Archiv für die Kategorie: “Kultur”
Geschrieben von Klaus in IBA/IGS, Kultur, Veddel
 Asphaltierte Vielfalt So manchen wird der Hügel aufgefallen sein, der seit ein paar Tagen auf der Verkehrsinsel zwischen Veddeler Straße und Harburger Chaussee gleich gegenüber der BallinStadt aufgeworfen wurde, und sich gefragt haben was das ist. Nun, es ist die neueste Errungenschaft der Internationalen Gartenschau (igs) und wir nennen es Kunst.
Installiert wurde es von dem Journalisten und, so sagt es die igs, Kurator Dierk Jensen und seinem Team. Dies wird nicht die einzige umgewandelte Verkehrsinsel bleiben, bis 2013 sollen zwölf weitere Orte im Hamburger Raum bearbeitet werden.
Der Kunstbegriff hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. In meiner Jugendzeit war der “Der Mann mit dem Goldhelm” ein populäres Kunstwerk von Rembrandt, dem niederländischen Maler. Eine Reproduktion dieses Bildes hing in jedem Kaufhaus, weil diese scheinbar so oft verkauft worden sind, das sie in jedem zweiten deutschen Wohnzimmer zu finden gewesen sein müssen.
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Schlagwörter: IBA/IGS, Kultur, Veddel
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 Klotz im Park: Flakbunker Das Geschichtsprojekt „Klotz im Park“ von der Geschichtswerkstatt und der Bonifatiusschule in Wilhelmsburg wurde heute von der Kultursenatorin mit dem mit 5.000 Euro dotierten Stadtteilkulturpreis 2010 ausgezeichnet.
Nominiert waren außerdem das Theaterprojekt „Der Duls ruft“ vom Theater am Strom mit der Grundschule Dulsberg, dem Stadtteilbüro und der Geschichtswerkstatt Dulsberg sowie das Medienprojekt „Die Ohrlotsen“ von der MOTTE in Altona.
Im Rahmen von „Klotz im Park“ machten sich von April bis September 2009 Schülerinnen und Schüler der Bonifatiusschule auf geschichtliche Spurensuche rund um den Bunker am Rotenhäuser Feld in Wilhelmsburg und gingen Fragen nach, wie: Welche Rolle hat der Bunker im Zweiten Weltkrieg gespielt? Welche Geschichten haben sich hinter den fast drei Meter dicken Mauern und um sie herum ereignet? Die historischen Fakten sowie die Erfahrungsberichte älterer Menschen, die im Krieg im Bunker ausharren mussten, haben die Schüler in Theaterszenen und eine multimediale Ausstellung umgesetzt. Das Projekt wurde im Rahmen des Fonds „Kultur bewegt“ von der Behörde für Kultur, Sport und Medien, der Hamburgischen Kulturstiftung und der Stiftung Maritim, Hermann und Milena Ebel gefördert.
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Schlagwörter: Bildung, Geschichte, Kultur, Wilhelmsburg
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 Saatsee, MS Bleichen und Sauger IV am Hafenmuseum Das Hafenmuseum an den 50er Schuppen öffnet seine Tore dieses Jahr nun doch für die Besucher, allerdings erst ab der Langen Nacht der Museen am 24. April, und nicht schon ab Ostern. Und es öffnet nicht nur an den Wochenenden, sondern wie bisher von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr, womit es ein attraktives Ziel auch für Schulausflüge bleibt.
Wie ich bereits geschrieben habe, war zunächst hatte es einen Beschluss des Stiftungsrates gegeben, das Museum in diesem Jahr für die Besucher ganz zu schließen. Dagegen hatten sich sowohl des Hafenmuseum selbst, als auch die Direktorin des Museums der Arbeit und sogar die Kultursenatorin ausgesprochen, die zunächst nur an den Wochenenden öffnen wollten.
Die jetzt beschlossene Regelung wird nur möglich, weil die ehrenamtlichen Helfer des Museums und die Hafensenioren einen Teil der Aufgaben von bisher angestellten Hilfspersonal übernehmen. So trägt das Hafenmuseum zu den Sparanstrengungen des Museums der Arbeit bei, das darüber hinaus auch in Barmbek Mittel kürzen muss.
Mit unser kulturpolitischen Sprecherin Susanne Kilgast war ich mir allerdings einig, das dieses Verfahren höchstens ein Jahr tragen kann. Hier werden originär staatliche Aufgaben von Freiwilligen übernommen. Zusammen mit der GAL haben wir deshalb einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, der von allen Parteien einstimmig verabschiedet worden ist. Dort heißt es unter Anderem:
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Schlagwörter: Bezirksversammlung, Hafen, Kleiner Grasbrook, Kultur, Veddel
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 Hafenmuseum Heute musste die Direktorin des Museums der Arbeit Prof. Dr. Kirsten Baumann den ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern des Hafenmuseums eine bittere Nachricht überbringen: Aufgrund der Sparvorgaben des Senates muss die Stiftung Historische Museen Hamburg erhebliche Mittel einsparen. Die Folge: Der Stiftungsrat hat beschlossen, das Hafenmuseum in diesem Jahr für Besucher zu schließen. Ob dieser Beschluss vollkommen umgesetzt wird, oder ob es gelingt wenigstens an den Wochenenden zu öffnen ist noch ungeklärt.
Durch die Schließung sollen gerade einmal 80.000 EUR eingespart werden. Besonders absurd stellt sich die Situation des Hafenmuseums dar, weil von der Kulturbehörde gerade ein Gutachten Auftrag gegeben worden ist, wie das Hafenmuseum langfristig ausgebaut, und dabei erheblich vergrößert werden kann. Dieses Gutachten kostet, so hört man, alleine schon 140.000 EUR.
Die ehrenamtlichen Helfer des Museums reagierten mit Enttäuschung auf die Botschaft. Sie würden freiwillig und ohne Bezahlung wertvolle Arbeitszeit in den Aufbau und Erhalt des Museums zum Wohle der Hansestadt investieren, der Senat würde das Engagement aber nicht angemessen honorieren, sondern im Gegenteil immer fordern und noch mehr fordern. Sie machten auch klar, das ohne ihre Arbeitszeit die Kosten für das Museum erheblich steigen würden, selbst wenn es nur um den Erhalt und die Aufbewahrung der Exponate ginge. Eine Schließung für den Besucherverkehr hätte daher statt Einsparungen nur höhere Kosten zur Folge.
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Schlagwörter: Geschichte, Hafen, Kleiner Grasbrook, Kultur
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 Aussengelände des Hafenmuseums In der 50er Schuppenstrecke auf dem Kleinen Grasbrook soll das Hafenmuseum erheblich ausgebaut werden. Es ist nicht nur daran gedacht die jetzige Ausstellungsfläche erheblich auszuweiten, es soll sogar noch ein zweiter Schuppen hinzu kommen.
Wie das Museum aussehen soll wird in einem Masterplan festgelegt. Mit dessen Erstellung wurde jetzt das Studio Andreas Heller Architects & Designers beauftragt. Die Wahl wurde von der Lenkungsgruppe Hafenmuseum getroffen, die sich aus Vertretern der Stiftung Historische Museen Hamburg, der Stiftung Hamburg Maritim, des Beirats Hafenmuseum und der Behörde für Kultur, Sport und Medien zusammen setzt.
„Hafen, Handel, Schiffbau und Seefahrt sind die Themen, die mit Hamburg verbunden werden und mit denen sich unsere Stadt gegenüber Besuchern aus aller Welt ideal präsentieren kann. Mit dem Ausbau des Hafenmuseums können wir dieses Potential noch stärker ausschöpfen und der Geschichte des Hafens einen festen Platz in der Hamburger Museumslandschaft geben.“ kommentiert die Kultursenatorin v. Welck den Ausbau.
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Schlagwörter: Hafen, Kleiner Grasbrook, Kultur, Zukunft
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Geschrieben von Klaus in Kultur, Veddel
 Logo des Cafe Unmut Das Cafe Unmut, das von den Studenten mit viel Engagement und Improvisationskunst betrieben worden ist, schließt seine Pforten. Damit verliert die Veddel einen wichtigen Treffpunkt für das zumeist jüngere Publikum und ein Aushängeschild im studentischen Bereich. Der das Cafe tragende Verein “Veddeler Freizeitinitative” wird aufgelößt.
Der Vereinsvorstand hat heute folgende Erklärung verschickt:
Liebe Mitglieder, Freunde und Gäste,
nach viereinhalb Jahren Veddeler Freizeitinitiative e.V., vielen bekannt als das Cafe uNmut, schließen wir nun die Pforten. Viel haben wir erreicht, noch mehr haben wir gewollt. So kann man in etwa zusammenfassen, warum wir nun an dem Punkt angekommen sind, nicht mehr so weitermachen zu können. Das liegt nicht an den netten Gästen, an den gelungenen Veranstaltungen sowie fabulösen Festen. Stattdessen haben wir feststellen müssen, dass wir zu wenig Erfahrung hatten um ein solches Vorhaben, wie das uNmut mit aller Konsequenz zu betreiben.
Mit viel Enthusiasmus versuchten wir eine Vision zu verwirklichen, die im Laufe der Jahre zu groß geworden ist, um sie nur mit ehrenamtlichen Engagement neben Ausbildung und Beruf umzusetzen.
Seit Anfang Februar ist das Cafe uNmut geschlossen, und wir sind mit der Abwicklung beschäftigt. Im Februar und im März wird jeweils noch eine Veddel Live Veranstaltung stattfinden. Näheres dazu gibt es Verteiler und auf der Webseite. Wir freuen uns natürlich über jede Unterstützung von euch!
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Schlagwörter: Kultur, Studenten, Veddel
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 Rethehubbruecke in der Abenddämmerung
Die Hubbrücke über die Rethe wird durch Europas größte Klappbrücke ersetzt. Jetzt beginnen die Bauarbeiten. Das teilt die Hamburg Port Authority in einer Pressemitteilung mit.
Die HPA hat den ersten Auftrag für den Neubau der Retheklappbrücke im Hamburger Hafen am Freitag vergeben. Das Bauunternehmen Züblin erhielt für rund 8,5 Millionen Euro den Zuschlag für den Bau der neuen Straßenführung „Blumensand“ und die geplante Straßenbrücke „Hohe Schaar“. Bisher müssen sich Bahn und Straße die Rethe-Querung teilen, so dass Wartezeiten entstehen. Die neue Brücke führt den Straßenverkehr über die bestehenden Bahngleise hinweg auf die künftige Doppel- Klappbrücke zu. Der Abschluss des Vergabeverfahrens bedeutet gleichzeitig den Baustart für das Projekt.
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Schlagwörter: Hafen, Kultur, Verkehr, Wilhelmsburg, Zukunft
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 Abriss am Elbtunnel Im Schatten der Diskussionen um das Frappant in Altona und das Gängeviertel in der Innenstadt ist ein weiterer Freiraum für Künstler erheblich bedroht: Die ehemalige Zollstation am alten Elbtunnel.
Das vom Verein KubaSta genutzte Gebäudeensemble hat sich in den vergangenen Jahren zu einem viel besuchten Treffpunkt mit gut genutzten Atelierräumen entwickelt. Die Fahrradleihstation fand guten Zuspruch. Doch jetzt droht das unmittelbare Aus und der Abriss.
Die Hamburg Port Authority (HPA) möchte das Gebäude abreißen, um eine Baustelle für die Sanierung des St.-Pauli Elbtunnels einzurichten, und stellte die Pläne hierfür in der letzten Woche im Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel vor. Doch der Vortrag konnte nicht überzeugen.
Sämtliche Fragen des Ausschusses nach einer Alternativplanung wurden abgebügelt, oder gar nicht beantwortet. Es ginge nur so, wie von der HPA vorgeschlagen. “Die Dinge sind so wie sie sind” war die Aussage.
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Schlagwörter: Bezirksversammlung, Hafen, Hamburg, Kultur, Steinwerder, Verkehr
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Geschrieben von Klaus in Kultur, Veddel
 Veddeler Fischgaststätte Die Veddeler Fischgaststätte erhielt die Auszeichnung „Historische Wirtshäuser in Deutschland“ durch den DEHOGA Gastgewerbeverband und dem Bund Heimat und Umwelt (BHU)
Eine Jury, u.a. bestehend aus Denkmalpflegern und Gastronomen hat 40 besonders erwähnenswerte Wirtshäuser in ganz Deutschland ausgewählt, darunter die Veddeler Fischgaststätte als eines von zweien in Hamburg. „Keine leichte Aufgabe, denn insgesamt 415 Bewerbungen aus allen Bundesländern erreichten den BHU“ erklärte deren Präsidentin, die Senatorin Dr. Herlind Gundelach.
Die Auszeichnung bestärkt uns in dem Kampf um den langfristigen Erhalt des Kult-Restaurants.
Es ist aber auch eine schallende Ohrfeige für die CDU-Bezirksfraktion, die im Regionalausschuss erklärt hat, die Gaststätte dürfe einer „zukünftigen Aufwertung“ der Veddel nicht im Wege stehen.
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Schlagwörter: Kultur, Veddel
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 BallinStadt
Dem Auswanderermuseum liegt viel am guten nachbarschaftlichen Kontakt mit den Bewohnern der Veddel und Wilhelmsburg. Um das gute Verhältnis auch weiterhin zu pflegen, bietet die BallinStadt ab diesem Monat das preiswerte „Nachbarschafts-Ticket“.
Die Veddel war schon vor über 100 Jahren der Ort der Abreise für über 5 Millionen Menschen aus aller Herren Länder, mittlerweile zeichnet sich die Veddel und das anliegende Wilhelmsburg durch seine multikulturellen Bewohner aus.
Seit Eröffnung liegt der BallinStadt und seinen Mitarbeitern der gute Draht zu den ansässigen Bewohnern sehr am Herzen: Ob Theaterprojekt, Stadtteilfest oder Sonderausstellung zum Stadtteil. Zu Beginn des neuen Jahres lädt das Auswanderermuseum ab jetzt die Anwohner mit dem stark vergünstigten „Nachbarschafts-Ticket“ in die prämierte Erlebniswelt ein. Bewohner des Postleitzahlengebietes 20539, 21107 und 21109 erhalten als Erwachsener für nur 6 Euro Eintritt in das Museum, Kinder zahlen nur 4 Euro. Das Nachbarschafts-Ticket ist ab sofort in der BallinStadt erhältlich und gilt für den Besuch am gleichen Tag.
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Schlagwörter: BallinStadt, Georgswerder, Kleiner Grasbrook, Rothenburgsort, Veddel, Wilhelmsburg
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