Archiv für die Kategorie: “Wilhelmsburg”

Reiherstieg - Quelle: Openstreetmap

Reiherstieg - Quelle: Openstreetmap

Die Reiherstiegklappbrücke an der Neuhöfer Straße wird für den Straßenverkehr sowie für Radfahrer und Fußgänger vom 17. Juli bis zum 7. November voll gesperrt. Aufgrund der starken Verkehrsbeanspruchung der letzten Jahre ist nach Angaben der Hamburg Port Authority (HPA) nach der Grundinstandsetzung der beiden Vorlandbrücken im Jahr 2008 nun der Ersatz der mittleren Klappe und ein Teil der maschinenbaulichen Anlage erforderlich.

Das rund 46 Meter lange und fast 15 Meter breite Brückenelement wird in den Niederlanden gefertigt und dann mit dem Schiff nach Hamburg gebracht. Anschließend soll ein Schwimmkran das 265 Tonnen schwere Mittelteil einsetzen.

Die HPA investiert rund 3,8 Millionen Euro in diese Maßnahme. Parallel werden auf der Neuhöfer Straßenbrücke Asphaltierungsarbeiten durchgeführt.

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Baustelle (Quelle: Joachim S. Müller via Flickr cc)

Baustelle (Quelle: Joachim S. Müller via Flickr cc)

Die Internationale Bauausstellung (IBA) und der viel beschworene “Sprung über die Elbe” bringen Geld in Form von Bautätigkeiten auf die Elbinseln. Davon sollen auch die lokalen Handwerksbetriebe profitieren, und dafür gibt es die Initative “Elbinselhandwerk”. Die Bezirksversammlung stellt für eine Verlängerung dieser Initative zusätzliche Mittel bereit. Zur Finanzierung der Mietkosten im dritten Projektjahr werden Mittel in Höhe von 11.250 Euro aus dem Förderfonds Bezirke zur Verfügung gestellt, wenn sich auch die übrigen Akteure an der weiteren Finanzierung beteiligen.

Seit April 2009 ist das “Beratungsteam Elbinselhandwerk” der Handwerkskammer Hamburg auf der Elbinsel tätig. Gefördert über den Europäischen Sozialfonds sollen Betriebe aus dem Bau- und Ausbaugewerbe gezielt an den Stadtentwicklungsprozess herangeführt werden. Hierfür ist im April 2009 ein Projektbüro im Reiherstiegsviertel eingerichtet worden.

Eine vor Ort mit Unterstützung der HafenCity Universität (Departement Stadtplanung – Institut für Stadt- und Regionalsoziologie) durchgeführte Analyse des Handwerksmilieus hat bestätigt, dass insbesondere Kleinbetriebe Unterstützung benötigen, um sich den strukturellen Veränderungen in der Bauwirtschaft zu stellen und über die Entwicklungspfade „Weiterbildung/Qualifizierung“ und „Kooperation“ neue Dienstleistungen zu erschließen. Bisher profitieren nur die bereits dynamisch agierenden Betriebe vom Stadtentwicklungsprozess und richten sich gezielt auf die von Bauausstellung, Gartenschau, Wohnungswirtschaft sowie Hafen- und Logistikwirtschaft erzeugten Aufträge aus. Ein besonderer Fokus wird zudem auf die von migrantischen Inhabern geführten Betriebe gelegt.

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Sporthalle Rotenhäuser Straße

Sporthalle Rotenhäuser Str.

Die CDU-Geführten Senatsbehörden verweigern den ehrenamtlichen Helfern der Deichwacht Wilhelmsburg die Finanzierung der notwendigen Erschließung ihrer neuen Unterkunft. Als wenn diese Tatsache nicht schon ein Skandal für sich wäre, verbreitete die CDU Wilhelmsburg in Form ihres Bürgerschaftsabgeordneten am Montagabend in einer Pressemitteilung auch noch die Falschmeldung, die jetzige Unterkunft der Deichwacht an der Rotenhäuser Straße werde bereits im Juli abgerissen.

Doch betrachten wir die Ereignisse einmal chronologisch:

Seit einiger Zeit ist das Schicksal der alten Turnhalle an der Rotenhäuser Straße ungewiss. Zunächst hieß es, die der Schulbehörde gehörende Halle falle dem Ausbau der Rathauswettern zu einem schiffbaren Kanal zum Opfer. Das war Anlass über einen Umzug der hier untergebrachten Deichwacht Wilhelmsburg nachzudenken. Nach einigem Hin- und her entschied man im Bezirksamt Hamburg-Mitte, die Unterkunft der Mannschaften auf dem Gelände des Sandsacklagers der Deichwacht in der Nähe des Finkenrieds unterzubringen. Die Finanzierung der hierfür benötigten Bauten durch den Bezirk wurde sichergestellt. Diese mit der Deichwacht abgestimmte Lösung hat nur einen Haken: Für die Gebäude benötigt man eine Erschließung. Die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser muss hergestellt werden, außerdem muss das Abwasser ans Siel angeschlossen werden. Die Kosten dieser Arbeiten wurden mit 120.000 € veranschlagt. Eine Summe, die vom Senat aufzubringen ist.

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Briefkasten Quelle: Martin Hawlisch (cc)

Briefkasten (Quelle: Martin Hawlisch via Flickr cc)

Eine Überraschende Erkenntnis fand sich in einer Presseerklärung des „taxipolitischen Sprechers“ der CDU-Bezirksfraktion: Mit der neuen Postleitzahl 21108 ließe sich die neue Wilhelmsburger Mitte „deutschlandweit hervorheben.“ Deshalb solle die Bezirksversammlung der Post vorschlagen, der Wilhelmsburger Mitte, in der die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) neben den Bewohnern der für die Bauausstellung zu errichteten Gebäuden unterkommen sollen, diese neue Zahl zuzuordnen.

Diese immerhin originelle Idee schien zunächst ihren eigentlichen Zweck zu erfüllen. Sämtliche Lokalzeitungen hoben diesen Vorschlag in ihre Blätter, und berichteten ausführlich über diesen Antrag. Der Erfinder der Idee wurde zitiert, und durfte sich im Lichte der öffentlichen Aufmerksamkeit sonnen. Aber vielleicht war der Zweck ja auch grundsätzlicher: Nach einem eventuellen Ende der politischen Karriere, der ja bei jeder Wahl erfolgen kann, könnte als politisches Erbe wenigstens ein deutliches Zeichen auf der Landkarte Wilhelmsburgs hinterlassen werden.

Wenn man einen solchen Antrag auf den Tisch bekommt, muss man sich damit dennoch ernsthaft auseinandersetzen. Unsere erste Reaktion wurde am besten von Anja Keuchel in Worte gefasst: „Ein toller Vorschlag! Darum kümmern wir uns, wenn wir alle anderen Probleme auf den Elbinseln gelöst haben.“

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Bürgerhaus Wilhelmsburg

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Unter dem Motto „mitdenken – mitreden – mitgestalten“ laden die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) und die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA) am 26. Mai 2010, um 18 Uhr, wieder zum Bürgerdialog in das Bürgerhaus Wilhelmsburg in der Mengestraße ein. In vier Werkstattgesprächen geht es um Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zu den Themen:

  • Park und Natur – Natur-, Kultur- und Parklandschaften auf der igs 2013
  • Kreatives Quartier – Aktueller Stand und wie geht es weiter
  • Baumaßnahmen in Wilhelmsburg Mitte
  • ZusammenWachsen – Zusammenarbeit zwischen der igs 2013 und Akteuren der Elbinseln

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Rathauspark

Im Westbereich der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) zwischen der Georg-Wilhelm-Straße und dem Rathaus wurden seit Beginn der Bauarbeiten im letzten Jahr 3.700 Meter Leitungen verlegt, 6.600 Meter Weg gebaut, mehrere tausend Kubikmeter Boden bewegt, eine neue Brücke gebaut und ein Teich entschlammt. Zur Zeit werden auf dem rund 6,5 Hektar großen Parkgelände an der Mengestraße die letzten Arbeiten durchge­führt, um die Grundstruktur für den künftigen Park herzustellen. Anschließend wird die Wegeverbindung zwischen dem Rathaus Wilhelmsburg und der Georg-Wilhelmstraße für die Öffentlichkeit wieder geöffnet.

In den nächsten Wochen wird ein Stabgitterzaun zu den Nachbarn des igs 2013-Geländes in der Peter-Beenck-Straße gesetzt und die Grenze anschließend mit 29 Bäumen und über 500 Sträuchern bepflanzt. Bei allen Pflanzen handelt es sich um heimische Arten. Die Haselnuss ist genauso vertreten, wie das Pfaffenhütchen oder der Schneeball. Bei den Bäumen handelt es sich um Ahorn, Eberesche und Linde.

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Der Klotz im Park: Flakbunker Wilhelmsburg

Klotz im Park: Flakbunker

Das Geschichtsprojekt „Klotz im Park“ von der Geschichtswerkstatt und der Bonifatiusschule in Wilhelmsburg wurde heute von der Kultursenatorin mit dem mit 5.000 Euro dotierten Stadtteilkulturpreis 2010 ausgezeichnet.

Nominiert waren außerdem das Theaterprojekt „Der Duls ruft“ vom Theater am Strom mit der Grundschule Dulsberg, dem Stadtteilbüro und der Geschichtswerkstatt Dulsberg sowie das Medienprojekt „Die Ohrlotsen“ von der MOTTE in Altona.

Im Rahmen von „Klotz im Park“ machten sich von April bis September 2009 Schülerinnen und Schüler der Bonifatiusschule auf geschichtliche Spurensuche rund um den Bunker am Rotenhäuser Feld in Wilhelmsburg und gingen Fragen nach, wie: Welche Rolle hat der Bunker im Zweiten Weltkrieg gespielt? Welche Geschichten haben sich hinter den fast drei Meter dicken Mauern und um sie herum ereignet? Die historischen Fakten sowie die Erfahrungsberichte älterer Menschen, die im Krieg im Bunker ausharren mussten, haben die Schüler in Theaterszenen und eine multimediale Ausstellung umgesetzt. Das Projekt wurde im Rahmen des Fonds „Kultur bewegt“ von der Behörde für Kultur, Sport und Medien, der Hamburgischen Kulturstiftung und der Stiftung Maritim, Hermann und Milena Ebel gefördert.

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Bürgerhaus Wilhelmsburg

Bürgerhaus Wilhelmsburg

Nach den umfangreichen Diskussionen um die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße und die geplante neue “Hafenquerspange” genannte Autobahn mitten durch Wilhelmsburg aus dem letzten Jahr war die Forderung nach einem Verkehrskonzept für die Elbinseln und den Süderelberaum eine allgemeine Forderung, die unter Anderen auch die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte erhoben hatte. Wie das Verkehrskonzept erarbeitet werden soll werden Vertreter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt den Bezirkspolitikern aus Hamburg-Mitte jetzt in einer öffentlichen Sondersitzung des Regionalausschusses mitteilen. Um genug Platz möglichst viele Gäste zu haben, Wurde der Sitzungsort des Ausschusses in den großen Saal des Bürgerhauses Wilhelmsburg verlegt.

Die Sitzung wird am nächsten Mittwoch, den 14. April ab 18:00 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg stattfinden. Die Tagesordnung sieht so aus:

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Zollzaun

Zollzaun

Das der Zollzaun am Spreehafen verschwinden soll, ist eine Forderung die schon im Weißbuch für Wilhelmsburg im Jahre 2002 erhoben wurde. Das der Zaun nach Aufhebung des Freihafens am 1. Januar 2013 überflüssig wird, war schon bekannt. Aber bereits in diesem Jahr, vielleicht schon im Sommer, wird es zwei neue Schlupftore für Fußgänger und Radfahrer geben. Darauf haben sich vorgestern die IBA-Hamburg und die Zollverwaltung geeinigt.

Das hat die IBA am Donnerstag während der Projektgespräche “Veddel und Spreehafen” bekanntgegeben. Die Durchgänge sollen in der Nähe des Veddeler Bahnhofs und ungefähr auf der Höhe des Reiherstieges in den Zaun geschnitten werden.

Die Entwicklung ist ein Erfolg lang anhaltender Bemühungen zahlreicher Akteure, auch der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte die immer wieder auch von mir eingebrachte Anträge beschlossen hat. Das Spreehaafenfest ist zum jährlich wiederkehrenden Symbol des Ringens geworden. Durch die Öffnung des Zollzaunes bekommen die Wilhelmsburger und die Bewohner der Harburger Chaussee endlich einen Zugang zum Spreehafen, der einen attraktiven Spazierweg erschließt.

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Rundgang (Quelle: igs hamburg)

Rundgang (Quelle: igs hamburg)

Auch in diesem Jahr bietet die internationale gartenschau hamburg (igs) wieder vier Informationsrundgänge für Jedermann auf dem künftigen Gartenschaugelände an. Nach den hitzigen Debatten im Schatten der Baumfällungen für die Gartenschau kann man sich vor jetzt vor Ort einen Eindruck verschaffen und aus erster Hand informieren. Während eines zweieinhalbstündigen Spaziergangs werden die aktuellen Planungen und Maßnahmen vorgestellt.
Treffpunkt zur Führung am 10. April um 11 Uhr ist das Rathaus Wilhelmsburg in der Mengestraße 19. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme kostenfrei. Die regelmäßigen Führungen sollen Interessierten die Möglichkeit bieten, an den Entwicklungen der igs 2013 bis zur Eröffnung des Großevents in drei Jahren teilzuhaben. Weitere Spaziergänge starten am 5.Juni, 4. September und 9. Oktober zur gleichen Uhrzeit am gleichen Treffpunkt.

Die igs verspricht die Teilnehmer der Führung auf eine Zeitreise in das Jahr 2013 mitzunehmen, wenn sich im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg die Tore zur internationalen gartenschau hamburg öffnen. In dem Jahr sollen die Besucher durch insgesamt sieben Erlebniswelten unter dem Motto „In 80 Gärten um die Welt“ auf Reise gehen.

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