Archiv nach Kategorien: Bildung

Eine gute Lösung für das Spielhaus Veddel ist auf dem Weg

Platz für Spielhaus Container ist in der Katenweide

Platz für Spielhaus Container ist in der Katenweide

Das Spielhaus Veddel musste nach dem Sommer aus seinem angestammten Gebäude ausziehen, weil sich nach einem Wassereinbruch Schimmel gebildet hatte. Vorläufig ging der Betrieb notdürftig in der Schule Slomanstieg weiter. Bis es zu einem Neubau kommt, wird mit Hochdruck eine Lösung für eine Wiederaufnahme des vollen Betriebes gesucht. Und die kommt bald.

Angedacht ist das Spielhaus für wenige Jahre in Containern unterzubringen. Diese sollen unmittelbar vor dem bisherigen Haus in der Katenweide aufgestellt werden. Leider sind bis zu einer bezugsfertigen Unterkunft einige Hürden zu überspringen. Die Baugenehmigung ist mittlerweile erteilt. Derzeit werden Angebote eingeholt. Schließlich wird parallel geprüft, ob bessere und günstigere Möglichkeiten bestehen. Schließlich sind die Container nicht ganz billig, und im Jugendhilfeetat kneift es an jeder Ecke.

In diesem Zuge wurde auch bei der Immanuelkirche angefragt, ob der Gemeindesaal für das Spielhaus genutzt werden könne. Andernorts ist die Kirche, die ebenfalls unter Geldsorgen leidet, froh durch eine Fremdvermietung zusätzliches Geld einnehmen zu können. So gastiert in Hamm seit Jahren das Kleine Hoftheather in einem ehemaligen Gemeindesaal. Nebenbei bemerkt, eine Einrichtung dessen Programm das Hinschauen lohnt. Theoretisch wäre also beiden Seiten gedient, wenn das Spielhaus gleich neben der Immanuelkirche unterkommen könnte.

Weiterlesen »

Spielhaus Veddel geschlossen: Notprogramm in der Schule

Das Notquartier des Spielhauses

Das Notquartier des Spielhauses

Das Spielhaus Veddel in der Katenweide musste geschlossen werden. Nach starken Regen drang Wasser in das Gebäude ein, was zur Schimmelbildung führte. Bei Raumluftuntersuchungen wurden giftige Sporen entdeckt. Jetzt darf das Gebäude nicht mehr betreten werden.

Um den betroffenen Kindern und Eltern überhaupt eine Betreuung anzubieten, fährt das Team des Spielhauses ein Notprogramm in der Schule Slomanstieg. Dort wurde ein Raum zur Verfügung gestellt, in dem es auch eine Kochgelegenheit gibt.

Obwohl der Schule für die großzügige Hilfe zu danken ist, sind die Bedingungen dort alles andere als Ideal. Es gibt nur einen Raum mit einer nicht besonders freundlichen Atmosphäre. Er ist mit einem Raumtrenner und ein paar Schulmöbeln ausgestattet. Die Kinder jedenfalls waren mit dem erzwungenen Umzug nicht sehr glücklich.

Weiterlesen »

NeunPlus – Chancen auf Ausbildung müssen erhalten bleiben!

Der Westflügel der Schule Slomanstieg

Schule Slomanstieg

Die SPD-Fraktion Hamburg-Mitte hat den Erhalt des erfolgreichen „Neun-Plus“ Programms der Schule Slomanstieg für den Berufseinstieg von Haupt- und Realschülern gefordert. Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung hat gestern einen von mir formulierten und von der SPD eingebrachten Antrag einstimmig beschlossen.

Das in den letzten Jahren von der Schule Slomanstieg und auf der Veddel und deren Kooperationspartnern aus der Wirtschaft, allen voran der Aurubis AG entwickelte Modell war sehr erfolgreich.

Das Modell besteht aus einem Praxislerntag in der siebten Klasse, bei denen die Schüler einen Tag in der Woche in den Lehrwerkstätten der Betriebe verbringen. Schüler mir einem Schulabschluss, die keine Lehrstelle bekommen können sich dann für das „Neun-Plus“ Programm anmelden, in dem sie drei Tage im Betrieb verbringen und zwei Tage an der Schule intensiv geschult werden.

Weiterlesen »

Die BallinStadt als Arbeitsplatz: Chancen nicht nur für Veddeler

BallinStadt

Vor Kurzem war die BallinStadt wieder ins Gerede gekommen, doch die Aufregung war unbegründet. In der Bürgerschaft wollte sich ein Linksparteiabgeordneter mit diesem Thema ein paar Schlagzeilen in der Presse sichern, und hatte damit Erfolg. Doch das Objekt der Kritik war denkbar ungeeignet. Im Vergleich der Besucherzahlen der Museen in Hamburg steht das Auswanderermuseum vergleichsweise glänzen da. Wie die BallinStadt nun in einer Pressemitteilung berichtete, wird sie jetzt noch größer: Mit zwei neuen Auszubildenden in den Bereichen Fachkraft für Gastronomie und Veranstaltungskaufmann im dualen System bietet das Auswanderermuseum auf der Veddel jungen Menschen einen attraktiven Einstieg ins Berufsleben und leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur Stadtteilentwicklung.

„Die Möglichkeit meine Ausbildung bei der BallinStadt zu absolvieren, ist eine große Chance für mich“, so Pajtim Shala, der seit einigen Tagen im museumseigenen Restaurant arbeitet. Der 20-Jährige stammt aus dem Kosovo und lebt nun auf der Veddel. „Für uns war und ist es wichtig, den Bezug zum Stadtteil Veddel, der ja sehr stark durch Migration geprägt ist, stetig auszubauen. Knapp die Hälfte unserer Beschäftigten stammt von der Veddel und wir sind fest mit dieser Region verankert“, erklärt Volker Reimers, der Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft BallinStadt.

Weiterlesen »

Die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg gewinnt den Stadtteilkulturpreis

Der Klotz im Park: Flakbunker Wilhelmsburg

Klotz im Park: Flakbunker

Das Geschichtsprojekt „Klotz im Park“ von der Geschichtswerkstatt und der Bonifatiusschule in Wilhelmsburg wurde heute von der Kultursenatorin mit dem mit 5.000 Euro dotierten Stadtteilkulturpreis 2010 ausgezeichnet.

Nominiert waren außerdem das Theaterprojekt „Der Duls ruft“ vom Theater am Strom mit der Grundschule Dulsberg, dem Stadtteilbüro und der Geschichtswerkstatt Dulsberg sowie das Medienprojekt „Die Ohrlotsen“ von der MOTTE in Altona.

Im Rahmen von „Klotz im Park“ machten sich von April bis September 2009 Schülerinnen und Schüler der Bonifatiusschule auf geschichtliche Spurensuche rund um den Bunker am Rotenhäuser Feld in Wilhelmsburg und gingen Fragen nach, wie: Welche Rolle hat der Bunker im Zweiten Weltkrieg gespielt? Welche Geschichten haben sich hinter den fast drei Meter dicken Mauern und um sie herum ereignet? Die historischen Fakten sowie die Erfahrungsberichte älterer Menschen, die im Krieg im Bunker ausharren mussten, haben die Schüler in Theaterszenen und eine multimediale Ausstellung umgesetzt. Das Projekt wurde im Rahmen des Fonds „Kultur bewegt“ von der Behörde für Kultur, Sport und Medien, der Hamburgischen Kulturstiftung und der Stiftung Maritim, Hermann und Milena Ebel gefördert.

Weiterlesen »

Drei Jugendliche nach einem Einbruch in die Kita Uffelnsweg festgenommen

Polizei - Quelle: Marco Broscheit (via Flickr - CC-Lizenz)In der Nacht zum Freitag hat die Polizei auf der Veddel zugeschlagen. Kurz vor ein Uhr haben Zivilfahnder des Polizeikommissariates 44 drei Jugendliche vorläufig festgenommen, denen ein Einbruchdiebstahl in ein Kindertagesheim Uffelnsweg vorgeworfen wird.

Die Jugendlichen im Alter von 16, 16 und 17 Jahren wurden von den Fahndern beim Verlassen der Kita beobachtet. Einer der 16-Jährigen trug einen Tresor. Er wurde vorläufig festgenommen. Seine mutmaßlichen Komplizen versuchten zu flüchten, konnten wenig später jedoch ebenfalls festgenommen werden. Die drei Tatverdächtigen wurden auf die Polizeiwache Wilhelmsburg gebracht.

Am Tatort stellten die Beamten fest, dass ein Fenster des Kindertagesheims gewaltsam geöffnet worden war. Im Gebäude traten die Tatverdächtigen eine Bürotür auf und entwendeten einen Schranktresor.

Weiterlesen »

Die Online-Diskussion zur Zukunft der Universität Hamburg hat begonnen

Screenshot der Webseite

Screenshot der Webseite

Heute ist die Webseite www.zukunft-uni.hamburg.de freigeschaltet worden. In den nächsten vierzehn Tagen haben Bürger die Möglichkeit das Für und Wider eines Umzuges oder Teilumzuges der Universität Hamburg auf den Kleinen Grasbrook zu diskutieren.

Im Auftrag der Behörde für Wissenschaft und Forschung hat die TuTech Innovation GmbH das Forum realisiert, und betreibt es zwei Wochen lang. Die Webseite hat das Ziel, die zukünftige Entwicklung der Hamburger Universität zu diskutieren und den politischen Verantwortlichen dabei zu helfen, eine Entscheidung zu treffen.

Allein schon weil in Eimsbüttel viel mehr Menschen wohnen, aber auch aus anderen Gründen heraus steht zu erwarten, das sich vor allem die Gegner eines Umzuges oder Teilumzuges der Universität in diesem Forum tummeln werden.

Weiterlesen »

Ist die Schule Rahmwerder Strasse gerettet?

Übergabe der Unterschriften

Übergabe der Unterschriften

Letzten Freitag war Schulsenatorin Goetsch im “Arbeitsgremium mit offenen Ausgang” der Schule Rahmwerder Straße. Die Proteste und Anträge gegen die Schließung der Schule scheinen von Erfolg gekrönt zu sein, denn die Senatorin verkündete eine neue Ansicht der Schulbehörde: Die Schule soll erhalten werden.

Zuvor hatten sich zahlreiche Eltern mit ihren Kindern vor der Schule eingefunden, um eine Liste mit fast 800 Unterschriften für den Erhalt der Schule an die zweite Bürgermeisterin zu übergeben.

In der Sitzung skizzierte die Senatorin dann ihren Plan, eine Schule für die Klassen 0-3 mit Kindergarten, ein Bildungshaus und sozial-kulturelle Angebote in  einen attraktiven Neubau und zum Teil sanierten Gebäuden voranzutreiben. Die dafür notwendigen Gelder sollen noch aus dem Konjunkturprogramm eingeworben werden.

Weiterlesen »

Umzug der Universität: Senatorin Gundelach legt Vorschläge vor

Die Zukunft? (Quelle: gmp)

Die Zukunft? (Quelle: gmp)

Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach hat gestern die Vorschläge vorgelegt, wie ein Umzug oder Teilumzug der Universität Hamburg auf den Kleinen Grasbrook aussehen kann.
Jetzt soll zu den Vorschlägen im Internet diskutiert werden.

Ein dreiwöchiges Bürgerforum im Internet soll am 6. April 2009 unter www.zukunft-uni.hamburg.de gestartet werden.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich dafür ausgesprochen, das Veddelhöft und den Kleinen Grasbrook als Universitätsstandort zu entwickeln, und der Bezirksverwaltung in Hamburg-Mitte aufgegeben das Projekt mit seinen Möglichkeiten zu fördern. Immerhin ähnelt es einem Vorschlag des Bezirkes aus dem Jahr 2002. Wir sehen darin eine große Chance für die Veddel und Wilhelmsburg aus ihrer alten Isolierung befreit zu werden.

Weiterlesen »

Bei der Frage wie es mit den Studentenprogramm auf der Veddel weitergeht bringt die Antwort des Senates keine Klarheit

Universität Hamburg Fotograf: Björn Ognibeni

Universität Hamburg Fotograf: Björn Ognibeni

Noch weiß niemand, wie es mit dem Studentenprogramm auf der Veddel weitergehen soll, bei dem Studierenden Zimmer auf der Veddel zum Preis von Wohnheimplätzen vermietet werden. Das geht aus einer Antwort der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) auf meine kleine Anfrage hervor. Fest steht nur, das eine nahtlose Fortsetzung des am 30. Juni auslaufenden Programmes “angestrebt” wird.

Das wussten wir aber schon vor der Anfrage, denn schließlich steht im schwarzgrünen Koalitionsvertrag der Satz:

“Das Studierenden-Programm auf der Veddel mit Mietvergünstigungen wird als Erfolg angesehen und soll verlängert werden.”

Immerhin wird in der Antwort der Koalitionsvertrag bestätigt. Zu welchen Bedingungen das aber passieren soll, wie viele Plätze gefördert werden, für welchen Zeitraum und was die Zimmer in Zukunft kosten werden steht nicht fest.

Weiterlesen »