Archiv für die Kategorie: “Kultur”


St. Maximilian Kolbe Kirche Quelle: Flickr-Nutzer 'Brizio  / Fabrizio

St. Maximilian Kolbe

In den Räumen der Kirchengemeinde St. Maximilian Kolbe befindet sich eine der Vorschulklassen der kath. St.Bonifatiusschule Wilhelmsburg. Diese praktiziert seit 2004 in enger Kooperation mit dem Alten- und Pflegeheim Maximilian Kolbe ein generationenübergreifendes lebenslanges Lernen.

In den Räumen der Kirchengemeinde St. Maximilian Kolbe befindet sich eine der Vorschulklassen der kath. St. Bonifatiusschule Wilhelmsburg. Diese praktiziert seit 2004 in enger Kooperation mit dem Alten- und Pflegeheim Maximilian Kolbe ein generationenübergreifendes lebenslanges Lernen. Hierbei lernen die Senioren und die Vorschulkinder mit und von einander, stellen ein gegenseitiges Unterstützungssystem dar.

Für die Kinder ist dies ein wichtiger Schritt in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Die Senioren werden darüber hinaus zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben motiviert und aktiviert.

Aus dieser Arbeit heraus entstand die Idee zu einem Generationenhaus, um diese Form des miteinander Lernens und Kommunizierens für weitere Menschen im Stadtteil anzubieten, bei der sich niemand wegen Alter, Behinderung, Andersartigkeit oder Herkunft ausgeschlossen fühlen muss. Die geplanten Programme reichen hierbei z.B. vom kreativen Umgang mit Computern, bis hin zu Musik- und Bewegungsangeboten.

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Am 18. Dezember strahlte der Deutschlandfunk einen Beitrag über “Veddel Streetz” aus. In der Reportage sprechen die Jugendlichen über ihre Motive und über Hip-Hop.
Die Sendung ist nicht nur lehrreich für die in der Überschrift genannten CDU-Mitglieder und Journalisten, von denen ich weiß das sie meinen Blog lesen. Also bitte auf den Link klicken und anhören, auch die Textzeilen aus “Steh auf”, die Karaman Yavuz in seinem Bericht für das “Hamburg-Journal” bewusst unterschlagen hat.

Reportage über Veddel-Streetz Quelle: Deutschlandfunk

Die Diskussion um “Veddel Streetz” und das HdJ Veddel hat in den letzten zwei Wochen breiten Raum eingenommen. Mit diesem Eintrag schließe ich das Thema, wenn nicht noch etwas sehr aufregendes passiert, ab.

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Im Hamburg Journal

Im Hamburg Journal

Diese Woche wurde noch einmal die Geschichte über die Videos von Veddel Streetz und die Arbeit des HdJ Veddel aufgerührt. Sowohl das “Hamburg Journal” als auch die “TAZ” verwiesen in ihrer Berichterstattung auf meinen Blog. Das gibt mir Gelegenheit, noch einmal zu erklären, worum es mir geht: Eine differenzierte Diskussion.

Jugendliche, nicht nur auf der Veddel sondern überall, pflegen ihre eigene Kultur und sind auf der Suche nach ihrer eigenen Identität. Viele finden falsche Vorbilder. Sogenannte Gangsta-Rapper, Bushido, Sido oder Public Enemy stehen mit problematischen Liedern und Texten ganz hoch im Kurs, ihre Botschaften werden auch von den Medien verbreitet.

Hip Hop ist die am weitesten verbreitete Jugendkultur, und auch die noch nicht ganz Erwachsenen in meinem Stadtteil gehören zu ihren Anhängern.

Die Häuser der Jugend machen eine offene Jugendarbeit. Offen bedeutet, das die Jugendlichen das HdJ freiwillig aufsuchen. Wir erwarten ganz selbstverständlich, das sich die Betreuer gerade auch um die problematischen Jugendlichen kümmert, um “sie von der Straße zu holen”, wie es oft heißt, und um ihnen Werte und Perspektiven zu vermitteln.

Dabei müssen sie notwendigerweise auf die Jugendlichen eingehen, sie da abholen wo sie sind. Anders kann das gar nicht funktionieren. Manchmal kommt es auch dabei zu einer Gratwanderung, die man kritisch, aber bitte konstruktiv begleiten muss.

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Weil dies mein persönlicher Blog ist, und weil mir das Lied der Gruppe Caracho so gefällt, setze ich dieses Video jetzt hier einfach mal hinein:

In Hamburg sagt man jaja!

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Veddel Streetz

Veddel Streetz

Den neuesten Eintrag zu diesem Thema finden Sie [hier] Das Haus der Jugend Veddel versucht die Jugendlichen einzufangen, und mit ihnen zu arbeiten. Ein gutes Projekt  ist die Arbeit mit den Rappern von Veddel Streetz. Gewiss, sie sind keine Kinder von Traurigkeit, doch gerade hier ist die Jugendarbeit besonders wichtig. Man zeigte ihnen, das es auch ohne gewaltverherrlichende und sexistische Texte geht.  Und dann kommt Veddel Streetz ausgerechnet mit ihren härtesten Zitaten in die Presse. Sie lernen, das sie mit gewaltverherrlichenden Texten Erfolg haben und Aufmerksamkeit bekommen. Das zerstört die gute Arbeit des Hauses der Jugend Veddel.

Zuerst berichtete das “Hamburg Journal” des NDR in einer einseitigen und sensationsheischenden Weise. Heute folgte die Hamburger Morgenpost. Klar, ich weiß das die Presse lieber über die skandalisierbaren Geschichten berichtet. Ich weiß auch, das in der Mopo die Buchstaben zu groß sind, um fundiert zu schreiben. Was bei dem Medienberichten aber zu kurz kommt, oder wie beim NDR bewusst weggelassen wird, sind die Erfolge und die positiven Effekte.

Wer berichtet, das der mit dem Deutschen Jugendvideopreis 2008 ausgezeichnete Film “Blind Date”, übrigens mit Beteiligung der Polizei Hamburg und Dunkelziffer e.V. Beiträge von “Veddel Streetz” enthält? Oder das die Filmmusik von “Herzlich Willkommen in Santa Fu”, der den Preis des Bündnisses für Demokratie und Toleranz 2006 erhalten hat in Kooperation mit dem Haus der Jugend Veddel entstanden ist? Und wer hat berichtet, das die Gruppe mit ihrem neuesten Video “Steh auf” (in diesem Eintrag verlinkt) von gewaltverherrlichenden Texten abgesehen hat?

Ich akzeptiere Skandalisierung bei allem was Politiker machen, aber im Jugendhilfebereich hat auch die Presse eine gesellschaftlichew Verantwortung. Und dieser muss sie auch nachkommen.

Nachtrag: Besonders enttäuscht bin ich vom Redakteur der TAZ,

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Ballsaal Veddel

Ballsaal Veddel

Heutzutage ist der Nordteil der Veddel ein recht unwirtlicher Ort. Ein Zollamt nimmt den größten Teil des Geländes ein. Das war nicht immer so. Bis zum Jahr 1943 sah es hier aus wie in Ottensen. Gründerzeithäuser bestimmten das Bild. In diesem Stadtteil nahe am Hafen gab es zahlreiche Lokale und Tanzsäle, angeblich sogar mehr als auf St. Pauli.

Heute ist von der alten Pracht nur noch eine Spur übrig geblieben: Der Alte Ballsaal, der gerade von der IBA und einer Gruppe um Mathias Lintl aus seinem Dornröschenschlaf geweckt worden ist, und dabei in den Feuilletons der Hamburger Presse durchaus für Aufsehen gesorgt hat.

Doch jetzt ist das Märchen zu Ende: Die Hamburg Port Authority (HPA) will das vom Denkmalverein Hamburg als bedrohtes Denkmal geführte Gebäude noch im November abreißen.

Angeblich ist das Gebäude einsturzgefährdet, und bedroht die unmittelbar am Haus entlangfahrende S-Bahn.

Doch dieses Argument ist vorgeschoben. Denn wie ist es sonst zu erklären, das die HPA noch im Sommer Konzerte, Aufführungen und Ausstellungen in dem Gebäude erlaubt hat? Hat tatsächlich die Gefahr bestanden, dass der Ballsaal über den Besuchern zusammenbricht? In diesem Fall hätte die HPA doch mit dem Leben der Veranstalter und Besucher gespielt!

Hat sie aber nicht, denn Bedingung für die Erlaubnis zur Nutzung des Hauses hing unter Anderem von dem Ergebnis eines Gutachtens über die Standfestigkeit des Gebäudes ab. Dieses wurde von der IBA GmbH in Auftrag gegeben, und hatte ein eindeutiges Ergebnis: Die unmittelbare Standsicherheit des Alten Ballsaals ist gegeben.

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Ballsaal Veddel

Ballsaal Veddel

Donnerstag wird im alten Ballsaal auf der Veddel Macbeth von William Shakespeare aufgeführt.
Es gibt nur eine einzige Aufführung: Donnerstag, 18 Sept. 2008 20:00 Uhr. Plätze kann man reservieren unter karten@elbdeich23.info, der Eintritt kostet 4,00 € bis 6,00 €.

Zuerst sehen sie einfach nur jung, gut und vital aus. Die erste Schlacht ist erfolgreich geschlagen, mit dem sich anschließenden Meeting haben sie nicht gerechnet. Doch hier gibt es die entscheidenden Vorhersagen für ihre Karriere – die Weichen scheinen gestellt: Die Karriere will gemacht werden, und da ist jedes Mittel recht. Oder ist alles eine große Falle? Mit jedem Mord rückt das zweite Meeting näher…

Der Regisseur Evgeni Mestetschkin schloß in Moskau an der Staatlichen Hochschule “GITIS” das Studium „Theater- und Zirkusregie“ ab und gründete 1994 mit Stephan Maria Fischer die Einfache Bühne (www.einfache-buehne.de) und hat hier bisher 18 Stücke inszeniert. Er unterrichtet und leitet

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Stadtteilfest Veddel 2008 (Weiterleitung zu Picasa-Webalbum)

Stadtteilfest Veddel 2008 (Weiterleitung zu Picasa-Webalbum)

Durch einen Klick auf das Bild wird man zum Picasa-Webalbum mit vielen Bildern vom Stadtteilfest Veddel weitergeleitet.

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Erzählcafe im Alten Ballsaal

Erzählcafe im Alten Ballsaal

Soeben traf das Programm im Alten Ballsaal auf der Veddel für diese Woche ein, und ich veröffentliche das hier einfach unkommentiert:

Mi 27.08.08 / 18 Uhr „historische, musikalische (Volks-) Küche“: die 1930er Jahre
Kartoffeln, Kraut und Gemüse aus dem Garten und Fleisch
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Do 28.08.08 / 20 Uhr 3 Rooosen : Live Einstrichzeichnungen TANZ,
Seit 1993 veranstaltete er u.a. dadaistisch-nihilistische Happenings zu seinem späteren Diplomthema „Menschen raus! Eine Anti-Menschenkampagne für die Freunde gegen Menschen“ (2000) oder organisiert Geschenkeverbrennungen vor dem KaDeWe und auf Weihnachtsmärkten in Berlin. Zudem ist er Deutschland einziger Bildersänger.
Im Ballsaal wird er, inspiriert durch TänzerInnen, LIVE  Einstrichzeichnungen zum Thema TANZ erstellen. www.3rooosen.de / 4 - 6 €
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Veddel Streetz

Veddel Streetz Logo

Den neuesten Eintrag zu diesem Thema finden Sie [hier] Die Veddel wird in den letzten Jahren oft mit positiven Entwicklungen in Verbindung gebracht. Meistens ist dann die Rede von den Studenten, die in das Viertel gezogen sind, und den Wirkungen die das angeblich mit sich gebracht hat.

Nun war das Programm zur Ansiedlung von Studenten sicherlich ein Erfolg, aber die Berichterstattung in den Medien, zuletzt im Uni-Spiegel oder in der Prinz wird mit ihrem einseitigen Fokus allein auf diese Gruppe dem Stadtteil nicht gerecht. Sie ist vielmehr oberflächlich recherchiert und manchmal ein bisschen ärgerlich, denn sie ist genauso stereotyp wie die Vorurteile, mit denen wir früher noch stärker zu kämpfen hatten als heute.

Im Verborgenen hat sich in den letzten Jahren eine Entwicklung vollzogen, die eben soviel Aufmerksamkeit verdient, und diejenigen betrifft, die hier geboren und aufgewachsen sind: Es hat sich eine beachtenswerte Jugendkultur entwickelt, die ihren Ausdruck in der Rap-Gruppe “Veddel Streetz” gefunden hat.

Daran hat übrigens das vom Bezirk getragene Haus der Jugend einen Anteil gehabt, und in diesem Sommer hat Veddel Streetz als eines von mehreren von der Europäischen Union geförderten LOS-Projekten den Stadtteil auf einer Präsentation in Berlin vertreten.

Dazu war es allerdings notwendig, das die Gruppe aus der Ecke der sexistischen und gewaltverherrlichenden Texte herauskamen. Das die coolen Jungs dennoch nicht ganz angepasst sind und nebenbei das Vorurteil wiederlegen, das sie nicht politisch denken können beweisen sie in dem folgenden Video. Kultur findet eben nicht nur in der Staatsoper statt. Print-Journalist: Bitte übernehmen Sie!

Zum Video:

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