
Mengepark (Quelle: Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V.)
Die Internationale Gartenschau (igs) gerät unter Druck. Die Ankündigung über 2.000 Bäume in Wilhelmsburg für die Herrichtung des Gartenschaugeländes fällen zu wollen, stößt auf erhebliche Kritik im Stadtteil. Das es für die Gestaltung eines Parks notwendig ist an einer Stelle Bäume zu fällen, und an anderer Stelle neue anzupflanzen ist wohl unbestritten. Aber welches ist dabei das richtige Maß?
Mit dieser Frage beschäftigt sich der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel in seiner morgigen Sitzung um 18:00 Uhr im Rathaus Wilhelmsburg. Für die Sitzung wurden zwei Vertreter der igs eingeladen.
Besonders augenscheinlich wird das Problem derzeit am Bürgerhaus Wilhelmsburg. Für den dort geplanten See mussten dort sämtliche Bäume gefällt werden. Dafür ist in diesem Fall aber nicht die igs verantwortlich, sondern der “Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG)”. Das optische Ergebnis ist aber das gleiche: Das Bild der gerodeten Fläche schockiert.
Der Geschäftsführer der igs, Heiner Baumgarten warb in der Harburger Rundschau um Nachsicht für die Fällaktion: “Hier entsteht keine bloße Blümchenschau, sondern ein hochwertiger Park mit Schwimmbad und Sporthallen, neuen Wasserstraßen, beleuchteten Wegen, gehobener Gastronomie und Kiosken für den kleinen Hunger unterwegs.”
Der “Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg” hat dagegen am Sonntag eine Pressemitteilung zu dem Thema verschickt, die ich hier wiedergebe:
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