Posts Tagged “Geschichte”
 Hafenmuseum Heute musste die Direktorin des Museums der Arbeit Prof. Dr. Kirsten Baumann den ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern des Hafenmuseums eine bittere Nachricht überbringen: Aufgrund der Sparvorgaben des Senates muss die Stiftung Historische Museen Hamburg erhebliche Mittel einsparen. Die Folge: Der Stiftungsrat hat beschlossen, das Hafenmuseum in diesem Jahr für Besucher zu schließen. Ob dieser Beschluss vollkommen umgesetzt wird, oder ob es gelingt wenigstens an den Wochenenden zu öffnen ist noch ungeklärt.
Durch die Schließung sollen gerade einmal 80.000 EUR eingespart werden. Besonders absurd stellt sich die Situation des Hafenmuseums dar, weil von der Kulturbehörde gerade ein Gutachten Auftrag gegeben worden ist, wie das Hafenmuseum langfristig ausgebaut, und dabei erheblich vergrößert werden kann. Dieses Gutachten kostet, so hört man, alleine schon 140.000 EUR.
Die ehrenamtlichen Helfer des Museums reagierten mit Enttäuschung auf die Botschaft. Sie würden freiwillig und ohne Bezahlung wertvolle Arbeitszeit in den Aufbau und Erhalt des Museums zum Wohle der Hansestadt investieren, der Senat würde das Engagement aber nicht angemessen honorieren, sondern im Gegenteil immer fordern und noch mehr fordern. Sie machten auch klar, das ohne ihre Arbeitszeit die Kosten für das Museum erheblich steigen würden, selbst wenn es nur um den Erhalt und die Aufbewahrung der Exponate ginge. Eine Schließung für den Besucherverkehr hätte daher statt Einsparungen nur höhere Kosten zur Folge.
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Schlagwörter: Geschichte, Hafen, Kleiner Grasbrook, Kultur
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 Wilhelmsburger Str. 1962
Die Sturmflut im Februar 1962 war eine der größten Naturkatastrophen in der hamburgischen Geschichte. In diesen Tagen jährt sich dieses Ereignis nun zum 48. Mal. Wilhelmsburg gehörte zu den am stärksten betroffenen Gebieten – von den 315 Opfern in Hamburg kamen die meisten aus Wilhelmsburg.
An der Elbe wurde in den späten Abendstunden des 16. Februar 1962 ein sehr starkes Ansteigen der Wasserstände beobachtet, das durch den Orkan Vincinette (die Siegreiche) ausgelöst wurde. Gegen Mitternacht wurden vielerorts die Kronen der noch nicht erhöhten Deiche erreicht und überströmt, wenig später brachen die ersten Deiche.
Heute, Dienstag, den 16. Februar 2010 um 17.30 Uhr wird in Wilhelmsburg am Flutopferdenkmal in der Grünanlage Kirchdorfer Straße in einer Gedenkveranstaltung mit der Entzündung einer Mahnflamme an die vielen Opfer erinnert.
Die Mitglieder der Wilhelmsburger Deichwacht und der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsburg werden sich mit Fackeln zu einer Mahnwache formieren.
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Schlagwörter: Geschichte, Sturmflut, Veddel, Wirtschaft
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Geschrieben von: Klaus in Bundespolitik, SPD
 Gerhard Schröder Gerhard Schröder hat heute seinen 65 Geburtstag begangen. Das ist für mich Anlass für einen kleinen Rückblick auf die vergangenen Jahre.
Mit der Wahl Gerhard Schröders zum Bundeskanzler am 27. Oktober 1998 endete die bleierne Zeit unter Helmut Kohl. In den letzten Jahren war die Schwarz-Gelbe Koalition zu keinen der notwendigen Reformen mehr fähig gewesen.
Gleich am Anfang der Regierung Schröder-Fischer stand eine sehr schwere Entscheidung an, nämlich ob man es zulassen könne das es in Europa einen Völkermord gibt, und man das erste mal nach dem Zweiten Weltkrieg Deutsche Soldaten in einen Kampfeinsatz, einem Krieg im Ausland schickt.
Joschka Fischer brachte das Dilemma auf den Punkt als er sagte: “Wir haben uns geschworen, nie wieder Krieg, aber wir haben es uns auch geschworen: Nie wieder Auschwitz.”
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Schlagwörter: Bundespolitik, Geschichte
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Geschrieben von: Klaus in Hamburg, Veddel
 Stolperstein für Otto Lang
Vor dem Haupteingang der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) an der Stadthausbrücke wurden heute zwei Stolpersteine verlegt, die an Carl Burmester und Gustav Schönherr erinnern. Beide wurden Opfer der NS-Gewaltherrschaft. Das Stadthaus war in der Zeit von 1933 bis 1943 das Hauptquartier der Hamburger Gestapo.
Der Werftarbeiter Gustav Schönherr wurde gefoltert und im April 1933 aus dem Fenster zu Tode gestürzt. Der Schiffszimmermann Carl Burmester wurde ebenfalls im Stadthaus gefoltert und 1934 im Treppenhaus zu Tode gestürzt. Ein bereits im vergangenen Jahr an gleicher Stelle von der Initiative „Gemeinsam gegen das Vergessen – Stolpersteine für homosexuelle NS-Opfer verlegter dritter Stolperstein erinnert an den Verkäufer und Dekorateur Wilhelm Prull, der 1943 von der Gestapo ermordet wurde.
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Schlagwörter: Geschichte, Hamburg, Veddel
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 Wilhelmsburger Str. 1962
Die Sturmflut im Februar 1962 war eine der größten Naturkatastrophen in der hamburgischen Geschichte. In diesen Tagen jährt sich dieses Ereignis nun zum 47. Mal. Wilhelmsburg gehörte zu den am stärksten betroffenen Gebieten – über 200 Menschen verloren hier ihr Leben.
Heute, Montag, den 16. Februar 2009 um 18.00 Uhr wird in Wilhelmsburg am Flutopferdenkmal in der Grünanlage Kirchdorfer Straße in einer Gedenkveranstaltung mit der Entzündung einer Mahnflamme an die vielen Opfer erinnert.
Die Mitglieder der Deichwacht und der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsburg werden sich mit Fackeln zu einer Mahnwache formieren.
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Schlagwörter: Geschichte, Sturmflut, Veddel, Wilhelmsburg
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Geschrieben von: admin in Bundespolitik, SPD
 Friedrich Ebert
Genau heute vor 90 Jahren wurde mit Friedrich Ebert (SPD) zum ersten mal ein Deutsches Staatsoberhaupt demokratisch gewählt. Die Entscheidung viel am 11. Februar 1919 in der Nationalversammlung in Weimar.
Die Tradition der Kaiser existierte in Deutschland seit Otto I der Große im Jahr 962 zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt wurde. Nach der Abschaffung durch Napoleon 1806 lebte diese Tradition nach der Gründung des Deutschen Nationalstaates 1871 wieder auf.
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Schlagwörter: Bundespolitik, Geschichte, SPD
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Geschrieben von: Klaus in Hamburg, Kultur
 Bullenhuser Damm
Heute habe ich die Gedenkstätte für die ermordeten Kinder vom Bullenhuser Damm besucht. Am 20 April 1945 wurden im Keller dieser Schule in Rothenburgsort 20 Kinder erhängt, an denen der SS-Arzt Kurt Heißmeyer zuvor grausame medizinische Experimente durchgeführt hat. Mit den Kindern wurden vier Begleitpersonen ermordet. In der gleichen Nacht wurden noch zwanzig weitere Kriegsgefangene erhängt.
Die Kinder hatte Heißmeyer bei seinem Kollegen Josef Mengele in Auschwitz bestellt, und für die Experimente in einer abgeschiedenen Baracke im KZ Neuengamme untergebracht. Um das Verbrechen vor den herannahenden Britischen Truppen zu verwischen, wurden die Kinder in die Schule Bullenhuser Damm gebracht. Damals lag dieses Gebäude in einem unzugänglichen Sperrbezirk, der nach den Bombadierungen Hamburgs wegen der Gefahr von Seuchen, einstürzenden Trümmern und Blindgängern eingerichtet worden war. Es schien in seiner Abgeschiedenheit ein idealer Ort das Verbrechen unbemerkt auszuführen.
Doch die Anwesenheit der Kinder war unter den KZ-Insassen in Neuengamme nicht unbemerkt geblieben, und so fahndeten die Briten nach ihrem Einmarsch in Hamburg bald nach den Tätern. Sie wurden fündig.
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Schlagwörter: Geschichte, Hamburg, Rothenburgsort
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Geschrieben von: Klaus in Bundespolitik, SPD
 Helmut Schmidt
Heute feiert Helmut Schmidt seinen 90. Geburtstag.
Es war an einem Sonntag Morgen, wahrscheinlich am 12. Mai 1974. Ich war elf Jahre alt, als mir Helmut Schmidt das erste mal aufgefallen ist.
Gerade war zu meinem Entsetzen Willy Brandt zurückgetreten. Ich war bei meinem Vater, und wir schauten gemeinsam in den neuesten “Stern”. Dort war ein Bild des Bundeskabinettes über zwei Seiten, und der “Stern” frage, wer wohl der neue Bundeskanzler werden solle. Ich schaute mir die Bilder an, und suchte mir denjenigen aus der in meinen Augen am besten aussah. Und der wurde es dann auch. Er war der erste Bundeskanzler, den ich mir selbst ausgesucht habe.
Eine klare Erinnerung habe ich auch an den Moment, als Helmut Schmidt durch ein konstruktives Misstrauensvotum abgewählt wurde. Es war der 1. Oktober 1982, und ich jobbte bei einem Schraubengroßhändler in Poppenbüttel. Damals war die Firma in einem Privathaus untergebracht, und ich sortierte in der Doppelgarage die Ware, während die Bundestagsdebatte im Radio lief.
Begegnet bin ich ihm selbst allerdings erst viel später. Das war passenderweise in der Führungsakademie der Bundeswehr in Blankenese. Helmut Schmidt eröffnete dort als Schirmherr am 6. September 2006 die Ausstellung: „Für eine starke Republik! Reichsbanner Schwarz Rot Gold!“.
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Schlagwörter: Geschichte, SPD
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Geschrieben von: Klaus in Bundespolitik, SPD
 Willy Brandt
Der Erste Kanzler an den ich mich erinnern kann, war Willy Brandt. Er wurde heute vor 95 Jahren geboren.
Verstanden habe ich das damals noch nicht richtig, aber alle in der Ersten Klasse der Rübekampschule waren selbstverständlich für Willy Brandt. Wir standen vor der Turnhalle und skandierten “CDU, alte Kuh!”. Ich dachte, ich sei für die CDU, aber ich lag falsch. Denn, so erklärte mir Thomas, Willy Brandt sei in der SPD. Seit dem Tag bin ich immer ein Anhänger der SPD geblieben. Nur Mitglied wurde ich erst sehr viel später. Ich erinnere mich auch an die Aufregung zur Willy-Wahl 1972. Es lag was in der Luft, das spürte ich. Die Geschichte um das gescheiterte Konstruktive Misstrauensvotum hatte ich noch nicht verstanden.
Willy Brand in Warschau, die Überschrift “Durfte Brandt knien?” , der älteste Spiegel-Titel, an den ich mich erinnern kann ist von 1970.
Für mich war Willy Brandt einer von zwei Personen die mich veranlassten Anhänger der Sozialdemokraten zu werden. Grund genug, das hier einmal zu erwähnen.
Schlagwörter: Geschichte, SPD
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Geschrieben von: admin in Bundespolitik, SPD

Ab und zu lohnt sich ein Blick zurück: In den 145 Jahren ihres Bestehens stand die SPD in grundsätzlichen Fragen immer auf der richtigen Seite. Sie stand für eine demokratische Republik.
Ein Meilenstein dieser Geschichte war die Rede von Otto Wels zu Hitlers Ermächtigungsgesetz vor dem Deutschen Reichstag vor 75 Jahren.
Von den 120 sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten war es nur noch 94 möglich, an dieser Sitzung am 23. März 1933 in der Kroll-Oper teilzunehmen.
Die sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten, die noch nicht eingekerkert, ermordet oder zur Flucht und Emigration gezwungen waren, stimmten geschlossen gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz.
Die Sozialdemokratie stand mit ihrem mutigen Aufbäumen und ihrem Kampf für die parlamentarische Demokratie allein.
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Schlagwörter: Bundespolitik, Geschichte, SPD
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