Archiv nach Kategorien: Kultur - Seiten 3

Schildbürgerstreich: Polizei verlangt Entfernung der Wegweiser zur BallinStadt

Schiilda

Schilda

Selten hat der Amtschimmel so gewiehert. Über sieben Millonen Euro hat die Errichtung der BallinStadt gekostet, davon fünf Millionen Steuergelder, die die Bürger der Freien und Hansestadt Hamburg aufgebracht haben.
Grund genug das man annehmen dürfte, die Stadt wäre an dem Erfolg des Museums interessiert. Doch nun verlangt die Polizei Hamburg die Entfernung von sieben Wegweisern für Autofahrer zu der Attraktion. Die Begründung ist so banal wie ärgerlich: Das haben wir noch nie so gemacht.

Im Amtsdeutsch ließt sich das so: „Abschließend sei hier nochmals darauf hingewiesen, dass Museen und ähnliche Einrichtungen, auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg ausnahmslos nicht mittels amtlicher Wegweiser ausgeschildert werden.“ Angeblich dient diese Regelung der „Gleichbehandlung mit anderen Antragstellern“. So schreibt es die Zentrale Verkehrsbehörde der Polizei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in einer Email vom 2. Juli.

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Feste feiern

Stadtteilfest Veddel

Stadtteilfest Veddel

Am Wochenende fanden gleich zwei Feste auf den Elbinseln statt. Auf dem Kleinen Grasbrook wurde das Spreehafenfest mit anschließendem Festival gefeiert.

Nachdem zunächst noch heftige Regenschauer niedergegangen waren, stabilisierte sich das Wetter spürbar, und es waren jede Menge Besucher da. Gegen Abend heizte die Reggae-Musik den Feiernden ein.

Der Regionalausschuss hat das Fest nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch eine Ausnahmegenehmigung für den Betrieb bis 24:00 Uhr erteilt. Es gab dann wegen des Lärms tatsächlich eine Beschwerde, so das die Polizei vor Ort erschien. Nachdem die Lautstärke etwas heruntergeregelt wurde, war die Sache erledigt. Eine Minute vor Mitternacht war das Programm beendet.

Anbei einige Impressionen vom Spreehafenfest:

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Der Sommer kommt mit dem Dockville, aber mit weniger Eventlärm

Musikfestival

Musikfestival

Nachdem vor allem die Wilhelmsburger im letzten und vorletzten Jahr viel Eventlärm auszuhalten hatten, wird es in der kommenden Festivalsaison wesentlich ruhiger für sie zugehen. Langweilig wird es trotzdem nicht. Das vor allem der intensiven Arbeit des Regionalausschusses zu verdanken.

Anders als in den vergangenen Jahren haben die politischen Vertreter der Elbinseln das letzte Wort in Sachen Festivals. Nachdem wir uns durch eine Anhörung einen Überblick über die Genehmigungspraxis und die Probleme der verschiedenen Beteiligten verschafft hatten, konnten wir durch eine Serie von Beschlüssen erhebliche Verbesserungen durchsetzen.

Das dabei das Grünanlagefestival auf der Strecke geblieben ist, war vorauszusehen. Mit den wummernden Bässen der Technomusik war schließlich die ganze Elbinsel ein Wochenende lang beschallt worden. Das eine solche Veranstaltung nicht in der Nähe von Wohngebieten durchgeführt werden kann, war danach klar geworden, zumal die Veranstalter sich nicht um die Beschwerden der Bevölkerung gekümmert haben.

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Die Hamburg Port Authority reißt die historische Veddel ab

Das Werkzeug der HPA

Das Werkzeug der HPA

Sie haben es getan. Die Hamburg Port Authority (HPA) war nicht davon abzubringen, das letzte Zeugnis des historischen Quartiers der Veddel zu zerstören. Der historische Ballsaal Veddel wird derzeit abgerissen.

Weder die Proteste der Bezirksversammlung noch die Einsprüche des Denkmalvereines Hamburg konnten die HPA beeindrucken.

Der Großteil des historischen Quartiers der Veddel ist im Krieg verloren gegangen. Die Zeit überdauerten nur der alte Ballsaal und zwei weitere unscheinbare Gebäude. Der Saal ist einer von mindestens dreien, die es auf der Veddel gegeben hat.

Derzeit gehört das Gelände zum Verwaltungsgebiet der HPA. Es gibt aber mit dem Masterplan Elbbrücken des Senates Planungen das Gelände anders als bisher zu nutzen und zu entwickeln. Der Abriss des Ballsaales geschieht ohne Not. Es wäre möglich gewesen, ihn mit geringen Aufwand zu erhalten, bis er in ein neues Konzept hätte einbezogen werden können.

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Neuer Name und interessant wie noch nie: Das Hafenmuseum zu Saisonbeginn

Schwimmkran Saatsee

Schwimmkran Saatsee

Nachdem das Hafenmuseum im Aufbau letztes Jahr erweitert und dieses Jahr neu sortiert ist, lohnt sich ein Besuch noch mehr. Mit dem Museumsschiff Bleichen, Dem Sauger IV und dem Schwimm-Dampfkran Saatsee ist das Angebot richtig rund. Für Kinder der Hit: Eine Fahrt mit einer Draisine.

Das neue Paradestück ist eine Schiffswiege, die beim Stapellauf großer Neubauten auf der Werft von Blohm & Voss zum Einsatz gekommen ist. Für Modellbaufans gibt es ein funktionstüchtiges Modell eines L-Docks, das früher im Museum für Hamburgische Geschichte gestanden hat.

Zu den Interessantesten Ausstellungsstücke dürften neben zweier Dampfmaschinen auch die dazugehörigen Kessel sein.

Auf dem Aussengelände lassen sich neben einigen Exponaten der Hafenbahn und Kränen auch einige Fahrzeuge zum Containertransport bestaunen.

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Zoll verhindert Harley-Days auf den Elbinseln

Freihafen?

Freihafen?

Die Harley-Days werden nicht an den 50er-Schuppen auf dem Kleinen Grasbrook stattfinden. Der Grund: Im Freihafen kann kein Warenverkauf stattfinden. Was im Hafen jeder weiß, überrascht Veranstalter, Politiker und Journalisten gleichermaßen.

In den vergangenen Jahren hatten die Harley-Days in der Innenstadt und am Heiligengeistfeld stattgefunden. Das hat wegen des damit verbundenen Lärms allerdings zu einer erheblichen Anzahl von Beschwerden geführt. Dieser Umstand hatte zu heftigen Konflikten zwischen der Bezirkspolitik und dem Senat geführt. Der Senat wollte die Veranstaltung wegen der zahlungskräftigen Kundschaft die von weit her für ein solches Event anreisst unbedingt in Hamburg haben, wärend wir zwar keine Spielverderber sein wollten, jedoch unseren Funktion die Sorgen der Anwohner zu vertreten nachgekommen sind.

Deshalb wurd fieberhaft eine Ausweichfläche gesucht, und die wurde im Hafen gesehen, weil hier vermeidlich keine Bevölkerung wohnt, die gestört werden könnte.

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Das Tapitas schließt die Pforten – Nachfolger gesucht

Tapitas Bar

Tapitas Bar

Arno Walter und Iris Kray schließen das Tapitas im Veddeler Stieg. Der letzte Öffnungstag wird der 31. Mai sein. Die erste Tapas-Bar auf der Veddel existierte vier Jahre, und war zu seiner Eröffnung ein vom Hamburger Senat als eine Art Symbol für erfolgreiche Stadtteilpolitik verkauft worden. Der grösste Wunsch des Betreiberehepaares ist es, einen Nachfolger zu finden, der das Geschäft in adäquater Form weiter betreiben möchte.

Vor vier Jahren schwärmte der damalige Bausenator und jetzige CDU-Chef Michael Freytag noch von der integrativen Wirkung des Studentenprogrammes auf der Veddel. Der Hamburger Morgenpost gegenüber äußerte er sich in einem Interview so:

MOPO: Auf der Veddel schaffen Sie zum Beispiel Wohnungen für Studenten. Genügt das, um das Integrationsproblem von Ausländern in den Griff zu kriegen?

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Kulturausschuss: Spreehafenfest soll gefördert werden

Spreehafenfest

Spreehafenfest

Der Kulturausschuss, amtlich “Ausschuss für ‘Haushalt, Kultur und regionale Wirtschaftsentwicklung” hat heute in der BallinStadt getagt, und eine Förderung des Spreehafenfestes und des Spreehafenfestivals empfohlen. Die Bezirksversammlung übernimmt Kosten bis zu einer Höhe von 3.500 Euro. Der Beschluss, dessen Bestätigung durch die Bezirksversammlung als Formsache gilt, fiel gegen die Stimmen der CDU-Fraktion. Die wollte die Veranstaltung lediglich mit 1.000 Euro fördern.

Die Fraktionen der SPD und der GAL unterstrichen die Bedeutung des Spreehafenfestes für die Elbinseln. Die Förderung viel auch deshalb relativ hoch aus, weil in diesem Jahr ein Großsponsor abgesagt hatte.

Mit dem Spreehafenfest wird jedes Jahr für die Öffnung des Zollzaunes an der Harburger Chaussee demonstriert. Zahlreiche Besucher nutzen Jahr für Jahr die Gelegenheit, und besuchen das kostenlose Event am Berliner Ufer.

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Was wird aus dem Wilhelmsburger Platz?

Wings of Hope

Wings of Hope

In der letzten Wahlperiode beschloss die Bürgerschaft, 500.000 Euro für die Umgestaltung des Wilhelmsburger Platzes und die Errichtung des Kunstwerkes “Wings of Hope” bereitzustellen. Vor allem von der Umgestaltung des Platzes erhofften wir uns eine bessere Anbindung der BallinStadt an die Veddel. Doch während der Schwarz-Grünen Koalitionsverhandlungen wurden dem Bezirksamt die bereits bereitgestellten Mittel wieder entzogen. Unsere Bürgerschaftsabgeordnete Carola Veit fasste jetzt nach:

Ihre Anfrage ergab jetzt, dass der Senat das Kunstwerk nicht mehr bauen will. Ursprünglich war das Kunstwerk auf dem Gelände der BallinStadt vorgesehen. Eine sehr dominante Mauerspirale mit den Namen sämtlicher bekannter Amerika-Auswanderer hätten auch wir uns gut vorstellen können. Schließlich war die Veddel – neben Bremerhaven – der letzte Standort Zehntausender von Auswanderern, die ihr Glück in der Neuen Welt suchten. Später wurde der Standort der Spirale aus hohen Mauern auf den Wilhelmsburger Platz verlegt – eine auf der Veddel umstrittene Entscheidung. Zusätzlich wurde beschlossen, den Wilhelmsburger Platz mit umzugestalten.

Jetzt hat der Senat den Plan, ein Kunstwerk zu errichten, ersatzlos gestrichen. Begründung: Das Ersuchen der Bürgerschaft sei mit Ablauf der 18. Legislaturperiode „der Diskontinuität unterfallen”. Das ist schon bemerkenswert. Die Bürgerschaft hat beschlossen, dass die Veddel ein großes, sichtbares Kunstwerk erhalten soll. Damals hat sich der Senat damit gebrüstet, die Veddel aufwerten zu wollen. Davon will er nun nichts mehr wissen.

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Logistik-Initative Hamburg stellt sich im Wirtschaftsausschuss vor

LKW im Hafen

LKW im Hafen

Montag tagt der Ausschuss für Haushalt, Kultur und regionale Wirtschaftsentwicklung der Bezirksversammlung in der BallinStadt. Die Sitzung ist, bis auf den Tagesordnungspunkt “Bauvergabe”, öffentlich. Und dieses mal gibt es auch einen besonderen Anlass für erhöhtes öffentliches Interesse: Die Logistik-Initiative-Hamburg stellt sich vor.

Die Logistik-Irritative wurde von der Wirtschaftsbehörde und der Hamburger Wirtschaft ins Leben gerufen.

Zweck ist die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung von Innovationen und neuen Technologien. Auch die Erschließung und Bereitstellung von Flächen, Immobilien und einer logistikgerechten Verkehrsinfrastruktur zählt zu den Themen der Logistik-Initiative.

Das ist bei all den Konflikten die es zwischen den Interessen des Hafens und den Interessen der Bewohner der Elbinseln gibt Grund genug einen Gesprächsfaden aufzunehmen und in Zukunft zu pflegen.

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