Archiv nach Kategorien: Wirtschaft - Seiten 2

Das Tapitas schließt die Pforten – Nachfolger gesucht

Tapitas Bar

Tapitas Bar

Arno Walter und Iris Kray schließen das Tapitas im Veddeler Stieg. Der letzte Öffnungstag wird der 31. Mai sein. Die erste Tapas-Bar auf der Veddel existierte vier Jahre, und war zu seiner Eröffnung ein vom Hamburger Senat als eine Art Symbol für erfolgreiche Stadtteilpolitik verkauft worden. Der grösste Wunsch des Betreiberehepaares ist es, einen Nachfolger zu finden, der das Geschäft in adäquater Form weiter betreiben möchte.

Vor vier Jahren schwärmte der damalige Bausenator und jetzige CDU-Chef Michael Freytag noch von der integrativen Wirkung des Studentenprogrammes auf der Veddel. Der Hamburger Morgenpost gegenüber äußerte er sich in einem Interview so:

MOPO: Auf der Veddel schaffen Sie zum Beispiel Wohnungen für Studenten. Genügt das, um das Integrationsproblem von Ausländern in den Griff zu kriegen?

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Port-Feeder-Barge: Verstolpert Hamburg eine innovative Problemlösung?

Screenshot

www.portfeederbarge.de

Eigentlich ist es kaum zu fassen. Eines der drängendsten Probleme des Hafens ist der Abtransport der Container in das Hinterland und die Umfuhr im Hafen. Neue Straßen sind teuer, Brücken sowieso, LKW sind laut, die Bewohner meutern. Eine hocheffiziente und relativ preisgünstige Lösung liegt seit Jahren auf dem Tisch, doch sie droht im Deutsch-Hamburgischen Behördendickicht zu versanden. Da wiehert der ganze Amtschimmelstall.

Dabei ist es so einfach: Statt neuer Straßen zu bauen müssen wir nur den Blick von den Asphalt heben, und uns die anderen Straßen anschauen: Die Wasserstraßen. Da haben wir noch viel Kapazität frei, die wir umweltfreundlich, schnell, flexibel und ohne weitere Geräuschbelastung der Wohngebiete nutzen können. Der Trick:

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Niedernfelder Durchfahrt: Die Arbeiten haben begonnen

Niedernfelder Brücken

Niedernfelder Brücken

Es war eine lange Diskussion, viel Gerede, Beschlüsse, Pressemitteilungen, sogar eine Barkassendemonstration war im Programm. Wenn man sich lange um ein Thema gekümmert hat, freut man sich besonders, wenn der Tag der Umsetzung herangekommen ist, und man tatsächlich die Veränderungen  anschauen und anfassen kann. Das ist jetzt bei den Neidernfelder Brücken der Fall.

Am Wochenende ist die Fahrbahn des Veddeler Dammes abgesperrt worden, es stehen von vier jetzt nur noch zwei Fahrspuren zur Verfügung. Zuerst will die Hamburg Port Authority (HPA) die beiden mittleren Brücken erneuern.

Ursprünglich wollte die HPA die Brücken durch einen Damm ersetzen, und damit die Wasserstraße zwischen dem Spreehafen und dem Hansahafen zuschütten. Dies hätte nicht nur eine erhebliche Verschlechterung der Erreichbarkeit der Veddel mit dem Schiff geführt, es hätte auch einen Wasserstraße vernichtet, die wir im Rahmen der Neuorganisation des Hafens vielleicht noch sehr brauchen werden.

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Logistik-Initative Hamburg stellt sich im Wirtschaftsausschuss vor

LKW im Hafen

LKW im Hafen

Montag tagt der Ausschuss für Haushalt, Kultur und regionale Wirtschaftsentwicklung der Bezirksversammlung in der BallinStadt. Die Sitzung ist, bis auf den Tagesordnungspunkt “Bauvergabe”, öffentlich. Und dieses mal gibt es auch einen besonderen Anlass für erhöhtes öffentliches Interesse: Die Logistik-Initiative-Hamburg stellt sich vor.

Die Logistik-Irritative wurde von der Wirtschaftsbehörde und der Hamburger Wirtschaft ins Leben gerufen.

Zweck ist die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung von Innovationen und neuen Technologien. Auch die Erschließung und Bereitstellung von Flächen, Immobilien und einer logistikgerechten Verkehrsinfrastruktur zählt zu den Themen der Logistik-Initiative.

Das ist bei all den Konflikten die es zwischen den Interessen des Hafens und den Interessen der Bewohner der Elbinseln gibt Grund genug einen Gesprächsfaden aufzunehmen und in Zukunft zu pflegen.

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Nur zwei Stunden Vorwarnzeit: Bahn schneidet der Affi den Anschluß ab

Norddeutsche Affinerie

Norddeutsche Affinerie

Die Norddeutsche Affinerie (NA) ein Industriebetrieb von großer Bedeutung, und auf gute Verkehrsanbindungen angewiesen. Da sollte man meinen, das auf diese Verbindungen ein entsprechender Augenmerk gelegt wird. Doch nun wurde die NA ist wurde durch Sperrung der Peutebrücke vom Schienenverkehr abgeschnitten, ohne das ein Unglück oder plötzliches technisches Versagen vorlag. Jetzt ist die NA über die unprofessionelle Informationspolitik der Bahn verärgert, und fordert schnellstmögliche Reparatur der Brücke.

Derzeit gibt es keine Informationen über Alternativkonzepte und keine verlässlichen Aussagen über die Dauer der Sperrung.
Vorgestern um 13 Uhr wurde die Logistik-Abteilung der NA per Mail vom Kundenzentrum der DB Cargo darüber informiert, dass die Peute-Eisenbahnbrücke — der einzige Anschluss des NA-Werks an das Schienennetz der Deutschen Bahn — um 15 Uhr für ca. 4-6 Wochen für Reparaturarbeiten gesperrt wird. Eine sofortige Anfrage bei DB Schenker ergab, dass für die Transporte der NA und anderer Betriebe auf der Peute kein Alternativkonzept vorliegt.

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