Archiv für die Kategorie: “Veddel”
 Bürgerhaus Wilhelmsburg
Nach den umfangreichen Diskussionen um die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße und die geplante neue “Hafenquerspange” genannte Autobahn mitten durch Wilhelmsburg aus dem letzten Jahr war die Forderung nach einem Verkehrskonzept für die Elbinseln und den Süderelberaum eine allgemeine Forderung, die unter Anderen auch die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte erhoben hatte. Wie das Verkehrskonzept erarbeitet werden soll werden Vertreter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt den Bezirkspolitikern aus Hamburg-Mitte jetzt in einer öffentlichen Sondersitzung des Regionalausschusses mitteilen. Um genug Platz möglichst viele Gäste zu haben, Wurde der Sitzungsort des Ausschusses in den großen Saal des Bürgerhauses Wilhelmsburg verlegt.
Die Sitzung wird am nächsten Mittwoch, den 14. April ab 18:00 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg stattfinden. Die Tagesordnung sieht so aus:
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Schlagwörter: Bezirksversammlung, Hafen, Hafenquerspange, Kleiner Grasbrook, Steinwerder, Veddel, Verkehr, Wilhelmsburg, Wirtschaft
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 Die neue Brücke Lange mussten wir um den Erhalt des Veddeler Wasserkreuzes kämpfen. Die Hamburg Port Authority (HPA) und der Senat wollten die Wasserstrassenverbindungen zuschütten. Nach einem langen Kampf, Barkassendemonstrationen und einem Gutachten der Norddeutschen Affinerie zu den Kosten entschied sich der Senat dann doch für den Neubau der Brücken.
Jetzt wurde nach einem Jahr Bauzeit die erste der sechs neuen Brücken in ihre Position über der Müggenburger Durchfahrt gebracht.
Das Veddeler Wasserkreuz stellt für den Binnenschiffsverkehr im Osten des Hafens eine wichtige Wegverbindung dar, die an Bedeutung noch zunehmen wird. Derzeit plant die HPA viele der Betriebe aus dem Travehafen in den Spreehafen umzusiedeln. Der Travehafen soll zugeschüttet werden, um für den neuen Terminal Steinwerder Platz zu schaffen.
Bereits jetzt werden die Wasserstraßen nicht nur von Barkassen genutzt, sondern täglich auch von Frachtschiffen. Das haben mir IBA-Mitarbeiter berichtet, die seit dem Frühjahr auf dem Müggenburger Zollhafen arbeiten und dies beobachten können.
Es wäre ein Schildbürgerstreich gewesen, die Zufahrten zum Spreehafen aus kurzfristigen fiskalischen Überlegungen zu reduzieren.
Den jetzigen Baufortschritt habe ich am Sonntag mit einigen Bildern dokumentiert, und einen Zeitungsartikel des Hamburger Abendblattes aus dem September 2003 beigefügt, mit dem das Thema erstmals hamburgweit thematisiert worden ist:
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Schlagwörter: Hafen, Kleiner Grasbrook, Verkehr, Wirtschaft
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 Zollzaun
Das der Zollzaun am Spreehafen verschwinden soll, ist eine Forderung die schon im Weißbuch für Wilhelmsburg im Jahre 2002 erhoben wurde. Das der Zaun nach Aufhebung des Freihafens am 1. Januar 2013 überflüssig wird, war schon bekannt. Aber bereits in diesem Jahr, vielleicht schon im Sommer, wird es zwei neue Schlupftore für Fußgänger und Radfahrer geben. Darauf haben sich vorgestern die IBA-Hamburg und die Zollverwaltung geeinigt.
Das hat die IBA am Donnerstag während der Projektgespräche “Veddel und Spreehafen” bekanntgegeben. Die Durchgänge sollen in der Nähe des Veddeler Bahnhofs und ungefähr auf der Höhe des Reiherstieges in den Zaun geschnitten werden.
Die Entwicklung ist ein Erfolg lang anhaltender Bemühungen zahlreicher Akteure, auch der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte die immer wieder auch von mir eingebrachte Anträge beschlossen hat. Das Spreehaafenfest ist zum jährlich wiederkehrenden Symbol des Ringens geworden. Durch die Öffnung des Zollzaunes bekommen die Wilhelmsburger und die Bewohner der Harburger Chaussee endlich einen Zugang zum Spreehafen, der einen attraktiven Spazierweg erschließt.
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Schlagwörter: Bezirksversammlung, Hafen, IBA/IGS, Kleiner Grasbrook, Veddel, Wilhelmsburg
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 Saatsee, MS Bleichen und Sauger IV am Hafenmuseum Das Hafenmuseum an den 50er Schuppen öffnet seine Tore dieses Jahr nun doch für die Besucher, allerdings erst ab der Langen Nacht der Museen am 24. April, und nicht schon ab Ostern. Und es öffnet nicht nur an den Wochenenden, sondern wie bisher von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr, womit es ein attraktives Ziel auch für Schulausflüge bleibt.
Wie ich bereits geschrieben habe, war zunächst hatte es einen Beschluss des Stiftungsrates gegeben, das Museum in diesem Jahr für die Besucher ganz zu schließen. Dagegen hatten sich sowohl des Hafenmuseum selbst, als auch die Direktorin des Museums der Arbeit und sogar die Kultursenatorin ausgesprochen, die zunächst nur an den Wochenenden öffnen wollten.
Die jetzt beschlossene Regelung wird nur möglich, weil die ehrenamtlichen Helfer des Museums und die Hafensenioren einen Teil der Aufgaben von bisher angestellten Hilfspersonal übernehmen. So trägt das Hafenmuseum zu den Sparanstrengungen des Museums der Arbeit bei, das darüber hinaus auch in Barmbek Mittel kürzen muss.
Mit unser kulturpolitischen Sprecherin Susanne Kilgast war ich mir allerdings einig, das dieses Verfahren höchstens ein Jahr tragen kann. Hier werden originär staatliche Aufgaben von Freiwilligen übernommen. Zusammen mit der GAL haben wir deshalb einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, der von allen Parteien einstimmig verabschiedet worden ist. Dort heißt es unter Anderem:
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Schlagwörter: Bezirksversammlung, Hafen, Kleiner Grasbrook, Kultur, Veddel
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 StadtRad Hamburg StadtRad Hamburg bekommt erstmals drei Fahrradleihstationen südlich der Elbe: Am Veddeler Bahnhof, am Stübenplatz und am Bürgerhaus Wilhelmsburg. Damit kann man praktisch kostenlos aus dem Reiherstiegviertel zur S-Bahn pendeln oder wenn man sich das traut von der Veddel in die Innenstadt. Vorher muss man sich allerdings bei StadtRad registrieren.
Die erste halbe Stunde StadtRAD ist für die Nutzer kostenlos. Danach fällt eine Leihgebühr von zunächst vier Cent pro Minute an und ab der 61. Minute von acht Cent. Somit kann man für 1,20 Euro eine ganze Stunde unterwegs sein. HVV-Abokarteninhaber und BahnCard-Kunden zahlen drei bzw. sechs Cent je Minute. Der Höchstpreis pro Tag beträgt 12 Euro. Anmeldemöglichkeiten sowie einen Überblick über die Stationen bietet die Homepage www.stadtradhamburg.de
Mit den neuen Stationen, von denen es nach dieser Erweiterungsrunde achtzig Stück im erweiterten Innenstadtbereich geben wird, wurde eine Forderung des Regionalausschusses Wilhelmsburg-Veddel teilweise erfüllt. Auf SPD-Initative wurden allerdings außer den jetzt eingerichteten Stationen am Stübenplatz und am Bahnhof Veddel auch je eine Station in Kirchdorf-Süd und am Bahnhof Wilhelmsburg gefordert, um auch den Wilhelmsburger Osten besser von dem Vorleihsystem profitieren zu lassen. Ob die Stationen in einer späteren Runde eingerichtet werden sollen ist nicht bekannt.
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Schlagwörter: Veddel, Verkehr, Wilhelmsburg
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Geschrieben von Klaus in Jugend, Veddel
 Veddeler Kiezläufer In einer Mieterversammlung der Saga/GWG wurden gestern die “Veddeler Kiezläufer” einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Kiezläufer sind sieben junge Männer und eine Frau die auf der Veddel abends Rundgänge machen, und so zur Beruhigung im Stadtteil beitragen sollen. Dabei ersetzen sie weder die Polizei noch Sozialpädagogen, sondern sind Ansprechpartner und Vermittler für Unterhaltungs- Bildungs- und Hilfsangebote. Das die meisten der jungen Kiezläufer selbst auf der Veddel aufgewachsen sind soll für die notwendige Akzeptanz sorgen.
Zur Vorbereitung auf ihre Aufgabe durchliefen die Kiezläufer einen Lehrgang des Institutes für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm). Maßgeblich vorangetrieben wurde das Projekt von der Saga/GWG-Tochtergesellschaft “Pro Quartier”. Kooperationspartner sind die “Jungen Muslime Veddel”, der Verein “Get the Kick” und die Polizei. Finanziert wird das Programm vor allem vom Bezirksamt Hamburg-Mitte mit EU-Mitteln aus dem Topf “Stärken vor Ort.”
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Schlagwörter: Europa, Jugend, Veddel
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 Volles Haus am Tag der Projekte Rappelvoll war es den ganzen Tag: Nach dem Jahresempfang, an dem man nur auf Einladung teilnehmen konnte, hat die IBA zum ersten mal alle Elbinsulaner auf das IBA-Dock eingeladen, das im Müggenburger Zollhafen schwimmt. Der “Tag der Projekte” war eine erfolgreiche Veranstaltung
Diverse Vereine, Institutionen und Initiativen nutzten die Gelegenheit, sich den Besuchern zu präsentieren. Von der Arbeitsloseninitative Wilhelmsburg, Get the Kick, dem Hafenmuseum, Made in Veddel, der Pro Quartier bis zum Wilhelmsburger Türkischen Elternbund und noch vielen weiteren waren alle dabei.
Kinder wurden mit Bastelangeboten bei Laune gehalten, und ein moderiertes Programm gab es obenauf. Für das leibliche Wohl sorgten die Crew vom Scotland Jard und der Elternbund.
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Schlagwörter: IBA/IGS, Veddel, Wilhelmsburg
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Nein, in Sachen Kinderarmut ist die Veddel nicht “Spitze”. Diesen Titel trägt der Stadtteil Dulsberg. Aber die Silbermedallie in diesen Rennen zu tragen, ist schlimm genug. Die “Bild” veröffentlichte letzte Woche eine Grafik, in der die Veddel wieder einmal in knallroter Farbe abgedruckt war.
In Dulsberg leben nach den Zahlen von 2008 54,4% der Kinder von staatlicher Unterstützung, die Veddel folgt mit einem Anteil von 52,6%. In Billstedt liegt der Wert mit 51,1% kaum geringer, und Wilhelmsburg folgt mit 49,7%. Insgesamt waren in Hamburg 26% aller Kinder von staatlichen Leistungen abhängig.
Erstmalig wurden in der Statistik alle staatlichen Hilfeleistungen zusammengefasst. Die Hilfequote bei Kindern ist in Hamburg doppelt so hoch, wie die der Erwachsenen. Das Kinder ein Armutsrisiko darstellen, wird schon lange diskutiert. Die Lage auf der Veddel kann aber kaum überraschen, befinden wir uns doch in dem ärmsten Stadtteil Hamburgs.
Für die Bezirkspolitik stellt sich die Frage, mit welchen Maßnahmen man die Situation der Kinder abfedern kann, und zwar vor dem Hintergrund das gerade Hamburg-Mitte in besonderer Weise von dem Problem betroffen ist. Hier brennt es sozusagen an jeder Ecke. Im Rahmen der Möglichkeiten wird auf der Veddel einiges getan.
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Schlagwörter: Hamburg, Jugend, Veddel
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 LKW im Hafen Die Hamburg Port Authority (HPA) berichtet in einer Pressemitteilung, das sie großes Baupaket hat die für die Verbesserung des Straßennetzes im Hafen geschnürt habe. Sie investiert – neben den großen Neubauprojekten wie dem Veddeler Wasserkreuz, für dessen Erhalt wir 4 Jahre lang gegen die HPA gekämpft haben, und der Retheklappbrücke, in diesem Jahr noch einmal rund 20 Millionen Euro in das bestehende Netz sowie in ein Verkehrsmanagementsystem, um für eine Verbesserung des Verkehrsflusses zu sorgen.
Dabei nutze die HPA das derzeitige schwächere Verkehrsaufkommen aufgrund der Wirtschaftskrise, um umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen durchzuführen und für den erwarteten Aufschwung gerüstet zu sein. Die Baumaßnahmen seien zeitlich aufeinander abgestimmt, um Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten. Die wichtigsten Maßnahmen:
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Schlagwörter: Hafen, Kleiner Grasbrook, Steinwerder, Veddel, Verkehr
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 Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES) Gestern hat der Senat trotz aller Widerstände und Probleme beschlossen, die neue Linienbestimmung für die sogenannte Hafenquerspange durch den dicht bewohnten Süden Wilhelmsburgs bei der Bundesregierung zu beantragen. Auf dieser Grundlage sollen die weiteren Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorangetrieben werden. Die neue Linie soll westlich von Moorburg an die geplante A26 anschließen und endet im Osten im Bereich der Anschlussstelle Stillhorn an der A1. Diese Linienbestimmung soll die 2005 beim Bund beantragte Nordtrasse unter den Spreehafen hindurch ersetzen.
Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) setzt sich damit konsequent über die Diskussionen des sogenannten “kooperativen Beteiligungsverfahrens” des letzten Jahres hinweg. Kein einziger der vorgebrachten Einwände gegen die Südtrasse wurde berücksichtigt. Nicht einmal die negativen Stellungnahmen der Internationalen Bausstellung (IBA) und der Internationalen Gartenschau (igs) fanden Berücksichtigung.
Keine Spur gibt es von dem versprochenen Verkehrskonzept für den Hamburger Süden. Gerade mit Hilfe dieses Konzeptes hätte man entscheiden können, wo Schnellstraßen notwendig, und wo sie eben nicht notwendig sind. Deshalb hätte dieses Konzept unbedingt vor das Linienbestimmungsverfahren gehört. Wenn die Autobahnen in dem Konzept sowieso gesetzt sind, ist die Erarbeitung desselben am Ende nur noch weiße Salbe, oder Geldverschwendung, je nachdem welchen Standpunkt man einnimmt.
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Schlagwörter: Hafen, Hafenquerspange, Hamburg, Kleiner Grasbrook, Senat, Umwelt, Veddel, Verkehr, Wilhelmsburg, Wirtschaft, Zukunft
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