In den Räumen der Kirchengemeinde St. Maximilian Kolbe befindet sich eine der Vorschulklassen der kath. St.Bonifatiusschule Wilhelmsburg. Diese praktiziert seit 2004 in enger Kooperation mit dem Alten- und Pflegeheim Maximilian Kolbe ein generationenübergreifendes lebenslanges Lernen.
In den Räumen der Kirchengemeinde St. Maximilian Kolbe befindet sich eine der Vorschulklassen der kath. St. Bonifatiusschule Wilhelmsburg. Diese praktiziert seit 2004 in enger Kooperation mit dem Alten- und Pflegeheim Maximilian Kolbe ein generationenübergreifendes lebenslanges Lernen. Hierbei lernen die Senioren und die Vorschulkinder mit und von einander, stellen ein gegenseitiges Unterstützungssystem dar.
Für die Kinder ist dies ein wichtiger Schritt in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Die Senioren werden darüber hinaus zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben motiviert und aktiviert.
Aus dieser Arbeit heraus entstand die Idee zu einem Generationenhaus, um diese Form des miteinander Lernens und Kommunizierens für weitere Menschen im Stadtteil anzubieten, bei der sich niemand wegen Alter, Behinderung, Andersartigkeit oder Herkunft ausgeschlossen fühlen muss. Die geplanten Programme reichen hierbei z.B. vom kreativen Umgang mit Computern, bis hin zu Musik- und Bewegungsangeboten.
Die Elbinsulaner die heute das Hamburger Abendblatt und die Harburger Rundschau gelesen haben können es sich zusammenreimen: Es kommt mehr Verkehr auf uns zu. Das ist zwar nicht neu, doch es wurde wieder ein Stückchen an der Schraube gedreht.
So sind die Pläne für eine Süderelbquerung der Hafenbahn in Bewegung geraten. Unter dem Titel “Definitiv keine neue Eisenbahnbrücke” meldet die Harburger Rundschau das Gegenteil. Doch die Brücke soll weiter westlich als Klappbrücke ausgeführt werden, damit die Harburger Seehäfen nicht vom Seeverkehr abgeschnitten werden.
Kenner der Diskussion wissen allerdings auch, das die von Altenwerder kommende Hafenbahn mit einem sogenannten “Überwerfungsbauwerk” über die Hauptbahntrasse in der Mitte Wilhelmsburgs herübergeführt werden soll. Denn am Ende der gemeinsamen Trasse sollen die Güterzüge hinter den Elbbrücken nach rechts abbiegen. Ohne das “Überwerfungsbauwerk” wären sie aber auf der “linken” Spur eingefädelt.
“Überwerfungsbauwerk” steht hier für eine Brücke. Sie muss oberhalb des Bahnprofiles, also in einiger Höhe die Hauptstrecke kreuzen. Es steht zu befürchten, das diese Konstruktion für eine weithin hörbare zusätzliche Lärmquelle in Wilhelmsburg wird.
Für Bezirksabgeordnete, die mit dem Elbinseln zu tun haben ist die “Hamburg Port Authority” (HPA) in der Nachfolge des Amtes für Strom und Hafenbau meistens ein harter Brocken. Wer meinen Blog ließt, wird auf Themen stoßen, in der ich mich mit der oft als “achter Bezirk” oder “kleines Königreich” bezeichneten HPA auseinandersetzen muss, beispielsweise [hier] oder [hier].
Doch jetzt gibt die HPA echte Leuchtzeichen ab, und schreibt sogar von Beteiligung der Bezirksversammlung bei Baugenehmigungen, wenn auch nur in sehr begrenzten Rahmen.
So wurde in diesem Jahr das Lagerhaus E in der Dessauer Straße zu einem Parkhaus umgebaut.
Das Parkhaus wurde durch zahlreiche Neonröhren rund um die Uhr beleuchtet. Der entstehende Lichtschein schien über die Freihafengrenze hinaus in die gegenüberliegenden Wohnungen an der Straße „Am Gleise“ und wird dort störend wahrgenommen, so das bei mir mehrere Beschwerden aufliefen.
Die Hamburg Port Authority (HPA) teilt mit, das die seit Januar ausgefallene Kattwykbrücke nach einer umfangreichen Reparatur am 15. Dezember ab 12.00 Uhr wieder für den Straßenverkehr und die Hafenbahn geöffnet werden soll.
Ende letzter Woche wurde demnach die Feinabstimmung zwischen dem Maschinenbau und der Steuerungstechnik abgeschlossen. Alle Antriebe - Haupt- Hilfs- und Notantrieb - seien jetzt voll funktionsfähig und betriebsbereit. Auch die anderen Anlagenteile, wie beispielsweise das Schienenschwenkwerk, die Brückenriegel, und die Niederhalter seien in die Steuerung eingebunden worden und funktionsfähig.
In den nächsten Tagen soll die Brücke mit sehr umfangreichen Tests probeweise in Betrieb genommen werden. Dabei werden unterschiedliche Fahrzustände durchgefahren und überprüft. Abschließende Arbeiten wie die Montage von Oberleitung und Fahrdrahtwagen oder die Fahrbahnmarkierung würden derzeit ausgeführt und lägen laut HPA voll im Zeitplan.
Die Kattwykbrücke war aufgrund eines gebrochenen Lagers für den Hafenbahn- und Straßenverkehr fast das ganze Jahr über gesperrt.
Eine Frage, die sich bei den plötzlichen Plänen zur Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße oder der Hafenquerspange immer wieder stellt, ist die nach der Finanzierung. Die anderen Bundesländer wollen auch ihren Teil vom Kuchen des Verkehrsetats des Bundes. Die Gelder sind im Bundesverkehrswegeplan über Jahre im Voraus versprochen. Woher kommt der Optimismus der Senatsparteien, das aus Berlin dennoch Geld an die Elbe fließt?
Eine Antwort könnte die heutige Meldung des NDR sein: Hamburg profitiert vom Konjunkturprogramm.
Wie NDR 90,3 am Sonnabend berichtete, kommen der Hansestadt vor allem Mittel aus dem Investitionsprogramm “Verkehr” zugute. Für die Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen stehen in den kommenden beiden Jahren jeweils eine Milliarde Euro zur Verfügung.
Hamburg erhält laut NDR 90,3 zum Beispiel zwei Millionen Euro, um die Bundesfernstraßen auf dem Gebiet der Hansestadt instand zu setzen. Das sei vor allem deshalb notwendig, weil in den vergangenen Jahren bundesweit wichtige Neubauvorhaben und Autobahnerweiterungen auf Kosten der Reparaturen finanziert worden seien. Außerdem sollen mehr Mittel in den Ausbau des Güter-Umschlagbahnhofs Hamburg-Billwerder fließen.
Die Fährstraße im Wilhelmsburgs Reiherstiegviertel gehört nicht zu den leistungsfähigen Verbindungen, Sie zieht sich in Ost-west Richtung durch das Quartier, und ist mit den zahlreich am Straßenrand parkenden Fahrzeugen eher unübersichtlich.
Dennoch gilt in der Fährstraße überwiegend eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Km/h, nur vor der Grundschule ist diese auf 30 herabgesetzt.
In der Vergangenheit sind Ansinnen die Fährstraße auf ihrer gesamten Länge zu einer Termpo-30-Zone zu erklären abgelehnt worden, weil eine Buslinie durch diese Straße läuft.
Jetzt hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die Tempo 30 in der Fährstraße durchsetzen will.
Am Sonnabend demonstrierten etwa 50 Wilhelmsburger für dieses Ziel. Hätten nicht zum gleichen Zeitpunkt die Demonstrationen gegen den Ausbau der Elbe stattgefunden, wäre diese Zahl wohle erheblich größer gewesen.
Der Senat hat die lang erwartete Entscheidung gefällt. Der Freihafen wird erheblich verkleinert. Das ist eine große Chance, sie hat nur einen Pferdefuß.
Versprechen sich die Verantwortlichen doch von der Aufhebung der Zollgrenzen, und der damit zukünftig überflüssigen Zollkontrollen, doch einen flüssigeren Verkehrsfluss im Hafen. Der Stau auf der Köhlbrandbrücke dürfte in Zukunft wesentlich seltener vorkommen, vorausgesetzt die Kreuzungen leiten den Verkehrsansturm schnell genug ab. Denn laut “Welt” rechnet die Hamburg Port Authority (HPA) allein durch die Aufhebung der Zollgrenzen mit einem 10% höheren Verkehrsaufkommen.
Es gibt allerdings ein weiteres Problem, das noch nicht geklärt ist. Die Aufhebung der Zollkontrollen öffnet zwei Durchfahrten, die bisher in den Nachtstunden und an Wochenenden für den Verkehr gesperrt waren.
Das bedeutet zusätzlichen Verkehrslärm in den besonders empfindlichen Zeiten für die in den umliegenden Stadtteilen lebenden Bevölkerung. Ungeklärt ist auch die Frage, ob die ehemalige Zufahrt Veddeler Damm wieder geöffnet wird.
Doch damit nicht genug. In Zukunft wird die zollrechtliche Abfertigung der Importwaren direkt an den Terminals erfolgen. Das eröffnet für die Speditionen die Möglichkeit, den Hafen vierundzwanzig Stunden am Tag zu verlassen. Eine weitere Zunahme des Frachtverkehrs in den Wohngebieten auf den Elbinseln wäre die unausweichliche Folge.
Das Problem bereits im Frühjahr erkennend, haben wir einen Antrag durch die Gremien der Bezirksversammlung gebracht, der sich dieses Themas annimmt:
Im Bürgerbeteiligungsgremium der IBA-IGS wurden gestern Abend die Pläne zur Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße durch den Staatsrat Dr. Stephan-Hugo Winters aus der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) vorgestellt. Der Vortrag stieß auf starkes Publikumsinteresse.
Der Sitzungssaal im Bürgerhaus platzte aus allen Nähten. Normalerweise verirrt sich nur wenig Publikum zu diesem stets öffentlich tagenden Gremium.
In der vorhergehenden Sitzung war bekannt geworden, das die Verlegung der Reichsstraße als Autobahn an die Bahnstrecke jetzt in der konkreten Planung sei. Das Gremium hatte daraufhin die BSU gebeten, zu den Planungen Stellung zu nehmen. Den Rest des Eintrages lesen »
Heute fand eine Demonstration für den Erhalt der Schule Rahmwerder Straße statt. Hier einige Impressionen: (Picasa Webalbum, bitte auf das Bild klicken!)
So hat man sich die “Bildungsoffensive Elbinseln” nicht vorgestellt: Über einhundert Jahre existiert die Grundschule in der Rahmwerder Straße in Georgswerder. Es ist die einzige Schule im Quartier, die nächste Schule ist vier Kilometer weiter in der Buddestraße. Jetzt soll die Schule ganz plötzlich dichtgemacht werden. Angeblich ist das Aus in der Schulbehörde endgültig gefallen.
Gestern Abend fand eine Informationsveranstaltung der Behörde für die Eltern in der Schule statt. Die Entscheider hatten Beamte losgeschickt, die den ganzen Unmut der Betroffenen zu hören bekamen. Nach einer zum Teil emotional geführten Debatte weigerte sich die Elternschaft geschlossen, in einer Arbeitsgruppe zur Abwicklung der Schule mitzuarbeiten.
Am Sonnabend treffen sich die Eltern und Kinder um 15:00 Uhr zu einem Fototermin an der Schule. Alle Georgswerderaner, und alle die den Erhalt der Schule unterstützen wollen sind willkommen!