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	<title>Klaus Lübke Blog</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>Tod der elfj&#228;hrigen Chantal aus Wilhelmsburg</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie wohl viele andere Menschen f&#252;hle ich mich tief betroffen und bedr&#252;ckt von dem Tod der elf Jahre alten Chantal aus Wilhelmsburg. Die heute vorliegenden Erkenntnisse machen mich fassungslos. F&#252;nf ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter des Bezirksamts kannten die Situation vor &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/02/03/tod-der-elfjahrigen-chantal-aus-wilhelmsburg/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/trauer.jpg" rel="lightbox[2980]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1411" title="trauer" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/trauer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Wie wohl viele andere Menschen f&#252;hle ich mich tief betroffen und bedr&#252;ckt von dem Tod der elf Jahre alten Chantal aus Wilhelmsburg. Die heute vorliegenden Erkenntnisse machen mich fassungslos. F&#252;nf ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter des Bezirksamts kannten die Situation vor Ort und haben sie f&#252;r gut befunden. Nicht einer, nicht zwei, nein f&#252;nf. Und sie haben alle Warnungen von Nachbarn, ja sogar von der Schule abgetan. Dieses Wissen vermittelt mir  zun&#228;chst einmal ein Gef&#252;hl der Hilflosigkeit. Wie viele Leute soll man denn noch schicken? </strong></p>
<p>Es ist notwendig innerlich zu durchdringen, zu begreifen wie es zu einer solchen Kette von Fehleinsch&#228;tzungen durch verschiedene Menschen kommen konnte. Ich, und nicht nur ich habe so etwas f&#252;r unm&#246;glich gehalten.</p>
<p>Weil es um unsere Kinder geht m&#252;ssen wir jetzt Lehren ziehen. Die SPD-Fraktion Hamburg-Mitte hat damit begonnen. Ich dokumentiere hier die Pressemitteilung meiner Fraktion:</p>
<blockquote><p>Auf schmerzliche Weise haben wir wieder einmal sehen m&#252;ssen, dass das derzeitige System der Kinder- und Jugendhilfe, der Hilfen zur Erziehung und der Kinder- und Jugendwohlfahrt den Tod der elfj&#228;hrigen Chantal nicht verhindern konnte.</p>
<p><span id="more-2980"></span></p>
<p>Es ist besonders ersch&#252;tternd, dass anders als im Fall Lara-Mia, bei dem das pers&#246;nliche Versagen eines Mitarbeiters eines freien Tr&#228;gers vorlag, wir es hier mit der unglaublichen kollektiven Fehleinsch&#228;tzung von f&#252;nf studierten, erfahrenen Sozialp&#228;dagogen sowie eines freien Tr&#228;gers und seinen Mitarbeitern zu tun haben.</p>
<p>Als unmittelbare Konsequenz gilt es nun, die vorhandenen Hilfesysteme grunds&#228;tzlich auf den Pr&#252;fstand zu stellen. Das Dreieck Jugendamt, freie Tr&#228;ger und ambulante Hilfen zur Erziehung ist nicht nur in Hamburg-Mitte, sondern in ganz Hamburg gescheitert. Dieses Strukturproblem f&#252;hrte in Hamburg mittlerweile zum Tod von vier Kindern.</p>
<p>Die Ermittlungen zum Todesfall von Chantal sind noch nicht abgeschlossen, bereits jetzt zeichnet sich aber ab, dass das System strukturell versagt hat.</p>
<p>Aus diesem Grund fordert die SPD-Fraktion Hamburg-Mitte die Einsetzung einer gesamthamburgischen Kommission, die diese gescheiterte Struktur grunds&#228;tzlich &#252;berpr&#252;ft – sowohl auf die Hamburger, als auch auf die bundesgesetzlichen Regelungen und Wechselwirkungen.</p>
<p>Bereits nach dem Tod von Lara-Mia hat der Bezirk Hamburg-Mitte Ma&#223;nahmen eingeleitet:</p>
<ul>
<li>der ASD Wilhelmsburg ist materiell und personell deutlich gest&#228;rkt worden (zwei ASD-Abteilungen mit jeweils einer eigenen Gesch&#228;ftsstelle)</li>
<li>Durchsetzung von Face-to-Face- Kontaktb&#246;gen: Jeder freie Tr&#228;ger musste seinen Besuch bei Klienten gegenzeichnen lassen.</li>
<li>2010 wurde das Babybegr&#252;&#223;ungsprogramm in Hamburg-Mitte eingef&#252;hrt.</li>
<li>Der Bezirk Hamburg-Mitte hat sich auf Landesebene massiv f&#252;r neue ASD-Stellen eingesetzt, von der Bezirksamtsleiter 2/3 nach Wilhelmsburg gegeben hat.</li>
</ul>
<p>Die F&#228;lle Lara-Mia und Chantal sind offensichtlich anders gelagert, so dass die geschilderten Ma&#223;nahmen im Fall „Chantal“ nicht gegriffen haben. Das Gesamtversagen des Systems ist uns durch den Tod von Chantal schmerzlich klar gemacht worden.</p>
<p>Folgende Inhalte m&#252;ssen dringend untersucht, diskutiert und letztlich ge&#228;ndert werden:</p>
<ul>
<li>Ist die &#220;bertragung der Aufgaben in gro&#223;en Teilen der offenen Kinder- und Jugendarbeit verantwortbar und sinnvoll? Tragen geteilte Zust&#228;ndigkeiten zwischen freien Tr&#228;gern und staatlichen Stellen nicht zu einem Weniger an Verantwortung und Transparenz bei?</li>
</ul>
<ul>
<li>Kann das Vertrauensverh&#228;ltnis zwischen freiem Tr&#228;ger und Klienten so weit gehen, dass selbst das Jugendamt nicht st&#228;ndig seiner Kontrollfunktion nachkommen kann und keinen Zugriff auf die Akten hat?</li>
</ul>
<ul>
<li>Ist die Fachaufsicht der Familiengerichte &#252;ber die Amtsvorm&#252;nder noch ausreichend oder sollte die Fachaufsicht nicht so intensiv sein wie zwischen ASD-Amtsleitung und ASD-Mitarbeiter? Sollten die Familiengerichte Ihrer Fachaufsicht nicht proaktiv nachkommen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie viele F&#228;lle kann ein Amtsvormund &#252;berhaupt verantwortbar betreuen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Ist es nicht an der Zeit, zentrale, einheitliche und &#252;berpr&#252;fbare Standards f&#252;r Pflegefamilien zu schaffen? Hierbei sind die neuen Regeln von Sozial- und Familiensenator Detlef Scheele ein Schritt in die richtige Richtung.</li>
<li>Bisher versuchen die Mitarbeiter des Jugendamtes, ihren Klienten zu helfen und sie zu beraten, sind aber zeitgleich auch Kontrollinstanz f&#252;r staatliche Leistungen. Es ist fraglich, ob es nicht analog zur Pflege- und Wohnaufsicht eine eigene Aufsicht f&#252;r Pflegeeltern geben sollte, die jeden Fall unabh&#228;ngig pr&#252;ft.</li>
<li>Ist die sogenannte „milieu- und wohnortnahe Unterbringung“ zeitgem&#228;&#223; und vertretbar?</li>
<li>Ebenso ist zu &#252;berpr&#252;fen, ob die geltende Datenschutzpraxis immer im Sinne des Kindeswohles sinnvoll ist.</li>
</ul>
<p>Wir wollen wissen, was wirklich passiert ist. Warum wurde Chantal in dieser Familie untergebracht? Warum haben f&#252;nf Mitarbeiter des Jugendamtes sowie ein freier Tr&#228;ger mit seinen Mitarbeitern, die sich aufgrund unterschiedlicher Zust&#228;ndigkeiten in der Familie aufgehalten haben, nichts von den Zust&#228;nden in der Familie gemerkt &#8211; oder sie falsch eingesch&#228;tzt?</p>
<p>All dies wollen wir mit unserem Bezirksamtsleiter Markus Schreiber gemeinsam kl&#228;ren und danach umsetzen. Nicht R&#252;cktritt sondern harte Arbeit f&#252;r das Kindeswohl ist jetzt gefordert. Es muss so unwahrscheinlich wie m&#246;glich werden, dass wieder ein Kind stirbt. Wir wollen Hamburgs Kinder besser sch&#252;tzen.</p></blockquote>
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		<title>Eine gute L&#246;sung f&#252;r das Spielhaus Veddel ist auf dem Weg</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Spielhaus Veddel musste nach dem Sommer aus seinem angestammten Geb&#228;ude ausziehen, weil sich nach einem Wassereinbruch Schimmel gebildet hatte. Vorl&#228;ufig ging der Betrieb notd&#252;rftig in der Schule Slomanstieg weiter. Bis es zu einem Neubau kommt, wird mit Hochdruck eine &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/eine-gute-losung-fur-das-spielhaus-veddel-ist-auf-dem-weg/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2975" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/platz_fuer_spielhaus_container.jpg" rel="lightbox[2974]"><img class="size-thumbnail wp-image-2975" title="Platz f&#252;r Spielhaus Container ist in der Katenweide" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/platz_fuer_spielhaus_container-150x150.jpg" alt="Platz f&#252;r Spielhaus Container ist in der Katenweide" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Platz f&#252;r Spielhaus Container ist in der Katenweide</p></div>
<p><strong>Das Spielhaus Veddel musste nach dem Sommer aus seinem angestammten Geb&#228;ude ausziehen, weil sich nach einem Wassereinbruch Schimmel gebildet hatte. Vorl&#228;ufig ging der Betrieb notd&#252;rftig in der Schule Slomanstieg weiter. Bis es zu einem Neubau kommt, wird mit Hochdruck eine L&#246;sung f&#252;r eine Wiederaufnahme des vollen Betriebes gesucht. Und die kommt bald.</strong></p>
<p>Angedacht ist das Spielhaus f&#252;r wenige Jahre in Containern unterzubringen. Diese sollen unmittelbar vor dem bisherigen Haus in der Katenweide aufgestellt werden. Leider sind bis zu einer bezugsfertigen Unterkunft einige H&#252;rden zu &#252;berspringen. Die Baugenehmigung ist mittlerweile erteilt. Derzeit werden Angebote eingeholt. Schlie&#223;lich wird parallel gepr&#252;ft, ob bessere und g&#252;nstigere M&#246;glichkeiten bestehen. Schlie&#223;lich sind die Container nicht ganz billig, und im Jugendhilfeetat kneift es an jeder Ecke.</p>
<p>In diesem Zuge wurde auch bei der Immanuelkirche angefragt, ob der Gemeindesaal f&#252;r das Spielhaus genutzt werden k&#246;nne. Andernorts ist die Kirche, die ebenfalls unter Geldsorgen leidet, froh durch eine Fremdvermietung zus&#228;tzliches Geld einnehmen zu k&#246;nnen. So gastiert in Hamm seit Jahren das <a href="http://www.hoftheater.de/" target="_blank">Kleine Hoftheather</a> in einem ehemaligen Gemeindesaal. Nebenbei bemerkt, eine Einrichtung dessen Programm das Hinschauen lohnt. Theoretisch w&#228;re also beiden Seiten gedient, wenn das Spielhaus gleich neben der Immanuelkirche unterkommen k&#246;nnte.</p>
<p><span id="more-2974"></span></p>
<p>Der Kirchenvorstand auf der Veddel hat aber festgestellt, das der Gemeindesaal als Unterkunft des Spielhauses leider nicht in Frage kommt. Einerseits besitzt er nicht die erforderliche Ausstattung, andererseits wird er auch f&#252;r zahlreiche Veranstaltungen und Aktivit&#228;ten der Gemeinde genutzt. Au&#223;erdem werden hier die Lebensmittel der Tafel ausgegeben.</p>
<p>Und so wird es wohl sehr bald zu einer Auftragserteilung f&#252;r die Containerl&#246;sung kommen. Denn von Johannes Kahrs, dem Vorsitzenden des Jugenhilfeausschusses &#252;ber die Mitarbeiter des Jugendamtes im Bezirksamt Hamburg-Mitte bis zu Jini Holl&#228;nder, unser Spielhauschefin auf  auf der Veddel ist man sich der Dringlichkeit der Situation bewusst. &#8220;Ich habe die Spielh&#228;user zehn Jahre lang erhalten, und ich werde auch jetzt keines zumachen, auch nicht auf der Veddel.&#8221; So lautet die klare Ansage von Johannes Kahrs.</p>
<p>Langfristig soll das Spielhaus zusammen mit dem Seniorentreff in ein &#8220;Haus der Begegnung&#8221; umziehen. Das dieses kommen soll ist grunds&#228;tzlich entschieden, aber bis zur Fertigstellung wird es noch einige Jahre dauern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>&#220;ber den D&#228;chern der Peute: Lokaltermin im Kampf f&#252;r den Erhalt der denkmalgesch&#252;tzten GEG-Fabrik</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Ringen mit der Hamburg Port Authority (HPA) um den Erhalt der mittlerweile vorl&#228;ufig unter Denkmalschutz gestellten Peute-Fabrik werden viele Verb&#252;ndete ben&#246;tigt. Gestern kam Gabi Dobusch, Sprecherin f&#252;r Kultur der SPD B&#252;rgerschaftsfraktion zu einem Besichtigungstermin, der uns bis auf das &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/uber-den-dachern-der-peute-lokaltermin-im-kampf-fur-den-erhalt-der-denkmalgeschutzten-geg-fabrik/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2969" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/dobusch_luebke_peute.jpg" rel="lightbox[2968]"><img class="size-thumbnail wp-image-2969" title="Ganz oben auf der Peute mit Gabi Dobusch" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/dobusch_luebke_peute-150x150.jpg" alt="Ganz oben auf der Peute mit Gabi Dobusch" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz oben auf der Peute mit Gabi Dobusch</p></div>
<p><strong>Im Ringen mit der Hamburg Port Authority (HPA) um den Erhalt der mittlerweile vorl&#228;ufig unter Denkmalschutz gestellten Peute-Fabrik werden viele Verb&#252;ndete ben&#246;tigt. Gestern kam <a href="http://www.gabi-dobusch.de/" target="_blank">Gabi Dobusch</a>, Sprecherin f&#252;r Kultur der SPD B&#252;rgerschaftsfraktion zu einem Besichtigungstermin, der uns bis auf das Dach der Fabrik f&#252;hrte.</strong></p>
<p>Sie brachte die Nachricht mit, das inzwischen Konsens bestehe, das die gro&#223;en Geb&#228;ude stehen bleiben sollen.  Allerdings sei weder &#252;ber die Nutzung noch &#252;ber den Verbleib der angesiedelten Unternehmen entschieden. Die HPA wolle den Komplex grundsanieren. Das bedeutet Bauarbeiten, die zwei Jahre andauern w&#252;rden. Und das bedeutet das aus der zahlreichen Mieter an diesem Standort.</p>
<p>Einige Firmen werden sicher neue Fl&#228;chen finden, aber f&#252;r Andere wird es sehr eng. Da ist zum Beispiel ein Tonstudio, das immerhin schon EMI, Sony Music und die Fantastischen Vier zu seinen Kunden z&#228;hlte, und das sich speziell diese R&#228;ume akustisch ausgemessen und passgenau eingerichtet hat.</p>
<p><span id="more-2968"></span></p>
<p>Mit den Kulturthemen Denkmalschutz und Kreativwirtschaft im Gep&#228;ck  fuhr Gabi zur&#252;ck in die Innenstadt, wo Sie das Thema weiter bewegen wird.</p>
<p>Auch in der Bezirksversammlung werden wir aktiv: Die SPD-Fraktion hat einen Antrag eingebracht. Darin fordern wir in zwei klaren aber knappen Punkten:</p>
<blockquote><p>Bezirksversammlung m&#246;ge daher beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Die Bezirksversammlung fordert den Erhalt der ehemaligen Geb&#228;ude der GEG in der Peutestra&#223;e 24 bis 34. Das Gesamtensemble mit den Nebengeb&#228;uden ist dauerhaft unter Denkmalschutz zu stellen.</li>
<li>Die Wirtschaftsf&#246;rderung des Bezirkes wird gebeten die Ma&#223;nahmen zu bef&#246;rdern, die f&#252;r den Erhalt der derzeit in den Geb&#228;uden untergebrachten Unternehmen notwendig sind.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Mit bei dem Termin waren &#252;brigens Journalisten von Hamburg 1 und vom Hamburger Abendblatt. Der Fernsehsender hat sich bei der HPA noch einmal nach dem Stand erkundigt, und dort war man noch nicht so weit. Deshalb berichte Hamburg 1 von der <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Verwirrung_um_Elbinsel_Peute-10521.html" target="_blank">Verwirrung auf der Peute</a>. Der Bericht vom Matthias Rebaschus im Hamburger Abendblatt titelt: &#8220;<a href="mobil.abendblatt.de/hamburg/article2162629/SPD-will-Peute-Ensemble-erhalten.html" target="_blank">SPD will Peute-Ensemble erhalten</a>&#8220;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hamburg Port Authority auf der Peute: R&#252;cksichtsloser Kahlschlag denkmalw&#252;rdiger Baukultur</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/14/hamburg-port-authority-auf-der-peute-rucksichtsloser-kahlschlag-denkmalwurdiger-baukultur/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 21:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr h&#228;tte viel sch&#246;ner beginnen k&#246;nnen, als mit dem Auferstehen der alten Erkenntnis des Kunsthallendirektors Lichtwark das Hamburg eine &#8220;freie und Abrissstadt&#8221; sei. F&#252;r Viele, auch f&#252;r mich vollkommen &#252;berraschend, und , wie man h&#246;rt f&#252;r das Denkmalschutzamt viel &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/14/hamburg-port-authority-auf-der-peute-rucksichtsloser-kahlschlag-denkmalwurdiger-baukultur/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2941" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/HPA_reisst_Peute_ab.jpg" rel="lightbox[2932]"><img class="size-thumbnail wp-image-2941" title="Von der HPA entsandte Abrissbagger machen kurzen Prozess" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/HPA_reisst_Peute_ab-150x150.jpg" alt="Von der HPA entsandte Abrissbagger machen kurzen Prozess" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Von der HPA entsandte Abrissbagger machen kurzen Prozess</p></div>
<p><strong>Das Jahr h&#228;tte viel sch&#246;ner beginnen k&#246;nnen, als mit dem Auferstehen der alten Erkenntnis des Kunsthallendirektors Lichtwark das Hamburg eine &#8220;freie und Abrissstadt&#8221; sei. F&#252;r Viele, auch f&#252;r mich vollkommen &#252;berraschend, und , wie man h&#246;rt f&#252;r das Denkmalschutzamt viel zu schnell, hat die Hamburg Port Authority (HPA) auf der Peute ihr altbekanntes Gesicht gezeigt und mit dem Abriss des historischen Fabrik- und Lagerkomplexes der GEG, der &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Feinkaufs-Gesellschaft_Deutscher_Consumvereine" target="_blank">Gro&#223;einkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine</a>&#8221; begonnen.</strong></p>
<p>Dieser Geb&#228;udekomplex ist sowohl aus architektonischer Sicht als auch wegen seiner Rolle f&#252;r die Geschichte der Stadt Hamburg und der Arbeitergeschichte bedeutend. Das Denkmalschutzamt schreibt von „wuchtigen Pfeilerfassaden&#8221; und &#8220;kubischen Bauk&#246;rpern mit monumentaler Wirkung“. Auf der Peute gibt es drei gro&#223;e Backsteingeb&#228;ude aus der Schumacher-&#196;ra mit zahlreichen Nebengeb&#228;uden. Zwei davon sind im Besitz der Stadt, das dritte wird von einer privaten Gesellschaft als Gewerbezentrum liebevoll gepflegt, und rentabel an zahlreiche Firmen vermietet.</p>
<p>Kurz nach Neujahr, zu einer Zeit wo sich noch nicht Alle von den Feiertagen erholt haben, und noch Mancher im Urlaub weilt, r&#252;ckten die von der HPA ausgesandten Abrissbagger dem Fl&#252;gelbau der &#8220;Chemischen Fabrik&#8221; zu Leibe und machten ihn dem Erdboden gleich.</p>
<p><span id="more-2932"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie ich h&#246;re ohne die &#252;blichen Vorkehrungen des Denkmalschutzes. Da dieses Nebengeb&#228;ude zur gleichen Zeit wie das Hauptgeb&#228;ude entstand, h&#228;tten hier zahlreiche Dinge und Material geborgen werden k&#246;nnen, die man f&#252;r eine denkmalgerechte Sanierung des Hauptgeb&#228;udes h&#228;tte verwenden k&#246;nnen. Aus und vorbei!</p>
<p>Das die HPA, die in der Vergangenheit oft als &#8220;demokratiefreie Zone&#8221; und &#8220;achter Bezirk&#8221; tituliert wurde, die Abrissarbeiten ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt durchf&#252;hrt ist nach Ansicht mancher Kenner der Verwaltung kein Zufall, sondern planvolles und b&#246;swilliges Vorgehen, um die Arbeiten ungehindert durchf&#252;hren zu k&#246;nnen. Das die HPA in der Vergangenheit oft sehr eigenwillige Entscheidungen getroffen hat, konnte man bereits 2008 auf diesem Blog in dem Artikel <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/20/die-hamburg-port-authority-ist-ausser-kontrolle/">&#8220;Die Hamburg Port Authority ist au&#223;er Kontrolle&#8221;</a> nachlesen. Unvergessen sind das von der Polizei vorl&#228;ufig gestoppte &#8220;Kettens&#228;genmassaker&#8221; an der Wassertreppe 51 und der sinnlose Abriss des <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/05/29/die-hamburg-port-authority-reisst-die-historische-veddel-ab/">historischen Ballsaales auf der Veddel</a>.</p>
<p>In den letzten Jahren hatte sich mein Bild von der HPA erheblich aufgehellt. Dort wollte man schlie&#223;lich nicht mehr der Pr&#252;gelknabe sein &#252;ber den Alle herziehen. Die HPA startete eine Charme-Offensive. Gerade zum Thema &#8220;Veddeler Norden&#8221; und die Frage wie die schweren und lauten LKW am besten von den Wohnh&#228;usern der Veddel weg gef&#252;hrt werden gab es erhebliche Ann&#228;herungen. So wirkt der Abriss auf der Peute und der Plan dort ein Logistikgebiet zu errichten wie der R&#252;ckfall in die alten Zeiten mit klaren Feindbildern. Das Ende von &#8220;Glasnost&#8221;</p>
<p>Doch was jetzt? Wie kann man in dieser Situation weiter agieren? Als erster Schritt muss es gelingen das Zerst&#246;rungswerk der HPA zu beenden. Das Denkmalschutzamt hat inzwischen reagiert, und die verbliebenen Geb&#228;ude mit der juristischen Notbremse des § 26 des Hamburgischen Denkmalschutzgesetzes vor dem unmittelbaren Abriss gesch&#252;tzt. In dem Paragraphen zum vorl&#228;ufigen Schutz hei&#223;t es:</p>
<blockquote><p>(1) Die zust&#228;ndige Beh&#246;rde ist in F&#228;llen einer Gefahr befugt, zur Sicherung der durch dieses Gesetz gesch&#252;tzten Interessen anzuordnen, dass Denkm&#228;ler im Sinne von § 2 als vorl&#228;ufig in die Denkmalliste eingetragen und dass bestimmte abgegrenzte Bezirke im Sinne von § 16 als vorl&#228;ufig zu Grabungsschutzgebieten erkl&#228;rt werden. Mit dem Erlass der Anordnung tritt f&#252;r die Dauer ihrer Wirksamkeit Denkmalschutz (§§ 8 bis 14), bei Grabungsschutzgebieten der Schutz nach § 16 ein.<br />
(2) Die Anordnung tritt au&#223;er Kraft, wenn die Unterschutzstellung nicht innerhalb von drei Monaten eingeleitet und nach weiteren sechs Monaten verf&#252;gt und festgesetzt worden ist. Bei Vorliegen wichtiger Gr&#252;nde k&#246;nnen diese Fristen um bis zu drei Monate verl&#228;ngert werden.</p></blockquote>
<p>Es ist schon ein bemerkenswerter Vorgang, das dieser Schutzmechanismus gegen&#252;ber einer der Hansestadt geh&#246;renden Anstalt &#246;ffentlichen Rechts angewendet werden muss. Im Sinne dieses Gesetzes stellt die HPA eine &#8220;Gefahr&#8221; dar. Wohl zu Recht. Innerhalb des n&#228;chsten halben Jahres muss die endg&#252;ltige Unterschutzstellung betrieben werden.</p>
<p>Mit einem Beschluss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte kann man weder eine Beh&#246;rde noch die HPA zwingen etwas zu tun oder zu unterlassen. Eine solche Wirkung k&#246;nnen wir nur f&#252;r das Bezirksamt erzielen. Aber unsere Meinungs&#228;u&#223;erung kann dem Denkmalschutzamt in seinem Bestreben um den Erhalt des Ensembles den R&#252;cken st&#228;rken. Deshalb bin ich froh, das die SPD-Fraktion einen entsprechenden von mir formulierten Antrag in die n&#228;chste Sitzung der Bezirksversammlung einbringen wird.</p>
<p>Allerdings gibt es eine L&#246;sung in Zeiten knapper Kassen nur dann, wenn man die Geb&#228;ude wirtschaftlich sinnvoll und rentabel nutzen kann. Das dies ohne weiteres m&#246;glich ist, sieht man in der Peutestra&#223;e 51-53. Bereits jetzt nutzen viele Firmen auch die Geb&#228;ude Peutestra&#223;e 24-32, die meisten w&#252;rden sicher gerne bleiben. Neben Werkst&#228;tten, Packbetrieben und Lagern haben sich auch Unternehmen aus dem Kreativbereich, Ton- und Filmstudios eingefunden.</p>
<p>Eine weitere M&#246;glichkeit ist das geplante gemeinsame Archiv der Hamburgischen Museen, den sogenannten Kulturspeicher hier unterzubringen. F&#252;r diese Nutzung sind die Geb&#228;ude bereits einige Zeit im Gespr&#228;ch. Die Diskussion um Kosten, Eignung und Erweiterungsfl&#228;chen l&#228;uft schon l&#228;nger als ein Jahr und ist noch nicht abgeschlossen.</p>
<p>Im Weiteren wird man nicht umhin kommen mit der HPA ins Gespr&#228;ch zu kommen. Einerseits muss man ber&#252;cksichtigen, das sie eine wichtige Aufgabe, n&#228;mlich die des Hafenmanagements und der Hafenentwicklung im Hamburger Hafen wahrnimmt. Andererseits wird man sie &#252;berzeugen m&#252;ssen, das dies nur gelingen kann wenn sie diese Aufgabe im Einvernehmen mit der umliegenden Stadtteilen wohnenden und von den Ma&#223;nahmen betroffenen Bev&#246;lkerung organisiert. Im Falle der Peute kann man n&#228;mlich ernsthaft fragen, warum dieses Industrie- und Gewerbegebiet noch zum Hafen geh&#246;rt. Neben der historischen Begr&#252;ndung muss man n&#228;mlich feststellen, das hier nur noch eine geringe hafentypische Nutzung stattfindet. Das Gebiet unterscheidet sich somit nicht von anderen Gewerbegebieten, wie das benachbart liegende Obergeorgswerder. Dort allerdings werden Baugenehmigungen von den Gremien der gew&#228;hlten Bezirksversammlung kontrolliert, die f&#252;r die Ber&#252;cksichtigung der B&#252;rgerinteressen sorgt. Die in der Nachbarschaft der Peute wohnenden Menschen werden aber in diesen Fragen wie B&#252;rger zweiter Klasse behandelt. Ihre Vertreter erhalten keine Informationen, ihre Interessen werden im normalen Verfahren nicht vertreten.</p>
<p>Zu kl&#228;ren wird auch die Frage sein, ob man an dieser Stelle wirklich Logistikbetriebe ansiedeln m&#246;chte. Im Augenblick ist das nicht zu empfehlen, weil dies unweigerlich zu erheblichen Verkehrsproblemen f&#252;hren w&#252;rde. So ist die Kreuzung Veddeler Br&#252;ckenstra&#223;e/Peutestra&#223;e bereits heute zu vielen Tageszeiten vollkommen &#252;berlastet, was fast regelm&#228;&#223;ig zu R&#252;ckstaus bis in das Wohngebiet der Veddel f&#252;hrt. Bedenklich ist auch, das die Peute &#246;stlich des Wohnquartieres der Veddel liegt, der Hafen aber westlich. Man organisiert mit einem schlechten Fl&#228;chenmanagement gerade erhebliche Verkehrs- und L&#228;rmprobleme herbei.</p>
<p>In Wilhelmsburg gibt es eine &#228;hnliche Situation mit einem Containerlager in der Jaffestra&#223;e. Die Bezirksversammlung hat gerade beschlossen, das hier in Zukunft gewohnt werden soll, weil das im Zentrum des Stadtteils liegende Gebiet von zahlreichen LKW durch die Wohngebiete angefahren werden muss. Es ist doch nicht einsehbar, das auf der Veddel eine Situation geschaffen wird, die wir woanders gerade zu heilen versuchen. Ohne ein &#252;berzeugendes Konzept der Anbindung und deren Umsetzung ist eine Ansiedlung von Betrieben mit einer hohen Rate von Ziel- und Quellverkehren h&#246;chst problematisch. Wobei nebenbei vermerkt die gr&#246;&#223;te Unf&#228;higkeit gerade wieder bei der HPA selbst erkennbar ist. Die die f&#252;r die Logistik begehrte Fl&#228;che erschlie&#223;ende Peutestra&#223;e hat n&#228;mlich derzeit ein Nadel&#246;hr: Die Peutebr&#252;cke ist wegen eines Schadens einseitig gesperrt, und der Verkehr muss mit einer Wechselampel &#252;ber die allein verbliebene Fahrspur geleitet werden. Anstatt den Schaden zu reparieren, hat HPA ein Schild aufgestellt: &#8220;Wegen Br&#252;ckensch&#228;den dauerhaft nur einseitig befahrbar.&#8221; Wie vertrauenerweckend!</p>
<p>Zu diesem Thema gibt es weitere Links:</p>
<p><strong>Eigene Bildergalerien:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/abriss-auf-der-peute/">Abriss des Geb&#228;udes Peutestra&#223;e 22</a></li>
<li><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/peute-untergangsbedrohte-industriekultur-der-geg/">Industriekomplex der GEG Peutestra&#223;e 24-32</a></li>
</ul>
<p><strong>Fernsehberichte:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Umstrittene_Abrissplaene-10312.html" target="_blank">&#8220;Hamburg1&#8243; vom 05.01.2012</a>(extern)</li>
<li><a href="http://www.rtlregional.de/player.php?id=18171" target="_blank">&#8220;RTLRegional&#8221; vom 06.01.2012</a>(extern)</li>
<li><a href="http://www.hamburg.1730sat1.de/aktuell-hh.html?&amp;tx_ttnews[backPid]=14&amp;tx_ttnews[tt_news]=84784" target="_blank">&#8220;Sat1 Regional&#8221; vom 10.01.2012</a>(extern)</li>
<li><a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Streit_um_Gebaeudeabriss_-10418.html" target="_blank">&#8220;Hamburg1&#8243; vom 11.01.2012</a>(extern)</li>
</ul>
<p><strong>Zeitungsartikel:</strong></p>
<ul>
<li>Berichte des &#8220;Hamburger Abenblattes&#8221; vom <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article2144235/Hafenbehoerde-will-historische-Veddeler-Fabrik-abreissen.html" target="_blank">02.01.2012</a> , <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article2145261/Ein-Stueck-Arbeitergeschichte-Hamburgs.html" target="_blank">03.01.2012</a> und <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article2146484/SPD-verlangt-Stopp-der-Abrissplaene-fuer-alte-Peute-Fabrik.html" target="_blank">04.01.2012</a> (extern)</li>
<li>Bericht des &#8220;<a href="http://www.elbe-wochenblatt.de/wilhelmsburg/lokales/alte-fabrik-auf-der-peute-abgerissen-d4995.html" target="_blank">Elbe Wochenblatt</a>&#8221; vom 11.01.2012 <a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2012_01_11_Wochenblatt_Peute_Abriss.jpg" rel="lightbox[2932]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2944" title="" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2012_01_11_Wochenblatt_Peute_Abriss-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></li>
<li>Bericht aus dem &#8220;<a href="http://www.neuerruf.de/" target="_blank">Neuen Ruf</a>&#8221; vom 14.01.2012<a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2012_01_14_Neuerruf_Peute_Abriss.jpg" rel="lightbox[2932]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2945" title="2012_01_14_Neuerruf_Peute_Abriss" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2012_01_14_Neuerruf_Peute_Abriss-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Nach 130 Jahren auf der Veddel: Unsere alte Dampferbr&#252;cke ist weg</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 22:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Nordufer der Veddel d&#228;mmerte sie vor sich hin: Eine alte Zugangsbr&#252;cke zu einem l&#228;ngst abgebauten Anleger auf der Norderelbe. Mit dem Br&#252;ckenbuch l&#228;sst sich ihr Alter nachweisen: Die Stahlkonstruktion wurde vor etwa 130 Jahren mit Nieten zusammengef&#252;gt. Jetzt wurde &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/23/nach-130-jahren-auf-der-veddel-unsere-alte-dampferbrucke-ist-weg/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2921" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Dampferbruecke_am_Kran.jpg" rel="lightbox[2920]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Dampferbruecke_am_Kran-150x150.jpg" alt="Dampferbr&#252;cke am Kran" title="Dampferbr&#252;cke am Kran" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2921" /></a><p class="wp-caption-text">Dampferbr&#252;cke am Kran</p></div><strong>Am Nordufer der Veddel d&#228;mmerte sie vor sich hin: Eine alte Zugangsbr&#252;cke zu einem l&#228;ngst abgebauten Anleger auf der Norderelbe. Mit dem Br&#252;ckenbuch l&#228;sst sich ihr Alter nachweisen: Die Stahlkonstruktion wurde vor etwa 130 Jahren mit Nieten zusammengef&#252;gt. Jetzt wurde sie abtransportiert. Nach ihrer Restaurierung soll sie einem neuen Anleger im Magdeburger Hafen dienen.</strong></p>
<p>Am Montag erschien die Firma Taucher-Knoth mit einem Schwimmkran vor Ort. F&#252;r die Aktion musste auf eine g&#252;nstige Tiede gewartet werden, denn das Ger&#228;t passt nur bei Niedrigwasser unter der Freihafenbelbr&#252;cke hindurch. Mit insgesamt vier Leuten wurde die Arbeit angegangen. Der Stahlbogen wurde an vier Punkten aufgeh&#228;ngt und mit dem Kran relativ m&#252;helos abgehoben. Die notwendigen Vorarbeiten waren schon Wochen zuvor erledigt worden. Die Vegetation hatte sich der Br&#252;cke bem&#228;chtigt, mindestes zwei B&#228;ume waren gef&#228;llt worden. </p>
<p><span id="more-2920"></span></p>
<p>Zwei Arbeiter an Land und einer an Deck unterst&#252;tzten den Kranf&#252;hrer bei der Aufgabe die schwere Last sicher an Deck zu verstauen. Eine solche Aufgabe ist nicht ohne T&#252;cken. Kommt so eine Last erst einmal in Bewegung kann es unangenehm werden. Nicht nur das ein Aufprall auf das Ruderhaus erhebliche Besch&#228;digungen an Schiff und Last hervorrufen kann, es ist au&#223;erdem die Gefahr gegeben, das ein Deckarbeiter eingeklemmt und schwer verletzt wird.   </p>
<p>Doch unsere Veddeler Dampferbr&#252;cke machte keine Probleme. Der routinierte Kranf&#252;hrer bugsierte das gute St&#252;ck ohne Zwischenf&#228;lle auf das Kranschiff. Zur&#252;ck blieb ein Br&#252;ckenlager und ein einsamer Pfeiler am Ufer. Nach getaner Arbeit musste der Schwimmkran auf die n&#228;chste Ebbe warten, um wieder unter der Freihafenelbbr&#252;cke hindurch zu kommen.</p>
<p>Der Br&#252;ckenbogen war &#252;brigens von einem Sachverst&#228;ndigen auf ihren Zustand hin &#252;berpr&#252;ft worden. Die Stahlkonstruktion ist grunds&#228;tzlich intakt, obwohl an einigen Stellen der Zahn der Zeit Spuren hinterlassen hat. In den n&#228;chsten Tagen wird die Br&#252;cke zum Bremer Kai bei den 50er Schuppem gebracht, wo sie aupoliert werden soll. Dann wird man erst richtig feststellen k&#246;nnen, wie viel Aufwand f&#252;r die Instandsetzung wirklich n&#246;tig sein wird.  </p>
<p>Ein paar Bilder von der Aktion gibt es [<strong><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/ausheben-der-alten-dampferbrucke-am-21-11-2011/">hier</a></strong>]</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Denen ist nicht zu helfen: Zomia lehnt gro&#223;z&#252;giges Angebot von Rot-Gr&#252;n in Altona ab</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/21/denen-ist-nicht-zu-helfen-zomia-lehnt-groszugiges-angebot-von-rot-grun-in-altona-ab/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 20:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Eingabenausschuss der B&#252;rgerschaft hat sich heute abschlie&#223;end mit der Bauwagen-Gruppe Zomia befasst. Trotz eines weiteren Entgegenkommens der rot-gr&#252;nen Bezirkskoalition in Altona hat sich die Zomia-Gruppe bislang au&#223;erstande gesehen, das gro&#223;z&#252;gige Angebot f&#252;r eine neue Perspektive im Bezirk Altona anzunehmen; &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/21/denen-ist-nicht-zu-helfen-zomia-lehnt-groszugiges-angebot-von-rot-grun-in-altona-ab/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2817" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Bauwagenplatz_Zomia.jpg" rel="lightbox[2912]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Bauwagenplatz_Zomia-150x150.jpg" alt="Bauwagenplatz Zomia" title="Bauwagenplatz Zomia" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2817" /></a><p class="wp-caption-text">Bauwagenplatz Zomia</p></div><strong>Der Eingabenausschuss der B&#252;rgerschaft hat sich heute abschlie&#223;end mit der Bauwagen-Gruppe Zomia befasst. Trotz eines weiteren Entgegenkommens der rot-gr&#252;nen Bezirkskoalition in Altona hat sich die Zomia-Gruppe bislang au&#223;erstande gesehen, das gro&#223;z&#252;gige Angebot f&#252;r eine neue Perspektive im Bezirk Altona anzunehmen; stattdessen wurde eine neue Vorbedingung gestellt. </strong></p>
<p>&#8220;Das ist eine sehr bedauerliche und unkluge Entscheidung. In dieser schwierigen Situation war und ist der Bezirk Altona bereit, zugunsten der Zomianer eine Br&#252;cke zu bauen. Aber es ist kaum nachvollziehbar, dass man der Zomia-Gruppe &#252;ber Monate mehr als ein halbes Dutzend Fl&#228;chenangebote in drei Bezirken macht – und sie trotzdem alles ablehnt. Das kann man in dieser Stadt niemandem mehr vermitteln – erst recht nicht vielen Wohnungssuchenden in Hamburg&#8221;, so die beiden SPD-Obleute im Eingaben- und Stadtentwicklungsausschuss S&#246;ren Schumacher und Andy Grote. </p>
<p><span id="more-2912"></span></p>
<p>Vor diesem Hintergrund sei es unausweichlich, dass die Eingabe heute im Eingabeausschuss als &#8220;nicht abhilfef&#228;hig&#8221; votiert wurde. Gleichwohl wurde seitens der SPD-Fraktion die Zusage gegeben, dass bis Donnerstag, dem Altonaer Bezirksversammlungstermin, ein Umzug nach Altona noch m&#246;glich sei. &#8220;Es wurde in den letzten Monaten durch zahlreiche Beh&#246;rden und Politiker alles versucht, f&#252;r die Gruppe eine Anschlussperspektive zu finden und eine Deeskalation voran zu bringen &#8211; leider gab es nur wenig Bewegung der Zomianer selbst. Die Zeit l&#228;uft nun langsam ab&#8221;, so Grote und Schumacher.</p>
<p>Auch der Altonaer SPD-Fraktionschef Thomas Adrian bedauerte die Ablehnung durch die Zomianer: &#8221;</p>
<p>Altona hat eine sehr weitreichende Einladung ausgesprochen, die Zomianer aber haben mit neuen Bedingungen geantwortet. Die neue Forderung, schon heute die &#252;bern&#228;chste Fl&#228;che definitiv festzulegen, ist unerf&#252;llbar. Mehr als die Garantien, die wir gegeben haben, war nicht drin. Gleichwohl bleibt bis Donnerstag Mittag, der letzten Bezirksversammlung in diesem Jahr, die T&#252;r nach Altona offen &#8211; f&#252;r eine Interimsnutzung am Holstenkamp und eine Zusage f&#252;r eine Anschlussperspektive. Mehr kann Altona nicht tun.&#8221;</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Entwurf des Bezirksversammlungsantrags f&#252;r das Altonaer Angebot an Zomia</strong></p>
<blockquote><p>Die Bezirksversammlung m&#246;ge beschlie&#223;en,</p>
<p>1. Die Fl&#228;che beim Pflegeheim am Holstenkamp wird der Zomia-Gruppe f&#252;r eine sofortige Zwischennutzung zur Verf&#252;gung gestellt, bis ein von der Zomia-Gruppe akzeptierter Standort im Bezirk Altona gefunden ist. Die Zomia-Gruppe kann ihre Wagen und Fahrzeuge mitbringen und die sanit&#228;ren Einrichtungen und auch R&#228;ume im leer stehenden Haus am Holstenkamp 4 nutzen.</p>
<p>2. Das Bezirksamt wird verpflichtet, die wohlwollende Pr&#252;fung und Suche nach alternativen Standorten fortzusetzen, bis ein von der Zomia-Gruppe akzeptierter Standort in Altona gefunden ist. Priorit&#228;r und kurzfristig soll das Bezirksamt die Verf&#252;gbarkeit der von der Zomia-Gruppen vorgeschlagenen st&#228;dtischen Fl&#228;chen kl&#228;ren. Bis Mitte Januar 2012 soll Klarheit &#252;ber die Fl&#228;chenalternativen bestehen.</p>
<p>3. Ist ein von der Zomia-Gruppe akzeptierter Standort gefunden, erh&#228;lt Zomia daf&#252;r eine Nutzungsgenehmigung und eine entsprechende Nutzungsvereinbarung, sofern es sich um eine st&#228;dtische Fl&#228;che handelt. Sollte die Gruppe auf eine private Fl&#228;che umziehen, w&#252;rde der Bezirk dies wohlwollend begleiten und die entsprechenden Genehmigungen erteilen. Damit w&#228;re der Wagenplatz legalisiert. </p></blockquote>
<p>(Quelle: Pressemitteilung der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion Hamburg)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit der Deichwacht auf Katastrophenschutz&#252;bung</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 10:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmflut]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jedem ist klar, das wir auf der Veddel und Wilhelmsburg Inseln leben die von Sturmfluten gef&#228;hrdet werden. Obwohl wir ein gut ausgebautes Hochwasserschutzsystem haben kann es im Fall einer Sturmflut ganz schnell n&#246;tig sein auftretende Sch&#228;den am Deich zu &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/22/mit-der-deichwacht-auf-katastrophenschutzubung/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2903" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Deichwacht_Uebeung.jpg" rel="lightbox[2893]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Deichwacht_Uebeung-150x150.jpg" alt="Deichwacht bei der &#220;bung" title="Deichwacht bei der &#220;bung" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2903" /></a><p class="wp-caption-text">Deichwacht bei der &#220;bung</p></div><strong>Nicht jedem ist klar, das wir auf der Veddel und Wilhelmsburg Inseln leben die von Sturmfluten gef&#228;hrdet werden. Obwohl wir ein gut ausgebautes Hochwasserschutzsystem haben kann es im Fall einer Sturmflut ganz schnell n&#246;tig sein auftretende Sch&#228;den am Deich zu reparieren oder L&#246;cher zu stopfen. Um f&#252;r den Ernstfall gewappnet zu sein findet jedes Jahr im Herbst eine Katastrophenschutz&#252;bung statt. Als Bezirksabgeordnete haben Anja Keuchel, Michael Weinreich und ich bei der gestrigen &#220;bung die Deichwacht begleitet.</strong></p>
<p>Bei einer Deichverteidigungs&#252;bung tut man so als sei eine Sturmflut angek&#252;ndigt. M&#228;nner und Frauen der verschiedenen Zivilschutzorganisationen r&#252;cken in die f&#252;r sie bereitstehenden Bereitschaftsunterk&#252;nfte ein und melden sich beim Stab im Rathaus Wilhelmsburg an. Sie nennen das &#8220;einen Meldekopf&#8221; bilden. Ich habe gestern neben der Deichwacht Angeh&#246;rige des THW, der Bundeswehr, und der Feuerwehr und freiwillige Deichsch&#252;tzer gesehen. Au&#223;erdem waren zahlreiche Mitarbeiter des Bezirksamtes und einiger Beh&#246;rden dabei. Uwe Sommer, Chef der Deichwacht Wilhelmsburg, meldete 32 einsatzbereite Helfer beim Stab an. </p>
<p><span id="more-2893"></span></p>
<p>Dort wusste man noch nicht was genau kommt. Im Ernstfall patrouillieren die Deichv&#246;gte die Hochwasserschutzbauwerke und melden auftretende Sch&#228;den. Der Stab muss dann daf&#252;r sorgen, das Helfer und Material vor Ort geschafft werden um den Deich sichern zu k&#246;nnen. In dieser Nacht wurden alleine in Wilhelmsburg vier Schadstellen an den Stab gemeldet, die er innerhalb kurzer Zeit zu organisieren hatte. Diese Aufgabe ist nicht ohne T&#252;cken, denn es n&#252;tzt nichts, wenn die M&#228;nner am brechenden Deich ohne Material herumstehen, oder wenn umgekehrt die Sands&#228;cke herumliegen und niemand da ist der etwas mit ihnen anzufangen wei&#223;. Dabei muss die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen, unterschiedlich ausgestatteten Organisationen koordiniert werden. Auch gestern gab es wieder einige L&#252;cken bei der Organisation, aber dabei war nichts tragisches. Und um diese L&#252;cken zu erkennen wird ja schlie&#223;lich ge&#252;bt.</p>
<p>Bei der Deichwacht ging gegen 20:15 Uhr der Einsatzbefehl ein. Der im Stadtteil Kleiner Grasbrook liegende Deichkilometer 1 sollte heute die Einsatzstelle sein. Innerhalb weniger Minuten waren die M&#228;nner und Freuen mit dem Bus unterwegs in Richtung Harburger Chaussee, Anja, Michael und Ich waren zusammen mit einer Historikerin des Hamburg-Museums im Schlepptau. </p>
<p>An der Einsatzstelle angekommen gab es von der Deichaufsicht das erste Lob f&#252;r das schnelle Erscheinen. Da die Sands&#228;cke noch nicht eingetroffen waren sorgte die Deichwacht zun&#228;chst mit zwei Scheinwerfern und einem Generator f&#252;r eine Beleuchtung der Einsatzstelle. </p>
<p>Der LKW aus dem Sandsackdepot traf zehn Minuten nach der Deichwacht ein. Hier offenbarte sich die einzige Schw&#228;che an dieser Einsatzstelle f&#252;r den Abend. Da die Polizei nicht gen&#252;gend Leute in der Wache hatte, konnte sie an der &#220;bung nicht teilnehmen. Sie h&#228;tte die Einsatzstelle vom Verkehr auf der Harburger Chaussee absichern sollen. Die Deichwacht, die keine eigenen Fahrzeuge besitzt, erst recht keine mit Blaulicht, konnte dies nicht leisten. Als der LKW mit den Sands&#228;cken auf dem rechten Streifen der Harburger Chaussee anhielt, um seine Ladung abzuliefern gab es ein Hupkonzert eines ungeduldigen Autofahrers. Der wusste wohl nicht, das dies eine &#220;bung war die seiner Sicherheit diente. Auch ein vorbeikommender Radfahrer beklagte sich &#252;ber die Unterbrechung seiner Fahrt, und fragte ob ein Film gedreht w&#252;rde. Etwas sp&#228;ter wurde der Mangel von der Einsatzleitung erkannt, und zur Absicherung ein Fahrzeug des THW gerufen, das auch umgehend erschien. Da war die Deichwacht aber schon wieder am Aufr&#228;umen. </p>
<p>Den M&#228;nnern und Frauen der Deichwacht brauchte man nicht viel zu erkl&#228;ren. Eine kurze Einweisung in das Schadbild gen&#252;gte. Mit zun&#228;chst einer, sp&#228;ter zwei Ketten wurden die Sands&#228;cke von den bereitgestellten Paletten in Windeseile in eine Deichfu&#223;verst&#228;rkung verwandelt. Nachdem das Abladen der Sandsackpaletten zehn Minuten in Anspruch genommen hatte, wurde diese Aufgabe in zwanzig Minuten erledigt. Vom Einsatzbefehl bis zur Aufgabenvollendung war eine Stunde vergangen. Die &#220;bungsleiter vor Ort waren alle sehr zufrieden und sprachen davon wie &#8220;geschmeidig&#8221; das laufen w&#252;rde. Auch wir Laien hatten den Eindruck das der Einsatz der erfahrenen Helfer reibungslos funktionierte. Im Umgang mit Sands&#228;cken mach der Deichwacht keine professionelle Organisation etwas vor.</p>
<p>Nachdem die Deichverst&#228;rkung wieder abgebaut war wurden die Freiwilligen wieder in ihre Unterkunft an der Rotenh&#228;user Stra&#223;e gefahren, wo es um 22:00 Uhr eine leckere Erbsensuppe vom THW gab. Scheinbar hatte die Deichwacht einen zu guten Appetit, so das der Vorrat nicht f&#252;r alle reichte. Doch f&#252;r diesen Fall hat die Deichwacht mit einem kleinen Lager mit Bockw&#252;rsten vorgesorgt.</p>
<p>In der Nachbesprechung habe ich noch geh&#246;rt, das es an der Einsatzstelle der Bundeswehr noch eine Panne gegeben habe. Ausgerechnet dort wo die Presse hin gebeten worden war um ihre Bilder aufzunehmen gab es zun&#228;chst keine Beleuchtung. So mussten die freiwilligen Reservisten, die von einem Offizier und einem Feldwebel mit Wimpel angef&#252;hrt werden zun&#228;chst im Dunklen mit ihrer Aufgabe beginnen. Die Beleuchtung besorgten zun&#228;chst die Kameraleute des Fernsehens, bis die eigentliche Ausr&#252;stung nach einer weiteren Viertelstunde eingetroffen war. Das war kein entscheidend wichtiger Mangel, aber dennoch ein Merkposten f&#252;r das n&#228;chste mal.  </p>
<p>Wie es an den &#252;brigen zwei Einsatzstellen in Wilhelmsburg ausgesehen hat, habe ich nicht mitbekommen. Au&#223;erdem gab es mindestens eine &#220;bung auf Finkenwerder und vier in Bergedorf. W&#228;hrend die meisten Menschen von den Aktivit&#228;ten nichts mitbekommen haben, waren in dieser Nacht viele Leute mit einem Training zu ihrer Sicherheit besch&#228;ftigt.    </p>
<p>Dabei muss hier angemerkt werden, das es sich hier durchweg um freiwillige Helfer handelt, die sich der Katastrophenschutzstelle des Bezirksamtes zur Verf&#252;gung stellen. Die Deichwacht hat zwar einigen Nachwuchs bekommen, sucht aber weiter nach Mitstreitern. Man darf nicht vergessen, das die Aufgabe der Deichwacht darin besteht die eigenen Stadtteile, das eigene Haus und den eigenen Hof vor den Folgen der Sturmfluten zu sch&#252;tzen. Daran haben alle 57.000 Insulaner auf den Elbinseln, aber auch auf Finkenwerder und den Bezirken Bergedorf und Harburg ein Interesse. Wer sich daf&#252;r interessiert bei dieser Aufgabe mitzuwirken, kann sich bei der &#246;rtlichen Deichwacht oder beim Bezirksamt danach erkundigen. </p>
<p>Ein paar Bilder des Abends findet man [<strong><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/deichverteidigungsubung-am-22-oktober-2011-mit-der-deichwacht/">hier</a></strong>] </p>
<p>Ein kurzes Video der Sandsackkette:<br />
<iframe width="480" height="360" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/cBwZSyZtins?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Endlich fertig: Die Elbbr&#252;cke ist wieder baustellenfrei</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 11:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit &#252;ber einem Jahr nervte die Baustelle auf den Elbbr&#252;cken. Nicht nur, das man best&#228;ndig im Stau stand wenn man in die Stadt wollte, auch der Bus fuhr nicht mehr durch den alten Stra&#223;enbahntunnel auf die Br&#252;cke. Die Folge waren &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/17/endlich-fertig-die-elbbrucke-ist-wieder-baustellenfrei/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2887" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/elbbruecken.jpg" rel="lightbox[2881]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/elbbruecken-150x150.jpg" alt="Neue Elbbr&#252;cken" title="Neue Elbbr&#252;cken" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2887" /></a><p class="wp-caption-text">Neue Elbbr&#252;cken</p></div>
<p><strong>Seit &#252;ber einem Jahr nervte die Baustelle auf den Elbbr&#252;cken. Nicht nur, das man best&#228;ndig im Stau stand wenn man in die Stadt wollte, auch der Bus fuhr nicht mehr durch den alten Stra&#223;enbahntunnel auf die Br&#252;cke. Die Folge waren st&#228;ndige Versp&#228;tungen. In der Stra&#223;e Am Zollhafen/Hovestieg waren lange Staus an der Tagesordnung, und belasteten das Quartier. Das Kapitel geh&#246;rt jetzt endlich der Vergangenheit an. Die Bauarbeiten sind im wesentlichen abgeschlossen.</strong><br />
Die Beh&#246;rde f&#252;r Wirtschaft, Verkehr und Innovation gab jetzt folgende Pressemitteilung heraus: </p>
<p><span id="more-2881"></span></p>
<blockquote><p>Hamburg investiert in die Erhaltung der Infrastruktur.<br />
<strong>Billhorner Br&#252;ckenstra&#223;e – Arbeiten weitgehend abgeschlossen</strong><br />
Ab Montag, 17.10.2011 stehen auf der Billhorner Br&#252;ckenstra&#223;e wieder alle Fahrstreifen zur Verf&#252;gung. Der Landesbetrieb Stra&#223;en, Br&#252;cken und Gew&#228;sser konnte planm&#228;&#223;ig die Hauptarbeiten zur Grundinstandsetzung abschlie&#223;en. In den n&#228;chsten Wochen werden nur noch Tagesbaustellen ab 10 Uhr vormittags erforderlich f&#252;r das Pflanzen einiger B&#228;ume und Restarbeiten in den Nebenfl&#228;chen.<br />
Mit &#252;ber 120.000 Fahrzeugen t&#228;glich ist die Billhorner Br&#252;ckenstra&#223;e eine der meist befahrenen Stra&#223;en Hamburgs. Der LKW- und Busverkehr liegt bei rd. 10 %. Die Fahrbahnen waren entsprechend stark beansprucht und so gesch&#228;digt, dass eine Grunderneuerung erforderlich war.<br />
Die Sanierung der Fahrbahnen bot die Gelegenheit, diesen wichtigen Stadteingang Hamburgs durch B&#228;ume und neue Beleuchtung auch st&#228;dtebaulich aufzuwerten.<br />
Von April 2010 bis November 2010 erfolgten die Bauarbeiten zwischen Neue Elbbr&#252;cken / Zweibr&#252;ckenstra&#223;e und der Amsinckstra&#223;e stadtausw&#228;rts und von M&#228;rz 2011 bis Oktober 2011 stadteinw&#228;rts sowohl im Stra&#223;en- wie auch im s&#252;dlich angrenzenden Br&#252;ckenbereich.<br />
Die Arbeiten begannen oft in den sehr fr&#252;hen Morgenstunden. Auch nachts und am Wochenende wurde gearbeitet. Im Baufeld waren neben den Stra&#223;enbauern auch diverse andere Gewerke t&#228;tig wie z.B. die zahlreichen Leitungstr&#228;ger – Hamburg Wasser (Stadtentw&#228;sserung), E.ON-Hanse und verschiedene Telekommunikationsunternehmen, die Garten- und Landschaftsbauer, die Br&#252;ckenbauer sowie Elektriker f&#252;r den Umbau der &#246;ffentlichen Beleuchtung.
</p>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Ratten gesehen? Bitte Melden!</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/08/ratten-gesehen-bitte-melden/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 08:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beirat]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Stadtteilbeirat kam die Frage auf, was zu tun sei wenn man Ratten gesehen hat. Die Antwort ist einfach: Man ruft beim Hygieneinstitut unter 42845-7972 an und meldet wo man das Tier gesehen hat. Dann wird innerhalb weniger Tage Gift &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/08/ratten-gesehen-bitte-melden/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2874" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Ratte_Urheber_Reg_Mckenna.jpg" rel="lightbox[2873]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Ratte_Urheber_Reg_Mckenna-150x150.jpg" alt="Ratte (Quelle: Reg Mckenna)" title="Ratte (Quelle: Reg Mckenna)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2874" /></a><p class="wp-caption-text">Ratte (Quelle: Reg Mckenna)</p></div><strong>Im Stadtteilbeirat kam die Frage auf, was zu tun sei wenn man Ratten gesehen hat. Die Antwort ist einfach: Man ruft beim Hygieneinstitut unter 42845-7972 an und meldet wo man das Tier gesehen hat. Dann wird innerhalb weniger Tage Gift ausgelegt. Dem Anrufer werden daf&#252;r keine Kosten in Rechnung gestellt.</strong></p>
<p>Was kaum einer wei&#223;: Es gibt eine Rattenverordnung. Wer eine Ratte sieht hat sogar die Pflicht sie zu melden. Trotzdem gelingt es nicht, dieses weit verbreitete Nagetier, das als Vorrats-, Material- und Gesundheitssch&#228;dling gef&#252;rchtet ist, aus unserem engeren Lebensumfeld vollst&#228;ndig zu vertreiben. Das gilt auch f&#252;r die Veddel.</p>
<p>Ratten sind enorm anpassungsf&#228;hig und vermehren sich rasch. Eine weibliche Ratte bringt es – Kinder- und Kindeskinder eingeschlossen – auf ungef&#228;hr 600 Nachkommen pro Jahr. Gegen Ratten l&#228;sst sich trotzdem mehr tun: Zu vermeiden sind unbedingt die Vogelf&#252;tterung und das Wegwerfen von Lebensmittelresten auf der Stra&#223;e. Abf&#228;lle geh&#246;ren in die geschlossene Aufbewahrung und M&#252;llbeh&#228;lter.</p>
<p><span id="more-2873"></span></p>
<p>Ein politisches Thema ist die Ratte auf der Veddel auch deswegen geworden, weil die Mitglieder der Linkspartei das offenbar nicht gewusst haben. Sie haben sich an das Bezirksamt gewandt und gefragt ob die Verwaltung &#252;ber die vermehrten Rattensichtungen informiert sei, und was sie dagegen t&#228;te.</p>
<p>Die Antwort des Bezirksamts: </p>
<blockquote><p>
Zust&#228;ndig f&#252;r die Sch&#228;dlingsbek&#228;mpfung auf &#246;ffentlichem Grund ist das Institut f&#252;r Hygiene und Umwelt der Beh&#246;rde f&#252;r Gesundheit und Verbraucherschutz. Entsprechenden Hinweisen wird von dort umgehend nachgegangen. Aktuell (Stand: 27.09.2011) liegen keine Hinweise von Anwohnern oder anderweitige Erkenntnisse &#252;ber eine Rattenplage auf der Veddel vor.</p></blockquote>
<p>Nebenbei darf ich erw&#228;hnen, das es eine einfachere und schnellere Methode gibt, um so etwas herauszubekommen. Wie das geht sieht man [<a href="http://www.lmgtfy.com/?q=ratten+hamburg" target="_blank">hier</a>]</p>
<p>Am besten ist es, wenn man die Rattenhotline gleich in seinem Telefon abspeichert:<br />
Institut f&#252;r Hygiene und Umwelt<br />
Telefon (040) 42845-7972<br />
Fax (040) 42845-7971<br />
E-Mail:  thorsten.krause@hu.hamburg.de</p>
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		<item>
		<title>Die SPD Hamburg-Mitte setzt sich f&#252;r die Soul-Kitchen-Halle ein</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 10:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Soul-Kitchen-Halle in Wilhelmsburg hat sich durch ehrenamtliches Engagement zu einem nicht kommerziellen und au&#223;erordentlich kultigen Kulturtreffpunkt entwickelt. Benannt ist sie nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin, durch den sie auch bekannt geworden ist. Den Betreibern wurde zum Ende &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/10/02/die-spd-hamburg-mitte-setzt-sich-fur-die-soul-kitchen-halle-ein/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2867" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Soulkitchen-Halle_Quelle_www_soulkitchenhalle_de.jpg" rel="lightbox[2862]"><img class="size-thumbnail wp-image-2867" title="Soul-Kitchen-Halle (Quelle: Soulkitchenhalle.de)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/Soulkitchen-Halle_Quelle_www_soulkitchenhalle_de-150x150.jpg" alt="Soul-Kitchen-Halle (Quelle: Soulkitchenhalle.de)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Soul-Kitchen-Halle (Quelle: Soulkitchenhalle.de)</p></div><strong>Die Soul-Kitchen-Halle in Wilhelmsburg hat sich durch ehrenamtliches Engagement zu einem nicht kommerziellen und au&#223;erordentlich kultigen Kulturtreffpunkt entwickelt. Benannt ist sie nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin, durch den sie auch bekannt geworden ist. Den Betreibern wurde zum Ende des Jahres gek&#252;ndigt, weil die Finanzbeh&#246;rde das Grundst&#252;ck verkaufen m&#246;chte.  Jetzt setzt sich der Bezirk Hamburg-Mitte f&#252;r einen l&#228;ngeren  Erhalt ein.</strong></p>
<p>Auf Initiative der SPD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte hat sich der Hauptausschuss der Bezirksversammlung mehrheitlich daf&#252;r ausgesprochen, dass die Halle erhalten bleiben m&#246;ge. Die K&#252;ndigung soll zur&#252;ckgenommen werden. Bislang existieren weder P&#228;chter noch K&#228;ufer f&#252;r das Gel&#228;nde. Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht n&#246;tig, die Halle jetzt anzurei&#223;en.</p>
<p><span id="more-2862"></span></p>
<p>Unsere Wilhelmsburger Bezirksabgeordnete <a href="http://de-de.facebook.com/pages/Anja-Keuchel-Deine-Abgeordnete-in-der-Bezirksversammlung-Hamburg-Mitte/164411960271494" target="_blank">Anja Keuchel</a> sagt dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Halle hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Das Engagement der Betreiber, ein breites Publikum anzusprechen, ist riesengro&#223;. In Wilhelmsburg ist ein lokaler Kultur-Raum entstanden. Ohne Not sollte sich die Stadt nicht einer solch kreativen Quelle berauben, gerade in einem aufstrebenden Stadtteil wie Wilhelmsburg. Manchmal ist es echt beachtlich, was alles mit Eigeninitiative und Kreativit&#228;t entstehen kann. Wir als Bezirkspolitik k&#246;nnen dieses Engagement nur unterst&#252;tzen. Das st&#228;rkt einen ganzen Stadtteil.</p></blockquote>
<p>Anja kann sich auch sehr gut eine weitere Nutzung als Kultur- und Veranstaltungsraum vorstellen. Konzerte, Filmvorf&#252;hrungen, Lesungen, Swingabende und vieles mehr finden dort statt.  </p>
<p>Und weil es so sch&#246;n ist hier der Filmtrailer von Soul-Kitchen, in der die Halle sch&#246;n zu sehen ist:</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/Vc93A0qxdY4?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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