Archiv nach Kategorien: IBA/IGS - Seiten 3

Der Sommer kommt mit dem Dockville, aber mit weniger Eventlärm

Musikfestival

Musikfestival

Nachdem vor allem die Wilhelmsburger im letzten und vorletzten Jahr viel Eventlärm auszuhalten hatten, wird es in der kommenden Festivalsaison wesentlich ruhiger für sie zugehen. Langweilig wird es trotzdem nicht. Das vor allem der intensiven Arbeit des Regionalausschusses zu verdanken.

Anders als in den vergangenen Jahren haben die politischen Vertreter der Elbinseln das letzte Wort in Sachen Festivals. Nachdem wir uns durch eine Anhörung einen Überblick über die Genehmigungspraxis und die Probleme der verschiedenen Beteiligten verschafft hatten, konnten wir durch eine Serie von Beschlüssen erhebliche Verbesserungen durchsetzen.

Das dabei das Grünanlagefestival auf der Strecke geblieben ist, war vorauszusehen. Mit den wummernden Bässen der Technomusik war schließlich die ganze Elbinsel ein Wochenende lang beschallt worden. Das eine solche Veranstaltung nicht in der Nähe von Wohngebieten durchgeführt werden kann, war danach klar geworden, zumal die Veranstalter sich nicht um die Beschwerden der Bevölkerung gekümmert haben.

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Die Internationale Bauausstellung und das “Bullshit-Bingo”

IBA-Logo

IBA-Logo

Am Mittwoch sollte die IBA-Hamburg ihre Planungen im Stadtplanungsausschuss der Bezirksversammlung vorstellen. Üblicherweise geht es in diesem Gremium um handfeste Bauvorhaben und Entwicklungen. Die Sprache der Architekten kam aber überhaupt nicht gut an.

Es war ein schlechter Einstieg, das das Referat mit dem Titel “Smart City” begann. Dort wo viele wichtige Entscheidungen innerhalb kurzer Frist vorbereitet und getroffen werden müssen, unterhält man sich sonst über die Anzahl und Qualität von Wohnungen, Bruttogeschossflächen und die Anzahl von Stockwerken, die man zulassen will. Blumige Reden werden als Zeitverschwendung angesehen, man liebt es kurz und aussagekräftig.

Nachdem der Referent innerhalb kurzer Zeit eine Reihe weiterer englischer Wörter benutzt hatte, machte das Wort vom “Bullshit-Bingo” die Runde.

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igs 2013 und IBA Hamburg laden zum vierten Bürgerdialog ein

BeiratUnter dem Motto „mitdenken – mitreden – mitgestalten“ laden die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) und die IBA Hamburg am 6. Mai 2009, um 18 Uhr zum vierten Bürgerdialog in das Bürgerhaus Wilhelmsburg in die Mengestraße ein.

In fünf Werkstattgesprächen geht es um Fragen und Anregungen zu den Themen:

    • Wilhelmsburg Mitte – Etappen zu einem belebten Stadtteil
      „Die neue Weltklasse“ – Konkrete Projekte für die Elbinsel
      Reiherstieg – Die Elbinsel entdeckt ihre Ufer
      Der geschlossene Park
      Freizeitrundkurs – Speedway oder Toleranzweg

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    Führungen über das künftige Gelände der internationalen gartenschau hamburg

    Rathauspark

    Rathauspark

    Die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) lädt auch in diesem Jahr interessierte Hamburgerinnen und Hamburger zu einem Besuch auf das künftige Gartenschaugelände ein. Planerinnen und Planer der igs 2013 möchten während eines zweieinhalb stündigen Spaziergangs die aktuellen Planungen vorstellen.

    Treffpunkt zur Führung am 4. April um 11 Uhr ist das Rathaus Wilhelmsburg in der Mengestraße 19. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme kostenfrei.

    Die regelmäßigen Führungen bieten Interessierten die Möglichkeit, an den Entwicklungen der igs 2013 bis zur Eröffnung des Großevents in vier Jahren teilzuhaben. Weitere Spaziergänge starten am 4. Juli, 5. September und 10. Oktober zur gleichen Uhrzeit am gleichen Treffpunkt.

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    Vorbereitende Arbeiten für das “Haus der Projekte” haben begonnen

    Besprechung

    Besprechung vor Ort

    Die vorbereitenden Arbeiten für das “Haus der Projekte” haben begonnen. Für die vorgesehene Baustelleneinrichtung muss das Gelände von Büschen und Bäumen freigeräumt werden. Baumfällungen dürfen aber nur außerhalb der Brutsaison der Vögel durchgeführt werden. Deshalb müssen, will man dieses Jahr mit dem Bau beginnen, diese Arbeiten bis zum 15 März abgeschlossen sein.

    Zunächst wurden die Büsche und Sträucher zwischen zwei alten Flutschutzmauern beseitigt. Gestern rückte dann zum ersten mal eine Fachfirma für Baumfällungen mit Kettensägen an.

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    Das IBA-Dock kommt, die Vorbereitungen laufen

    Hansataucher HT 10

    Hansataucher HT 10

    In den letzten Tagen wird sich manch einer gefragt haben, womit es sich bei dem gelben Arbeitsschiff auf dem Müggenburger Zollhafen auf sich hat.
    Es ist die Firma Hansa-Taucher, die vorbereitende Arbeiten für das IBA-Dock ausführt.

    Wie ich bereits hier berichtet habe, soll noch in diesem Jahr soll mit der Errichtung des Anlaufzentrums für die IBA begonnen werden. Der Müggenburger Zollhafen auf der Veddel wird damit einer der zentralen Anlaufpunkte der Internationalen Bauausstellung 2013 werden.

    Doch bevor es richtig losgehen kann, muss der Hafengrund untersucht werden. Denkbar ist, das hier noch Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen. Die Kampfmitteluntersuchng ist aber nur ein Aspekt der Unterwasserarbeiten.  Um das drei Stockweke zählende IBA-Dock schwimmend zu halten, wird man an dieser Stelle wohl noch ein bisschen Baggern müssen.

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    Die igs informiert über Bauarbeiten

    Gefällter Baum

    Gefällter Baum

    An dieser Stelle füge ich mal kommentarlos die Pressemitteilung der internationalen Gartenschau Hamburg 2013 ein:

    Warum wird im Rathausteich gebaggert? Welche Untersuchungen finden auf dem Parkgelände statt? Warum müssen Bäume gefällt werden? Was steht als nächstes an? Diese und andere Fragen können Bürgerinnen und Bürger ab dem 6. März 2009 im Info-Treff der igs 2013 am Parkeingang an der Mengestraße, nahe dem Wilhelmsburger Rathaus, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) stellen.

    Da in diesem Frühjahr und Sommer umfangreiche Maßnahmen im Park an der Mengestraße und im Bereich des künftigen Westeingangs an der Georg-Wilhelms-Straße stattfinden, möchte die igs 2013 interessierten Menschen aus dem Stadtteil die Möglichkeit bieten, sich direkt vor Ort zu informieren.

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    Der Wettbewerb für den Energieberg Georgswerder läuft

    Mond über Georgswerder

    Mond über Georgswerder

    Der „Aschberg“ sagte man früher, so wie der Müllbehälter Ascheimer hieß. Später sagte man Müllberg zu der Erhebung in Georgswerder. Ab und zu qualmte es dort, oder es knallte. Das war ganz normal, nichts worüber sich Sorgen machen musste. Als vor etwa 25 Jahren entdeckt wurde, das Dioxin aus dem Berg sickert, war es mit der Gemütlichkeit vorbei. Eine Abdeckung wurde errichtet, und eine Kontrolle des Grundwassers wurde notwendig.

    Heute bezeichnen manche den Berg als „schlafenden Drachen“, aber für die Mitarbeiter der Umweltbehörde ist er einfach ein großes technisches Bauwerk. Jetzt beschäftigt sich die IBA Hamburg mit dem Berg, der inzwischen „Georgswerder Höhe“ genannt wird. Derzeit läuft ein Realisierungswettbewerb, bei den acht Landschaftsplanugs- und Architekturbüros aus Deutschland, Zürich und Paris um die besten Ideen wetteifern. Ziel ist es den Berg „Umzudefinieren“.

     

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    Die Gartenschau bringt mehr Sport nach Wilhelmsburg

    Neue Mitte Wilhelmsburg

    Neue Mitte Wilhelmsburg

    “Aktivlandschaft” ist das Schlagwort, mit dem die Internationale Gartenschau (IGS) 2013 für sich wirbt. “Wilhelmsburg in Bewegung bringen” soll ein “zukunftweisender, multifunktionaler Hotel-, Sport- und Fitnesskomplex” für Sportbegeisterte jeder Altersgruppe.

    In den für die igs 2013 fertiggestellten Hallen sollen farbenprächtige Blumenschauen die Besucher begeistern. Nach der Gartenschau sollen dann bewegungshungrige und entspannungssuchende Menschen aus Wilhelmsburg, ganz Hamburg und dem Umland in der Aktivlandschaft vielfältige Sport- und Freizeitangebote nutzen.

    Für die Angebote in den Hallen werden jetzt Investoren gesucht. Ein abgestimmtes Konzept von In- und Outdoor soll Sport bei jedem Wetter möglich machen. Ein Hotel soll mit diesem Konzept werben und besondere Angebote für Kurzurlauber, Hamburgtouristen und Geschäftsreisende anbieten.

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    Sternstunde für Wilhelmsburg: Bürger zwingen Hajduk in die Knie

    Randvolles Bürgerhaus

    Randvolles Bürgerhaus

    “Ich hier gelernt, das wir dieses Thema nicht isoliert betrachten können. Geben Sie mir etwas Zeit, ich komme wieder.” So hatte Senatorin Anja Hajduk sich den Abend wohl nicht vorgestellt.  Schließlich kam Sie mit einigen Versprechen im Gepäck in das Bürgerhaus Wilhelmsburg, um die Wogen um die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße zu glätten. Doch am Ende musste Sie noch ein Versprechen drauflegen: Es wird ein umfassendere Planung für die Elbinseln geben in das die Frage der Verlegung der Reichsstraße eingebettet wird.

    Das mehr als sechshundert Wilhelmsburger ins Bürgerhaus gekommen waren, dürfte die grüne Senatorin überrascht haben. Mit so viel Publikum wird sie nicht gerechnet haben. Um alle Interessierten zu fassen mussten der große und der kleine Saal gemeinsam genutzt werden. Dennoch blieb die Veranstaltung geordnet und diszipliniert. Durch eine kluge Moderation kam ein erster Austausch von Argumenten zustande.

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