Ersatz für innenstadtnahe Verlademöglichkeit für den Schienentransport von großen Schaustellerbetrieben schaffen
Antrag der Abgeordneten Klaus Lübke, Dirk Sielmann, und Fraktion
Antrag für die Sitzung der Bezirksversammlung am 13. Dezember 2005:
In der Vergangenheit sind große Schaustellerbetriebe, wie Riesenräder oder große Achterbahnen, mit der Bahn nach Hamburg transportiert worden, und wurden innenstadtnah im Bereich Versmannstraße verladen.
Durch die Entwicklung der Hafencity ist dieser Verladestandort entfallen.
Den Schaustellerbetrieben wurde als alternativer Verladeort der Rangierbahnhof Maschen angeboten. Maschen ist aber wegen der großen Entfernung zum Heiligengeistfeld ungeeignet.
Die Hafenbahn und die Bahn AG besitzen beispielsweise in den Stadtteilen Kleiner Grasbrook und Wilhelmsburg Gleisanlagen, die für die Verladung von Schaustellerbetrieben geeignet erscheinen, etwa am Hafenbahnhof Hamburg-Süd oder in der Rubbertstraße.
Deshalb möge die Bezirksversammlung beschließen:
1. Der Bezirksamtsleiter soll sich bei den zuständigen Behörden dafür einsetzen, dass in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG, der Hafenbahn und betroffenen Schaustellerunternehmen andere innenstadtnahe Verladestellen auf ihre Eignung für die Nutzung durch große Fahrgeschäfte untersucht werden.
2. Dem Ausschuss für Verkehr und Wasserwege werden die Ergebnisse der Prüfungen vorgestellt.
