Archiv für die Kategorie: “Jugend”

Christa Mälzer

Christa Mälzer

Gini Holländer, unsere Leiterin des Spielhauses Katenweide hat eine neue Verstärkung in ihrer Crew: Christa Mälzer kocht für die Kinder!
Christa hatte zuletzt die Oberhafenkantine betrieben, die sie aber nach der Sturmflut 2007 aufgeben musste.

Das Kochen scheint der Familie zu liegen, schließlich ist ihr Sohn Tim als Fernsehkoch inzwischen zum Star avanciert. Nun wird sie die nächsten zwei Wochen für zunächst für drei Tage mit den Eltern und Kindern das Mittagessen zubereiten, danach “gerne auch täglich”.

Der Mittagstisch ist ein Herzensprojekt von Jini Holländer, und sie bittet noch um Spenden auf das Konto der Freunde des Spielhauses Katenweide e. V. Hamburger Sparkasse BLZ 200.505 50, Kto.-Nr. 1263 133 264, Verwendungszweck: Mittagstisch.

Christa hilft im Spielhaus übrigens ehrenamtlich.

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Haus der Projekte - Animation von Studio NL-D, (Quelle IBA Hamburg GmbH)

Haus der Projekte

Bessere Perspektiven für Jugendliche ohne Ausbildung will der Verein „Get the Kick“ e.V. mit seinem „Haus der Projekte“ schaffen. Die von der IBA geförderte Werkstatt findet im Müggenburger Zollhafen auf einem Grundstück der Hamburg Port Authority (HPA) ihre Heimat.
Dort werden Jugendliche zum Tischler oder Bootsbauer ausgebildet und in metallverarbeitenden Berufen qualifiziert.

Die Medienvertreter sind zur Unterzeichnung des Mietvertrags am Mittwoch, 11. Februar, um 13 Uhr, im Sitzungssaal der Hamburg Port Authority, Neuer Wandrahm 4, Hamburg, eingeladen. An dem Termin nehmen Bezirksamtsleiter Markus Schreiber, Hans Lied (IBA), Tino Klemm (Leiter Immobilien und Finanzen HPA) teil. Jürgen Hensen, Vorstand von „Get the Kick“ e.V. stellt nach der Vertragsunterzeichnung das Projekt und das außergewöhnliche Gebäude vor.
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Schule Slomanstieg

Schule Slomanstieg

Auf der Veddel hat sich ein bedauerliche Fall von brutaler Gewalt zwischen Mädchen ereignet.

Bei einer Auseinandersetzung ist auf der Veddel eine 13-Jährige schwer verletzt worden. Wochenlang sollen sich die Mädchen von der Schule Slomannstieg auf der Veddel und der Schule Griesstraße (Hamm) in einem Chatroom im Internet beleidigt haben. Am Montagvormittag stürmten mehrere Schülerinnen aus Hamm in das Schulgebäude auf der Veddel und rissen Türen zu Klassenräumen auf, um ihre Kontrahentinnen zu suchen. Unsere Schulleiterin Frau Kneuer hat daraufhin die Polizei gerufen, und ausdrücklich darum gebeten das diese bis nach Schulschluss vor Ort bleiben sollte, um eine Eskalation zu verhindern.

Weil die zuständige Wache Wilhelmsburg alle Wagen im Einsatz hatte, kam ein Fahrzeug der Wasserschutzpolizei. Allerdings rückten dieser kurz vor Schulschluss wieder ab, ohne das für Ersatz gesorgt wurde.

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Bezirksamt Hamburg-Mitte

Bezirksamt Hamburg-Mitte

Das Jugenddezernat des Bezirksamtes hat zu den Videos von “Veddel Streetz” offiziell Stellung genommen. Ich veröffentliche den Text hier, weil dem meiner Ansicht nach nichts hinzuzufügen ist:

Alle Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit des Bezirksamtes Hamburg-Mitte wenden sich als Grundversorgung an die in den jeweiligen Sozialräumen lebenden Kinder und Jugendlichen und machen insbesondere denjenigen ein Angebot, für die kostenfreie attraktive Freizeit- und außerschulische Bildungsangebote anderweitig nicht zugänglich sind. Deshalb werden in allen Einrichtungen die Interessen und Bedürfnislagen der Kinder und Jugendlichen aufgegriffen und entsprechende Projekte initiiert.

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Quelle: David Spreekmeester

Drogen- und Alkoholkonsum ist ein auch in unseren Stadtteilen leider viel zu häufig vorkommendes Problem, das auch und gerade junge Menschen betrifft.

Die Beratungsangebote, die in Kooperation mit der regionalen Jugendarbeit suchtgefährdete Jugendliche und junge Erwachsene erreichen können, sollen im kommenden Jahr erweitert werden.

Zu den bereits bestehenden Beratungsangebote in Altona, Bergedorf, Harburg, Hamburg-Nord und Wandsbek soll ein Angebot in Hamburg-Mitte hinzukommen. Das entsprechende Ausschreibungsverfahren wurde jetzt durch Sozialbehörde eingeleitet.

Jugendliche sollen möglichst frühzeitig zu erreicht werden, um einem Suchtmittelmissbrauch vorzubeugen. In fünf Bezirken gibt es bereits spezifische Angebote, in denen dies scheinbar gelingt. Nun soll in enger Kooperation der Gesundheitsbehörde und dem Bezirk Hamburg-Mitte ein Weiteres folgen.

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Am 18. Dezember strahlte der Deutschlandfunk einen Beitrag über “Veddel Streetz” aus. In der Reportage sprechen die Jugendlichen über ihre Motive und über Hip-Hop.
Die Sendung ist nicht nur lehrreich für die in der Überschrift genannten CDU-Mitglieder, von denen ich weiß das sie meinen Blog lesen. Also bitte auf den Link klicken und anhören, auch die Textzeilen aus “Steh auf”, die man anderweitig bewusst unterschlagen hat.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Reportage über Veddel-Streetz Quelle: Deutschlandfunk

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Die Diskussion um “Veddel Streetz” und das HdJ Veddel hat in den letzten zwei Wochen breiten Raum eingenommen. Mit diesem Eintrag schließe ich das Thema, wenn nicht noch etwas sehr aufregendes passiert, ab.

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Bezirksversammlung

Bezirksversammlung

Gestern Abend tagte die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, und gab dem Haus der Jugend Veddel und seinem Leiter im Streit um Hip-Hop-Videos volle Rückendeckung.

Die CDU hatte zu dem Thema einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, der erkennbar einzig darauf ausgerichtet war, mit Berichten in die Presse zu kommen.

Dieser Antrag wurde von den Fraktionen der Linken, der GAL, der SPD und den Abgeordneten der FDP in einer zum Teil leidenschaftlich geführten Debatte zurückgewiesen. Zwar schaffte es die CDU noch einheitlich für ihren Antrag zu stimmen, doch wurde mir bei Gesprächen, die ich am Rande der Bezirksversammlung geführt habe auch aus CDU-Kreisen viel Sympathie für meine Position bekundet. Das der CDU-Antrag relativ weich formuliert war, führe ich deswegen auch auf Widerstand und Diskussionen innerhalb der Unionsfraktion zurück.

Besonders bedanken möchte ich mich bei dem FDP-Abgeordneten Patzer. Er wies den Antrag der CDU wie die anderen Fraktionen nicht nur sachlich zurück, sondern gab mir gegenüber vor der Bezirksversammlung eine Art Ehrenerklärung ab.

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Im Hamburg Journal

Im Hamburg Journal

Diese Woche wurde noch einmal die Geschichte über die Videos von Veddel Streetz und die Arbeit des HdJ Veddel aufgerührt. Das gibt mir Gelegenheit, noch einmal zu erklären, worum es mir geht: Eine differenzierte Diskussion.

Jugendliche, nicht nur auf der Veddel sondern überall, pflegen ihre eigene Kultur und sind auf der Suche nach ihrer eigenen Identität. Viele finden falsche Vorbilder. Sogenannte Gangsta-Rapper, Bushido, Sido oder Public Enemy stehen mit problematischen Liedern und Texten ganz hoch im Kurs, ihre Botschaften werden auch von den Medien verbreitet.

Hip Hop ist die am weitesten verbreitete Jugendkultur, und auch die noch nicht ganz Erwachsenen in meinem Stadtteil gehören zu ihren Anhängern.

Die Häuser der Jugend machen eine offene Jugendarbeit. Offen bedeutet, das die Jugendlichen das HdJ freiwillig aufsuchen. Wir erwarten ganz selbstverständlich, das sich die Betreuer gerade auch um die problematischen Jugendlichen kümmert, um “sie von der Straße zu holen”, wie es oft heißt, und um ihnen Werte und Perspektiven zu vermitteln.

Dabei müssen sie notwendigerweise auf die Jugendlichen eingehen, sie da abholen wo sie sind. Anders kann das gar nicht funktionieren. Manchmal kommt es auch dabei zu einer Gratwanderung, die man kritisch, aber bitte konstruktiv begleiten muss.

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Um die ging es: Der Auszubildendenjahrgang 2008

Um die ging es: Der Auszubildendenjahrgang 2008

Inzwischen ist die Begrüßung des neuen Auszubildendenjahrganges bei der Kupferhütte Norddeutsche Affinerie (NA) jedes Jahr ein fester Termin in meinem Kalender. Nicht nur das die “Affi” der größte Betrieb im Stadtteil ist, sie bemüht sich auch in besonderer Weise um die Ausbildung der jungen Menschen von der Veddel.

Für die erfolgreichen Absolventen des Hauptschulzweiges der Schule Slomanstieg ist es sehr schwer einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Nicht nur das Hauptschüler es generell schwerer haben, auch die Postleitzahl in dem Bewerbungsschreiben dürfte in vielen Betrieben Minuspunkte bringen.

Zu Unrecht, denn wenn man den jungen Leuten eine Chance bietet, beweisen sie oft schnell, das sie fleißig und lernbegierig sind.

Deshalb ist die Schule Slomanstieg mit der NA eine Kooperation mit dem Programm “9+” eingegangen.

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Veddel Streetz

Veddel Streetz Logo

Die Veddel wird in den letzten Jahren oft mit positiven Entwicklungen in Verbindung gebracht. Meistens ist dann die Rede von den Studenten, die in das Viertel gezogen sind, und den Wirkungen die das angeblich mit sich gebracht hat.

Nun war das Programm zur Ansiedlung von Studenten sicherlich ein Erfolg, aber die Berichterstattung in den Medien, zuletzt im Uni-Spiegel oder in der Prinz wird mit ihrem einseitigen Fokus allein auf diese Gruppe dem Stadtteil nicht gerecht. Sie ist vielmehr oberflächlich recherchiert und manchmal ein bisschen ärgerlich, denn sie ist genauso stereotyp wie die Vorurteile, mit denen wir früher noch stärker zu kämpfen hatten als heute.

Im Verborgenen hat sich in den letzten Jahren eine Entwicklung vollzogen, die eben soviel Aufmerksamkeit verdient, und diejenigen betrifft, die hier geboren und aufgewachsen sind: Es hat sich eine beachtenswerte Jugendkultur entwickelt, die ihren Ausdruck in der Rap-Gruppe “Veddel Streetz” gefunden hat.

Daran hat übrigens das vom Bezirk getragene Haus der Jugend einen Anteil gehabt, und in diesem Sommer hat Veddel Streetz als eines von mehreren von der Europäischen Union geförderten LOS-Projekten den Stadtteil auf einer Präsentation in Berlin vertreten.

Dazu war es allerdings notwendig, das die Gruppe aus der Ecke der sexistischen und gewaltverherrlichenden Texte herauskamen. das Ihnen das gelingt beweisen Sie mit dem nachfolgenden Video.

Zum Video:

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