Gestern Abend tagte die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, und gab dem Haus der Jugend Veddel und seinem Leiter im Streit um Hip-Hop-Videos volle Rückendeckung.
Die CDU hatte zu dem Thema einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, der erkennbar einzig darauf ausgerichtet war, mit Berichten in die Presse zu kommen.
Dieser Antrag wurde von den Fraktionen der Linken, der GAL, der SPD und den Abgeordneten der FDP in einer zum Teil leidenschaftlich geführten Debatte zurückgewiesen. Zwar schaffte es die CDU noch einheitlich für ihren Antrag zu stimmen, doch wurde mir bei Gesprächen, die ich am Rande der Bezirksversammlung geführt habe auch aus CDU-Kreisen viel Sympathie für meine Position bekundet. Das der CDU-Antrag relativ weich formuliert war, führe ich deswegen auch auf Widerstand und Diskussionen innerhalb der Unionsfraktion zurück.
Besonders bedanken möchte ich mich bei dem FDP-Abgeordneten Patzer. Er wies den Antrag der CDU wie die anderen Fraktionen nicht nur sachlich zurück, sondern gab mir gegenüber vor der Bezirksversammlung eine Art Ehrenerklärung ab.






