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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Zivilschutz</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutz&#252;bung</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 10:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/" title="Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutzübung"></a>Nicht jedem ist klar, das wir auf der Veddel und Wilhelmsburg Inseln leben die von Sturmfluten gef&#228;hrdet werden. Obwohl wir ein gut ausgebautes Hochwasserschutzsystem haben kann es im Fall einer Sturmflut ganz schnell n&#246;tig sein auftretende Sch&#228;den am Deich zu &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/" title="Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutzübung"></a><p><div id="attachment_2903" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Deichwacht_Uebeung.jpg" rel="lightbox[2893]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Deichwacht_Uebeung-150x150.jpg" alt="Deichwacht bei der &#220;bung" title="Deichwacht bei der &#220;bung" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2903" /></a><p class="wp-caption-text">Deichwacht bei der &#220;bung</p></div><strong>Nicht jedem ist klar, das wir auf der Veddel und Wilhelmsburg Inseln leben die von Sturmfluten gef&#228;hrdet werden. Obwohl wir ein gut ausgebautes Hochwasserschutzsystem haben kann es im Fall einer Sturmflut ganz schnell n&#246;tig sein auftretende Sch&#228;den am Deich zu reparieren oder L&#246;cher zu stopfen. Um f&#252;r den Ernstfall gewappnet zu sein findet jedes Jahr im Herbst eine Katastrophenschutz&#252;bung statt. Als Bezirksabgeordnete haben Anja Keuchel, Michael Weinreich und ich bei der gestrigen &#220;bung die Deichwacht begleitet.</strong></p>
<p>Bei einer Deichverteidigungs&#252;bung tut man so als sei eine Sturmflut angek&#252;ndigt. M&#228;nner und Frauen der verschiedenen Zivilschutzorganisationen r&#252;cken in die f&#252;r sie bereitstehenden Bereitschaftsunterk&#252;nfte ein und melden sich beim Stab im Rathaus Wilhelmsburg an. Sie nennen das &#8220;einen Meldekopf&#8221; bilden. Ich habe gestern neben der Deichwacht Angeh&#246;rige des THW, der Bundeswehr, und der Feuerwehr und freiwillige Deichsch&#252;tzer gesehen. Au&#223;erdem waren zahlreiche Mitarbeiter des Bezirksamtes und einiger Beh&#246;rden dabei. Uwe Sommer, Chef der Deichwacht Wilhelmsburg, meldete 32 einsatzbereite Helfer beim Stab an. </p>
<p><span id="more-2893"></span></p>
<p>Dort wusste man noch nicht was genau kommt. Im Ernstfall patrouillieren die Deichv&#246;gte die Hochwasserschutzbauwerke und melden auftretende Sch&#228;den. Der Stab muss dann daf&#252;r sorgen, das Helfer und Material vor Ort geschafft werden um den Deich sichern zu k&#246;nnen. In dieser Nacht wurden alleine in Wilhelmsburg vier Schadstellen an den Stab gemeldet, die er innerhalb kurzer Zeit zu organisieren hatte. Diese Aufgabe ist nicht ohne T&#252;cken, denn es n&#252;tzt nichts, wenn die M&#228;nner am brechenden Deich ohne Material herumstehen, oder wenn umgekehrt die Sands&#228;cke herumliegen und niemand da ist der etwas mit ihnen anzufangen wei&#223;. Dabei muss die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen, unterschiedlich ausgestatteten Organisationen koordiniert werden. Auch gestern gab es wieder einige L&#252;cken bei der Organisation, aber dabei war nichts tragisches. Und um diese L&#252;cken zu erkennen wird ja schlie&#223;lich ge&#252;bt.</p>
<p>Bei der Deichwacht ging gegen 20:15 Uhr der Einsatzbefehl ein. Der im Stadtteil Kleiner Grasbrook liegende Deichkilometer 1 sollte heute die Einsatzstelle sein. Innerhalb weniger Minuten waren die M&#228;nner und Freuen mit dem Bus unterwegs in Richtung Harburger Chaussee, Anja, Michael und Ich waren zusammen mit einer Historikerin des Hamburg-Museums im Schlepptau. </p>
<p>An der Einsatzstelle angekommen gab es von der Deichaufsicht das erste Lob f&#252;r das schnelle Erscheinen. Da die Sands&#228;cke noch nicht eingetroffen waren sorgte die Deichwacht zun&#228;chst mit zwei Scheinwerfern und einem Generator f&#252;r eine Beleuchtung der Einsatzstelle. </p>
<p>Der LKW aus dem Sandsackdepot traf zehn Minuten nach der Deichwacht ein. Hier offenbarte sich die einzige Schw&#228;che an dieser Einsatzstelle f&#252;r den Abend. Da die Polizei nicht gen&#252;gend Leute in der Wache hatte, konnte sie an der &#220;bung nicht teilnehmen. Sie h&#228;tte die Einsatzstelle vom Verkehr auf der Harburger Chaussee absichern sollen. Die Deichwacht, die keine eigenen Fahrzeuge besitzt, erst recht keine mit Blaulicht, konnte dies nicht leisten. Als der LKW mit den Sands&#228;cken auf dem rechten Streifen der Harburger Chaussee anhielt, um seine Ladung abzuliefern gab es ein Hupkonzert eines ungeduldigen Autofahrers. Der wusste wohl nicht, das dies eine &#220;bung war die seiner Sicherheit diente. Auch ein vorbeikommender Radfahrer beklagte sich &#252;ber die Unterbrechung seiner Fahrt, und fragte ob ein Film gedreht w&#252;rde. Etwas sp&#228;ter wurde der Mangel von der Einsatzleitung erkannt, und zur Absicherung ein Fahrzeug des THW gerufen, das auch umgehend erschien. Da war die Deichwacht aber schon wieder am Aufr&#228;umen. </p>
<p>Den M&#228;nnern und Frauen der Deichwacht brauchte man nicht viel zu erkl&#228;ren. Eine kurze Einweisung in das Schadbild gen&#252;gte. Mit zun&#228;chst einer, sp&#228;ter zwei Ketten wurden die Sands&#228;cke von den bereitgestellten Paletten in Windeseile in eine Deichfu&#223;verst&#228;rkung verwandelt. Nachdem das Abladen der Sandsackpaletten zehn Minuten in Anspruch genommen hatte, wurde diese Aufgabe in zwanzig Minuten erledigt. Vom Einsatzbefehl bis zur Aufgabenvollendung war eine Stunde vergangen. Die &#220;bungsleiter vor Ort waren alle sehr zufrieden und sprachen davon wie &#8220;geschmeidig&#8221; das laufen w&#252;rde. Auch wir Laien hatten den Eindruck das der Einsatz der erfahrenen Helfer reibungslos funktionierte. Im Umgang mit Sands&#228;cken mach der Deichwacht keine professionelle Organisation etwas vor.</p>
<p>Nachdem die Deichverst&#228;rkung wieder abgebaut war wurden die Freiwilligen wieder in ihre Unterkunft an der Rotenh&#228;user Stra&#223;e gefahren, wo es um 22:00 Uhr eine leckere Erbsensuppe vom THW gab. Scheinbar hatte die Deichwacht einen zu guten Appetit, so das der Vorrat nicht f&#252;r alle reichte. Doch f&#252;r diesen Fall hat die Deichwacht mit einem kleinen Lager mit Bockw&#252;rsten vorgesorgt.</p>
<p>In der Nachbesprechung habe ich noch geh&#246;rt, das es an der Einsatzstelle der Bundeswehr noch eine Panne gegeben habe. Ausgerechnet dort wo die Presse hin gebeten worden war um ihre Bilder aufzunehmen gab es zun&#228;chst keine Beleuchtung. So mussten die freiwilligen Reservisten, die von einem Offizier und einem Feldwebel mit Wimpel angef&#252;hrt werden zun&#228;chst im Dunklen mit ihrer Aufgabe beginnen. Die Beleuchtung besorgten zun&#228;chst die Kameraleute des Fernsehens, bis die eigentliche Ausr&#252;stung nach einer weiteren Viertelstunde eingetroffen war. Das war kein entscheidend wichtiger Mangel, aber dennoch ein Merkposten f&#252;r das n&#228;chste mal.  </p>
<p>Wie es an den &#252;brigen zwei Einsatzstellen in Wilhelmsburg ausgesehen hat, habe ich nicht mitbekommen. Au&#223;erdem gab es mindestens eine &#220;bung auf Finkenwerder und vier in Bergedorf. W&#228;hrend die meisten Menschen von den Aktivit&#228;ten nichts mitbekommen haben, waren in dieser Nacht viele Leute mit einem Training zu ihrer Sicherheit besch&#228;ftigt.    </p>
<p>Dabei muss hier angemerkt werden, das es sich hier durchweg um freiwillige Helfer handelt, die sich der Katastrophenschutzstelle des Bezirksamtes zur Verf&#252;gung stellen. Die Deichwacht hat zwar einigen Nachwuchs bekommen, sucht aber weiter nach Mitstreitern. Man darf nicht vergessen, das die Aufgabe der Deichwacht darin besteht die eigenen Stadtteile, das eigene Haus und den eigenen Hof vor den Folgen der Sturmfluten zu sch&#252;tzen. Daran haben alle 57.000 Insulaner auf den Elbinseln, aber auch auf Finkenwerder und den Bezirken Bergedorf und Harburg ein Interesse. Wer sich daf&#252;r interessiert bei dieser Aufgabe mitzuwirken, kann sich bei der &#246;rtlichen Deichwacht oder beim Bezirksamt danach erkundigen. </p>
<p>Ein paar Bilder des Abends findet man [<strong><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/deichverteidigungsubung-am-22-oktober-2011-mit-der-deichwacht/">hier</a></strong>] </p>
<p>Ein kurzes Video der Sandsackkette:<br />
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		<title>Die neue Unterkunft der Deichwacht: L&#246;sung in Sicht!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 19:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/27/die-neue-unterkunft-der-deichwacht-losung-in-sicht/" title="Die neue Unterkunft der Deichwacht: Lösung in Sicht!"></a><div id="attachment_2674" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/sommer_schreiber.jpg" rel="lightbox[2673]"><img class="size-thumbnail wp-image-2674" title="Uwe Sommer spricht mit Markus Schreiber" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/sommer_schreiber-150x150.jpg" alt="Uwe Sommer spricht mit Markus Schreiber" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Uwe Sommer spricht mit Markus Schreiber</p></div>
<p><strong>Die Deichwacht muss aus ihrer Unterkunft in der Rotenh&#228;user Stra&#223;e weichen, weil das Geb&#228;ude, eine alte Turnhalle, bauf&#228;llig ist. Lange wurde eine neue Unterkunft gesucht. Die L&#246;sung am Depot Finkenriek B&#252;rocontainer aufzustellen lag schon einige Zeit vor, doch es haperte an der Finanzierung. Jetzt ist endlich eine L&#246;sung in Sicht.</strong></p>
<p>Am Rande einer Veranstaltung sprach Bezirksamtsleiter Markus Schreiber mit dem Chef der Deichwacht, Uwe Sommer. Das Bezirksamt stellt bis zu 100.000 Euro f&#252;r die neue Unterkunft zur Verf&#252;gung. Wichtige Arbeiten zur Herrichtung des Gel&#228;ndes will die Deichwacht in Eigenleistung selbst erbringen. Dadurch werden erhebliche Kosten gespart. So wurde es zwischen den Beiden mit Handschlag vereinbart.</p>
<p><span id="more-2673"></span>Die Angelegenheit hatte in der Vergangenheit f&#252;r einigen Wirbel gesorgt. Dar&#252;ber habe ich in diesem Blog bereits <a href="http://www.veddel.net/wordpress/?s=deichwacht" target="_blank">mehrfach berichtet</a> Die Deichwacht hatte sogar damit gedroht sich aufzul&#246;sen. Dabei hat sie eine wichtige Aufgabe: Im Fall einer Sturmflut r&#252;cken die Helfer der Deichwacht in ihre Unterkunft ein und bleiben in Bereitschaft. Sollte am Deich ein Schaden auftreten werden die M&#228;nner und Freuen zur Schadenstelle, und dichten sie mit Sands&#228;cken ab, bevor Schlimmeres passieren kann. Bei den Katastrophenschutz&#252;bungen der vergangenen Jahre stellte die Deichwacht immer wieder ihr K&#246;nnen unter Beweis.</p>
<p>Seit der Bezirksreform ist die Deichwacht Wilhelmsburg auch f&#252;r die Veddel und den Kleinen Grasbrook zust&#228;ndig. In diesem Stadtteil brach im Jahr 1962 der Deich an der Harburger Chaussee.</p>
<div id="attachment_2676" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/1962_Flut_Bahnbruecke1.jpg" rel="lightbox[2673]"><img class="size-medium wp-image-2676  " title="Deichbruch an der Harburger Chaussee 1962 (Aus der Sammlung von Ernst Gronau. Der Fotograf ist unbekannt)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/1962_Flut_Bahnbruecke1-300x191.jpg" alt="Deichbruch an der Harburger Chaussee 1962 " width="300" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Deichbruch an der Harburger Chaussee 1962</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Deichwacht Wilhelmsburg: Eine Sturmflut im Wasserglas</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 09:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Senat]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/12/deichwacht-wilhelmsburg-eine-sturmflut-im-wasserglas/" title="Deichwacht Wilhelmsburg: Eine Sturmflut im Wasserglas"></a>Die CDU-Gef&#252;hrten Senatsbeh&#246;rden verweigern den ehrenamtlichen Helfern der Deichwacht Wilhelmsburg die Finanzierung der notwendigen Erschlie&#223;ung ihrer neuen Unterkunft. Als wenn diese Tatsache nicht schon ein Skandal f&#252;r sich w&#228;re, verbreitete die CDU Wilhelmsburg in Form ihres B&#252;rgerschaftsabgeordneten am Montagabend in &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/12/deichwacht-wilhelmsburg-eine-sturmflut-im-wasserglas/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/06/12/deichwacht-wilhelmsburg-eine-sturmflut-im-wasserglas/" title="Deichwacht Wilhelmsburg: Eine Sturmflut im Wasserglas"></a><div id="attachment_2367" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/Sporthalle_Rotenhaeuser_Str.jpg" rel="lightbox[2366]"><img class="size-thumbnail wp-image-2367" title="Sporthalle Rotenh&#228;user Stra&#223;e" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/Sporthalle_Rotenhaeuser_Str-150x150.jpg" alt="Sporthalle Rotenh&#228;user Stra&#223;e" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Sporthalle Rotenh&#228;user Str.</p></div>
<p><strong>Die CDU-Gef&#252;hrten Senatsbeh&#246;rden verweigern den ehrenamtlichen Helfern der Deichwacht Wilhelmsburg die Finanzierung der notwendigen Erschlie&#223;ung ihrer neuen Unterkunft. Als wenn diese Tatsache nicht schon ein Skandal f&#252;r sich w&#228;re, verbreitete die CDU Wilhelmsburg in Form ihres B&#252;rgerschaftsabgeordneten am Montagabend in einer Pressemitteilung auch noch die Falschmeldung, die jetzige Unterkunft der Deichwacht an der Rotenh&#228;user Stra&#223;e werde bereits im Juli abgerissen. </strong></p>
<p>Doch betrachten wir die Ereignisse einmal chronologisch:</p>
<p>Seit einiger Zeit ist das Schicksal der alten Turnhalle an der Rotenh&#228;user Stra&#223;e ungewiss. Zun&#228;chst hie&#223; es, die der Schulbeh&#246;rde geh&#246;rende Halle falle dem Ausbau der Rathauswettern zu einem schiffbaren Kanal zum Opfer. Das war Anlass &#252;ber einen Umzug der hier untergebrachten Deichwacht Wilhelmsburg nachzudenken. Nach einigem Hin- und her entschied man im Bezirksamt Hamburg-Mitte, die Unterkunft der Mannschaften auf dem Gel&#228;nde des Sandsacklagers der Deichwacht in der N&#228;he des Finkenrieks unterzubringen. Die Finanzierung der hierf&#252;r ben&#246;tigten Bauten durch den Bezirk wurde sichergestellt. Diese mit der Deichwacht abgestimmte L&#246;sung hat nur einen Haken: F&#252;r die Geb&#228;ude ben&#246;tigt man eine Erschlie&#223;ung. Die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser muss hergestellt werden, au&#223;erdem muss das Abwasser ans Siel angeschlossen werden. Die Kosten dieser Arbeiten wurden mit 120.000 € veranschlagt. Eine Summe, die vom Senat aufzubringen ist.</p>
<p><span id="more-2366"></span></p>
<p>Die Entscheidung wurde auch nicht revidiert, als der Landesbetrieb Stra&#223;en, Br&#252;cken und Gew&#228;sser bekanntgab, das er die Rathauswettern auch ohne einen Abriss der Halle bewerkstelligen k&#246;nne. Doch die Schulbeh&#246;rde will das Geb&#228;ude loswerden, weshalb ein Abriss zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt immer noch nicht vom Tisch ist.</p>
<p>Das Bezirksamt hat seine Hausaufgaben in Sachen Deichwacht also gemacht, und die Finanzierung der Erschlie&#223;ung beim Senat beantragt. Doch auf Landesebene winkte man ab. Ob wirklich wahr ist, das die Beh&#246;rde den Bezirksvertreten bedeutet hat, das Material sei zwar unterzubringen, doch die ehrenamtlichen Frauen und M&#228;nner der Deichwacht k&#246;nnen sich in einer Kneipe treffen, oder ob das eine Erfindung von jemanden aus der Berichtskette ist kann ich nicht beurteilen. Das aber ausgerechnet in Wilhelmsburg die Deichwacht heimatlos werden soll, kann nat&#252;rlich nicht angehen.</p>
<p>In ihrer Freizeit treffen sich die Frauen und M&#228;nner der Deichwacht um sich im Umgang mit Sands&#228;cken auszubilden. Nach den Einschneidenden Ereignissen der Sturmflut 1962 wurde diese Organisation vom damaligen Innensenator Helmut Schmidt ins Leben gerufen. Im Falle einer Sturmflut sind diese Kr&#228;fte schnell vor Ort, um eventuelle Schadstellen an den Deichen auszubessern, bevor sich Sch&#228;den zu katastrophalen Deichbr&#252;chen ausweiten k&#246;nnen. Die Bedeutung eines funktionierenden Katastrophenschutzes ist vielen &#228;lteren Bewohnern der Elbinsel noch in lebendiger Erinnerung. Beim Senat und den Beamten in der Innen- und Finanzbeh&#246;rde kann man eine entsprechende Sensibilit&#228;t f&#252;r dieses Thema offensichtlich nicht feststellen.</p>
<p>Die Ehrenamtlichen ben&#246;tigen nicht viel. Aber sie haben verdient, das sie von der Stadt wahrgenommen werden. Und sie haben verdient, das sie Wertsch&#228;tzung erfahren, und zwar nicht nur am Tag des Ehrenamtes, sonder gerade dann, wenn es um ihre Ausr&#252;stung geht.</p>
<p>Und so haben wir einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, in der wir den Senat auffordern die Mittel f&#252;r die notwendige Erschlie&#223;ung der Unterkunft aufzubringen. Leider ist ein solcher Beschluss f&#252;r die Senatsebene nicht bindend, kann aber einen Entscheidungsprozess m&#246;glicherweise beeinflussen.</p>
<p>Dienstag bekam die Debatte um die Zukunft der Deichwacht dann auf einmal richtig Pfeffer, als mich deren Chef anrief. Er berichtete der CDU-Bezirksabgeordnete aus Wilhelmsburg h&#228;tte ihm soeben mitgeteilt nach neuesten Erkenntnissen werde die Turnhalle „bereits im Juli abgerissen“. Sp&#228;ter erfuhr ich, dass der Wilhelmsburger CDU-B&#252;rgerschaftsabgeordnete diese Alarmmeldung bereits am Vorabend per Pressemitteilung verbreitet hatte.</p>
<p>Ein B&#252;rgerschaftsabgeordneter muss es ja wissen, und ich setzte mich umgehend ans Telefon um Genaueres zu erfahren. Nachdem ich weder unseren Sachbearbeiter im Bauamt, noch einen wahrscheinlich zust&#228;ndigen Schulrat erreichen konnte, wendete ich mich an das B&#252;ro der Schulsenatorin Goetsch, wo man mir baldige Aufkl&#228;rung versprach.</p>
<p>Gegen Mittag machte ich einen kleinen Umweg, um die Turnhalle zu besuchen und zu fotografieren. Dabei traf ich auf ein Ehepaar, das die Hausmeisterwohnung der Halle bereits seit 40 Jahren bewohnt, und keine K&#252;ndigung erhalten hatte. Dass man die Mieter bei der Abrissplanung am gr&#252;nen Tisch einfach &#252;bersehen hatte konnte ich mir bei meiner Erfahrung mit der Verwaltung zwar vorstellen, doch wuchsen jetzt auch die Zweifel an der Seriosit&#228;t der Informationen der CDU. Ich war jetzt jedenfalls sicher, dass der Abriss nicht im Juli erfolgen k&#246;nne.</p>
<p>Als ich aber am fr&#252;hen Nachmittag noch keinen R&#252;ckruf aus dem B&#252;ro der Schulsenatorin bekommen hatte, versuchte ich noch einen anderen Weg um an Informationen zu kommen. Da die Schulgeb&#228;ude in Hamburgs S&#252;den von der GWG Gewerbe verwaltet werden, fragte ich dort nach, und bekam die zust&#228;ndige Sachbearbeiterin ans Telefon. Die berichtete mir, ein Abriss der Halle sei derzeit nicht vorgesehen. Ihr sei ein solcher Vorgang nicht bekannt, und die notwendigen Ausschreibungen h&#228;tten &#252;ber Ihren Tisch laufen m&#252;ssen.</p>
<p>Ich konnte dem Leiter der Deichwacht Wilhelmsburg Entwarnung melden. Der angebliche Abriss in vier Wochen war nur ein Sturm im Wasserglas der CDU Wilhelmsburg gewesen. Dann rief auch die Schulbeh&#246;rde an. Die Turnhalle wird noch als Ausweichl&#246;sung der Sporthalle am Perlstieg ben&#246;tigt, ein Abriss vor 2012 komme nicht in Frage. Ein Abriss bereits im Jahr 2010 sei &#252;berlegt, aber bereits lange verworfen worden.</p>
<p>Abends brachte die CDU noch einen Dringlichkeitsantrag wegen der angeblichen Abrisspl&#228;ne in den Regionalausschuss ein, musste sich aber nicht nur von uns, sondern auch vom Wilhelmsburgbeauftragten Torsten Schulz eines Besseren belehren lassen.</p>
<p>Am Ende dieser Geschichte kommt mein Kommentar:</p>
<p>Der CDU-B&#252;rgerschaftsabgeordnete aus Wilhelmsburg ist inkompetent hoch drei:</p>
<ul>
<li>Erstens ist es ihm nicht gelungen, die zust&#228;ndigen Senatoren der CDU von der Notwendigkeit zu &#252;berzeugen, die Finanzierung der Erschlie&#223;ung der Unterkunft f&#252;r die Deichwacht sicherzustellen.</li>
<li>Zweitens versucht die CDU Wilhelmsburg nach dem Motto „haltet den Dieb“ das vorl&#228;ufige Scheitern der Umzugspl&#228;ne dem Bezirksamt Hamburg-Mitte anzuh&#228;ngen, indem sie behaupten das Amt h&#228;tte keinen Vorschlag f&#252;r den Umzug vorgelegt.</li>
<li>Drittens hat die CDU peinlicherweise eine ungepr&#252;fte Fehlinformation an die &#214;ffentlichkeit gegeben, weil sie einfach keine Ahnung davon hat, was in dieser Angelegenheit Stand der Diskussion ist. Und das obwohl der derzeitige Senat von der eigenen Partei gef&#252;hrt wird. Vielleicht h&#228;tten die Herren sich einmal mit jemanden unterhalten sollen, der Ahnung von der Materie hat.</li>
</ul>
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		<title>Gendenken an die Opfer der Sturmflut 1962</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 05:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/16/gendenken-an-die-opfer-der-sturmflut-1962/" title="Gendenken an die Opfer der Sturmflut 1962"></a>Die Sturmflut im Februar 1962 war eine der gr&#246;&#223;ten Naturkatastrophen in der hamburgischen Geschichte. In diesen Tagen j&#228;hrt sich dieses Ereignis nun zum 48. Mal. Wilhelmsburg geh&#246;rte zu den am st&#228;rksten betroffenen Gebieten – von den 315 Opfern in Hamburg &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/16/gendenken-an-die-opfer-der-sturmflut-1962/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/16/gendenken-an-die-opfer-der-sturmflut-1962/" title="Gendenken an die Opfer der Sturmflut 1962"></a><div id="attachment_1181" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wilhelmsburger-str-1962.jpg" rel="lightbox[2006]"><img class="size-thumbnail wp-image-1181" title="Wilhelmsburger Str. 1962 (Sammlung Ernst Gronau)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wilhelmsburger-str-1962-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Wilhelmsburger Str. 1962</p></div>
<p><strong>Die Sturmflut im Februar 1962 war eine der gr&#246;&#223;ten Naturkatastrophen in der hamburgischen Geschichte. In diesen Tagen j&#228;hrt sich dieses Ereignis nun zum 48. Mal. Wilhelmsburg geh&#246;rte zu den am st&#228;rksten betroffenen Gebieten – von den 315 Opfern in Hamburg kamen die meisten aus Wilhelmsburg.</strong></p>
<p>An der Elbe wurde in den sp&#228;ten Abendstunden des 16. Februar 1962 ein sehr starkes Ansteigen der Wasserst&#228;nde beobachtet, das durch den Orkan Vincinette (die Siegreiche) ausgel&#246;st wurde. Gegen Mitternacht wurden vielerorts die Kronen der noch nicht erh&#246;hten Deiche erreicht und &#252;berstr&#246;mt, wenig sp&#228;ter brachen die ersten Deiche.</p>
<p>Heute, Dienstag, den 16. Februar 2010 um 17.30 Uhr wird in Wilhelmsburg am Flutopferdenkmal in der Gr&#252;nanlage Kirchdorfer Stra&#223;e in einer Gedenkveranstaltung mit der Entz&#252;ndung einer Mahnflamme an die vielen Opfer erinnert.</p>
<p>Die Mitglieder der Wilhelmsburger Deichwacht und der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsburg werden sich mit Fackeln zu einer Mahnwache formieren.</p>
<p><span id="more-2006"></span></p>
<p>Das Bild oben zeigt &#252;brigens die Wilhelmsburger Stra&#223;e an der Einm&#252;ndung zum Sieldeich. Dort wo sich 1962 ein VW-Bus im Wasser befand, steht heute ein Penny-Markt.</p>
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		<title>Dachstuhlbrand in der Slomanstra&#223;e</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 20:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/01/20/dachstuhlbrand-in-der-slomanstrasse/" title="Dachstuhlbrand in der Slomanstraße"></a>Einige Mieter in der Slomanstra&#223;e 15 erwartete heute Abend beim nach Hause kommen eine b&#246;se &#220;berraschung: Vor der T&#252;r standen zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Aus einigen Fensterluken im Dachstuhl quoll Rauch. Mit Atemschutz ausger&#252;stete Feuerwehrm&#228;nner drangen &#252;ber die Treppenh&#228;user in &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/01/20/dachstuhlbrand-in-der-slomanstrasse/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/01/20/dachstuhlbrand-in-der-slomanstrasse/" title="Dachstuhlbrand in der Slomanstraße"></a><p><div id="attachment_1924" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Feuer_Slomanstrasse.jpg" rel="lightbox[1923]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Feuer_Slomanstrasse-150x150.jpg" alt="Feuerwehreinsatz in der Slomanstrasse" title="Feuerwehreinsatz in der Slomanstrasse" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1924" /></a><p class="wp-caption-text">Feuerwehreinsatz in der Slomanstrasse</p></div><strong>Einige Mieter in der Slomanstra&#223;e 15 erwartete heute Abend beim nach Hause kommen eine b&#246;se &#220;berraschung: Vor der T&#252;r standen zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Aus einigen Fensterluken im Dachstuhl quoll Rauch. Mit Atemschutz ausger&#252;stete Feuerwehrm&#228;nner drangen &#252;ber die Treppenh&#228;user in die Dachb&#246;den ein, um das Feuer zu l&#246;schen. </strong></p>
<p>Die Feuerwache Veddel und die Freiwillige Feuerwehr Veddel-Rothenburgsort waren an dem Einsatz beteiligt. Die Ursache des Brandes ist noch ungekl&#228;rt. Einige Hausbewohner spekulierten &#252;ber spielende Kinder oder Wasserpfeife rauchende Jugendliche. Ein Feuerwehrmann zuckte mit den Schultern und sagte: &#8220;Wir nennen es mal spontane Selbstentz&#252;ndung.&#8221;</p>
<p><span id="more-1923"></span></p>
<p>F&#252;r unbedarfte Zuschauer &#252;berraschend: Selbst in den Wohnungen unmittelbar unterhalb der Brandst&#228;tte hielten sich w&#228;hrend der L&#246;scharbeiten noch Bewohner auf. Mir wurden daf&#252;r zwei Erkl&#228;rungen gegeben: Zum einen seien die Wohnungen durch Betondecken relativ sicher, au&#223;erdem sei die Gefahr sich in einem verqualmten Treppenhaus eine Rachgasvergiftung zu zuziehen relativ hoch. </p>
<p>Immerhin schien die Feuerwehr den Brand relativ m&#252;helos unter Kontrolle zu bekommen. Allerdings mussten nach Angaben eines Feuerwehrmannes noch Teile des Daches abgenommen werden, um sicher zu gehen, das alle Brandnester tats&#228;chlich gel&#246;scht sind. Gegen 21:00 Uhr war der Einsatz zumindest gr&#246;&#223;tenteils beendet.</p>
<p>Anbei zwei kurze Videos:<br />
Viel Blaulicht in der Slomanstra&#223;e. Von einem Teleskopkran aus wird das Brandnest untersucht</p>
<p><object width="320" height="265"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1-53HVFFjyA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/1-53HVFFjyA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"></embed></object></p>
<p>Feuerwehrleute l&#246;schen im Dachstuhl. Durch ein aufgesto&#223;enes Fenster quillt Dampf, der durch das L&#246;schen entsteht.<br />
<object width="320" height="265"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OIP5fSSJ2pU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/OIP5fSSJ2pU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"></embed></object></p>
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		<title>Gedenken an die Sturmflutopfer von 1962</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/16/gedenken-an-die-sturmflutopfer-von-1962/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 22:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
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		<category><![CDATA[Zivilschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmflut]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/16/gedenken-an-die-sturmflutopfer-von-1962/" title="Gedenken an die Sturmflutopfer von 1962"></a>Die Sturmflut im Februar 1962 war eine der gr&#246;&#223;ten Naturkatastrophen in der hamburgischen Geschichte. In diesen Tagen j&#228;hrt sich dieses Ereignis nun zum 47. Mal. Wilhelmsburg geh&#246;rte zu den am st&#228;rksten betroffenen Gebieten – &#252;ber 200 Menschen verloren hier ihr &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/16/gedenken-an-die-sturmflutopfer-von-1962/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/16/gedenken-an-die-sturmflutopfer-von-1962/" title="Gedenken an die Sturmflutopfer von 1962"></a><div id="attachment_1181" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wilhelmsburger-str-1962.jpg" rel="lightbox[1180]"><img class="size-thumbnail wp-image-1181" title="Wilhelmsburger Str. 1962 (Sammlung Ernst Gronau)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wilhelmsburger-str-1962-150x150.jpg" alt="Wilhelmsburger Str. 1962" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Wilhelmsburger Str. 1962</p></div>
<p><strong>Die Sturmflut im Februar 1962 war eine der gr&#246;&#223;ten Naturkatastrophen in der hamburgischen Geschichte. In diesen Tagen j&#228;hrt sich dieses Ereignis nun zum 47. Mal. Wilhelmsburg geh&#246;rte zu den am st&#228;rksten betroffenen Gebieten – &#252;ber 200 Menschen verloren hier ihr Leben.</strong></p>
<p>Heute, Montag, den 16. Februar 2009 um 18.00 Uhr wird in Wilhelmsburg am Flutopferdenkmal in der Gr&#252;nanlage Kirchdorfer Stra&#223;e in einer Gedenkveranstaltung mit der Entz&#252;ndung einer Mahnflamme an die vielen Opfer erinnert.</p>
<p>Die Mitglieder der Deichwacht und der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsburg werden sich mit Fackeln zu einer Mahnwache formieren.</p>
<p><span id="more-1180"></span></p>
<p>Zudem erfolgt eine Kranzniederlegung durch Bezirksamtsleiter Markus Schreiber sowie Metin Hakverdi (Vorsitzender des Regionalauschusses Wilhelmsburg/Veddel), die gemeinsam mit den Angeh&#246;rigen und den Hilfsorganisationen der Opfer gedenken werden.</p>
<p>Diesen Film &#252;ber die Sturmflut fand ich im Videoportal von Hamburg1</p>
<p><object id="iLyROoafJ7sR" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="200" height="150" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.kewego.com/swf/p3/epix.swf" /><param name="name" value="iLyROoafJ7sR" /><param name="flashVars" value="language_code=de&amp;playerKey=bec4ae58056a&amp;skinKey=974cbcf67919&amp;sig=iLyROoafJ7sR&amp;autostart=false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.kewego.com/swf/p3/epix.swf" /><embed id="iLyROoafJ7sR" type="application/x-shockwave-flash" width="200" height="150" src="http://www.kewego.com/swf/p3/epix.swf" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" flashvars="language_code=de&amp;playerKey=bec4ae58056a&amp;skinKey=974cbcf67919&amp;sig=iLyROoafJ7sR&amp;autostart=false" name="iLyROoafJ7sR" data="http://www.kewego.com/swf/p3/epix.swf"></embed></object></p>
<div style="width: 400px;"><a href="http://www.hamburg1video.de/video/iLyROoafJ7sR.html"></a></p>
<div style="text-align: left;"><a href="http://www.hamburg1video.de/video/iLyROoafJ7sR.html">Video</a> von <a href="http://www.hamburg1video.de/search/?q=user:heinerich">heinerich</a></div>
</div>
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		<item>
		<title>Katastrophale Katastrophenschutz&#252;bung in Wilhelmsburg</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2008/11/01/katastrophale-katastrophenschutzuebung-in-wilhelmsburg/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 07:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmflut]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/11/01/katastrophale-katastrophenschutzuebung-in-wilhelmsburg/" title="Katastrophale Katastrophenschutzübung in Wilhelmsburg"></a>In Hamburg haben gestern Abend &#252;ber f&#252;nfhundert Helfer die zum Beginn der Sturmflutsaison &#252;bliche Katastrophenschutz&#252;bung durchgef&#252;hrt. Im Bereich Wilhelmsburg wurden dabei eklatante Vers&#228;umnisse der Einsatzleitung deutlich. In einem Ernstfall h&#228;tte das simulierte Schadensbild leicht zu einem fatalem Deichbruch f&#252;hren k&#246;nnen. &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/11/01/katastrophale-katastrophenschutzuebung-in-wilhelmsburg/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/11/01/katastrophale-katastrophenschutzuebung-in-wilhelmsburg/" title="Katastrophale Katastrophenschutzübung in Wilhelmsburg"></a><div id="attachment_603" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/debatte_am_deich.jpg" rel="lightbox[601]"><img class="size-thumbnail wp-image-603" title="Debatte am Einsatzort" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/debatte_am_deich-150x150.jpg" alt="Die Leitung der Deichwacht diskutiert mit dem &#220;bungsleiter" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Leitung der Deichwacht diskutiert mit dem &#220;bungsleiter am Einsatzort</p></div>
<p><strong>In Hamburg haben gestern Abend &#252;ber f&#252;nfhundert Helfer die zum Beginn der Sturmflutsaison &#252;bliche Katastrophenschutz&#252;bung durchgef&#252;hrt. Im Bereich Wilhelmsburg wurden dabei eklatante Vers&#228;umnisse der Einsatzleitung deutlich. In einem Ernstfall h&#228;tte das simulierte Schadensbild leicht zu einem fatalem Deichbruch f&#252;hren k&#246;nnen.</strong></p>
<p>Zun&#228;chst hatte die Einsatzleitzentrale gleich drei Teams an die Schadenstelle kommandiert, zwei vom THW und die M&#228;nner von der Deichwacht. Nur die Sands&#228;cke waren nicht da, denn die h&#228;tten aus dem Sandsackdepot ebenfalls von der Zentrale aus angefordert werden m&#252;ssen.<br />
Schlie&#223;lich zog das THW unverrichteter Dinge ab, und die Deichwacht brachte ihre eigene Ausr&#252;stung zum Einsatz.</p>
<p>Als die Sands&#228;cke endlich eintrafen, waren bereits eineinhalb Stunden vergangen. Nur: Niemand aus der Leitzentrale hatte das Material zur Schadenstelle befohlen, sondern ein Mann von der Deichwacht war zu Fu&#223; in das Depot gegangen. Das war ausnahmsweise m&#246;glich, da es sich in der N&#228;he befand. Ein Zufall, mit dem man im Ernstfall nicht z&#228;hlen kann.</p>
<p><span id="more-601"></span></p>
<p>Merkw&#252;rdig erscheint auch die Ausr&#252;stung der Deichwacht zur Ausleuchtung der Schadenstelle. Es handelt sich um vier Halogenstrahler aus dem Baumarkt, einen Generator und gegen Feuchtigkeit nicht gesicherte Kabeltrommeln. In diesen w&#252;rde es bei Sturm und Regen durch eindringende N&#228;sse schnell zu einem Kurzschluss kommen. Bei Sturmflut ist nicht mit Sonnenschein zu rechnen.</p>
<p>Auch an anderen Ausr&#252;stungsgegenst&#228;nden wird gespart. So hat die Deichwacht keine Funkger&#228;te, sondern wird in ihren Bereitstellungsr&#228;umen &#252;ber Festnetz angerufen. Sind die M&#228;nner erst einmal unterwegs, k&#246;nnen sie von der Einsatzleitung nicht mehr erreicht werden. Mobiltelefone helfen auch nicht weiter, sind doch die Netze im Ernstfall &#252;berlastet, wie sich beim Elbehochwasser in Dresden gezeigt hat.</p>
<p>Das ganze Debakel spielte sich unter den Augen der Presse ab, die von der Innenbeh&#246;rde eingeladen war, und nat&#252;rlich alles mitbekam. &#8220;Im Ernstfall w&#228;re hier wohl nichts mehr zu machen gewesen, der Deich w&#228;re weggesp&#252;lt worden&#8221; war der Tenor den man vor Ort vielfach zu h&#246;ren bekam.</p>
<p>Auch nach dem Ende des Einsatzes ging das Debakel weiter. Die M&#228;nner der vom Innensenator Helmut Schmidt gegr&#252;ndeten Organisation sind ehrenamtlich im Zivilschutz t&#228;tig. Sie waren zum Teil nach einem langen Arbeitstag direkt zur &#220;bung gefahren, und danach stundenlang im Einsatz. Dennoch ist es der Einsatzleitung nicht gelungen, die Leute mit der versprochenen Erbsensuppe zu versorgen. F&#252;r eine Gruppe von freiwilligen Helfern ist das keine motivierende Erfahrung, wenn ihre Leitzentrale bereits eingepackt hat, um sich selbst zu versorgen.</p>
<p>Im &#220;brigen Stadtgebiet scheint die &#220;bung besser gelaufen zu sein, und immerhin werden diese Man&#246;ver angesetzt, um genau diese Schwachstellen zu erkennen und auszumerzen. Bleibt zu hoffen, das die Lehren aus der Nacht beherzigt werden, und die M&#228;ngel bist zum Eintritt eines Ernstfalles behoben sind.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/w6-SEDYW_0w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/w6-SEDYW_0w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die M&#228;nner der Deichwacht errichten in diesem Video eine <a href="http://deichverteidigung.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=23&amp;Itemid=32" target="_blank"><strong>Quellkade</strong></a> aus Sands&#228;cken, die bei einem Wasseraustritt auf der Deichinnenseite eingesetzt wird.</p>
<p>Link:<br />
<strong><a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,460784,00.html" target="_blank">Der alte Mann und der Deich</a></strong><br />
Bericht des &#8220;Spiegel Online&#8221; vom 19. Januar 2007 &#252;ber die Deichwacht Wilhelmsburg</p>
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