
Die neue Brücke
Lange mussten wir um den Erhalt des Veddeler Wasserkreuzes kämpfen. Die Hamburg Port Authority (HPA) und der Senat wollten die Wasserstrassenverbindungen zuschütten. Nach einem langen Kampf, Barkassendemonstrationen und einem Gutachten der Norddeutschen Affinerie zu den Kosten entschied sich der Senat dann doch für den Neubau der Brücken.
Jetzt wurde nach einem Jahr Bauzeit die erste der sechs neuen Brücken in ihre Position über der Müggenburger Durchfahrt gebracht.
Das Veddeler Wasserkreuz stellt für den Binnenschiffsverkehr im Osten des Hafens eine wichtige Wegverbindung dar, die an Bedeutung noch zunehmen wird. Derzeit plant die HPA viele der Betriebe aus dem Travehafen in den Spreehafen umzusiedeln. Der Travehafen soll zugeschüttet werden, um für den neuen Terminal Steinwerder Platz zu schaffen.
Bereits jetzt werden die Wasserstraßen nicht nur von Barkassen genutzt, sondern täglich auch von Frachtschiffen. Das haben mir IBA-Mitarbeiter berichtet, die seit dem Frühjahr auf dem Müggenburger Zollhafen arbeiten und dies beobachten können.
Es wäre ein Schildbürgerstreich gewesen, die Zufahrten zum Spreehafen aus kurzfristigen fiskalischen Überlegungen zu reduzieren.
Den jetzigen Baufortschritt habe ich am Sonntag mit einigen Bildern dokumentiert, und einen Zeitungsartikel des Hamburger Abendblattes aus dem September 2003 beigefügt, mit dem das Thema erstmals hamburgweit thematisiert worden ist:
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