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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Geschichte</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>Die Veddel verliert mit der Dampferbr&#252;cke eine weitere Spur ihrer Geschichte</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 07:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/" title="Die Veddel verliert mit der Dampferbrücke eine weitere Spur ihrer Geschichte"></a>Am Nordufer der Veddel zwischen den Elbbr&#252;cken liegt noch ein Relikt aus der Geschichte der Veddel: Eine alte Dampferbr&#252;cke. Dieses im D&#246;rnr&#246;schenschlaf liegende Bauwerk soll jetzt wach gek&#252;sst werden. Der Br&#252;ckenbogen kommt in der Hafencity vor dem Maritimen Museum wieder &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/" title="Die Veddel verliert mit der Dampferbrücke eine weitere Spur ihrer Geschichte"></a><div id="attachment_2661" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/dampferbruecke.jpg" rel="lightbox[2660]"><img class="size-thumbnail wp-image-2661" title="Die alte Dampferbr&#252;cke an der Norderelbe" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/dampferbruecke-150x150.jpg" alt="Die alte Dampferbr&#252;cke an der Norderelbe" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die alte Dampferbr&#252;cke an der Norderelbe</p></div>
<p><strong>Am Nordufer der Veddel zwischen den Elbbr&#252;cken liegt noch ein Relikt aus der Geschichte der Veddel: Eine alte Dampferbr&#252;cke. Dieses im D&#246;rnr&#246;schenschlaf liegende Bauwerk soll jetzt wach gek&#252;sst werden. Der Br&#252;ckenbogen kommt in der Hafencity vor dem Maritimen Museum wieder als Zugangsbr&#252;cke f&#252;r einen Barkassenanleger zum Einsatz. Nur der Br&#252;ckenpfeiler wird auf der Veddel bleiben.</strong></p>
<p>Dem vernehmen nach soll die Stahlkonstruktion von der Hamburg Port Authority (HPA) bereits an die Hafencity GmbH &#252;bereignet worden sein. Sie abzutransportieren d&#252;rfte aber nicht ganz einfach werden. Zun&#228;chst ben&#246;tigt man einen ausreichend gro&#223;en Kran, der, sollte er von der Wasserseite kommen, unter den Elbbr&#252;cken hindurch passen muss. Auf der Veddel wird nur noch der alte Br&#252;ckenpfeiler verbleiben.</p>
<p><span id="more-2660"></span>Sie muss dann instand gesetzt werden, bevor sie wieder zum Einsatz kommen. Insgesamt d&#252;rfte die Prozedur teurer als ein Neubau werden, durch ihre historische Bauweise wird sie aber viel besser zu dem Museum im Kaispeicher B passen, als ein Neubau.</p>
<p>Um die Dampferbr&#252;cke gibt es einige Geschichten. Hier soll fr&#252;her die F&#228;hre angelegt haben als es noch keine Br&#252;cken &#252;ber die Elbe gab. Sp&#228;ter war hier eine Zollstation. Sp&#228;testens zu dieser Zeit d&#252;rfte auch der Br&#252;ckenbogen im Einsatz gewesen sein.</p>
<p>Heute ist diese versteckte Ecke ein Geheimtipp zum Grillen, manche baden hier sogar. Die Br&#252;cke aber ist zumindest in den Sommermonaten von der Vegetation fast vollkommen &#252;berwuchert.</p>
<p>Mich schmerzt, das wir nach dem historischen <a href="http://www.veddel.net/wordpress/?s=ballsaal" target="_blank">Ballsaal</a> ein weiteres altes Relikt verlieren sollen, w&#228;re sie doch ein attraktives St&#252;ck bei der Neuentwicklung der Fl&#228;che am Veddeler Norden. Doch immerhin wird sie in der Hafencity in neuem Glanze einen guten Zweck erf&#252;llen.</p>
<p>Ein paar Bilder vom heutigen Zustand gibt es <strong>[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/dornroschenschlaf-der-dampferbrucke-august-2011/">hier</a>]</strong></p>
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</div>
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		<title>Die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg gewinnt den Stadtteilkulturpreis</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 14:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/30/die-geschichtswerkstatt-wilhelmsburg-gewinnt-den-stadtteilkulturpreis/" title="Die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg gewinnt den Stadtteilkulturpreis"></a>Das Geschichtsprojekt „Klotz im Park“ von der Geschichtswerkstatt und der Bonifatiusschule in Wilhelmsburg wurde heute von der Kultursenatorin mit dem mit 5.000 Euro dotierten Stadtteilkulturpreis 2010 ausgezeichnet. Nominiert waren au&#223;erdem das Theaterprojekt „Der Duls ruft“ vom Theater am Strom mit &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/30/die-geschichtswerkstatt-wilhelmsburg-gewinnt-den-stadtteilkulturpreis/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/04/30/die-geschichtswerkstatt-wilhelmsburg-gewinnt-den-stadtteilkulturpreis/" title="Die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg gewinnt den Stadtteilkulturpreis"></a><p><div id="attachment_2325" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Flakbunker_Wilhelmsburg.jpg" rel="lightbox[2323]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Flakbunker_Wilhelmsburg-150x150.jpg" alt="Der Klotz im Park: Flakbunker Wilhelmsburg" title="Der Klotz im Park: Flakbunker Wilhelmsburg" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2325" /></a><p class="wp-caption-text">Klotz im Park: Flakbunker</p></div><strong>Das Geschichtsprojekt „Klotz im Park“ von der Geschichtswerkstatt und der Bonifatiusschule in Wilhelmsburg wurde heute von der Kultursenatorin mit dem mit 5.000 Euro dotierten Stadtteilkulturpreis 2010 ausgezeichnet. </strong></p>
<p>Nominiert waren au&#223;erdem das Theaterprojekt „Der Duls ruft“ vom Theater am Strom mit der Grundschule Dulsberg, dem Stadtteilb&#252;ro und der Geschichtswerkstatt Dulsberg sowie das Medienprojekt „Die Ohrlotsen“ von der MOTTE in Altona.</p>
<p>Im Rahmen von „Klotz im Park“ machten sich von April bis September 2009 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler der Bonifatiusschule auf geschichtliche Spurensuche rund um den Bunker am Rotenh&#228;user Feld in Wilhelmsburg und gingen Fragen nach, wie: Welche Rolle hat der Bunker im Zweiten Weltkrieg gespielt? Welche Geschichten haben sich hinter den fast drei Meter dicken Mauern und um sie herum ereignet? Die historischen Fakten sowie die Erfahrungsberichte &#228;lterer Menschen, die im Krieg im Bunker ausharren mussten, haben die Sch&#252;ler in Theaterszenen und eine multimediale Ausstellung umgesetzt. Das Projekt wurde im Rahmen des Fonds „Kultur bewegt“ von der Beh&#246;rde f&#252;r Kultur, Sport und Medien, der Hamburgischen Kulturstiftung und der Stiftung Maritim, Hermann und Milena Ebel gef&#246;rdert.</p>
<p><span id="more-2323"></span></p>
<p>Der Stadtteilkulturpreis, der in diesem Jahr bereits zum 9. Mal verliehen wurde, w&#252;rdigt j&#228;hrlich ein Projekt, das beispielgebend f&#252;r Initiativen im Bereich Stadtteilkultur ist. Die Auszeichnung wurde von der Beh&#246;rde f&#252;r Kultur, Sport und Medien, der Hamburgischen Kulturstiftung, der Patriotischen Gesellschaft von 1765, dem Verband STADTKULTUR HAMBURG e.V., dem elbe Wochenblatt und dem Heimat-Echo ins Leben gerufen. Preistr&#228;ger des Stadtteilkulturpreises waren bisher u. a. das Kulturzentrum LOLA mit dem Sch&#252;ler-Projekt „East Side Story“ und der Kulturpalast in Billstedt mit der HipHop Academy.</p>
<p>Herzlichen Gl&#252;ckwunsch!</p>
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		<title>Das Hafenmuseum im Abbau: Schliessung nicht ausgeschlossen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 20:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/03/02/das-hafenmuseum-im-abbau-schliessung-nicht-ausgeschlossen/" title="Das Hafenmuseum im Abbau: Schliessung nicht ausgeschlossen"></a>Heute musste die Direktorin des Museums der Arbeit Prof. Dr. Kirsten Baumann den ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern des Hafenmuseums eine bittere Nachricht &#252;berbringen: Aufgrund der Sparvorgaben des Senates muss die Stiftung Historische Museen Hamburg erhebliche Mittel einsparen. Die Folge: Der &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/03/02/das-hafenmuseum-im-abbau-schliessung-nicht-ausgeschlossen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/03/02/das-hafenmuseum-im-abbau-schliessung-nicht-ausgeschlossen/" title="Das Hafenmuseum im Abbau: Schliessung nicht ausgeschlossen"></a><p><div id="attachment_2107" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/Hafenmuseum_Kopfbau.jpg" rel="lightbox[2106]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/Hafenmuseum_Kopfbau-150x150.jpg" alt="Hafenmuseum" title="Hafenmuseum" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2107" /></a><p class="wp-caption-text">Hafenmuseum</p></div><strong>Heute musste die Direktorin des Museums der Arbeit Prof. Dr. Kirsten Baumann den ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern des Hafenmuseums eine bittere Nachricht &#252;berbringen: Aufgrund der Sparvorgaben des Senates muss die Stiftung Historische Museen Hamburg erhebliche Mittel einsparen. Die Folge: Der Stiftungsrat hat beschlossen, das Hafenmuseum in diesem Jahr f&#252;r Besucher zu schlie&#223;en.  Ob dieser Beschluss vollkommen umgesetzt wird, oder ob es gelingt wenigstens an den Wochenenden zu &#246;ffnen ist noch ungekl&#228;rt.</strong></p>
<p>Durch die Schlie&#223;ung sollen gerade einmal 80.000 EUR eingespart werden. Besonders absurd stellt sich die Situation des Hafenmuseums dar, weil von der Kulturbeh&#246;rde <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/11/das-hafenmuseum-soll-erheblich-erweitert-werden/">gerade ein Gutachten Auftrag gegeben worden ist, wie das Hafenmuseum langfristig ausgebaut, und dabei erheblich vergr&#246;&#223;ert werden kann</a>. Dieses Gutachten kostet, so h&#246;rt man, alleine schon 140.000 EUR.</p>
<p>Die ehrenamtlichen Helfer des Museums reagierten mit Entt&#228;uschung auf die Botschaft. Sie w&#252;rden freiwillig und ohne Bezahlung wertvolle Arbeitszeit in den Aufbau und Erhalt des Museums zum Wohle der Hansestadt investieren, der Senat w&#252;rde das Engagement aber  nicht angemessen honorieren, sondern im Gegenteil immer fordern und noch mehr fordern. Sie machten auch klar, das ohne ihre Arbeitszeit die Kosten f&#252;r das Museum erheblich steigen w&#252;rden, selbst wenn es nur um den Erhalt und die Aufbewahrung der Exponate ginge. Eine Schlie&#223;ung f&#252;r den Besucherverkehr h&#228;tte daher statt Einsparungen nur h&#246;here Kosten zur Folge. </p>
<p><span id="more-2106"></span></p>
<p>Frau Baumann versprach sich f&#252;r die Offenhaltung des Museums einzusetzen. Sie wolle auch daf&#252;r sorgen, das das Museum, das letztes Jahr von Dienstag bis Sonntag ge&#246;ffnet hatte, wenigstens an den Wochenenden ge&#246;ffnet werden k&#246;nne. Das h&#246;chste der Gef&#252;hle seien aber &#214;ffnungszeiten von Donnerstag bis Sonntag. Die Stiftung sei in der Bedrouille, was im Hafenmuseum nicht eingespart w&#252;rde, m&#252;sse an anderer Stelle gestrichen werden. </p>
<p>Mehrfach betonte Frau Baumann, das die Sparvorgaben aus &#8220;der Politik&#8221; k&#228;men, also Vorgaben des Senates sind. Sie sei &#8220;tief entt&#228;uscht&#8221; wie Deutschlands reichste Stadt mit ihren Kulturg&#252;tern umgehen w&#252;rde, und wie Stiefm&#252;tterlich die Museumslandschaft in Hamburg gef&#246;rdert w&#252;rde. </p>
<p>Ob die in diesem Jahr einzusparenden Gelder im n&#228;chsten Jahr wieder verf&#252;gbar sein werden ist unklar. Im Augenblick z&#228;hle nur dieses Jahr, so Frau Baumann, und die Frage wie man die Einsparpotentiale aufbringen k&#246;nne. &#8220;Die Politik&#8221;, also der Senat sei schlicht unf&#228;hig, &#252;ber das Jahr hinaus zu denken.</p>
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		<title>Gendenken an die Opfer der Sturmflut 1962</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 05:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/16/gendenken-an-die-opfer-der-sturmflut-1962/" title="Gendenken an die Opfer der Sturmflut 1962"></a>Die Sturmflut im Februar 1962 war eine der gr&#246;&#223;ten Naturkatastrophen in der hamburgischen Geschichte. In diesen Tagen j&#228;hrt sich dieses Ereignis nun zum 48. Mal. Wilhelmsburg geh&#246;rte zu den am st&#228;rksten betroffenen Gebieten – von den 315 Opfern in Hamburg &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/16/gendenken-an-die-opfer-der-sturmflut-1962/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/16/gendenken-an-die-opfer-der-sturmflut-1962/" title="Gendenken an die Opfer der Sturmflut 1962"></a><div id="attachment_1181" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wilhelmsburger-str-1962.jpg" rel="lightbox[2006]"><img class="size-thumbnail wp-image-1181" title="Wilhelmsburger Str. 1962 (Sammlung Ernst Gronau)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wilhelmsburger-str-1962-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Wilhelmsburger Str. 1962</p></div>
<p><strong>Die Sturmflut im Februar 1962 war eine der gr&#246;&#223;ten Naturkatastrophen in der hamburgischen Geschichte. In diesen Tagen j&#228;hrt sich dieses Ereignis nun zum 48. Mal. Wilhelmsburg geh&#246;rte zu den am st&#228;rksten betroffenen Gebieten – von den 315 Opfern in Hamburg kamen die meisten aus Wilhelmsburg.</strong></p>
<p>An der Elbe wurde in den sp&#228;ten Abendstunden des 16. Februar 1962 ein sehr starkes Ansteigen der Wasserst&#228;nde beobachtet, das durch den Orkan Vincinette (die Siegreiche) ausgel&#246;st wurde. Gegen Mitternacht wurden vielerorts die Kronen der noch nicht erh&#246;hten Deiche erreicht und &#252;berstr&#246;mt, wenig sp&#228;ter brachen die ersten Deiche.</p>
<p>Heute, Dienstag, den 16. Februar 2010 um 17.30 Uhr wird in Wilhelmsburg am Flutopferdenkmal in der Gr&#252;nanlage Kirchdorfer Stra&#223;e in einer Gedenkveranstaltung mit der Entz&#252;ndung einer Mahnflamme an die vielen Opfer erinnert.</p>
<p>Die Mitglieder der Wilhelmsburger Deichwacht und der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsburg werden sich mit Fackeln zu einer Mahnwache formieren.</p>
<p><span id="more-2006"></span></p>
<p>Das Bild oben zeigt &#252;brigens die Wilhelmsburger Stra&#223;e an der Einm&#252;ndung zum Sieldeich. Dort wo sich 1962 ein VW-Bus im Wasser befand, steht heute ein Penny-Markt.</p>
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		<title>Heute wurde Gerhard Schr&#246;der 65</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 18:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/04/07/heute-wurde-gerhard-schroeder-65-jahre/" title="Heute wurde Gerhard Schröder 65"></a>Gerhard Schr&#246;der hat heute seinen 65 Geburtstag begangen. Das ist f&#252;r mich Anlass f&#252;r einen kleinen R&#252;ckblick auf die vergangenen Jahre. Mit der Wahl Gerhard Schr&#246;ders zum Bundeskanzler am 27. Oktober 1998 endete die bleierne Zeit unter Helmut Kohl. In &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/04/07/heute-wurde-gerhard-schroeder-65-jahre/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/04/07/heute-wurde-gerhard-schroeder-65-jahre/" title="Heute wurde Gerhard Schröder 65"></a><p><div id="attachment_1498" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/gerhard_schroeder_andre-zahn_wikipedia_cc_lizenz.jpg" rel="lightbox[1497]"><img class="size-thumbnail wp-image-1498" title="Gerhard Schr&#246;der - Quelle: Andre Zahn / Wikipedia CC Lizenz" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/gerhard_schroeder_andre-zahn_wikipedia_cc_lizenz-150x150.jpg" alt="Gerhard Schr&#246;der" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Gerhard Schr&#246;der</p></div><strong>Gerhard Schr&#246;der hat heute seinen 65 Geburtstag begangen. Das ist f&#252;r mich Anlass f&#252;r einen kleinen R&#252;ckblick auf die vergangenen Jahre.</strong></p>
<p>Mit der Wahl Gerhard Schr&#246;ders zum Bundeskanzler am 27. Oktober 1998 endete die bleierne Zeit unter Helmut Kohl. In den letzten Jahren war die Schwarz-Gelbe Koalition zu keinen der notwendigen Reformen mehr f&#228;hig gewesen.</p>
<p>Gleich am Anfang der Regierung Schr&#246;der-Fischer stand eine sehr schwere Entscheidung an, n&#228;mlich ob man es zulassen k&#246;nne das es in Europa einen V&#246;lkermord gibt, und man das erste mal nach  dem Zweiten Weltkrieg Deutsche Soldaten in einen Kampfeinsatz, einem Krieg im Ausland schickt.</p>
<p>Joschka Fischer brachte das Dilemma auf den Punkt als er sagte: &#8220;Wir haben uns geschworen, nie wieder Krieg, aber wir haben es uns auch geschworen: Nie wieder Auschwitz.&#8221;</p>
<p><span id="more-1497"></span></p>
<p>Gerhard Schr&#246;der dr&#252;ckte sich anders aus:<br />
<blockquote>&#8220;Heute ist Deutschland eine souver&#228;ne Nation, eine zivile Macht im Herzen des geeinten Europas. Im Bewusstsein unserer eigenen Geschichte nehmen wir unsere Verantwortung f&#252;r eine kooperative Friedenspolitik wahr. Wir tun das mit wirtschaftlichen, politischen und humanit&#228;ren Mitteln. Aber wir &#252;bernehmen auch, Seite an Seite mit unseren Partnern in der Nato und in der Europ&#228;ischen Union, milit&#228;rische Verantwortung dort, wo das zur Sicherung des Friedens und zum Schutz der Menschen unumg&#228;nglich ist.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sp&#228;ter war es Gerhard Schr&#246;der, der Deutschland aus dem Golfkrieg herausgehalten hat, und wieder war es sein Aussenminister, der diese Entscheidung am treffendsten formuliert hat: &#8220;We are not convinced, (wir sind nicht &#252;berzeugt)&#8221; Damals ist &#252;brigens eine Kanzlerkandidatin Merkel in die USA gereist, um dort bei George Busch Avancen zu machen und zu betonen, das eine Unionsregierte Bundesrepublik selbstverst&#228;ndlich mit in den W&#252;stenkrieg gezogen sei.<br />
Am umstrittendsten ist in Deutschland die Agenda 2010 die mit dem Namen Gerhard Schr&#246;der untrennbar verbunden ist.  Hier war es Franz M&#252;ntefering, der davon sprach das ihm und dem Kanzler klar geworden sei, das Deutschland ein einem Abgrund gestanden h&#228;tte, und man nicht mehr so weiter machen konnte wie bisher. Ohne die Agenda w&#228;re der Sozialstaat hinweggeschwemmt worden. Gerhard Schr&#246;der sagte dazu:<br />
<blockquote>&#8220;Entweder wir modernisieren, und zwar als soziale Marktwirtschaft, oder wir werden modernisiert, und zwar von den ungebremsten Kr&#228;ften des Marktes, die das Soziale beiseite dr&#228;ngen w&#252;rden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Unsere Aufgabe ist es, angesichts des ver&#228;nderten Altersaufbaus unserer Gesellschaft daf&#252;r zu sorgen, dass wir unsere sozialen Verpflichtungen erf&#252;llen k&#246;nnen, gleichzeitig aber die Ressourcen unseres Landes freisetzen, um in das zu investieren, was wirklich &#252;ber die Zukunft entscheidet: bessere Betreuung unserer Kinder, mehr Investitionen in Bildung, mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung. Das alles entscheidet jetzt dar&#252;ber, ob Deutschland in f&#252;nf, in zehn, in 20 Jahren noch ein Land ist, das soziale Gerechtigkeit auf hohem Niveau gew&#228;hrleistet.&#8221;</p></blockquote>
<p>Heute st&#228;nde Deutschland wirtschaftlich wesentlich schlechter da, wenn es die Reformen nicht gegeben h&#228;tte, und es w&#228;ren noch mehr Menschen in der Sozialhilfe vergessen worden. Tragisch ist, das die Regierung Schr&#246;der dabei die eigene Klientel am heftigsten zur Kasse gebeten hat. &#220;ber die Sozial- und Arbeitslosengeldempf&#228;nger wird dabei bis heute viel diskutiert, vergessen wird das auch gut verdienende Facharbeiter und Angestellte durch eine Erh&#246;hung der Beitragsbemessungsgrenzen geblutet haben.</p>
<p>Dennoch war es Gerhard Schr&#246;der, der durch einen fulminanten Wahlkampf ein f&#252;r die SPD sehr achtbares Wahlergebnis erzielt hat, fast gleich auf mit der Union. Bei Beginn des Wahlkampfes hatte es noch gehei&#223;en, die CDU w&#252;rde mit absoluter Mehrheit gew&#228;hlt werden.</p>
<p>Tats&#228;chlich hatte die CDU durch den Bundesrat erheblich auf die Reformen der Regierung Gerhard Schr&#246;ders Einfluss genommen, und viele Regelungen erheblich versch&#228;rft. So geht, was oft vergessen wird, beispielsweise die Praxisgeb&#252;hr von 10,&#8211; Euro auf eine Initiative von Horst Seehofer (CSU) zur&#252;ck.</p>
<p>Die rot-gr&#252;ne Koalition beschloss au&#223;erdem den Atomausstieg sowie die &#214;kosteuer. Die Reform des Staatsb&#252;rgerschaftsrechtes wurde durchgef&#252;hrt, den Plan eine doppelte Staatsb&#252;rgerschaft zuzulasssen, wie es &#252;brigens in vielen anderen L&#228;ndern der Fall ist, scheiterte jedoch am Widerstand der Union.</p>
<p>Konsequent und ohne viel R&#252;cksicht auf die eigene Partei hat Gerhard Schr&#246;der wichtige Reformen durchgef&#252;hrt, weil er von der Notwenigkeit im Sinne des Landes absolut &#252;berzeugt war. In der Politik das Notwendige zu tun, auch wenn es unpopul&#228;r ist, macht einen Bundeskanzler nicht schlecht, sondern es zeichnet ihn aus. Am 22. November 2005 w&#228;hlte der Deutsche Bundestag Angela Merkel zur Bundeskanzlerin. Das Musikcorps der Bundeswehr verabschiedete Gerhard Schr&#246;der passend mit dem Musikst&#252;ck &#8220;I did it my way&#8221;.</p>
<p>Auch im Hamburger Wahlkampf trat Gerhard Schr&#246;der auf, und er erzeugte einen unerh&#246;rten Zulauf. Der Gro&#223;e Saal des CCH war &#252;berf&#252;llt, als er sprach. Das ist ein sichtbares Zeichen daf&#252;r, wie viel Anerkennung Gerhard Schr&#246;der immer noch genie&#223;t.</p>
<p>Lieber Gerhard, Du hast heute Geburtstag. Herzlichen Gl&#252;ckwunsch!</p>
<p>Film zur Wahl 2005 &#252;ber die Regierung Gerhard Schr&#246;der:</p>
<p><object width="320" height="265"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AAOnhRJ1P_g&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/AAOnhRJ1P_g&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"></embed></object></p>
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		<title>Neue Stolpersteine vor dem ehemaligen Gestapo-Hauptquartier</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 14:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/25/neue-stolpersteine-vor-der-ehemaligen-gestapo-hauptquartier/" title="Neue Stolpersteine vor dem ehemaligen Gestapo-Hauptquartier"></a>Vor dem Haupteingang der Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) an der Stadthausbr&#252;cke wurden heute zwei Stolpersteine verlegt, die an Carl Burmester und Gustav Sch&#246;nherr erinnern. Beide wurden Opfer der NS-Gewaltherrschaft. Das Stadthaus war in der Zeit von 1933 bis &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/25/neue-stolpersteine-vor-der-ehemaligen-gestapo-hauptquartier/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/25/neue-stolpersteine-vor-der-ehemaligen-gestapo-hauptquartier/" title="Neue Stolpersteine vor dem ehemaligen Gestapo-Hauptquartier"></a><div id="attachment_1264" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/otto_lang_stolperstein.jpg" rel="lightbox[1263]"><img class="size-thumbnail wp-image-1264" title="Stolperstein f&#252;r Otto Lang" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/otto_lang_stolperstein-150x150.jpg" alt="Stolperstein f&#252;r Otto Lang" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Stolperstein f&#252;r Otto Lang</p></div>
<p><strong>Vor dem Haupteingang der Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) an der Stadthausbr&#252;cke wurden heute zwei Stolpersteine verlegt, die an Carl Burmester und Gustav Sch&#246;nherr erinnern. Beide wurden Opfer der NS-Gewaltherrschaft. Das Stadthaus war in der Zeit von 1933 bis 1943 das Hauptquartier der Hamburger Gestapo.</strong></p>
<p><strong></strong>Der Werftarbeiter Gustav Sch&#246;nherr wurde gefoltert und im April 1933 aus dem Fenster zu Tode gest&#252;rzt. Der Schiffszimmermann Carl Burmester wurde ebenfalls im Stadthaus gefoltert und 1934 im Treppenhaus zu Tode gest&#252;rzt. Ein bereits im vergangenen Jahr an gleicher Stelle von der Initiative „Gemeinsam gegen das Vergessen – Stolpersteine f&#252;r homosexuelle NS-Opfer verlegter dritter Stolperstein erinnert an den Verk&#228;ufer und Dekorateur Wilhelm Prull, der 1943 von der Gestapo ermordet wurde.</p>
<p><span id="more-1263"></span></p>
<p>Peter Behrendt von ver.di erinnerte daran, dass Carl Burmester und Gustav Sch&#246;nherr wie viele andere Opfer der NS-Zeit aus der Arbeiterbewegung stammten. Ihr entschlossener Widerstand galt auch dem Kriegstreiben des faschistischen Deutschlands. Der Kampf f&#252;r Frieden und soziale Gerechtigkeit ist ihr Verm&#228;chtnis.</p>
<p>Der Stolperstein f&#252;r <strong>Carl Burmester</strong> tr&#228;gt folgende Inschrift:</p>
<p>CARL BURMESTER, * 12. 3 1901, SCHIFFSZIMMERMANN – KPD, IM STADTHAUS GEFOLTERT, UND IM TREPPENHAUS ZU TODE GEST&#220;RZT, + 17.9.1934</p>
<p>Carl Burmester war verheiratet mit Charlotte-Lotte Burmester, der sp&#228;teren Ehefrau von Herbert Wehner. Er kam aus einer alten sozialdemokratischen Familie, trat aber zusammen mit seiner Frau in die KPD ein. Carl Burmester stand auch in Verbindung mit dem Maler Heinrich Vogeler aus Worpswede. Er beteiligte sich an „illegaler“ politischer Arbeit und wurde im Sommer 1943 verhaftet. Nach Aussagen seines Vaters Franz Burmester wurde Carl Burmester im Zusammenhang eines Verh&#246;rs vom Treppenhaus heruntergest&#252;rzt. Ins Hafenkrankenhaus &#252;berf&#252;hrt, konnte der Vater Carl Burmester nur noch tot sehen.</p>
<p>Der Stolperstein f&#252;r <strong>Gustav Sch&#246;nherr</strong> tr&#228;gt folgende Inschrift:</p>
<p>GUSTAV SCH&#214;NHERR, * 31.8.1889, WERFTARBEITER – RFB, IM STADTHAUS GEFOLTERT, UND AUS DEM FENSTER GEST&#220;RZT, + 18.4.1933</p>
<p>Gustav Sch&#246;nherr war Mitglied im Roten Frontk&#228;mpferbund (RFB), einer Organisation der KPD. Der RFB trat u. a. auf bei Demonstrationen und Veranstaltungen der KPD. Auch die SPD unterhielt eine Selbstschutzorganisation, das <a href="http://www.reichsbanner.de/" target="_blank">Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold</a>.</p>
<p>Gustav Sch&#246;nherr war eines der ersten Opfer der gleichgeschalteten Polizei. Er st&#252;rzte w&#228;hrend seiner Vernehmung durch die Staatspolizei im Stadthaus aus dem Fenster des obersten Stockwerks. „Sch&#246;nherr, angeblich in selbstm&#246;rderischer Absicht im Haus des Kommando zur besonderen Verwendung (KZBV), Gro&#223;e Bleichen, aus dem Fenster gesprungen. Auf seinem Sterbebett erkl&#228;rte er seinem Vater, man habe ihn nach entsetzlichen Misshandlungen aus dem Fenster geworfen“ (Auszug aus einem anonymen Schreiben, das in Hamburg im Sommer 1934 in gro&#223;er Zahl Staatsanw&#228;lten, Pastoren, Rechtsanw&#228;lten und weiteren bekannten Pers&#246;nlichkeiten zugeschickt wurde. Zitiert nach dem Gedenkbuch „Kola-Fu“, herausgegeben von der KZ-Gedenkst&#228;tte Neuengamme, Hamburg 1987.)</p>
<p>Der bereits f&#252;r <strong>Wilhelm Prull</strong> verlegte Stolperstein vor der Stadthausbr&#252;cke 8 tr&#228;gt folgende Inschrift:</p>
<p>WILHELM PRULL, JG. * 1910, GEDEM&#220;TIGT / ENTRECHTET, W&#196;HREND VERH&#214;R IM STADTHAUS, SPRUNG AUS DEM FENSTER, TOT  + 8.3.1943</p>
<p>Wilhelm Prull stammt aus Zetel in Oldenburg und arbeitete in Hamburg als Verk&#228;ufer und Dekorateur. Wilhelm Prull wurde am 6. M&#228;rz 1943 vom Kriminalkommissariat „zur Bek&#228;mpfung der Homosexualit&#228;t“ festgenommen und wegen „widernat&#252;rlicher Unzucht“ angezeigt. Wilhelm Prull ist einer von insgesamt 54 homosexuellen NS-Opfern in Hamburg, die sich vor oder w&#228;hrend der polizeilichen Ermittlungen selbst t&#246;teten.</p>
<p>Auch auf der Veddel gibt es einen Stolperstein. Er erinnert seit dem 3. Mai 2006 an den Reichsbannermann und Sozialdemokraten <strong>Otto Lang</strong>, und liegt vor dem Haus Am Gleise 8.</p>
<p>1924 trat Ernst Lang in das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold ein, und war in der SPD Rothenburgsort aktiv.</p>
<p>Nach der Macht&#252;bernahme der Nationalsozialisten setzte Ernst Lang mit seinen Freunden die politische Arbeit fort. Er druckte regimekritische Flugbl&#228;tter und verteilte aus D&#228;nemark eingeschmuggelte illegale Schriften.</p>
<p>1935 wurde er verhaftet und im KZ-B&#246;rgermoor/Ems (dort ist das ber&#252;hmte Lied &#8220;Die Moorsoldaten&#8221; entstanden) eingesperrt.<br />
1938 kam Lang frei. 1942 wurde er zum Strafbataillon 999 eingezogen und kam am 6. Mai 1945, zwei Tage vor Kriegsende, ums Leben.</p>
<p>Die Stolpersteine sind ein Projekt des K&#252;nstlers Gunter Demnig. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die von Nationalsozialisten ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Freitod getrieben wurden.  Sie werden in der Regel vor den letzten frei gew&#228;hlten Wohnorten der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster des Gehweges eingelassen.</p>
<p>Im Januar <a href="http://www.neumann-hamburg.de/wordpress/2009/01/27/45-stolpersteine/" target="_blank">spendeten die Mitglieder der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion 45 Stolpersteine</a> zum Gedenken an w&#228;hrend der NS-Zeit verfolgte Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten.</p>
<p>Es gibt zu dem &#8216;Thema auch ein bericht bei <a href="http://www.hh-heute.de/stolpersteinen-vor-der-stadtentwicklungsbehoerde/" target="_blank">hh-heute.de</a>.</p>
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		<title>Gedenken an die Sturmflutopfer von 1962</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/16/gedenken-an-die-sturmflutopfer-von-1962/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 22:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmflut]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/16/gedenken-an-die-sturmflutopfer-von-1962/" title="Gedenken an die Sturmflutopfer von 1962"></a>Die Sturmflut im Februar 1962 war eine der gr&#246;&#223;ten Naturkatastrophen in der hamburgischen Geschichte. In diesen Tagen j&#228;hrt sich dieses Ereignis nun zum 47. Mal. Wilhelmsburg geh&#246;rte zu den am st&#228;rksten betroffenen Gebieten – &#252;ber 200 Menschen verloren hier ihr &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/16/gedenken-an-die-sturmflutopfer-von-1962/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/16/gedenken-an-die-sturmflutopfer-von-1962/" title="Gedenken an die Sturmflutopfer von 1962"></a><div id="attachment_1181" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wilhelmsburger-str-1962.jpg" rel="lightbox[1180]"><img class="size-thumbnail wp-image-1181" title="Wilhelmsburger Str. 1962 (Sammlung Ernst Gronau)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wilhelmsburger-str-1962-150x150.jpg" alt="Wilhelmsburger Str. 1962" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Wilhelmsburger Str. 1962</p></div>
<p><strong>Die Sturmflut im Februar 1962 war eine der gr&#246;&#223;ten Naturkatastrophen in der hamburgischen Geschichte. In diesen Tagen j&#228;hrt sich dieses Ereignis nun zum 47. Mal. Wilhelmsburg geh&#246;rte zu den am st&#228;rksten betroffenen Gebieten – &#252;ber 200 Menschen verloren hier ihr Leben.</strong></p>
<p>Heute, Montag, den 16. Februar 2009 um 18.00 Uhr wird in Wilhelmsburg am Flutopferdenkmal in der Gr&#252;nanlage Kirchdorfer Stra&#223;e in einer Gedenkveranstaltung mit der Entz&#252;ndung einer Mahnflamme an die vielen Opfer erinnert.</p>
<p>Die Mitglieder der Deichwacht und der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsburg werden sich mit Fackeln zu einer Mahnwache formieren.</p>
<p><span id="more-1180"></span></p>
<p>Zudem erfolgt eine Kranzniederlegung durch Bezirksamtsleiter Markus Schreiber sowie Metin Hakverdi (Vorsitzender des Regionalauschusses Wilhelmsburg/Veddel), die gemeinsam mit den Angeh&#246;rigen und den Hilfsorganisationen der Opfer gedenken werden.</p>
<p>Diesen Film &#252;ber die Sturmflut fand ich im Videoportal von Hamburg1</p>
<p><object id="iLyROoafJ7sR" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="200" height="150" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.kewego.com/swf/p3/epix.swf" /><param name="name" value="iLyROoafJ7sR" /><param name="flashVars" value="language_code=de&amp;playerKey=bec4ae58056a&amp;skinKey=974cbcf67919&amp;sig=iLyROoafJ7sR&amp;autostart=false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.kewego.com/swf/p3/epix.swf" /><embed id="iLyROoafJ7sR" type="application/x-shockwave-flash" width="200" height="150" src="http://www.kewego.com/swf/p3/epix.swf" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" flashvars="language_code=de&amp;playerKey=bec4ae58056a&amp;skinKey=974cbcf67919&amp;sig=iLyROoafJ7sR&amp;autostart=false" name="iLyROoafJ7sR" data="http://www.kewego.com/swf/p3/epix.swf"></embed></object></p>
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<div style="text-align: left;"><a href="http://www.hamburg1video.de/video/iLyROoafJ7sR.html">Video</a> von <a href="http://www.hamburg1video.de/search/?q=user:heinerich">heinerich</a></div>
</div>
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		<title>Vor 90 Jahren: Friedrich Ebert wird erstes demokratisch gew&#228;hltes Staatsoberhaupt Deutschlands</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 23:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/11/vor-90-jahren-friedrich-ebert-wird-erstes-demokratisch-gewaehltes-staatsoberhaupt-deutschlands/" title="Vor 90 Jahren: Friedrich Ebert wird erstes demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt Deutschlands"></a>Genau heute vor 90 Jahren wurde mit Friedrich Ebert (SPD) zum ersten mal ein Deutsches Staatsoberhaupt demokratisch gew&#228;hlt. Die Entscheidung viel am 11. Februar 1919 in der Nationalversammlung in Weimar. Die Tradition der Kaiser existierte in Deutschland seit Otto I &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/11/vor-90-jahren-friedrich-ebert-wird-erstes-demokratisch-gewaehltes-staatsoberhaupt-deutschlands/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/11/vor-90-jahren-friedrich-ebert-wird-erstes-demokratisch-gewaehltes-staatsoberhaupt-deutschlands/" title="Vor 90 Jahren: Friedrich Ebert wird erstes demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt Deutschlands"></a><div id="attachment_1155" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/ebert.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="size-thumbnail wp-image-1155" title="Friedrich Ebert" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/ebert-150x150.jpg" alt="Friedrich Ebert - Deutschlands erster Pr&#228;sident" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Friedrich Ebert</p></div>
<p><strong>Genau heute vor 90 Jahren wurde mit Friedrich Ebert (SPD) zum ersten mal ein Deutsches Staatsoberhaupt demokratisch gew&#228;hlt. Die Entscheidung viel am 11. Februar 1919 in der Nationalversammlung in Weimar.<br />
</strong>Die Tradition der Kaiser existierte in Deutschland seit Otto I der Gro&#223;e im Jahr 962 zum Kaiser des Heiligen R&#246;mischen Reiches gekr&#246;nt wurde. Nach der Abschaffung durch Napoleon 1806 lebte diese Tradition nach der Gr&#252;ndung des Deutschen Nationalstaates 1871 wieder auf.</p>
<p><span id="more-1154"></span></p>
<p>Nach dem in Deutschland als Folge des verlorenen Ersten Weltkrieges eine Revolution ausbrach, dankte Wilhelm II ab, und ging ins Exil nach Holland. Am 19. Januar 1919 wurde eine Nationalversammlung gew&#228;hlt. Wahlberechtigt waren alle deutschen M&#228;nner und Frauen, die am Wahltag das 20. Lebensjahr vollendet haben, womit zum ersten Mal auch Frauen reichsweit Wahlrecht hatten.</p>
<p>Die Nationalversammlung trat am 6. Februar 1919 in Weimar zusammen, um den revolution&#228;ren Nachwirren in Berlin zu entgehen. Am 11. Februar 1919 w&#228;hlte sie den bisherigen Reichskanzler Friedrich Ebert (SPD) zum vorl&#228;ufigen Reichspr&#228;sidenten.</p>
<p>Am 31. Juli 1919 nahm die Nationalversammlung nach wesentlichen &#196;nderungen am urspr&#252;nglichen Entwurf die Weimarer Reichsverfassung mit gro&#223;er Mehrheit an. Die Nationalversammlung l&#246;ste sich am 21. Mai 1920 auf. Nach den Reichstagswahlen am 6. Juni 1920 trat der 1. Reichstag an die Stelle der Nationalversammlung.</p>
<p>In seiner Rede nach der Wahl definierte Friedrich Ebert das Amt des Reichspr&#228;sidenten als Wahrer der nationalen Einheit, als Sch&#252;tzer des Rechts sowie der inneren und &#228;u&#223;eren Sicherheit. „Ich will und werde als der Beauftragte des ganzen deutschen Volkes handeln, nicht als Vormann einer einzigen Partei. Ich bekenne aber auch, dass ich ein Sohn des Arbeiterstandes bin, aufgewachsen in der Gedankenwelt des Sozialismus, und dass ich weder meinen Ursprung noch meine &#220;berzeugung jemals zu verleugnen gesonnen bin.“</p>
<blockquote><p><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/rede-anlaslich-der-ablegung-des-amts.mp3">Rede anl&#228;sslich der Ablegung des Eides als Reichspr&#228;sident</a></p>
<p>Tondokument: Ausschnitt aus der Rede Friedrich Eberts zur Vereidigung als Reichspr&#228;sident</p></blockquote>
<p>Friedrich Ebert hatte mit R&#252;cksicht auf einen laufenden Prozess eine medizinische Behandlung seiner <span class="mw-redirect">Blinddarmentz&#252;ndung</span> verz&#246;gert. Daran starb er am 28. Februar 1925 im Alter von 54 Jahren. Er wurde in seiner Geburtsstadt Heidelberg beerdigt.</p>
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		<title>Die ermordeten Kinder vom Bullenhuser Damm</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 18:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Rothenburgsort]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/01/die-ermordeten-kinder-vom-bullenhuser-damm/" title="Die ermordeten Kinder vom Bullenhuser Damm"></a>Heute habe ich die Gedenkst&#228;tte f&#252;r die ermordeten Kinder vom Bullenhuser Damm besucht. Am 20 April 1945 wurden im Keller dieser Schule in Rothenburgsort 20 Kinder erh&#228;ngt, an denen der SS-Arzt Kurt Hei&#223;meyer zuvor grausame medizinische Experimente durchgef&#252;hrt hat. Mit &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/01/die-ermordeten-kinder-vom-bullenhuser-damm/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/01/die-ermordeten-kinder-vom-bullenhuser-damm/" title="Die ermordeten Kinder vom Bullenhuser Damm"></a><div id="attachment_1048" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><strong><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/bullenhuser_damm.jpg" rel="lightbox[1046]"><img class="size-thumbnail wp-image-1048" title="Bullenhuser Damm" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/bullenhuser_damm-150x150.jpg" alt="Bullenhuser Damm" width="150" height="150" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Bullenhuser Damm</p></div>
<p><strong>Heute habe ich die Gedenkst&#228;tte f&#252;r die ermordeten Kinder vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm" target="_blank">Bullenhuser Damm</a> besucht. Am 20 April 1945 wurden im Keller dieser Schule in Rothenburgsort 20 Kinder erh&#228;ngt, an denen der SS-Arzt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Hei%C3%9Fmeyer" target="_blank">Kurt Hei&#223;meyer</a> zuvor grausame medizinische Experimente durchgef&#252;hrt hat. </strong>Mit den Kindern wurden vier Begleitpersonen ermordet. In der gleichen Nacht wurden noch zwanzig weitere Kriegsgefangene erh&#228;ngt.</p>
<p>Die Kinder hatte Hei&#223;meyer bei seinem Kollegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Mengele" target="_blank">Josef Mengele</a> in Auschwitz bestellt, und f&#252;r die Experimente in einer abgeschiedenen Baracke im KZ Neuengamme untergebracht. Um das Verbrechen vor den herannahenden Britischen Truppen zu verwischen, wurden die Kinder in die Schule Bullenhuser Damm gebracht. Damals lag dieses Geb&#228;ude in einem unzug&#228;nglichen Sperrbezirk, der nach den Bombadierungen Hamburgs wegen der Gefahr von Seuchen, einst&#252;rzenden Tr&#252;mmern und Blindg&#228;ngern eingerichtet worden war. Es schien in seiner Abgeschiedenheit ein idealer Ort das Verbrechen unbemerkt auszuf&#252;hren.<br />
Doch die Anwesenheit der Kinder war unter den KZ-Insassen in Neuengamme nicht unbemerkt geblieben, und so fahndeten die Briten nach ihrem Einmarsch in Hamburg bald nach den T&#228;tern. Sie wurden f&#252;ndig.</p>
<p><span id="more-1046"></span><br />
W&#228;hrend einige Mitt&#228;ter bereits kurz nach Kriegsende gefasst und am 3. Mai 1946 im Curiohaus-Prozess zum Tode verurteilt wurden, konnte Hei&#223;meyer unbehelligt unter seinem richtigen Namen weiter praktizieren, bis im Jahre 1963 die Ermittlungen aufgrund einer Ver&#246;ffentlichung im Stern von 1959 zu seiner Verhaftung in der DDR f&#252;hrten. Er wurde 1966 zu lebenslanger Haft verurteilt und verstarb dort 1967. Der im Curiohaus-Prozess belastete SS-Hauptsturmf&#252;hrer Arnold Strippel, der wegen anderer Verbrechen inhaftiert gewesen war, wurde im Jahre 1979 im Stern der Mitt&#228;terschaft beschuldigt. Mehrfach stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein. 1983 wies die Justizsenatorin die Staatsanwaltschaft an, Anklage gegen Arnold Strippel zu erheben. Das Verfahren wurde 1987 wegen Verhandlungsunf&#228;higkeit des Beschuldigten eingestellt.</p>
<p>Dem Journalisten G&#252;nther Schwarberg ist es durch seine Recherchen, seine Zeitschriftenartikel im Stern im Jahre 1979 und sein Buch Der SS-Arzt und die Kinder vom Bullenhuser Damm gelungen, die Namen der Kinder vor dem Vergessen zu bewahren, die T&#228;ter anzuprangern und die Erinnerung an diese Untat mahnend wach zu halten.<br />
Heute liegt die Gedenkst&#228;tte im Keller auf der R&#252;ckseite des Geb&#228;udes. Ich war sehr erfreut, das einige Besucher hierher gefunden hatten. Es waren vorwiegend j&#252;ngere Leute, die sich f&#252;r die Geschichte des Geb&#228;udes interessierten.</p>
<p>Bemerkenswert, das der CDU-Senat das im Besitz der st&#228;dtischen Sprinkenhof AG befindliche Geb&#228;ude im Mai 2005 auf eine Liste von zu verkaufenden Geb&#228;uden setzte. Auf die Frage, was im Falle eines Verkaufes aus der Gedenkst&#228;tte werden sollte, antwortete der Vorstandssprecher Henning Tants nach Angabe eines Augenzeugen die Ged&#228;nksst&#228;tte sei ihm egal.&#8221;Mich interessiert nur, wer die Miete und  wer die Betriebskosten bezahlt.&#8221; Henning Tants war bevor er den Job bei der Sprinkenhof AG bekam Chef der CDU Hamburg-Mitte. Das ist die selbe CDU dessen Abgeordneter Haufler im vergangenen Jahr im Kulturausschuss t&#246;nte das nur wenige 100 Meter entfernte Denkmal f&#252;r die Bombardierung Rothenburgsorts sei der CDU &#8220;eine Herzensangelegenheit&#8221; wei man &#8220;jetzt endlich wieder der Deutschen Opfer&#8221; des Krieges gedenken d&#252;rfe.</p>
<p>Die Ged&#228;nkst&#228;tte am Bullenhuser Damm ist Sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr ge&#246;ffnet, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden sie [<strong><a href="http://staging3.hauptsache.net/?id=655" target="_blank">hier</a></strong>]</p>
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		<title>Zum 90. Geburtstag von Helmut Schmidt</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 22:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/12/23/zum-90-geburtstag-von-helmut-schmidt/" title="Zum 90. Geburtstag von Helmut Schmidt"></a>Heute feiert Helmut Schmidt seinen 90. Geburtstag. Es war an einem Sonntag Morgen, wahrscheinlich am 12. Mai 1974. Ich war elf Jahre alt, als mir Helmut Schmidt das erste mal aufgefallen ist. Gerade war zu meinem Entsetzen Willy Brandt zur&#252;ckgetreten. &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/12/23/zum-90-geburtstag-von-helmut-schmidt/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/12/23/zum-90-geburtstag-von-helmut-schmidt/" title="Zum 90. Geburtstag von Helmut Schmidt"></a><div id="attachment_775" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/helmut_schmidt.jpg" rel="lightbox[776]"><img class="size-thumbnail wp-image-775" title="Helmut Schmidt" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/helmut_schmidt-150x150.jpg" alt="Helmut Schmidt" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Helmut Schmidt</p></div>
<p><strong>Heute feiert Helmut Schmidt seinen 90. Geburtstag. </strong><br />
Es war an einem Sonntag Morgen, wahrscheinlich am 12. Mai 1974. Ich war elf Jahre alt, als mir Helmut Schmidt das erste mal aufgefallen ist.<br />
Gerade war zu meinem Entsetzen Willy Brandt zur&#252;ckgetreten. Ich war bei meinem Vater, und wir schauten gemeinsam in den neuesten &#8220;Stern&#8221;.  Dort war ein Bild des Bundeskabinettes &#252;ber zwei Seiten, und der &#8220;Stern&#8221; frage, wer wohl der neue Bundeskanzler werden solle. Ich schaute mir die Bilder an, und suchte mir denjenigen aus der in meinen Augen am besten aussah. Und der wurde es dann auch. Er war der erste Bundeskanzler, den ich mir selbst ausgesucht habe.</p>
<p>Eine klare Erinnerung habe ich auch an den Moment, als Helmut Schmidt durch ein konstruktives Misstrauensvotum abgew&#228;hlt wurde. Es war der 1. Oktober 1982, und ich jobbte bei einem Schraubengro&#223;h&#228;ndler in Poppenb&#252;ttel. Damals war die Firma in einem Privathaus untergebracht, und ich sortierte in der Doppelgarage die Ware, w&#228;hrend die Bundestagsdebatte im Radio lief.</p>
<p>Begegnet bin ich ihm selbst allerdings erst viel sp&#228;ter. Das war passenderweise in der F&#252;hrungsakademie der Bundeswehr in Blankenese. Helmut Schmidt er&#246;ffnete dort als Schirmherr am 6. September 2006 die Ausstellung:  „F&#252;r eine starke Republik! Reichsbanner Schwarz Rot Gold!“.</p>
<p><span id="more-776"></span></p>
<p>Die Soldaten hatten ihre ganz eigene Art unseren ehemaligen Verteidigungsminister zu ehren. Es gab auf dem Podium drei St&#252;hle. Einer f&#252;r den Vorsitzenden des Reichsbanners, Hans Bonkas. Vor ihm stand ein Mikrofon, ein Namensschild und eine Flasche Wasser. Der Platz des Kasernenkommandanten war ebenso ausgestattet. Der Platz in der Mitte aber war f&#252;r Helmut Schmidt vorgesehen. Dort standen <em>zwei</em> Mikrofone, eine Flasche Wasser und ein riesiger Aschenbecher. Auf dem Namenschild stand: &#8220;Bundeskanzler a.D. Dr. h.c. mult. Helmut Schmidt&#8221;<br />
Die Ausstellung stand unter dem Motte &#8220;Demokratie braucht Demokraten&#8221;. Wie so oft schrieb uns Helmut Schmidt auch dieses mal etwas ins Stammbuch: Demokratie braucht wirklich Demokraten, aber die m&#252;ssen sich auch anstrengen. Wenn die Demokraten es nicht verm&#246;gen stabile Verh&#228;ltnisse zu schaffen, Massenarbeitslosigkeit und Ungerechtigkeit zu beseitigen, dann w&#252;rde auf die Dauer auch die Demokratie ihre Akzeptanz verlieren.</p>
<p>Immer Staatsmann, der die gro&#223;en Linien der Weltpolitik skizziert, griff er  einmal doch in die Kommunalpolitik in Hamburg-Mitte ein:</p>
<p>Der Senat wollte auf den alten Domplatz in Hamburg bebauen. Der Entwurf war nicht sch&#246;n, und die Bezirksversammlung lief Sturm gegen die &#8220;Lackierhalle&#8221; im Zentrum. Doch vergebens, regierte doch die CDU die Stadt mit absoluter Mehrheit.</p>
<p>Da erschien ein kurzer Kommentar in der &#8220;Zeit&#8221;. Denn der Domplatz grenzt an dessen Geb&#228;ude, und die Lackierhalle w&#228;re vor dem Fenster von Helmut Schmidts B&#252;ro errichtet worden. So gei&#223;elte er die moderne Architektur als &#8220;seelenlos&#8221; und schrieb der Entwurf k&#246;nne auch als &#8220;Hauptbahnhof von Stuttgart&#8221; realisiert werden.</p>
<p>Das Rauschen im Bl&#228;tterwald war gewaltig, und die Leserbriefe zahlreich. Der Senat musste sich zu Sondersitzungen treffen. Das Ergebnis: Nachdem Gesichtswahrung betrieben wurde, war der Entwurf wenige Wochen sp&#228;ter  beerdigt. Wenige Zeilen hatten daf&#252;r ausgereicht. Aber sie waren von Helmut Schmidt.</p>
<p>Helmut Schmidt: Portrait der Deutschen Welle zum 90. Geburtstag</p>
<p><object width="445" height="284" data="http://www.youtube.com/v/L_2nluMeeck&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/L_2nluMeeck&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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