Antrag vom 18.10.2005: Namenlose Hafeninsel im Stadtteil Kleiner Grasbrook benennen

Namenlose Hafeninsel im Stadtteil Kleiner Grasbrook benennen

Antrag der Abgeordneten Klaus Lübke, sowie Matthias Bölkow (GAL) und Fraktion

Interfraktioneller Antrag in der Bezirksversammlung am 18.10.05:

Im Bereich des Kleinen Grasbrook sind Ende des 19. Jarhunderts eine Reihe von Hafenbecken errichtet worden, unter ihnen der Moldauhafen, der Segelschiffhafen, der Saalehafen und der Hansahafen.

Die Hafenbecken waren duch schmale Landzungen getrennt, auf denen Schuppen errichtet wurden.

Inzwischen ist der Segelschiffhafen weitgehend zugeschüttet worden. Dadurch ist zwischen den Hansahafen, dem Saalehafen, den Moldauhafen und dem übriggebliebenen Teil des Segelschiffhafens eine große Insel entstanden.

Im Hafen orientiert man sich an der Bezeichnung der Hafenbecken, der Kais und der Nummerierung der Schuppen und Lagerhäuser. Eine Benennung der entstandenen Insel im Stadtteil Kleiner Grasbrook hat nicht stattgefunden.

Inzwischen ist die namenlose Insel im Stadtteil Kleiner Grassbrook durch den „Sprung über die Elbe“ in das Zentrum städtebaulicher Betrachtungen gerückt. Sie gilt als möglicher Standort olympischer Sportstätten, uns sowohl die BSU als auch der Bezirk Hamburg-Mitte beschäftigen sich mit Planungen zum Wohnungsbau auf diesem Areal.

Im Interesse einer klaren Definition und zur Vermeidung von Missverständnissen sollte diese Insel einen Namen bekommen.

Es ist historisch überliefert, das etwa dem Bereich Kleiner Grasbrook und Veddel zwei Inseln existiert haben, auf denen Vieh geweidet wurde. Diese trugen die Namen „Große Veddel“ und „Kleine Veddel“.

Deshalb möge die Bezirksversammlung beschließen:

Die bisher namenlose Insel im Stadtteil Kleiner Grasbrook zwischen den Hansahafen, dem Saalehafen, den Moldauhafen und dem übriggebliebenen Teil des Segelschiffhafens soll den historischen Namen „Große Veddel“ tragen.

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