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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Wilhelmsburg</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>Tod der elfj&#228;hrigen Chantal aus Wilhelmsburg</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/02/03/tod-der-elfjahrigen-chantal-aus-wilhelmsburg/" title="Tod der elfjährigen Chantal aus Wilhelmsburg"></a>Wie wohl viele andere Menschen f&#252;hle ich mich tief betroffen und bedr&#252;ckt von dem Tod der elf Jahre alten Chantal aus Wilhelmsburg. Die heute vorliegenden Erkenntnisse machen mich fassungslos. F&#252;nf ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter des Bezirksamts kannten die Situation vor &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/02/03/tod-der-elfjahrigen-chantal-aus-wilhelmsburg/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/02/03/tod-der-elfjahrigen-chantal-aus-wilhelmsburg/" title="Tod der elfjährigen Chantal aus Wilhelmsburg"></a><p><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/trauer.jpg" rel="lightbox[2980]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1411" title="trauer" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/trauer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Wie wohl viele andere Menschen f&#252;hle ich mich tief betroffen und bedr&#252;ckt von dem Tod der elf Jahre alten Chantal aus Wilhelmsburg. Die heute vorliegenden Erkenntnisse machen mich fassungslos. F&#252;nf ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter des Bezirksamts kannten die Situation vor Ort und haben sie f&#252;r gut befunden. Nicht einer, nicht zwei, nein f&#252;nf. Und sie haben alle Warnungen von Nachbarn, ja sogar von der Schule abgetan. Dieses Wissen vermittelt mir  zun&#228;chst einmal ein Gef&#252;hl der Hilflosigkeit. Wie viele Leute soll man denn noch schicken? </strong></p>
<p>Es ist notwendig innerlich zu durchdringen, zu begreifen wie es zu einer solchen Kette von Fehleinsch&#228;tzungen durch verschiedene Menschen kommen konnte. Ich, und nicht nur ich habe so etwas f&#252;r unm&#246;glich gehalten.</p>
<p>Weil es um unsere Kinder geht m&#252;ssen wir jetzt Lehren ziehen. Die SPD-Fraktion Hamburg-Mitte hat damit begonnen. Ich dokumentiere hier die Pressemitteilung meiner Fraktion:</p>
<blockquote><p>Auf schmerzliche Weise haben wir wieder einmal sehen m&#252;ssen, dass das derzeitige System der Kinder- und Jugendhilfe, der Hilfen zur Erziehung und der Kinder- und Jugendwohlfahrt den Tod der elfj&#228;hrigen Chantal nicht verhindern konnte.</p>
<p><span id="more-2980"></span></p>
<p>Es ist besonders ersch&#252;tternd, dass anders als im Fall Lara-Mia, bei dem das pers&#246;nliche Versagen eines Mitarbeiters eines freien Tr&#228;gers vorlag, wir es hier mit der unglaublichen kollektiven Fehleinsch&#228;tzung von f&#252;nf studierten, erfahrenen Sozialp&#228;dagogen sowie eines freien Tr&#228;gers und seinen Mitarbeitern zu tun haben.</p>
<p>Als unmittelbare Konsequenz gilt es nun, die vorhandenen Hilfesysteme grunds&#228;tzlich auf den Pr&#252;fstand zu stellen. Das Dreieck Jugendamt, freie Tr&#228;ger und ambulante Hilfen zur Erziehung ist nicht nur in Hamburg-Mitte, sondern in ganz Hamburg gescheitert. Dieses Strukturproblem f&#252;hrte in Hamburg mittlerweile zum Tod von vier Kindern.</p>
<p>Die Ermittlungen zum Todesfall von Chantal sind noch nicht abgeschlossen, bereits jetzt zeichnet sich aber ab, dass das System strukturell versagt hat.</p>
<p>Aus diesem Grund fordert die SPD-Fraktion Hamburg-Mitte die Einsetzung einer gesamthamburgischen Kommission, die diese gescheiterte Struktur grunds&#228;tzlich &#252;berpr&#252;ft – sowohl auf die Hamburger, als auch auf die bundesgesetzlichen Regelungen und Wechselwirkungen.</p>
<p>Bereits nach dem Tod von Lara-Mia hat der Bezirk Hamburg-Mitte Ma&#223;nahmen eingeleitet:</p>
<ul>
<li>der ASD Wilhelmsburg ist materiell und personell deutlich gest&#228;rkt worden (zwei ASD-Abteilungen mit jeweils einer eigenen Gesch&#228;ftsstelle)</li>
<li>Durchsetzung von Face-to-Face- Kontaktb&#246;gen: Jeder freie Tr&#228;ger musste seinen Besuch bei Klienten gegenzeichnen lassen.</li>
<li>2010 wurde das Babybegr&#252;&#223;ungsprogramm in Hamburg-Mitte eingef&#252;hrt.</li>
<li>Der Bezirk Hamburg-Mitte hat sich auf Landesebene massiv f&#252;r neue ASD-Stellen eingesetzt, von der Bezirksamtsleiter 2/3 nach Wilhelmsburg gegeben hat.</li>
</ul>
<p>Die F&#228;lle Lara-Mia und Chantal sind offensichtlich anders gelagert, so dass die geschilderten Ma&#223;nahmen im Fall „Chantal“ nicht gegriffen haben. Das Gesamtversagen des Systems ist uns durch den Tod von Chantal schmerzlich klar gemacht worden.</p>
<p>Folgende Inhalte m&#252;ssen dringend untersucht, diskutiert und letztlich ge&#228;ndert werden:</p>
<ul>
<li>Ist die &#220;bertragung der Aufgaben in gro&#223;en Teilen der offenen Kinder- und Jugendarbeit verantwortbar und sinnvoll? Tragen geteilte Zust&#228;ndigkeiten zwischen freien Tr&#228;gern und staatlichen Stellen nicht zu einem Weniger an Verantwortung und Transparenz bei?</li>
</ul>
<ul>
<li>Kann das Vertrauensverh&#228;ltnis zwischen freiem Tr&#228;ger und Klienten so weit gehen, dass selbst das Jugendamt nicht st&#228;ndig seiner Kontrollfunktion nachkommen kann und keinen Zugriff auf die Akten hat?</li>
</ul>
<ul>
<li>Ist die Fachaufsicht der Familiengerichte &#252;ber die Amtsvorm&#252;nder noch ausreichend oder sollte die Fachaufsicht nicht so intensiv sein wie zwischen ASD-Amtsleitung und ASD-Mitarbeiter? Sollten die Familiengerichte Ihrer Fachaufsicht nicht proaktiv nachkommen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie viele F&#228;lle kann ein Amtsvormund &#252;berhaupt verantwortbar betreuen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Ist es nicht an der Zeit, zentrale, einheitliche und &#252;berpr&#252;fbare Standards f&#252;r Pflegefamilien zu schaffen? Hierbei sind die neuen Regeln von Sozial- und Familiensenator Detlef Scheele ein Schritt in die richtige Richtung.</li>
<li>Bisher versuchen die Mitarbeiter des Jugendamtes, ihren Klienten zu helfen und sie zu beraten, sind aber zeitgleich auch Kontrollinstanz f&#252;r staatliche Leistungen. Es ist fraglich, ob es nicht analog zur Pflege- und Wohnaufsicht eine eigene Aufsicht f&#252;r Pflegeeltern geben sollte, die jeden Fall unabh&#228;ngig pr&#252;ft.</li>
<li>Ist die sogenannte „milieu- und wohnortnahe Unterbringung“ zeitgem&#228;&#223; und vertretbar?</li>
<li>Ebenso ist zu &#252;berpr&#252;fen, ob die geltende Datenschutzpraxis immer im Sinne des Kindeswohles sinnvoll ist.</li>
</ul>
<p>Wir wollen wissen, was wirklich passiert ist. Warum wurde Chantal in dieser Familie untergebracht? Warum haben f&#252;nf Mitarbeiter des Jugendamtes sowie ein freier Tr&#228;ger mit seinen Mitarbeitern, die sich aufgrund unterschiedlicher Zust&#228;ndigkeiten in der Familie aufgehalten haben, nichts von den Zust&#228;nden in der Familie gemerkt &#8211; oder sie falsch eingesch&#228;tzt?</p>
<p>All dies wollen wir mit unserem Bezirksamtsleiter Markus Schreiber gemeinsam kl&#228;ren und danach umsetzen. Nicht R&#252;cktritt sondern harte Arbeit f&#252;r das Kindeswohl ist jetzt gefordert. Es muss so unwahrscheinlich wie m&#246;glich werden, dass wieder ein Kind stirbt. Wir wollen Hamburgs Kinder besser sch&#252;tzen.</p></blockquote>
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		<title>Denen ist nicht zu helfen: Zomia lehnt gro&#223;z&#252;giges Angebot von Rot-Gr&#252;n in Altona ab</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 20:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/21/denen-ist-nicht-zu-helfen-zomia-lehnt-groszugiges-angebot-von-rot-grun-in-altona-ab/" title="Denen ist nicht zu helfen: Zomia lehnt großzügiges Angebot von Rot-Grün in Altona ab"></a>Der Eingabenausschuss der B&#252;rgerschaft hat sich heute abschlie&#223;end mit der Bauwagen-Gruppe Zomia befasst. Trotz eines weiteren Entgegenkommens der rot-gr&#252;nen Bezirkskoalition in Altona hat sich die Zomia-Gruppe bislang au&#223;erstande gesehen, das gro&#223;z&#252;gige Angebot f&#252;r eine neue Perspektive im Bezirk Altona anzunehmen; &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/21/denen-ist-nicht-zu-helfen-zomia-lehnt-groszugiges-angebot-von-rot-grun-in-altona-ab/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/21/denen-ist-nicht-zu-helfen-zomia-lehnt-groszugiges-angebot-von-rot-grun-in-altona-ab/" title="Denen ist nicht zu helfen: Zomia lehnt großzügiges Angebot von Rot-Grün in Altona ab"></a><p><div id="attachment_2817" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Bauwagenplatz_Zomia.jpg" rel="lightbox[2912]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Bauwagenplatz_Zomia-150x150.jpg" alt="Bauwagenplatz Zomia" title="Bauwagenplatz Zomia" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2817" /></a><p class="wp-caption-text">Bauwagenplatz Zomia</p></div><strong>Der Eingabenausschuss der B&#252;rgerschaft hat sich heute abschlie&#223;end mit der Bauwagen-Gruppe Zomia befasst. Trotz eines weiteren Entgegenkommens der rot-gr&#252;nen Bezirkskoalition in Altona hat sich die Zomia-Gruppe bislang au&#223;erstande gesehen, das gro&#223;z&#252;gige Angebot f&#252;r eine neue Perspektive im Bezirk Altona anzunehmen; stattdessen wurde eine neue Vorbedingung gestellt. </strong></p>
<p>&#8220;Das ist eine sehr bedauerliche und unkluge Entscheidung. In dieser schwierigen Situation war und ist der Bezirk Altona bereit, zugunsten der Zomianer eine Br&#252;cke zu bauen. Aber es ist kaum nachvollziehbar, dass man der Zomia-Gruppe &#252;ber Monate mehr als ein halbes Dutzend Fl&#228;chenangebote in drei Bezirken macht – und sie trotzdem alles ablehnt. Das kann man in dieser Stadt niemandem mehr vermitteln – erst recht nicht vielen Wohnungssuchenden in Hamburg&#8221;, so die beiden SPD-Obleute im Eingaben- und Stadtentwicklungsausschuss S&#246;ren Schumacher und Andy Grote. </p>
<p><span id="more-2912"></span></p>
<p>Vor diesem Hintergrund sei es unausweichlich, dass die Eingabe heute im Eingabeausschuss als &#8220;nicht abhilfef&#228;hig&#8221; votiert wurde. Gleichwohl wurde seitens der SPD-Fraktion die Zusage gegeben, dass bis Donnerstag, dem Altonaer Bezirksversammlungstermin, ein Umzug nach Altona noch m&#246;glich sei. &#8220;Es wurde in den letzten Monaten durch zahlreiche Beh&#246;rden und Politiker alles versucht, f&#252;r die Gruppe eine Anschlussperspektive zu finden und eine Deeskalation voran zu bringen &#8211; leider gab es nur wenig Bewegung der Zomianer selbst. Die Zeit l&#228;uft nun langsam ab&#8221;, so Grote und Schumacher.</p>
<p>Auch der Altonaer SPD-Fraktionschef Thomas Adrian bedauerte die Ablehnung durch die Zomianer: &#8221;</p>
<p>Altona hat eine sehr weitreichende Einladung ausgesprochen, die Zomianer aber haben mit neuen Bedingungen geantwortet. Die neue Forderung, schon heute die &#252;bern&#228;chste Fl&#228;che definitiv festzulegen, ist unerf&#252;llbar. Mehr als die Garantien, die wir gegeben haben, war nicht drin. Gleichwohl bleibt bis Donnerstag Mittag, der letzten Bezirksversammlung in diesem Jahr, die T&#252;r nach Altona offen &#8211; f&#252;r eine Interimsnutzung am Holstenkamp und eine Zusage f&#252;r eine Anschlussperspektive. Mehr kann Altona nicht tun.&#8221;</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Entwurf des Bezirksversammlungsantrags f&#252;r das Altonaer Angebot an Zomia</strong></p>
<blockquote><p>Die Bezirksversammlung m&#246;ge beschlie&#223;en,</p>
<p>1. Die Fl&#228;che beim Pflegeheim am Holstenkamp wird der Zomia-Gruppe f&#252;r eine sofortige Zwischennutzung zur Verf&#252;gung gestellt, bis ein von der Zomia-Gruppe akzeptierter Standort im Bezirk Altona gefunden ist. Die Zomia-Gruppe kann ihre Wagen und Fahrzeuge mitbringen und die sanit&#228;ren Einrichtungen und auch R&#228;ume im leer stehenden Haus am Holstenkamp 4 nutzen.</p>
<p>2. Das Bezirksamt wird verpflichtet, die wohlwollende Pr&#252;fung und Suche nach alternativen Standorten fortzusetzen, bis ein von der Zomia-Gruppe akzeptierter Standort in Altona gefunden ist. Priorit&#228;r und kurzfristig soll das Bezirksamt die Verf&#252;gbarkeit der von der Zomia-Gruppen vorgeschlagenen st&#228;dtischen Fl&#228;chen kl&#228;ren. Bis Mitte Januar 2012 soll Klarheit &#252;ber die Fl&#228;chenalternativen bestehen.</p>
<p>3. Ist ein von der Zomia-Gruppe akzeptierter Standort gefunden, erh&#228;lt Zomia daf&#252;r eine Nutzungsgenehmigung und eine entsprechende Nutzungsvereinbarung, sofern es sich um eine st&#228;dtische Fl&#228;che handelt. Sollte die Gruppe auf eine private Fl&#228;che umziehen, w&#252;rde der Bezirk dies wohlwollend begleiten und die entsprechenden Genehmigungen erteilen. Damit w&#228;re der Wagenplatz legalisiert. </p></blockquote>
<p>(Quelle: Pressemitteilung der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion Hamburg)</p>
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		<title>Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutz&#252;bung</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 10:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/" title="Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutzübung"></a>Nicht jedem ist klar, das wir auf der Veddel und Wilhelmsburg Inseln leben die von Sturmfluten gef&#228;hrdet werden. Obwohl wir ein gut ausgebautes Hochwasserschutzsystem haben kann es im Fall einer Sturmflut ganz schnell n&#246;tig sein auftretende Sch&#228;den am Deich zu &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/" title="Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutzübung"></a><p><div id="attachment_2903" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Deichwacht_Uebeung.jpg" rel="lightbox[2893]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Deichwacht_Uebeung-150x150.jpg" alt="Deichwacht bei der &#220;bung" title="Deichwacht bei der &#220;bung" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2903" /></a><p class="wp-caption-text">Deichwacht bei der &#220;bung</p></div><strong>Nicht jedem ist klar, das wir auf der Veddel und Wilhelmsburg Inseln leben die von Sturmfluten gef&#228;hrdet werden. Obwohl wir ein gut ausgebautes Hochwasserschutzsystem haben kann es im Fall einer Sturmflut ganz schnell n&#246;tig sein auftretende Sch&#228;den am Deich zu reparieren oder L&#246;cher zu stopfen. Um f&#252;r den Ernstfall gewappnet zu sein findet jedes Jahr im Herbst eine Katastrophenschutz&#252;bung statt. Als Bezirksabgeordnete haben Anja Keuchel, Michael Weinreich und ich bei der gestrigen &#220;bung die Deichwacht begleitet.</strong></p>
<p>Bei einer Deichverteidigungs&#252;bung tut man so als sei eine Sturmflut angek&#252;ndigt. M&#228;nner und Frauen der verschiedenen Zivilschutzorganisationen r&#252;cken in die f&#252;r sie bereitstehenden Bereitschaftsunterk&#252;nfte ein und melden sich beim Stab im Rathaus Wilhelmsburg an. Sie nennen das &#8220;einen Meldekopf&#8221; bilden. Ich habe gestern neben der Deichwacht Angeh&#246;rige des THW, der Bundeswehr, und der Feuerwehr und freiwillige Deichsch&#252;tzer gesehen. Au&#223;erdem waren zahlreiche Mitarbeiter des Bezirksamtes und einiger Beh&#246;rden dabei. Uwe Sommer, Chef der Deichwacht Wilhelmsburg, meldete 32 einsatzbereite Helfer beim Stab an. </p>
<p><span id="more-2893"></span></p>
<p>Dort wusste man noch nicht was genau kommt. Im Ernstfall patrouillieren die Deichv&#246;gte die Hochwasserschutzbauwerke und melden auftretende Sch&#228;den. Der Stab muss dann daf&#252;r sorgen, das Helfer und Material vor Ort geschafft werden um den Deich sichern zu k&#246;nnen. In dieser Nacht wurden alleine in Wilhelmsburg vier Schadstellen an den Stab gemeldet, die er innerhalb kurzer Zeit zu organisieren hatte. Diese Aufgabe ist nicht ohne T&#252;cken, denn es n&#252;tzt nichts, wenn die M&#228;nner am brechenden Deich ohne Material herumstehen, oder wenn umgekehrt die Sands&#228;cke herumliegen und niemand da ist der etwas mit ihnen anzufangen wei&#223;. Dabei muss die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen, unterschiedlich ausgestatteten Organisationen koordiniert werden. Auch gestern gab es wieder einige L&#252;cken bei der Organisation, aber dabei war nichts tragisches. Und um diese L&#252;cken zu erkennen wird ja schlie&#223;lich ge&#252;bt.</p>
<p>Bei der Deichwacht ging gegen 20:15 Uhr der Einsatzbefehl ein. Der im Stadtteil Kleiner Grasbrook liegende Deichkilometer 1 sollte heute die Einsatzstelle sein. Innerhalb weniger Minuten waren die M&#228;nner und Freuen mit dem Bus unterwegs in Richtung Harburger Chaussee, Anja, Michael und Ich waren zusammen mit einer Historikerin des Hamburg-Museums im Schlepptau. </p>
<p>An der Einsatzstelle angekommen gab es von der Deichaufsicht das erste Lob f&#252;r das schnelle Erscheinen. Da die Sands&#228;cke noch nicht eingetroffen waren sorgte die Deichwacht zun&#228;chst mit zwei Scheinwerfern und einem Generator f&#252;r eine Beleuchtung der Einsatzstelle. </p>
<p>Der LKW aus dem Sandsackdepot traf zehn Minuten nach der Deichwacht ein. Hier offenbarte sich die einzige Schw&#228;che an dieser Einsatzstelle f&#252;r den Abend. Da die Polizei nicht gen&#252;gend Leute in der Wache hatte, konnte sie an der &#220;bung nicht teilnehmen. Sie h&#228;tte die Einsatzstelle vom Verkehr auf der Harburger Chaussee absichern sollen. Die Deichwacht, die keine eigenen Fahrzeuge besitzt, erst recht keine mit Blaulicht, konnte dies nicht leisten. Als der LKW mit den Sands&#228;cken auf dem rechten Streifen der Harburger Chaussee anhielt, um seine Ladung abzuliefern gab es ein Hupkonzert eines ungeduldigen Autofahrers. Der wusste wohl nicht, das dies eine &#220;bung war die seiner Sicherheit diente. Auch ein vorbeikommender Radfahrer beklagte sich &#252;ber die Unterbrechung seiner Fahrt, und fragte ob ein Film gedreht w&#252;rde. Etwas sp&#228;ter wurde der Mangel von der Einsatzleitung erkannt, und zur Absicherung ein Fahrzeug des THW gerufen, das auch umgehend erschien. Da war die Deichwacht aber schon wieder am Aufr&#228;umen. </p>
<p>Den M&#228;nnern und Frauen der Deichwacht brauchte man nicht viel zu erkl&#228;ren. Eine kurze Einweisung in das Schadbild gen&#252;gte. Mit zun&#228;chst einer, sp&#228;ter zwei Ketten wurden die Sands&#228;cke von den bereitgestellten Paletten in Windeseile in eine Deichfu&#223;verst&#228;rkung verwandelt. Nachdem das Abladen der Sandsackpaletten zehn Minuten in Anspruch genommen hatte, wurde diese Aufgabe in zwanzig Minuten erledigt. Vom Einsatzbefehl bis zur Aufgabenvollendung war eine Stunde vergangen. Die &#220;bungsleiter vor Ort waren alle sehr zufrieden und sprachen davon wie &#8220;geschmeidig&#8221; das laufen w&#252;rde. Auch wir Laien hatten den Eindruck das der Einsatz der erfahrenen Helfer reibungslos funktionierte. Im Umgang mit Sands&#228;cken mach der Deichwacht keine professionelle Organisation etwas vor.</p>
<p>Nachdem die Deichverst&#228;rkung wieder abgebaut war wurden die Freiwilligen wieder in ihre Unterkunft an der Rotenh&#228;user Stra&#223;e gefahren, wo es um 22:00 Uhr eine leckere Erbsensuppe vom THW gab. Scheinbar hatte die Deichwacht einen zu guten Appetit, so das der Vorrat nicht f&#252;r alle reichte. Doch f&#252;r diesen Fall hat die Deichwacht mit einem kleinen Lager mit Bockw&#252;rsten vorgesorgt.</p>
<p>In der Nachbesprechung habe ich noch geh&#246;rt, das es an der Einsatzstelle der Bundeswehr noch eine Panne gegeben habe. Ausgerechnet dort wo die Presse hin gebeten worden war um ihre Bilder aufzunehmen gab es zun&#228;chst keine Beleuchtung. So mussten die freiwilligen Reservisten, die von einem Offizier und einem Feldwebel mit Wimpel angef&#252;hrt werden zun&#228;chst im Dunklen mit ihrer Aufgabe beginnen. Die Beleuchtung besorgten zun&#228;chst die Kameraleute des Fernsehens, bis die eigentliche Ausr&#252;stung nach einer weiteren Viertelstunde eingetroffen war. Das war kein entscheidend wichtiger Mangel, aber dennoch ein Merkposten f&#252;r das n&#228;chste mal.  </p>
<p>Wie es an den &#252;brigen zwei Einsatzstellen in Wilhelmsburg ausgesehen hat, habe ich nicht mitbekommen. Au&#223;erdem gab es mindestens eine &#220;bung auf Finkenwerder und vier in Bergedorf. W&#228;hrend die meisten Menschen von den Aktivit&#228;ten nichts mitbekommen haben, waren in dieser Nacht viele Leute mit einem Training zu ihrer Sicherheit besch&#228;ftigt.    </p>
<p>Dabei muss hier angemerkt werden, das es sich hier durchweg um freiwillige Helfer handelt, die sich der Katastrophenschutzstelle des Bezirksamtes zur Verf&#252;gung stellen. Die Deichwacht hat zwar einigen Nachwuchs bekommen, sucht aber weiter nach Mitstreitern. Man darf nicht vergessen, das die Aufgabe der Deichwacht darin besteht die eigenen Stadtteile, das eigene Haus und den eigenen Hof vor den Folgen der Sturmfluten zu sch&#252;tzen. Daran haben alle 57.000 Insulaner auf den Elbinseln, aber auch auf Finkenwerder und den Bezirken Bergedorf und Harburg ein Interesse. Wer sich daf&#252;r interessiert bei dieser Aufgabe mitzuwirken, kann sich bei der &#246;rtlichen Deichwacht oder beim Bezirksamt danach erkundigen. </p>
<p>Ein paar Bilder des Abends findet man [<strong><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/deichverteidigungsubung-am-22-oktober-2011-mit-der-deichwacht/">hier</a></strong>] </p>
<p>Ein kurzes Video der Sandsackkette:<br />
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		<title>Die SPD Hamburg-Mitte setzt sich f&#252;r die Soul-Kitchen-Halle ein</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 10:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/02/die-spd-hamburg-mitte-setzt-sich-fur-die-soul-kitchen-halle-ein/" title="Die SPD Hamburg-Mitte setzt sich für die Soul-Kitchen-Halle ein"></a>Die Soul-Kitchen-Halle in Wilhelmsburg hat sich durch ehrenamtliches Engagement zu einem nicht kommerziellen und au&#223;erordentlich kultigen Kulturtreffpunkt entwickelt. Benannt ist sie nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin, durch den sie auch bekannt geworden ist. Den Betreibern wurde zum Ende &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/02/die-spd-hamburg-mitte-setzt-sich-fur-die-soul-kitchen-halle-ein/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/02/die-spd-hamburg-mitte-setzt-sich-fur-die-soul-kitchen-halle-ein/" title="Die SPD Hamburg-Mitte setzt sich für die Soul-Kitchen-Halle ein"></a><p><div id="attachment_2867" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Soulkitchen-Halle_Quelle_www_soulkitchenhalle_de.jpg" rel="lightbox[2862]"><img class="size-thumbnail wp-image-2867" title="Soul-Kitchen-Halle (Quelle: Soulkitchenhalle.de)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Soulkitchen-Halle_Quelle_www_soulkitchenhalle_de-150x150.jpg" alt="Soul-Kitchen-Halle (Quelle: Soulkitchenhalle.de)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Soul-Kitchen-Halle (Quelle: Soulkitchenhalle.de)</p></div><strong>Die Soul-Kitchen-Halle in Wilhelmsburg hat sich durch ehrenamtliches Engagement zu einem nicht kommerziellen und au&#223;erordentlich kultigen Kulturtreffpunkt entwickelt. Benannt ist sie nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin, durch den sie auch bekannt geworden ist. Den Betreibern wurde zum Ende des Jahres gek&#252;ndigt, weil die Finanzbeh&#246;rde das Grundst&#252;ck verkaufen m&#246;chte.  Jetzt setzt sich der Bezirk Hamburg-Mitte f&#252;r einen l&#228;ngeren  Erhalt ein.</strong></p>
<p>Auf Initiative der SPD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte hat sich der Hauptausschuss der Bezirksversammlung mehrheitlich daf&#252;r ausgesprochen, dass die Halle erhalten bleiben m&#246;ge. Die K&#252;ndigung soll zur&#252;ckgenommen werden. Bislang existieren weder P&#228;chter noch K&#228;ufer f&#252;r das Gel&#228;nde. Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht n&#246;tig, die Halle jetzt anzurei&#223;en.</p>
<p><span id="more-2862"></span></p>
<p>Unsere Wilhelmsburger Bezirksabgeordnete <a href="http://de-de.facebook.com/pages/Anja-Keuchel-Deine-Abgeordnete-in-der-Bezirksversammlung-Hamburg-Mitte/164411960271494" target="_blank">Anja Keuchel</a> sagt dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Halle hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Das Engagement der Betreiber, ein breites Publikum anzusprechen, ist riesengro&#223;. In Wilhelmsburg ist ein lokaler Kultur-Raum entstanden. Ohne Not sollte sich die Stadt nicht einer solch kreativen Quelle berauben, gerade in einem aufstrebenden Stadtteil wie Wilhelmsburg. Manchmal ist es echt beachtlich, was alles mit Eigeninitiative und Kreativit&#228;t entstehen kann. Wir als Bezirkspolitik k&#246;nnen dieses Engagement nur unterst&#252;tzen. Das st&#228;rkt einen ganzen Stadtteil.</p></blockquote>
<p>Anja kann sich auch sehr gut eine weitere Nutzung als Kultur- und Veranstaltungsraum vorstellen. Konzerte, Filmvorf&#252;hrungen, Lesungen, Swingabende und vieles mehr finden dort statt.  </p>
<p>Und weil es so sch&#246;n ist hier der Filmtrailer von Soul-Kitchen, in der die Halle sch&#246;n zu sehen ist:</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/Vc93A0qxdY4?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Neuer Bauwagenplatz in Hamburg: Zomia bracht nur noch zuzugreifen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 12:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/neuer-bauwagenplatz-in-hamburg-zomia-bracht-nur-noch-zuzugreifen/" title="Neuer Bauwagenplatz in Hamburg: Zomia bracht nur noch zuzugreifen"></a>Ein neuer Bauwagenplatz in Hamburg ist zum greifen nahe. Der Stadtentwicklungsausschuss der B&#252;rgerschaft hatte beschlossen, das nach Fl&#228;chen gesucht werden sollen. Man wurde f&#252;ndig, und bietet der Bauwagenguppe vier Pl&#228;tze zur Auswahl an. Zomia ist in der komfortablen Lage sich &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/neuer-bauwagenplatz-in-hamburg-zomia-bracht-nur-noch-zuzugreifen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/neuer-bauwagenplatz-in-hamburg-zomia-bracht-nur-noch-zuzugreifen/" title="Neuer Bauwagenplatz in Hamburg: Zomia bracht nur noch zuzugreifen"></a><p><div id="attachment_2817" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Bauwagenplatz_Zomia.jpg" rel="lightbox[2816]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Bauwagenplatz_Zomia-150x150.jpg" alt="Bauwagenplatz Zomia" title="Bauwagenplatz Zomia" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2817" /></a><p class="wp-caption-text">Bauwagenplatz Zomia</p></div><strong>Ein neuer Bauwagenplatz in Hamburg ist zum greifen nahe. Der Stadtentwicklungsausschuss der B&#252;rgerschaft hatte beschlossen, das nach Fl&#228;chen gesucht werden sollen. Man wurde f&#252;ndig, und bietet der Bauwagenguppe vier Pl&#228;tze zur Auswahl an. Zomia ist in der komfortablen Lage sich nur noch entscheiden zu m&#252;ssen, dann wird dem Antrag auf einen Bauwagenplatz zugestimmt.</strong></p>
<p>Das der derzeitig genutzte Platz in Wilhelmsburg f&#252;r eine l&#228;ngerfristige Nutzung durch Wohnen in Wagen ungeeignet ist war von Beginn an klar. Ein entsprechender Antrag der eine Beendigung der Nutzung zum 30.04.2011 vorsah, wurde im Dezember von allen Parteien gemeinsam in den Regionalausschuss eingebracht, einstimmig beschlossen und von der Bezirksversammlung ebenso einstimmig best&#228;tigt. Die Frage der langfristigen Nutzung ist im Wesentlichen unumstritten geblieben, nur die Linkspartei hat ihre Position dazu ver&#228;ndert. Die Piraten teilen diese Ansicht der Linken ebenso, nur sind sie erst seit der Neuwahl in der Bezirksversammlung vertreten. </p>
<p><span id="more-2816"></span></p>
<p>Doch auch Wilhelmsburger Initiativen, wie zum Beispiel &#8220;Baum und Busch&#8221; halten die derzeit genutzte Fl&#228;che f&#252;r ungeeignet. Wohlgemerkt sind das Leute die sich grunds&#228;tzlich f&#252;r einen Bauwagenplatz, auch in Wilhelmsburg, aussprechen. Der Vollst&#228;ndigkeit und Fairness wegen zitiere ich zun&#228;chst was sie <a href="http://www.buergerdialoge.de/" target="_blank">auf ihrer Webseite</a> f&#252;r sich betonen:</p>
<blockquote><p>Nichtsdestotrotz haben wir immer gesagt, und das gilt nach wie vor, dass wir uns nicht gegen Bauwagenpl&#228;tze in Wilhelmsburg oder woanders aussprechen wollen. Dass unser Brief nun als Argumentationshilfe f&#252;r die Schreiber-Politik herhalten muss, k&#246;nnen auch wir nur als mies empfinden, machen aber darauf aufmerksam, dass wir f&#252;r das strategische Verhalten von PolitikerInnen nicht verantwortlich sind.</p></blockquote>
<p>&#220;ber Zomia aber schreiben sie: </p>
<blockquote><p>Nun mussten wir leider feststellen, dass der Unterschied zwischen dem, was von Zomia gesagt wird und dem, was tats&#228;chlich geschieht, sehr gro&#223; ist. Der Tropfen, der f&#252;r uns das Fass zum &#220;berlaufen brachte, war die Ank&#252;ndigung und Durchf&#252;hrung zweit&#228;giger Maifeierlichkeiten inklusive Lifemusik und Tanz auf der sch&#246;nen Fl&#228;che. In einem solchen Prim&#228;rwald derartige Partys mitten in der Brutzeit zu feiern, ist so ziemlich das Schlechteste, was man tun kann. Es st&#246;rt die V&#246;gel bei der Brut massiv.<br />
&#8230;<br />
Die Fl&#228;che wird von Zomia systematisch &#246;kologisch entwertet. Der Ausgleich, der bei Bebauung f&#252;r solch eine entwertete Fl&#228;che zu leisten w&#228;re, w&#252;rde viel geringer ausfallen, als dies vorher der Fall gewesen w&#228;re. Danke daf&#252;r!</p></blockquote>
<p>In den Kommentaren zur Webseite assistiert &#8220;jvp&#8221; dieser Ansicht und schreibt:</p>
<blockquote><p>
also nochmal: wenn dieses gebiet tats&#228;chlich industrialisiert (oder aktueller f&#252;r wohnungsbau verwendet) werden sollte, macht es f&#252;r den &#246;ko-ausgleich einen unterschied, ob es schon verwohnt ist – dann freut sich der investor, weil weniger ausgleich zu leisten ist. andernorts von der iba schon beispielhaft durchdekliniert, zb bei der ‘wiese’ am f&#228;hrstieg.</p></blockquote>
<p>In einer weiteren Stellungnahme von Baum und Busch finden sich dann folgende Passagen:</p>
<blockquote><p>Auf unsere Initiative hin kamen wir zun&#228;chst mit Zomia gut ins Gespr&#228;ch, sie zeigten sich offen und entgegenkommend. So wurden in mehreren Treffen gemeinsame Ma&#223;nahmen diskutiert, um die &#246;kologischen Qualit&#228;ten des Platzes m&#246;glichst zu erhalten. In einem Presseerkl&#228;rungsentwurf r&#252;hmte sich Zomia dann auch alsbald, „gemeinsame Sache“ mit „den Natursch&#252;tzern“ zu machen, es schien, als w&#252;rden sie die Sache sogar h&#246;her h&#228;ngen, als wir selbst.</p>
<p>Die beschlossenen Ma&#223;nahmen wurden dann aber von Zomia unvollst&#228;ndig oder gar nicht umgesetzt oder waren nach wenigen Tagen (von wem auch immer) wieder beseitigt. Auf der sensiblen Fl&#228;che (Brutzeit, trittempfindlicher Pflanzenwuchs) wurde von Zomia dagegen eine 1. Mai-Feier abgehalten, laut, mit viel Publikum und &#252;ber mehrere Tage. Weitere regelm&#228;&#223;ige Veranstaltungen wurden ganz selbstverst&#228;ndlich geplant. Da br&#252;tete dann kein Vogel mehr. Pl&#246;tzlich war es auch nicht mehr m&#246;glich, mit Zomia zu sprechen. Wir hatten den Eindruck, dass wir mit unserem &#214;ko-Anliegen nur noch nerven. </p></blockquote>
<p>(Die vollst&#228;ndigen Texte findet man auf der <a href="http://www.buergerdialoge.de/" target="_blank">Webseite von &#8220;Baum und Busch&#8221;</a> unter &#8220;Zur Bauwagengruppe Zomia&#8221;)</p>
<p>Uneinigkeit gibt es auf Bezirksebene mit der CDU und der GAL im wesentlichen nur &#252;ber die Frage, wie lange man mit Zomia noch &#252;ber eine andere L&#246;sung verhandeln wolle. W&#228;hrend man der GAL dabei noch zubilligen k&#246;nnte das sie ihr eigenes Klientel bedient ist bei der CDU wohl ganz klar das man auf dem R&#252;cken von Zomia und unter Missachtung des Willens ihrer W&#228;hlerschaft Honig aus der Situation saugen, und den Bezirksamtsleiter schlecht aussehen lassen will. Ehrlichkeit buchstabiert man anders. Das dies auch vielen Mandatstr&#228;gern und Mitgliedern der CDU klar ist und sie diesen Kurs ablehnen kann man bei Gespr&#228;chen immer wieder feststellen.</p>
<p>Die damalige Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt hatte der befristeten L&#246;sung zugestimmt, und sah &#8220;keine fachbeh&#246;rdlichen Bedenken&#8221; bei Einhaltung der vom Regionalausschuss formulierten Bedingungen. Davon kann aber bis heute keine Rede sein. Zomia hat sogar eine vom Bezirksamt angebotene schriftliche Vereinbarung blockert, und zwar dadurch dass sie eine der im Regionalausschuss formulierten Bedingungen ablehnte. Wichtig war uns, das es bei Verunreinigungen des Gel&#228;ndes oder anderen Kosten eine individuell feststellbare Verantwortung geben m&#252;sse. Verursacher sollten dingfest gemacht werden k&#246;nnen. Doch Verantwortung &#252;bernehmen, das wollten die Leute von Zomia nicht. </p>
<p>Unbeachtet geblieben ist &#252;brigens, das der Bezirk Hamburg-Mitte bereits Ende letzten Jahres nach geeigneten Pl&#228;tzen f&#252;r eine l&#228;ngerfristige Nutzung durch Bauwagen gesucht hat. Es wurden zahlreiche Optionen gepr&#252;ft und bei verschiedenen Stellen angefragt. Die Antwort war &#252;berwiegend negativ. Dennoch hatte der Bezirk zwei Ausweichfl&#228;chen vorgeschlagen. Allerdings h&#228;tte sich die Bauwagengruppe teilen m&#252;ssen, was sie ablehnte. </p>
<p>Das es jetzt die M&#246;glichkeit zur Einrichtung eines weiteren Bauwagenplatzes in Hamburg gibt wird von der SPD Hamburg-Mitte ausdr&#252;cklich begr&#252;&#223;t. Um die Vermittlungsbem&#252;hungen m&#246;glich zu machen hat man nach Absprache mit der B&#252;rgerschaftsebene auch noch nach dem 30.04. still gehalten. Das ist oft aber f&#228;lschlich als Uneinigkeit interpretiert worden. Wenn der eine sagt ein Glas ist halb leer, und der andere sagt ein Glas ist halb voll ist das eben kein Gegensatz. Nur lie&#223;t sich das in der Zeitung nicht so gut.</p>
<p>Parlamentarisch ist die Sache jetzt entschieden. Wir lassen uns nicht erpressen. Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung hat den Bezirksamtsleiter aufgefordert auf der Fl&#228;che in Wilhelmsburg &#8220;ordnungsgem&#228;&#223;e Zust&#228;nde&#8221; herzustellen, also die Nutzung durch die Bauwagen zu beenden. Die Bezirksversammlung hat den Beschluss best&#228;tigt. Keine Partei hat einen anders lautenden Antrag eingebracht. Und Staatsrat Christoph Krupp, Chef der Senatskanzlei, hat best&#228;tigt dass die &#8220;Zust&#228;ndigkeit beim Bezirk Mitte liegt&#8221;. </p>
<p>Somit ist die Lage klar. Wir als Bezirk und die B&#252;rgerschaft haben eine Reihen von Klimmz&#252;gen gemacht. L&#246;sungen f&#252;r einen weiteren Bauwagenplatz liegen in dieser Woche noch auf den Tisch. Freie Auswahl aus vier Hauptgewinnen, nur Wilhelmsburg ist nicht darunter. Die Leute von Zomia sind aber anders unterwegs. Das geht auch aus einem Text hervor, die Kathrin Milan, die als &#8220;Kunstnomadin&#8221; selbst in einem Wagen lebt auf ihrer <a href="http://kunstnomadin.de/files/index_D.php" target="_blank">Webseite</a> ver&#246;ffentlicht hat. Sie schreibt &#252;ber die Gruppe der sie ein paar Tage Unterschlupf gew&#228;hrt hat: </p>
<blockquote><p>Anstatt die Verschnaufpause bei mir zu genie&#223;en und verfingen sich MitgliederInnen der Gruppe sofort bei dem abendlichen Kontrollgang auf meinem Grundst&#252;ck in Machtspiele mit der Polizei. Oh je- gleich war ein Interessenskonflikt aufgebrochen. Das hatte ich nicht bedacht, dass sich einige MitgliederInnen sich eigentlich gar nicht an Regeln mir gegen&#252;ber halten wollten. F&#252;r Frieden und &#214;kologie fand ich bei Ihnen keine Resonanz- ein f&#252;r Wagenbewohnerinnen eher untypisches Verhalten. Gerade weil ich ja auch die Auswirkungen ihres Verhaltens zu tragen hatte. Es gibt ja keine Ethik oder Normen unter Wagenpl&#228;tzen, von der ich h&#228;tte ausgehen k&#246;nnen. Ich sp&#252;rte auch den Unterschied zu mir als eine Reisende: Sie waren zielgerichtet und fixiert auf einen Platz zum Bleiben- am Besten gleich auf der Stelle. Ich vermisste bei dieser Gruppe das Interesse daran miteinander zu reden und die pers&#246;nliche Begegnung zu pflegen. Sie handelten aus Strategie heraus. Es bedurfte einiger Gespr&#228;che und Ermahnungen von meiner Seite, dass sie sich an die Absprachen mit dem Bezirksamt (kein L&#228;rm, keine neuen Fahrzeuge) halten.<br />
&#8230;<br />
Diese Gruppe aber war gut organisiert: mehrere Rechtsanw&#228;lte, mit denen sie st&#228;ndig ihre Vorgehensweise absprachen, t&#228;glich Pressearbeit, Info- Zettel f&#252;r die Nachbarschaft, ein schnell reagierendes Solidarit&#228;ts- Netzwerk &#252;ber Handy und Internet. Unterst&#252;tzerInnen, die auch im Winter sich zu einer spontanen Mahnwache um Mitternacht einfanden. Mir wurde deutlich wie viel &#214;ffentlichkeit und politischer Druck durch die modernen Medien herzustellen ist. Und wie sehr Wagenbewohnerinnen untereinander solidarisch agieren und durch schnelle Protestformen aus der linken Szene unterst&#252;tzt werden k&#246;nnen. Sie waren bereit auch Prozesskosten und die Beschlagnahmung ihrer Fahrzeuge zu riskieren. Somit bieten sie der Staatsgewalt wenig Angriffsfl&#228;che- illegale Handlungen wie eine Besetzung legitimieren sie durch ihren Existenzdruck und Autorit&#228;tskritik. Als Symbol f&#252;r mehr Wagenpl&#228;tze wurden von ihren Unterst&#252;tzer- Gruppen mehrere Demonstrationen in der Stadt organisiert.<br />
Ein Verdienst dieser Gruppen war es die Problematik der Wagenpl&#228;tze wieder ins &#246;ffentliche Interesse in Hamburg gebracht zu haben. Die t&#228;gliche Anspannung &#252;ber Wochen hinweg auszuhalten, sich als Gruppe zu organisieren um gemeinsam agieren zu k&#246;nnen und sich &#252;ber<br />
Monate hinweg nur Zeit daf&#252;r zu nehmen: das braucht Kraft und einen finanziellen Hintergrund. Um so effektiv seinen Protest zu formulieren fehlt es den meisten Privatpersonen an M&#246;glichkeiten. Obwohl es gerade in Wilhelmsburg viele Probleme gibt, die lautstarken Protest erfordern: z.B. bei Naturschutz und famili&#228;rer Gewalt w&#252;nschte ich mir &#228;hnliche Solidarit&#228;t!<br />
&#8230;<br />
Die Anfrage an alle Bezirks&#228;mter Hamburgs nach einem Standplatz f&#252;r die W&#228;gen blieb erfolglos. Am Mittwoch kam der erwarteten Brief vom Gr&#252;nfl&#228;chenamt Hamburg- Mitte. Er enthielt die Aufforderung an mich den Zustand vor dem 20.11.10 wiederherzustellen. Da ich den Zugang zur Gr&#252;nfl&#228;che f&#252;r die Wagenleute erm&#246;glicht hatte war ich die Verantwortliche- ansonsten w&#252;rde ich meine Sondernutzung gef&#228;hrden.<br />
Durch meinen Einblick in die steigende Stresssituation auf der Beh&#246;rden- und auf der Wagenplatzseite hatte ich Verst&#228;ndnis f&#252;r beide Seiten, konnte mich aber nicht weiter als Vermittlerin einbringen. Auch meine private Belastungsgrenze war erreicht: Bei mir war der falsche Ort f&#252;r die Aktionsform dieser Gruppe. Die Berichterstattung der Gruppe „Zomia“ in der linken Presse war nicht den Tatsachen entsprechend: ich war nicht wie sie es nannten „in der Geiselhaft der Beh&#246;rden“. Im Gegenteil fand ich das Verhalten der Polizei auf meiner Fl&#228;che korrekt und den Regionalbeauftragten des Bezirksamtes sehr engagiert. So bat die Gruppe zu gehen, die ohne Polizeikontrollen wegfahren konnte.</p></blockquote>
<p> (Den vollst&#228;ndigen Text findet man auf ihrer <a href="http://kunstnomadin.de/files/index_D.php" target="_blank">Seite</a> unter &#8220;Aktuelles &#8211; ein Gast hat G&#228;ste&#8221;)</p>
<p>Zomia kann sich jetzt entscheiden. Geht es um einen neuen Wagenplatz in Hamburg? Dann muss man nur von der bisherigen steinharten und kompromisslosen Haltung abweichen. Die L&#246;sungen liegen auf den Tisch, sie sind zum greifen nah! </p>
<p>Oder geht es in Wahrheit um Krawall, darum &#8220;dem Staat&#8221; die Stirn zu bieten, darum &#8220;dagegen&#8221; zu sein, um einen Platz in der Ehrenhalle der linksautonomen Szene? Jetzt geht es darum Farbe zu bekennen. Ich habe ja so eine Bef&#252;rchtung, aber ich lasse mich auch gerne positiv &#252;berraschen. </p>
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		<title>Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e: Bund gibt gr&#252;nes Licht (aktualisiert)</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 00:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/verlegung-der-wilhelmsburger-reichsstrase-bund-gibt-grunes-licht/" title="Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße: Bund gibt grünes Licht (aktualisiert)"></a>Heute erhielt ich eine Pressemitteilung der Beh&#246;rde f&#252;r Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die ich hier unver&#228;ndert und unkommentiert einstelle: Eine wichtige H&#252;rde zur Verlegung der sanierungsbed&#252;rftigen Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e (B4/B75) an die Bahntrasse ist genommen: Das Bundesministerium f&#252;r Verkehr, Bau und &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/verlegung-der-wilhelmsburger-reichsstrase-bund-gibt-grunes-licht/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/21/verlegung-der-wilhelmsburger-reichsstrase-bund-gibt-grunes-licht/" title="Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße: Bund gibt grünes Licht (aktualisiert)"></a><p><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/reichsstrasse.jpg" rel="lightbox[2812]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1370" title="Wilhelmsburger Reichsstrasse (Quelle: IBA Hamburg GmbH /Falcon Crest Air)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/reichsstrasse-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Heute erhielt ich eine Pressemitteilung der Beh&#246;rde f&#252;r Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die ich hier unver&#228;ndert und unkommentiert einstelle:</strong></p>
<blockquote><p>Eine wichtige H&#252;rde zur Verlegung der sanierungsbed&#252;rftigen Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e (B4/B75) an die Bahntrasse ist genommen: Das Bundesministerium f&#252;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat mit Schreiben vom 16. September 2011 den so genannten „Gesehen-Vermerk“ erteilt. Das bedeutet: Der Bund stimmt der von der DEGES im Auftrage Hamburgs aufgestellten Entwurfsplanung zu und bekennt sich damit zu einer Finanzierung der Ma&#223;nahme in den n&#228;chsten Jahren.</p>
<p><span id="more-2812"></span></p>
<p>Der Parlamentarische Staatssekret&#228;r beim Bundesminister f&#252;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann, in einer Pressemeldung des Ministeriums: &#8220;Der Bund investiert in den etwa 5 km langen Abschnitt voraussichtlich rund 130 Millionen Euro. Hierin sind auch hohe Aufwendungen zur Modernisierung der Gleisanlagen und f&#252;r den Bau von L&#228;rmschutzanlagen enthalten. Dies ist angesichts der knappen &#246;ffentlichen Kassen und der bevorstehenden hohen anderen Bundesinvestitionen in Hamburg ein gro&#223;er Schritt. Die Bundesregierung will auch in Zeiten knappen Geldes unser Land zum Wohle der Menschen gestalten.&#8221;</p>
<p>Frank Horch, Senator f&#252;r Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Eine gute Nachricht f&#252;r Hamburg und besonders f&#252;r die Menschen in Wilhelmsburg. Durch das Zusammenf&#252;hren von Stra&#223;e und Schiene k&#246;nnen wir den L&#228;rm effektiver bek&#228;mpfen und gleichzeitig erh&#228;lt der Stadtteil Entwicklungsm&#246;glichkeiten.“</p>
<p>Eine abschlie&#223;ende Verlegung bis zur igs/IBA2013 kann nicht mehr erreicht werden. Die Bedeutung des Projekts wirkt aber weit &#252;ber die Ausstellungen hinaus zum Wohle der Menschen in Wilhelmsburg. Hamburg wird dem Wunsch des Bundes entsprechen und die neue Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e einschlie&#223;lich der angrenzenden Autobahnabschnitte A 252 im Norden und A 253 im S&#252;den als Bundesstra&#223;e B 75 einstufen. Damit wird nicht nur der bestehende ‚Nummernsalat‘ beendet, sondern auch ein langj&#228;hriger Wunsch der Menschen aus dem Stadtteil Wilhelmsburg erf&#252;llt, hier keine neue durchgehende Autobahn zu schaffen. Die nach Inbetriebnahme der neuen Reichsstra&#223;e einheitliche gelbe Beschilderung verdeutlicht den zuk&#252;nftigen regionalen Charakter der Stra&#223;e und erleichtert die Orientierung.</p>
<p>Zurzeit l&#228;uft das Planfeststellungsverfahren, in dem die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger Ihre Bedenken und Anregungen einbringen k&#246;nnen. Nach erfolgreichem Abschluss des Verfahrens kann bereits im Jahr 2012 mit den Arbeiten an der neuen Trasse begonnen werden.</p></blockquote>
<p><em>Nachtrag:</em><br />
Heute erreicht mich zu dem Thema eine Pressemitteilung der &#8220;Engagierten Wilhelmsburger&#8221;, die ich hier ebenfalls dokumentieren m&#246;chte:</p>
<blockquote><p><strong>Ausbau und Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e – Bund gibt gr&#252;nes Licht zu Schwarz/Gr&#252;nen Fehlplanungen</strong></p>
<p>Als Erfolg stellt der Wirtschaftssenator Horch die derzeitige Zustimmung des Bundes zu den Schwarz/Gr&#252;nen Pl&#228;nen der Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e dar. Dabei hatte B&#252;rgermeister Scholz vor den Wahlen eindeutig erkl&#228;rt: „So wie es jetzt geplant ist, kann es nicht gemacht werden.“</p>
<p>Die SPD hatte als Voraussetzung f&#252;r ihre Zustimmung drei Punkte genannt:</p>
<ol>
<li>Die Verlegung muss anwohnervertr&#228;glich gestaltet werden hinsichtlich der Emissionen (L&#228;rm, Feinstaub, Stickoxide, etc.)</li>
<li>Die Auffahrt „Wilhelmsburg“ auf die Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e muss auch nach deren Verlegung von Osten &#252;ber die Neuenfelder Stra&#223;e erfolgen, damit eine Verlagerung des heute dort geb&#252;ndelten Verkehrs in umliegende Stra&#223;en vermieden wird.</li>
<li>Es muss ein schl&#252;ssiges Gesamt-Verkehrskonzept vorliegen.</li>
</ol>
<p>Diese Voraussetzungen waren und sind heute nicht erf&#252;llt.<br />
Angesichts knapper &#246;ffentlicher Kassen ist dies kein gro&#223;er Schritt, sondern ein Trostpflaster, das zu Lasten anderer Hamburger Projekte mit konkreten stadtplanerischen Vorhaben geht, wie z.B. dem A7 Deckel, der nun nur noch ein Teildeckel werden soll, um Kosten zu senken. Hier soll am falschen Ende f&#252;r eine nebul&#246;se Entwicklungsm&#246;glichkeit von zuk&#252;nftigen Wohngebieten auf Industriefl&#228;chen an der ausgebauten B4/75 gespart werden.</p>
<p>Die geplante &#196;nderung der Beschilderung der A252 und A253 (blau), zur B75 (gelb) &#228;ndert nichts an dem autobahngleichen Charakter der vorhandenen wie geplanten Teilst&#252;cke. Auch die Behauptung:“ Die Beschilderung verdeutlicht den zuk&#252;nftigen regionalen Charakter der Stra&#223;e und erleichtert die Orientierung“ ist in Zeiten von Navis und Google Maps eher ein schwacher Marketing Gag.</p>
<p>Die B75 soll als Bestandteil des Bundesfernstra&#223;ennetzes zur dritten Trasse aus dem Hamburger S&#252;den ausgebaut werden und die Wilhelmsburger Reichsstra&#223;e ist nur ein Teilst&#252;ck auf dem Weg zur A261. Dies ist besonders f&#252;r die Menschen in Wilhelmsburg, die von der Doppeltrasse Stra&#223;e und Bahn betroffen und den von der SPD ausgef&#252;hrten schwarzgr&#252;nen Fehlplanungen ausgesetzt sind, bitter.<br />
Den rein-theoretischen zuk&#252;nftigen Entwicklungsm&#246;glichkeiten steht konkreter sozialer Abstieg in den angrenzenden Wohngebieten gegen&#252;ber. Entt&#228;uschend ist f&#252;r viele die Nicht-Haltung von B&#252;rgermeister Olaf Scholz, der vor der Wahl ein Aufschn&#252;ren der Planungen mit den B&#252;rgern versprochen hatte.<br />
Ein B&#252;rgerdialog fand bisher nicht statt, dieser sollte besser sein, als die zur  Autobahnwerbeveranstaltung mutierte PR-Show von Anja Hajduk (GAL). Stattdessen schickt sich die SPD Regierung an, die hastigen Pl&#228;ne Hajduks ohne eigenes Konzept eins zu eins umzusetzen. Wie Frank Horch bemerkte: &#8220;Das wird so nichts mehr. Ich bin mir sicher, dass die Reichsstra&#223;e nicht mehr p&#252;nktlich zur IGS fertiggestellt werden kann.“</p>
<p>Richtig! Jetzt ist gen&#252;gend Zeit f&#252;r eine ordentliche Regierung, gemeinsam mit den B&#252;rgern f&#252;r ordentliche Planungen zu sorgen!</p></blockquote>
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		<title>Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 07:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/" title="Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage"></a>Aus Berlin h&#246;rt man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden k&#246;nnen. Darunter sind f&#252;r Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der H&#228;fen. Bereits zuvor hatte &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/" title="Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage"></a><p><div id="attachment_2800" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/stau_koehlbrand.jpg" rel="lightbox[2799]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/stau_koehlbrand-150x150.jpg" alt="Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke" title="Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2800" /></a><p class="wp-caption-text">Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke</p></div><strong>Aus Berlin h&#246;rt man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden k&#246;nnen. Darunter sind f&#252;r Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der H&#228;fen. Bereits zuvor hatte es aus Berlin gehei&#223;en, das im Falle einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung M&#252;nchens Geld das f&#252;r Norddeutschland vorgesehen ist nach Bayern flie&#223;en m&#252;sste. In das Heimatland des Verkehrsministers Ramsauer wohlgemerkt. Jetzt steht auch die bei uns viel diskutierte &#8220;Hafenquerspange&#8221;, eine Autobahn quer &#252;ber die Elbinseln auf der Streichliste der zu finanzierenden Projekte. </strong></p>
<p>Eigentlich ist das wenig verwunderlich, weil f&#252;r diese Autobahn kein Baurecht besteht. Der Letzte Senat hat die Planungen radikal ver&#228;ndert. W&#228;hrend sie vorher neben der K&#246;hlbrandbr&#252;cke in den Hafen hinein und &#252;ber dem Spreehafen aus dem Hafen hinaus f&#252;hren sollte, ist die Planung jetzt auf den S&#252;den der Elbinsel nach Moorburg und Kirchdorf verlegt worden. Es handelt sich dabei um Linienbestimmungen. Vor den eigentlichen Bauarbeiten m&#252;sste noch ein umfangreiches Planfeststellungsverfahren durchgef&#252;hrt werden. Das dauert mehrere Jahre, und es schlie&#223;en sich oft noch umfangreiche Gerichtsverfahren an.</p>
<p><span id="more-2799"></span></p>
<p>In dieser Situation nimmt der Verein &#8220;Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg&#8221; in einer Pressemitteilung Stellung:</p>
<blockquote><p>Der bekannt gewordene Investititionsrahmenplan f&#252;r die Zeit bis 2015 sieht f&#252;r die Hafenquerspange keine Bundesmittel vor. Dies ist ein erneuter Hinweis auf den geringen Nutzen, den der Bund in einer HQS erkennt. Schon beim gegenw&#228;rtigen Bundesverkehrswegeplan hatte Hamburg daf&#252;r nur den „Trostpreis“ bekommen, dass die HQS bis 2015 zwar nicht gebaut,aber geplant werden d&#252;rfte. Das ist mit vielen Mio. Euro des Bundes und Hamburgs bis hin zur neuen Linienbestimmung als A26 mitten durch Moorburg und Wilhelmsburg geschehen.</p>
<p>Die HQS w&#252;rde nachweislich weder f&#252;r die Hamburger Innenstadt noch f&#252;r Wilhelmsburg eine Entlastung bringen, sie h&#228;tte f&#252;r den Hafen, von dem sie durch die Rethe &#8211; Klappbr&#252;cke getrennt ist, kaum Bedeutung. Bereits die Planung stoppt die Stadtentwicklung des Wilhelmsburger S&#252;dens. Auf die negativen Folgen haben BUND und IBA nachdr&#252;cklich hingewiesen.</p>
<p>Vieles ist beim Hafenverkehr richtig gemacht worden, indem Vorschl&#228;ge der Zukunftskonferenz Wilhelmsburg von 2002 und des Industrieverbandes von 2005 aufgegriffen wurden:</p>
<ul>
<li>Der Ausbau der Hafenbahn hat zu einem ver&#228;nderten Modal Split zugunsten der Bahn gef&#252;hrt.</li>
<li>Der Umbau am Waltershofer Zoll hat die Staus erheblich reduziert; nach der Aufl&#246;sung des Freihafens 2013 verschwindet die Stauursache Zollgrenze ganz.</li>
<li>Senator Horch schl&#228;gt, wie seinerzeit die Zukunftskonferenz, Containerumfuhren in Tunneln vor.</li>
<li>Ein Verkehrslenkungssystem f&#252;r den Hafen wird gerade in den ersten Schritten umgesetzt</li>
<li>F&#252;r den „Centralterminal Steinwerder“ ist ein Vorschlag pr&#228;miert worden, bei dem kein LKW Verkehr erzeugt wird.</li>
<li>Der Masterplan Stra&#223;e der HPA zeigt auf, wie der Schwerlastverkehr in Wilhelmsburg nachhaltig verringert werden kann.</li>
</ul>
<p>Die HPA weist immer wieder auf die Bedeutung der K&#246;hlbrandbr&#252;cke hin, die in 10-20 Jahren nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Eine A26 durch Wilhelmsburg kann sie nicht ersetzen. Ein Neubau ist nur mit Hilfe des Bundes m&#246;glich. Hierauf und auf die L&#246;sung der konkreten Probleme muss sich eine realit&#228;tsgerechte Verkehrspolitik konzentrieren.</p>
<p>Die B&#252;rgermeister von Dohnanyi, Voscherau, Runde, von Beust und Ahlhaus haben ergebnislos auf die Hafenquerspange gesetzt. Nur ein B&#252;rgermeister, der in das Scheitern verliebt ist, w&#252;rde bei der anstehenden Anmeldung Hamburgs f&#252;r den n&#228;chsten Bundesverkehrswegeplan einen neuen Anlauf f&#252;r eine Hafenquerspange durch die Wohngebiete des Hamburger S&#252;dens unternehmen.<br />
Hamburg und sein Hafen brauchen vor allem Unterst&#252;tzung des Bundes f&#252;r den Bahnknoten Hamburg, f&#252;r die langfristige Sicherung der K&#246;hlbrandquerung sowie f&#252;r L&#228;rmschutz bei Schienen und Stra&#223;en.</p></blockquote>
<p>In zahlreichen Punkten irrt der Verein aber, oder er blendet Probleme aus:</p>
<ul>
<li>So f&#252;hrt die Aufhebung des Freihafens, der auf der Finkenwerder Seite zu weniger Staus f&#252;hren kann zu einem erheblichen Problem auf der Ostseite, n&#228;mlich in der Tunnelstra&#223;e auf der Veddel durch die Aufhebung der Sperrung am Wochenende und in der Nacht. &#196;hnliches darf man im Reiherstiegviertel und an der Harburger Chaussee erwarten. Eine Bearbeitung dieses Themas ist der Verein bislang schuldig geblieben.</li>
<li>Der &#8220;Centralterminal Steinwerder&#8221;, gemeint ist ein geplanter neuer Containerterminal, liegt diesseitig der K&#246;hlbrandbr&#252;cke. Wenn es bis zum Bau keine andere Planung gibt werden die Stadtteile Veddel, Kleiner Grasbrook und Wilhelmsburg eine erhebliche Steigerung der Schwerverkehrs hinnehmen m&#252;ssen. Die Erwartung der Terminal w&#252;rde, wie im Entwurf, keinen LKW-Verkehr erzeugen ist vollkommen unrealistisch. Dabei handelt es sich eher um wolkige Planungen die bei der Umsetzung in die Realit&#228;t mit Sicherheit &#252;ber Bord gehen. Hier hei&#223;t es f&#252;r die Wohnquartiere akzeptable L&#246;sungen der Verkehrsf&#252;hrungen zu finden.</li>
<li>Die Streichung der Y-Trasse ist ein R&#252;ckschlag f&#252;r den sogenannten &#8220;Modal Split&#8221;, der Beschreibt wie viel Verkehr mit welchem Verkehrsmittel abgefahren wird. Davon sollte m&#246;glichst viel auf die Bahn verlagert werden, die Y-Trasse zwischen Hamburg, Bremen und Hannover h&#228;tte die daf&#252;r notwendige zus&#228;tzliche Kapazit&#228;t gebracht. Das gleiche gilt f&#252;r den Schiffsverkehr, denn die Schleusen im Nord-Ostsee-Kanal sind daf&#252;r von sehr gro&#223;er Bedeutung. Dagegen ist der Ausbau der Autobahn nach Bremen im vollen Gange.</li>
<li>Einen Plan Containerumfuhren in Tunneln zu organisieren gibt es nicht, denn die Umfuhr findet innerhalb des Hafens statt. Gemeint ist der Plan Container in einem Tunnel aus dem Hafen hinaus zu bef&#246;rdern. Der von <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" target="_blank">Dr. Werner Marnette vorgestellte Plan</a> ist zwar sehr w&#252;nschenswert, aber noch lange nicht in trockenen T&#252;chern. Leider hat der Verein seinen gr&#246;&#223;ten Protagonisten zu diesem Thema durch interne Querelen verloren, denn eine organisierte Unterst&#252;tzung er Diskussion um dieses Projekt k&#246;nnte hilfreich sein.</li>
</ul>
<p>Einen gro&#223;en Wurf in der Verkehrspolitik habe ich pers&#246;nlich noch nicht gesehen. Bisherige Planungen bedeuteten immer eine Belastung f&#252;r die umliegenden Wohnquartiere. Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat bei seinen Vorschl&#228;gen weder die Erfordernisse des Hafens richtig im Blick, noch die Probleme die eine Reihe seiner Vorschl&#228;ge in den Nachbarstadtteilen ausl&#246;sen. Wenigstens scheint es in dieser Frage Bewegung zu geben.</p>
<p>Wie es scheint hat sich die Zeitspanne um zur bestm&#246;glichen L&#246;sungen zu kommen gerade durch die Mittelstreichungen des Bundes erweitert. Nur eines ist andererseits auch klar, vor allen denjenigen von uns die hier ihre Arbeit gefunden haben: Dem Hafen hilft reden nicht, sondern handeln. Und wenn wir das nicht rechtzeitig hin bekommen, werden wir von der LKW-Schwemme &#252;berrollt. Deswegen kann ich mich &#252;ber die Nachrichten aus Berlin nicht so richtig freuen. Die sind eher unterirdisch schlecht.</p>
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		<title>Kultur: Die Einsparverpflichtung f&#252;r das B&#252;rgerhaus ist zur&#252;ckgenommen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 10:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/05/kultur-die-einsparverpflichtung-fur-das-burgerhaus-ist-zuruckgenommen/" title="Kultur: Die Einsparverpflichtung für das Bürgerhaus ist zurückgenommen"></a>Die vom GAL-CDU Senat vor einem Jahr beschlossenen K&#252;rzungen der Zuwendungen f&#252;r die B&#252;rgerh&#228;user, und damit auch f&#252;r das B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg sind zur&#252;ckgenommen. Das wurde dem Ausschuss f&#252;r Kultur der Bezirksversammlung heute mitgeteilt. Urspr&#252;nglich war geplant von 2011 bis 2014 &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/05/kultur-die-einsparverpflichtung-fur-das-burgerhaus-ist-zuruckgenommen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/05/kultur-die-einsparverpflichtung-fur-das-burgerhaus-ist-zuruckgenommen/" title="Kultur: Die Einsparverpflichtung für das Bürgerhaus ist zurückgenommen"></a><div id="attachment_2294" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Buergerhaus_Wilhelmsburg.jpg" rel="lightbox[2741]"><img class="size-thumbnail wp-image-2294" title="B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Buergerhaus_Wilhelmsburg-150x150.jpg" alt="B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg</p></div>
<p><strong>Die vom GAL-CDU Senat vor einem Jahr beschlossenen K&#252;rzungen der Zuwendungen f&#252;r die B&#252;rgerh&#228;user, und damit auch f&#252;r das B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg sind zur&#252;ckgenommen. Das wurde dem Ausschuss f&#252;r Kultur der Bezirksversammlung heute mitgeteilt. Urspr&#252;nglich war geplant von 2011 bis 2014 64.100 Euro zu streichen. Dagegen hatte es erheblichen Protest gegeben.</strong></p>
<p>In fr&#252;heren Jahren arbeitete das B&#252;rgerhaus defizit&#228;r, bis im Jahr 2006 Bettina Kiehn die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung &#252;bernahm. Der Diplom-Kauffrau war es gelungen zus&#228;tzliche Drittmittel zu akquirieren und so wieder ausgeglichene Zahlen zu pr&#228;sentieren.</p>
<p>Im letzten Jahr jedoch wurde dem Bezirksamt von Senatsebene mitgeteilt, das die Zusch&#252;sse der Stadt zu k&#252;rzen seien. Zwar hat sich der Kulturausschuss, der Regionalausschu&#223; Wilhelmsburg-Veddel und die Bezirksversammlung gegen die Verringerung ausgesprochen, doch stie&#223; dies beim schwarz-gr&#252;nen Senat auf taube Ohren.</p>
<p><span id="more-2741"></span></p>
<p>Bettina Kiehn hat mehrfach beklagt, das die K&#252;rzungen langfristig den Erhalt des B&#252;rgerhauses gef&#228;hrden w&#252;rden. Auf jeden Fall aber m&#252;ssten die Angebote eingeschr&#228;nkt werden. Das B&#252;rgerhaus-Team bat die &#214;ffentlichkeit um Unterst&#252;tzung  und fand mit der Aktion &#8220;Wir brauen unser B&#252;rgerhaus weil&#8230;&#8221; gro&#223;e Resonanz. </p>
<p>Neben vielen Anderen mischten sich unter die Unterst&#252;tzer sogar Vertreter derjenigen Parteien, deren Senat die K&#252;rzungen beschlossen hatte. In der Bezirksversammlung gab es Anfragen der CDU, warum der Bezirk k&#252;rzen w&#252;rde. Die mussten in der Antwort des Bezirksamtes lesen, das es eine ausdr&#252;ckliche Anordnung ihres Senates gewesen war. Der Vorgang war vollkommen an Ihnen vorbeigegangenen.</p>
<p>So brauche es zur Berichtigung des K&#252;rzungsbeschlusses erst einen Regierungswechsel in Hamburg. Die Mitteilung des Bezirksamtes an die Abgeordneten viel knapp aus:</p>
<blockquote><p>Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat per im Rahmen der Haushaltsberatungen die Konsolidierung bei den B&#252;rger- und Freizeith&#228;usern r&#252;ckwirkend zum 01.01.2011 zur&#252;ckgenommen.<br />
Die B&#252;rger- und Freizeith&#228;user erhalten in 2011 und voraussichtlich in den Folgejahren Zuwendungen in H&#246;he der bis 2010 geleisteten Zusch&#252;sse.<br />
Die B&#252;rger- und Freizeith&#228;user wurden vom Bezirksamt am 01.09.2011 schriftlich &#252;ber die R&#252;cknahme informiert und gebeten f&#252;r das Jahr 2011 angepasste Wirtschaftspl&#228;ne einzureichen.<br />
Um Kenntnisnahme wird gebeten.</p></blockquote>
<p>Die B&#252;rgerh&#228;user haben dazu eine eigene Pressemitteilung ver&#246;ffentlicht:</p>
<blockquote><p>Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Hamburger B&#252;rgerh&#228;user<br />
<strong>Senat nimmt K&#252;rzungen bei den Hamburger B&#252;rgerh&#228;usern zur&#252;ck!</strong><br />
Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat im Rahmen der Haushaltsberatungen die Konsolidierung bei den B&#252;rger- und Freizeith&#228;usern r&#252;ckwirkend zum 01.01.2011 zur&#252;ckgenommen.<br />
Die B&#252;rger- und Freizeith&#228;user erhalten im Jahr 2011 und voraussichtlich in den Folgejahren Zuwendungen in H&#246;he der bis 2010 geleisteten Zusch&#252;sse.<br />
Wir, die Arbeitsgemeinschaft Hamburger B&#252;rgerh&#228;user, sind gl&#252;cklich dar&#252;ber, dass das drohende Aus f&#252;r eine Reihe von H&#228;usern zun&#228;chst abgewendet ist.<br />
Wir blicken nun etwas optimistischer in die Zukunft unserer Einrichtungen. Das Einlenken des Senates l&#228;sst uns hoffen, dass wir auch k&#252;nftig eine starke Rolle in den Stadtteilen spielen d&#252;rfen und gemeinsam mit Politik und Verwaltung die Entwicklung der Stadtteile mit unseren vielf&#228;ltigen Aktivit&#228;ten voranbringen k&#246;nnen. Wir danken allen B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern sowie auch den PolitikerInnen und VerwaltungsvertreterInnen die mit ihrem Engagement die R&#252;cknahme der K&#252;rzung der B&#252;rgerhausf&#246;rderung erwirkt haben.<br />
Der Senat der Stadt Hamburg hat sich erstmalig zu seine B&#252;rgerh&#228;usern bekannt und auf die Interventionen aus den Stadtteilen und Bezirken, von B&#252;rgern, Tr&#228;gern, Politik und Verwaltung angemessen reagiert. In diesem Sinne freuen wir uns &#252;ber diese Wertsch&#228;tzung und auf die Diskussion um eine ausk&#246;mmliche Finanzierung, die das Potenzial der B&#252;rgerh&#228;user tats&#228;chlich zum Erbl&#252;hen bringt.<br />
Doris Foitzik, B&#252;rgertreff Altona-Nord<br />
Uwe Jensen, B&#252;rgerhaus Allerm&#246;he<br />
Dagmar Kossendey, Stadtteilbegegnungsst&#228;tteWestib&#252;l<br />
Stefanie Schreck, KulturA<br />
Ralf Helling, B&#252;rgerhaus Lenzsiedlung<br />
J&#246;rn Hansen, Kulturzentrum Rieckhof<br />
Bettina Kiehn, B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg<br />
Barbara Kopf, Freizeithaus Kirchdorf-S&#252;d<br />
Olaf Schweppe, Jenfeld-Haus
</p></blockquote>
<p>Na bitte, geht doch!</p>
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		<title>Pegelstand Elbinsel zum Thema Verkehr: Mehr Veddeler Beteiligung erw&#252;nscht</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/28/pegelstand-elbinsel-zum-thema-verkehr-mehr-veddeler-beteiligung-erwunscht/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 13:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Steinwerder]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Beirat]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/28/pegelstand-elbinsel-zum-thema-verkehr-mehr-veddeler-beteiligung-erwunscht/" title="Pegelstand Elbinsel zum Thema Verkehr: Mehr Veddeler Beteiligung erwünscht"></a>Die N&#228;he des Hafens bringt f&#252;r die Veddel und die Elbinseln erhebliche Belastungen durch den Schwerlastverkehr mit sich. Das Problem wird sich noch versch&#228;rfen, wenn mit dem Freihafen auch der Zoll, und damit die n&#228;chtliche Sperrung der Tunnelstra&#223;e entf&#228;llt. In &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/28/pegelstand-elbinsel-zum-thema-verkehr-mehr-veddeler-beteiligung-erwunscht/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/28/pegelstand-elbinsel-zum-thema-verkehr-mehr-veddeler-beteiligung-erwunscht/" title="Pegelstand Elbinsel zum Thema Verkehr: Mehr Veddeler Beteiligung erwünscht"></a><div id="attachment_2684" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Pegelstand_Veddel_Verkehr.jpg" rel="lightbox[2683]"><img class="size-thumbnail wp-image-2684 " title="Pegelstand zum Thema Verkehr - Die Veddel ist betroffen" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Pegelstand_Veddel_Verkehr-150x150.jpg" alt="Pegelstand zum Thema Verkehr" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Pegelstand zum Thema Verkehr</p></div>
<p><strong>Die N&#228;he des Hafens bringt f&#252;r die Veddel und die Elbinseln erhebliche Belastungen durch den Schwerlastverkehr mit sich. Das Problem wird sich noch versch&#228;rfen, wenn mit dem Freihafen auch der Zoll, und damit die n&#228;chtliche Sperrung der Tunnelstra&#223;e entf&#228;llt.</strong></p>
<p>In Wilhelmsburg schl&#228;ft man nicht. Dort beteiligen sich seit Jahren zahlreiche B&#252;rger und Vereine an der Diskussion, wie die Verkehre in Zukunft gef&#252;hrt werden sollen. Dabei konzentriert sich der Blick naturgem&#228;&#223; oft auf die eigenen Probleme. Damit die Veddel am Ende nicht buchst&#228;blich &#252;berfahren wird, ist eine st&#228;rkere Beteiligung Veddeler n&#246;tig.</p>
<p><strong>Die n&#228;chste M&#246;glichkeit dazu bietet der Verein &#8220;<a href="http://www.zukunft-elbinsel.de/" target="_blank">Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg</a>&#8220;, der im Rahmen seiner &#8220;<a href="http://www.zukunft-elbinsel.de/Pegelstand/pegelstand.htm" target="_blank">Pegelstand</a>&#8221; Veranstaltungsreihe das Thema Verkehr wieder einmal auf die Tagesordnung nimmt. Er findet am Donnerstag, den 8.September um 19:00 Uhr im B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg statt.</strong></p>
<p><span id="more-2683"></span></p>
<p>Ideen zur Verkehrsf&#252;hrung w&#228;hrend IBA/igs 2013 und danach wurden bei einem Arbeitstreffen mehrerer Wilhelmsburger Gruppen, n&#228;mlich des B&#252;rgervereins, des Beirates f&#252;r Stadtteilentwicklung, dem VKE -<br />
Verein Kirchdorfer Eigenheimer, dem Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V., den Engagierte Wilhelmsburgern, der Klagegemeinschaft Rechtsschutz Lebensqualit&#228;t Wilhelmsburg und dem B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg zusammengetragen und dem Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof zugeleitet. Wie man sieht, gibt es dort eine starke Lobby. Zwar werden am Ende die Parlamente entscheiden, aber eine aktive Organisation der B&#252;rger vor Ort hat Einfluss.</p>
<p>F&#252;r die Veddel beteiligt sich au&#223;er mir vor allem unser Stadtteilbeiratsvorsitzender Jens Hardel an den Diskussionen. Sollten die Vorschl&#228;ge aus Wilhelmsburg umgesetzt werden, bef&#252;rchten wir vor allem eine erhebliche Zunahme der Belastungen f&#252;r alle Bewohner der Stra&#223;en Am Gleise, Passierzettel und Sieldeich, aber auch der Drewesweg, die Meckelburger Stra&#223;e und der Immanuelplatz w&#228;ren betroffen. Nicht zu vergessen ist au&#223;erdem die bereits heute eigentlich untragbare Situation an der Harburger Chaussee, <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/04/die-harburger-chaussee-ist-die-lauteste-strasse-der-stadt/" target="_blank">die als lauteste Stra&#223;e der Stadt</a> gilt.</p>
<p>L&#246;sungen des Verkehrsprobleme kann es nicht gegen den Hafen, aber auch nicht gegen einzelne Stadtteile geben. Es muss gemeinsam nach L&#246;sungen gesucht werden. Es w&#228;re sch&#246;n, wenn sich auch der ein oder andere Veddeler mehr kontinuierlich an diesen Dialogen beteiligt. Die n&#228;chste Chance ist Donnerstag!</p>
<p>Einen Link zur Einladung als PDF gibt es [<a href="http://www.zukunft-elbinsel.de/Pegelstand/2011/09-Verkehr/Pegelstand%20-%20Verkehr%202013+.pdf"><strong>hier</strong></a>]</p>
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		<title>Die neue Unterkunft der Deichwacht: L&#246;sung in Sicht!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 19:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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		<category><![CDATA[Zivilschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmflut]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/27/die-neue-unterkunft-der-deichwacht-losung-in-sicht/" title="Die neue Unterkunft der Deichwacht: Lösung in Sicht!"></a>Die Deichwacht muss aus ihrer Unterkunft in der Rotenh&#228;user Stra&#223;e weichen, weil das Geb&#228;ude, eine alte Turnhalle, bauf&#228;llig ist. Lange wurde eine neue Unterkunft gesucht. Die L&#246;sung am Depot Finkenriek B&#252;rocontainer aufzustellen lag schon einige Zeit vor, doch es haperte &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/27/die-neue-unterkunft-der-deichwacht-losung-in-sicht/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/27/die-neue-unterkunft-der-deichwacht-losung-in-sicht/" title="Die neue Unterkunft der Deichwacht: Lösung in Sicht!"></a><div id="attachment_2674" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/sommer_schreiber.jpg" rel="lightbox[2673]"><img class="size-thumbnail wp-image-2674" title="Uwe Sommer spricht mit Markus Schreiber" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/sommer_schreiber-150x150.jpg" alt="Uwe Sommer spricht mit Markus Schreiber" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Uwe Sommer spricht mit Markus Schreiber</p></div>
<p><strong>Die Deichwacht muss aus ihrer Unterkunft in der Rotenh&#228;user Stra&#223;e weichen, weil das Geb&#228;ude, eine alte Turnhalle, bauf&#228;llig ist. Lange wurde eine neue Unterkunft gesucht. Die L&#246;sung am Depot Finkenriek B&#252;rocontainer aufzustellen lag schon einige Zeit vor, doch es haperte an der Finanzierung. Jetzt ist endlich eine L&#246;sung in Sicht.</strong></p>
<p>Am Rande einer Veranstaltung sprach Bezirksamtsleiter Markus Schreiber mit dem Chef der Deichwacht, Uwe Sommer. Das Bezirksamt stellt bis zu 100.000 Euro f&#252;r die neue Unterkunft zur Verf&#252;gung. Wichtige Arbeiten zur Herrichtung des Gel&#228;ndes will die Deichwacht in Eigenleistung selbst erbringen. Dadurch werden erhebliche Kosten gespart. So wurde es zwischen den Beiden mit Handschlag vereinbart.</p>
<p><span id="more-2673"></span>Die Angelegenheit hatte in der Vergangenheit f&#252;r einigen Wirbel gesorgt. Dar&#252;ber habe ich in diesem Blog bereits <a href="http://www.veddel.net/wordpress/?s=deichwacht" target="_blank">mehrfach berichtet</a> Die Deichwacht hatte sogar damit gedroht sich aufzul&#246;sen. Dabei hat sie eine wichtige Aufgabe: Im Fall einer Sturmflut r&#252;cken die Helfer der Deichwacht in ihre Unterkunft ein und bleiben in Bereitschaft. Sollte am Deich ein Schaden auftreten werden die M&#228;nner und Freuen zur Schadenstelle, und dichten sie mit Sands&#228;cken ab, bevor Schlimmeres passieren kann. Bei den Katastrophenschutz&#252;bungen der vergangenen Jahre stellte die Deichwacht immer wieder ihr K&#246;nnen unter Beweis.</p>
<p>Seit der Bezirksreform ist die Deichwacht Wilhelmsburg auch f&#252;r die Veddel und den Kleinen Grasbrook zust&#228;ndig. In diesem Stadtteil brach im Jahr 1962 der Deich an der Harburger Chaussee.</p>
<div id="attachment_2676" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/1962_Flut_Bahnbruecke1.jpg" rel="lightbox[2673]"><img class="size-medium wp-image-2676  " title="Deichbruch an der Harburger Chaussee 1962 (Aus der Sammlung von Ernst Gronau. Der Fotograf ist unbekannt)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/1962_Flut_Bahnbruecke1-300x191.jpg" alt="Deichbruch an der Harburger Chaussee 1962 " width="300" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Deichbruch an der Harburger Chaussee 1962</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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