Archiv nach Kategorien: Lärm - Seiten 2

Earth Hour in Hamburg: Der Letzte macht das Licht aus!

Kerze: Quelle: Bashar al-Ba'noon (Flickr)Auch wenn die grüne Senatorin Hajduk die Baugenehmigung für das gigantische Kohlekraftwerk in Altenwerder aus rechtlichen Gründen nicht mehr verhindern konnte, so war es doch ihr Koalitionspartner von der CDU, die für die kurz vor der Bürgerschaftswahl gemachten Zusagen an Vattenfall verantwortlich ist. Dabei wollte doch der als Umweltberater der selbsternannten Klimakanzlerin Merkel avancierte Bürgermeister als Saubermann dastehen.

Nachdem die GAL sich nicht von ihrem für die CO2-Schleuder verantwortlichen Partner lossagen will und die “grüne” Senatorin jetzt sogar neue Autobahnen und Schnellstraßen plant, startet der Senat nun die nächste Stufe der Klimarettungsaktionen: Verdunkelungsalarm!

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Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg: Trickreiche Hajduk ohne Weitsicht

Wilhelmsburger Reichsstrasse (Quelle: IBA Hamburg GmbH /Falcon Crest Air)Der Verein “Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg” hat heute in einer Pressemitteilung die Bausenatorin Hajduk wegen der am Mittwoch bekant gegebenen Pläne zur Hafenquerspange scharf angegriffen.

Hajduk plant, wie ich hier berichtet habe, die vieldiskutierte Hafenquerspange im Süden über die Insel Wilhelmsburg zu führen. Bisher war eine Trasse im Norden favorisiert worden, die den Köhlbrand und den Spreehafen kreuzen sollte.

Ich veröffentliche den Text hier im Wortlaut:

Autobahn-Planungen mit Tricks, aber nicht mit Weitsicht.

Senatorin Hajduk hat zwei große Autobahnprojekte durch Wilhelmsburg angekündigt:

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Die BSU legt die Planung für eine neue Hafenquerspange auf den Tisch

Hamburger Morgenpost

Hamburger Morgenpost

Eines kann man der Senatorin Hajduk nicht vorwerfen: Das sie langsam ist. Im Eiltempo hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt eine neue Hafenquerspangenplanung auf den Tisch gelegt. Dieses mal soll die Autobahn zwischen der A7 und der A1 im Süden verlaufen. Die Planung nimmt einiges von der Kritik aus Wilhelmsburg auf, wird aber dennoch für Diskussionsstoff sorgen.

Nachdem ein Gutachten ergeben hatte, das die Nordtrasse neben der Köhlbrandbrücke mit 1,2 Millarden Euro zu teuer gekommen wäre, suchte man nach anderen Lösungen. Vor zwei Wochen kam die Senatorin ins Bürgerhaus und versprach unter dem Eindruck des großen Bürgerinteresses, die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße nicht mehr isoliert betrachten zu wollen.

Der jetzt auf dem Tisch liegende Plan nimmt zwei Kritikpunkte aus Wilhelmsburg auf:

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Sternstunde für Wilhelmsburg: Bürger zwingen Hajduk in die Knie

Randvolles Bürgerhaus

Randvolles Bürgerhaus

“Ich hier gelernt, das wir dieses Thema nicht isoliert betrachten können. Geben Sie mir etwas Zeit, ich komme wieder.” So hatte Senatorin Anja Hajduk sich den Abend wohl nicht vorgestellt.  Schließlich kam Sie mit einigen Versprechen im Gepäck in das Bürgerhaus Wilhelmsburg, um die Wogen um die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße zu glätten. Doch am Ende musste Sie noch ein Versprechen drauflegen: Es wird ein umfassendere Planung für die Elbinseln geben in das die Frage der Verlegung der Reichsstraße eingebettet wird.

Das mehr als sechshundert Wilhelmsburger ins Bürgerhaus gekommen waren, dürfte die grüne Senatorin überrascht haben. Mit so viel Publikum wird sie nicht gerechnet haben. Um alle Interessierten zu fassen mussten der große und der kleine Saal gemeinsam genutzt werden. Dennoch blieb die Veranstaltung geordnet und diszipliniert. Durch eine kluge Moderation kam ein erster Austausch von Argumenten zustande.

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Wie schützen wir die Wohngebiete vor “24/7″?

Eurogate Terminal

Eurogate Terminal

Die Logistik-Initiative Hamburg bejubelt heute in einer Presseerklärung die Erweiterung der Öffnungszeiten für die Abfertigung von Lkw am Container Terminal der Eurogate Gruppe. Wie die Wohnstandorte vor dem nächtlichen LKW-Verkehr und ihren Lärm geschützt werden sollen bleibt aber unklar.

Mit der Erweiterung der Abfertigungszeiten sei ein weiterer Schritt auf dem von der Logistik-Initiative Hamburg initiierten Weg zum „Port 24/7“ gemacht. Mit dem Projekt sollen schon bald im gesamten Hamburger Hafen an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr Waren abgefertigt werden. Bei Eurogate ist das jetzt von Montag 4.00 Uhr bis Samstag 12.30 Uhr möglich.

Das Terminal von Eurogate liegt zwar in Waltershof, und ist über die Autobahn gut an das Verkehrsnetz angeschlossen, doch dürfte dieser Trend sich in Zukunft gerade in den lärmempfindlichen Nachtstunden negativ auf unsere Stadtteile auswirken.

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SPD und GAL fordern eine Verkehrskonferenz für die Elbinseln

Wilhelmsburger Reichsstraße

Wilhelmsburger Reichsstraße

Die Koalition aus SPD und GAL fordern eine Verkehrskonferenz für die Elbinseln. Ein entsprechender Antrag wurde jetzt in den Regionalausschuss eingebracht. Sie schließen sich damit den in die gleiche Richtung erhobenen Forderungen des IBA/igs Beteiligungsgremiums und anderer Akteure an.

Wilhelmsburg, die Veddel und der Kleine Grasbrook liegen zwischen Deutschlands größten Hafen und den westlichsten Querungen der Elbe in einem Kreuzungsbereich zahlreicher Verkehrsströme. Neben der Umfuhr und den notwendigen Hinterlandanbindungen des Hafens treffen hier Fern- und Pendelverkehr, Personen- und Frachttransport, Straßen- und Schienenverkehr aufeinander.

Seit vielen Jahren wird über die Verbesserung der Verkehrssituation diskutiert. Dabei meldet sich berechtigterweise auch die Wohnbevölkerung immer wieder zu Wort, dessen Interessen in einem angemessenen Ausgleich zu berücksichtigen sind.
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Hafenbahn und Autobahn: Da kommt was auf uns zu

"Ludmilla" Diesellokomotive (Quelle: Wikipedianutzer Thomas94)

"Ludmilla" Diesellokomotive

Die Elbinsulaner die heute das Hamburger Abendblatt und die Harburger Rundschau gelesen haben können es sich zusammenreimen: Es kommt mehr Verkehr auf uns zu. Das ist zwar nicht neu, doch es wurde wieder ein Stückchen an der Schraube gedreht.

So sind die Pläne für eine Süderelbquerung der Hafenbahn in Bewegung geraten. Unter dem Titel “Definitiv keine neue Eisenbahnbrücke” meldet die Harburger Rundschau das Gegenteil. Doch die Brücke soll weiter westlich als Klappbrücke ausgeführt werden, damit die Harburger Seehäfen nicht vom Seeverkehr abgeschnitten werden.

Kenner der Diskussion wissen allerdings auch, das die von Altenwerder kommende Hafenbahn mit einem sogenannten “Überwerfungsbauwerk” über die Hauptbahntrasse in der Mitte Wilhelmsburgs herübergeführt werden soll. Denn am Ende der gemeinsamen Trasse sollen die Güterzüge hinter den Elbbrücken nach rechts abbiegen. Ohne das “Überwerfungsbauwerk” wären sie aber auf der “linken” Spur eingefädelt.

“Überwerfungsbauwerk” steht hier für eine Brücke. Sie muss oberhalb des Bahnprofiles, also in einiger Höhe die Hauptstrecke kreuzen. Es steht zu befürchten, das diese Konstruktion für eine weithin hörbare zusätzliche Lärmquelle in Wilhelmsburg wird.

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Finanziert das Konjunkturprogramm die Hafenquerspange?

Kräne im Hafen

Kräne im Hafen

Eine Frage, die sich bei den plötzlichen Plänen zur Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße oder der Hafenquerspange immer wieder stellt, ist die nach der Finanzierung. Die anderen Bundesländer wollen auch ihren Teil vom Kuchen des Verkehrsetats des Bundes. Die Gelder sind im Bundesverkehrswegeplan über Jahre im Voraus versprochen. Woher kommt der Optimismus der Senatsparteien, das aus Berlin dennoch Geld an die Elbe fließt?

Eine Antwort könnte die heutige Meldung des NDR sein: Hamburg profitiert vom Konjunkturprogramm.
Wie NDR 90,3 am Sonnabend berichtete, kommen der Hansestadt vor allem Mittel aus dem Investitionsprogramm “Verkehr” zugute. Für die Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen stehen in den kommenden beiden Jahren jeweils eine Milliarde Euro zur Verfügung.

Hamburg erhält laut NDR 90,3 zum Beispiel zwei Millionen Euro, um die Bundesfernstraßen auf dem Gebiet der Hansestadt instand zu setzen. Das sei vor allem deshalb notwendig, weil in den vergangenen Jahren bundesweit wichtige Neubauvorhaben und Autobahnerweiterungen auf Kosten der Reparaturen finanziert worden seien. Außerdem sollen mehr Mittel in den Ausbau des Güter-Umschlagbahnhofs Hamburg-Billwerder fließen.

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Hamburg hat einen strategischen Lärmaktionsplan beschlossen

Larmschutz muss sein!

Ein 12-Punkte Programm ist das Herzstück des vom Senat verabschiedeten “strategischen Lärmaktionsplanes”. Doch nun muss noch sehr viel Arbeit in den Bezirken geleistet werden, denn der Lärmaktionsplan gibt im Wesentlichen allgemeine Handlungsempfehlungen. Konkrete Maßnahmen sollen vor Ort festgelegt werden.

Die EU hat eine Lärmschutzrichtline erlassen,  nach der sind die Mitgliedsstaaten verpflichtet sind, den Lärm von Hauptlärmquellen in Ballungsräumen kartieren und Maßnahmen zur Lärmminderung unter Beteiligung der Öffentlichkeit zu erarbeiten sowie anschließend in Aktionsplänen zusammenzufassen. Dieser Verpflichtung ist der Senat nun ein Stück weit nachgekommen.

Die Umweltsenatorin erkennt in einer Pressemitteilung an, das  “Lärm eines der unmittelbarsten Umweltprobleme ist”. Nach der gestrigen Senatsbefassung wird der Plan über das Bundesumweltministerium an die EU-Kommission weitergeleitet.

Der „Strategische Lärmaktionsplan“ ist die erste Planungsstufe zur konkreten Lärmminderung in Hamburg. Er betrachtet die Probleme auf ganz Hamburg bezogen. Im zweiten Schritt folgen im nächsten Jahr die Bezirke, die auf seiner Grundlage ihre besonders betroffenen Bereiche identifizieren und Maßnahmen zur Lärmminderung erarbeiten sollen.

Alle vorgeschlagenen Maßnahmenpakte stehen unter dem Vorbehalt einer fachlichen und rechtlichen Prüfung. Die nötigen Mittel zur Erarbeitung dieser Handlungskonzepte werden durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt bereitgestellt. Sie koordiniert auch die im nächsten Jahr anlaufende Lärmaktionsplanung in den Bezirken.

Die Zwölf Punkte des Planes sehen so aus:

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Verlegung der Reichsstraße war Thema im IBA-IGS Bürgerbeteiligungsgremium

Im Bürgerbeteiligungsgremium der IBA-IGS wurden gestern Abend die Pläne zur Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße durch den Staatsrat Dr. Stephan-Hugo Winters aus der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) vorgestellt. Der Vortrag stieß auf starkes Publikumsinteresse.

Der Sitzungssaal im Bürgerhaus platzte aus allen Nähten. Normalerweise verirrt sich nur wenig Publikum zu diesem stets öffentlich tagenden Gremium.

In der vorhergehenden Sitzung war bekannt geworden, das die Verlegung der Reichsstraße als Autobahn an die Bahnstrecke jetzt in der konkreten Planung sei. Das Gremium hatte daraufhin die BSU gebeten, zu den Planungen Stellung zu nehmen.
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