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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Hafen</title>
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	<description>Hier schreibt der Stadteilkümmerer über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>&#220;ber den D&#228;chern der Peute: Lokaltermin im Kampf f&#252;r den Erhalt der denkmalgesch&#252;tzten GEG-Fabrik</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/uber-den-dachern-der-peute-lokaltermin-im-kampf-fur-den-erhalt-der-denkmalgeschutzten-geg-fabrik/" title="Über den Dächern der Peute: Lokaltermin im Kampf für den Erhalt der denkmalgeschützten GEG-Fabrik"></a>Im Ringen mit der Hamburg Port Authority (HPA) um den Erhalt der mittlerweile vorl&#228;ufig unter Denkmalschutz gestellten Peute-Fabrik werden viele Verb&#252;ndete ben&#246;tigt. Gestern kam Gabi Dobusch, Sprecherin f&#252;r Kultur der SPD B&#252;rgerschaftsfraktion zu einem Besichtigungstermin, der uns bis auf das &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/uber-den-dachern-der-peute-lokaltermin-im-kampf-fur-den-erhalt-der-denkmalgeschutzten-geg-fabrik/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/19/uber-den-dachern-der-peute-lokaltermin-im-kampf-fur-den-erhalt-der-denkmalgeschutzten-geg-fabrik/" title="Über den Dächern der Peute: Lokaltermin im Kampf für den Erhalt der denkmalgeschützten GEG-Fabrik"></a><div id="attachment_2969" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/dobusch_luebke_peute.jpg" rel="lightbox[2968]"><img class="size-thumbnail wp-image-2969" title="Ganz oben auf der Peute mit Gabi Dobusch" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/dobusch_luebke_peute-150x150.jpg" alt="Ganz oben auf der Peute mit Gabi Dobusch" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz oben auf der Peute mit Gabi Dobusch</p></div>
<p><strong>Im Ringen mit der Hamburg Port Authority (HPA) um den Erhalt der mittlerweile vorl&#228;ufig unter Denkmalschutz gestellten Peute-Fabrik werden viele Verb&#252;ndete ben&#246;tigt. Gestern kam <a href="http://www.gabi-dobusch.de/" target="_blank">Gabi Dobusch</a>, Sprecherin f&#252;r Kultur der SPD B&#252;rgerschaftsfraktion zu einem Besichtigungstermin, der uns bis auf das Dach der Fabrik f&#252;hrte.</strong></p>
<p>Sie brachte die Nachricht mit, das inzwischen Konsens bestehe, das die gro&#223;en Geb&#228;ude stehen bleiben sollen.  Allerdings sei weder &#252;ber die Nutzung noch &#252;ber den Verbleib der angesiedelten Unternehmen entschieden. Die HPA wolle den Komplex grundsanieren. Das bedeutet Bauarbeiten, die zwei Jahre andauern w&#252;rden. Und das bedeutet das aus der zahlreichen Mieter an diesem Standort.</p>
<p>Einige Firmen werden sicher neue Fl&#228;chen finden, aber f&#252;r Andere wird es sehr eng. Da ist zum Beispiel ein Tonstudio, das immerhin schon EMI, Sony Music und die Fantastischen Vier zu seinen Kunden z&#228;hlte, und das sich speziell diese R&#228;ume akustisch ausgemessen und passgenau eingerichtet hat.</p>
<p><span id="more-2968"></span></p>
<p>Mit den Kulturthemen Denkmalschutz und Kreativwirtschaft im Gep&#228;ck  fuhr Gabi zur&#252;ck in die Innenstadt, wo Sie das Thema weiter bewegen wird.</p>
<p>Auch in der Bezirksversammlung werden wir aktiv: Die SPD-Fraktion hat einen Antrag eingebracht. Darin fordern wir in zwei klaren aber knappen Punkten:</p>
<blockquote><p>Bezirksversammlung m&#246;ge daher beschlie&#223;en:</p>
<ol>
<li>Die Bezirksversammlung fordert den Erhalt der ehemaligen Geb&#228;ude der GEG in der Peutestra&#223;e 24 bis 34. Das Gesamtensemble mit den Nebengeb&#228;uden ist dauerhaft unter Denkmalschutz zu stellen.</li>
<li>Die Wirtschaftsf&#246;rderung des Bezirkes wird gebeten die Ma&#223;nahmen zu bef&#246;rdern, die f&#252;r den Erhalt der derzeit in den Geb&#228;uden untergebrachten Unternehmen notwendig sind.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Mit bei dem Termin waren &#252;brigens Journalisten von Hamburg 1 und vom Hamburger Abendblatt. Der Fernsehsender hat sich bei der HPA noch einmal nach dem Stand erkundigt, und dort war man noch nicht so weit. Deshalb berichte Hamburg 1 von der <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Verwirrung_um_Elbinsel_Peute-10521.html" target="_blank">Verwirrung auf der Peute</a>. Der Bericht vom Matthias Rebaschus im Hamburger Abendblatt titelt: &#8220;<a href="mobil.abendblatt.de/hamburg/article2162629/SPD-will-Peute-Ensemble-erhalten.html" target="_blank">SPD will Peute-Ensemble erhalten</a>&#8220;</p>
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		<item>
		<title>Hamburg Port Authority auf der Peute: R&#252;cksichtsloser Kahlschlag denkmalw&#252;rdiger Baukultur</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 21:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/14/hamburg-port-authority-auf-der-peute-rucksichtsloser-kahlschlag-denkmalwurdiger-baukultur/" title="Hamburg Port Authority auf der Peute: Rücksichtsloser Kahlschlag denkmalwürdiger Baukultur"></a>Das Jahr h&#228;tte viel sch&#246;ner beginnen k&#246;nnen, als mit dem Auferstehen der alten Erkenntnis des Kunsthallendirektors Lichtwark das Hamburg eine &#8220;freie und Abrissstadt&#8221; sei. F&#252;r Viele, auch f&#252;r mich vollkommen &#252;berraschend, und , wie man h&#246;rt f&#252;r das Denkmalschutzamt viel &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/14/hamburg-port-authority-auf-der-peute-rucksichtsloser-kahlschlag-denkmalwurdiger-baukultur/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2012/01/14/hamburg-port-authority-auf-der-peute-rucksichtsloser-kahlschlag-denkmalwurdiger-baukultur/" title="Hamburg Port Authority auf der Peute: Rücksichtsloser Kahlschlag denkmalwürdiger Baukultur"></a><div id="attachment_2941" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/HPA_reisst_Peute_ab.jpg" rel="lightbox[2932]"><img class="size-thumbnail wp-image-2941" title="Von der HPA entsandte Abrissbagger machen kurzen Prozess" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/HPA_reisst_Peute_ab-150x150.jpg" alt="Von der HPA entsandte Abrissbagger machen kurzen Prozess" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Von der HPA entsandte Abrissbagger machen kurzen Prozess</p></div>
<p><strong>Das Jahr h&#228;tte viel sch&#246;ner beginnen k&#246;nnen, als mit dem Auferstehen der alten Erkenntnis des Kunsthallendirektors Lichtwark das Hamburg eine &#8220;freie und Abrissstadt&#8221; sei. F&#252;r Viele, auch f&#252;r mich vollkommen &#252;berraschend, und , wie man h&#246;rt f&#252;r das Denkmalschutzamt viel zu schnell, hat die Hamburg Port Authority (HPA) auf der Peute ihr altbekanntes Gesicht gezeigt und mit dem Abriss des historischen Fabrik- und Lagerkomplexes der GEG, der &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Feinkaufs-Gesellschaft_Deutscher_Consumvereine" target="_blank">Gro&#223;einkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine</a>&#8221; begonnen.</strong></p>
<p>Dieser Geb&#228;udekomplex ist sowohl aus architektonischer Sicht als auch wegen seiner Rolle f&#252;r die Geschichte der Stadt Hamburg und der Arbeitergeschichte bedeutend. Das Denkmalschutzamt schreibt von „wuchtigen Pfeilerfassaden&#8221; und &#8220;kubischen Bauk&#246;rpern mit monumentaler Wirkung“. Auf der Peute gibt es drei gro&#223;e Backsteingeb&#228;ude aus der Schumacher-&#196;ra mit zahlreichen Nebengeb&#228;uden. Zwei davon sind im Besitz der Stadt, das dritte wird von einer privaten Gesellschaft als Gewerbezentrum liebevoll gepflegt, und rentabel an zahlreiche Firmen vermietet.</p>
<p>Kurz nach Neujahr, zu einer Zeit wo sich noch nicht Alle von den Feiertagen erholt haben, und noch Mancher im Urlaub weilt, r&#252;ckten die von der HPA ausgesandten Abrissbagger dem Fl&#252;gelbau der &#8220;Chemischen Fabrik&#8221; zu Leibe und machten ihn dem Erdboden gleich.</p>
<p><span id="more-2932"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie ich h&#246;re ohne die &#252;blichen Vorkehrungen des Denkmalschutzes. Da dieses Nebengeb&#228;ude zur gleichen Zeit wie das Hauptgeb&#228;ude entstand, h&#228;tten hier zahlreiche Dinge und Material geborgen werden k&#246;nnen, die man f&#252;r eine denkmalgerechte Sanierung des Hauptgeb&#228;udes h&#228;tte verwenden k&#246;nnen. Aus und vorbei!</p>
<p>Das die HPA, die in der Vergangenheit oft als &#8220;demokratiefreie Zone&#8221; und &#8220;achter Bezirk&#8221; tituliert wurde, die Abrissarbeiten ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt durchf&#252;hrt ist nach Ansicht mancher Kenner der Verwaltung kein Zufall, sondern planvolles und b&#246;swilliges Vorgehen, um die Arbeiten ungehindert durchf&#252;hren zu k&#246;nnen. Das die HPA in der Vergangenheit oft sehr eigenwillige Entscheidungen getroffen hat, konnte man bereits 2008 auf diesem Blog in dem Artikel <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/08/20/die-hamburg-port-authority-ist-ausser-kontrolle/">&#8220;Die Hamburg Port Authority ist au&#223;er Kontrolle&#8221;</a> nachlesen. Unvergessen sind das von der Polizei vorl&#228;ufig gestoppte &#8220;Kettens&#228;genmassaker&#8221; an der Wassertreppe 51 und der sinnlose Abriss des <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/05/29/die-hamburg-port-authority-reisst-die-historische-veddel-ab/">historischen Ballsaales auf der Veddel</a>.</p>
<p>In den letzten Jahren hatte sich mein Bild von der HPA erheblich aufgehellt. Dort wollte man schlie&#223;lich nicht mehr der Pr&#252;gelknabe sein &#252;ber den Alle herziehen. Die HPA startete eine Charme-Offensive. Gerade zum Thema &#8220;Veddeler Norden&#8221; und die Frage wie die schweren und lauten LKW am besten von den Wohnh&#228;usern der Veddel weg gef&#252;hrt werden gab es erhebliche Ann&#228;herungen. So wirkt der Abriss auf der Peute und der Plan dort ein Logistikgebiet zu errichten wie der R&#252;ckfall in die alten Zeiten mit klaren Feindbildern. Das Ende von &#8220;Glasnost&#8221;</p>
<p>Doch was jetzt? Wie kann man in dieser Situation weiter agieren? Als erster Schritt muss es gelingen das Zerst&#246;rungswerk der HPA zu beenden. Das Denkmalschutzamt hat inzwischen reagiert, und die verbliebenen Geb&#228;ude mit der juristischen Notbremse des § 26 des Hamburgischen Denkmalschutzgesetzes vor dem unmittelbaren Abriss gesch&#252;tzt. In dem Paragraphen zum vorl&#228;ufigen Schutz hei&#223;t es:</p>
<blockquote><p>(1) Die zust&#228;ndige Beh&#246;rde ist in F&#228;llen einer Gefahr befugt, zur Sicherung der durch dieses Gesetz gesch&#252;tzten Interessen anzuordnen, dass Denkm&#228;ler im Sinne von § 2 als vorl&#228;ufig in die Denkmalliste eingetragen und dass bestimmte abgegrenzte Bezirke im Sinne von § 16 als vorl&#228;ufig zu Grabungsschutzgebieten erkl&#228;rt werden. Mit dem Erlass der Anordnung tritt f&#252;r die Dauer ihrer Wirksamkeit Denkmalschutz (§§ 8 bis 14), bei Grabungsschutzgebieten der Schutz nach § 16 ein.<br />
(2) Die Anordnung tritt au&#223;er Kraft, wenn die Unterschutzstellung nicht innerhalb von drei Monaten eingeleitet und nach weiteren sechs Monaten verf&#252;gt und festgesetzt worden ist. Bei Vorliegen wichtiger Gr&#252;nde k&#246;nnen diese Fristen um bis zu drei Monate verl&#228;ngert werden.</p></blockquote>
<p>Es ist schon ein bemerkenswerter Vorgang, das dieser Schutzmechanismus gegen&#252;ber einer der Hansestadt geh&#246;renden Anstalt &#246;ffentlichen Rechts angewendet werden muss. Im Sinne dieses Gesetzes stellt die HPA eine &#8220;Gefahr&#8221; dar. Wohl zu Recht. Innerhalb des n&#228;chsten halben Jahres muss die endg&#252;ltige Unterschutzstellung betrieben werden.</p>
<p>Mit einem Beschluss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte kann man weder eine Beh&#246;rde noch die HPA zwingen etwas zu tun oder zu unterlassen. Eine solche Wirkung k&#246;nnen wir nur f&#252;r das Bezirksamt erzielen. Aber unsere Meinungs&#228;u&#223;erung kann dem Denkmalschutzamt in seinem Bestreben um den Erhalt des Ensembles den R&#252;cken st&#228;rken. Deshalb bin ich froh, das die SPD-Fraktion einen entsprechenden von mir formulierten Antrag in die n&#228;chste Sitzung der Bezirksversammlung einbringen wird.</p>
<p>Allerdings gibt es eine L&#246;sung in Zeiten knapper Kassen nur dann, wenn man die Geb&#228;ude wirtschaftlich sinnvoll und rentabel nutzen kann. Das dies ohne weiteres m&#246;glich ist, sieht man in der Peutestra&#223;e 51-53. Bereits jetzt nutzen viele Firmen auch die Geb&#228;ude Peutestra&#223;e 24-32, die meisten w&#252;rden sicher gerne bleiben. Neben Werkst&#228;tten, Packbetrieben und Lagern haben sich auch Unternehmen aus dem Kreativbereich, Ton- und Filmstudios eingefunden.</p>
<p>Eine weitere M&#246;glichkeit ist das geplante gemeinsame Archiv der Hamburgischen Museen, den sogenannten Kulturspeicher hier unterzubringen. F&#252;r diese Nutzung sind die Geb&#228;ude bereits einige Zeit im Gespr&#228;ch. Die Diskussion um Kosten, Eignung und Erweiterungsfl&#228;chen l&#228;uft schon l&#228;nger als ein Jahr und ist noch nicht abgeschlossen.</p>
<p>Im Weiteren wird man nicht umhin kommen mit der HPA ins Gespr&#228;ch zu kommen. Einerseits muss man ber&#252;cksichtigen, das sie eine wichtige Aufgabe, n&#228;mlich die des Hafenmanagements und der Hafenentwicklung im Hamburger Hafen wahrnimmt. Andererseits wird man sie &#252;berzeugen m&#252;ssen, das dies nur gelingen kann wenn sie diese Aufgabe im Einvernehmen mit der umliegenden Stadtteilen wohnenden und von den Ma&#223;nahmen betroffenen Bev&#246;lkerung organisiert. Im Falle der Peute kann man n&#228;mlich ernsthaft fragen, warum dieses Industrie- und Gewerbegebiet noch zum Hafen geh&#246;rt. Neben der historischen Begr&#252;ndung muss man n&#228;mlich feststellen, das hier nur noch eine geringe hafentypische Nutzung stattfindet. Das Gebiet unterscheidet sich somit nicht von anderen Gewerbegebieten, wie das benachbart liegende Obergeorgswerder. Dort allerdings werden Baugenehmigungen von den Gremien der gew&#228;hlten Bezirksversammlung kontrolliert, die f&#252;r die Ber&#252;cksichtigung der B&#252;rgerinteressen sorgt. Die in der Nachbarschaft der Peute wohnenden Menschen werden aber in diesen Fragen wie B&#252;rger zweiter Klasse behandelt. Ihre Vertreter erhalten keine Informationen, ihre Interessen werden im normalen Verfahren nicht vertreten.</p>
<p>Zu kl&#228;ren wird auch die Frage sein, ob man an dieser Stelle wirklich Logistikbetriebe ansiedeln m&#246;chte. Im Augenblick ist das nicht zu empfehlen, weil dies unweigerlich zu erheblichen Verkehrsproblemen f&#252;hren w&#252;rde. So ist die Kreuzung Veddeler Br&#252;ckenstra&#223;e/Peutestra&#223;e bereits heute zu vielen Tageszeiten vollkommen &#252;berlastet, was fast regelm&#228;&#223;ig zu R&#252;ckstaus bis in das Wohngebiet der Veddel f&#252;hrt. Bedenklich ist auch, das die Peute &#246;stlich des Wohnquartieres der Veddel liegt, der Hafen aber westlich. Man organisiert mit einem schlechten Fl&#228;chenmanagement gerade erhebliche Verkehrs- und L&#228;rmprobleme herbei.</p>
<p>In Wilhelmsburg gibt es eine &#228;hnliche Situation mit einem Containerlager in der Jaffestra&#223;e. Die Bezirksversammlung hat gerade beschlossen, das hier in Zukunft gewohnt werden soll, weil das im Zentrum des Stadtteils liegende Gebiet von zahlreichen LKW durch die Wohngebiete angefahren werden muss. Es ist doch nicht einsehbar, das auf der Veddel eine Situation geschaffen wird, die wir woanders gerade zu heilen versuchen. Ohne ein &#252;berzeugendes Konzept der Anbindung und deren Umsetzung ist eine Ansiedlung von Betrieben mit einer hohen Rate von Ziel- und Quellverkehren h&#246;chst problematisch. Wobei nebenbei vermerkt die gr&#246;&#223;te Unf&#228;higkeit gerade wieder bei der HPA selbst erkennbar ist. Die die f&#252;r die Logistik begehrte Fl&#228;che erschlie&#223;ende Peutestra&#223;e hat n&#228;mlich derzeit ein Nadel&#246;hr: Die Peutebr&#252;cke ist wegen eines Schadens einseitig gesperrt, und der Verkehr muss mit einer Wechselampel &#252;ber die allein verbliebene Fahrspur geleitet werden. Anstatt den Schaden zu reparieren, hat HPA ein Schild aufgestellt: &#8220;Wegen Br&#252;ckensch&#228;den dauerhaft nur einseitig befahrbar.&#8221; Wie vertrauenerweckend!</p>
<p>Zu diesem Thema gibt es weitere Links:</p>
<p><strong>Eigene Bildergalerien:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/abriss-auf-der-peute/">Abriss des Geb&#228;udes Peutestra&#223;e 22</a></li>
<li><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/peute-untergangsbedrohte-industriekultur-der-geg/">Industriekomplex der GEG Peutestra&#223;e 24-32</a></li>
</ul>
<p><strong>Fernsehberichte:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Umstrittene_Abrissplaene-10312.html" target="_blank">&#8220;Hamburg1&#8243; vom 05.01.2012</a>(extern)</li>
<li><a href="http://www.rtlregional.de/player.php?id=18171" target="_blank">&#8220;RTLRegional&#8221; vom 06.01.2012</a>(extern)</li>
<li><a href="http://www.hamburg.1730sat1.de/aktuell-hh.html?&amp;tx_ttnews[backPid]=14&amp;tx_ttnews[tt_news]=84784" target="_blank">&#8220;Sat1 Regional&#8221; vom 10.01.2012</a>(extern)</li>
<li><a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Streit_um_Gebaeudeabriss_-10418.html" target="_blank">&#8220;Hamburg1&#8243; vom 11.01.2012</a>(extern)</li>
</ul>
<p><strong>Zeitungsartikel:</strong></p>
<ul>
<li>Berichte des &#8220;Hamburger Abenblattes&#8221; vom <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article2144235/Hafenbehoerde-will-historische-Veddeler-Fabrik-abreissen.html" target="_blank">02.01.2012</a> , <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article2145261/Ein-Stueck-Arbeitergeschichte-Hamburgs.html" target="_blank">03.01.2012</a> und <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article2146484/SPD-verlangt-Stopp-der-Abrissplaene-fuer-alte-Peute-Fabrik.html" target="_blank">04.01.2012</a> (extern)</li>
<li>Bericht des &#8220;<a href="http://www.elbe-wochenblatt.de/wilhelmsburg/lokales/alte-fabrik-auf-der-peute-abgerissen-d4995.html" target="_blank">Elbe Wochenblatt</a>&#8221; vom 11.01.2012 <a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2012_01_11_Wochenblatt_Peute_Abriss.jpg" rel="lightbox[2932]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2944" title="" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2012_01_11_Wochenblatt_Peute_Abriss-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></li>
<li>Bericht aus dem &#8220;<a href="http://www.neuerruf.de/" target="_blank">Neuen Ruf</a>&#8221; vom 14.01.2012<a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2012_01_14_Neuerruf_Peute_Abriss.jpg" rel="lightbox[2932]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2945" title="2012_01_14_Neuerruf_Peute_Abriss" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/2012_01_14_Neuerruf_Peute_Abriss-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Nach 130 Jahren auf der Veddel: Unsere alte Dampferbr&#252;cke ist weg</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/23/nach-130-jahren-auf-der-veddel-unsere-alte-dampferbrucke-ist-weg/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 22:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/23/nach-130-jahren-auf-der-veddel-unsere-alte-dampferbrucke-ist-weg/" title="Nach 130 Jahren auf der Veddel: Unsere alte Dampferbrücke ist weg"></a>Am Nordufer der Veddel d&#228;mmerte sie vor sich hin: Eine alte Zugangsbr&#252;cke zu einem l&#228;ngst abgebauten Anleger auf der Norderelbe. Mit dem Br&#252;ckenbuch l&#228;sst sich ihr Alter nachweisen: Die Stahlkonstruktion wurde vor etwa 130 Jahren mit Nieten zusammengef&#252;gt. Jetzt wurde &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/23/nach-130-jahren-auf-der-veddel-unsere-alte-dampferbrucke-ist-weg/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/11/23/nach-130-jahren-auf-der-veddel-unsere-alte-dampferbrucke-ist-weg/" title="Nach 130 Jahren auf der Veddel: Unsere alte Dampferbrücke ist weg"></a><p><div id="attachment_2921" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Dampferbruecke_am_Kran.jpg" rel="lightbox[2920]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Dampferbruecke_am_Kran-150x150.jpg" alt="Dampferbr&#252;cke am Kran" title="Dampferbr&#252;cke am Kran" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2921" /></a><p class="wp-caption-text">Dampferbr&#252;cke am Kran</p></div><strong>Am Nordufer der Veddel d&#228;mmerte sie vor sich hin: Eine alte Zugangsbr&#252;cke zu einem l&#228;ngst abgebauten Anleger auf der Norderelbe. Mit dem Br&#252;ckenbuch l&#228;sst sich ihr Alter nachweisen: Die Stahlkonstruktion wurde vor etwa 130 Jahren mit Nieten zusammengef&#252;gt. Jetzt wurde sie abtransportiert. Nach ihrer Restaurierung soll sie einem neuen Anleger im Magdeburger Hafen dienen.</strong></p>
<p>Am Montag erschien die Firma Taucher-Knoth mit einem Schwimmkran vor Ort. F&#252;r die Aktion musste auf eine g&#252;nstige Tiede gewartet werden, denn das Ger&#228;t passt nur bei Niedrigwasser unter der Freihafenbelbr&#252;cke hindurch. Mit insgesamt vier Leuten wurde die Arbeit angegangen. Der Stahlbogen wurde an vier Punkten aufgeh&#228;ngt und mit dem Kran relativ m&#252;helos abgehoben. Die notwendigen Vorarbeiten waren schon Wochen zuvor erledigt worden. Die Vegetation hatte sich der Br&#252;cke bem&#228;chtigt, mindestes zwei B&#228;ume waren gef&#228;llt worden. </p>
<p><span id="more-2920"></span></p>
<p>Zwei Arbeiter an Land und einer an Deck unterst&#252;tzten den Kranf&#252;hrer bei der Aufgabe die schwere Last sicher an Deck zu verstauen. Eine solche Aufgabe ist nicht ohne T&#252;cken. Kommt so eine Last erst einmal in Bewegung kann es unangenehm werden. Nicht nur das ein Aufprall auf das Ruderhaus erhebliche Besch&#228;digungen an Schiff und Last hervorrufen kann, es ist au&#223;erdem die Gefahr gegeben, das ein Deckarbeiter eingeklemmt und schwer verletzt wird.   </p>
<p>Doch unsere Veddeler Dampferbr&#252;cke machte keine Probleme. Der routinierte Kranf&#252;hrer bugsierte das gute St&#252;ck ohne Zwischenf&#228;lle auf das Kranschiff. Zur&#252;ck blieb ein Br&#252;ckenlager und ein einsamer Pfeiler am Ufer. Nach getaner Arbeit musste der Schwimmkran auf die n&#228;chste Ebbe warten, um wieder unter der Freihafenelbbr&#252;cke hindurch zu kommen.</p>
<p>Der Br&#252;ckenbogen war &#252;brigens von einem Sachverst&#228;ndigen auf ihren Zustand hin &#252;berpr&#252;ft worden. Die Stahlkonstruktion ist grunds&#228;tzlich intakt, obwohl an einigen Stellen der Zahn der Zeit Spuren hinterlassen hat. In den n&#228;chsten Tagen wird die Br&#252;cke zum Bremer Kai bei den 50er Schuppem gebracht, wo sie aupoliert werden soll. Dann wird man erst richtig feststellen k&#246;nnen, wie viel Aufwand f&#252;r die Instandsetzung wirklich n&#246;tig sein wird.  </p>
<p>Ein paar Bilder von der Aktion gibt es [<strong><a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/ausheben-der-alten-dampferbrucke-am-21-11-2011/">hier</a></strong>]</p>
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		<title>Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 07:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/" title="Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage"></a>Aus Berlin h&#246;rt man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden k&#246;nnen. Darunter sind f&#252;r Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der H&#228;fen. Bereits zuvor hatte &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/19/die-bundesregierung-stellt-die-hafenquerspange-in-frage/" title="Die Bundesregierung stellt die Hafenquerspange in frage"></a><p><div id="attachment_2800" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/stau_koehlbrand.jpg" rel="lightbox[2799]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/stau_koehlbrand-150x150.jpg" alt="Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke" title="Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2800" /></a><p class="wp-caption-text">Stau auf der K&#246;hlbrandbr&#252;cke</p></div><strong>Aus Berlin h&#246;rt man, das wichtige Verkehrsprojekte nicht finanziert werden k&#246;nnen. Darunter sind f&#252;r Hamburg und Norddeutschland wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanales und der sogenannten Y-Trasse, einer Eisenbahnstrecke zur besseren Anbindung der H&#228;fen. Bereits zuvor hatte es aus Berlin gehei&#223;en, das im Falle einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung M&#252;nchens Geld das f&#252;r Norddeutschland vorgesehen ist nach Bayern flie&#223;en m&#252;sste. In das Heimatland des Verkehrsministers Ramsauer wohlgemerkt. Jetzt steht auch die bei uns viel diskutierte &#8220;Hafenquerspange&#8221;, eine Autobahn quer &#252;ber die Elbinseln auf der Streichliste der zu finanzierenden Projekte. </strong></p>
<p>Eigentlich ist das wenig verwunderlich, weil f&#252;r diese Autobahn kein Baurecht besteht. Der Letzte Senat hat die Planungen radikal ver&#228;ndert. W&#228;hrend sie vorher neben der K&#246;hlbrandbr&#252;cke in den Hafen hinein und &#252;ber dem Spreehafen aus dem Hafen hinaus f&#252;hren sollte, ist die Planung jetzt auf den S&#252;den der Elbinsel nach Moorburg und Kirchdorf verlegt worden. Es handelt sich dabei um Linienbestimmungen. Vor den eigentlichen Bauarbeiten m&#252;sste noch ein umfangreiches Planfeststellungsverfahren durchgef&#252;hrt werden. Das dauert mehrere Jahre, und es schlie&#223;en sich oft noch umfangreiche Gerichtsverfahren an.</p>
<p><span id="more-2799"></span></p>
<p>In dieser Situation nimmt der Verein &#8220;Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg&#8221; in einer Pressemitteilung Stellung:</p>
<blockquote><p>Der bekannt gewordene Investititionsrahmenplan f&#252;r die Zeit bis 2015 sieht f&#252;r die Hafenquerspange keine Bundesmittel vor. Dies ist ein erneuter Hinweis auf den geringen Nutzen, den der Bund in einer HQS erkennt. Schon beim gegenw&#228;rtigen Bundesverkehrswegeplan hatte Hamburg daf&#252;r nur den „Trostpreis“ bekommen, dass die HQS bis 2015 zwar nicht gebaut,aber geplant werden d&#252;rfte. Das ist mit vielen Mio. Euro des Bundes und Hamburgs bis hin zur neuen Linienbestimmung als A26 mitten durch Moorburg und Wilhelmsburg geschehen.</p>
<p>Die HQS w&#252;rde nachweislich weder f&#252;r die Hamburger Innenstadt noch f&#252;r Wilhelmsburg eine Entlastung bringen, sie h&#228;tte f&#252;r den Hafen, von dem sie durch die Rethe &#8211; Klappbr&#252;cke getrennt ist, kaum Bedeutung. Bereits die Planung stoppt die Stadtentwicklung des Wilhelmsburger S&#252;dens. Auf die negativen Folgen haben BUND und IBA nachdr&#252;cklich hingewiesen.</p>
<p>Vieles ist beim Hafenverkehr richtig gemacht worden, indem Vorschl&#228;ge der Zukunftskonferenz Wilhelmsburg von 2002 und des Industrieverbandes von 2005 aufgegriffen wurden:</p>
<ul>
<li>Der Ausbau der Hafenbahn hat zu einem ver&#228;nderten Modal Split zugunsten der Bahn gef&#252;hrt.</li>
<li>Der Umbau am Waltershofer Zoll hat die Staus erheblich reduziert; nach der Aufl&#246;sung des Freihafens 2013 verschwindet die Stauursache Zollgrenze ganz.</li>
<li>Senator Horch schl&#228;gt, wie seinerzeit die Zukunftskonferenz, Containerumfuhren in Tunneln vor.</li>
<li>Ein Verkehrslenkungssystem f&#252;r den Hafen wird gerade in den ersten Schritten umgesetzt</li>
<li>F&#252;r den „Centralterminal Steinwerder“ ist ein Vorschlag pr&#228;miert worden, bei dem kein LKW Verkehr erzeugt wird.</li>
<li>Der Masterplan Stra&#223;e der HPA zeigt auf, wie der Schwerlastverkehr in Wilhelmsburg nachhaltig verringert werden kann.</li>
</ul>
<p>Die HPA weist immer wieder auf die Bedeutung der K&#246;hlbrandbr&#252;cke hin, die in 10-20 Jahren nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Eine A26 durch Wilhelmsburg kann sie nicht ersetzen. Ein Neubau ist nur mit Hilfe des Bundes m&#246;glich. Hierauf und auf die L&#246;sung der konkreten Probleme muss sich eine realit&#228;tsgerechte Verkehrspolitik konzentrieren.</p>
<p>Die B&#252;rgermeister von Dohnanyi, Voscherau, Runde, von Beust und Ahlhaus haben ergebnislos auf die Hafenquerspange gesetzt. Nur ein B&#252;rgermeister, der in das Scheitern verliebt ist, w&#252;rde bei der anstehenden Anmeldung Hamburgs f&#252;r den n&#228;chsten Bundesverkehrswegeplan einen neuen Anlauf f&#252;r eine Hafenquerspange durch die Wohngebiete des Hamburger S&#252;dens unternehmen.<br />
Hamburg und sein Hafen brauchen vor allem Unterst&#252;tzung des Bundes f&#252;r den Bahnknoten Hamburg, f&#252;r die langfristige Sicherung der K&#246;hlbrandquerung sowie f&#252;r L&#228;rmschutz bei Schienen und Stra&#223;en.</p></blockquote>
<p>In zahlreichen Punkten irrt der Verein aber, oder er blendet Probleme aus:</p>
<ul>
<li>So f&#252;hrt die Aufhebung des Freihafens, der auf der Finkenwerder Seite zu weniger Staus f&#252;hren kann zu einem erheblichen Problem auf der Ostseite, n&#228;mlich in der Tunnelstra&#223;e auf der Veddel durch die Aufhebung der Sperrung am Wochenende und in der Nacht. &#196;hnliches darf man im Reiherstiegviertel und an der Harburger Chaussee erwarten. Eine Bearbeitung dieses Themas ist der Verein bislang schuldig geblieben.</li>
<li>Der &#8220;Centralterminal Steinwerder&#8221;, gemeint ist ein geplanter neuer Containerterminal, liegt diesseitig der K&#246;hlbrandbr&#252;cke. Wenn es bis zum Bau keine andere Planung gibt werden die Stadtteile Veddel, Kleiner Grasbrook und Wilhelmsburg eine erhebliche Steigerung der Schwerverkehrs hinnehmen m&#252;ssen. Die Erwartung der Terminal w&#252;rde, wie im Entwurf, keinen LKW-Verkehr erzeugen ist vollkommen unrealistisch. Dabei handelt es sich eher um wolkige Planungen die bei der Umsetzung in die Realit&#228;t mit Sicherheit &#252;ber Bord gehen. Hier hei&#223;t es f&#252;r die Wohnquartiere akzeptable L&#246;sungen der Verkehrsf&#252;hrungen zu finden.</li>
<li>Die Streichung der Y-Trasse ist ein R&#252;ckschlag f&#252;r den sogenannten &#8220;Modal Split&#8221;, der Beschreibt wie viel Verkehr mit welchem Verkehrsmittel abgefahren wird. Davon sollte m&#246;glichst viel auf die Bahn verlagert werden, die Y-Trasse zwischen Hamburg, Bremen und Hannover h&#228;tte die daf&#252;r notwendige zus&#228;tzliche Kapazit&#228;t gebracht. Das gleiche gilt f&#252;r den Schiffsverkehr, denn die Schleusen im Nord-Ostsee-Kanal sind daf&#252;r von sehr gro&#223;er Bedeutung. Dagegen ist der Ausbau der Autobahn nach Bremen im vollen Gange.</li>
<li>Einen Plan Containerumfuhren in Tunneln zu organisieren gibt es nicht, denn die Umfuhr findet innerhalb des Hafens statt. Gemeint ist der Plan Container in einem Tunnel aus dem Hafen hinaus zu bef&#246;rdern. Der von <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" target="_blank">Dr. Werner Marnette vorgestellte Plan</a> ist zwar sehr w&#252;nschenswert, aber noch lange nicht in trockenen T&#252;chern. Leider hat der Verein seinen gr&#246;&#223;ten Protagonisten zu diesem Thema durch interne Querelen verloren, denn eine organisierte Unterst&#252;tzung er Diskussion um dieses Projekt k&#246;nnte hilfreich sein.</li>
</ul>
<p>Einen gro&#223;en Wurf in der Verkehrspolitik habe ich pers&#246;nlich noch nicht gesehen. Bisherige Planungen bedeuteten immer eine Belastung f&#252;r die umliegenden Wohnquartiere. Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat bei seinen Vorschl&#228;gen weder die Erfordernisse des Hafens richtig im Blick, noch die Probleme die eine Reihe seiner Vorschl&#228;ge in den Nachbarstadtteilen ausl&#246;sen. Wenigstens scheint es in dieser Frage Bewegung zu geben.</p>
<p>Wie es scheint hat sich die Zeitspanne um zur bestm&#246;glichen L&#246;sungen zu kommen gerade durch die Mittelstreichungen des Bundes erweitert. Nur eines ist andererseits auch klar, vor allen denjenigen von uns die hier ihre Arbeit gefunden haben: Dem Hafen hilft reden nicht, sondern handeln. Und wenn wir das nicht rechtzeitig hin bekommen, werden wir von der LKW-Schwemme &#252;berrollt. Deswegen kann ich mich &#252;ber die Nachrichten aus Berlin nicht so richtig freuen. Die sind eher unterirdisch schlecht.</p>
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		<title>Die Barkassenlinie Maritime Circle Line zur Veddel ist noch sicherer geworden</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 21:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Veddel]]></category>
		<category><![CDATA[BallinStadt]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/08/die-barkassenlinie-maritime-circle-line-zur-veddel-ist-noch-sicherer-geworden/" title="Die Barkassenlinie Maritime Circle Line zur Veddel ist noch sicherer geworden"></a>Die Maritime Circle Line (MCL) ist den Veddelern wohl bekannt, seit dem sie im Linienverkehr von der Veddel zu den Landungsbr&#252;cken und zur&#252;ck f&#228;hrt. Die knallrot gestrichenen Schiffe sind unverkennbar. Die Firma hat als erstes Hamburger Barkassenunternehmen die gesamte Flotte &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/08/die-barkassenlinie-maritime-circle-line-zur-veddel-ist-noch-sicherer-geworden/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/08/die-barkassenlinie-maritime-circle-line-zur-veddel-ist-noch-sicherer-geworden/" title="Die Barkassenlinie Maritime Circle Line zur Veddel ist noch sicherer geworden"></a><p><div id="attachment_2751" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Barkasse_Ballinstadt.jpg" rel="lightbox[2750]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Barkasse_Ballinstadt-150x150.jpg" alt="Die BallinStadt trifft auf der Veddel ein" title="Die BallinStadt trifft auf der Veddel ein" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2751" /></a><p class="wp-caption-text">Die BallinStadt trifft auf der Veddel ein</p></div><strong>Die <a href="http://www.maritime-circle-line.de/index.htm" target="_blank">Maritime Circle Line</a> (MCL) ist den Veddelern wohl bekannt, seit dem sie im Linienverkehr von der Veddel zu den Landungsbr&#252;cken und zur&#252;ck f&#228;hrt. Die knallrot gestrichenen Schiffe sind unverkennbar. Die Firma hat als erstes Hamburger Barkassenunternehmen die gesamte Flotte nach den neuen Sicherheitsbestimmungen umger&#252;stet – und dabei noch hauseigene Ideen umsetzen k&#246;nnen. Die Schiffe erf&#252;llen jetzt die neuen Sicherheitsrichtlinien, die bis 2012 von allen Betreibern umgesetzt werden m&#252;ssen. Die Kosten der Umr&#252;stung beliefen sich auf rund 80.000 Euro pro Boot – eine neue Barkasse kostet mindestens 800.000 Euro. </strong></p>
<p>F&#252;r die meisten Barkassenbetriebe ist ein Ersatz durch Neubau keine L&#246;sung. MCL-Reeder Gregor Mogi wollte seine historischen Barkassen – die &#228;lteste stammt von 1909 – auch weiter f&#252;r den Personenverkehr nutzen. Deshalb wurde bei jedem Schiff der Bootsk&#246;rper durch den Einbau von vier Schotten in f&#252;nf Bereiche unterteilt. Dringt nun durch ein Leck Wasser in eine Sektion, wird diese geschlossen und die anderen verhindern ein schnelles Untergehen des Bootes. &#8220;Und in der Zwischenzeit k&#246;nnen die G&#228;ste in Ruhe von Bord genommen werden&#8221;, erl&#228;utert Mogi.</p>
<p><span id="more-2750"></span></p>
<p>Dar&#252;ber hinaus soll nach den neuen Bestimmungen mindestens ein Drittel des Fahrgastraumes offen sein. Dazu musste bei einigen Barkassen der beheizbare Innenraum verkleinert werden, was vor allem im Winter und bei Regen ein Problem gewesen w&#228;re. Doch auch hier hat sich der gewitzte Mogi etwas besonderes einfallen lassen: &#8220;Damit unsere G&#228;ste nicht im typischen Hamburger Schmuddelwetter sitzen m&#252;ssen, gibt es nun ein Persenning, die im Notfall blitzschnell automatisch ge&#246;ffnet werden kann&#8221;. So k&#246;nnen die Passagiere weiter im Warmen sitzen und die hohen Sicherheitsanforderungen werden trotzdem erf&#252;llt. </p>
<p>Gleichzeitig nutzte Mogi das Umr&#252;sten zu weiteren Ma&#223;nahmen: Die Heizungen wurden modernisiert, die Innenr&#228;ume neu gestaltet sowie Isolation und Wetterschutz verbessert.</p>
<p>Die MCL hat sich auf maritimes Kultur (er-)leben spezialisiert: Sie verbindet ab Br&#252;cke 10 der Hamburger Landungsbr&#252;cken Sehensw&#252;rdigkeiten wie die BallinStadt, das IBA Dock, das Hafenmuseum Hamburg, das Internationale Maritime Museum sowie die Speicherstadt auf dem Wasserweg. Passagiere k&#246;nnen per Hop on-Hop off die einzelnen Stationen erleben und dann ihre Fahrt mit demselben Ticket sp&#228;ter zur n&#228;chsten Attraktion fortsetzen. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen die modern ausgestatteten Barkassen nat&#252;rlich auch f&#252;r Events aller Art – vom Junggesellenabschied bis zur Firmenfeier – gechartert werden.</p>
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		<title>Sound Around am goldenen Kalb &#8211; Eine Br&#252;cke kann ein Musikinstrument sein</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 06:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[IBA/IGS]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Steinwerder]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/05/sound-around-am-goldenen-kalb-eine-brucke-kann-ein-musikinstrument-sein/" title="Sound Around am goldenen Kalb - Eine Brücke kann ein Musikinstrument sein"></a>Es war ein besonderer Ort, und es war eine besondere Performance mit besonderen Musikinstrumenten. Beim Gold und Eisen Konzert am Argentinienknoten im Hamburger Hafen gab es was auf die Ohren. Bereits seit 2009 steht auf einem &#252;brig gebliebenen Br&#252;ckenpfeiler im &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/05/sound-around-am-goldenen-kalb-eine-brucke-kann-ein-musikinstrument-sein/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/05/sound-around-am-goldenen-kalb-eine-brucke-kann-ein-musikinstrument-sein/" title="Sound Around am goldenen Kalb - Eine Brücke kann ein Musikinstrument sein"></a><div id="attachment_2731" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/goldenes_kalb_konzert.jpg" rel="lightbox[2729]"><img class="size-thumbnail wp-image-2731" title="Der br&#252;ckenumzingelte Pfeiler inmitten des Reiherstieges" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/goldenes_kalb_konzert-150x150.jpg" alt="Der br&#252;ckenumzingelte Pfeiler inmitten des Reiherstieges" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der br&#252;ckenumzingelte Pfeiler inmitten des Reiherstieges</p></div>
<p><strong>Es war ein besonderer Ort, und es war eine besondere Performance mit besonderen Musikinstrumenten. Beim Gold und Eisen Konzert am Argentinienknoten im Hamburger Hafen gab es was auf die Ohren.<br />
</strong></p>
<p>Bereits seit 2009 steht auf einem &#252;brig gebliebenen Br&#252;ckenpfeiler im Reiherstieg eine Installation von Elisabeth Richnow, das &#8220;Goldene Tier&#8221;. Es ist ein aus einer biblischen Geschichte abgeleitetes Symbol f&#252;r die Anbetung  von Reichtum und Macht an diesem von Br&#252;cken umzingelten und vom Verkehr umtosten Ort.</p>
<p>Jetzt, zwei Jahre nach seiner Aufstellung wurde es durch das eigenartigste Musikspektakel in den Fokus ger&#252;ckt, dem ich je beigewohnt habe. Angek&#252;ndigt war ein &#8220;Klangexperiment mit Christian von Richthofen und als Gast Gabriel Coburger in einem wunderbaren akustischem Raum voller vielschichtiger Hafenkl&#228;nge und Ger&#228;usche,  den der Hamburger Musiker bespielen will:  mit schwerstem Schuhwerk rhythmisch &#252;ber die Holz- und Eisenplanken der Stege poltern, F&#228;sser, Gitter und Gel&#228;nder betrommelnd, dabei singend, schreiend.&#8221; Ganz sicher bin ich &#252;brigens nicht, wie das Ereignis hei&#223;en soll. Mal stand dort &#8220;Sound around&#8221;, und mal &#8220;Gold und Eisen&#8221;.</p>
<p><span id="more-2729"></span>Jedenfalls hatte die Einladung an diese abgelegene Stelle zwischen den Stadtteilen Kleiner Grasbrook und Steinwerder immerhin &#252;ber einhundert Menschen gezogen, was ich ganz &#252;berraschend fand. Sie kamen nicht nur mit dem PKW, sondern auch mit vielen Fahrr&#228;dern einem Schlauchboot und sogar einer kleinen Jacht. Ein einmaliger Ort, wie es ihn wohl nur im Hamburger Hafen geben kann, und in Sichtweite lag das derzeitige Symbol der Geldverschwendung f&#252;r die Musik: Der Trumm der Elbphilharmonie.</p>
<p>Das Konzert selbst begann mit einem Donnergrollen, dessen Herkunft ich zun&#228;chst nicht lokalisieren konnte. Zun&#228;chst noch versteckt h&#246;rten wir ein Saxofon, h&#246;rten Gesang. Als eindrucksvolles Kernst&#252;ck erwies sich die Benutzung der unterschiedlichen Br&#252;ckengel&#228;nder, Leitplanken und der Br&#252;ckenk&#246;rper selbst mit &#252;berdimensionierten Trommelst&#246;cken und F&#252;&#223;en. Erstaunlich war, wie viel rhythmischer Klang sich aus den zu Instrumenten umgewandelten Bauwerken entlocken lie&#223;. Dabei ging es unterbrochen von einer Rezitation einmal um alle Br&#252;cken die das goldene Kalb umzingeln herum.</p>
<p>Das Publikum war von der Performance ebenso &#252;berrascht und angetan wie ich selbst und spendete langen Beifall, bevor es sich in der Mehrzahl wieder in das entfernte Wilhelmsburg, aber auch auf die Veddel auf den Weg machte.</p>
<p>N&#228;chstes Jahr, erkl&#228;rte mir Elisabet Richnow, wolle sie das Ereignis wiederholen, und im &#252;brigen werde das Kalb bis 2013 auf dem Br&#252;ckenpfeiler stehen bleiben. Es gibt also Zeit es sich anzusehen und Gelegenheit im n&#228;chsten Jahr dabei zu sein, wenn man das Ereignis dieses mal verpasst hat.</p>
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		<title>Ein Tunnel um Container f&#252;hrerlos aus dem Hafen zu bringen?</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" title="Ein Tunnel um Container führerlos aus dem Hafen zu bringen?"></a>Ungew&#246;hnliche Ideen haben es meistens sehr schwer. Zu recht! &#8220;Never change a winning team&#8221;, &#228;ndere keine erfolgreiche Strategie. Wir wissen was mir mit der Umfuhr im Hafen durch LKW haben, ein laufendes, flexibles bezahlbares System. Aber es hat auch gravierende &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/09/02/ein-tunnel-um-container-fuhrerlos-aus-dem-hafen-zu-bringen/" title="Ein Tunnel um Container führerlos aus dem Hafen zu bringen?"></a><div id="attachment_2708" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Tunnel_CC_Mike_SandmanNamensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe-unter-gleichen-Bedingungen-2.jpg" rel="lightbox[2706]"><img class="size-thumbnail wp-image-2708 " title="Tunnel (CC Mike Sandman)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Tunnel_CC_Mike_SandmanNamensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe-unter-gleichen-Bedingungen-2-150x150.jpg" alt="Tunnel (CC Mike Sandman) Quelle: Flikr msandmann" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Tunnel (CC Mike Sandman)</p></div>
<p><strong>Ungew&#246;hnliche Ideen haben es meistens sehr schwer. Zu recht! &#8220;Never change a winning team&#8221;, &#228;ndere keine erfolgreiche Strategie. Wir wissen was mir mit der Umfuhr im Hafen durch LKW haben, ein laufendes, flexibles bezahlbares System. Aber es hat auch gravierende Nachteile. Daher sollten wir uns die Idee Container durch einem Tunnel mit automatisch gesteuerten Fahrzeugen oder durch eine Seilbahn aus dem Hafen abzutransportieren nicht von vorne herein verschlie&#223;en.</strong></p>
<p>Die Debatte kam &#252;berraschend. Wirtschaftssenator Frank Horch hat in seiner Rede vorm Hafenclub &#252;ber die M&#246;glichkeit gesprochen in Zukunft Container aus dem Hafen &#252;ber eine Seilbahn oder ein Tunnelsystem abzutransportieren. Der Grund ist einfach: Wir brauchen zuverl&#228;ssige Systeme um die angelandeten Waren schnell und zuverl&#228;ssig aus den Hafen hinaus zu bringen. Dabei &#228;chzt unsere Infrastruktur unter der heutigen Last schon ganz erheblich. Staus und Versp&#228;tungen sind an der Tagesordnung. Soll der Hafen wachsen scheint ein weiterer Ausbau unvermeidlich und teuer.</p>
<p><span id="more-2706"></span>Nach der Rede meldete sich <a href="http://www.marnette-consulting.com/" target="_blank">Werner Marnette</a>, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Norddeutschen Affinerie (heute Aurubis) in der Sendung &#8220;Nachgefragt&#8221; bei Hamburg 1 zu Wort, und berichtete &#252;ber ein Projekt dessen Finanzierung bereits grob kalkuliert worden ist.</p>
<p>Durch zwei etwa 30 Km lange parallel verlaufende Tunnel mit f&#252;nf bis sechs Metern Durchmesser k&#246;nnten f&#252;hrerlos betriebene Fahrzeuge Container einzeln zuverl&#228;ssig und schnell transportieren. Bei einem Investitionsvolumen von 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro w&#228;re ein Unternehmen mit diesem Gesch&#228;ftsmodell rentabel zu betreiben. Eine Menge Geld m&#252;sste also in die Hand genommen werden, gut, das ein Finanzinvestor die Idee angesto&#223;en hat. Eigentlich f&#252;r Schanghai geplant, hat Werner Marnette das Projekt nach Hamburg geholt. Als langj&#228;hrig Verantwortlicher f&#252;r ein Unternehmen das auf seine zuverl&#228;ssige Belieferung mit Rohstoffen durch den Hamburger Hafen angewiesen ist wird er wissen wovon er spricht.</p>
<p>Interessant vor allem f&#252;r die Veddel und Wilhelmsburg ist der hochwilkommene Nebeneffekt, den ein solches System mit sich br&#228;chte. Es k&#246;nnte jede Menge LKW Verkehr vermieden werden. Werner Marnette spricht von 1 Million bis 2,5 Millonen LKW-Fahrten. LKW-Verkehr der laut ist und Abgase produziert. LKW-Verkehr, der durch unsere Wohnviertel und an ihnen vorbei fahrt und dabei die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen beeintr&#228;chtigt. Nebenbei bemerkt w&#228;re das auch ein Beitrag zum Klimaschutz.</p>
<p>Doch kann so ein Projekt Wirklichkeit werden? Das Bauchgef&#252;hl sagt zun&#228;chst einmal nein. Doch die Chancen sind bei n&#228;herer Betrachtung da. Tunnelbau ist keine Hexerei. In Hamburg wird nicht nur an der neuen U4 gebaut, bei DESY in Bahrenfeld wird gerade ein 2010 Meter langer Tunnel fertiggestellt, der den European-XFEL-Beschleuniger f&#252;r die Forschung in der Teilchenphysik aufnehmen soll. Fachleute werden auch einsch&#228;tzen k&#246;nnen wie viel man an Sicherheitseinrichtungen und Fluchtwegen einsparen kann, wenn in einem Tunnel keine Menschen sch&#252;tzen muss, die durch ihn hindurch fahren oder transportiert werden.</p>
<p>Andererseits sind schon andere sehr erfolgversprechende Konzepte stecken geblieben. Die <a href="http://www.veddel.net/wordpress/2009/03/18/port-feeder-barge-verstolpert-hamburg-eine-innovative-problemloesung/" target="_blank">Port-Feeder-Barge</a> etwa konnte bis heute nicht realisiert werden. Auch sie h&#228;tte eine Verbesserung der Umfuhr im Hafen erm&#246;glicht. Immerhin ist die Idee nicht tot, jedenfalls wird sie auf der Webseite <a href="http://www.portfeederbarge.de/" target="_blank">www.portfeederbarge.de</a> immer noch beworben.</p>
<p>Marnette sagt das jetzt eine Feinstudie erstellt werden muss, um genauer herauszufinden wie hoch die Kosten und Erl&#246;se des Tunnelprojektes sein. In sechs Jahren k&#246;nnten die Container rollen. Er nennt es &#8220;ein sehr interessantes Projekt f&#252;r Hamburg.&#8221; Mit Grund, immerhin nimmt die Stadt Hamburg aus dem Hafen etwa 900 Millionen Euro pro Jahr an Steuern ein. Wohlgemerkt ist das der Betrag der in Hamburg verbleibt.</p>
<p>Nicht unerw&#228;hnt sollte in diesem Zusammenhang bleiben das sich Hans-J&#252;rgen Maas, der sich im Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg engagiert hat, mit Alternativen f&#252;r den G&#252;tertransport auf Stra&#223;en besch&#228;ftigt hat. Eines seiner Lieblingsthemen waren AGVs, automatische, also f&#252;hrerlose Fahrzeuge die er auch durch Tunnel schicken wollte. Diese Vorschl&#228;ge erinnern sehr an das jetzige Projekt, nur das dieses mal ein erfolgreicher Industiekapit&#228;n und Wirtschaftsminister hinter den Pl&#228;nen steht.</p>
<p>Jetzt kommt es erst einmal darauf an die junge Idee nicht gleich zu zerreden, sondern gedeihen zu lassen. Dann kann daraus vielleicht doch etwas werden. Denn wie war das? &#8220;&#8221;Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren&#8221;.</p>
<p>Links:<br />
Bericht in der <a href="http://www.mopo.de/hamburg/politik---wirtschaft/senator-will-seilbahn-im-hamburger-hafen/-/5067150/10257712/-/index.html" target="_blank">Hamburger Morgenpost (Mopo) </a><br />
Bericht im <a href="http://mobil.abendblatt.de/wirtschaft/article2012452/Kilometerlange-Tunnel-und-Seilbahnen-fuer-den-Hafen.html?cid=wirtschaft" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a><br />
Bericht im <a href="http://quaeng.de/container-kohlbrandbruecke-tunnel-verkehr-horch-wirtschaft-hafen-hamburg-8265/" target="_blank">&#8220;Quaeng&#8221;-Blog</a><br />
Sendung <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Nachgefragt_mit_Werner_Marnette-8805.html" target="_blank">&#8220;Nachgefragt&#8221; bei Hamburg1 mit Werner Marnette<br />
</a>Sendung <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Unrealistisches_Verkehrsvorhaben-8817.html">&#8220;Aktuell bei Hamburg1&#8243;<br />
</a>Sendung <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Nachgefragt_mit_Frank_Horch-8820.html" target="_blank">&#8220;Nachgefragt&#8221; bei Hamburg1 mit Senator Frank Horch</a><br />
Firma <a href="http://www.marnette-consulting.com/" target="_blank">Marnette-Consulting GmbH</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Veddel verliert mit der Dampferbr&#252;cke eine weitere Spur ihrer Geschichte</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 07:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/" title="Die Veddel verliert mit der Dampferbrücke eine weitere Spur ihrer Geschichte"></a>Am Nordufer der Veddel zwischen den Elbbr&#252;cken liegt noch ein Relikt aus der Geschichte der Veddel: Eine alte Dampferbr&#252;cke. Dieses im D&#246;rnr&#246;schenschlaf liegende Bauwerk soll jetzt wach gek&#252;sst werden. Der Br&#252;ckenbogen kommt in der Hafencity vor dem Maritimen Museum wieder &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/08/21/die-veddel-verliert-mit-der-dampferbrucke-eine-weitere-spur-ihrer-geschichte/" title="Die Veddel verliert mit der Dampferbrücke eine weitere Spur ihrer Geschichte"></a><div id="attachment_2661" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/dampferbruecke.jpg" rel="lightbox[2660]"><img class="size-thumbnail wp-image-2661" title="Die alte Dampferbr&#252;cke an der Norderelbe" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/dampferbruecke-150x150.jpg" alt="Die alte Dampferbr&#252;cke an der Norderelbe" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die alte Dampferbr&#252;cke an der Norderelbe</p></div>
<p><strong>Am Nordufer der Veddel zwischen den Elbbr&#252;cken liegt noch ein Relikt aus der Geschichte der Veddel: Eine alte Dampferbr&#252;cke. Dieses im D&#246;rnr&#246;schenschlaf liegende Bauwerk soll jetzt wach gek&#252;sst werden. Der Br&#252;ckenbogen kommt in der Hafencity vor dem Maritimen Museum wieder als Zugangsbr&#252;cke f&#252;r einen Barkassenanleger zum Einsatz. Nur der Br&#252;ckenpfeiler wird auf der Veddel bleiben.</strong></p>
<p>Dem vernehmen nach soll die Stahlkonstruktion von der Hamburg Port Authority (HPA) bereits an die Hafencity GmbH &#252;bereignet worden sein. Sie abzutransportieren d&#252;rfte aber nicht ganz einfach werden. Zun&#228;chst ben&#246;tigt man einen ausreichend gro&#223;en Kran, der, sollte er von der Wasserseite kommen, unter den Elbbr&#252;cken hindurch passen muss. Auf der Veddel wird nur noch der alte Br&#252;ckenpfeiler verbleiben.</p>
<p><span id="more-2660"></span>Sie muss dann instand gesetzt werden, bevor sie wieder zum Einsatz kommen. Insgesamt d&#252;rfte die Prozedur teurer als ein Neubau werden, durch ihre historische Bauweise wird sie aber viel besser zu dem Museum im Kaispeicher B passen, als ein Neubau.</p>
<p>Um die Dampferbr&#252;cke gibt es einige Geschichten. Hier soll fr&#252;her die F&#228;hre angelegt haben als es noch keine Br&#252;cken &#252;ber die Elbe gab. Sp&#228;ter war hier eine Zollstation. Sp&#228;testens zu dieser Zeit d&#252;rfte auch der Br&#252;ckenbogen im Einsatz gewesen sein.</p>
<p>Heute ist diese versteckte Ecke ein Geheimtipp zum Grillen, manche baden hier sogar. Die Br&#252;cke aber ist zumindest in den Sommermonaten von der Vegetation fast vollkommen &#252;berwuchert.</p>
<p>Mich schmerzt, das wir nach dem historischen <a href="http://www.veddel.net/wordpress/?s=ballsaal" target="_blank">Ballsaal</a> ein weiteres altes Relikt verlieren sollen, w&#228;re sie doch ein attraktives St&#252;ck bei der Neuentwicklung der Fl&#228;che am Veddeler Norden. Doch immerhin wird sie in der Hafencity in neuem Glanze einen guten Zweck erf&#252;llen.</p>
<p>Ein paar Bilder vom heutigen Zustand gibt es <strong>[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/photos/dornroschenschlaf-der-dampferbrucke-august-2011/">hier</a>]</strong></p>
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<div id="5741ebbbe62857b72eb09979ac4c11c3"><a style="color: #111111; font-weight: bold; text-decoration: underline; outline: none;" href="http://www.elbe-wochenblatt.de/wilhelmsburg/lokales/anleger-wird-verschenkt-d1079.html">Anleger wird verschenkt</a></div>
</div>
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		<title>Die neuen Niedernfelder Br&#252;cken sind offiziell er&#246;ffnet</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 12:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/06/20/die-neuen-niedernfelder-brucken-sind-offiziell-eroffnet/" title="Die neuen Niedernfelder Brücken sind offiziell eröffnet"></a>Wenn Senator Horch heute die Br&#252;cken &#252;ber das Veddeler Wasserkreuz er&#246;ffnet, ist das ein Grund zur Freude. Durch die Br&#252;ckenl&#246;sung wird an dieser Stelle mit den Wasserstra&#223;en eine wichtige Infrastruktur im Hafen erhalten. Au&#223;erdem freue ich mich auch &#252;ber die &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/06/20/die-neuen-niedernfelder-brucken-sind-offiziell-eroffnet/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2011/06/20/die-neuen-niedernfelder-brucken-sind-offiziell-eroffnet/" title="Die neuen Niedernfelder Brücken sind offiziell eröffnet"></a><div id="attachment_2639" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/niedernfelder_bruecken_rundweg.jpg" rel="lightbox[2638]"><img class="size-thumbnail wp-image-2639" title="Der Fuss- und Radweg am neuen Veddeler Wasserkreuz" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/niedernfelder_bruecken_rundweg-150x150.jpg" alt="Der Fuss- und Radweg am neuen Veddeler Wasserkreuz" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der Fuss- und Radweg am neuen Veddeler Wasserkreuz</p></div>
<p><strong>Wenn Senator Horch heute die Br&#252;cken &#252;ber das Veddeler Wasserkreuz er&#246;ffnet, ist das ein Grund zur Freude. Durch die Br&#252;ckenl&#246;sung wird an dieser Stelle mit den Wasserstra&#223;en eine wichtige Infrastruktur im Hafen erhalten.</strong></p>
<p>Au&#223;erdem freue ich mich auch &#252;ber die Erf&#252;llung eines lang gehegten Wunsches der Elbinselbewohner: Der Rundweg um den Spreehafen erh&#228;lt mit den an die Br&#252;cke angef&#252;gten Fu&#223;- und Radweg endlich seinen L&#252;ckenschluss. Nach der &#214;ffnung des Zollzaunes ist dies ein weiterer wichtiger Schritt zur Nutzung der Wasserfl&#228;chen und Uferbereiche durch die Bewohner der Veddel und Wilhelmsburgs. Wir Insulaner erhalten so einen neuen attraktiv nutzbaren Zugang zum Wasser.</p>
<p><span id="more-2638"></span>An diesem Tag darf auch noch einmal daran erinnert werden, dass die Br&#252;ckenl&#246;sung an dieser Stelle von der SPD, insbesondere der Bezirkspolitik, den Bewohnern, von Handelskammer, Hafenschifffahrtsverband und nicht zuletzt auch von der Industrie gegen den festen Willen der HPA und des damaligen CDU-Senates durchgesetzt werden musste. Stellvertretend f&#252;r Viele muss man deshalb auch der heutigen B&#252;rgerschaftspr&#228;sidentin Carola Veit und dem damaligen Vorstandsvorsitzenden der Norddeutschen Affinerie Dr. Werner Marnette danken.</p>
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		<title>Die Harburger Chaussee ist die lauteste Strasse der Stadt</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/04/die-harburger-chaussee-ist-die-lauteste-strasse-der-stadt/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 16:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/04/die-harburger-chaussee-ist-die-lauteste-strasse-der-stadt/" title="Die Harburger Chaussee ist die lauteste Strasse der Stadt"></a>Die Anwohner der Harburger Chaussee sind einem L&#228;rmpegel von 75 bis 80 Dezibel ausgesetzt. Zum Vergleich: Das Ger&#228;usch eines Presslufthammers ist 80 Dezibel laut, ein Rasenm&#228;her 70 Dezibel. Der gesundheitsgef&#228;hrdende Bereich f&#228;ngt bei 65 Dezibel an. Das berichtet das &#8220;Hamburger &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/04/die-harburger-chaussee-ist-die-lauteste-strasse-der-stadt/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2010/12/04/die-harburger-chaussee-ist-die-lauteste-strasse-der-stadt/" title="Die Harburger Chaussee ist die lauteste Strasse der Stadt"></a><p><div id="attachment_147" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/laermschutz_web_2.jpg" rel="lightbox[2437]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/laermschutz_web_2-150x150.jpg" alt="" title="L&#228;rmschutz" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-147" /></a><p class="wp-caption-text">Larmschutz muss sein!</p></div><strong>Die Anwohner der Harburger Chaussee sind einem L&#228;rmpegel von 75 bis 80 Dezibel ausgesetzt. Zum Vergleich: Das Ger&#228;usch eines Presslufthammers ist 80 Dezibel laut, ein Rasenm&#228;her 70 Dezibel. Der gesundheitsgef&#228;hrdende Bereich f&#228;ngt bei 65 Dezibel an. Das berichtet das &#8220;Hamburger Abendblatt&#8221;. Die Erkenntnis stammt aus den bezirklichen L&#228;rmaktionspl&#228;nen, die nach einer Vorgabe der EU erstellt worden sind.</strong></p>
<p>Das Ergebnis kommt nicht &#252;berraschend. An der Harburger Chaussee leben etwa 1.500 Menschen in H&#228;usern die von der &#8220;Nordelbe Grundst&#252;cksgesellschaft mbH&#8221; vermietet werden. Insgesamt sind die H&#228;user in keinem guten Zustand, und der Eigent&#252;mer scheint wenig Interesse daran zu haben das zu &#228;ndern. Eines Tages schrieb ich der Firma einen Hinweis, das es &#252;ber ein neues Programm Zusch&#252;sse f&#252;r Schallschutzfenster g&#228;be. Ich habe noch nicht einmal eine Antwort erhalten.</p>
<p>Die Fluktuation der Bewohner in der Harburger Chaussee ist besonders hoch. Sie lag vor zwei Jahren bei &#252;ber 60%, ein erschreckender Wert. Das l&#228;sst sich anhand der Stadtteilstatistiken feststellen, denn die H&#228;user an der Harburger Chaussee ist das einzige Wohngebiet im Stadtteil Kleiner Grasbrook, der ansonsten aus Hafenfl&#228;chen besteht. Daf&#252;r spricht auch, das es seit vielen Jahren regelm&#228;&#223;ig Wohnungsbesichtigungen durchgef&#252;hrt werden. Wenn mir jemand davon berichtet, ist immer von Wohnungen in erschreckenden Zust&#228;nden die Rede. </p>
<p><span id="more-2437"></span></p>
<p>Allerdings gibt es auch Gegenbeispiele. Die Wohnungen in der obersten Etage haben einen traumhaften Blick &#252;ber den Hafen und die Stadt. F&#252;r manche Mieter legt sich die Verwaltung dann offensichtlich doch ins Zeug. Mindestens eine sehr best&#228;ndige Mieterin gibt es auch: die Hundertj&#228;hrige lebt die den gr&#246;&#223;ten Teil ihres Lebens in der Stra&#223;e, hat dort Krieg und Sturmflut miterlebt. </p>
<p>Insgesamt lie&#223;e sich die Situation wohl verbessern, doch ist dies ein sehr dickes Brett. Zun&#228;chst einmal m&#252;sste man die Beh&#246;rden ins Boot holen. Deren Interesse an der Stra&#223;e erscheint aber eher gering zu sein. Noch in der letzten Wahlperiode antwortete die Wirtschaftsbeh&#246;rde auf einen von mir formulierten Antrag der SPD und GAL Fraktionen der Bezirksversammlung unter dem Titel &#8220;Die Menschen auf dem Kleinen Grasbrook m&#252;ssen vor L&#228;rm gesch&#252;tzt werden&#8221; lapidar mit:<br />
<blockquote> &#8220;Auf dem Kleinen Grasbrook wohnen keine Menschen.&#8221;</p></blockquote>
<p> Die h&#246;rten am Zollzaun mit dem Denken auf. So wundert es auch nicht, das viele meinen der Kleine Grasbrook geh&#246;re zur Veddel (was der Vermieter in seinen Anzeigen auch gerne behauptet), oder dass das Hamburger Abendblatt die Wohnbebauung mal wieder nach Wilhelmsburg verlegt.</p>
<p>Neben der Politik m&#252;sste auch der Hauseigent&#252;mer ein Interesse an einer Sanierung haben. Die Harburger Chaussee nimmt viel LKW-Verkehr aus dem Hafen auf, und wird als eine der Haupthafenrouten betrachtet.  Der Verkehr m&#252;sste auf andere Strecken umgeleitet werden. Da b&#246;te sich eigentlich nur der Veddeler Damm an, doch der Weg f&#252;hrt noch durch den Freihafen, und bedeutet f&#252;r Fahrzuge die Richtung Berlin, Ostsee oder S&#252;den wollen ein Umweg. Au&#223;erdem w&#252;rde das wiederum die Situation an der Tunnelstra&#223;e auf der Veddel verschlechtern.</p>
<p>Es bleibt als erste Ma&#223;nahme ein Tempolimit von 30 Km/h einzuf&#252;hren und den Stra&#223;enbelag zu erneuern. Eine weitergehende M&#246;glichkeit k&#246;nnte darin bestehen, die Stra&#223;e ein paar Meter weiter Richtung Deich zu verschieben. Denn der L&#228;rmpegel von Stra&#223;en h&#228;ngt sowohl mit der gefahrenen Geschwindigkeit, als auch mit der Entfernung der L&#228;rmquelle zusammen. Doch f&#252;r eine richtige L&#246;sung m&#252;ssten Schallschutzfenster in die Geb&#228;ude eingebaut werden. Leider kann die Politik den Eigent&#252;mer dazu nicht zwingen.</p>
<p>Wie dem auch sei, im Hinblick auf den gesundheitsgef&#228;hrdenden L&#228;rmpegel muss etwas passieren. Deswegen habe ich bereits in der Vergangenheit in Beh&#246;rden und beim Bezirksamt immer wieder auf die existierenden Probleme hingewiesen. Nur diejenigen, die etwas zu sagen haben, die haben sich bisher nicht ger&#252;hrt. </p>
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