Das Statistikamt Nord hat interessante Zahlen über den Anteil an Kinder ausländischer Herkunft in Tageseinrichtungen in den Bezirken Hamburgs veröffentlicht.
Anfang März 2009 hatten fast 38 Prozent aller in Hamburger Kindertageseinrichtungen betreuten Kinder mindestens einen aus dem Ausland stammenden Elternteil. Das ist ein Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anteil der Kita-Kinder ausländischer Herkunft war mit 60 Prozent im Bezirk Hamburg-Mitte am höchsten, so das Statistikamt Nord.
Auch der Bezirk Harburg wies mit 46 Prozent eine überdurchschnittliche Quote auf. Vergleichsweise wenige Kinder mit Migrationshintergrund gab es in den Kitas der Bezirke Wandsbek (32 Prozent), Eimsbüttel (30 Prozent) und Hamburg-Nord (27 Prozent).
Insgesamt hatten fast 26 500 Kita-Kinder ausländische Wurzeln, das waren knapp sechs Prozent mehr als vor Jahresfrist. Auch ihr Anteil an allen in Tageseinrichtungen betreuten Kindern ist geringfügig gestiegen.
Das durch den hohen Anteil besondere Anforderungen an die Betreuungseinrichtungen gestellt werden zeigt eine weitere Statistik aus dem letzten Jahr: Lediglich 39 Prozent der in Hamburger Tageseinrichtungen betreuten Kinder von Eltern ausländischer Herkunft sprechen in der Familie vorrangig deutsch.
Bei Hamburg1 gibt es eine Reihe von Videos unter dem Titel Elbinselreportage abzurufen. Darunter ist dieser Bericht über das Haus der Projekte und den Elbstromer-Ponton:
In der Nacht zum Freitag hat die Polizei auf der Veddel zugeschlagen. Kurz vor ein Uhr haben Zivilfahnder des Polizeikommissariates 44 drei Jugendliche vorläufig festgenommen, denen ein Einbruchdiebstahl in ein Kindertagesheim Uffelnsweg vorgeworfen wird.
Die Jugendlichen im Alter von 16, 16 und 17 Jahren wurden von den Fahndern beim Verlassen der Kita beobachtet. Einer der 16-Jährigen trug einen Tresor. Er wurde vorläufig festgenommen. Seine mutmaßlichen Komplizen versuchten zu flüchten, konnten wenig später jedoch ebenfalls festgenommen werden. Die drei Tatverdächtigen wurden auf die Polizeiwache Wilhelmsburg gebracht.
Am Tatort stellten die Beamten fest, dass ein Fenster des Kindertagesheims gewaltsam geöffnet worden war. Im Gebäude traten die Tatverdächtigen eine Bürotür auf und entwendeten einen Schranktresor.
Heute ist die Webseite www.zukunft-uni.hamburg.de freigeschaltet worden. In den nächsten vierzehn Tagen haben Bürger die Möglichkeit das Für und Wider eines Umzuges oder Teilumzuges der Universität Hamburg auf den Kleinen Grasbrook zu diskutieren.
Im Auftrag der Behörde für Wissenschaft und Forschung hat die TuTech Innovation GmbH das Forum realisiert, und betreibt es zwei Wochen lang. Die Webseite hat das Ziel, die zukünftige Entwicklung der Hamburger Universität zu diskutieren und den politischen Verantwortlichen dabei zu helfen, eine Entscheidung zu treffen.
Allein schon weil in Eimsbüttel viel mehr Menschen wohnen, aber auch aus anderen Gründen heraus steht zu erwarten, das sich vor allem die Gegner eines Umzuges oder Teilumzuges der Universität in diesem Forum tummeln werden.
Letzten Freitag war Schulsenatorin Goetsch im “Arbeitsgremium mit offenen Ausgang” der Schule Rahmwerder Straße. Die Proteste und Anträge gegen die Schließung der Schule scheinen von Erfolg gekrönt zu sein, denn die Senatorin verkündete eine neue Ansicht der Schulbehörde: Die Schule soll erhalten werden.
Zuvor hatten sich zahlreiche Eltern mit ihren Kindern vor der Schule eingefunden, um eine Liste mit fast 800 Unterschriften für den Erhalt der Schule an die zweite Bürgermeisterin zu übergeben.
In der Sitzung skizzierte die Senatorin dann ihren Plan, eine Schule für die Klassen 0-3 mit Kindergarten, ein Bildungshaus und sozial-kulturelle Angebote in einen attraktiven Neubau und zum Teil sanierten Gebäuden voranzutreiben. Die dafür notwendigen Gelder sollen noch aus dem Konjunkturprogramm eingeworben werden.
Der gestrige Ausschuss für Schule, Kita und Sport endete mit deutlichen Worten zwischen Herrn Ahnfeldt, der für die Schulbehörde referierte, und meinen Kollegen Bernd Peter Holst (SPD). Der Streit entzündete sich um die von der Schulbehörde geplante Schließung der Schule Rahmwerder Straße in Georgswerder.
Herr Ahnfeldt hatte geschildert, das mit den Betroffenen und lokalen Akteuren in einem “offenen Prozess” und mit einem “offenen Ausgang” diskutiert würde. Auf unsere Fragen schilderte er mehrfach großes Verständnis für die lokale Bedeutung des Schulstandortes.
Aber auch nachdem wir noch einmal klar gestellt hatten, das es einen einstimmigen Beschluss aller Abgeordneter der Bezirksversammlung gibt, und nachdem Frau Carmody für den Arbeitskreis Georgswerder darauf hinwies, das eine Sammlung über 800 Unterschriften für den Erhalt des Schulstandortes zusammenbekommen hat, konnte Herr Ahnfeldt sich auf die ausdrückliche Frage von Jutta Kodrzynski (GAL) nicht durchringen ein Bekenntnis zum Erhalt der Schule Rahmwerder Straße “in welcher Form auch immer” abzugeben.
In den Räumen der Kirchengemeinde St. Maximilian Kolbe befindet sich eine der Vorschulklassen der kath. St.Bonifatiusschule Wilhelmsburg. Diese praktiziert seit 2004 in enger Kooperation mit dem Alten- und Pflegeheim Maximilian Kolbe ein generationenübergreifendes lebenslanges Lernen.
In den Räumen der Kirchengemeinde St. Maximilian Kolbe befindet sich eine der Vorschulklassen der kath. St. Bonifatiusschule Wilhelmsburg. Diese praktiziert seit 2004 in enger Kooperation mit dem Alten- und Pflegeheim Maximilian Kolbe ein generationenübergreifendes lebenslanges Lernen. Hierbei lernen die Senioren und die Vorschulkinder mit und von einander, stellen ein gegenseitiges Unterstützungssystem dar.
Für die Kinder ist dies ein wichtiger Schritt in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Die Senioren werden darüber hinaus zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben motiviert und aktiviert.
Aus dieser Arbeit heraus entstand die Idee zu einem Generationenhaus, um diese Form des miteinander Lernens und Kommunizierens für weitere Menschen im Stadtteil anzubieten, bei der sich niemand wegen Alter, Behinderung, Andersartigkeit oder Herkunft ausgeschlossen fühlen muss. Die geplanten Programme reichen hierbei z.B. vom kreativen Umgang mit Computern, bis hin zu Musik- und Bewegungsangeboten.
Heute fand eine Demonstration für den Erhalt der Schule Rahmwerder Straße statt. Hier einige Impressionen: (Picasa Webalbum, bitte auf das Bild klicken!)
Heute gibt es zum Thema der geplanten Schließung der Schule in der Rahmwerder Straße eine neue Nachricht. Die Entscheidung zur Schließung ist noch nicht gefallen. Mich erreichte soeben folgende Nachricht:
“Die Schule Rahmwerder ist seit Jahren eine Zweigstelle der Schule Buddestraße, jetzt Elbinselschule. Im Rahmen der Konzeptentwicklung für die Elbinselschule müssen räumliche Fragen geklärt werden. Aus diesem Grunde hat die Behörde nach Vorgesprächen mit Sinti-Vertretungen sowie in einem gemeinsamen Gespräch mit Schulleitung und Elternvertretungen Entwicklungsperspektiven für die SchülerInnen der Zweigstelle Rahmwerder gesucht. Verabredet wurde, dass eine Arbeitsgruppe aller Beteiligten Vorschläge entwickelt. Für die Behörde für Schule und Berufsbildung ist dabei wichtig, dass eine wohnortnahe Beschulung bei gleichzeitiger Integration sichergestellt wird. Dabei werden die Vorstellungen und Wünsche insbesondere der Eltern bei der weiteren Planung berücksichtigt.
Die Arbeitsgruppe und die Regionale Schulkonferenz (RSK) arbeiten vernetzt, damit die RSK für diesen Schulstandort eine Lösung entwickelt. Bis zur endgültigen Entscheidung der BSB über die künftigen Schulstandorte wird keine Schule geschlossen.”
Zunächst schien es, die Entscheidung zur Schließung sei schon gefallen. Der Protest der Eltern bei einer Versammlung am Montag und die kritischen Nachfragen der ortskundigen Bezirkspolitiker scheint zu einem Umdenken in der von der GAL geführten Behörde geführt zu haben. Doch der Erhalt der Schule ist noch nicht gesichert.
Am Sonnabend um 15:00 Uhr treffen sich alle Interessierten und Freunde der Schule Rahmwerder Straße zu einer kurzen Versammlung vor der Schule!
So hat man sich die “Bildungsoffensive Elbinseln” nicht vorgestellt: Über einhundert Jahre existiert die Grundschule in der Rahmwerder Straße in Georgswerder. Es ist die einzige Schule im Quartier, die nächste Schule ist vier Kilometer weiter in der Buddestraße. Jetzt soll die Schule ganz plötzlich dichtgemacht werden. Angeblich ist das Aus in der Schulbehörde endgültig gefallen.
Gestern Abend fand eine Informationsveranstaltung der Behörde für die Eltern in der Schule statt. Die Entscheider hatten Beamte losgeschickt, die den ganzen Unmut der Betroffenen zu hören bekamen. Nach einer zum Teil emotional geführten Debatte weigerte sich die Elternschaft geschlossen, in einer Arbeitsgruppe zur Abwicklung der Schule mitzuarbeiten.
Am Sonnabend treffen sich die Eltern und Kinder um 15:00 Uhr zu einem Fototermin an der Schule. Alle Georgswerderaner, und alle die den Erhalt der Schule unterstützen wollen sind willkommen!