Archiv nach Kategorien: Verkehr - Seiten 4

Was passiert am Bahnhof Veddel?

Für die S-Bahn nach Süden hat die Bahn auf der Station Veddel (BallinStadt) neue Zuganzeiger installiert

Neue Zuganzeiger

Eines der wichtigsten Gebäude auf der Veddel und beständiges Gesprächsthema im Stadtteil ist der Bahnhof Veddel-BallinStadt. Nachdem der Senat es trotz zahlreicher Unterschriften abgelehnt hat am Nordausgang eine Fahrstuhl oder eine Rolltreppe zu bauen, lohnt es sich einmal einen Blick auf die anderen Probleme zu lenken.

Noch in diesem Jahr soll am Busbahnhof, also auf der Südseite ein Fahrstuhl eingebaut werden. Der Bahnsteig wird ebenfalls verschönert, und mit den neuen blauen Schildern ausgestattet.

Wer sich einmal bei schlechten Wetter auf dem Bahnsteig aufgehalten hat, wird sich daran erinnern welch ungemütliches Klima hier herrschen kann. Aus diesem Grund haben wir im Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel den folgenden Antrag eingebracht, der einstimmig beschlossen wurde:

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Beteiligungsprozess zu Verkehrsprojekten im Hamburger Süden beginnt

Wilhelmsburger Reichsstrasse (Quelle: IBA Hamburg GmbH /Falcon Crest Air)Am 15. Juni 2009 beginnt der von Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk angekündigte Beteiligungsprozess zu den aktuellen Verkehrsprojekten im Hamburger Süden. Das hat heute die Senatspressestelle erklärt.

Auf zwei öffentlichen Veranstaltungen im Februar und April diesen Jahres hat sich die Senatorin im Bürgerhaus Wilhelmsburg den Fragen der Bürgerinnen und Bürger gestellt.

Im Mittelpunkt standen die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße auf die Bahntrasse, der Bau einer Hafenquerspange sowie eine verkehrliche Konzeption für die Hamburger Elbinsel. Auf der Veranstaltung Ende April kündigte Anja Hajduk an, dass der Dialog zukünftig in einen kooperativen Beteiligungsprozess überführt werden soll. Die unterschiedlichen Interessen in einen solchen Prozess zu berücksichtigen und gleichzeitig einen für alle Beteiligten konstruktiven Austausch zu gewährleisten bezeichnet die Senatorin als “Herausforderung”. Sie sei aber überzeugt, dass von einem solchen Dialog alle profitieren können.

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Eindrücke von der großen Demonstration gegen neue Autobahnen

Autobahn? Müll!

Autobahn? Müll!

Heute war die große Demonstration gegen die Verkehrspläne des Senates. Wilhelmsburger, Veddeler und ihre Freunde demonstrierten gemeinsam gegen neue Autobahnen auf den Elbinseln.

Um die eintausend Demonstranten zogen vom Marktplatz in Kirchdorf-Süd zum Rathaus Wilhelmsburg, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Eintausend sind etwas weniger als  zwei Prozent der Bevölkerung, wenn also die Hamburger mit einer gleichen Beteiligung demonstrieren würden, ständen 35.000 Menschen vor der Bannmeile des Rathauses.

Neben der Parole das es keine neuen Autobahnen über Wilhelmsburg geben dürfe, wurde immer wieder die Forderung nach einem Verkehrskonzept laut. Ein solches Konzept wurde auf unsere Initiative hin auch von der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte gefordert.

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Hajduk kommt am 21 April mit den Hafenquerspangenplänen nach Wilhelmsburg

Wachsen mit Fehlsicht?

Wachsen mit Fehlsicht?

Die Planungen zur Hafenquerspange und einer Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße an die Bahntrasse werden in Wilhelmsburg kontovers diskutiert.

Bereits im Februar hatte Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk dort die Planungen zur Verlagerung der Wilhelmsburger Reichsstraße diskutiert und dabei zugesagt, die weiteren Fernstraßenplanungen im Hamburger Süden vor Ort vorzustellen, sobald die Ergebnisse der Projektstudie der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) zur Hafenquerspange vorliegen.

Nun liegt die Projektstudie zur Überprüfung der Trassenwahl der Hafenquerspange vor. Diese wird Senatorin Hajduk zusammen mit Fachexperten und Vertretern von Wilhelmsburger Interessengruppen in Wilhelmsburg vorstellen und diskutieren.

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Port-Feeder-Barge: Verstolpert Hamburg eine innovative Problemlösung?

Screenshot

www.portfeederbarge.de

Eigentlich ist es kaum zu fassen. Eines der drängendsten Probleme des Hafens ist der Abtransport der Container in das Hinterland und die Umfuhr im Hafen. Neue Straßen sind teuer, Brücken sowieso, LKW sind laut, die Bewohner meutern. Eine hocheffiziente und relativ preisgünstige Lösung liegt seit Jahren auf dem Tisch, doch sie droht im Deutsch-Hamburgischen Behördendickicht zu versanden. Da wiehert der ganze Amtschimmelstall.

Dabei ist es so einfach: Statt neuer Straßen zu bauen müssen wir nur den Blick von den Asphalt heben, und uns die anderen Straßen anschauen: Die Wasserstraßen. Da haben wir noch viel Kapazität frei, die wir umweltfreundlich, schnell, flexibel und ohne weitere Geräuschbelastung der Wohngebiete nutzen können. Der Trick:

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Niedernfelder Durchfahrt: Die Arbeiten haben begonnen

Niedernfelder Brücken

Niedernfelder Brücken

Es war eine lange Diskussion, viel Gerede, Beschlüsse, Pressemitteilungen, sogar eine Barkassendemonstration war im Programm. Wenn man sich lange um ein Thema gekümmert hat, freut man sich besonders, wenn der Tag der Umsetzung herangekommen ist, und man tatsächlich die Veränderungen  anschauen und anfassen kann. Das ist jetzt bei den Neidernfelder Brücken der Fall.

Am Wochenende ist die Fahrbahn des Veddeler Dammes abgesperrt worden, es stehen von vier jetzt nur noch zwei Fahrspuren zur Verfügung. Zuerst will die Hamburg Port Authority (HPA) die beiden mittleren Brücken erneuern.

Ursprünglich wollte die HPA die Brücken durch einen Damm ersetzen, und damit die Wasserstraße zwischen dem Spreehafen und dem Hansahafen zuschütten. Dies hätte nicht nur eine erhebliche Verschlechterung der Erreichbarkeit der Veddel mit dem Schiff geführt, es hätte auch einen Wasserstraße vernichtet, die wir im Rahmen der Neuorganisation des Hafens vielleicht noch sehr brauchen werden.

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Autobahnen: Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg ruft zu Demonstration auf

Demonstrationsaufruf

Demonstrationsaufruf

Der Verein “Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg” ruft für den 4. April zu einer Demonstration gegen die aktuellen Planungen der Senatorin Hajduk auf. “Wir haben keine Wahl”, so der Verein, der vor allem kritisiert, das es keine Bereitschaft für einen Dialog,  kein Angebot zu einer Verkehrskonferenz oder irgendeiner Form von kooperativer Planung gibt. Der Besuch der Senatorin allein würde nicht ausreichen, da sie nicht bereit sei dabei ergebnisoffen zu diskutieren.

Die Grüne Verkehrspolitik ist damit gerade auf dem besten Wege sich vollkommen zu diskreditieren, zumindest südlich der Norderelbe. Am erstaunlichsten ist dabei die Tatsache, das es einer GAL-Senatorin nicht gelingt, einen Dialog mit den Initiativen vor Ort zu führen.

Möglichkeiten dafür gibt es genug. Die Bezirksversammlung hatte in ihrer letzten Sitzung auf unsere Initiative hin einstimmig eine Verkehrskonferenz gefordert. Das IBA/igs-Beteiligungsgremium ebenso. Es wäre doch ein Leichtes, auf diese Forderungen einzugehen. Stattdessen gibt es Bürgerversammlungen, auf denen kundgetan wird, was sich die Behörde für die Wilhelmsburger und die Veddeler ausgedacht hat. Das so etwas nicht ankommt, muss doch gerade der GAL klar sein. Von Moorburg wollen wir da mal gar nicht erst anfangen.

Der Aufruf im Wortlaut:

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Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg: Trickreiche Hajduk ohne Weitsicht

Wilhelmsburger Reichsstrasse (Quelle: IBA Hamburg GmbH /Falcon Crest Air)Der Verein “Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg” hat heute in einer Pressemitteilung die Bausenatorin Hajduk wegen der am Mittwoch bekant gegebenen Pläne zur Hafenquerspange scharf angegriffen.

Hajduk plant, wie ich hier berichtet habe, die vieldiskutierte Hafenquerspange im Süden über die Insel Wilhelmsburg zu führen. Bisher war eine Trasse im Norden favorisiert worden, die den Köhlbrand und den Spreehafen kreuzen sollte.

Ich veröffentliche den Text hier im Wortlaut:

Autobahn-Planungen mit Tricks, aber nicht mit Weitsicht.

Senatorin Hajduk hat zwei große Autobahnprojekte durch Wilhelmsburg angekündigt:

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Am Wochenende ist die Elbbrücke dicht!

Elbbrücke

Elbbrücke

Am Wochenende sollte man es vermeiden mit dem Wagen in die Stadt zu fahren, oder sich früher auf den Weg machen. Denn wegen Bauarbeiten steht auf der Billhorner Brückenstraße von Freitag, 06.03.2009, 20:00 Uhr bis Montag, 09.03.2009, 05:00 Uhr im Bereich vom Billhorner Röhrendamm bis Zweibrückenstraße sowohl stadtauswärts als auch stadteinwärts je Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Es handelt sich um den Streckenabschnitt unmittelbar hinter der Elbbrücke auf der Rothenburgsorter Seite

Die in diesem Winter entstandenen großen Schäden an der Fahrbahn müssen kurzfristig beseitigt werden, um die Verkehrssicherheit weiterhin gewährleisten zu können, so die BSU.

Ortskundige werden gebeten, die Strecke weiträumig zu umfahren, beziehungsweise auf Öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, da mit größeren Verkehrsbehinderung zu rechnen ist.

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Die BSU legt die Planung für eine neue Hafenquerspange auf den Tisch

Hamburger Morgenpost

Hamburger Morgenpost

Eines kann man der Senatorin Hajduk nicht vorwerfen: Das sie langsam ist. Im Eiltempo hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt eine neue Hafenquerspangenplanung auf den Tisch gelegt. Dieses mal soll die Autobahn zwischen der A7 und der A1 im Süden verlaufen. Die Planung nimmt einiges von der Kritik aus Wilhelmsburg auf, wird aber dennoch für Diskussionsstoff sorgen.

Nachdem ein Gutachten ergeben hatte, das die Nordtrasse neben der Köhlbrandbrücke mit 1,2 Millarden Euro zu teuer gekommen wäre, suchte man nach anderen Lösungen. Vor zwei Wochen kam die Senatorin ins Bürgerhaus und versprach unter dem Eindruck des großen Bürgerinteresses, die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße nicht mehr isoliert betrachten zu wollen.

Der jetzt auf dem Tisch liegende Plan nimmt zwei Kritikpunkte aus Wilhelmsburg auf:

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