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Mietshaus auf der Veddel

Mietshaus auf der Veddel

Zum 1. Januar 2009 treten die neuen Miethöchstwerte für Arbeitslosengeld II- und Sozialhilfebezieher in Hamburg in Kraft. Die Höchstwerte sind an den aktuellen Mietenspiegel von 2007 angepasst worden.

Der Sozialsenator wolle mit der Anpassung der Miethöchstwerte sicherstellen, dass sich die Entwicklungen am Wohnungsmarkt auch in den Höchstwerten für Transferleistungsbezieher widerspiegeln, meldet die Senatspressestelle.

Bei Wohnungen für Ein- und Zweipersonenhaushalte ergebe sich durch die Aktualisierung eine leichte Anhebung der Höchstwerte in den Baualtersklassen bis 1977. Bei neueren Bauten von 1978 bis 2006 sei dagegen eine Absenkung der Zahlungen vorgesehen, weil sich der Mietenspiegel gesenkt habe.
Details zu den neuen Regelungen finden sie [hier]

Die Änderungen der Miethöchstwerte sollen nach Angaben der Sozialbehörde der Stadt 4 Mio. Euro kosten.

Senkungen der Kostenerstattungen sollen nur bei Neuanmietung oder bei Neufällen berücksichtigt werden. Eine Verschärfung der Regelung betrifft also Menschen die SGB II neu beantragen, und in Wohnungen leben, die zwischen 1978 und 2006 errichtet worden sind.

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Das war doch eine erstaunliche Meldung: Die Zahl der Arbeitslosen auf der Veddel sei in den letzten zwei Jahren von 12,9% auf 5,8% gesunken, meldeten die Zeitungen. Dafür sei in Rothenburgsort die Arbeitslosenzahl von 12,8% auf 15,8% gestiegen. Jetzt kommt heraus: Die Zahlen sind falsch, und beruhen auf einer Verwechslung der Einwohnerzahlen von Rothenburgsort und Veddel. Die richtigen Zahlen: Veddel-2,7% auf 10,2%, und Rothenburgsort -4,1% auf 8,4% Arbeitslosenanteil.

Die Argentur für Arbeit rühmte sich, und sah in dem deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit in den Stadtteilen eine Bestätigung ihrer Arbeitsmarktpolitik. “Wir haben unsere arbeitsmarktpolitischen Werkzeuge sehr zielgerichtet eingesetzt”.

Doch diesmal war nicht die Agentur für Arbeit, die in ihrer Geschichte als Arbeitsamt bereits für einen großen Statistik-Skandal gesorgt hatte, schuld an der Falschmeldung, sondern das Statistik-Amt Nord.

Wir hatten schon drei Tage lang gerätselt, wieso sich die Zahlen so verbessert haben, denn schließlich konnten es nicht die Studenten sein, denn die waren schon mehr als zwei Jahre da. Den Rest des Eintrages lesen »

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