Archiv nach Kategorien: Veddel - Seiten 4

Das neueste Café auf der Veddel ist auf dem IBA-Dock

Café auf dem IBA Dock

Cafe auf dem IBA Dock

Es ist vielleicht nicht jedem bewusst, wenn er am IBA-Dock am Müggenburger Zollhafen vorbeikommt, aber das Gebäude ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Und es beherbergt das neueste Cafe auf der Veddel.

Betrieben wird es von Audrey Hendry, die praktischerweise auch die Bäckerei “Scotland Jard” in der Slomanstraße bewirtschaftet. Die IBA Hamburg folgte hier dankenswerterweise dem Vorschlag, den Betrieb des Cafés in der Nachbarschaft zu vergeben, denn die Elbinseln sollen ja von der Ausstellung auch wirtschaftlich profitieren.

Was richtig Spaß macht ist die Terrasse, die bei guten Wetter geöffnet ist. Nirgendwo auf der kleinen Elbinsel Veddel dürfte man dichter am Wasser sitzen, und für den Sommer stehen schon die Liegestühle im Lager bereit.

Neben Kaffee und Getränken gibt es belegte Brötchen und eine Auswahl von Kuchen und Torten. Während der Arbeitstage wird in der Mittagszeit auch ein warmes Essen angeboten.

Man kann sich das IBA-Dock übrigens auch einfach so ansehen, schließlich ist hier eine Ausstellung zu den Projekten der Internationalen Bauausstellung 2013 untergebracht.

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Wir nennen es Kunst

Asphaltierte Vielfalt

Asphaltierte Vielfalt

So manchen wird der Hügel aufgefallen sein, der seit ein paar Tagen auf der Verkehrsinsel zwischen Veddeler Straße und Harburger Chaussee gleich gegenüber der BallinStadt aufgeworfen wurde, und sich gefragt haben was das ist. Nun, es ist die neueste Errungenschaft der Internationalen Gartenschau (igs) und wir nennen es Kunst.

Installiert wurde es von dem Journalisten und, so sagt es die igs, Kurator Dierk Jensen und seinem Team. Dies wird nicht die einzige umgewandelte Verkehrsinsel bleiben, bis 2013 sollen zwölf weitere Orte im Hamburger Raum bearbeitet werden.

Der Kunstbegriff hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. In meiner Jugendzeit war der “Der Mann mit dem Goldhelm” ein populäres Kunstwerk von Rembrandt, dem niederländischen Maler. Eine Reproduktion dieses Bildes hing in jedem Kaufhaus, weil diese scheinbar so oft verkauft worden sind, das sie in jedem zweiten deutschen Wohnzimmer zu finden gewesen sein müssen.

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Hamburg Port Authority: Der Brückenklau geht wieder um!

Der Packerstieg ist gesperrt

Der Packerstieg ist gesperrt

Am östlichen Ende des Müggenburger Zollhafens befinden sich in unmittelbarer Nähe der Kupferhütte Aurubis die Reginenortbrücke und die Beesenlandbrücke. Die beiden Bauwerke wurden kürzlich von der Hamburg Port Authority (HPA) sowohl für den Fußgänger als auch für den Bahnverkehr gesperrt. Eine Reparatur ist derzeit von der HPA nicht vorgesehen.

Die markanten Eisenbahnbrücken wurden im Jahr 1905 errichtet, und sind einschließlich der Auflager, der Kaimauer und der auffälligen Wassertreppen in die Liste der erkannten Denkmäler eingetragen. Über die Bauwerke führt der Fußweg Packerstieg, der wie eine dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straße mit einem ordentlichen Straßenschild versehen ist. Diese Verbindung schloss die Lücke des rund um den Müggenburger Zollhafen verlaufenden Weges.

Auf Nachfrage hat die HPA angegeben, das es sich nicht um einen öffentlichen Weg, sondern um einen “Betriebsweg” handeln würde. Warum dieser Betriebsweg aber mit einem ordentlichen Straßenschild gekennzeichnet wurde ist noch ungeklärt. Auch wenn die Brücken in die Liste der erkannten Denkmäler eingetragen seien, wäre eine Begehbarkeit der Bauwerke jedenfalls nicht nötig, meint die HPA.

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IBA/igs Bürgerdialog am 26. Mai

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Unter dem Motto „mitdenken – mitreden – mitgestalten“ laden die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) und die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA) am 26. Mai 2010, um 18 Uhr, wieder zum Bürgerdialog in das Bürgerhaus Wilhelmsburg in der Mengestraße ein. In vier Werkstattgesprächen geht es um Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zu den Themen:

  • Park und Natur – Natur-, Kultur- und Parklandschaften auf der igs 2013
  • Kreatives Quartier – Aktueller Stand und wie geht es weiter
  • Baumaßnahmen in Wilhelmsburg Mitte
  • ZusammenWachsen – Zusammenarbeit zwischen der igs 2013 und Akteuren der Elbinseln

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Warum Hamburgs Universität an den Hafen gehört

Uni auf dem Veddelhöft (Quelle: BWF / GMP Architekten)

Uni auf dem Veddelhöft (Quelle: BWF / GMP Architekten)

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich für eine Verlagerung von Teilen der Universität auf den Kleinen Grasbrook ausgesprochen. Nach unser Ansicht gibt es genügend Raum um die Universität in Lehre und Forschung ein gutes Stück voran zu bringen, aber auch die Städtebaulichen Perspektiven sind für die benachbarten Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel beachtlich. Auch führende Köpfe der Hamburger Wirtschaft haben sich für eine Teilverlagerung offen gezeigt.

Heute nun beschäftigt sich der Leitartikel des Hamburger Abendblattes mit der Universität Hamburg, und der möglichen Umzug auf den Kleinen Grasbrook. Matthias Iken geißelt Strukturkonservatismus und Kleinmut. Sein Artikel ist ein Beitrag zur Diskussion, der sich zu lesen lohnt, und deshalb zitiere ich ihn hier umfangreich:

Oft hilft der Blick zurück, um den Horizont zu weiten. Es dauerte Jahrhunderte, bevor Hamburg 1919 endlich seine Universität bekam. Bis zuletzt hatten Senat und Bürgerschaft,vor allem aber die Handelskammer eine Gründung verhindert. Studieren könne man schließlich auch in Göttingen,argumentierten damals die Kaufleute. Inzwischen drängt sich der Eindruck auf: So viel hat sich nicht verändert.

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Nebenbei verkündet: Die Veddel soll an der Bahnstrecke Lärmschutz bekommen

Larmschutz muss sein!

Im Zusammenhang mit der Diskussion um Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) verkündet, das auch die Veddel an der Bahnstrecke einen Lärmschutz bekommen soll, der aus Lärmsanierungsmitteln des Bundes bezahlt wird.

Das haben Vertreter der BSU das erste mal während einer Sondersitzung des Regionalausschusses angekündigt. Bei der gestrigen Sitzung des Beteiligungsgremiums der IBA/igs wurde diese Ankündigung wiederholt.

Unklar blieb, ob die Lärmsanierungsmaßnahmen auch bei einem Scheitern der Reichstrassenpläne erfolgen, und in welchen Jahr sie kommen soll. Skeptiker könnten Vermuten, das sich die BSU die Zustimmung der Stadtteilvertreter in den kommenden Diskussionen zum Verkehrskonzept im Süderelberaum erkaufen wollen. Deshalb sollte die Behörde hier bald Klarheit schaffen.

Unklar ist auch, welche Maßnahmen zur Lärmsanierung vorgesehen sind. Vorstellbar sind Lärmschutzwände oder eine Erweiterung von Lärmschutzverglasungen die es bisher nur am Warmwasserblock gibt, oder eine Kombination von beidem.

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Jetzt noch mal amtlich: Kein Fahrstuhl für die Veddel-Seite des Bahnhofes

Endstation Bahnhof Veddel

Endstation Bahnhof Veddel

Schon lange kämpfen wir für den Fahrstuhl am Stadtteilausgang des Bahnhofes Veddel. Im Jahr 2008 haben wir sogar eine große Unterschriftenaktion gestartet. Doch vergebens: Bis heute weigert sich die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) unter Anja Hajduk und die Bahn einen Fahrstuhl oder auch nur eine Rolltreppe auf der Nordseite der Station einzubauen. Jetzt hat die Behörde dem Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel wieder eine Abfuhr erteilt.

Einstimmig hatten wir unverzüglichen einen behindertengerechten Ausbau sowohl der Süd- als auch der Nordseite des S-Bahnhofes Veddel gefordert. Während für den Südausgang am Busbahnhof eine Lösung in Sicht ist, fällt die Antwort der BSU für den Stadtteil Veddel niederschmetternd aus:

In Abstimmung mit dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) sowie auf der Grundlage einer Stellungnahme der Deutsche Bahn AG nimmt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) zu dem Beschluss wie folgt Stellung:

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Sondersitzung des Regionalausschusses Wilhelmsburg-Veddel zum Verkehrskonzept

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Nach den umfangreichen Diskussionen um die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße und die geplante neue “Hafenquerspange” genannte Autobahn mitten durch Wilhelmsburg aus dem letzten Jahr war die Forderung nach einem Verkehrskonzept für die Elbinseln und den Süderelberaum eine allgemeine Forderung, die unter Anderen auch die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte erhoben hatte. Wie das Verkehrskonzept erarbeitet werden soll werden Vertreter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt den Bezirkspolitikern aus Hamburg-Mitte jetzt in einer öffentlichen Sondersitzung des Regionalausschusses mitteilen. Um genug Platz möglichst viele Gäste zu haben, Wurde der Sitzungsort des Ausschusses in den großen Saal des Bürgerhauses Wilhelmsburg verlegt.

Die Sitzung wird am nächsten Mittwoch, den 14. April ab 18:00 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg stattfinden. Die Tagesordnung sieht so aus:

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Der Baufortschritt am Veddeler Wasserkreuz

Die neue Niedernfelder Brücke

Die neue Brücke

Lange mussten wir um den Erhalt des Veddeler Wasserkreuzes kämpfen. Die Hamburg Port Authority (HPA) und der Senat wollten die Wasserstrassenverbindungen zuschütten. Nach einem langen Kampf, Barkassendemonstrationen und einem Gutachten der Norddeutschen Affinerie zu den Kosten entschied sich der Senat dann doch für den Neubau der Brücken.

Jetzt wurde nach einem Jahr Bauzeit die erste der sechs neuen Brücken in ihre Position über der Müggenburger Durchfahrt gebracht.

Das Veddeler Wasserkreuz stellt für den Binnenschiffsverkehr im Osten des Hafens eine wichtige Wegverbindung dar, die an Bedeutung noch zunehmen wird. Derzeit plant die HPA viele der Betriebe aus dem Travehafen in den Spreehafen umzusiedeln. Der Travehafen soll zugeschüttet werden, um für den neuen Terminal Steinwerder Platz zu schaffen.

Bereits jetzt werden die Wasserstraßen nicht nur von Barkassen genutzt, sondern täglich auch von Frachtschiffen. Das haben mir IBA-Mitarbeiter berichtet, die seit dem Frühjahr auf dem Müggenburger Zollhafen arbeiten und dies beobachten können.

Es wäre ein Schildbürgerstreich gewesen, die Zufahrten zum Spreehafen aus kurzfristigen fiskalischen Überlegungen zu reduzieren.

Den jetzigen Baufortschritt habe ich am Sonntag mit einigen Bildern dokumentiert, und einen Zeitungsartikel des Hamburger Abendblattes aus dem September 2003 beigefügt, mit dem das Thema erstmals hamburgweit thematisiert worden ist:

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Der Zollzaun am Spreehafen bekommt noch in diesem Jahr zwei Durchgänge

Zollzaun

Zollzaun

Das der Zollzaun am Spreehafen verschwinden soll, ist eine Forderung die schon im Weißbuch für Wilhelmsburg im Jahre 2002 erhoben wurde. Das der Zaun nach Aufhebung des Freihafens am 1. Januar 2013 überflüssig wird, war schon bekannt. Aber bereits in diesem Jahr, vielleicht schon im Sommer, wird es zwei neue Schlupftore für Fußgänger und Radfahrer geben. Darauf haben sich vorgestern die IBA-Hamburg und die Zollverwaltung geeinigt.

Das hat die IBA am Donnerstag während der Projektgespräche “Veddel und Spreehafen” bekanntgegeben. Die Durchgänge sollen in der Nähe des Veddeler Bahnhofs und ungefähr auf der Höhe des Reiherstieges in den Zaun geschnitten werden.

Die Entwicklung ist ein Erfolg lang anhaltender Bemühungen zahlreicher Akteure, auch der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte die immer wieder auch von mir eingebrachte Anträge beschlossen hat. Das Spreehaafenfest ist zum jährlich wiederkehrenden Symbol des Ringens geworden. Durch die Öffnung des Zollzaunes bekommen die Wilhelmsburger und die Bewohner der Harburger Chaussee endlich einen Zugang zum Spreehafen, der einen attraktiven Spazierweg erschließt.

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