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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Entwicklung</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 07:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/" title="Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage"></a>Aus Berlin h&#246;rt man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden k&#246;nnen. Darunter sind f&#252;r Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der H&#228;fen. Bereits zuvor hatte &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/" title="Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage"></a><p><div id="attachment_2800" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/stau_koehlbrand.jpg" rel="lightbox[2799]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/stau_koehlbrand-150x150.jpg" alt="Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke" title="Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2800" /></a><p class="wp-caption-text">Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke</p></div><strong>Aus Berlin h&#246;rt man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden k&#246;nnen. Darunter sind f&#252;r Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der H&#228;fen. Bereits zuvor hatte es aus Berlin gehei&#223;en, das im Falle einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung M&#252;nchens Geld das f&#252;r Norddeutschland vorgesehen ist nach Bayern flie&#223;en m&#252;sste. In das Heimatland des Verkehrsministers Ramsauer wohlgemerkt. Jetzt steht auch die bei uns viel diskutierte &#8220;Hafenquerspange&#8221;, eine Autobahn quer &#252;ber die Elbinseln auf der Streichliste der zu finanzierenden Projekte. </strong></p>
<p>Eigentlich ist das wenig verwunderlich, weil f&#252;r diese Autobahn kein Baurecht besteht. Der Letzte Senat hat die Planungen radikal ver&#228;ndert. W&#228;hrend sie vorher neben der K&#246;hlbrandbr&#252;cke in den Hafen hinein und &#252;ber dem Spreehafen aus dem Hafen hinaus f&#252;hren sollte, ist die Planung jetzt auf den S&#252;den der Elbinsel nach Moorburg und Kirchdorf verlegt worden. Es handelt sich dabei um Linienbestimmungen. Vor den eigentlichen Bauarbeiten m&#252;sste noch ein umfangreiches Planfeststellungsverfahren durchgef&#252;hrt werden. Das dauert mehrere Jahre, und es schlie&#223;en sich oft noch umfangreiche Gerichtsverfahren an.</p>
<p><span id="more-2799"></span></p>
<p>In dieser Situation nimmt der Verein &#8220;Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg&#8221; in einer Pressemitteilung Stellung:</p>
<blockquote><p>Der bekannt gewordene Investititionsrahmenplan f&#252;r die Zeit bis 2015 sieht f&#252;r die Hafenquerspange keine Bundesmittel vor. Dies ist ein erneuter Hinweis auf den geringen Nutzen, den der Bund in einer HQS erkennt. Schon beim gegenw&#228;rtigen Bundesverkehrswegeplan hatte Hamburg daf&#252;r nur den „Trostpreis“ bekommen, dass die HQS bis 2015 zwar nicht gebaut,aber geplant werden d&#252;rfte. Das ist mit vielen Mio. Euro des Bundes und Hamburgs bis hin zur neuen Linienbestimmung als A26 mitten durch Moorburg und Wilhelmsburg geschehen.</p>
<p>Die HQS w&#252;rde nachweislich weder f&#252;r die Hamburger Innenstadt noch f&#252;r Wilhelmsburg eine Entlastung bringen, sie h&#228;tte f&#252;r den Hafen, von dem sie durch die Rethe &#8211; Klappbr&#252;cke getrennt ist, kaum Bedeutung. Bereits die Planung stoppt die Stadtentwicklung des Wilhelmsburger S&#252;dens. Auf die negativen Folgen haben BUND und IBA nachdr&#252;cklich hingewiesen.</p>
<p>Vieles ist beim Hafenverkehr richtig gemacht worden, indem Vorschl&#228;ge der Zukunftskonferenz Wilhelmsburg von 2002 und des Industrieverbandes von 2005 aufgegriffen wurden:</p>
<ul>
<li>Der Ausbau der Hafenbahn hat zu einem ver&#228;nderten Modal Split zugunsten der Bahn gef&#252;hrt.</li>
<li>Der Umbau am Waltershofer Zoll hat die Staus erheblich reduziert; nach der Aufl&#246;sung des Freihafens 2013 verschwindet die Stauursache Zollgrenze ganz.</li>
<li>Senator Horch schl&#228;gt, wie seinerzeit die Zukunftskonferenz, Containerumfuhren in Tunneln vor.</li>
<li>Ein Verkehrslenkungssystem f&#252;r den Hafen wird gerade in den ersten Schritten umgesetzt</li>
<li>F&#252;r den „Centralterminal Steinwerder“ ist ein Vorschlag pr&#228;miert worden, bei dem kein LKW Verkehr erzeugt wird.</li>
<li>Der Masterplan Stra&#223;e der HPA zeigt auf, wie der Schwerlastverkehr in Wilhelmsburg nachhaltig verringert werden kann.</li>
</ul>
<p>Die HPA weist immer wieder auf die Bedeutung der K&#246;hlbrandbr&#252;cke hin, die in 10-20 Jahren nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Eine A26 durch Wilhelmsburg kann sie nicht ersetzen. Ein Neubau ist nur mit Hilfe des Bundes m&#246;glich. Hierauf und auf die L&#246;sung der konkreten Probleme muss sich eine realit&#228;tsgerechte Verkehrspolitik konzentrieren.</p>
<p>Die B&#252;rgermeister von Dohnanyi, Voscherau, Runde, von Beust und Ahlhaus haben ergebnislos auf die Hafenquerspange gesetzt. Nur ein B&#252;rgermeister, der in das Scheitern verliebt ist, w&#252;rde bei der anstehenden Anmeldung Hamburgs f&#252;r den n&#228;chsten Bundesverkehrswegeplan einen neuen Anlauf f&#252;r eine Hafenquerspange durch die Wohngebiete des Hamburger S&#252;dens unternehmen.<br />
Hamburg und sein Hafen brauchen vor allem Unterst&#252;tzung des Bundes f&#252;r den Bahnknoten Hamburg, f&#252;r die langfristige Sicherung der K&#246;hlbrandquerung sowie f&#252;r L&#228;rmschutz bei Schienen und Stra&#223;en.</p></blockquote>
<p>In zahlreichen Punkten irrt der Verein aber, oder er blendet Probleme aus:</p>
<ul>
<li>So f&#252;hrt die Aufhebung des Freihafens, der auf der Finkenwerder Seite zu weniger Staus f&#252;hren kann zu einem erheblichen Problem auf der Ostseite, n&#228;mlich in der Tunnelstra&#223;e auf der Veddel durch die Aufhebung der Sperrung am Wochenende und in der Nacht. &#196;hnliches darf man im Reiherstiegviertel und an der Harburger Chaussee erwarten. Eine Bearbeitung dieses Themas ist der Verein bislang schuldig geblieben.</li>
<li>Der &#8220;Centralterminal Steinwerder&#8221;, gemeint ist ein geplanter neuer Containerterminal, liegt diesseitig der K&#246;hlbrandbr&#252;cke. Wenn es bis zum Bau keine andere Planung gibt werden die Stadtteile Veddel, Kleiner Grasbrook und Wilhelmsburg eine erhebliche Steigerung der Schwerverkehrs hinnehmen m&#252;ssen. Die Erwartung der Terminal w&#252;rde, wie im Entwurf, keinen LKW-Verkehr erzeugen ist vollkommen unrealistisch. Dabei handelt es sich eher um wolkige Planungen die bei der Umsetzung in die Realit&#228;t mit Sicherheit &#252;ber Bord gehen. Hier hei&#223;t es f&#252;r die Wohnquartiere akzeptable L&#246;sungen der Verkehrsf&#252;hrungen zu finden.</li>
<li>Die Streichung der Y-Trasse ist ein R&#252;ckschlag f&#252;r den sogenannten &#8220;Modal Split&#8221;, der Beschreibt wie viel Verkehr mit welchem Verkehrsmittel abgefahren wird. Davon sollte m&#246;glichst viel auf die Bahn verlagert werden, die Y-Trasse zwischen Hamburg, Bremen und Hannover h&#228;tte die daf&#252;r notwendige zus&#228;tzliche Kapazit&#228;t gebracht. Das gleiche gilt f&#252;r den Schiffsverkehr, denn die Schleusen im Nord-Ostsee-Kanal sind daf&#252;r von sehr gro&#223;er Bedeutung. Dagegen ist der Ausbau der Autobahn nach Bremen im vollen Gange.</li>
<li>Einen Plan Containerumfuhren in Tunneln zu organisieren gibt es nicht, denn die Umfuhr findet innerhalb des Hafens statt. Gemeint ist der Plan Container in einem Tunnel aus dem Hafen hinaus zu bef&#246;rdern. Der von <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" target="_blank">Dr. Werner Marnette vorgestellte Plan</a> ist zwar sehr w&#252;nschenswert, aber noch lange nicht in trockenen T&#252;chern. Leider hat der Verein seinen gr&#246;&#223;ten Protagonisten zu diesem Thema durch interne Querelen verloren, denn eine organisierte Unterst&#252;tzung er Diskussion um dieses Projekt k&#246;nnte hilfreich sein.</li>
</ul>
<p>Einen gro&#223;en Wurf in der Verkehrspolitik habe ich pers&#246;nlich noch nicht gesehen. Bisherige Planungen bedeuteten immer eine Belastung f&#252;r die umliegenden Wohnquartiere. Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat bei seinen Vorschl&#228;gen weder die Erfordernisse des Hafens richtig im Blick, noch die Probleme die eine Reihe seiner Vorschl&#228;ge in den Nachbarstadtteilen ausl&#246;sen. Wenigstens scheint es in dieser Frage Bewegung zu geben.</p>
<p>Wie es scheint hat sich die Zeitspanne um zur bestm&#246;glichen L&#246;sungen zu kommen gerade durch die Mittelstreichungen des Bundes erweitert. Nur eines ist andererseits auch klar, vor allen denjenigen von uns die hier ihre Arbeit gefunden haben: Dem Hafen hilft reden nicht, sondern handeln. Und wenn wir das nicht rechtzeitig hin bekommen, werden wir von der LKW-Schwemme &#252;berrollt. Deswegen kann ich mich &#252;ber die Nachrichten aus Berlin nicht so richtig freuen. Die sind eher unterirdisch schlecht.</p>
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		<title>Ein Tunnel um Container f&#252;hrerlos aus dem Hafen zu bringen?</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" title="Ein Tunnel um Container führerlos aus dem Hafen zu bringen?"></a>Ungew&#246;hnliche Ideen haben es meistens sehr schwer. Zu recht! &#8220;Never change a winning team&#8221;, &#228;ndere keine erfolgreiche Strategie. Wir wissen was mir mit der Umfuhr im Hafen durch LKW haben, ein laufendes, flexibles bezahlbares System. Aber es hat auch gravierende &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" title="Ein Tunnel um Container führerlos aus dem Hafen zu bringen?"></a><div id="attachment_2708" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Tunnel_CC_Mike_SandmanNamensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe-unter-gleichen-Bedingungen-2.jpg" rel="lightbox[2706]"><img class="size-thumbnail wp-image-2708 " title="Tunnel (CC Mike Sandman)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Tunnel_CC_Mike_SandmanNamensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe-unter-gleichen-Bedingungen-2-150x150.jpg" alt="Tunnel (CC Mike Sandman) Quelle: Flikr msandmann" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Tunnel (CC Mike Sandman)</p></div>
<p><strong>Ungew&#246;hnliche Ideen haben es meistens sehr schwer. Zu recht! &#8220;Never change a winning team&#8221;, &#228;ndere keine erfolgreiche Strategie. Wir wissen was mir mit der Umfuhr im Hafen durch LKW haben, ein laufendes, flexibles bezahlbares System. Aber es hat auch gravierende Nachteile. Daher sollten wir uns die Idee Container durch einem Tunnel mit automatisch gesteuerten Fahrzeugen oder durch eine Seilbahn aus dem Hafen abzutransportieren nicht von vorne herein verschlie&#223;en.</strong></p>
<p>Die Debatte kam &#252;berraschend. Wirtschaftssenator Frank Horch hat in seiner Rede vorm Hafenclub &#252;ber die M&#246;glichkeit gesprochen in Zukunft Container aus dem Hafen &#252;ber eine Seilbahn oder ein Tunnelsystem abzutransportieren. Der Grund ist einfach: Wir brauchen zuverl&#228;ssige Systeme um die angelandeten Waren schnell und zuverl&#228;ssig aus den Hafen hinaus zu bringen. Dabei &#228;chzt unsere Infrastruktur unter der heutigen Last schon ganz erheblich. Staus und Versp&#228;tungen sind an der Tagesordnung. Soll der Hafen wachsen scheint ein weiterer Ausbau unvermeidlich und teuer.</p>
<p><span id="more-2706"></span>Nach der Rede meldete sich <a href="http://www.marnette-consulting.com/" target="_blank">Werner Marnette</a>, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Norddeutschen Affinerie (heute Aurubis) in der Sendung &#8220;Nachgefragt&#8221; bei Hamburg 1 zu Wort, und berichtete &#252;ber ein Projekt dessen Finanzierung bereits grob kalkuliert worden ist.</p>
<p>Durch zwei etwa 30 Km lange parallel verlaufende Tunnel mit f&#252;nf bis sechs Metern Durchmesser k&#246;nnten f&#252;hrerlos betriebene Fahrzeuge Container einzeln zuverl&#228;ssig und schnell transportieren. Bei einem Investitionsvolumen von 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro w&#228;re ein Unternehmen mit diesem Gesch&#228;ftsmodell rentabel zu betreiben. Eine Menge Geld m&#252;sste also in die Hand genommen werden, gut, das ein Finanzinvestor die Idee angesto&#223;en hat. Eigentlich f&#252;r Schanghai geplant, hat Werner Marnette das Projekt nach Hamburg geholt. Als langj&#228;hrig Verantwortlicher f&#252;r ein Unternehmen das auf seine zuverl&#228;ssige Belieferung mit Rohstoffen durch den Hamburger Hafen angewiesen ist wird er wissen wovon er spricht.</p>
<p>Interessant vor allem f&#252;r die Veddel und Wilhelmsburg ist der hochwilkommene Nebeneffekt, den ein solches System mit sich br&#228;chte. Es k&#246;nnte jede Menge LKW Verkehr vermieden werden. Werner Marnette spricht von 1 Million bis 2,5 Millonen LKW-Fahrten. LKW-Verkehr der laut ist und Abgase produziert. LKW-Verkehr, der durch unsere Wohnviertel und an ihnen vorbei fahrt und dabei die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen beeintr&#228;chtigt. Nebenbei bemerkt w&#228;re das auch ein Beitrag zum Klimaschutz.</p>
<p>Doch kann so ein Projekt Wirklichkeit werden? Das Bauchgef&#252;hl sagt zun&#228;chst einmal nein. Doch die Chancen sind bei n&#228;herer Betrachtung da. Tunnelbau ist keine Hexerei. In Hamburg wird nicht nur an der neuen U4 gebaut, bei DESY in Bahrenfeld wird gerade ein 2010 Meter langer Tunnel fertiggestellt, der den European-XFEL-Beschleuniger f&#252;r die Forschung in der Teilchenphysik aufnehmen soll. Fachleute werden auch einsch&#228;tzen k&#246;nnen wie viel man an Sicherheitseinrichtungen und Fluchtwegen einsparen kann, wenn in einem Tunnel keine Menschen sch&#252;tzen muss, die durch ihn hindurch fahren oder transportiert werden.</p>
<p>Andererseits sind schon andere sehr erfolgversprechende Konzepte stecken geblieben. Die <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/03/18/port-feeder-barge-verstolpert-hamburg-eine-innovative-problemloesung/" target="_blank">Port-Feeder-Barge</a> etwa konnte bis heute nicht realisiert werden. Auch sie h&#228;tte eine Verbesserung der Umfuhr im Hafen erm&#246;glicht. Immerhin ist die Idee nicht tot, jedenfalls wird sie auf der Webseite <a href="http://www.portfeederbarge.de/" target="_blank">www.portfeederbarge.de</a> immer noch beworben.</p>
<p>Marnette sagt das jetzt eine Feinstudie erstellt werden muss, um genauer herauszufinden wie hoch die Kosten und Erl&#246;se des Tunnelprojektes sein. In sechs Jahren k&#246;nnten die Container rollen. Er nennt es &#8220;ein sehr interessantes Projekt f&#252;r Hamburg.&#8221; Mit Grund, immerhin nimmt die Stadt Hamburg aus dem Hafen etwa 900 Millionen Euro pro Jahr an Steuern ein. Wohlgemerkt ist das der Betrag der in Hamburg verbleibt.</p>
<p>Nicht unerw&#228;hnt sollte in diesem Zusammenhang bleiben das sich Hans-J&#252;rgen Maas, der sich im Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg engagiert hat, mit Alternativen f&#252;r den G&#252;tertransport auf Stra&#223;en besch&#228;ftigt hat. Eines seiner Lieblingsthemen waren AGVs, automatische, also f&#252;hrerlose Fahrzeuge die er auch durch Tunnel schicken wollte. Diese Vorschl&#228;ge erinnern sehr an das jetzige Projekt, nur das dieses mal ein erfolgreicher Industiekapit&#228;n und Wirtschaftsminister hinter den Pl&#228;nen steht.</p>
<p>Jetzt kommt es erst einmal darauf an die junge Idee nicht gleich zu zerreden, sondern gedeihen zu lassen. Dann kann daraus vielleicht doch etwas werden. Denn wie war das? &#8220;&#8221;Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren&#8221;.</p>
<p>Links:<br />
Bericht in der <a href="http://www.mopo.de/hamburg/politik---wirtschaft/senator-will-seilbahn-im-hamburger-hafen/-/5067150/10257712/-/index.html" target="_blank">Hamburger Morgenpost (Mopo) </a><br />
Bericht im <a href="http://mobil.abendblatt.de/wirtschaft/article2012452/Kilometerlange-Tunnel-und-Seilbahnen-fuer-den-Hafen.html?cid=wirtschaft" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a><br />
Bericht im <a href="http://quaeng.de/container-kohlbrandbruecke-tunnel-verkehr-horch-wirtschaft-hafen-hamburg-8265/" target="_blank">&#8220;Quaeng&#8221;-Blog</a><br />
Sendung <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Nachgefragt_mit_Werner_Marnette-8805.html" target="_blank">&#8220;Nachgefragt&#8221; bei Hamburg1 mit Werner Marnette<br />
</a>Sendung <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Unrealistisches_Verkehrsvorhaben-8817.html">&#8220;Aktuell bei Hamburg1&#8243;<br />
</a>Sendung <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Nachgefragt_mit_Frank_Horch-8820.html" target="_blank">&#8220;Nachgefragt&#8221; bei Hamburg1 mit Senator Frank Horch</a><br />
Firma <a href="http://www.marnette-consulting.com/" target="_blank">Marnette-Consulting GmbH</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Die Veddel verliert mit der Dampferbr&#252;cke eine weitere Spur ihrer Geschichte</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 07:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/" title="Die Veddel verliert mit der Dampferbrücke eine weitere Spur ihrer Geschichte"></a>Am Nordufer der Veddel zwischen den Elbbr&#252;cken liegt noch ein Relikt aus der Geschichte der Veddel: Eine alte Dampferbr&#252;cke. Dieses im D&#246;rnr&#246;schenschlaf liegende Bauwerk soll jetzt wach gek&#252;sst werden. Der Br&#252;ckenbogen kommt in der Hafencity vor dem Maritimen Museum wieder &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/" title="Die Veddel verliert mit der Dampferbrücke eine weitere Spur ihrer Geschichte"></a><div id="attachment_2661" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/dampferbruecke.jpg" rel="lightbox[2660]"><img class="size-thumbnail wp-image-2661" title="Die alte Dampferbr&#252;cke an der Norderelbe" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/dampferbruecke-150x150.jpg" alt="Die alte Dampferbr&#252;cke an der Norderelbe" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die alte Dampferbr&#252;cke an der Norderelbe</p></div>
<p><strong>Am Nordufer der Veddel zwischen den Elbbr&#252;cken liegt noch ein Relikt aus der Geschichte der Veddel: Eine alte Dampferbr&#252;cke. Dieses im D&#246;rnr&#246;schenschlaf liegende Bauwerk soll jetzt wach gek&#252;sst werden. Der Br&#252;ckenbogen kommt in der Hafencity vor dem Maritimen Museum wieder als Zugangsbr&#252;cke f&#252;r einen Barkassenanleger zum Einsatz. Nur der Br&#252;ckenpfeiler wird auf der Veddel bleiben.</strong></p>
<p>Dem vernehmen nach soll die Stahlkonstruktion von der Hamburg Port Authority (HPA) bereits an die Hafencity GmbH &#252;bereignet worden sein. Sie abzutransportieren d&#252;rfte aber nicht ganz einfach werden. Zun&#228;chst ben&#246;tigt man einen ausreichend gro&#223;en Kran, der, sollte er von der Wasserseite kommen, unter den Elbbr&#252;cken hindurch passen muss. Auf der Veddel wird nur noch der alte Br&#252;ckenpfeiler verbleiben.</p>
<p><span id="more-2660"></span>Sie muss dann instand gesetzt werden, bevor sie wieder zum Einsatz kommen. Insgesamt d&#252;rfte die Prozedur teurer als ein Neubau werden, durch ihre historische Bauweise wird sie aber viel besser zu dem Museum im Kaispeicher B passen, als ein Neubau.</p>
<p>Um die Dampferbr&#252;cke gibt es einige Geschichten. Hier soll fr&#252;her die F&#228;hre angelegt haben als es noch keine Br&#252;cken &#252;ber die Elbe gab. Sp&#228;ter war hier eine Zollstation. Sp&#228;testens zu dieser Zeit d&#252;rfte auch der Br&#252;ckenbogen im Einsatz gewesen sein.</p>
<p>Heute ist diese versteckte Ecke ein Geheimtipp zum Grillen, manche baden hier sogar. Die Br&#252;cke aber ist zumindest in den Sommermonaten von der Vegetation fast vollkommen &#252;berwuchert.</p>
<p>Mich schmerzt, das wir nach dem historischen <a href="http://www.veddel.net/wordpress/?s=ballsaal" target="_blank">Ballsaal</a> ein weiteres altes Relikt verlieren sollen, w&#228;re sie doch ein attraktives St&#252;ck bei der Neuentwicklung der Fl&#228;che am Veddeler Norden. Doch immerhin wird sie in der Hafencity in neuem Glanze einen guten Zweck erf&#252;llen.</p>
<p>Ein paar Bilder vom heutigen Zustand gibt es <strong>[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/dornroschenschlaf-der-dampferbrucke-august-2011/">hier</a>]</strong></p>
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<div style="width: 438px; padding: 5px; font-family: Arial, 'Nimbus Sans L', sans-serif; font-size: 12px; color: #111111; background-color: #FFFFFF; border: 1px solid #BBBBBB; line-height: 15px; overflow: hidden;">
<div style="line-height: 0; height: 0;"><script type="text/javascript" src="http://www.elbe-wochenblatt.de/widgetjs/"></script><script type="text/javascript">var gogol_gw = new gogol_widget();gogol_gw.setData("widget_width", "450");gogol_gw.setData("widget_colorBackground", "FFFFFF");gogol_gw.setData("widget_colorBorder", "BBBBBB");gogol_gw.setData("widget_colorFont", "111111");gogol_gw.setData("widget_type", "document");gogol_gw.setData("meta_document", "1079");gogol_gw.setBaseUrl("http://www.elbe-wochenblatt.de/widgetgeneration/");gogol_gw.setDiv("5741ebbbe62857b72eb09979ac4c11c3");top.gogol_gwObjects.push(gogol_gw);</script></div>
<div id="5741ebbbe62857b72eb09979ac4c11c3"><a style="color: #111111; font-weight: bold; text-decoration: underline; outline: none;" href="http://www.elbe-wochenblatt.de/wilhelmsburg/lokales/anleger-wird-verschenkt-d1079.html">Anleger wird verschenkt</a></div>
</div>
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		<title>IBA/igs B&#252;rgerdialog am 26. Mai</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 18:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[IBA/IGS]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/" title="IBA/igs Bürgerdialog am 26. Mai"></a>Unter dem Motto „mitdenken – mitreden – mitgestalten“ laden die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) und die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA) am 26. Mai 2010, um 18 Uhr, wieder zum B&#252;rgerdialog in das B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg in der Mengestra&#223;e ein. In &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/05/14/ibaigs-buergerdialog-am-26-mai/" title="IBA/igs Bürgerdialog am 26. Mai"></a><div id="attachment_2294" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Buergerhaus_Wilhelmsburg.jpg" rel="lightbox[2337]"><img class="size-thumbnail wp-image-2294" title="B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Buergerhaus_Wilhelmsburg-150x150.jpg" alt="B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg</p></div>
<p><strong>Unter dem Motto „mitdenken – mitreden – mitgestalten“ laden die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) und die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA) am 26. Mai 2010, um 18 Uhr, wieder zum B&#252;rgerdialog in das B&#252;rgerhaus Wilhelmsburg in der Mengestra&#223;e ein. In vier Werkstattgespr&#228;chen geht es um Fragen und Anregungen der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zu den Themen: </strong></p>
<ul>
<li>Park und Natur – Natur-, Kultur- und Parklandschaften auf der igs 2013</li>
<li>Kreatives Quartier – Aktueller Stand und wie geht es weiter</li>
<li>Bauma&#223;nahmen in Wilhelmsburg Mitte</li>
<li>ZusammenWachsen – Zusammenarbeit zwischen der igs 2013 und Akteuren der Elbinseln</li>
</ul>
<p><span id="more-2337"></span></p>
<p>Seit 2007 ist der B&#252;rgerdialog die Plattform der igs 2013 gmbh und der IBA Hamburg GmbH, sich mit den B&#252;rgerinnen und B&#252;rger &#252;ber die Ziele und Vorhaben der Gesellschaften auszutauschen. Nach einer Einf&#252;hrung im gro&#223;en Saal des B&#252;rgerhauses werden kleinere Gespr&#228;chsgruppen in Form von Werkstattgespr&#228;chen zu unterschiedlichen Themen angeboten, in denen die Aktivit&#228;ten gemeinsam er&#246;rtert werden. Auch wer sich nur informieren m&#246;chte, findet Ansprechpartner beider Gesellschaften. Der B&#252;rgerdialog findet zweimal im Jahr statt.</p>
<p>B&#252;rgerbeteiligung ist in beiden Gesellschaften in deren Strukturen fest verankert: Der Planungs- und Realisierungsprozess der IBA Hamburg und der igs 2013 wird aktiv vom IBA/igs Beteiligungsgremium, einem seit Dezember 2006 bestehenden, ehrenamtlichen und selbst&#228;ndigen B&#252;rgergremium, begleitet. Die monatlichen Treffen des Gremiums finden &#246;ffentlich statt. Das Gremium besteht aus 24 Mitgliedern von der Veddel, aus Wilhelmsburg und Harburg. Die Mitglieder wurden von parlamentarischen Gremien der Bezirksversammlungen Hamburg-Mitte und Harburg benannt.</p>
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		</item>
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		<title>Uni statt &#220;berseezentrum?</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2008/07/09/uni-statt-ueberseezentrum/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 09:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/07/09/uni-statt-ueberseezentrum/" title="Uni statt Überseezentrum?"></a>Der Senat plant, die Universit&#228;t Hamburg in den Hafen zu verlegen. So verk&#252;ndet es heute die &#220;berschrift eines Artikels des Hamburger Abendblattes. Doch im Artikel wird die Sensation schnell relativiert. Auch die &#8220;Taz&#8221; und die &#8220;Welt&#8221; berichten heute &#252;ber die &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/07/09/uni-statt-ueberseezentrum/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/07/09/uni-statt-ueberseezentrum/" title="Uni statt Überseezentrum?"></a><p><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/uniaufdemgrasbrook.jpg" rel="lightbox[47]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48" title="Kommt die Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook?" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/uniaufdemgrasbrook-150x150.jpg" alt="Kommt die Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook?" width="150" height="150" /></a><strong>Der Senat plant, die Universit&#228;t Hamburg in den Hafen zu verlegen. So verk&#252;ndet es heute die &#220;berschrift eines <a href="http://tinyurl.com/uni-grasbrook" target="_blank">Artikels</a> des Hamburger Abendblattes. Doch im Artikel wird die Sensation schnell relativiert.</strong></p>
<p>Auch die &#8220;<a href="http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/?dig=2008%2F07%2F09%2Fa0048&amp;cHash=2073af7ddd" target="_blank">Taz</a>&#8221; und die &#8220;<a href="http://www.welt.de/hamburg/article2191898/Hamburger_Senat_prueft_den_Umzug_der_Universitaet.html" target="_blank">Welt</a>&#8221; berichten heute &#252;ber die Pl&#228;ne, formulieren ihre Artikel aber weniger rei&#223;erisch.</p>
<p>Hintergrund der Idee ist der schlechte Zustand der Universit&#228;tsgeb&#228;ude und die Notwendigkeit, diese umfassend zu sanieren. Damit der Lehrbetrieb nicht jahrelang auf einer Baustelle stattfinden muss, und weil der Platz in Eimsb&#252;ttel f&#252;r Erweiterungen nicht ausreicht wird &#252;ber einen kompletten Neubau nachgedacht.</p>
<p>Allerdings ist diese Idee nur eine von mehreren M&#246;glichkeiten, die in einer beh&#246;rdlichen Arbeitsgruppe gepr&#252;ft werden sollen. Alternativen sind die Sanierung der bestehenden Geb&#228;ude, der teilweise Abriss und Neubau vor Ort und der teilweise Abriss mit einem Teilumzug.</p>
<p>Einige Geb&#228;ude der Universit&#228;t, wie der Philosophen-Turm und das Hauptgeb&#228;ude stehen unter Denkmalschutz, einige geh&#246;ren, wie der schreckliche WiWi-Bunker einfach abgerissen, und vom Geomatikum fallen ab und zu Betonbrocken aus der Fassade. <span id="more-47"></span></p>
<p>Aus Eimsb&#252;ttel darf man f&#252;r die Umzugspl&#228;ne keine Begeisterung erwarten. Schlie&#223;lich geh&#246;rt die Universit&#228;t dort seit fast einhundert Jahren zum Stadtbild.</p>
<p>Die radikale L&#246;sung Gesamtumzug auf den Grasbrook erscheint zwar sehr unwahrscheinlich, die Debatte hat aber dennoch Charme. Schlie&#223;lich erscheint ein Umzug einiger Fakult&#228;ten durchaus realistisch, und <a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/kleiner_grasbrook_workshop_2003.jpg" rel="lightbox[47]"><img class="alignright size-medium wp-image-49" title="Unser Vorschlag zum Kleinen Grasbrook aus dem Jahr 2003" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/kleiner_grasbrook_workshop_2003-300x225.jpg" alt="Unser Vorschlag zum Kleinen Grasbrook aus dem Jahr 2003" width="300" height="225" /></a>die Diskussion gibt auch unseren Vorschlag aus dem Jahre 2003 zur Entwicklung des Kleinen Grasbrooks neuen Auftrieb. Damals hatte sich ein Workshop des Architekturb&#252;ros &#8220;Blauraum&#8221; im Auftrag des Bezirksamtes in der Schule Slomanstieg mit der Zukunft dieses Stadtteils auseinandergesetzt. Auch Blauraum schlug die Einrichtung einer Universit&#228;t, einen &#8220;Energie-Campus&#8221; am Reiherstieg vor.</p>
<p>Die Lebensqualit&#228;t d&#252;rfte sich auf der Veddel w&#252;rde durch deutlich erh&#246;hen, wenn auf dem Veddelh&#246;ft und der darunter liegenden Insel statt l&#228;rmenden und verkehrserzeugendem Hafenumschlag neben Bildungseinrichtungen auch bezahlbare Wohnungen f&#252;r Familien entstehen w&#252;rden. Neue Kunden, neue L&#228;den, eine weiterf&#252;hrende Schule und insgesamt weniger L&#228;rm. Dazu die versprochene U-Bahn &#8211; Das w&#228;re schon etwas.</p>
<p>Immerhin: Bei steigenden Benzinpreisen wird der Trend zentral und in der N&#228;he des Arbeitsplatzes in der Stadt zu wohnen immer beliebter, und dient auch dem Klimaschutz. Bis dahin ist der Weg noch weit. Doch vielleicht sind wir mit der Diskussion dar&#252;ber schon bald ein St&#252;ck weiter.</p>
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