
Abriss von Strom- und Hafenbau (aus Wikipedia)
Spötter meinten schon immer, das Amt für Strom- und Hafenbau sei der “achte Bezirk” der Hansestadt. Nach der Umwandlung zur Hamburg Port Authority (HPA) ist das Problem noch schlimmer geworden: Die HPA ist außer Rand und Band.
Nicht nur, das die HPA nach der Bezirksverwaltungsreform ihre Bauvorhaben jetzt selbst beantragen und genehmigen kann. Vorher wurden die Genehmigungen durch die Bauabteilung des Bezirksamtes erteilt, ein Prozess an dem noch demokratisch gewählte Volksvertreter beteiligt waren.
Offenbar weiß auch die Senatsebene nicht mehr, was in ihrem ehemaligen Amt vorgeht.
Heute meldete der NDR auf seiner Webseite, das der zuständige Wirtschaftssenator Gedaschko nicht informiert ist, was bei HPA so geschieht:
Die Wirtschaftsbehörde habe oft keine Kenntnis darüber, wie die Bauarbeiten vorankommen, wo es Probleme gibt und ob sich die Finanzierung halten lässt.
Dabei ist die HPA bereits in der jüngeren Vergangenheit mit sehr eigenwilligen Maßnahmen aufgefallen.
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Radweg zum Elbtunnel
Der Radweg vom St.-Pauli-Elbtunnel in das Reiherstiegviertel ist ein lang gehegter Wunsch vieler Wilhelmsburger und Veddeler. Derzeitig ist die Strecke in einem schauerlichen Zustand. Das soll sich ändern.
Seit Jahren fordert die Politik in Hamburg eine Änderung des jetzigen Zustandes. Im Ortsausschuss Veddel-Rothenburgsort gab es im September 2003 einen Vorstoß zu diesem Thema, nach dem uns entsprechende Planungen vorgelegt worden sind.
Fünf Jahre später ist von dem Ausbau der Strecke immer noch nichts zu sehen.
Immerhin gibt es ein neues Papier, nämlich die Antwort des Senates auf eine kleine Anfrage in der Bürgerschaft. Demnach sei die “Vorplanung” im September 2007 abgeschlossenen worden. Derzeit finde die Entwurfs- und Genehmigungsplanung durch die Hamburg Port Authority statt. Die Ergebnisse sollen im November 2008 präsentiert, die endgültigen Baukosten ermittelt und die Ausschreibung durchgeführt werden.
Da es sich um eine Planung im Hafengebiet handelt, ist eine Beteiligung der politischen Gremien nicht vorgesehen.
Der Baubeginn im Bereich „Argentinienbrücke“ soll im Jahr 2009 erfolgen. Es ist geplant, die gesamten Bauarbeiten im Jahr 2010 abzuschließen.
Wir sind jetzt mal gespannt, wie sich die Angelegenheit entwickelt, und denken mal nicht darüber nach, wie sich ein Senat, der fast eine Dekade für den Bau eines Radweges benötigt die Wilhelmsburger Reichsstraße oder die Universität verlegen will.
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