Archiv nach Kategorien: Lärm

Ein Tunnel um Container führerlos aus dem Hafen zu bringen?

Tunnel (CC Mike Sandman) Quelle: Flikr msandmann

Tunnel (CC Mike Sandman)

Ungewöhnliche Ideen haben es meistens sehr schwer. Zu recht! “Never change a winning team”, ändere keine erfolgreiche Strategie. Wir wissen was mir mit der Umfuhr im Hafen durch LKW haben, ein laufendes, flexibles bezahlbares System. Aber es hat auch gravierende Nachteile. Daher sollten wir uns die Idee Container durch einem Tunnel mit automatisch gesteuerten Fahrzeugen oder durch eine Seilbahn aus dem Hafen abzutransportieren nicht von vorne herein verschließen.

Die Debatte kam überraschend. Wirtschaftssenator Frank Horch hat in seiner Rede vorm Hafenclub über die Möglichkeit gesprochen in Zukunft Container aus dem Hafen über eine Seilbahn oder ein Tunnelsystem abzutransportieren. Der Grund ist einfach: Wir brauchen zuverlässige Systeme um die angelandeten Waren schnell und zuverlässig aus den Hafen hinaus zu bringen. Dabei ächzt unsere Infrastruktur unter der heutigen Last schon ganz erheblich. Staus und Verspätungen sind an der Tagesordnung. Soll der Hafen wachsen scheint ein weiterer Ausbau unvermeidlich und teuer.

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Pegelstand Elbinsel zum Thema Verkehr: Mehr Veddeler Beteiligung erwünscht

Pegelstand zum Thema Verkehr

Pegelstand zum Thema Verkehr

Die Nähe des Hafens bringt für die Veddel und die Elbinseln erhebliche Belastungen durch den Schwerlastverkehr mit sich. Das Problem wird sich noch verschärfen, wenn mit dem Freihafen auch der Zoll, und damit die nächtliche Sperrung der Tunnelstraße entfällt.

In Wilhelmsburg schläft man nicht. Dort beteiligen sich seit Jahren zahlreiche Bürger und Vereine an der Diskussion, wie die Verkehre in Zukunft geführt werden sollen. Dabei konzentriert sich der Blick naturgemäß oft auf die eigenen Probleme. Damit die Veddel am Ende nicht buchstäblich überfahren wird, ist eine stärkere Beteiligung Veddeler nötig.

Die nächste Möglichkeit dazu bietet der Verein “Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg“, der im Rahmen seiner “Pegelstand” Veranstaltungsreihe das Thema Verkehr wieder einmal auf die Tagesordnung nimmt. Er findet am Donnerstag, den 8.September um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg statt.

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Ein neuer Bahnhof für die U4 und S3 an den Elbbrücken?

S-Bahn Hamburg an der Elbbrücke

S-Bahn Hamburg an der Elbbrücke

Der Senat plant die U4, deren Strecke vom Jungfernstieg bis in die Hafencity gerade im Bau ist bis an die Elbbrücken verlängern. Dort soll ein Umsteigebahnhof zur S3 errichtet werden. Damit würde in der Nähe der Veddel eine weitere Station entstehen.

Die Verlängerung der U4 bis zu den Elbbrücken würde die Zahl der Fahrgäste offenbar verdoppeln. Das berichtet der Blog “Nahverkehr Hamburg“. Das allerdings erst, wenn die Hafencity mit Büro- und Wohnungsneubau an der Zweibrückenstraße angekommen ist, was wohl noch ein Jahrzehnt dauern wird.

Für die S-Bahn Harburg-Veddel-Hauptbahnhof, so “Nahverkehr Hamburg” weiter, könnte der Fahrgastzuwachs den Kollaps bedeuten. Die Strecke zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Wilhelmsburg gilt schon heute als der hochbelastetste Abschnitt im gesamten Hamburger S-Bahnnetz. Zwischen Hammerbrook und Veddel gibt es werktags in 25% aller Züge keine freien Sitzplätze mehr – ein Rekordwert im S-Bahnnetz.

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Die Harburger Chaussee ist die lauteste Strasse der Stadt

Larmschutz muss sein!

Die Anwohner der Harburger Chaussee sind einem Lärmpegel von 75 bis 80 Dezibel ausgesetzt. Zum Vergleich: Das Geräusch eines Presslufthammers ist 80 Dezibel laut, ein Rasenmäher 70 Dezibel. Der gesundheitsgefährdende Bereich fängt bei 65 Dezibel an. Das berichtet das “Hamburger Abendblatt”. Die Erkenntnis stammt aus den bezirklichen Lärmaktionsplänen, die nach einer Vorgabe der EU erstellt worden sind.

Das Ergebnis kommt nicht überraschend. An der Harburger Chaussee leben etwa 1.500 Menschen in Häusern die von der “Nordelbe Grundstücksgesellschaft mbH” vermietet werden. Insgesamt sind die Häuser in keinem guten Zustand, und der Eigentümer scheint wenig Interesse daran zu haben das zu ändern. Eines Tages schrieb ich der Firma einen Hinweis, das es über ein neues Programm Zuschüsse für Schallschutzfenster gäbe. Ich habe noch nicht einmal eine Antwort erhalten.

Die Fluktuation der Bewohner in der Harburger Chaussee ist besonders hoch. Sie lag vor zwei Jahren bei über 60%, ein erschreckender Wert. Das lässt sich anhand der Stadtteilstatistiken feststellen, denn die Häuser an der Harburger Chaussee ist das einzige Wohngebiet im Stadtteil Kleiner Grasbrook, der ansonsten aus Hafenflächen besteht. Dafür spricht auch, das es seit vielen Jahren regelmäßig Wohnungsbesichtigungen durchgeführt werden. Wenn mir jemand davon berichtet, ist immer von Wohnungen in erschreckenden Zuständen die Rede.

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Nebenbei verkündet: Die Veddel soll an der Bahnstrecke Lärmschutz bekommen

Larmschutz muss sein!

Im Zusammenhang mit der Diskussion um Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) verkündet, das auch die Veddel an der Bahnstrecke einen Lärmschutz bekommen soll, der aus Lärmsanierungsmitteln des Bundes bezahlt wird.

Das haben Vertreter der BSU das erste mal während einer Sondersitzung des Regionalausschusses angekündigt. Bei der gestrigen Sitzung des Beteiligungsgremiums der IBA/igs wurde diese Ankündigung wiederholt.

Unklar blieb, ob die Lärmsanierungsmaßnahmen auch bei einem Scheitern der Reichstrassenpläne erfolgen, und in welchen Jahr sie kommen soll. Skeptiker könnten Vermuten, das sich die BSU die Zustimmung der Stadtteilvertreter in den kommenden Diskussionen zum Verkehrskonzept im Süderelberaum erkaufen wollen. Deshalb sollte die Behörde hier bald Klarheit schaffen.

Unklar ist auch, welche Maßnahmen zur Lärmsanierung vorgesehen sind. Vorstellbar sind Lärmschutzwände oder eine Erweiterung von Lärmschutzverglasungen die es bisher nur am Warmwasserblock gibt, oder eine Kombination von beidem.

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Zukunft Elbinsel zur Hafenquerspange: Veraltete Glaubenssätze statt neuer Glaubwürdigkeit

Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)

Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)

Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat heute auf einer seiner Webseiten eine Presseerklärung veröffentlicht, die sich mit der Senatsentscheidung zur sogenannten Hafenquerspange, eine Autobahn quer durch den Süden der Elbinseln befasst. In der Presseerklärung werfen Sie dem schwarz-grünen Senat ein Festhalten an veralteten Glaubenssätzen der Verkehrspolitik vor. Der grünen Senatorin Anja Hajduk halten sie ein Zitat aus dem Wahlkampf vor, das der jetzigen Entwicklung widerspricht. Damals sagte die Senatorin, die jetzt die Autobahnpläne massiv vorantreibt:
Die Hafenquerspange ist … “viel zu teuer und wäre eine Katastrophe für Wilhelmsburg”

An dieser Stelle dokumentiere ich die ganze Pressemitteilung des Vereines:

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Der Sommer kommt mit dem Dockville, aber mit weniger Eventlärm

Musikfestival

Musikfestival

Nachdem vor allem die Wilhelmsburger im letzten und vorletzten Jahr viel Eventlärm auszuhalten hatten, wird es in der kommenden Festivalsaison wesentlich ruhiger für sie zugehen. Langweilig wird es trotzdem nicht. Das vor allem der intensiven Arbeit des Regionalausschusses zu verdanken.

Anders als in den vergangenen Jahren haben die politischen Vertreter der Elbinseln das letzte Wort in Sachen Festivals. Nachdem wir uns durch eine Anhörung einen Überblick über die Genehmigungspraxis und die Probleme der verschiedenen Beteiligten verschafft hatten, konnten wir durch eine Serie von Beschlüssen erhebliche Verbesserungen durchsetzen.

Das dabei das Grünanlagefestival auf der Strecke geblieben ist, war vorauszusehen. Mit den wummernden Bässen der Technomusik war schließlich die ganze Elbinsel ein Wochenende lang beschallt worden. Das eine solche Veranstaltung nicht in der Nähe von Wohngebieten durchgeführt werden kann, war danach klar geworden, zumal die Veranstalter sich nicht um die Beschwerden der Bevölkerung gekümmert haben.

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Beteiligungsprozess zu Verkehrsprojekten im Hamburger Süden beginnt

Wilhelmsburger Reichsstrasse (Quelle: IBA Hamburg GmbH /Falcon Crest Air)Am 15. Juni 2009 beginnt der von Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk angekündigte Beteiligungsprozess zu den aktuellen Verkehrsprojekten im Hamburger Süden. Das hat heute die Senatspressestelle erklärt.

Auf zwei öffentlichen Veranstaltungen im Februar und April diesen Jahres hat sich die Senatorin im Bürgerhaus Wilhelmsburg den Fragen der Bürgerinnen und Bürger gestellt.

Im Mittelpunkt standen die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße auf die Bahntrasse, der Bau einer Hafenquerspange sowie eine verkehrliche Konzeption für die Hamburger Elbinsel. Auf der Veranstaltung Ende April kündigte Anja Hajduk an, dass der Dialog zukünftig in einen kooperativen Beteiligungsprozess überführt werden soll. Die unterschiedlichen Interessen in einen solchen Prozess zu berücksichtigen und gleichzeitig einen für alle Beteiligten konstruktiven Austausch zu gewährleisten bezeichnet die Senatorin als “Herausforderung”. Sie sei aber überzeugt, dass von einem solchen Dialog alle profitieren können.

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Hajduk kommt am 21 April mit den Hafenquerspangenplänen nach Wilhelmsburg

Wachsen mit Fehlsicht?

Wachsen mit Fehlsicht?

Die Planungen zur Hafenquerspange und einer Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße an die Bahntrasse werden in Wilhelmsburg kontovers diskutiert.

Bereits im Februar hatte Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk dort die Planungen zur Verlagerung der Wilhelmsburger Reichsstraße diskutiert und dabei zugesagt, die weiteren Fernstraßenplanungen im Hamburger Süden vor Ort vorzustellen, sobald die Ergebnisse der Projektstudie der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) zur Hafenquerspange vorliegen.

Nun liegt die Projektstudie zur Überprüfung der Trassenwahl der Hafenquerspange vor. Diese wird Senatorin Hajduk zusammen mit Fachexperten und Vertretern von Wilhelmsburger Interessengruppen in Wilhelmsburg vorstellen und diskutieren.

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Zoll verhindert Harley-Days auf den Elbinseln

Freihafen?

Freihafen?

Die Harley-Days werden nicht an den 50er-Schuppen auf dem Kleinen Grasbrook stattfinden. Der Grund: Im Freihafen kann kein Warenverkauf stattfinden. Was im Hafen jeder weiß, überrascht Veranstalter, Politiker und Journalisten gleichermaßen.

In den vergangenen Jahren hatten die Harley-Days in der Innenstadt und am Heiligengeistfeld stattgefunden. Das hat wegen des damit verbundenen Lärms allerdings zu einer erheblichen Anzahl von Beschwerden geführt. Dieser Umstand hatte zu heftigen Konflikten zwischen der Bezirkspolitik und dem Senat geführt. Der Senat wollte die Veranstaltung wegen der zahlungskräftigen Kundschaft die von weit her für ein solches Event anreisst unbedingt in Hamburg haben, wärend wir zwar keine Spielverderber sein wollten, jedoch unseren Funktion die Sorgen der Anwohner zu vertreten nachgekommen sind.

Deshalb wurd fieberhaft eine Ausweichfläche gesucht, und die wurde im Hafen gesehen, weil hier vermeidlich keine Bevölkerung wohnt, die gestört werden könnte.

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