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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Veddel</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>Eine gute L&#246;sung f&#252;r das Spielhaus Veddel ist auf dem Weg</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/eine-gute-losung-fur-das-spielhaus-veddel-ist-auf-dem-weg/" title="Eine gute Lösung für das Spielhaus Veddel ist auf dem Weg"></a>Das Spielhaus Veddel musste nach dem Sommer aus seinem angestammten Geb&#228;ude ausziehen, weil sich nach einem Wassereinbruch Schimmel gebildet hatte. Vorl&#228;ufig ging der Betrieb notd&#252;rftig in der Schule Slomanstieg weiter. Bis es zu einem Neubau kommt, wird mit Hochdruck eine &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/eine-gute-losung-fur-das-spielhaus-veddel-ist-auf-dem-weg/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/eine-gute-losung-fur-das-spielhaus-veddel-ist-auf-dem-weg/" title="Eine gute Lösung für das Spielhaus Veddel ist auf dem Weg"></a><div id="attachment_2975" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/platz_fuer_spielhaus_container.jpg" rel="lightbox[2974]"><img class="size-thumbnail wp-image-2975" title="Platz f&#252;r Spielhaus Container ist in der Katenweide" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/platz_fuer_spielhaus_container-150x150.jpg" alt="Platz f&#252;r Spielhaus Container ist in der Katenweide" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Platz f&#252;r Spielhaus Container ist in der Katenweide</p></div>
<p><strong>Das Spielhaus Veddel musste nach dem Sommer aus seinem angestammten Geb&#228;ude ausziehen, weil sich nach einem Wassereinbruch Schimmel gebildet hatte. Vorl&#228;ufig ging der Betrieb notd&#252;rftig in der Schule Slomanstieg weiter. Bis es zu einem Neubau kommt, wird mit Hochdruck eine L&#246;sung f&#252;r eine Wiederaufnahme des vollen Betriebes gesucht. Und die kommt bald.</strong></p>
<p>Angedacht ist das Spielhaus f&#252;r wenige Jahre in Containern unterzubringen. Diese sollen unmittelbar vor dem bisherigen Haus in der Katenweide aufgestellt werden. Leider sind bis zu einer bezugsfertigen Unterkunft einige H&#252;rden zu &#252;berspringen. Die Baugenehmigung ist mittlerweile erteilt. Derzeit werden Angebote eingeholt. Schlie&#223;lich wird parallel gepr&#252;ft, ob bessere und g&#252;nstigere M&#246;glichkeiten bestehen. Schlie&#223;lich sind die Container nicht ganz billig, und im Jugendhilfeetat kneift es an jeder Ecke.</p>
<p>In diesem Zuge wurde auch bei der Immanuelkirche angefragt, ob der Gemeindesaal f&#252;r das Spielhaus genutzt werden k&#246;nne. Andernorts ist die Kirche, die ebenfalls unter Geldsorgen leidet, froh durch eine Fremdvermietung zus&#228;tzliches Geld einnehmen zu k&#246;nnen. So gastiert in Hamm seit Jahren das <a href="http://www.hoftheater.de/" target="_blank">Kleine Hoftheather</a> in einem ehemaligen Gemeindesaal. Nebenbei bemerkt, eine Einrichtung dessen Programm das Hinschauen lohnt. Theoretisch w&#228;re also beiden Seiten gedient, wenn das Spielhaus gleich neben der Immanuelkirche unterkommen k&#246;nnte.</p>
<p><span id="more-2974"></span></p>
<p>Der Kirchenvorstand auf der Veddel hat aber festgestellt, das der Gemeindesaal als Unterkunft des Spielhauses leider nicht in Frage kommt. Einerseits besitzt er nicht die erforderliche Ausstattung, andererseits wird er auch f&#252;r zahlreiche Veranstaltungen und Aktivit&#228;ten der Gemeinde genutzt. Au&#223;erdem werden hier die Lebensmittel der Tafel ausgegeben.</p>
<p>Und so wird es wohl sehr bald zu einer Auftragserteilung f&#252;r die Containerl&#246;sung kommen. Denn von Johannes Kahrs, dem Vorsitzenden des Jugenhilfeausschusses &#252;ber die Mitarbeiter des Jugendamtes im Bezirksamt Hamburg-Mitte bis zu Jini Holl&#228;nder, unser Spielhauschefin auf  auf der Veddel ist man sich der Dringlichkeit der Situation bewusst. &#8220;Ich habe die Spielh&#228;user zehn Jahre lang erhalten, und ich werde auch jetzt keines zumachen, auch nicht auf der Veddel.&#8221; So lautet die klare Ansage von Johannes Kahrs.</p>
<p>Langfristig soll das Spielhaus zusammen mit dem Seniorentreff in ein &#8220;Haus der Begegnung&#8221; umziehen. Das dieses kommen soll ist grunds&#228;tzlich entschieden, aber bis zur Fertigstellung wird es noch einige Jahre dauern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#220;ber den D&#228;chern der Peute: Lokaltermin im Kampf f&#252;r den Erhalt der denkmalgesch&#252;tzten GEG-Fabrik</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/uber-den-dachern-der-peute-lokaltermin-im-kampf-fur-den-erhalt-der-denkmalgeschutzten-geg-fabrik/" title="Über den Dächern der Peute: Lokaltermin im Kampf für den Erhalt der denkmalgeschützten GEG-Fabrik"></a>Im Ringen mit der Hamburg Port Authority (HPA) um den Erhalt der mittlerweile vorl&#228;ufig unter Denkmalschutz gestellten Peute-Fabrik werden viele Verb&#252;ndete ben&#246;tigt. Gestern kam Gabi Dobusch, Sprecherin f&#252;r Kultur der SPD B&#252;rgerschaftsfraktion zu einem Besichtigungstermin, der uns bis auf das &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/uber-den-dachern-der-peute-lokaltermin-im-kampf-fur-den-erhalt-der-denkmalgeschutzten-geg-fabrik/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/uber-den-dachern-der-peute-lokaltermin-im-kampf-fur-den-erhalt-der-denkmalgeschutzten-geg-fabrik/" title="Über den Dächern der Peute: Lokaltermin im Kampf für den Erhalt der denkmalgeschützten GEG-Fabrik"></a><div id="attachment_2969" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/dobusch_luebke_peute.jpg" rel="lightbox[2968]"><img class="size-thumbnail wp-image-2969" title="Ganz oben auf der Peute mit Gabi Dobusch" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/dobusch_luebke_peute-150x150.jpg" alt="Ganz oben auf der Peute mit Gabi Dobusch" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz oben auf der Peute mit Gabi Dobusch</p></div>
<p><strong>Im Ringen mit der Hamburg Port Authority (HPA) um den Erhalt der mittlerweile vorl&#228;ufig unter Denkmalschutz gestellten Peute-Fabrik werden viele Verb&#252;ndete ben&#246;tigt. Gestern kam <a href="http://www.gabi-dobusch.de/" target="_blank">Gabi Dobusch</a>, Sprecherin f&#252;r Kultur der SPD B&#252;rgerschaftsfraktion zu einem Besichtigungstermin, der uns bis auf das Dach der Fabrik f&#252;hrte.</strong></p>
<p>Sie brachte die Nachricht mit, das inzwischen Konsens bestehe, das die gro&#223;en Geb&#228;ude stehen bleiben sollen.  Allerdings sei weder &#252;ber die Nutzung noch &#252;ber den Verbleib der angesiedelten Unternehmen entschieden. Die HPA wolle den Komplex grundsanieren. Das bedeutet Bauarbeiten, die zwei Jahre andauern w&#252;rden. Und das bedeutet das aus der zahlreichen Mieter an diesem Standort.</p>
<p>Einige Firmen werden sicher neue Fl&#228;chen finden, aber f&#252;r Andere wird es sehr eng. Da ist zum Beispiel ein Tonstudio, das immerhin schon EMI, Sony Music und die Fantastischen Vier zu seinen Kunden z&#228;hlte, und das sich speziell diese R&#228;ume akustisch ausgemessen und passgenau eingerichtet hat.</p>
<p><span id="more-2968"></span></p>
<p>Mit den Kulturthemen Denkmalschutz und Kreativwirtschaft im Gep&#228;ck  fuhr Gabi zur&#252;ck in die Innenstadt, wo Sie das Thema weiter bewegen wird.</p>
<p>Auch in der Bezirksversammlung werden wir aktiv: Die SPD-Fraktion hat einen Antrag eingebracht. Darin fordern wir in zwei klaren aber knappen Punkten:</p>
<blockquote><p>Bezirksversammlung m&#246;ge daher beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Die Bezirksversammlung fordert den Erhalt der ehemaligen Geb&#228;ude der GEG in der Peutestra&#223;e 24 bis 34. Das Gesamtensemble mit den Nebengeb&#228;uden ist dauerhaft unter Denkmalschutz zu stellen.</li>
<li>Die Wirtschaftsf&#246;rderung des Bezirkes wird gebeten die Ma&#223;nahmen zu bef&#246;rdern, die f&#252;r den Erhalt der derzeit in den Geb&#228;uden untergebrachten Unternehmen notwendig sind.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Mit bei dem Termin waren &#252;brigens Journalisten von Hamburg 1 und vom Hamburger Abendblatt. Der Fernsehsender hat sich bei der HPA noch einmal nach dem Stand erkundigt, und dort war man noch nicht so weit. Deshalb berichte Hamburg 1 von der <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Verwirrung_um_Elbinsel_Peute-10521.html" target="_blank">Verwirrung auf der Peute</a>. Der Bericht vom Matthias Rebaschus im Hamburger Abendblatt titelt: &#8220;<a href="mobil.abendblatt.de/hamburg/article2162629/SPD-will-Peute-Ensemble-erhalten.html" target="_blank">SPD will Peute-Ensemble erhalten</a>&#8220;</p>
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		<title>Hamburg Port Authority auf der Peute: R&#252;cksichtsloser Kahlschlag denkmalw&#252;rdiger Baukultur</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 21:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/14/hamburg-port-authority-auf-der-peute-rucksichtsloser-kahlschlag-denkmalwurdiger-baukultur/" title="Hamburg Port Authority auf der Peute: Rücksichtsloser Kahlschlag denkmalwürdiger Baukultur"></a>Das Jahr h&#228;tte viel sch&#246;ner beginnen k&#246;nnen, als mit dem Auferstehen der alten Erkenntnis des Kunsthallendirektors Lichtwark das Hamburg eine &#8220;freie und Abrissstadt&#8221; sei. F&#252;r Viele, auch f&#252;r mich vollkommen &#252;berraschend, und , wie man h&#246;rt f&#252;r das Denkmalschutzamt viel &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/14/hamburg-port-authority-auf-der-peute-rucksichtsloser-kahlschlag-denkmalwurdiger-baukultur/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/14/hamburg-port-authority-auf-der-peute-rucksichtsloser-kahlschlag-denkmalwurdiger-baukultur/" title="Hamburg Port Authority auf der Peute: Rücksichtsloser Kahlschlag denkmalwürdiger Baukultur"></a><div id="attachment_2941" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/HPA_reisst_Peute_ab.jpg" rel="lightbox[2932]"><img class="size-thumbnail wp-image-2941" title="Von der HPA entsandte Abrissbagger machen kurzen Prozess" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/HPA_reisst_Peute_ab-150x150.jpg" alt="Von der HPA entsandte Abrissbagger machen kurzen Prozess" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Von der HPA entsandte Abrissbagger machen kurzen Prozess</p></div>
<p><strong>Das Jahr h&#228;tte viel sch&#246;ner beginnen k&#246;nnen, als mit dem Auferstehen der alten Erkenntnis des Kunsthallendirektors Lichtwark das Hamburg eine &#8220;freie und Abrissstadt&#8221; sei. F&#252;r Viele, auch f&#252;r mich vollkommen &#252;berraschend, und , wie man h&#246;rt f&#252;r das Denkmalschutzamt viel zu schnell, hat die Hamburg Port Authority (HPA) auf der Peute ihr altbekanntes Gesicht gezeigt und mit dem Abriss des historischen Fabrik- und Lagerkomplexes der GEG, der &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Feinkaufs-Gesellschaft_Deutscher_Consumvereine" target="_blank">Gro&#223;einkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine</a>&#8221; begonnen.</strong></p>
<p>Dieser Geb&#228;udekomplex ist sowohl aus architektonischer Sicht als auch wegen seiner Rolle f&#252;r die Geschichte der Stadt Hamburg und der Arbeitergeschichte bedeutend. Das Denkmalschutzamt schreibt von „wuchtigen Pfeilerfassaden&#8221; und &#8220;kubischen Bauk&#246;rpern mit monumentaler Wirkung“. Auf der Peute gibt es drei gro&#223;e Backsteingeb&#228;ude aus der Schumacher-&#196;ra mit zahlreichen Nebengeb&#228;uden. Zwei davon sind im Besitz der Stadt, das dritte wird von einer privaten Gesellschaft als Gewerbezentrum liebevoll gepflegt, und rentabel an zahlreiche Firmen vermietet.</p>
<p>Kurz nach Neujahr, zu einer Zeit wo sich noch nicht Alle von den Feiertagen erholt haben, und noch Mancher im Urlaub weilt, r&#252;ckten die von der HPA ausgesandten Abrissbagger dem Fl&#252;gelbau der &#8220;Chemischen Fabrik&#8221; zu Leibe und machten ihn dem Erdboden gleich.</p>
<p><span id="more-2932"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie ich h&#246;re ohne die &#252;blichen Vorkehrungen des Denkmalschutzes. Da dieses Nebengeb&#228;ude zur gleichen Zeit wie das Hauptgeb&#228;ude entstand, h&#228;tten hier zahlreiche Dinge und Material geborgen werden k&#246;nnen, die man f&#252;r eine denkmalgerechte Sanierung des Hauptgeb&#228;udes h&#228;tte verwenden k&#246;nnen. Aus und vorbei!</p>
<p>Das die HPA, die in der Vergangenheit oft als &#8220;demokratiefreie Zone&#8221; und &#8220;achter Bezirk&#8221; tituliert wurde, die Abrissarbeiten ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt durchf&#252;hrt ist nach Ansicht mancher Kenner der Verwaltung kein Zufall, sondern planvolles und b&#246;swilliges Vorgehen, um die Arbeiten ungehindert durchf&#252;hren zu k&#246;nnen. Das die HPA in der Vergangenheit oft sehr eigenwillige Entscheidungen getroffen hat, konnte man bereits 2008 auf diesem Blog in dem Artikel <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/20/die-hamburg-port-authority-ist-ausser-kontrolle/">&#8220;Die Hamburg Port Authority ist au&#223;er Kontrolle&#8221;</a> nachlesen. Unvergessen sind das von der Polizei vorl&#228;ufig gestoppte &#8220;Kettens&#228;genmassaker&#8221; an der Wassertreppe 51 und der sinnlose Abriss des <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/05/29/die-hamburg-port-authority-reisst-die-historische-veddel-ab/">historischen Ballsaales auf der Veddel</a>.</p>
<p>In den letzten Jahren hatte sich mein Bild von der HPA erheblich aufgehellt. Dort wollte man schlie&#223;lich nicht mehr der Pr&#252;gelknabe sein &#252;ber den Alle herziehen. Die HPA startete eine Charme-Offensive. Gerade zum Thema &#8220;Veddeler Norden&#8221; und die Frage wie die schweren und lauten LKW am besten von den Wohnh&#228;usern der Veddel weg gef&#252;hrt werden gab es erhebliche Ann&#228;herungen. So wirkt der Abriss auf der Peute und der Plan dort ein Logistikgebiet zu errichten wie der R&#252;ckfall in die alten Zeiten mit klaren Feindbildern. Das Ende von &#8220;Glasnost&#8221;</p>
<p>Doch was jetzt? Wie kann man in dieser Situation weiter agieren? Als erster Schritt muss es gelingen das Zerst&#246;rungswerk der HPA zu beenden. Das Denkmalschutzamt hat inzwischen reagiert, und die verbliebenen Geb&#228;ude mit der juristischen Notbremse des § 26 des Hamburgischen Denkmalschutzgesetzes vor dem unmittelbaren Abriss gesch&#252;tzt. In dem Paragraphen zum vorl&#228;ufigen Schutz hei&#223;t es:</p>
<blockquote><p>(1) Die zust&#228;ndige Beh&#246;rde ist in F&#228;llen einer Gefahr befugt, zur Sicherung der durch dieses Gesetz gesch&#252;tzten Interessen anzuordnen, dass Denkm&#228;ler im Sinne von § 2 als vorl&#228;ufig in die Denkmalliste eingetragen und dass bestimmte abgegrenzte Bezirke im Sinne von § 16 als vorl&#228;ufig zu Grabungsschutzgebieten erkl&#228;rt werden. Mit dem Erlass der Anordnung tritt f&#252;r die Dauer ihrer Wirksamkeit Denkmalschutz (§§ 8 bis 14), bei Grabungsschutzgebieten der Schutz nach § 16 ein.<br />
(2) Die Anordnung tritt au&#223;er Kraft, wenn die Unterschutzstellung nicht innerhalb von drei Monaten eingeleitet und nach weiteren sechs Monaten verf&#252;gt und festgesetzt worden ist. Bei Vorliegen wichtiger Gr&#252;nde k&#246;nnen diese Fristen um bis zu drei Monate verl&#228;ngert werden.</p></blockquote>
<p>Es ist schon ein bemerkenswerter Vorgang, das dieser Schutzmechanismus gegen&#252;ber einer der Hansestadt geh&#246;renden Anstalt &#246;ffentlichen Rechts angewendet werden muss. Im Sinne dieses Gesetzes stellt die HPA eine &#8220;Gefahr&#8221; dar. Wohl zu Recht. Innerhalb des n&#228;chsten halben Jahres muss die endg&#252;ltige Unterschutzstellung betrieben werden.</p>
<p>Mit einem Beschluss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte kann man weder eine Beh&#246;rde noch die HPA zwingen etwas zu tun oder zu unterlassen. Eine solche Wirkung k&#246;nnen wir nur f&#252;r das Bezirksamt erzielen. Aber unsere Meinungs&#228;u&#223;erung kann dem Denkmalschutzamt in seinem Bestreben um den Erhalt des Ensembles den R&#252;cken st&#228;rken. Deshalb bin ich froh, das die SPD-Fraktion einen entsprechenden von mir formulierten Antrag in die n&#228;chste Sitzung der Bezirksversammlung einbringen wird.</p>
<p>Allerdings gibt es eine L&#246;sung in Zeiten knapper Kassen nur dann, wenn man die Geb&#228;ude wirtschaftlich sinnvoll und rentabel nutzen kann. Das dies ohne weiteres m&#246;glich ist, sieht man in der Peutestra&#223;e 51-53. Bereits jetzt nutzen viele Firmen auch die Geb&#228;ude Peutestra&#223;e 24-32, die meisten w&#252;rden sicher gerne bleiben. Neben Werkst&#228;tten, Packbetrieben und Lagern haben sich auch Unternehmen aus dem Kreativbereich, Ton- und Filmstudios eingefunden.</p>
<p>Eine weitere M&#246;glichkeit ist das geplante gemeinsame Archiv der Hamburgischen Museen, den sogenannten Kulturspeicher hier unterzubringen. F&#252;r diese Nutzung sind die Geb&#228;ude bereits einige Zeit im Gespr&#228;ch. Die Diskussion um Kosten, Eignung und Erweiterungsfl&#228;chen l&#228;uft schon l&#228;nger als ein Jahr und ist noch nicht abgeschlossen.</p>
<p>Im Weiteren wird man nicht umhin kommen mit der HPA ins Gespr&#228;ch zu kommen. Einerseits muss man ber&#252;cksichtigen, das sie eine wichtige Aufgabe, n&#228;mlich die des Hafenmanagements und der Hafenentwicklung im Hamburger Hafen wahrnimmt. Andererseits wird man sie &#252;berzeugen m&#252;ssen, das dies nur gelingen kann wenn sie diese Aufgabe im Einvernehmen mit der umliegenden Stadtteilen wohnenden und von den Ma&#223;nahmen betroffenen Bev&#246;lkerung organisiert. Im Falle der Peute kann man n&#228;mlich ernsthaft fragen, warum dieses Industrie- und Gewerbegebiet noch zum Hafen geh&#246;rt. Neben der historischen Begr&#252;ndung muss man n&#228;mlich feststellen, das hier nur noch eine geringe hafentypische Nutzung stattfindet. Das Gebiet unterscheidet sich somit nicht von anderen Gewerbegebieten, wie das benachbart liegende Obergeorgswerder. Dort allerdings werden Baugenehmigungen von den Gremien der gew&#228;hlten Bezirksversammlung kontrolliert, die f&#252;r die Ber&#252;cksichtigung der B&#252;rgerinteressen sorgt. Die in der Nachbarschaft der Peute wohnenden Menschen werden aber in diesen Fragen wie B&#252;rger zweiter Klasse behandelt. Ihre Vertreter erhalten keine Informationen, ihre Interessen werden im normalen Verfahren nicht vertreten.</p>
<p>Zu kl&#228;ren wird auch die Frage sein, ob man an dieser Stelle wirklich Logistikbetriebe ansiedeln m&#246;chte. Im Augenblick ist das nicht zu empfehlen, weil dies unweigerlich zu erheblichen Verkehrsproblemen f&#252;hren w&#252;rde. So ist die Kreuzung Veddeler Br&#252;ckenstra&#223;e/Peutestra&#223;e bereits heute zu vielen Tageszeiten vollkommen &#252;berlastet, was fast regelm&#228;&#223;ig zu R&#252;ckstaus bis in das Wohngebiet der Veddel f&#252;hrt. Bedenklich ist auch, das die Peute &#246;stlich des Wohnquartieres der Veddel liegt, der Hafen aber westlich. Man organisiert mit einem schlechten Fl&#228;chenmanagement gerade erhebliche Verkehrs- und L&#228;rmprobleme herbei.</p>
<p>In Wilhelmsburg gibt es eine &#228;hnliche Situation mit einem Containerlager in der Jaffestra&#223;e. Die Bezirksversammlung hat gerade beschlossen, das hier in Zukunft gewohnt werden soll, weil das im Zentrum des Stadtteils liegende Gebiet von zahlreichen LKW durch die Wohngebiete angefahren werden muss. Es ist doch nicht einsehbar, das auf der Veddel eine Situation geschaffen wird, die wir woanders gerade zu heilen versuchen. Ohne ein &#252;berzeugendes Konzept der Anbindung und deren Umsetzung ist eine Ansiedlung von Betrieben mit einer hohen Rate von Ziel- und Quellverkehren h&#246;chst problematisch. Wobei nebenbei vermerkt die gr&#246;&#223;te Unf&#228;higkeit gerade wieder bei der HPA selbst erkennbar ist. Die die f&#252;r die Logistik begehrte Fl&#228;che erschlie&#223;ende Peutestra&#223;e hat n&#228;mlich derzeit ein Nadel&#246;hr: Die Peutebr&#252;cke ist wegen eines Schadens einseitig gesperrt, und der Verkehr muss mit einer Wechselampel &#252;ber die allein verbliebene Fahrspur geleitet werden. Anstatt den Schaden zu reparieren, hat HPA ein Schild aufgestellt: &#8220;Wegen Br&#252;ckensch&#228;den dauerhaft nur einseitig befahrbar.&#8221; Wie vertrauenerweckend!</p>
<p>Zu diesem Thema gibt es weitere Links:</p>
<p><strong>Eigene Bildergalerien:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/abriss-auf-der-peute/">Abriss des Geb&#228;udes Peutestra&#223;e 22</a></li>
<li><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/peute-untergangsbedrohte-industriekultur-der-geg/">Industriekomplex der GEG Peutestra&#223;e 24-32</a></li>
</ul>
<p><strong>Fernsehberichte:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Umstrittene_Abrissplaene-10312.html" target="_blank">&#8220;Hamburg1&#8243; vom 05.01.2012</a>(extern)</li>
<li><a href="http://www.rtlregional.de/player.php?id=18171" target="_blank">&#8220;RTLRegional&#8221; vom 06.01.2012</a>(extern)</li>
<li><a href="http://www.hamburg.1730sat1.de/aktuell-hh.html?&amp;tx_ttnews[backPid]=14&amp;tx_ttnews[tt_news]=84784" target="_blank">&#8220;Sat1 Regional&#8221; vom 10.01.2012</a>(extern)</li>
<li><a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Streit_um_Gebaeudeabriss_-10418.html" target="_blank">&#8220;Hamburg1&#8243; vom 11.01.2012</a>(extern)</li>
</ul>
<p><strong>Zeitungsartikel:</strong></p>
<ul>
<li>Berichte des &#8220;Hamburger Abenblattes&#8221; vom <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article2144235/Hafenbehoerde-will-historische-Veddeler-Fabrik-abreissen.html" target="_blank">02.01.2012</a> , <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article2145261/Ein-Stueck-Arbeitergeschichte-Hamburgs.html" target="_blank">03.01.2012</a> und <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article2146484/SPD-verlangt-Stopp-der-Abrissplaene-fuer-alte-Peute-Fabrik.html" target="_blank">04.01.2012</a> (extern)</li>
<li>Bericht des &#8220;<a href="http://www.elbe-wochenblatt.de/wilhelmsburg/lokales/alte-fabrik-auf-der-peute-abgerissen-d4995.html" target="_blank">Elbe Wochenblatt</a>&#8221; vom 11.01.2012 <a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2012_01_11_Wochenblatt_Peute_Abriss.jpg" rel="lightbox[2932]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2944" title="" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2012_01_11_Wochenblatt_Peute_Abriss-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></li>
<li>Bericht aus dem &#8220;<a href="http://www.neuerruf.de/" target="_blank">Neuen Ruf</a>&#8221; vom 14.01.2012<a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2012_01_14_Neuerruf_Peute_Abriss.jpg" rel="lightbox[2932]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2945" title="2012_01_14_Neuerruf_Peute_Abriss" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2012_01_14_Neuerruf_Peute_Abriss-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Nach 130 Jahren auf der Veddel: Unsere alte Dampferbr&#252;cke ist weg</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 22:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/23/nach-130-jahren-auf-der-veddel-unsere-alte-dampferbrucke-ist-weg/" title="Nach 130 Jahren auf der Veddel: Unsere alte Dampferbrücke ist weg"></a>Am Nordufer der Veddel d&#228;mmerte sie vor sich hin: Eine alte Zugangsbr&#252;cke zu einem l&#228;ngst abgebauten Anleger auf der Norderelbe. Mit dem Br&#252;ckenbuch l&#228;sst sich ihr Alter nachweisen: Die Stahlkonstruktion wurde vor etwa 130 Jahren mit Nieten zusammengef&#252;gt. Jetzt wurde &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/23/nach-130-jahren-auf-der-veddel-unsere-alte-dampferbrucke-ist-weg/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/23/nach-130-jahren-auf-der-veddel-unsere-alte-dampferbrucke-ist-weg/" title="Nach 130 Jahren auf der Veddel: Unsere alte Dampferbrücke ist weg"></a><p><div id="attachment_2921" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Dampferbruecke_am_Kran.jpg" rel="lightbox[2920]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Dampferbruecke_am_Kran-150x150.jpg" alt="Dampferbr&#252;cke am Kran" title="Dampferbr&#252;cke am Kran" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2921" /></a><p class="wp-caption-text">Dampferbr&#252;cke am Kran</p></div><strong>Am Nordufer der Veddel d&#228;mmerte sie vor sich hin: Eine alte Zugangsbr&#252;cke zu einem l&#228;ngst abgebauten Anleger auf der Norderelbe. Mit dem Br&#252;ckenbuch l&#228;sst sich ihr Alter nachweisen: Die Stahlkonstruktion wurde vor etwa 130 Jahren mit Nieten zusammengef&#252;gt. Jetzt wurde sie abtransportiert. Nach ihrer Restaurierung soll sie einem neuen Anleger im Magdeburger Hafen dienen.</strong></p>
<p>Am Montag erschien die Firma Taucher-Knoth mit einem Schwimmkran vor Ort. F&#252;r die Aktion musste auf eine g&#252;nstige Tiede gewartet werden, denn das Ger&#228;t passt nur bei Niedrigwasser unter der Freihafenbelbr&#252;cke hindurch. Mit insgesamt vier Leuten wurde die Arbeit angegangen. Der Stahlbogen wurde an vier Punkten aufgeh&#228;ngt und mit dem Kran relativ m&#252;helos abgehoben. Die notwendigen Vorarbeiten waren schon Wochen zuvor erledigt worden. Die Vegetation hatte sich der Br&#252;cke bem&#228;chtigt, mindestes zwei B&#228;ume waren gef&#228;llt worden. </p>
<p><span id="more-2920"></span></p>
<p>Zwei Arbeiter an Land und einer an Deck unterst&#252;tzten den Kranf&#252;hrer bei der Aufgabe die schwere Last sicher an Deck zu verstauen. Eine solche Aufgabe ist nicht ohne T&#252;cken. Kommt so eine Last erst einmal in Bewegung kann es unangenehm werden. Nicht nur das ein Aufprall auf das Ruderhaus erhebliche Besch&#228;digungen an Schiff und Last hervorrufen kann, es ist au&#223;erdem die Gefahr gegeben, das ein Deckarbeiter eingeklemmt und schwer verletzt wird.   </p>
<p>Doch unsere Veddeler Dampferbr&#252;cke machte keine Probleme. Der routinierte Kranf&#252;hrer bugsierte das gute St&#252;ck ohne Zwischenf&#228;lle auf das Kranschiff. Zur&#252;ck blieb ein Br&#252;ckenlager und ein einsamer Pfeiler am Ufer. Nach getaner Arbeit musste der Schwimmkran auf die n&#228;chste Ebbe warten, um wieder unter der Freihafenelbbr&#252;cke hindurch zu kommen.</p>
<p>Der Br&#252;ckenbogen war &#252;brigens von einem Sachverst&#228;ndigen auf ihren Zustand hin &#252;berpr&#252;ft worden. Die Stahlkonstruktion ist grunds&#228;tzlich intakt, obwohl an einigen Stellen der Zahn der Zeit Spuren hinterlassen hat. In den n&#228;chsten Tagen wird die Br&#252;cke zum Bremer Kai bei den 50er Schuppem gebracht, wo sie aupoliert werden soll. Dann wird man erst richtig feststellen k&#246;nnen, wie viel Aufwand f&#252;r die Instandsetzung wirklich n&#246;tig sein wird.  </p>
<p>Ein paar Bilder von der Aktion gibt es [<strong><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/ausheben-der-alten-dampferbrucke-am-21-11-2011/">hier</a></strong>]</p>
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		<title>Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutz&#252;bung</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 10:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmflut]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/" title="Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutzübung"></a>Nicht jedem ist klar, das wir auf der Veddel und Wilhelmsburg Inseln leben die von Sturmfluten gef&#228;hrdet werden. Obwohl wir ein gut ausgebautes Hochwasserschutzsystem haben kann es im Fall einer Sturmflut ganz schnell n&#246;tig sein auftretende Sch&#228;den am Deich zu &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/" title="Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutzübung"></a><p><div id="attachment_2903" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Deichwacht_Uebeung.jpg" rel="lightbox[2893]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Deichwacht_Uebeung-150x150.jpg" alt="Deichwacht bei der &#220;bung" title="Deichwacht bei der &#220;bung" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2903" /></a><p class="wp-caption-text">Deichwacht bei der &#220;bung</p></div><strong>Nicht jedem ist klar, das wir auf der Veddel und Wilhelmsburg Inseln leben die von Sturmfluten gef&#228;hrdet werden. Obwohl wir ein gut ausgebautes Hochwasserschutzsystem haben kann es im Fall einer Sturmflut ganz schnell n&#246;tig sein auftretende Sch&#228;den am Deich zu reparieren oder L&#246;cher zu stopfen. Um f&#252;r den Ernstfall gewappnet zu sein findet jedes Jahr im Herbst eine Katastrophenschutz&#252;bung statt. Als Bezirksabgeordnete haben Anja Keuchel, Michael Weinreich und ich bei der gestrigen &#220;bung die Deichwacht begleitet.</strong></p>
<p>Bei einer Deichverteidigungs&#252;bung tut man so als sei eine Sturmflut angek&#252;ndigt. M&#228;nner und Frauen der verschiedenen Zivilschutzorganisationen r&#252;cken in die f&#252;r sie bereitstehenden Bereitschaftsunterk&#252;nfte ein und melden sich beim Stab im Rathaus Wilhelmsburg an. Sie nennen das &#8220;einen Meldekopf&#8221; bilden. Ich habe gestern neben der Deichwacht Angeh&#246;rige des THW, der Bundeswehr, und der Feuerwehr und freiwillige Deichsch&#252;tzer gesehen. Au&#223;erdem waren zahlreiche Mitarbeiter des Bezirksamtes und einiger Beh&#246;rden dabei. Uwe Sommer, Chef der Deichwacht Wilhelmsburg, meldete 32 einsatzbereite Helfer beim Stab an. </p>
<p><span id="more-2893"></span></p>
<p>Dort wusste man noch nicht was genau kommt. Im Ernstfall patrouillieren die Deichv&#246;gte die Hochwasserschutzbauwerke und melden auftretende Sch&#228;den. Der Stab muss dann daf&#252;r sorgen, das Helfer und Material vor Ort geschafft werden um den Deich sichern zu k&#246;nnen. In dieser Nacht wurden alleine in Wilhelmsburg vier Schadstellen an den Stab gemeldet, die er innerhalb kurzer Zeit zu organisieren hatte. Diese Aufgabe ist nicht ohne T&#252;cken, denn es n&#252;tzt nichts, wenn die M&#228;nner am brechenden Deich ohne Material herumstehen, oder wenn umgekehrt die Sands&#228;cke herumliegen und niemand da ist der etwas mit ihnen anzufangen wei&#223;. Dabei muss die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen, unterschiedlich ausgestatteten Organisationen koordiniert werden. Auch gestern gab es wieder einige L&#252;cken bei der Organisation, aber dabei war nichts tragisches. Und um diese L&#252;cken zu erkennen wird ja schlie&#223;lich ge&#252;bt.</p>
<p>Bei der Deichwacht ging gegen 20:15 Uhr der Einsatzbefehl ein. Der im Stadtteil Kleiner Grasbrook liegende Deichkilometer 1 sollte heute die Einsatzstelle sein. Innerhalb weniger Minuten waren die M&#228;nner und Freuen mit dem Bus unterwegs in Richtung Harburger Chaussee, Anja, Michael und Ich waren zusammen mit einer Historikerin des Hamburg-Museums im Schlepptau. </p>
<p>An der Einsatzstelle angekommen gab es von der Deichaufsicht das erste Lob f&#252;r das schnelle Erscheinen. Da die Sands&#228;cke noch nicht eingetroffen waren sorgte die Deichwacht zun&#228;chst mit zwei Scheinwerfern und einem Generator f&#252;r eine Beleuchtung der Einsatzstelle. </p>
<p>Der LKW aus dem Sandsackdepot traf zehn Minuten nach der Deichwacht ein. Hier offenbarte sich die einzige Schw&#228;che an dieser Einsatzstelle f&#252;r den Abend. Da die Polizei nicht gen&#252;gend Leute in der Wache hatte, konnte sie an der &#220;bung nicht teilnehmen. Sie h&#228;tte die Einsatzstelle vom Verkehr auf der Harburger Chaussee absichern sollen. Die Deichwacht, die keine eigenen Fahrzeuge besitzt, erst recht keine mit Blaulicht, konnte dies nicht leisten. Als der LKW mit den Sands&#228;cken auf dem rechten Streifen der Harburger Chaussee anhielt, um seine Ladung abzuliefern gab es ein Hupkonzert eines ungeduldigen Autofahrers. Der wusste wohl nicht, das dies eine &#220;bung war die seiner Sicherheit diente. Auch ein vorbeikommender Radfahrer beklagte sich &#252;ber die Unterbrechung seiner Fahrt, und fragte ob ein Film gedreht w&#252;rde. Etwas sp&#228;ter wurde der Mangel von der Einsatzleitung erkannt, und zur Absicherung ein Fahrzeug des THW gerufen, das auch umgehend erschien. Da war die Deichwacht aber schon wieder am Aufr&#228;umen. </p>
<p>Den M&#228;nnern und Frauen der Deichwacht brauchte man nicht viel zu erkl&#228;ren. Eine kurze Einweisung in das Schadbild gen&#252;gte. Mit zun&#228;chst einer, sp&#228;ter zwei Ketten wurden die Sands&#228;cke von den bereitgestellten Paletten in Windeseile in eine Deichfu&#223;verst&#228;rkung verwandelt. Nachdem das Abladen der Sandsackpaletten zehn Minuten in Anspruch genommen hatte, wurde diese Aufgabe in zwanzig Minuten erledigt. Vom Einsatzbefehl bis zur Aufgabenvollendung war eine Stunde vergangen. Die &#220;bungsleiter vor Ort waren alle sehr zufrieden und sprachen davon wie &#8220;geschmeidig&#8221; das laufen w&#252;rde. Auch wir Laien hatten den Eindruck das der Einsatz der erfahrenen Helfer reibungslos funktionierte. Im Umgang mit Sands&#228;cken mach der Deichwacht keine professionelle Organisation etwas vor.</p>
<p>Nachdem die Deichverst&#228;rkung wieder abgebaut war wurden die Freiwilligen wieder in ihre Unterkunft an der Rotenh&#228;user Stra&#223;e gefahren, wo es um 22:00 Uhr eine leckere Erbsensuppe vom THW gab. Scheinbar hatte die Deichwacht einen zu guten Appetit, so das der Vorrat nicht f&#252;r alle reichte. Doch f&#252;r diesen Fall hat die Deichwacht mit einem kleinen Lager mit Bockw&#252;rsten vorgesorgt.</p>
<p>In der Nachbesprechung habe ich noch geh&#246;rt, das es an der Einsatzstelle der Bundeswehr noch eine Panne gegeben habe. Ausgerechnet dort wo die Presse hin gebeten worden war um ihre Bilder aufzunehmen gab es zun&#228;chst keine Beleuchtung. So mussten die freiwilligen Reservisten, die von einem Offizier und einem Feldwebel mit Wimpel angef&#252;hrt werden zun&#228;chst im Dunklen mit ihrer Aufgabe beginnen. Die Beleuchtung besorgten zun&#228;chst die Kameraleute des Fernsehens, bis die eigentliche Ausr&#252;stung nach einer weiteren Viertelstunde eingetroffen war. Das war kein entscheidend wichtiger Mangel, aber dennoch ein Merkposten f&#252;r das n&#228;chste mal.  </p>
<p>Wie es an den &#252;brigen zwei Einsatzstellen in Wilhelmsburg ausgesehen hat, habe ich nicht mitbekommen. Au&#223;erdem gab es mindestens eine &#220;bung auf Finkenwerder und vier in Bergedorf. W&#228;hrend die meisten Menschen von den Aktivit&#228;ten nichts mitbekommen haben, waren in dieser Nacht viele Leute mit einem Training zu ihrer Sicherheit besch&#228;ftigt.    </p>
<p>Dabei muss hier angemerkt werden, das es sich hier durchweg um freiwillige Helfer handelt, die sich der Katastrophenschutzstelle des Bezirksamtes zur Verf&#252;gung stellen. Die Deichwacht hat zwar einigen Nachwuchs bekommen, sucht aber weiter nach Mitstreitern. Man darf nicht vergessen, das die Aufgabe der Deichwacht darin besteht die eigenen Stadtteile, das eigene Haus und den eigenen Hof vor den Folgen der Sturmfluten zu sch&#252;tzen. Daran haben alle 57.000 Insulaner auf den Elbinseln, aber auch auf Finkenwerder und den Bezirken Bergedorf und Harburg ein Interesse. Wer sich daf&#252;r interessiert bei dieser Aufgabe mitzuwirken, kann sich bei der &#246;rtlichen Deichwacht oder beim Bezirksamt danach erkundigen. </p>
<p>Ein paar Bilder des Abends findet man [<strong><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/deichverteidigungsubung-am-22-oktober-2011-mit-der-deichwacht/">hier</a></strong>] </p>
<p>Ein kurzes Video der Sandsackkette:<br />
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		<title>Endlich fertig: Die Elbbr&#252;cke ist wieder baustellenfrei</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 11:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/17/endlich-fertig-die-elbbrucke-ist-wieder-baustellenfrei/" title="Endlich fertig: Die Elbbrücke ist wieder baustellenfrei"></a>Seit &#252;ber einem Jahr nervte die Baustelle auf den Elbbr&#252;cken. Nicht nur, das man best&#228;ndig im Stau stand wenn man in die Stadt wollte, auch der Bus fuhr nicht mehr durch den alten Stra&#223;enbahntunnel auf die Br&#252;cke. Die Folge waren &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/17/endlich-fertig-die-elbbrucke-ist-wieder-baustellenfrei/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/17/endlich-fertig-die-elbbrucke-ist-wieder-baustellenfrei/" title="Endlich fertig: Die Elbbrücke ist wieder baustellenfrei"></a><p><div id="attachment_2887" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/elbbruecken.jpg" rel="lightbox[2881]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/elbbruecken-150x150.jpg" alt="Neue Elbbr&#252;cken" title="Neue Elbbr&#252;cken" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2887" /></a><p class="wp-caption-text">Neue Elbbr&#252;cken</p></div>
<p><strong>Seit &#252;ber einem Jahr nervte die Baustelle auf den Elbbr&#252;cken. Nicht nur, das man best&#228;ndig im Stau stand wenn man in die Stadt wollte, auch der Bus fuhr nicht mehr durch den alten Stra&#223;enbahntunnel auf die Br&#252;cke. Die Folge waren st&#228;ndige Versp&#228;tungen. In der Stra&#223;e Am Zollhafen/Hovestieg waren lange Staus an der Tagesordnung, und belasteten das Quartier. Das Kapitel geh&#246;rt jetzt endlich der Vergangenheit an. Die Bauarbeiten sind im wesentlichen abgeschlossen.</strong><br />
Die Beh&#246;rde f&#252;r Wirtschaft, Verkehr und Innovation gab jetzt folgende Pressemitteilung heraus: </p>
<p><span id="more-2881"></span></p>
<blockquote><p>Hamburg investiert in die Erhaltung der Infrastruktur.<br />
<strong>Billhorner Br&#252;ckenstra&#223;e – Arbeiten weitgehend abgeschlossen</strong><br />
Ab Montag, 17.10.2011 stehen auf der Billhorner Br&#252;ckenstra&#223;e wieder alle Fahrstreifen zur Verf&#252;gung. Der Landesbetrieb Stra&#223;en, Br&#252;cken und Gew&#228;sser konnte planm&#228;&#223;ig die Hauptarbeiten zur Grundinstandsetzung abschlie&#223;en. In den n&#228;chsten Wochen werden nur noch Tagesbaustellen ab 10 Uhr vormittags erforderlich f&#252;r das Pflanzen einiger B&#228;ume und Restarbeiten in den Nebenfl&#228;chen.<br />
Mit &#252;ber 120.000 Fahrzeugen t&#228;glich ist die Billhorner Br&#252;ckenstra&#223;e eine der meist befahrenen Stra&#223;en Hamburgs. Der LKW- und Busverkehr liegt bei rd. 10 %. Die Fahrbahnen waren entsprechend stark beansprucht und so gesch&#228;digt, dass eine Grunderneuerung erforderlich war.<br />
Die Sanierung der Fahrbahnen bot die Gelegenheit, diesen wichtigen Stadteingang Hamburgs durch B&#228;ume und neue Beleuchtung auch st&#228;dtebaulich aufzuwerten.<br />
Von April 2010 bis November 2010 erfolgten die Bauarbeiten zwischen Neue Elbbr&#252;cken / Zweibr&#252;ckenstra&#223;e und der Amsinckstra&#223;e stadtausw&#228;rts und von M&#228;rz 2011 bis Oktober 2011 stadteinw&#228;rts sowohl im Stra&#223;en- wie auch im s&#252;dlich angrenzenden Br&#252;ckenbereich.<br />
Die Arbeiten begannen oft in den sehr fr&#252;hen Morgenstunden. Auch nachts und am Wochenende wurde gearbeitet. Im Baufeld waren neben den Stra&#223;enbauern auch diverse andere Gewerke t&#228;tig wie z.B. die zahlreichen Leitungstr&#228;ger – Hamburg Wasser (Stadtentw&#228;sserung), E.ON-Hanse und verschiedene Telekommunikationsunternehmen, die Garten- und Landschaftsbauer, die Br&#252;ckenbauer sowie Elektriker f&#252;r den Umbau der &#246;ffentlichen Beleuchtung.
</p>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Ratten gesehen? Bitte Melden!</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/08/ratten-gesehen-bitte-melden/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 08:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beirat]]></category>
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		<category><![CDATA[Veddel]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/08/ratten-gesehen-bitte-melden/" title="Ratten gesehen? Bitte Melden!"></a>Im Stadtteilbeirat kam die Frage auf, was zu tun sei wenn man Ratten gesehen hat. Die Antwort ist einfach: Man ruft beim Hygieneinstitut unter 42845-7972 an und meldet wo man das Tier gesehen hat. Dann wird innerhalb weniger Tage Gift &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/08/ratten-gesehen-bitte-melden/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/08/ratten-gesehen-bitte-melden/" title="Ratten gesehen? Bitte Melden!"></a><p><div id="attachment_2874" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Ratte_Urheber_Reg_Mckenna.jpg" rel="lightbox[2873]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Ratte_Urheber_Reg_Mckenna-150x150.jpg" alt="Ratte (Quelle: Reg Mckenna)" title="Ratte (Quelle: Reg Mckenna)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2874" /></a><p class="wp-caption-text">Ratte (Quelle: Reg Mckenna)</p></div><strong>Im Stadtteilbeirat kam die Frage auf, was zu tun sei wenn man Ratten gesehen hat. Die Antwort ist einfach: Man ruft beim Hygieneinstitut unter 42845-7972 an und meldet wo man das Tier gesehen hat. Dann wird innerhalb weniger Tage Gift ausgelegt. Dem Anrufer werden daf&#252;r keine Kosten in Rechnung gestellt.</strong></p>
<p>Was kaum einer wei&#223;: Es gibt eine Rattenverordnung. Wer eine Ratte sieht hat sogar die Pflicht sie zu melden. Trotzdem gelingt es nicht, dieses weit verbreitete Nagetier, das als Vorrats-, Material- und Gesundheitssch&#228;dling gef&#252;rchtet ist, aus unserem engeren Lebensumfeld vollst&#228;ndig zu vertreiben. Das gilt auch f&#252;r die Veddel.</p>
<p>Ratten sind enorm anpassungsf&#228;hig und vermehren sich rasch. Eine weibliche Ratte bringt es – Kinder- und Kindeskinder eingeschlossen – auf ungef&#228;hr 600 Nachkommen pro Jahr. Gegen Ratten l&#228;sst sich trotzdem mehr tun: Zu vermeiden sind unbedingt die Vogelf&#252;tterung und das Wegwerfen von Lebensmittelresten auf der Stra&#223;e. Abf&#228;lle geh&#246;ren in die geschlossene Aufbewahrung und M&#252;llbeh&#228;lter.</p>
<p><span id="more-2873"></span></p>
<p>Ein politisches Thema ist die Ratte auf der Veddel auch deswegen geworden, weil die Mitglieder der Linkspartei das offenbar nicht gewusst haben. Sie haben sich an das Bezirksamt gewandt und gefragt ob die Verwaltung &#252;ber die vermehrten Rattensichtungen informiert sei, und was sie dagegen t&#228;te.</p>
<p>Die Antwort des Bezirksamts: </p>
<blockquote><p>
Zust&#228;ndig f&#252;r die Sch&#228;dlingsbek&#228;mpfung auf &#246;ffentlichem Grund ist das Institut f&#252;r Hygiene und Umwelt der Beh&#246;rde f&#252;r Gesundheit und Verbraucherschutz. Entsprechenden Hinweisen wird von dort umgehend nachgegangen. Aktuell (Stand: 27.09.2011) liegen keine Hinweise von Anwohnern oder anderweitige Erkenntnisse &#252;ber eine Rattenplage auf der Veddel vor.</p></blockquote>
<p>Nebenbei darf ich erw&#228;hnen, das es eine einfachere und schnellere Methode gibt, um so etwas herauszubekommen. Wie das geht sieht man [<a href="http://www.lmgtfy.com/?q=ratten+hamburg" target="_blank">hier</a>]</p>
<p>Am besten ist es, wenn man die Rattenhotline gleich in seinem Telefon abspeichert:<br />
Institut f&#252;r Hygiene und Umwelt<br />
Telefon (040) 42845-7972<br />
Fax (040) 42845-7971<br />
E-Mail:  thorsten.krause@hu.hamburg.de</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Delfi Cocoa: Neue Filter f&#252;r die Industrieanlagen</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 04:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beirat]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Rothenburgsort]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/02/delfi-cocoa-neue-filter-fur-die-industrieanlagen/" title="Delfi Cocoa: Neue Filter für die Industrieanlagen"></a>Das am Einsiedeldeich auf der Peute liegende Werk von Delfi Cocoa, dessen Geruchsentwicklung nach einer Werkserweiterung im Jahr 2009 erheblich zugenommen hatte soll zwei zus&#228;tzliche Filteranlagen bekommen. Das ergab eine informelle Auskunft aus der Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt.Demnach solle &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/02/delfi-cocoa-neue-filter-fur-die-industrieanlagen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/02/delfi-cocoa-neue-filter-fur-die-industrieanlagen/" title="Delfi Cocoa: Neue Filter für die Industrieanlagen"></a><div id="attachment_2049" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/delfi_stinkefabrik.jpg" rel="lightbox[2849]"><img class="size-thumbnail wp-image-2049" title="Das Werk von Delfi Cocoa an der Elbe" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/delfi_stinkefabrik-150x150.jpg" alt="Das Werk von Delfi Cocoa an der Elbe" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Das Werk von Delfi Cocoa an der Elbe</p></div>
<p><strong>Das am Einsiedeldeich auf der Peute liegende Werk von Delfi Cocoa, dessen Geruchsentwicklung nach einer Werkserweiterung im Jahr 2009 erheblich zugenommen hatte soll zwei zus&#228;tzliche Filteranlagen bekommen. Das ergab eine informelle Auskunft aus der Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt.Demnach solle ein zus&#228;tzlicher biologischer Filter und eine thermische Nachverbrennung installiert werden. </strong></p>
<p>Die Anlagen st&#252;nden jetzt kurz vor der Genehmigung. Bei z&#252;giger Umsetzung k&#246;nnten die Filter zum Jahresende in Betrieb gehen. Delfi Cocoa, das zum Konzern Petra Food aus Singapur geh&#246;rt hatte das Werk von Hamester Kakao &#252;bernommen, und die Kapazit&#228;t erheblich ausgeweitet. Daraufhin wurde eine zunehmende Geruchsbelastung auf der Veddel wahrgenommen. Dabei riecht es manchmal nach Schokolade, oft genug aber ziemlich ekelig.</p>
<p><span id="more-2849"></span>Nachdem ich das Thema in der Bezirksversammlung aufgegriffen hatte wurde uns vom Amt f&#252;r Immissionsschutz mitgeteilt, es l&#228;gen keine Beschwerden vor. Daraufhin ver&#246;ffentlichte ich die Telefonnummern bei denen man sich beschweren kann in diesem <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/22/die-nase-voll-vom-gestank-beschweren-sie-sich-per-telefon/" target="_blank">Blogeintrag</a>. Das veranlasste Delfi Cocoa mir mit rechtlichen Schritten zu drohen, und eine PR-Agentur zu beauftragen, anstatt ihre Ingenieure zu befragen.</p>
<p>Beim Abendblatt war die PR-Agentur erfolgreich, und man durfte <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article1509864/Delfi-Cocoa-Die-Schokoladenseite-der-Veddel.html" target="_blank">in einem Artikel</a> lesen das die Veddel eine &#8220;Schokoladenseite&#8221; habe. Der Gestank verschwand dadurch aber nicht. Inzwischen hatte sich auch der Stadtteilbeirat Veddel mit dem Thema befasst. Das Amt f&#252;r Immissionsschutz stellte dann fest, das die Kakauverarbeitung die Auflagen f&#252;r Geruchsbelastungen &#252;berschreitet. Deshalb wird jetzt nachger&#252;stet. Was das bringt werden wir dann im n&#228;chsten Jahr feststellen k&#246;nnen. &#8220;Ein Reinluftgebiet werde die Veddel aber nicht&#8221;, so das Amt f&#252;r Immissionsschutz. Aber mit ein bisschen Engagement sind wir wieder einen Schritt weiter gekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 07:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Hafenquerspange]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/" title="Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage"></a>Aus Berlin h&#246;rt man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden k&#246;nnen. Darunter sind f&#252;r Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der H&#228;fen. Bereits zuvor hatte &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/" title="Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage"></a><p><div id="attachment_2800" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/stau_koehlbrand.jpg" rel="lightbox[2799]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/stau_koehlbrand-150x150.jpg" alt="Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke" title="Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2800" /></a><p class="wp-caption-text">Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke</p></div><strong>Aus Berlin h&#246;rt man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden k&#246;nnen. Darunter sind f&#252;r Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der H&#228;fen. Bereits zuvor hatte es aus Berlin gehei&#223;en, das im Falle einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung M&#252;nchens Geld das f&#252;r Norddeutschland vorgesehen ist nach Bayern flie&#223;en m&#252;sste. In das Heimatland des Verkehrsministers Ramsauer wohlgemerkt. Jetzt steht auch die bei uns viel diskutierte &#8220;Hafenquerspange&#8221;, eine Autobahn quer &#252;ber die Elbinseln auf der Streichliste der zu finanzierenden Projekte. </strong></p>
<p>Eigentlich ist das wenig verwunderlich, weil f&#252;r diese Autobahn kein Baurecht besteht. Der Letzte Senat hat die Planungen radikal ver&#228;ndert. W&#228;hrend sie vorher neben der K&#246;hlbrandbr&#252;cke in den Hafen hinein und &#252;ber dem Spreehafen aus dem Hafen hinaus f&#252;hren sollte, ist die Planung jetzt auf den S&#252;den der Elbinsel nach Moorburg und Kirchdorf verlegt worden. Es handelt sich dabei um Linienbestimmungen. Vor den eigentlichen Bauarbeiten m&#252;sste noch ein umfangreiches Planfeststellungsverfahren durchgef&#252;hrt werden. Das dauert mehrere Jahre, und es schlie&#223;en sich oft noch umfangreiche Gerichtsverfahren an.</p>
<p><span id="more-2799"></span></p>
<p>In dieser Situation nimmt der Verein &#8220;Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg&#8221; in einer Pressemitteilung Stellung:</p>
<blockquote><p>Der bekannt gewordene Investititionsrahmenplan f&#252;r die Zeit bis 2015 sieht f&#252;r die Hafenquerspange keine Bundesmittel vor. Dies ist ein erneuter Hinweis auf den geringen Nutzen, den der Bund in einer HQS erkennt. Schon beim gegenw&#228;rtigen Bundesverkehrswegeplan hatte Hamburg daf&#252;r nur den „Trostpreis“ bekommen, dass die HQS bis 2015 zwar nicht gebaut,aber geplant werden d&#252;rfte. Das ist mit vielen Mio. Euro des Bundes und Hamburgs bis hin zur neuen Linienbestimmung als A26 mitten durch Moorburg und Wilhelmsburg geschehen.</p>
<p>Die HQS w&#252;rde nachweislich weder f&#252;r die Hamburger Innenstadt noch f&#252;r Wilhelmsburg eine Entlastung bringen, sie h&#228;tte f&#252;r den Hafen, von dem sie durch die Rethe &#8211; Klappbr&#252;cke getrennt ist, kaum Bedeutung. Bereits die Planung stoppt die Stadtentwicklung des Wilhelmsburger S&#252;dens. Auf die negativen Folgen haben BUND und IBA nachdr&#252;cklich hingewiesen.</p>
<p>Vieles ist beim Hafenverkehr richtig gemacht worden, indem Vorschl&#228;ge der Zukunftskonferenz Wilhelmsburg von 2002 und des Industrieverbandes von 2005 aufgegriffen wurden:</p>
<ul>
<li>Der Ausbau der Hafenbahn hat zu einem ver&#228;nderten Modal Split zugunsten der Bahn gef&#252;hrt.</li>
<li>Der Umbau am Waltershofer Zoll hat die Staus erheblich reduziert; nach der Aufl&#246;sung des Freihafens 2013 verschwindet die Stauursache Zollgrenze ganz.</li>
<li>Senator Horch schl&#228;gt, wie seinerzeit die Zukunftskonferenz, Containerumfuhren in Tunneln vor.</li>
<li>Ein Verkehrslenkungssystem f&#252;r den Hafen wird gerade in den ersten Schritten umgesetzt</li>
<li>F&#252;r den „Centralterminal Steinwerder“ ist ein Vorschlag pr&#228;miert worden, bei dem kein LKW Verkehr erzeugt wird.</li>
<li>Der Masterplan Stra&#223;e der HPA zeigt auf, wie der Schwerlastverkehr in Wilhelmsburg nachhaltig verringert werden kann.</li>
</ul>
<p>Die HPA weist immer wieder auf die Bedeutung der K&#246;hlbrandbr&#252;cke hin, die in 10-20 Jahren nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Eine A26 durch Wilhelmsburg kann sie nicht ersetzen. Ein Neubau ist nur mit Hilfe des Bundes m&#246;glich. Hierauf und auf die L&#246;sung der konkreten Probleme muss sich eine realit&#228;tsgerechte Verkehrspolitik konzentrieren.</p>
<p>Die B&#252;rgermeister von Dohnanyi, Voscherau, Runde, von Beust und Ahlhaus haben ergebnislos auf die Hafenquerspange gesetzt. Nur ein B&#252;rgermeister, der in das Scheitern verliebt ist, w&#252;rde bei der anstehenden Anmeldung Hamburgs f&#252;r den n&#228;chsten Bundesverkehrswegeplan einen neuen Anlauf f&#252;r eine Hafenquerspange durch die Wohngebiete des Hamburger S&#252;dens unternehmen.<br />
Hamburg und sein Hafen brauchen vor allem Unterst&#252;tzung des Bundes f&#252;r den Bahnknoten Hamburg, f&#252;r die langfristige Sicherung der K&#246;hlbrandquerung sowie f&#252;r L&#228;rmschutz bei Schienen und Stra&#223;en.</p></blockquote>
<p>In zahlreichen Punkten irrt der Verein aber, oder er blendet Probleme aus:</p>
<ul>
<li>So f&#252;hrt die Aufhebung des Freihafens, der auf der Finkenwerder Seite zu weniger Staus f&#252;hren kann zu einem erheblichen Problem auf der Ostseite, n&#228;mlich in der Tunnelstra&#223;e auf der Veddel durch die Aufhebung der Sperrung am Wochenende und in der Nacht. &#196;hnliches darf man im Reiherstiegviertel und an der Harburger Chaussee erwarten. Eine Bearbeitung dieses Themas ist der Verein bislang schuldig geblieben.</li>
<li>Der &#8220;Centralterminal Steinwerder&#8221;, gemeint ist ein geplanter neuer Containerterminal, liegt diesseitig der K&#246;hlbrandbr&#252;cke. Wenn es bis zum Bau keine andere Planung gibt werden die Stadtteile Veddel, Kleiner Grasbrook und Wilhelmsburg eine erhebliche Steigerung der Schwerverkehrs hinnehmen m&#252;ssen. Die Erwartung der Terminal w&#252;rde, wie im Entwurf, keinen LKW-Verkehr erzeugen ist vollkommen unrealistisch. Dabei handelt es sich eher um wolkige Planungen die bei der Umsetzung in die Realit&#228;t mit Sicherheit &#252;ber Bord gehen. Hier hei&#223;t es f&#252;r die Wohnquartiere akzeptable L&#246;sungen der Verkehrsf&#252;hrungen zu finden.</li>
<li>Die Streichung der Y-Trasse ist ein R&#252;ckschlag f&#252;r den sogenannten &#8220;Modal Split&#8221;, der Beschreibt wie viel Verkehr mit welchem Verkehrsmittel abgefahren wird. Davon sollte m&#246;glichst viel auf die Bahn verlagert werden, die Y-Trasse zwischen Hamburg, Bremen und Hannover h&#228;tte die daf&#252;r notwendige zus&#228;tzliche Kapazit&#228;t gebracht. Das gleiche gilt f&#252;r den Schiffsverkehr, denn die Schleusen im Nord-Ostsee-Kanal sind daf&#252;r von sehr gro&#223;er Bedeutung. Dagegen ist der Ausbau der Autobahn nach Bremen im vollen Gange.</li>
<li>Einen Plan Containerumfuhren in Tunneln zu organisieren gibt es nicht, denn die Umfuhr findet innerhalb des Hafens statt. Gemeint ist der Plan Container in einem Tunnel aus dem Hafen hinaus zu bef&#246;rdern. Der von <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" target="_blank">Dr. Werner Marnette vorgestellte Plan</a> ist zwar sehr w&#252;nschenswert, aber noch lange nicht in trockenen T&#252;chern. Leider hat der Verein seinen gr&#246;&#223;ten Protagonisten zu diesem Thema durch interne Querelen verloren, denn eine organisierte Unterst&#252;tzung er Diskussion um dieses Projekt k&#246;nnte hilfreich sein.</li>
</ul>
<p>Einen gro&#223;en Wurf in der Verkehrspolitik habe ich pers&#246;nlich noch nicht gesehen. Bisherige Planungen bedeuteten immer eine Belastung f&#252;r die umliegenden Wohnquartiere. Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat bei seinen Vorschl&#228;gen weder die Erfordernisse des Hafens richtig im Blick, noch die Probleme die eine Reihe seiner Vorschl&#228;ge in den Nachbarstadtteilen ausl&#246;sen. Wenigstens scheint es in dieser Frage Bewegung zu geben.</p>
<p>Wie es scheint hat sich die Zeitspanne um zur bestm&#246;glichen L&#246;sungen zu kommen gerade durch die Mittelstreichungen des Bundes erweitert. Nur eines ist andererseits auch klar, vor allen denjenigen von uns die hier ihre Arbeit gefunden haben: Dem Hafen hilft reden nicht, sondern handeln. Und wenn wir das nicht rechtzeitig hin bekommen, werden wir von der LKW-Schwemme &#252;berrollt. Deswegen kann ich mich &#252;ber die Nachrichten aus Berlin nicht so richtig freuen. Die sind eher unterirdisch schlecht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Regionalausschuss: Drei Veddel-Antr&#228;ge beschlossen</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/14/regionalausschuss-drei-veddel-antrage-beschlossen/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 05:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
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		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[BallinStadt]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/14/regionalausschuss-drei-veddel-antrage-beschlossen/" title="Regionalausschuss: Drei Veddel-Anträge beschlossen"></a>Gestern tagte im Wilhelmsburger Rathaus der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel, der lokal zust&#228;ndige Unterausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Dort behandeln wir die kleineren Themen, das was vor Ort interessant ist, aber die anderen Stadtteile nicht betrifft. Die wichtigeren Antr&#228;ge von grunds&#228;tzlicher Bedeutung werden &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/14/regionalausschuss-drei-veddel-antrage-beschlossen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/14/regionalausschuss-drei-veddel-antrage-beschlossen/" title="Regionalausschuss: Drei Veddel-Anträge beschlossen"></a><div id="attachment_2786" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/rathaus_wilhelmsburg_2.jpg" rel="lightbox[2785]"><img class="size-thumbnail wp-image-2786" title="Rathaus Wilhelmsburg" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/rathaus_wilhelmsburg_2-150x150.jpg" alt="Rathaus Wilhelmsburg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Rathaus Wilhelmsburg</p></div>
<p><strong>Gestern tagte im Wilhelmsburger Rathaus der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel, der lokal zust&#228;ndige Unterausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Dort behandeln wir die kleineren Themen, das was vor Ort interessant ist, aber die anderen Stadtteile nicht betrifft. Die wichtigeren Antr&#228;ge von grunds&#228;tzlicher Bedeutung werden in der Bezirksversammlung diskutiert.</strong></p>
<p>Ich habe f&#252;r meine Fraktion drei Antr&#228;ge formuliert, die in der gestrigen Sitzung beschlossen worden sind, und die sich alle mit Themen auf der Veddel befassen.</p>
<p>Der erste Antrag betrifft die Sicherheit an den Bahngleisen. Ein kaputter Zaun soll repariert werden. Dar&#252;ber hatte sich bei mir eine Mutter beschwert, &#252;brigens &#252;ber eine Facebook-Nachricht. Ich kannte den Zustand des Zauns bereits vorher, hoffte aber die Bahn w&#252;rde selbst auf die Idee kommen ihn zu reparieren. Irgendwann wurde er auch notd&#252;rftig mit Stacheldraht geflickt, Das dazugeh&#246;rige Tor aber steht noch immer offen. Das ist ein typisches Thema f&#252;r den Regionalausschuss, und nach der Beschwerde wollte ich dem dem Verantwortlichen auf die Spr&#252;nge helfen.</p>
<p><span id="more-2785"></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Sicherheit an der Bahn – Zaun in der Stra&#223;e am Gleise wieder herstellen</strong></p>
<p>Am &#220;bergang der Stra&#223;e „Passierzettel&#8221; zur Stra&#223;e „Am Gleise“ sperrt ein Zaun die Bahnanlagen ab. In unmittelbarer N&#228;he f&#228;hrt die S-Bahn Hamburg, deren Stromschiene 1.200 Volt f&#252;hrt.</p>
<p>Seit einiger Zeit ist dieser Zaun defekt. Zwar wurde er notd&#252;rftig instand gesetzt, doch animiert der Zustand zuweilen neugierige Kinder an dieser Stelle zu spielen, und sich dadurch in Gefahr begeben.</p>
<p>Der Regionalausschuss m&#246;ge daher beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Die Verwaltung wird aufgefordert sich bei der zust&#228;ndigen Stelle f&#252;r eine Instandsetzung des Zauns einzusetzen.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Der Antrag fand ohne gro&#223;e Debatte die Zustimmung aller Fraktionen, und wurde einstimmig beschlossen. Wer f&#252;r die Instandsetzung des Zauns verantwortlich ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, wahrscheinlich ist es die Bahn. Deswegen wird sich das Bezirksamt jetzt mit diesem Ansinnen an Bahn wenden. Ob die Bahn den Zaun jetzt tats&#228;chlich repariert, kann ich nicht sagen, schlie&#223;lich k&#246;nnen wir denen keine Vorschriften machen. Oft genug aber werden unsere Hinweise umgesetzt. Wir warten mal ab, ob sich dort jetzt etwas bewegt.</p>
<p>Der N&#228;chste Antrag befasst sich mit der gro&#223;en Unebenheit vor dem Penny-Markt. Die einstmals ebene Fl&#228;che hat inzwischen ein gro&#223;es Loch bekommen. Mir hat ein Nachbar berichtet, das sich hier nach einem Sturz bereits jemand verletzt hat. Grund genug das Loch zum Thema eines weiteren Antrages zu machen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Betr.: Versackung am Sieldeich beseitigen</strong></p>
<p>Im Sieldeich hat sich auf dem Vorplatz eines von der Penny-Markt Gmbh betriebenen Lebensmitteleinzelhandels, Hausnummer 9-11, eine gro&#223;fl&#228;chige tiefe Versackung gebildet. Die Unebenheit hat sich zu einer gef&#228;hrlichen Stolperfalle entwickelt. Dem Vernehmen nach haben sich an dieser Stelle bereits St&#252;rze ereignet. Die Fl&#228;che ist im Privatbesitz.</p>
<p>Der Regionalausschuss m&#246;ge daher beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Die Verwaltung soll den Grundeigent&#252;mer zur Beseitigung der Versackung auffordern. Sollte dieser der Aufforderung nicht unverz&#252;glich nachkommen soll die Tiefbauabteilung den Mangel zur Verkehrssicherung Rahmen einer Ersatzhandlung selbst beseitigen.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Der Antrag wurde ebenfalls einstimmig beschlossen. Ich denke hier wird sich in den n&#228;chsten Monaten etwas tun.</p>
<p>Der dritte Antrag besch&#228;ftigt sich mit Musikveranstaltungen im Ballinpark. Ich finde es ja gut, das dort etwas stattfindet, aber das alle vier Wochen Technoparty gefeiert wird, erbost einige Anwohner aus der Veddeler Br&#252;ckenstra&#223;e und der ehemaligen Polizeikaserne. Nach dem bereits am 21. August der EGO-Club die Fl&#228;che und die H&#228;user beschallt hatte, wurde jetzt durch Wurfzettel eine Wiederholung der Fete angek&#252;ndigt.</p>
<p>Auch hier ging &#252;brigens eine der Beschwerden bei mir &#252;ber Facebook ein, aber auch auf unserem Stadtteilfest wurde ich darauf angesprochen. Beim Veddelfr&#252;hst&#252;ck hatte ich die Anwesenden gefragt, was sie von dem Thema hielten. Nicht jeder Veddeler f&#252;hlt sich durch die laute Musik gest&#246;rt, allerdings glaube ich auch das sich das &#228;ndern w&#252;rde, wenn der Remmidemmi zu oft stattfindet.</p>
<p>F&#252;r den Ballinpark ist die Gesellschaft der Internationalen Gartenschau (igs) zust&#228;ndig. Fragen nach der Genehmigung der Veranstaltung beim Bezirksamt und bei der igs brachten mich nicht weiter, weil ich sich widersprechende Aussagen erhielt. Ich beschloss einen Antrag zu schreiben der es uns als Bezirksversammlung erm&#246;glicht einen gr&#246;&#223;eren Einfluss auf die Veranstaltungen zu nehmen. Ich finde bei diesem Thema sollte es nicht um Verbote von Veranstaltungen gehen, sondern um den richtigen Ausgleich zwischen Spa&#223; an der Musik und den Interessen der vom L&#228;rm geplagten Anwohner:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Betr.: L&#228;rmende Musikveranstaltungen im Ballinpark</strong></p>
<p>Am 21.08. hat im Ballinpark eine Musikveranstaltung stattgefunden. Aufgef&#252;hrt wurde aufgezeichnete elektronische Musik, die durch ihre rhythmischen B&#228;sse besonders durchdringenden und weithin wahrnehmbaren Schall erzeugt. F&#252;r den 18.09.2011 haben die Veranstalter eine Wiederholung der Veranstaltung angek&#252;ndigt.</p>
<p>In kurzer Entfernung zur Schallquelle im Ballinpark liegt die Wohnbebauung der Veddel in direkter Sichtweite und ohne jede Barriere.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich ist zu begr&#252;&#223;en, dass der Ballinpark f&#252;r Veranstaltungen genutzt wird. Auch Musikveranstaltungen k&#246;nnen in einem gewissen Rahmen stattfinden. Kritisch zu betrachten sind aber vor allem die Lautst&#228;rke und die H&#228;ufigkeit von lauten Veranstaltungen. Am 21.08. war die tolerable Lautst&#228;rke &#252;berschritten. Zwei laute Veranstaltungen innerhalb eines Monates sind ebenfalls deutlich zu viel.</p>
<p>Dies vorausgeschickt, m&#246;ge der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Bei der Genehmigung einer Veranstaltung im Ballinpark ist das Bezirksamt zu beteiligen.</li>
<li>Ohne Zustimmung der Bezirksversammlung oder des zust&#228;ndigen Ausschusses darf durch das Bezirksamt keine Veranstaltung im Ballinpark genehmigt werden, bei der mit erheblicher Schallentwicklung zu rechnen ist.</li>
<li>Sollte der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel nicht der zust&#228;ndige Ausschuss sein, ist er vor einer Befassung im Fachausschuss zu unterrichten.</li>
<li>Sollte die Veranstaltung am 18.09. stattfinden ist die L&#228;rmentwicklung zu &#252;berwachen und gegebenenfalls, notfalls durch Abbruch der Veranstaltung einzugreifen.</li>
<li>Dem Regionalausschuss ist das Ergebnis der &#220;berwachung zu berichten.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Dieser Antrag wurde mit den Stimmen der SPD und der CDU beschlossen. Die Linkspartei lehnte ihn ab, und die GAL enthielt sich der Stimme. &#220;berrascht hat mich das Abstimmverhalten schon, weil die Linke bei dem Thema &#8220;Eventl&#228;rm&#8221; durch das Dockville immer die radikalste Position gegen das Festival bezieht, w&#228;hrend die GAL immer ganz vorne ist, wenn es um Veranstaltungen in der Innenstadt und St. Pauli geht. Als die GAL im Senat war, sollen sogar die Harley-Days abgesagt werden.<br />
Aber das ist auch egal, weil die Mehrheit den Antrag beschlossen hat, und ich sicher bin das der L&#228;rmentwicklung im Ballinpark jetzt mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird.</p>
<p>Ich hatte &#252;brigens noch einen vierten Antrag eingebracht, aber der war nicht mehr n&#246;tig. Die Internationale Bauausstellung (IBA) und der Landesbetrieb Stra&#223;en Br&#252;cken und Gew&#228;sser (LSBG) hatten sich schon um das Thema gek&#252;mmert, nachdem ich mit IBA-Chef Hellweg dar&#252;ber gesprochen hatte, wof&#252;r ich mich hier &#252;brigens ausdr&#252;cklich bedanken m&#246;chte. Angesprochen wurde ich auf das Thema bei einer Feier im AWO-Senorentreff von einem Rollstuhlfahrer, der an der Harburger Chaussee nicht durch das Tor im Zollzaun kam:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Betr.: Den &#246;stlichen Durchgang am Zollzaun f&#252;r Rollstuhlfahrer &#246;ffnen</strong></p>
<p>Der Zollzaun an der Harburger Chaussee hat jetzt seit &#252;ber einem Jahr zwei Tore f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger.</p>
<p>Hinter dem &#246;stlichen Durchgang befindet sich unmittelbar hinter dem Tor ein Bordstein, der ein Passieren von Rollstuhlfahrern ohne Hilfe sehr schwierig oder unm&#246;glich macht. Mit einer kleinen Ma&#223;nahme, etwa ein bisschen Asphalt, lie&#223;e sich der Durchgang auch f&#252;r diesen Personenkreis &#246;ffnen. Da der Zaun in absehbarer Zeit demontiert und der Zugang neu hergerichtet wird, reicht eine einfache provisorische Ma&#223;nahme aus.</p>
<p>Der Regionalausschuss m&#246;ge daher beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Die Verwaltung wird aufgefordert sich bei der IBA und dem Landesbetrieb Stra&#223;en Br&#252;cken und Gew&#228;sser (LSBG) f&#252;r eine entsprechende Ma&#223;nahme zu verwenden.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Den Antrag haben wir zur&#252;ckgenommen, aber wir hatten auch so genug zu reden. Die Sitzung dauerte bis kurz nach 22:00 Uhr. Wie man sieht k&#252;mmern man sich neben den gr&#246;&#223;eren fragen, zum Beispiel nach Verkehr und L&#228;rmschutz &#8220;in der Politik&#8221; auch um die vielen kleine Dinge des Zusammenlebens. Das macht die Lokalpolitik so spannend.</p>
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