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Endstation Bahnhof Veddel

Endstation Bahnhof Veddel

Schon lange kämpfen wir für den Fahrstuhl am Stadtteilausgang des Bahnhofes Veddel. Im Jahr 2008 haben wir sogar eine große Unterschriftenaktion gestartet. Doch vergebens: Bis heute weigert sich die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) unter Anja Hajduk und die Bahn einen Fahrstuhl oder auch nur eine Rolltreppe auf der Nordseite der Station einzubauen. Jetzt hat die Behörde dem Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel wieder eine Abfuhr erteilt.

Einstimmig hatten wir unverzüglichen einen behindertengerechten Ausbau sowohl der Süd- als auch der Nordseite des S-Bahnhofes Veddel gefordert. Während für den Südausgang am Busbahnhof eine Lösung in Sicht ist, fällt die Antwort der BSU für den Stadtteil Veddel niederschmetternd aus:

In Abstimmung mit dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) sowie auf der Grundlage einer Stellungnahme der Deutsche Bahn AG nimmt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) zu dem Beschluss wie folgt Stellung:

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Norddeutsche Affinerie

Norddeutsche Affinerie

Die Norddeutsche Affinerie (NA) ein Industriebetrieb von großer Bedeutung, und auf gute Verkehrsanbindungen angewiesen. Da sollte man meinen, das auf diese Verbindungen ein entsprechender Augenmerk gelegt wird. Doch nun wurde die NA ist wurde durch Sperrung der Peutebrücke vom Schienenverkehr abgeschnitten, ohne das ein Unglück oder plötzliches technisches Versagen vorlag. Jetzt ist die NA über die unprofessionelle Informationspolitik der Bahn verärgert, und fordert schnellstmögliche Reparatur der Brücke.

Derzeit gibt es keine Informationen über Alternativkonzepte und keine verlässlichen Aussagen über die Dauer der Sperrung.
Vorgestern um 13 Uhr wurde die Logistik-Abteilung der NA per Mail vom Kundenzentrum der DB Cargo darüber informiert, dass die Peute-Eisenbahnbrücke — der einzige Anschluss des NA-Werks an das Schienennetz der Deutschen Bahn — um 15 Uhr für ca. 4-6 Wochen für Reparaturarbeiten gesperrt wird. Eine sofortige Anfrage bei DB Schenker ergab, dass für die Transporte der NA und anderer Betriebe auf der Peute kein Alternativkonzept vorliegt.

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Kattwykbruecke (Quelle:Wikipedia)

Kattwykbruecke (Quelle:Wikipedia)

Die Hamburg Port Authority (HPA) teilt mit, das die seit Januar ausgefallene Kattwykbrücke nach einer umfangreichen Reparatur am 15. Dezember ab 12.00 Uhr wieder für den Straßenverkehr und die Hafenbahn geöffnet werden soll.

Ende letzter Woche wurde demnach die Feinabstimmung zwischen dem Maschinenbau und der Steuerungstechnik abgeschlossen. Alle Antriebe – Haupt- Hilfs- und Notantrieb – seien jetzt voll funktionsfähig und betriebsbereit. Auch die anderen Anlagenteile, wie beispielsweise das Schienenschwenkwerk, die Brückenriegel, und die Niederhalter seien in die Steuerung eingebunden worden und funktionsfähig.

In den nächsten Tagen soll  die Brücke mit sehr umfangreichen Tests probeweise in Betrieb genommen werden. Dabei werden unterschiedliche Fahrzustände durchgefahren und überprüft. Abschließende Arbeiten wie die Montage von Oberleitung und Fahrdrahtwagen oder die Fahrbahnmarkierung würden derzeit ausgeführt und lägen laut HPA voll im Zeitplan.

Die Kattwykbrücke war aufgrund eines gebrochenen Lagers für den Hafenbahn- und Straßenverkehr fast das ganze Jahr über gesperrt.

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Larmschutz muss sein!

Larmschutz muss sein!

Das Eisenbahnbundesamt hat die seit langen erwarteten Lärmkarten veröffentlicht. Demnach sind in Hamburg nicht die Stadtteile an der viel diskutierten Güterumgehungsbahn am stärksten vom Bahnlärm betroffen, sondern Wilhelmsburg, vor allem Georgswerder, sowie die Veddel.

Daneben leiden die Stadtteile an der Verbindungsbahn und im besonderen Maß auch Rothenburgsort unter dem Krach des Bahnbetriebes.

Die Lärmkartierung wurde nicht freiwillig erstellt, sondern erfolgte aufgrund der Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (sog. EG-Umgebungslärmrichtlinie) der Europäische Gemeinschaft. Nach ihr erfolgt die flächendeckende Erstellung von Lärmkarten sowie die Ausarbeitung von Lärmminderungsplänen und die Durchführung von Lärmminderungsmaßnahmen auch in Hamburg.

Die Umsetzung in deutsches Recht erfolgt durch das Gesetz zur Umsetzung der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm.

Es wird Zeit, das nicht dort mit den Lärmschutzmaßnahmen begonnen wird, wo am lautesten danach gerufen wird, sondern dort wo es am lautesten ist, und die Menschen am meisten unter ihm leiden.

Weil uns dieses wichtige Thema in den nächsten Jahren in vielerlei Gestalt begegnen wird, habe ich für die Informationen hierzu eine eigene Seite auf meinem Blog eingerichtet.

Dort findet man auch die Links zu den Lärmkarten des Eisenbahnbundesamtes.

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