Archiv nach Schlagworten: Georgswerder

BallinStadt heißt Nachbarn mit vergünstigten Eintrittspreisen willkommen!

BallinStadt

Dem Auswanderermuseum liegt viel am guten nachbarschaftlichen Kontakt mit den Bewohnern der Veddel und Wilhelmsburg. Um das gute Verhältnis auch weiterhin zu pflegen, bietet die BallinStadt ab diesem Monat das preiswerte „Nachbarschafts-Ticket“.

Die Veddel war schon vor über 100 Jahren der Ort der Abreise für über 5 Millionen Menschen aus aller Herren Länder, mittlerweile zeichnet sich die Veddel und das anliegende Wilhelmsburg durch seine multikulturellen Bewohner aus.

Seit Eröffnung liegt der BallinStadt und seinen Mitarbeitern der gute Draht zu den ansässigen Bewohnern sehr am Herzen: Ob Theaterprojekt, Stadtteilfest oder Sonderausstellung zum Stadtteil. Zu Beginn des neuen Jahres lädt das Auswanderermuseum ab jetzt die Anwohner mit dem stark vergünstigten „Nachbarschafts-Ticket“ in die prämierte Erlebniswelt ein. Bewohner des Postleitzahlengebietes 20539, 21107 und 21109 erhalten als Erwachsener für nur 6 Euro Eintritt in das Museum, Kinder zahlen nur 4 Euro. Das Nachbarschafts-Ticket ist ab sofort in der BallinStadt erhältlich und gilt für den Besuch am gleichen Tag.

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Beteiligungsprozess Verkehr auf den Elbinseln: Ergebnisse werden präsentiert

Wilhelmsburger Reichsstraße

Wilhelmsburger Reichsstraße

Am Montag, den 09. November 2009 werden ab 19.00 im Bürgerhaus Wilhelmsburg die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses zur Verkehrsplanung im Hamburger Süden öffentlich vorgestellt.

Auf einem Info-Markt können sich Interessierte ab 17.00 Uhr mit den aktuellen Planungen und den im Beteiligungsprozess diskutierten Alternativen auseinandersetzen.

Auf der Veranstaltung werden der Verlauf, die Themen und die Ergebnisse des sechsmonatigen Beteiligungsverfahrens vorgestellt und mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt diskutiert. Seit Juni 2009 haben Vertreter aus Initiativen, Unternehmen, Verwaltung und Politik in neun Veranstaltungen intensiv über die Wilhelmsburger Reichsstraße, die geplante Hafenquerspange und ein Verkehrskonzept für den Hamburger Süden diskutiert.

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Ist die Schule Rahmwerder Strasse gerettet?

Übergabe der Unterschriften

Übergabe der Unterschriften

Letzten Freitag war Schulsenatorin Goetsch im “Arbeitsgremium mit offenen Ausgang” der Schule Rahmwerder Straße. Die Proteste und Anträge gegen die Schließung der Schule scheinen von Erfolg gekrönt zu sein, denn die Senatorin verkündete eine neue Ansicht der Schulbehörde: Die Schule soll erhalten werden.

Zuvor hatten sich zahlreiche Eltern mit ihren Kindern vor der Schule eingefunden, um eine Liste mit fast 800 Unterschriften für den Erhalt der Schule an die zweite Bürgermeisterin zu übergeben.

In der Sitzung skizzierte die Senatorin dann ihren Plan, eine Schule für die Klassen 0-3 mit Kindergarten, ein Bildungshaus und sozial-kulturelle Angebote in  einen attraktiven Neubau und zum Teil sanierten Gebäuden voranzutreiben. Die dafür notwendigen Gelder sollen noch aus dem Konjunkturprogramm eingeworben werden.

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Der Wettbewerb für den Energieberg Georgswerder läuft

Mond über Georgswerder

Mond über Georgswerder

Der „Aschberg“ sagte man früher, so wie der Müllbehälter Ascheimer hieß. Später sagte man Müllberg zu der Erhebung in Georgswerder. Ab und zu qualmte es dort, oder es knallte. Das war ganz normal, nichts worüber sich Sorgen machen musste. Als vor etwa 25 Jahren entdeckt wurde, das Dioxin aus dem Berg sickert, war es mit der Gemütlichkeit vorbei. Eine Abdeckung wurde errichtet, und eine Kontrolle des Grundwassers wurde notwendig.

Heute bezeichnen manche den Berg als „schlafenden Drachen“, aber für die Mitarbeiter der Umweltbehörde ist er einfach ein großes technisches Bauwerk. Jetzt beschäftigt sich die IBA Hamburg mit dem Berg, der inzwischen „Georgswerder Höhe“ genannt wird. Derzeit läuft ein Realisierungswettbewerb, bei den acht Landschaftsplanugs- und Architekturbüros aus Deutschland, Zürich und Paris um die besten Ideen wetteifern. Ziel ist es den Berg „Umzudefinieren“.

 

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IBA auf der Veddel und in Wilhelmsburg: 2009 soll das “Jahr der Spatenstiche” werden

IBA-Dock (Quelle: IBA Hamburg)

Geplantes IBA-Dock (Quelle: IBA Hamburg GmbH)

Wie die IBA Hamburg GmbH in einer Pressemitteilung berichtet, soll das Jahr 2009 das Jahr der Spatenstiche werden. Nach einer zweijährigen Projektfindungs- und Projektentwicklungsphase nehmen die Visionen und Entwürfe der Internationalen Bauausstellung Hamburg für die Zukunft der Metropole jetzt konkrete Gestalt an. Die wichtigsten Projekte wurden jetzt vorgestellt.

Mit dem Projekt „Wilhelmsburg Mitte“ soll 2009 ein Herzstück der IBA Hamburg greifbar werden. Auf einer rund 30 Hektar großen Fläche soll in den kommenden Jahren das neue Zentrum für die Elbinseln – mit einer Mischung aus Wohnen und Arbeiten, Einzelhandel, Verwaltung, Dienstleistung, Hotel- und Freizeitnutzung entstehen. Nachdem der Masterplan im September 2008 vorgestellt wurde, gehe es jetzt mit großen Schritten weiter: In der zweiten Jahreshälfte sollen die Ausschreibungen für vier Baufelder südlich der Neuenfelder Straße beginnen.

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Zoff im Schulausschuß um die Schule Rahmwerder Straße

Bezirksamt

Bezirksamt Hamburg-Mitte

Der gestrige Ausschuss für Schule, Kita und Sport endete mit deutlichen Worten zwischen Herrn Ahnfeldt, der für die Schulbehörde referierte, und meinen Kollegen Bernd Peter Holst (SPD). Der Streit entzündete sich um die von der Schulbehörde geplante Schließung der Schule Rahmwerder Straße in Georgswerder.

Herr Ahnfeldt hatte geschildert, das mit den Betroffenen und lokalen Akteuren in einem “offenen Prozess”  und mit einem “offenen Ausgang” diskutiert würde. Auf unsere Fragen schilderte er mehrfach großes Verständnis für die lokale Bedeutung des Schulstandortes.

Aber auch nachdem wir noch einmal klar gestellt hatten, das es einen einstimmigen Beschluss aller Abgeordneter der Bezirksversammlung gibt, und nachdem Frau Carmody für den Arbeitskreis Georgswerder darauf hinwies, das eine Sammlung über 800 Unterschriften für den Erhalt des Schulstandortes zusammenbekommen hat, konnte Herr Ahnfeldt sich auf die ausdrückliche Frage von Jutta Kodrzynski (GAL) nicht durchringen ein Bekenntnis zum Erhalt der Schule Rahmwerder Straße “in welcher Form auch immer” abzugeben.

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Bildersammlung: Demo für die Schule Rahmwerder Straße

Heute fand eine Demonstration für den Erhalt der Schule Rahmwerder Straße statt. Hier einige Impressionen: (Picasa Webalbum, bitte auf das Bild klicken!)

Demonstration Rahmwerder Strasse

Bilder von
Christina Carmody, Hidde Jörg Meyer, Anja Keuchel und Klaus Lübke

Schule Rahmwerder Straße: Die Entscheidung ist noch nicht gefallen

Schule Rahmwerder Straße

Schule Rahmwerder Straße

Heute gibt es zum Thema der geplanten Schließung der Schule in der Rahmwerder Straße eine neue Nachricht. Die Entscheidung zur Schließung ist noch nicht gefallen. Mich erreichte soeben folgende Nachricht:

“Die Schule Rahmwerder ist seit Jahren eine Zweigstelle der Schule Buddestraße, jetzt Elbinselschule. Im Rahmen der Konzeptentwicklung für die Elbinselschule müssen räumliche Fragen geklärt werden. Aus diesem Grunde hat die Behörde nach Vorgesprächen mit Sinti-Vertretungen sowie in einem gemeinsamen Gespräch mit Schulleitung und Elternvertretungen Entwicklungsperspektiven für die SchülerInnen der Zweigstelle Rahmwerder gesucht.  Verabredet wurde, dass eine Arbeitsgruppe aller Beteiligten Vorschläge entwickelt. Für die Behörde für Schule und Berufsbildung ist dabei wichtig, dass eine wohnortnahe Beschulung bei gleichzeitiger Integration sichergestellt wird. Dabei werden die Vorstellungen und Wünsche insbesondere der Eltern bei der weiteren Planung berücksichtigt.

Die Arbeitsgruppe und die Regionale Schulkonferenz (RSK) arbeiten vernetzt, damit die RSK für diesen Schulstandort eine Lösung entwickelt. Bis zur endgültigen Entscheidung der BSB über die künftigen Schulstandorte wird keine Schule geschlossen.”

Zunächst schien es, die Entscheidung zur Schließung sei schon gefallen. Der Protest der Eltern bei einer Versammlung am Montag und die kritischen Nachfragen der ortskundigen Bezirkspolitiker scheint zu einem Umdenken in der von der GAL geführten Behörde geführt zu haben. Doch der Erhalt der Schule ist noch nicht gesichert.

Am Sonnabend um 15:00 Uhr treffen sich alle Interessierten und Freunde der Schule Rahmwerder Straße zu einer kurzen Versammlung vor der Schule!

Die Eltern aus Georgswerder wehren sich gegen die Schließung ihrer Schule

Schule Rahmwerder Straße

Schule Rahmwerder Straße

So hat man sich die “Bildungsoffensive Elbinseln” nicht vorgestellt: Über einhundert Jahre existiert die Grundschule in der Rahmwerder Straße in Georgswerder. Es ist die einzige Schule im Quartier, die nächste Schule ist vier Kilometer weiter in der Buddestraße. Jetzt soll die Schule ganz plötzlich dichtgemacht werden. Angeblich ist das Aus in der Schulbehörde endgültig gefallen.

Gestern Abend fand eine Informationsveranstaltung der Behörde für die Eltern in der Schule statt. Die Entscheider hatten Beamte losgeschickt, die den ganzen Unmut der Betroffenen zu hören bekamen. Nach einer zum Teil emotional geführten Debatte weigerte sich die Elternschaft geschlossen, in einer Arbeitsgruppe zur Abwicklung der Schule mitzuarbeiten.

Am Sonnabend treffen sich die Eltern und Kinder um 15:00 Uhr zu einem Fototermin an der Schule. Alle Georgswerderaner, und alle die den Erhalt der Schule unterstützen wollen sind willkommen!

Theaterförderung und Schulschließung: Eine vollkommen unsachliche Polemik!

Vierhundertachzigtausend Euro fuer Corny

Vierhundertachzigtausend Euro fuer Corny

Diese beiden Geschichten haben natürlich nichts miteinander zu tun, außer, das sie mir am gleichen Tag begegnet sind. Denn wenn man sie in Verbindung bringt, ist das natürlich bloß Populismus, Polemik und vollkommen unsachlich. Und das darf ein anständiger Politiker ja nicht machen.

Mittags war ich auf einer Veranstaltung in unseren Nachbarstadtteil St. Pauli. Ich freue mich immer dort eingeladen zu werden, und lasse mich gern von den interessanten Referenten informieren.

Gestern war Fahrid Müller, der Wahlkreisabgeordnete der GAL vor Ort, und er hatte in ganzes Füllhorn dabei.

Mehr Geld gibt es erstens für die Kulturförderung, auch für Corny Littmanns Privattheater St. Pauli. Kulturförderung ist wichtig, da gibt es nichts. Und obwohl Corny bisher nicht am Hungertuch zu nagen schien, kann das Theater St. Pauli ja wohl nicht schlechter behandelt werden, als das Ohnsorg-Theater.

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