Ratten gesehen? Bitte Melden!

Ratte (Quelle: Reg Mckenna)

Ratte (Quelle: Reg Mckenna)

Im Stadtteilbeirat kam die Frage auf, was zu tun sei wenn man Ratten gesehen hat. Die Antwort ist einfach: Man ruft beim Hygieneinstitut unter 42845-7972 an und meldet wo man das Tier gesehen hat. Dann wird innerhalb weniger Tage Gift ausgelegt. Dem Anrufer werden dafür keine Kosten in Rechnung gestellt.

Was kaum einer weiß: Es gibt eine Rattenverordnung. Wer eine Ratte sieht hat sogar die Pflicht sie zu melden. Trotzdem gelingt es nicht, dieses weit verbreitete Nagetier, das als Vorrats-, Material- und Gesundheitsschädling gefürchtet ist, aus unserem engeren Lebensumfeld vollständig zu vertreiben. Das gilt auch für die Veddel.

Ratten sind enorm anpassungsfähig und vermehren sich rasch. Eine weibliche Ratte bringt es – Kinder- und Kindeskinder eingeschlossen – auf ungefähr 600 Nachkommen pro Jahr. Gegen Ratten lässt sich trotzdem mehr tun: Zu vermeiden sind unbedingt die Vogelfütterung und das Wegwerfen von Lebensmittelresten auf der Straße. Abfälle gehören in die geschlossene Aufbewahrung und Müllbehälter.

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Die SPD Hamburg-Mitte setzt sich für die Soul-Kitchen-Halle ein

Soul-Kitchen-Halle (Quelle: Soulkitchenhalle.de)

Soul-Kitchen-Halle (Quelle: Soulkitchenhalle.de)

Die Soul-Kitchen-Halle in Wilhelmsburg hat sich durch ehrenamtliches Engagement zu einem nicht kommerziellen und außerordentlich kultigen Kulturtreffpunkt entwickelt. Benannt ist sie nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin, durch den sie auch bekannt geworden ist. Den Betreibern wurde zum Ende des Jahres gekündigt, weil die Finanzbehörde das Grundstück verkaufen möchte.  Jetzt setzt sich der Bezirk Hamburg-Mitte für einen längeren Erhalt ein.

Auf Initiative der SPD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte hat sich der Hauptausschuss der Bezirksversammlung mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass die Halle erhalten bleiben möge. Die Kündigung soll zurückgenommen werden. Bislang existieren weder Pächter noch Käufer für das Gelände. Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht nötig, die Halle jetzt anzureißen.

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Delfi Cocoa: Neue Filter für die Industrieanlagen

Das Werk von Delfi Cocoa an der Elbe

Das Werk von Delfi Cocoa an der Elbe

Das am Einsiedeldeich auf der Peute liegende Werk von Delfi Cocoa, dessen Geruchsentwicklung nach einer Werkserweiterung im Jahr 2009 erheblich zugenommen hatte soll zwei zusätzliche Filteranlagen bekommen. Das ergab eine informelle Auskunft aus der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.Demnach solle ein zusätzlicher biologischer Filter und eine thermische Nachverbrennung installiert werden.

Die Anlagen stünden jetzt kurz vor der Genehmigung. Bei zügiger Umsetzung könnten die Filter zum Jahresende in Betrieb gehen. Delfi Cocoa, das zum Konzern Petra Food aus Singapur gehört hatte das Werk von Hamester Kakao übernommen, und die Kapazität erheblich ausgeweitet. Daraufhin wurde eine zunehmende Geruchsbelastung auf der Veddel wahrgenommen. Dabei riecht es manchmal nach Schokolade, oft genug aber ziemlich ekelig.

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Darstellung der Polizei zur Lage unter der Kersten-Miles-Brücke vom 28. Oktober 2010 und Differenzen zur Darstellung in der “Mopo”

Demonstration an der Kersten-Miles-Brücke

Demonstration an der Kersten-Miles-Brücke

Um die Errichtung eines Zaunes an der Kersten-Miles-Brücke gibt es zur Zeit einen heftig ausgetragenen Streit. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, genauer gesagt der sie vertretene Hauptausschuss, hat in seiner letzten Sitzung des Jahres 2010 für die Entfernung zweier Bunker aus dem Kriege 100.000 Euro bereitgestellt. Die von der SPD und GAL beantragte und beschlossene Maßnahme hatte erklärtermassen den Zweck die verfestigte Situation der Obdachlosen an dieser Stelle zu beenden. Ich möchte an hier keine Bewertung des Vorganges vornehmen, aber auf eine wesentliche Diskrepanz in der Darstellung der Vorgeschichte hinweisen.

Bezirksamtsleiter Markus Schreiber hat wiederholt erklärt, das es an dieser Stelle zu Straftaten gekommen sei, und das Anleger, Passanten und Touristen in ihrem Sicherheitsgefühl beeinträchtigt gewesen seien. In der Hamburger Morgenpost erschien dazu ein Artikel von Thomas Hirschbiegel und Christoph Heinemann unter dem Titel “Auch Polizei sauer auf Scheriff Schreiber”. Darin wurde der Eindruck erweckt, als hätte Markus Schreiber die Unwahrheit gesagt. Im Artikel heißt es:

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Danke Dirk!

Dirk Schilling

Dirk Schilling

Ab sofort ist der Veddeler Dirk Schilling nicht mehr Mitglied im Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel. Er hatte dem Gremium seit seiner Gründung angehört.

Dirk geht aus beruflichen Gründen nach Hannover, wird aber auf der Veddel wohnen bleiben. Daher wird er nicht mehr die Zeit aufbringen können die für die Ausfüllung seiner ehrenamtlichen politischen Tätigkeit notwendig ist.

Dirk war nicht nur im Regionalausschuss aktiv, sondern hat auch innerhalb der SPD wichtige Aufgaben übernommen, und zwar sowohl im Distrikt Veddel als auch bei den Jusos.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Dirk für sein umfangreiches Engagement, für die viele Arbeit die er für uns geleistet hat bedanken.

Neue Webseite vom Elbe-Wochenblatt

Elbe-Wochenblatt Webseite

Elbe-Wochenblatt Webseite

Das Elbe-Wochenblatt hat nachgezogen. Während es für die Schwesterpublikation Hamburger Wochenblatt, die in anderen Stadtteilen erscheint bereits lange eine Webseite gibt, und die Konkurrenz vom Neuen Ruf von Beginn an im Internet vertreten ist gibt es jetzt auch eine Adresse im wold-wide-web des Elbe-Wochenblattes für die Veddel, Wilhelmsburg und den ganzen Hamburger Süden und Westen.

Dabei geht das Elbe-Wochenblatt einen anderen Weg als der Neue Ruf. Bei letzterem lassen sich die neueste und vergangene Ausgaben als PDF-Dokument herunterladen. Man hat dann ein elektronisches Abbild der gedruckten Zeitung, was ich ganz praktisch finde.

Beim Elbe-Wochenblatt sucht man die PDF-Ausgabe vergebens. Dafür setzt man viel mehr auf Interaktivität und die Möglichkeiten der “neuen Medien” im Internet.

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Neuer Bauwagenplatz in Hamburg: Zomia bracht nur noch zuzugreifen

Bauwagenplatz Zomia

Bauwagenplatz Zomia

Ein neuer Bauwagenplatz in Hamburg ist zum greifen nahe. Der Stadtentwicklungsausschuss der Bürgerschaft hatte beschlossen, das nach Flächen gesucht werden sollen. Man wurde fündig, und bietet der Bauwagenguppe vier Plätze zur Auswahl an. Zomia ist in der komfortablen Lage sich nur noch entscheiden zu müssen, dann wird dem Antrag auf einen Bauwagenplatz zugestimmt.

Das der derzeitig genutzte Platz in Wilhelmsburg für eine längerfristige Nutzung durch Wohnen in Wagen ungeeignet ist war von Beginn an klar. Ein entsprechender Antrag der eine Beendigung der Nutzung zum 30.04.2011 vorsah, wurde im Dezember von allen Parteien gemeinsam in den Regionalausschuss eingebracht, einstimmig beschlossen und von der Bezirksversammlung ebenso einstimmig bestätigt. Die Frage der langfristigen Nutzung ist im Wesentlichen unumstritten geblieben, nur die Linkspartei hat ihre Position dazu verändert. Die Piraten teilen diese Ansicht der Linken ebenso, nur sind sie erst seit der Neuwahl in der Bezirksversammlung vertreten.

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Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße: Bund gibt grünes Licht (aktualisiert)

Heute erhielt ich eine Pressemitteilung der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die ich hier unverändert und unkommentiert einstelle:

Eine wichtige Hürde zur Verlegung der sanierungsbedürftigen Wilhelmsburger Reichsstraße (B4/B75) an die Bahntrasse ist genommen: Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat mit Schreiben vom 16. September 2011 den so genannten „Gesehen-Vermerk“ erteilt. Das bedeutet: Der Bund stimmt der von der DEGES im Auftrage Hamburgs aufgestellten Entwurfsplanung zu und bekennt sich damit zu einer Finanzierung der Maßnahme in den nächsten Jahren.

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Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage

Stau auf der Köhlbrandbrücke

Stau auf der Köhlbrandbrücke

Aus Berlin hört man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden können. Darunter sind für Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der Häfen. Bereits zuvor hatte es aus Berlin geheißen, das im Falle einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung Münchens Geld das für Norddeutschland vorgesehen ist nach Bayern fließen müsste. In das Heimatland des Verkehrsministers Ramsauer wohlgemerkt. Jetzt steht auch die bei uns viel diskutierte “Hafenquerspange”, eine Autobahn quer über die Elbinseln auf der Streichliste der zu finanzierenden Projekte.

Eigentlich ist das wenig verwunderlich, weil für diese Autobahn kein Baurecht besteht. Der Letzte Senat hat die Planungen radikal verändert. Während sie vorher neben der Köhlbrandbrücke in den Hafen hinein und über dem Spreehafen aus dem Hafen hinaus führen sollte, ist die Planung jetzt auf den Süden der Elbinsel nach Moorburg und Kirchdorf verlegt worden. Es handelt sich dabei um Linienbestimmungen. Vor den eigentlichen Bauarbeiten müsste noch ein umfangreiches Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden. Das dauert mehrere Jahre, und es schließen sich oft noch umfangreiche Gerichtsverfahren an.

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Regionalausschuss: Drei Veddel-Anträge beschlossen

Rathaus Wilhelmsburg

Rathaus Wilhelmsburg

Gestern tagte im Wilhelmsburger Rathaus der Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel, der lokal zuständige Unterausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Dort behandeln wir die kleineren Themen, das was vor Ort interessant ist, aber die anderen Stadtteile nicht betrifft. Die wichtigeren Anträge von grundsätzlicher Bedeutung werden in der Bezirksversammlung diskutiert.

Ich habe für meine Fraktion drei Anträge formuliert, die in der gestrigen Sitzung beschlossen worden sind, und die sich alle mit Themen auf der Veddel befassen.

Der erste Antrag betrifft die Sicherheit an den Bahngleisen. Ein kaputter Zaun soll repariert werden. Darüber hatte sich bei mir eine Mutter beschwert, übrigens über eine Facebook-Nachricht. Ich kannte den Zustand des Zauns bereits vorher, hoffte aber die Bahn würde selbst auf die Idee kommen ihn zu reparieren. Irgendwann wurde er auch notdürftig mit Stacheldraht geflickt, Das dazugehörige Tor aber steht noch immer offen. Das ist ein typisches Thema für den Regionalausschuss, und nach der Beschwerde wollte ich dem dem Verantwortlichen auf die Sprünge helfen.

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