252;rde aufleben. </p>
<p>Noch wichtiger aber ist der neue Campus f&#252;r die Universit&#228;t selbst. Menschen pr&#228;gen Architektur, aber die Architektur pr&#228;gt auch Menschen. Ein moderner Campus setzt ein klares internationales Aufbruchsignal – auf dem Kleinen Grasbrook gibt es ausreichend Fl&#228;chen, um zu expandieren und im direkten Umfeld wachstumsstarke Ausgr&#252;ndungen anzusiedeln. Dieser Wille zum Aufbruch und zum Qualit&#228;tssprung macht offenbar Angst und treibt viele strukturkonservative Hochschulangeh&#246;rige in den Widerstand. </p>
<p>Der Senat ist gut beraten, Beharrlichkeit mit Zugest&#228;ndnissen zu paaren. Ein Totalumzug ist weder f&#252;r Eimsb&#252;ttel noch den Stadthaushalt verkraftbar; die zuletzt diskutierte Teilverlagerung der F&#228;cher Mathematik, Informatik, der Natur- und Wirtschaftswissenschaften k&#246;nnte ein kluger Kompromiss sein. Der Kleinmut darf nicht, wie so oft in der Hamburger Geschichte, diesen gro&#223;en Wurf verhindern.</p></blockquote>
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		<title>In eigener Sache: dickes Lob von der &#8220;Welt am Sonntag&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 14:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wirklich au&#223;ergew&#246;hnliches Lob erhielt ich f&#252;r meine Arbeit an diesem Blog und meine Nutzung der M&#246;glichkeiten die Facebook, Twitter und das sogenannte Web 2.0 bieten. Die &#8220;Welt am Sonntag&#8221; schrieb einem Artikel unter der &#220;berschrift &#8220;Warum so viele Politiker im Netz erb&#228;rmlich scheitern&#8221; &#252;ber die Nutzung des Webs durch f&#252;hrende Bundespolitiker, die allesamt nicht [...]]]></description>
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<div id="attachment_1737" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/wams.jpg" rel="lightbox[1735]"><img class="size-thumbnail wp-image-1737" title="Welt am Sonntag" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/wams-150x150.jpg" alt="Welt am Sonntag" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Welt am Sonntag</p></div>
<p><strong>Ein wirklich au&#223;ergew&#246;hnliches Lob erhielt ich f&#252;r meine Arbeit an diesem Blog und meine Nutzung der M&#246;glichkeiten die Facebook, Twitter und das sogenannte Web 2.0 bieten. Die &#8220;Welt am Sonntag&#8221; schrieb einem Artikel unter der &#220;berschrift &#8220;<a href="http://www.welt.de/wams_print/article3876521/Warum-so-viele-Politiker-im-Netz-erbaermlich-scheitern.html" target="_blank">Warum so viele Politiker im Netz erb&#228;rmlich scheitern</a>&#8221; &#252;ber die Nutzung des Webs durch f&#252;hrende Bundespolitiker, die allesamt nicht besonders gut wegkamen.  Nur in der Lokalpolitik g&#228;be es einige Leute, die &#8220;l&#228;ngst verstanden haben, das Web sinnvoll einzusetzen&#8221;.&#8221;Von Leuten wie L&#252;bke,&#8221; steht da, &#8220;die in der virtuellen Welt nahe am B&#252;rger bleiben, k&#246;nnen die Politiker in Berlin noch einiges lernen.&#8221;</strong></p>
<p>Eine meiner Devisen ist es, das zu guter Politik zwei Dinge geh&#246;ren: Erst einmal muss man sie machen, und positive Dinge bewirken. Dann muss man sie aber auch &#8220;verkaufen&#8221;, und den Menschen erkl&#228;ren was man getan hat.</p>
<p>Wenn man nur gute Politik macht, und keiner bemerkt es, dann wird man am Ende vielleicht nicht wieder gew&#228;hlt. Wer aber nur gute &#214;ffentlichkeitsarbeit macht, aber nichts leistet steht am Ende als Produzent hei&#223;er Luft da.</p>
<p><span id="more-1735"></span></p>
<p>Mit Freundschaften bei Facebook, Myspace oder Twitter lassen sich Neuigkeiten viel besser einem lokalen Publikum n&#228;her bringen, als es fr&#252;her der Fall war. Heute ist man nicht mehr darauf angewiesen, das Leute zuf&#228;llig auf eine Webseite schauen, sondern man kann best&#228;ndig auf Neuigkeiten hinweisen. Die Idee des Blogs, auf denen das neueste immer ganz obenan steht, hilft dabei enorm, und die vielen M&#246;glichkeiten die von WordPress und der Community geschaffen worden sind einmal mehr eine kleine Revolution.</p>
<p>Allerdings hilft es nicht einen Weblog als reine Propagandaplattform zu nutzen, denn lauter Siegesmeldungen will niemand lesen. Also gilt es das Wissen um Entwicklungen, das sich mit einer politischen T&#228;tigkeit fast automatisch einstellt weiterzugeben und darzustellen. Das man den eigenen Standpunkt dabei erkl&#228;ren kann, ist ein gew&#252;nschter Nebeneffekt.</p>
<p>Das hat mir in der Vergangenheit auch einiges an Lob von Wilhelmsburgern und Veddelern eingebracht, aber die Offenheit im Netz kann auch unangenehme Folgen haben. So fand bei mir die TAZ einen Artikel zu einem Thema &#252;ber das sie gerade recherchierte, und den ich ein halbes Jahr vorher auf meine Seite gestellt hatte. Ich fand mich unversehens in einer aufregenden Mediendebatte wieder, wurde im Fernsehen verrissen und nach einem selbsgeschriebenen Kommentar auf meiner Seite sogar in einem Zeitungsartikel als &#8220;geistiger Brandstifter&#8221; beschimpft. Die Politprofis sind es gew&#246;hnt jeden Tag mit heftiger Kritik leben m&#252;ssen. Ich kann mir aber gut vorstellen, das eine solche Entwicklung manchen ehrenamtlich t&#228;tigen Lokalpolitiker &#252;berfordert.</p>
<p>Um im Netz Erfolg zu haben muss man langfristig arbeiten, sollte Lust an der Arbeit und ein wenig Experimentierfreude aufbringen und m&#246;glichst best&#228;ndig sein.</p>
<p>&#220;brigens: Wenn Politiker aus Berlin von mir lernen wollen komme ich gerne vorbei und berichte von meinen umfangreichen Erfahrungen. &#220;ber Angebote w&#252;rde ich mich freuen!</p>
<p>Und weil es so sch&#246;n war, hier noch einmal der Artikel im Wortlaut:</p>
<blockquote><p><strong>Warum so viele Politiker im Netz erb&#228;rmlich scheitern</strong><br />
Von Thomas Vitzthum 7. Juni 2009</p>
<p>Alle r&#252;hmen die Chancen des Internet-Wahlkampfs. Doch in Blogs, bei Facebook und auf YouTube wirken Politiker oft noch langweiliger als in der Fu&#223;g&#228;ngerzone</p>
<p>F&#252;r einen Moment schien es, als habe sich der Politiker an sich an die Spitze des Fortschritts gestellt. Als ein paar Abgeordnete vor zwei Wochen das Ergebnis der Bundespr&#228;sidentenwahl vor seiner offiziellen Verk&#252;ndung in den &#196;ther zwitscherten &#8211; vermittels einer Internetsoftware namens Twitter &#8211; da war kein Halten mehr. Vollmundig wurden wieder einmal die M&#246;glichkeiten des Internets von den Akteuren innerhalb der politischen Sph&#228;re gepriesen und kaum weniger verdammt. Nun, so das Fazit, muss auch der Letzte verstanden haben, dass Wahlk&#228;mpfe nicht mehr nur in Fu&#223;g&#228;ngerzonen, auf Plakaten, in Funk und Fernsehen stattfinden k&#246;nnen. Im Netz w&#252;rden Wahlen gewonnen.</p>
<p>So weit ein Ausflug in die Zukunft. &#8220;Der Internet-Wahlkampf findet derzeit allenfalls auf dem Niveau des amerikanischen Pr&#228;sidentschaftswahlkampfs von 2004 statt&#8221;, sagt Markus Beckedahl, Blogger und Betreiber von www.netzpolitik.org. Es werde zwar mit Webseiten und Blogs (Internettageb&#252;chern), mit Profilen in sozialen Netzwerken wie Facebook, StudiVZ und MySpace sowie auf der Videoplattform YouTube experimentiert; an einer Strategie, wie dies alles zusammenspielen soll, um zu einer Kampagne zu werden, mangle es aber allen Parteien.</p>
<p>Angesichts der Internet-Aktivit&#228;ten der Spitzenkandidaten f&#252;r die heutige Europawahl klingt dieses Urteil noch gn&#228;dig. Keine Partei hat die virtuellen M&#246;glichkeiten wirklich genutzt, um ihre Leute gerade jungen, internetliebenden W&#228;hlern bekannt zu machen. Hans-Gert P&#246;ttering (CDU), Markus Ferber (CSU) und Lothar Bisky (Linke) f&#252;hren etwa &#252;berhaupt kein Blog. Und auch die SPD, die Anfang des Jahres einen neuen Internetauftritt schaltete und den virtuellen Pr&#228;sidentschaftswahlkampf Barack Obamas als Referenz bem&#252;ht, setzt bei der Pr&#228;sentation von Martin Schulz auf gediegene Langeweile, verzichtet auf ein Blog ebenso wie auf andere Tools, die den Dialog mit den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern erm&#246;glichen. Gr&#252;nen-Spitzenmann Reinhard B&#252;tikofer nennt zwar seine ganze Website Blog, summiert darunter aber mehrheitlich Artikel &#252;ber und nicht von Reinhard B&#252;tikofer. Auf der Seite der FDP-Kandidatin Silvana Koch-Mehrin ist schlie&#223;lich immerhin ein echter Blog zu finden. Auf einem zum Eintrag vom 22. Mai geh&#246;renden Foto l&#228;chelt sie aus dem F&#252;hrerhaus eines blauen Trucks. Es sieht aus, als habe ihr diese Wahlkampftour Spa&#223; gemacht. Doch was Koch-Mehrin beschreibt, ergeht sich in der trockenen Aufz&#228;hlung von St&#228;dten. Von der Atmosph&#228;re auf den Marktpl&#228;tzen erf&#228;hrt man nur so viel: &#8220;Die Menschen h&#246;ren die Stimmen der Redner, bleiben stehen, h&#246;ren zu.&#8221; Da muss wirklich was los gewesen sein.</p>
<p>Einzig das Portal www.abgeordnetenwatch.de wird mittlerweile von fast allen wichtigen Politikern angenommen. Dort stellen B&#252;rger ihren Repr&#228;sentanten Fragen. Wer dazu wie Hans-Gert P&#246;ttering beharrlich schweigt, macht sich mangelnder W&#228;hlern&#228;he verd&#228;chtig.</p>
<p>&#8220;Das gr&#246;&#223;te Hindernis, das einen echten Internet-Wahlkampf bisher verhindert, ist die Angst der Politiker und Wahlk&#228;mpfer vor Kontrollverlust&#8221;, sagt der Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschneider von der Universit&#228;t Hohenheim. Die virtuellen Formate werden als Verlautbarungsorgane der Parteilinie genutzt. Kaum gibt es eine Botschaft, die nicht wirkt, als habe sie ein Pressesprecher sehr penibel auf Ber&#252;hrungslosigkeit gepr&#252;ft. &#8220;Es f&#228;llt den Parteien sehr schwer, B&#252;rger au&#223;erhalb ihrer Parteigruppen anzusprechen&#8221;, sagt Blogger Markus Beckedahl. Bei Twitter gel&#228;nge dies den Politikern eher. Wer den Verzehr einer Schweinshaxen f&#252;r verlautbar erachtet, kann von seinen politischen Botschaften in 140 Zeichen jedoch gut schweigen.</p>
<p>Was die Webgemeinde mit H&#228;me goutiert, ist das &#8220;negative campaigning&#8221;, also das Schlechtmachen des politischen Gegners. &#8220;Die SPD-Europa-Kampagne mit einem Hai, einem F&#246;hn und einer M&#252;nze auf den Plakaten hat sofort zu Persiflagen gef&#252;hrt&#8221; sagt Brettschneider. &#8220;Rapid Response&#8221; &#8211; schnelle Antwort nennt das der Wissenschaftler. Im Grunde soll genau das erreicht werden: B&#252;rger reagieren direkt auf das, was ihnen angeboten wird; eine Art Dialog findet statt. &#8220;Im Ansatz ist die SPD-Kampagne richtig. Im Internet kann nur derjenige Erfolg haben, der versucht, ein Tor zu schie&#223;en und nicht nur Tore zu verhindern&#8221;, so Brettschneider.</p>
<p>Auf dem Videoportal YouTube, das mittlerweile von allen Parteien eifrig bespielt wird, zeigen Politiker, was ihnen in den sonstigen Formaten fehlt: Ironief&#228;higkeit. Silvana Koch-Mehrin pr&#228;sentiert sich als flotte Comicfigur, die mal eben in Europa aufr&#228;umt, und CSU-Mann Ferber mimt den Bilderbuchbayern, der als Asterix im Trachtenjanker gegen das fast alles beherrschende Br&#252;ssel k&#228;mpft. Daf&#252;r gibt&#8217;s Lob von allen Kommentatoren und die wohl wichtigste W&#228;hrung: Aufmerksamkeit. Beide Clips geh&#246;ren zu den am h&#228;ufigsten geklickten der Kandidaten. Bundeskanzlerin Angela Merkel verzichtet in ihrer w&#246;chentlichen Videobotschaft dagegen auf Klamauk. Sie erregt Aufmerksamkeit durch Exklusivit&#228;t; indem sie nicht nur Altbekanntes, sondern neue Entscheidungen verk&#252;ndet.</p>
<p>Auch auf Facebook sind mittlerweile die meisten wichtigen Politiker vertreten. Doch dort lediglich ein Profil anzulegen, bringt wenig. &#8220;Wichtiger w&#228;re, Infos, die die Nutzer von Facebook von sich preisgeben, zu filtern, damit Leute, die zum Profil einer Partei passen, gezielt angesprochen werden k&#246;nnen&#8221;, sagt Frank Brettschneider. F&#252;r solche Dienste gibt es Unternehmen, die damit Geld verdienen wollen. An der Bereitschaft, hohe Summen in den Internetwahlkampf zu stecken, mangelt es aber. Obamas h&#228;ufig bem&#252;hte Kampagne kostete Abermillionen. Seine Strategen nahmen Facecook-Daten und verkn&#252;pften sie mit gekauften Infos zu den potenziellen W&#228;hlern: Telefonnummern, Berufen und Adressen. So lie&#223; sich ein dichtes Netz von Unterst&#252;tzern Obamas kn&#252;pfen. In Deutschland ist das allein schon deshalb unm&#246;glich, weil der Datenschutz den Handel mit Personendaten stark einschr&#228;nkt.</p>
<p>W&#228;hrend die Bundes- und Europapolitiker noch &#252;ben, haben Lokalpolitiker l&#228;ngst verstanden, das Web sinnvoll einzusetzen; so wie der SPD-Mann Klaus L&#252;bke, Abgeordneter der Bezirksversammlung Hamburg Mitte. L&#252;bke l&#228;sst die B&#252;rger auf www.veddel.net teilhaben an seiner Politik. Er ver&#246;ffentlicht seinen Terminkalender, begr&#252;ndet Entscheidungen und berichtet von lokalen Ereignissen und Problemen, die in der Tagespresse oft unber&#252;cksichtigt bleiben. Auf seinem Blog verlinkt er zu Kollegen, auf Facebook, StudiVZ, YouTube. Von Leuten wie L&#252;bke, die in der virtuellen Welt nahe am B&#252;rger bleiben, k&#246;nnen die Politiker in Berlin noch einiges lernen.</p></blockquote>
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		<title>Den besten Fisch Hamburgs gibt es auf der Veddel (nat&#252;rlich!)</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 08:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[R&#252;diger Kowalke mit seinem Fischereihafenrestaurant war gestern. Den besten Fisch der Stadt bekommt man in der Veddeler Fischgastst&#228;tte! An Platz zwei folgt das Feuerschiff, Kowalkes Fischereihafenrestaurant folgt erst an dritter Stelle. So steht es jedenfalls heute in der Hamburger Morgenpost ganz oben auf der ersten Seite. Das sind genau die Meldungen die ich lesen m&#246;chte, [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_1488" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/fischessen_spd_frauen.jpg" rel="lightbox[1487]"><img class="size-thumbnail wp-image-1488" title="Besuch mit den SPD-Frauen in der Veddeler Fischgastst&#228;tte" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/fischessen_spd_frauen-150x150.jpg" alt="Veddeler Fischgastst&#228;tte" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Veddeler Fischgastst&#228;tte</p></div>
<p><strong>R&#252;diger Kowalke mit seinem Fischereihafenrestaurant war gestern. Den besten Fisch der Stadt bekommt man in der Veddeler Fischgastst&#228;tte! An Platz zwei folgt das Feuerschiff, Kowalkes Fischereihafenrestaurant folgt erst an dritter Stelle. So steht es jedenfalls heute in der <a href="http://www.mopo.de/2009/20090327/hamburg/panorama/hier_gibt_s_den_besten_fisch.html" target="_blank">Hamburger Morgenpost</a> ganz oben auf der ersten Seite</strong>.</p>
<p>Das sind genau die Meldungen die ich lesen m&#246;chte, wenn ich von der Bezirksversammlung nach Hause fahre. Und wie kommt die &#8220;Mopo&#8221; auf diese  Erkenntnis? Sie hat im Internet bei &#8220;<a href="http://www.qype.com" target="_blank">Qype</a>&#8220;, den Empfehlungsportal und Stadtmagazin im Internet nachgeschaut. Dort kann man sich registrieren und &#252;ber die Erfahrungen berichten die man mit Restaurants und Attraktionen gemacht hat.</p>
<p>Wer dort unter &#8220;Hamburg&#8221; und &#8220;Fisch&#8221; sucht, bekommt die Rangliste angezeigt. Zugegeben, die Promi-Dichte <span id="more-1487"></span>in der Veddeler Gastst&#228;tte ist nicht so gro&#223; wie im Fischereihafen-Restaurant, aber daf&#252;r unterscheiden sich auch die Preise. Hier trifft man die “Old Fashion” original Hafenarbeiterfreundlichkeit, absolut Kult. Daf&#252;r muss man &#246;fter mal anstehen, weil es immer knackig voll ist.</p>
<p>Bei Qype habe ich &#252;brigens auch ein <a href="http://www.qype.com/people/Inet_k" target="_blank">eigenes Profil</a>, in dem ich nat&#252;rlich auch die Fischgastst&#228;tte mit der Bestnote f&#252;nf Sterne bewertet habe. Denn den Veddelern war nat&#252;rlich schon lange klar, das es her den besten Fisch der Stadt gibt!</p>
<div id="attachment_1489" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/2009_03_27_mopo_fischgaststaette.jpg" rel="lightbox[1487]"><img class="size-medium wp-image-1489" title="Bericht der Hamburger Morgenpost &#252;ber den besten Fisch der Stadt vom 27.M&#228;rz 2009" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/2009_03_27_mopo_fischgaststaette-300x255.jpg" alt="Hamburger Morgenpost vom 27. M&#228;rz 2009" width="300" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Hamburger Morgenpost vom 27. M&#228;rz 2009</p></div>
<p><em><br />
<strong>Nachtrag vom 28 M&#228;rz 2009</strong></em></p>
<p>Nur wenige Tage nach der Morgenpost berichtet auch das &#8220;<a href="http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/28/1102708.html">Hamburger Abendblatt&#8221;</a> &#252;ber die Fischgastst&#228;tte.<br />
Unter dem Titel: &#8220;Hier ist Hamburg noch unverwechselbar: Sieben Orte f&#252;r Entdecker&#8221; steht die Fischgastst&#228;tte gleich auf dem ersten Platz:</p>
<blockquote><p>Veddeler Fischgastst&#228;tte: Wo Backfisch wie bei Oma schmeckt .. An den W&#228;nden Fischernetze, Anker, Bilder von Segelschiffen, Modellschiffe. Holztische mit blank gescheuerten Messingkanten. .. Die Stimmung: heiter, famili&#228;r mit einem Stimmengewirr wie in einer Opernpause. Doch statt Hochkultur gibt es hier Esskultur.</p></blockquote>
<p>Hier der Artikel, und ach ja, es gibt auch einen Seite der <a href="http://www.veddeler-fischgaststaette.de">www.veddeler-fischgaststaette.de</a></p>
<div id="attachment_1519" class="wp-caption aligncenter" style="width: 151px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/2009_03_28_hamburger_abendblatt_fischgaststaette.jpg" rel="lightbox[1487]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/2009_03_28_hamburger_abendblatt_fischgaststaette-141x300.jpg" alt="Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 28. M&#228;rz 2009" title="Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 28. M&#228;rz 2009" width="141" height="300" class="size-medium wp-image-1519" /></a><p class="wp-caption-text">Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 28. M&#228;rz 2009</p></div>
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		<title>Das System Elbphilharmonie zur Auspl&#252;nderung &#246;ffentlicher Kassen</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2008/09/04/das-system-elbphilharmonie-zur-auspluenderung-oeffentlicher-kassen/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 09:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r die einen ist die Elbphilharmonie ein Monument der Geltungssucht, andere meinen der Bau wird Hamburg weltweite Aufmerksamkeit bescheren. Wie auch immer man zu dem Geb&#228;ude steht, atemberaubend ist die Art und Weise, wie dort &#246;ffentliches und privates Geld aufgesogen, und von der willigen Politik auch hinterher geworfen wird. Wie das System funktioniert, enth&#252;llt ein [...]]]></description>
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<div id="attachment_556" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/09/baukraene.jpg" rel="lightbox[552]"><img class="size-thumbnail wp-image-556" title="Die Baukr&#228;ne der Elbphilharmonie" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/09/baukraene-150x150.jpg" alt="Die Baukr&#228;ne der Elbphilharmonie" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Baukr&#228;ne der Elbphilharmonie</p></div>
<p><strong>F&#252;r die einen ist die Elbphilharmonie ein Monument der Geltungssucht, andere meinen der Bau wird Hamburg weltweite Aufmerksamkeit bescheren. Wie auch immer man zu dem Geb&#228;ude steht, atemberaubend ist die Art und Weise, wie dort &#246;ffentliches und privates Geld aufgesogen, und von der willigen Politik auch hinterher geworfen wird. Wie das System funktioniert, enth&#252;llt ein <a href="http://www.welt.de/hamburg/article2391098/Ein-Subunternehmer-schildert-Probleme-beim-Bau.html" target="_blank">Artikel in der &#8220;Welt&#8221;</a>.</strong></p>
<p>Die hat nach eigenen Angaben einen am Bau beteiligten Subunternehmer befragt, der anonym bleiben m&#246;chte, und somit als Zeuge vor einem Untersuchungsausschuss nicht taugt. Was er berichtet, ist aber offensichtlich die Wahrheit.</p>
<p>Die erste Zutat in diesem Cocktail sind Bauherren und Politiker, die bei der Berechnung der Baukosten bewusst untertreiben. Systematisch werden alle Fakten, die sp&#228;ter die Kosten in die H&#246;he treiben k&#246;nnen aus der Berechnung ausgespart. F&#252;r den Bautr&#228;ger ist das eine Notwendigkeit, will er doch einen lukrativen Auftrag bekommen. F&#252;r die Politik sieht das anders aus: Man schaut lieber nicht so genau hin, will man ein Projekt durchsetzen. In der sicheren Erwartung, das die Kosten sowieso steigen werden, muss der Bau als erstes  &#214;ffentlichkeit schmackhaft werden und im Parlament durchgesetzt werden. In dieser Phase hat der Senat behauptet, der Bau der Elbphilharmonie w&#252;rde 186 Millionen, davon der Stadt 77 Millionen Euro kosten.</p>
<p><span id="more-552"></span></p>
<p>Nach Baubeginn steigen die Kosten zwangsl&#228;ufig, denn daf&#252;r gibt es feste Spielregeln.  Die Technik nennt sich &#8220;Verhinderungsanzeige&#8221;. Das ist im Wesentlichen ein Schwarzer-Peter-Spiel, bei dem die Schuld an einer Bauverz&#246;gerung jemanden zugeschoben werden muss. Wer den Schwarzen Peter am Ende hat, muss die Zeche zahlen, und das ist meistens der Bauherr und die &#246;ffentliche Hand. Wie aus dem &#8220;Welt&#8221;-Artikel hervorgeht, sind die Techniker des Generalunternehmers mehr mit dem Schwarzen-Peter-Spiel als mit dem Fortgang der Bauarbeiten besch&#228;ftigt. Das ist auch verst&#228;ndlich, wird auf der Seite doch das Geld hereingeholt. Wo andere Unternehmen eine Marketingabteilung haben, besch&#228;ftigt der Generalunternehmer im Baubereich professionelle Schuldzuschieber.</p>
<p>Dagegen besch&#228;ftigt die Stadt Hamburg die <a href="http://www.rege-hamburg.de" target="_blank"><strong>ReGe Hamburg GmbH</strong></a>, die alle Verhinderungsanzeigen pr&#252;fen muss. Da die ReGe der Stadt geh&#246;rt und von ihr finanziert werden muss, ist sie wohl nicht ganz so wendig wie die Privatfirmen, die ihr gegen&#252;ber stehen. Selbst wenn dort alle Mitarbeiter einen hervorragenden Job machen, haben sie es letztendlich mit einer Armee von Fachleuten, im sp&#228;teren Verfahren auch mit Rechtsanw&#228;lten zu tun.</p>
<p>Es gibt dann noch eine Variante, die nennt man unvorhergesehene &#196;nderungen. Wie unvorhergesehen diese &#196;nderungen tats&#228;chlich sind, darf hinterfragt werden. Ein vorsichtiger Kaufmann, der vor Erteilung eines Auftrages vorsichtig untersucht welche Risiken es gibt, w&#228;re vielleicht eher darauf gesto&#223;en und h&#228;tte entsprechend Kalkuliert. Will man aber etwas mit &#8220;fremden Geld&#8221;, in diesem Fall mit dem Geld der Steuerzahler ein Bauwerk errichten, und steht nicht mit seiner eigenen wirtschaftlichen Existenz ein, schiebt man solche Risiken gern beiseite.</p>
<p>Vollkommen unverst&#228;ndlich sind die Preissteigerungen die angeblich dadurch entstehen, das das Dach auch so gebaut wird, wie es entworfen wurde. Was wurde da bei der Kalkulation eingentlich hinengemauschelt?</p>
<p>Um es klar zu sagen: Jeder Fachmann wei&#223; vor der Entscheidung zum Bau eines so gro&#223;en Projektes wie der Elbphilharmonie was passieren wird, nur hat niemand Interesse das auch zu ver&#246;ffentlichen. Offen ist allein die H&#246;he der Kostensteigerungen. Aber daran arbeiten ja die Verhinderungsanzeigenschreiber.</p>
<p>Eine beliebte Schuldzuweisung geht &#252;brigen unbeteiligte Dritte. Gern werden im Augenblick die Chinesen beschuldigt, die Preise f&#252;r Stahl und Baumaterialien zu erh&#246;hen.  Da mag im Prozentbereich sogar etwas dran sein, aber wenn sich die Fertigstellung eines Baus, wie bei der Elbphilharmonie geschehen, um ein ganzes Jahr verz&#246;gert, ist doch klar das eine ganze Anzahl von Geh&#228;ltern ebenfalls ein weiteres Jahr bezahlt werden m&#252;ssen.</p>
<p>Bei den anderen Gro&#223;projekten der Stadt, wie zum Beispiel der U4, ist es &#228;hnlich. Einige Kostensteigerungen sind ja bereits bekannt geworden. Ich traue mich vorherzusagen, das da noch mehr nachkommt.</p>
<p>Jetzt wird nach Schuldigen f&#252;r die Misere gesucht. Mann kan damit aufh&#246;ren. Der eigentliche Schuldige ist das System selbst.</p>
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		<title>Die Verkehrsplanung, die Schulplanung und die Ungeschicklichkeit der HPA</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 06:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
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		<description><![CDATA[Zeitung lesen geh&#246;rt f&#252;r einen Lokalpolitiker zum Pflichtprogramm. Oft sind es die Randnotitzen, die aufhorchen lassen. Heute sind es gleich drei: Stra&#223;ennetz im Hafen zu Lasten der Veddel? Die Bausenatorin Anja Hajduk hat sich in einem Interview gegen&#252;ber der &#8220;Welt&#8221; zu den geplanten Stra&#223;enneubauten im Hafengebiet ge&#228;u&#223;ert. Es gehe um ein Netz von Stra&#223;en, eine [...]]]></description>
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<div id="attachment_460" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/veddelernorden.jpg" rel="lightbox[459]"><img class="size-thumbnail wp-image-460" title="Der vom Verkehr bedrohte Norden der Veddel geh&#246;rt zu HPA" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/veddelernorden-150x150.jpg" alt="Der vom Verkehr bedrohte Norden der Veddel geh&#246;rt zu HPA" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der vom Verkehr bedrohte Norden der Veddel geh&#246;rt zu HPA</p></div>
<p><strong>Zeitung lesen geh&#246;rt f&#252;r einen Lokalpolitiker zum Pflichtprogramm. Oft sind es die Randnotitzen, die aufhorchen lassen. Heute sind es gleich drei:</strong></p>
<p><strong>Stra&#223;ennetz im Hafen zu Lasten der Veddel?</strong></p>
<p>Die Bausenatorin Anja Hajduk hat sich in einem Interview gegen&#252;ber der &#8220;Welt&#8221; zu den geplanten Stra&#223;enneubauten im Hafengebiet ge&#228;u&#223;ert. Es gehe um ein Netz von Stra&#223;en, eine Ost-West-Verbindung im S&#252;den Wilhelmsburgs, eine im Norden und eine Verbindung zwischen den beiden. Es ist nicht schwer zu erraten, das die s&#252;dliche Verbindung durch die Kornweide gehen wird, und die Verbindung nach Norden durch einen Neubau der Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e hergestellt werden soll. Welchen Streckenverlauf die Nordtrasse aber nehmen soll ist unklar. F&#252;r die Planungen attraktiv ist die Tunnelstra&#223;e. F&#252;r die Veddel bedeutete das eine dritte quasi-Autobahn direkt durch den dichtbesiedelten Stadtteil. Da heisst es aufpassen!</p>
<p><strong>Die Schulbezirke sind eigent&#252;mlich geschnitten</strong></p>
<p>Die bevorstehende Schulreform des schwarz-gr&#252;nen Senates soll in <a href="http://www.hh-heute.de/schulkonferenzen-in-22-neuen-bildungsregionen/" target="_blank">Regionalkonferenzen mit den Eltern besprochen</a> werden. In diesem Zusammenhang druckte das Hamburger Abendblatt eine Karte der Schulbezirke ab, in denen &#252;ber die Einrichtung von Primarschulen und Gymnasien diskutiert werden soll.</p>
<p><span id="more-459"></span></p>
<p>Das Wohnquartier der Veddel wird demnach zu Wilhelmsburg gez&#228;hlt, obwohl viele Kinder aus dem Stadtteil ein Gymnasium am Berliner Tor besuchen. Der Kleine Grasbrook, dessen Bev&#246;lkerung vor allem in den Bl&#246;cken der Harburger Chaussee wohnt, wird allerdings zur Innenstadt gerechnet. Auch die Peute geh&#246;rt zur Innenstadt, allerdings wohnen in dem Industriegebiet nur wenige Menschen. Logisch scheint das nicht zu sein, aber immerhin k&#246;nnen sich die Eltern entscheiden, wo sie an einer Regionalkonferenz teilnehmen wollen. Auf die Verantwortlichen der Schule Slomanstieg kommt wegen der Lage am Rande der Grenzen wohl doppelte Arbeit zu.</p>
<p><strong>HPA ver&#228;rgert die Nachbarn mit einer Ma&#223;nahme, die sie nicht fertig stellen kann</strong>.</p>
<p>Es ist schon ein bisschen seltsam, was die Hamburg Port Authority (HPA) da veranstaltet. Vor Wedel soll eine Schlickfalle gebaggert werden, die verhindern soll, das Sedimente in den Hafen getragen werden. Von den Arbeiten wurden die Anreiner in Wedel und Stade vollkommen &#252;berrascht weil, wie es bei der HPA scheinbar &#252;blich ist, wieder einmal niemand im Vorfeld informiert worden ist.</p>
<p>Stade hat geklagt, verloren, und will in die n&#228;chste Instanz. Man sollte den Niedersachsen noch einmal deutlich machen, das der Hamburger Hafen nach Volkswagen der zweitgr&#246;&#223;te industrielle Arbeitgeber der Landeskinder ist, und auch f&#252;r Stade eine gro&#223;e Bedeutung hat.</p>
<p>Noch viel &#252;berraschender ist aber, das die Baggerarbeiten zur Schlickfalle trotz des juristischen Etappenerfolges eingestellt worden sind. Es ist n&#228;mlich kein Geld mehr da!</p>
<p>Ich meine man muss schon ganz sch&#246;n eindimensional denken, wenn man mit einer Ma&#223;nahme Vertrauen bei den Nachbarn zerst&#246;rt, auf deren Zustimmung man bei der Fahrinnenanpassung der Elbe noch angewiesen sein wird, diese Ma&#223;nahme aber sowieso nicht zum Erfolg f&#252;hren kann. Da die Veddel und Wilhelmsburg von der HPA fast umzingelt sind, m&#252;ssen wir da wohl sehr aufmerksam bleiben.</p>
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		<title>Die SPD und die Stimmzettel &#8211; eine unendliche Geschichte?</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/10/die-spd-und-die-stimmzettel-eine-unendliche-geschichte/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 15:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war f&#252;r die Sozialdemokraten keine angenehme Geschichte. Nach einem einem Streit um die B&#252;rgermeisterkandidatur mit einem vielbeachteten innerparteilichen Wahlkampf der nicht ganz ohne Blessuren ablief, waren nach einem aufwendigen Mitgliederentscheid einige hundert Briefwahlstimmen gestohlen worden. Mit der in den letzten Tagen wieder aufgeflammten Diskussion um die Aufkl&#228;rung des Falles sollten die Genossen gelassen umgehen. [...]]]></description>
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		</div>
<div id="attachment_255" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/kurt-schumacher-haus_c_creative_commons.jpg" rel="lightbox[252]"><img class="size-thumbnail wp-image-255" title="Kurt-Schumacher-Haus" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/kurt-schumacher-haus_c_creative_commons-150x150.jpg" alt="Kurt-Schumacher-Haus" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Kurt-Schumacher-Haus</p></div>
<p><strong>Das war f&#252;r die Sozialdemokraten keine angenehme Geschichte. Nach einem einem Streit um die B&#252;rgermeisterkandidatur mit einem vielbeachteten innerparteilichen Wahlkampf der nicht ganz ohne Blessuren ablief, waren nach einem aufwendigen Mitgliederentscheid einige hundert Briefwahlstimmen gestohlen worden. </strong></p>
<p><strong>Mit der in den letzten Tagen wieder aufgeflammten Diskussion um die Aufkl&#228;rung des Falles sollten die Genossen gelassen umgehen.</strong></p>
<p>Zwar lag es im Verantwortungsbereich des damaligen Vorstandes, das eine solche Tat &#252;berhaut m&#246;glich war, doch war es am Ende die SPD selbst, die einem Einzelnen oder wenigen T&#228;tern zum Opfer gefallen ist.</p>
<p>In den letzten Tagen wurde berichtet das aus Parteikreisen, die Rede ist von zwei von achtzig Distrikten und einer von zahllosen Arbeitsgemeinschaften, alle aus dem Kreis Eimsb&#252;ttel, die Ver&#246;ffentlichung des sogenannten Grambow-Berichtes gefordert werde, den der Parteivorstand zur Untersuchung der Tat hat anfertigen lassen.</p>
<p>Ingo Egloff, der seit dem Debakel um die Stimmenausz&#228;hlung Parteivorsitzender ist, hat den Bericht im gesch&#228;ftsf&#252;hrenden Vorstand beraten lassen und der Staatsanwaltschaft f&#252;r ihre Ermittlungen zur Verf&#252;gung stellen lassen. Die wiederum hat den Diebstahl trotzdem nicht aufkl&#228;ren k&#246;nnen.</p>
<p>Um das Thema Stimmenraub zu einem ordentlichen Abschluss bringen, die Schuldigen bestrafen, und den zahllosen Sozialdemokraten die sich an der Abstimmung beteiligt haben erkl&#228;ren zu k&#246;nnen was tats&#228;chlich gewesen ist, w&#228;re eine Aufkl&#228;rung des Falles selbstverst&#228;ndlich sehr w&#252;nschenswert.</p>
<p>Das kann der Grambow-Bericht indes nicht leisten, denn sonst h&#228;tte die Staatsanwaltschaft das R&#228;tsel bereits aufkl&#228;ren k&#246;nnen.<span id="more-252"></span></p>
<p>Im &#252;brigen haben wir keinen Grund Ingo Egloff zu misstrauen. Ihm ist es nach einem bitteren Zerw&#252;rfnis gelungen, die Lager der SPD Hamburg zusammenzuhalten und  weitgehend zu befrieden. Das ist nicht nur in einem gemeinsam gef&#252;hrten Wahlkampf deutlich geworden, sondern zuletzt auf dem Parteitag auf dem die Partei auf dem schwierigen Feld der Bildungspolitik Beschl&#252;sse mit gro&#223;er Mehrheit gefasst hat.</p>
<p>Die jetzt erneut aufgeflammte Diskussion bringt also keinen Nutzen f&#252;r die SPD Hamburg, sondern sie schadet ihr.</p>
<p>Diejenigen innerhalb der Partei die sie wieder auf die Tagesordnung bringen darf man fragen, welche Motive sie daf&#252;r haben. Im g&#252;nstigsten Fall ist es Gerechtigkeitssinn, im schlechteren Rechthaberei und im schlechtesten der Versuch pers&#246;nliche Feindschaften zu pflegen. Welches Motiv es auch immer ist, in jedem Fall dient es den Anderen, denjenigen, die sich die Diskussion zunutze machen um der SPD zu schaden. Auch die Presse in Hamburg wird Gefallen an einem inneren Zerw&#252;rfnis finden.</p>
<p>Denjenigen, denen es um die Verhinderung sozialdemokratischer Erfolge bei der n&#228;chsten Wahlen, sollten wir nicht in die H&#228;nde spielen.</p>
<p>Im Jahr 2004 hat die SPD noch alle Wahlkreise in Hamburg direkt gewonnen. Es muss unser gemeinsames Ziel sein, das wieder zu erreichen.</p>
<p>Nat&#252;rlich werde ich, sollte ich die Gelegenheit bekommen den Grambow-Bericht zu sehen oder N&#228;heres &#252;ber ihn erfahren mit gro&#223;en Interesse hinsehen. Doch ich kann darauf auch gerne verzichten, solange ich wei&#223;, das die Sozialdemokratie in Hamburg dadurch nicht zur Ruhe kommt, und vielleicht nur innerparteiliche Grabenk&#228;mpfe wiederbelebt werden sollen.</p>
<p>Es kann sei, das wir irgendwann erfahren werden, was sich im Kurt-Schumacher-Haus in den Stunden vor der Stimmenausz&#228;hlung ereignet hat. Es kann aber auch sein, das wir das nie erfahren. Und obwohl sich das niemand w&#252;nschen sollte, w&#228;ren wir doch gut beraten uns an eine alte Regel zu erinnern: Nicht vergessen, aber niemals dar&#252;ber reden.</p>
<p>Wir sollten uns vielmehr auf unsere Aufgabe konzentrieren: Politik f&#252;r die Menschen machen, Wahlen gewinnen und sozialdemokratische Inhalte durchsetzen. Erst kommt die Stadt, dann die Partei und danach die Person. Klingt das naiv? Vielleicht ist es ganz gut, manchmal noch Ideale zu haben.</p>
<p>Link zum Thema: <a href="http://www.hh-heute.de/stimmzettel-klau-kommt-doch-ein-bericht/" target="_blank">Bericht aus HH-Heute</a></p>
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		<title>Arbeitslosen-Statistik Veddel: Die Zahlen sind falsch!</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 08:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das war doch eine erstaunliche Meldung: Die Zahl der Arbeitslosen auf der Veddel sei in den letzten zwei Jahren von 12,9% auf 5,8% gesunken, meldeten die Zeitungen. Daf&#252;r sei in Rothenburgsort die Arbeitslosenzahl von 12,8% auf 15,8% gestiegen. Jetzt kommt heraus: Die Zahlen sind falsch, und beruhen auf einer Verwechslung der Einwohnerzahlen von Rothenburgsort und [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/aa_logo_c_bettenburg.jpg" rel="lightbox[174]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-175" title="aa_logo_copyright_wikipedia_nutzer_bettenburg" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/aa_logo_c_bettenburg-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Das war doch eine erstaunliche Meldung: Die Zahl der Arbeitslosen auf der Veddel sei in den letzten zwei Jahren von 12,9% auf 5,8% gesunken, meldeten die Zeitungen. Daf&#252;r sei in Rothenburgsort die Arbeitslosenzahl von 12,8% auf 15,8% gestiegen. Jetzt kommt heraus: Die Zahlen sind falsch, und beruhen auf einer Verwechslung der Einwohnerzahlen von Rothenburgsort und Veddel. Die richtigen Zahlen: Veddel-2,7% auf 10,2%, und Rothenburgsort -4,1% auf 8,4% Arbeitslosenanteil. </strong></p>
<p>Die Argentur f&#252;r Arbeit r&#252;hmte sich, und sah in dem deutlichen R&#252;ckgang der Arbeitslosigkeit in den Stadtteilen eine Best&#228;tigung ihrer Arbeitsmarktpolitik. &#8220;Wir haben unsere arbeitsmarktpolitischen Werkzeuge sehr zielgerichtet eingesetzt&#8221;.</p>
<p>Doch diesmal war nicht die Agentur f&#252;r Arbeit, die in ihrer Geschichte als Arbeitsamt bereits f&#252;r einen gro&#223;en Statistik-Skandal gesorgt hatte, schuld an der Falschmeldung, sondern das Statistik-Amt Nord.</p>
<p>Wir hatten schon drei Tage lang ger&#228;tselt, wieso sich die Zahlen so verbessert haben, denn schlie&#223;lich konnten es nicht die Studenten sein, denn die waren schon mehr als zwei Jahre da.<span id="more-174"></span></p>
<p>In Rothenburgsort lie&#223; die statistische Verschlechterung unser B&#252;rgerschaftsabgeordneten <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.carola-veit.com/" target="_blank">Carola Veit</a></span> aber keine Ruhe, und sie hakte nach. Das Ergebnis: Das Statistik-Amt Nord musste seine Zahlen in einer <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.statistik-nord.de/fileadmin/download/presse/SI_S_VI_Korr_080728_F.pdf" target="_blank">Pressemitteilung</a></span> korrigieren.</p>
<p>Das Abendblatt hatte am Sonnabend eine gro&#223;e <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/07/26/912419.html" target="_blank">Geschichte</a></span> daraus gemacht, wobei ein bisschen Werbung f&#252;r das <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.scotlandjard.de/" target="_blank">Scotland Jard</a></span> heraussprang.</p>
<p>In den Zahlen sind &#252;brigens nicht die Empf&#228;nger von SGB II enthalten. Deren Zahl sank in den letzten zwei Jahren auf der Veddel um 1,4% auf 9,1%. Damit waren im Dezember genau 700 Personen, oder 19,3%  der Veddeler zwischen 15 und 65 Jahren von Leistungen dar Arge abh&#228;ngig.</p>
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		<title>Uni statt &#220;berseezentrum?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 09:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Senat plant, die Universit&#228;t Hamburg in den Hafen zu verlegen. So verk&#252;ndet es heute die &#220;berschrift eines Artikels des Hamburger Abendblattes. Doch im Artikel wird die Sensation schnell relativiert. Auch die &#8220;Taz&#8221; und die &#8220;Welt&#8221; berichten heute &#252;ber die Pl&#228;ne, formulieren ihre Artikel aber weniger rei&#223;erisch. Hintergrund der Idee ist der schlechte Zustand der [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/uniaufdemgrasbrook.jpg" rel="lightbox[47]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48" title="Kommt die Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook?" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/uniaufdemgrasbrook-150x150.jpg" alt="Kommt die Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook?" width="150" height="150" /></a><strong>Der Senat plant, die Universit&#228;t Hamburg in den Hafen zu verlegen. So verk&#252;ndet es heute die &#220;berschrift eines <a href="http://tinyurl.com/uni-grasbrook" target="_blank">Artikels</a> des Hamburger Abendblattes. Doch im Artikel wird die Sensation schnell relativiert.</strong></p>
<p>Auch die &#8220;<a href="http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/?dig=2008%2F07%2F09%2Fa0048&amp;cHash=2073af7ddd" target="_blank">Taz</a>&#8221; und die &#8220;<a href="http://www.welt.de/hamburg/article2191898/Hamburger_Senat_prueft_den_Umzug_der_Universitaet.html" target="_blank">Welt</a>&#8221; berichten heute &#252;ber die Pl&#228;ne, formulieren ihre Artikel aber weniger rei&#223;erisch.</p>
<p>Hintergrund der Idee ist der schlechte Zustand der Universit&#228;tsgeb&#228;ude und die Notwendigkeit, diese umfassend zu sanieren. Damit der Lehrbetrieb nicht jahrelang auf einer Baustelle stattfinden muss, und weil der Platz in Eimsb&#252;ttel f&#252;r Erweiterungen nicht ausreicht wird &#252;ber einen kompletten Neubau nachgedacht.</p>
<p>Allerdings ist diese Idee nur eine von mehreren M&#246;glichkeiten, die in einer beh&#246;rdlichen Arbeitsgruppe gepr&#252;ft werden sollen. Alternativen sind die Sanierung der bestehenden Geb&#228;ude, der teilweise Abriss und Neubau vor Ort und der teilweise Abriss mit einem Teilumzug.</p>
<p>Einige Geb&#228;ude der Universit&#228;t, wie der Philosophen-Turm und das Hauptgeb&#228;ude stehen unter Denkmalschutz, einige geh&#246;ren, wie der schreckliche WiWi-Bunker einfach abgerissen, und vom Geomatikum fallen ab und zu Betonbrocken aus der Fassade. <span id="more-47"></span></p>
<p>Aus Eimsb&#252;ttel darf man f&#252;r die Umzugspl&#228;ne keine Begeisterung erwarten. Schlie&#223;lich geh&#246;rt die Universit&#228;t dort seit fast einhundert Jahren zum Stadtbild.</p>
<p>Die radikale L&#246;sung Gesamtumzug auf den Grasbrook erscheint zwar sehr unwahrscheinlich, die Debatte hat aber dennoch Charme. Schlie&#223;lich erscheint ein Umzug einiger Fakult&#228;ten durchaus realistisch, und <a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/kleiner_grasbrook_workshop_2003.jpg" rel="lightbox[47]"><img class="alignright size-medium wp-image-49" title="Unser Vorschlag zum Kleinen Grasbrook aus dem Jahr 2003" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/kleiner_grasbrook_workshop_2003-300x225.jpg" alt="Unser Vorschlag zum Kleinen Grasbrook aus dem Jahr 2003" width="300" height="225" /></a>die Diskussion gibt auch unseren Vorschlag aus dem Jahre 2003 zur Entwicklung des Kleinen Grasbrooks neuen Auftrieb. Damals hatte sich ein Workshop des Architekturb&#252;ros &#8220;Blauraum&#8221; im Auftrag des Bezirksamtes in der Schule Slomanstieg mit der Zukunft dieses Stadtteils auseinandergesetzt. Auch Blauraum schlug die Einrichtung einer Universit&#228;t, einen &#8220;Energie-Campus&#8221; am Reiherstieg vor.</p>
<p>Die Lebensqualit&#228;t d&#252;rfte sich auf der Veddel w&#252;rde durch deutlich erh&#246;hen, wenn auf dem Veddelh&#246;ft und der darunter liegenden Insel statt l&#228;rmenden und verkehrserzeugendem Hafenumschlag neben Bildungseinrichtungen auch bezahlbare Wohnungen f&#252;r Familien entstehen w&#252;rden. Neue Kunden, neue L&#228;den, eine weiterf&#252;hrende Schule und insgesamt weniger L&#228;rm. Dazu die versprochene U-Bahn &#8211; Das w&#228;re schon etwas.</p>
<p>Immerhin: Bei steigenden Benzinpreisen wird der Trend zentral und in der N&#228;he des Arbeitsplatzes in der Stadt zu wohnen immer beliebter, und dient auch dem Klimaschutz. Bis dahin ist der Weg noch weit. Doch vielleicht sind wir mit der Diskussion dar&#252;ber schon bald ein St&#252;ck weiter.</p>
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