Archiv nach Kategorien: Verkehr - Seiten 2

Endlich: Der Radweg über den Argentinienknoten ist freigegeben

Radweg zum Elbtunnel

Die neue Radwegbrücke entlang der Klütjenfelder Straße ist fertig. Das medet die Hamburg Port Authority heute. Ab sofort können Radfahrer den neuen Weg nutzen. Die Brücke ist Teil eines Radweges durch den Hafen, den die HPA momentan baut. Zukünftig soll die Verbindung von Reiherstieg zum St. Pauli-Elbtunnel auf einem durchgehenden Radweg befahrbar sein.

Der Radweg war das erste Projekt das wärend meiner Mitgliedschaft im Ortsausschuss Veddel-Rothenburgsort vorgestellt wurde. Das ist neun Jahre her. Damals sollte auf den Radweg noch eine Treppe eingebaut werden, wogegen wir uns ausgesprochen haben. Jahrelang wurde die Forderung nach einem Radweg vergeblich gestellt. Erst in der letzten Wahlperiode kam Bewegung in die Angelegenheit.

Manch ein Radfahrer befuhr die Argentinienbrücke auf der Fahrbahn, was bei dem Schwerlastverkehr eine sehr mutige Alternative zu der steilen Treppe war, die man regulär benutzen sollte. Im Zuge der Baumaßnahme entstand im Hafen entlang der Klütjenfelder Straße eine neue Radwegbrücke. Insgesamt 13 Stahlbauelemente werden dazu an die Westseite der Hochstraße gehängt. Die Brücke überwindet einen Höhenunterschied von sieben Metern und ist barrierefrei angelegt. Die Fahrbahn selbst besteht aus einem glasfaserverstärktem Kunststoff. Das rutschfeste Material soll für zusätzliche Sicherheit sorgen.

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Die Wilhelmsburger Reichsstraße wird gesperrt. Aber nur dieses Wochenende

Wer heute nur die Überschriften der Senatspresseerklärungen gelesen hat, könnte für einen kurzen Augenblick elektrisiert gewesen sein. “Wilhelmsburger Reichsstraße gesperrt” stand da. Aber es handelt sich “nur” um Brückenbauarbeiten am Wochenende. In der Harburger Chaussee könnte es etwas enger werden.

Die Sperrung der Reichsstraße ist wegen dringender Asphaltierungsarbeiten auf der Ernst-August-Kanal-Brücke notwendig. Richtung Süden wird die Straße voll gesperrt werden. In Richtung Hamburg wird ein Fahrstreifen gesperrt. Die Sperrungen erfolgen von Samstag, den 11.12.2010 um 8 Uhr bis Sonntag, den 12.12.2010 um 5 Uhr zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Georgswerder und Wilhelmsburg. Eine Umleitung wird ausgeschildert von der Anschlussstelle Hamburg-Georgswerder über Harburger Chaussee, Hafenrandstraße, Reiherstieg Hauptdeich, Bei der Wollkämmerei, Mengestraße zur Anschlussstelle Wilhelmsburg.

Na denn, fröhliches Rumkurven!

Die Harburger Chaussee ist die lauteste Strasse der Stadt

Larmschutz muss sein!

Die Anwohner der Harburger Chaussee sind einem Lärmpegel von 75 bis 80 Dezibel ausgesetzt. Zum Vergleich: Das Geräusch eines Presslufthammers ist 80 Dezibel laut, ein Rasenmäher 70 Dezibel. Der gesundheitsgefährdende Bereich fängt bei 65 Dezibel an. Das berichtet das “Hamburger Abendblatt”. Die Erkenntnis stammt aus den bezirklichen Lärmaktionsplänen, die nach einer Vorgabe der EU erstellt worden sind.

Das Ergebnis kommt nicht überraschend. An der Harburger Chaussee leben etwa 1.500 Menschen in Häusern die von der “Nordelbe Grundstücksgesellschaft mbH” vermietet werden. Insgesamt sind die Häuser in keinem guten Zustand, und der Eigentümer scheint wenig Interesse daran zu haben das zu ändern. Eines Tages schrieb ich der Firma einen Hinweis, das es über ein neues Programm Zuschüsse für Schallschutzfenster gäbe. Ich habe noch nicht einmal eine Antwort erhalten.

Die Fluktuation der Bewohner in der Harburger Chaussee ist besonders hoch. Sie lag vor zwei Jahren bei über 60%, ein erschreckender Wert. Das lässt sich anhand der Stadtteilstatistiken feststellen, denn die Häuser an der Harburger Chaussee ist das einzige Wohngebiet im Stadtteil Kleiner Grasbrook, der ansonsten aus Hafenflächen besteht. Dafür spricht auch, das es seit vielen Jahren regelmäßig Wohnungsbesichtigungen durchgeführt werden. Wenn mir jemand davon berichtet, ist immer von Wohnungen in erschreckenden Zuständen die Rede.

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Die Reiherstiegklappbrücke wird vom Wochenende bis zum November gesperrt

Reiherstieg - Quelle: Openstreetmap

Reiherstieg - Quelle: Openstreetmap

Die Reiherstiegklappbrücke an der Neuhöfer Straße wird für den Straßenverkehr sowie für Radfahrer und Fußgänger vom 17. Juli bis zum 7. November voll gesperrt. Aufgrund der starken Verkehrsbeanspruchung der letzten Jahre ist nach Angaben der Hamburg Port Authority (HPA) nach der Grundinstandsetzung der beiden Vorlandbrücken im Jahr 2008 nun der Ersatz der mittleren Klappe und ein Teil der maschinenbaulichen Anlage erforderlich.

Das rund 46 Meter lange und fast 15 Meter breite Brückenelement wird in den Niederlanden gefertigt und dann mit dem Schiff nach Hamburg gebracht. Anschließend soll ein Schwimmkran das 265 Tonnen schwere Mittelteil einsetzen.

Die HPA investiert rund 3,8 Millionen Euro in diese Maßnahme. Parallel werden auf der Neuhöfer Straßenbrücke Asphaltierungsarbeiten durchgeführt.

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Hamburg Port Authority: Der Brückenklau geht wieder um!

Der Packerstieg ist gesperrt

Der Packerstieg ist gesperrt

Am östlichen Ende des Müggenburger Zollhafens befinden sich in unmittelbarer Nähe der Kupferhütte Aurubis die Reginenortbrücke und die Beesenlandbrücke. Die beiden Bauwerke wurden kürzlich von der Hamburg Port Authority (HPA) sowohl für den Fußgänger als auch für den Bahnverkehr gesperrt. Eine Reparatur ist derzeit von der HPA nicht vorgesehen.

Die markanten Eisenbahnbrücken wurden im Jahr 1905 errichtet, und sind einschließlich der Auflager, der Kaimauer und der auffälligen Wassertreppen in die Liste der erkannten Denkmäler eingetragen. Über die Bauwerke führt der Fußweg Packerstieg, der wie eine dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straße mit einem ordentlichen Straßenschild versehen ist. Diese Verbindung schloss die Lücke des rund um den Müggenburger Zollhafen verlaufenden Weges.

Auf Nachfrage hat die HPA angegeben, das es sich nicht um einen öffentlichen Weg, sondern um einen “Betriebsweg” handeln würde. Warum dieser Betriebsweg aber mit einem ordentlichen Straßenschild gekennzeichnet wurde ist noch ungeklärt. Auch wenn die Brücken in die Liste der erkannten Denkmäler eingetragen seien, wäre eine Begehbarkeit der Bauwerke jedenfalls nicht nötig, meint die HPA.

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Nebenbei verkündet: Die Veddel soll an der Bahnstrecke Lärmschutz bekommen

Larmschutz muss sein!

Im Zusammenhang mit der Diskussion um Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) verkündet, das auch die Veddel an der Bahnstrecke einen Lärmschutz bekommen soll, der aus Lärmsanierungsmitteln des Bundes bezahlt wird.

Das haben Vertreter der BSU das erste mal während einer Sondersitzung des Regionalausschusses angekündigt. Bei der gestrigen Sitzung des Beteiligungsgremiums der IBA/igs wurde diese Ankündigung wiederholt.

Unklar blieb, ob die Lärmsanierungsmaßnahmen auch bei einem Scheitern der Reichstrassenpläne erfolgen, und in welchen Jahr sie kommen soll. Skeptiker könnten Vermuten, das sich die BSU die Zustimmung der Stadtteilvertreter in den kommenden Diskussionen zum Verkehrskonzept im Süderelberaum erkaufen wollen. Deshalb sollte die Behörde hier bald Klarheit schaffen.

Unklar ist auch, welche Maßnahmen zur Lärmsanierung vorgesehen sind. Vorstellbar sind Lärmschutzwände oder eine Erweiterung von Lärmschutzverglasungen die es bisher nur am Warmwasserblock gibt, oder eine Kombination von beidem.

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Jetzt noch mal amtlich: Kein Fahrstuhl für die Veddel-Seite des Bahnhofes

Endstation Bahnhof Veddel

Endstation Bahnhof Veddel

Schon lange kämpfen wir für den Fahrstuhl am Stadtteilausgang des Bahnhofes Veddel. Im Jahr 2008 haben wir sogar eine große Unterschriftenaktion gestartet. Doch vergebens: Bis heute weigert sich die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) unter Anja Hajduk und die Bahn einen Fahrstuhl oder auch nur eine Rolltreppe auf der Nordseite der Station einzubauen. Jetzt hat die Behörde dem Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel wieder eine Abfuhr erteilt.

Einstimmig hatten wir unverzüglichen einen behindertengerechten Ausbau sowohl der Süd- als auch der Nordseite des S-Bahnhofes Veddel gefordert. Während für den Südausgang am Busbahnhof eine Lösung in Sicht ist, fällt die Antwort der BSU für den Stadtteil Veddel niederschmetternd aus:

In Abstimmung mit dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) sowie auf der Grundlage einer Stellungnahme der Deutsche Bahn AG nimmt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) zu dem Beschluss wie folgt Stellung:

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Sondersitzung des Regionalausschusses Wilhelmsburg-Veddel zum Verkehrskonzept

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Nach den umfangreichen Diskussionen um die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße und die geplante neue “Hafenquerspange” genannte Autobahn mitten durch Wilhelmsburg aus dem letzten Jahr war die Forderung nach einem Verkehrskonzept für die Elbinseln und den Süderelberaum eine allgemeine Forderung, die unter Anderen auch die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte erhoben hatte. Wie das Verkehrskonzept erarbeitet werden soll werden Vertreter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt den Bezirkspolitikern aus Hamburg-Mitte jetzt in einer öffentlichen Sondersitzung des Regionalausschusses mitteilen. Um genug Platz möglichst viele Gäste zu haben, Wurde der Sitzungsort des Ausschusses in den großen Saal des Bürgerhauses Wilhelmsburg verlegt.

Die Sitzung wird am nächsten Mittwoch, den 14. April ab 18:00 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg stattfinden. Die Tagesordnung sieht so aus:

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Der Baufortschritt am Veddeler Wasserkreuz

Die neue Niedernfelder Brücke

Die neue Brücke

Lange mussten wir um den Erhalt des Veddeler Wasserkreuzes kämpfen. Die Hamburg Port Authority (HPA) und der Senat wollten die Wasserstrassenverbindungen zuschütten. Nach einem langen Kampf, Barkassendemonstrationen und einem Gutachten der Norddeutschen Affinerie zu den Kosten entschied sich der Senat dann doch für den Neubau der Brücken.

Jetzt wurde nach einem Jahr Bauzeit die erste der sechs neuen Brücken in ihre Position über der Müggenburger Durchfahrt gebracht.

Das Veddeler Wasserkreuz stellt für den Binnenschiffsverkehr im Osten des Hafens eine wichtige Wegverbindung dar, die an Bedeutung noch zunehmen wird. Derzeit plant die HPA viele der Betriebe aus dem Travehafen in den Spreehafen umzusiedeln. Der Travehafen soll zugeschüttet werden, um für den neuen Terminal Steinwerder Platz zu schaffen.

Bereits jetzt werden die Wasserstraßen nicht nur von Barkassen genutzt, sondern täglich auch von Frachtschiffen. Das haben mir IBA-Mitarbeiter berichtet, die seit dem Frühjahr auf dem Müggenburger Zollhafen arbeiten und dies beobachten können.

Es wäre ein Schildbürgerstreich gewesen, die Zufahrten zum Spreehafen aus kurzfristigen fiskalischen Überlegungen zu reduzieren.

Den jetzigen Baufortschritt habe ich am Sonntag mit einigen Bildern dokumentiert, und einen Zeitungsartikel des Hamburger Abendblattes aus dem September 2003 beigefügt, mit dem das Thema erstmals hamburgweit thematisiert worden ist:

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StadtRad kommt auf die Elbinseln Veddel und Wilhelmsburg

StadtRad Hamburg

StadtRad Hamburg

StadtRad Hamburg bekommt erstmals drei Fahrradleihstationen südlich der Elbe: Am Veddeler Bahnhof, am Stübenplatz und am Bürgerhaus Wilhelmsburg. Damit kann man praktisch kostenlos aus dem Reiherstiegviertel zur S-Bahn pendeln oder wenn man sich das traut von der Veddel in die Innenstadt. Vorher muss man sich allerdings bei StadtRad registrieren.

Die erste halbe Stunde StadtRAD ist für die Nutzer kostenlos. Danach fällt eine Leihgebühr von zunächst vier Cent pro Minute an und ab der 61. Minute von acht Cent. Somit kann man für 1,20 Euro eine ganze Stunde unterwegs sein. HVV-Abokarteninhaber und BahnCard-Kunden zahlen drei bzw. sechs Cent je Minute. Der Höchstpreis pro Tag beträgt 12 Euro. Anmeldemöglichkeiten sowie einen Überblick über die Stationen bietet die Homepage www.stadtradhamburg.de

Mit den neuen Stationen, von denen es nach dieser Erweiterungsrunde achtzig Stück im erweiterten Innenstadtbereich geben wird, wurde eine Forderung des Regionalausschusses Wilhelmsburg-Veddel teilweise erfüllt. Auf SPD-Initative wurden allerdings außer den jetzt eingerichteten Stationen am Stübenplatz und am Bahnhof Veddel auch je eine Station in Kirchdorf-Süd und am Bahnhof Wilhelmsburg gefordert, um auch den Wilhelmsburger Osten besser von dem Vorleihsystem profitieren zu lassen. Ob die Stationen in einer späteren Runde eingerichtet werden sollen ist nicht bekannt.

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