Archiv nach Schlagworten: Hafen - Seiten 3

Die Hamburg Port Authority baut die Straßen im Hafen aus

LKW im Hafen

Die Hamburg Port Authority (HPA) berichtet in einer Pressemitteilung, das sie großes Baupaket hat die für die Verbesserung des Straßennetzes im Hafen geschnürt habe. Sie investiert – neben den großen Neubauprojekten wie dem Veddeler Wasserkreuz, für dessen Erhalt wir 4 Jahre lang gegen die HPA gekämpft haben, und der Retheklappbrücke, in diesem Jahr noch einmal rund 20 Millionen Euro in das bestehende Netz sowie in ein Verkehrsmanagementsystem, um für eine Verbesserung des Verkehrsflusses zu sorgen.

Dabei nutze die HPA das derzeitige schwächere Verkehrsaufkommen aufgrund der Wirtschaftskrise, um umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen durchzuführen und für den erwarteten Aufschwung gerüstet zu sein. Die Baumaßnahmen seien zeitlich aufeinander abgestimmt, um Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten. Die wichtigsten Maßnahmen:

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Kein Witz: Grüne wollen Autobahn bauen

Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)

Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)

Gestern hat der Senat trotz aller Widerstände und Probleme beschlossen, die neue Linienbestimmung für die sogenannte Hafenquerspange durch den dicht bewohnten Süden Wilhelmsburgs bei der Bundesregierung zu beantragen. Auf dieser Grundlage sollen die weiteren Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorangetrieben werden. Die neue Linie soll westlich von Moorburg an die geplante A26 anschließen und endet im Osten im Bereich der Anschlussstelle Stillhorn an der A1. Diese Linienbestimmung soll die 2005 beim Bund beantragte Nordtrasse unter den Spreehafen hindurch ersetzen.

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) setzt sich damit konsequent über die Diskussionen des sogenannten “kooperativen Beteiligungsverfahrens” des letzten Jahres hinweg. Kein einziger der vorgebrachten Einwände gegen die Südtrasse wurde berücksichtigt. Nicht einmal die negativen Stellungnahmen der Internationalen Bausstellung (IBA) und der Internationalen Gartenschau (igs) fanden Berücksichtigung.

Keine Spur gibt es von dem versprochenen Verkehrskonzept für den Hamburger Süden. Gerade mit Hilfe dieses Konzeptes hätte man entscheiden können, wo Schnellstraßen notwendig, und wo sie eben nicht notwendig sind. Deshalb hätte dieses Konzept unbedingt vor das Linienbestimmungsverfahren gehört. Wenn die Autobahnen in dem Konzept sowieso gesetzt sind, ist die Erarbeitung desselben am Ende nur noch weiße Salbe, oder Geldverschwendung, je nachdem welchen Standpunkt man einnimmt.

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Die Nase voll vom Gestank? Beschweren sie sich per Telefon!

Die Stinkefabrik Delfi Cocoa an der Elbe

Die Stinkefabrik Delfi Cocoa an der Elbe

Am Einsiedeldeich auf der Peute ist die ehemalige Kakaorösterei Hamester erweitert worden. Seit dem stinkt es auf der Veddel öfter mal, manchmal fein nach Schokolade, aber öfter auch ziemlich unangenehm. Wir haben uns des Themas im Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel angenommen, und von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) jetzt eine Antwort bekommen:

“Die BSU hatte bislang keine Kenntnis von einer Häufung von Geruchsbeschwerden auf der Veddel”.

Deshalb rufe ich an dieser Stelle alle dazu auf, sich sofort telefonisch zu beschweren, wenn es wieder mal stinkt!

Das Schadensmanagement der BSU ist während der Dienstzeiten unter der Telefonnummer 040 42840-2300 erreichbar, außerhalb dieser Zeiten über den Lagedienst der Polizei 110. Wer will kann auch die Adresse immissionsschutz@bsu.hamburg.de anmailen.

Herr Spengler vom Schadensmanagement der BSU schrieb mir, es sei für sie sehr hilfreich, wenn die Bürger Zeit und Ort der Geruchsbelastungen und die empfundene Geruchsart mitteilen. Schlimmer als die Veddel dürfte übrigens Rothenburgsort betroffen sein, weil der Stadtteil von der Peute aus in der Hauptwindrichtung liegt.

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Der Senat überfährt auf der Hafenquerspange die Bezirkspolitik

Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)

Impression einer Hochbrücke über die Süderelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)

So führt man die Beteiligung der Bezirkspolitik ad absurdum. Weniger als ein Tag wurde den Bezirksversammlungen Harburg und Hamburg-Mitte eingeräumt, eine Stellungnahme zu einer Senatsdrucksache zum wichtigen Linienbestimmungsverfahren der Hafenquerspange zu formulieren und abzugeben. Die Mitglieder der Bezirksversammlungen arbeiten nicht hauptberuflich in der Politik. Drucksachen müssen meist nach Feierabend bearbeitet werden, man muss sich beraten. Schließlich tagt der zuständige Hauptausschuss ein mal monatlich.
Das ist natürlich auch in der mit dieser Angelegenheit befassten Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt bekannt. Der Vorgang kann daher als absichtliches Überfahren der Bezirkspolitik gesehen werden.

Offensichtlich will man die Entscheidung eine neue Autobahn durch Wilhelmsburg zu bauen möglichst rasch durchpauken. Die regelmäßigen Proteste des letzten Jahres gegen die Verkehrsplanungen zerren sichtlich an den Nerven der Verantwortlichen.

Der Senat verspricht sich die sogenannte Hafenquerspange, eine ausgewachsene Autobahn, im Süden Wilhelmsburgs billiger bauen zu können als parallel zur Köhlbrandbrücke. Dafür wäre eine neue Hochbrücke über die Süderelbe erforderlich. Allerdings hat eine solche Trassenführung auch gewaltige Nachteile:

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Das Hafenmuseum soll erheblich erweitert werden

Aussengelände des Hafenmuseums

Aussengelände des Hafenmuseums

In der 50er Schuppenstrecke auf dem Kleinen Grasbrook soll das Hafenmuseum erheblich ausgebaut werden. Es ist nicht nur daran gedacht die jetzige Ausstellungsfläche erheblich auszuweiten, es soll sogar noch ein zweiter Schuppen hinzu kommen.

Wie das Museum aussehen soll wird in einem Masterplan festgelegt. Mit dessen Erstellung wurde jetzt das Studio Andreas Heller Architects & Designers beauftragt. Die Wahl wurde von der Lenkungsgruppe Hafenmuseum getroffen, die sich aus Vertretern der Stiftung Historische Museen Hamburg, der Stiftung Hamburg Maritim, des Beirats Hafenmuseum und der Behörde für Kultur, Sport und Medien zusammen setzt.

„Hafen, Handel, Schiffbau und Seefahrt sind die Themen, die mit Hamburg verbunden werden und mit denen sich unsere Stadt gegenüber Besuchern aus aller Welt ideal präsentieren kann. Mit dem Ausbau des Hafenmuseums können wir dieses Potential noch stärker ausschöpfen und der Geschichte des Hafens einen festen Platz in der Hamburger Museumslandschaft geben.“ kommentiert die Kultursenatorin v. Welck den Ausbau.

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Baubeginn: Die Rethehubbrücke wird ersetzt

Rethehubbruecke in der Abenddämmerung

Rethehubbruecke in der Abenddämmerung

Die Hubbrücke über die Rethe wird durch Europas größte Klappbrücke ersetzt.  Jetzt beginnen die Bauarbeiten. Das teilt die Hamburg Port Authority in einer Pressemitteilung mit.

Die HPA hat den ersten Auftrag für den Neubau der Retheklappbrücke im Hamburger Hafen am Freitag vergeben. Das Bauunternehmen Züblin erhielt für rund 8,5 Millionen Euro den Zuschlag für den Bau der neuen Straßenführung „Blumensand“ und die geplante Straßenbrücke „Hohe Schaar“. Bisher müssen sich Bahn und Straße die Rethe-Querung teilen, so dass Wartezeiten entstehen. Die neue Brücke führt den Straßenverkehr über die bestehenden Bahngleise hinweg auf die künftige Doppel- Klappbrücke zu. Der Abschluss des Vergabeverfahrens bedeutet gleichzeitig den Baustart für das Projekt.

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Nur der Senat kann das ehemalige Zollamt am alten Elbtunnel noch retten

Abriss am Elbtunnel

Abriss am Elbtunnel

Im Schatten der Diskussionen um das Frappant in Altona und das Gängeviertel in der Innenstadt ist ein weiterer Freiraum für Künstler erheblich bedroht: Die ehemalige Zollstation am alten Elbtunnel.
Das vom Verein KubaSta genutzte Gebäudeensemble hat sich in den vergangenen Jahren zu einem viel besuchten Treffpunkt mit gut genutzten Atelierräumen entwickelt. Die Fahrradleihstation fand guten Zuspruch. Doch jetzt droht das unmittelbare Aus und der Abriss.

Die Hamburg Port Authority (HPA) möchte das Gebäude abreißen, um eine Baustelle für die Sanierung des St.-Pauli Elbtunnels einzurichten, und stellte die Pläne hierfür in der letzten Woche im Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel vor. Doch der Vortrag konnte nicht überzeugen.

Sämtliche Fragen des Ausschusses nach einer Alternativplanung wurden abgebügelt, oder gar nicht beantwortet. Es ginge nur so, wie von der HPA vorgeschlagen. “Die Dinge sind so wie sie sind” war die Aussage.

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Beteiligungsprozess Verkehr auf den Elbinseln: Ergebnisse werden präsentiert

Wilhelmsburger Reichsstraße

Wilhelmsburger Reichsstraße

Am Montag, den 09. November 2009 werden ab 19.00 im Bürgerhaus Wilhelmsburg die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses zur Verkehrsplanung im Hamburger Süden öffentlich vorgestellt.

Auf einem Info-Markt können sich Interessierte ab 17.00 Uhr mit den aktuellen Planungen und den im Beteiligungsprozess diskutierten Alternativen auseinandersetzen.

Auf der Veranstaltung werden der Verlauf, die Themen und die Ergebnisse des sechsmonatigen Beteiligungsverfahrens vorgestellt und mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt diskutiert. Seit Juni 2009 haben Vertreter aus Initiativen, Unternehmen, Verwaltung und Politik in neun Veranstaltungen intensiv über die Wilhelmsburger Reichsstraße, die geplante Hafenquerspange und ein Verkehrskonzept für den Hamburger Süden diskutiert.

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Video vom Haus der Projekte und dem Elbstromer-Ponton auf der Veddel

Bei Hamburg1 gibt es eine Reihe von Videos unter dem Titel Elbinselreportage abzurufen. Darunter ist dieser Bericht über das Haus der Projekte und den Elbstromer-Ponton:

Elbinselreportage – Haus der Projekte – hamburg1video
Elbinselreportage – Haus der Projekte

Die Hamburg Port Authority reißt die historische Veddel ab

Das Werkzeug der HPA

Das Werkzeug der HPA

Sie haben es getan. Die Hamburg Port Authority (HPA) war nicht davon abzubringen, das letzte Zeugnis des historischen Quartiers der Veddel zu zerstören. Der historische Ballsaal Veddel wird derzeit abgerissen.

Weder die Proteste der Bezirksversammlung noch die Einsprüche des Denkmalvereines Hamburg konnten die HPA beeindrucken.

Der Großteil des historischen Quartiers der Veddel ist im Krieg verloren gegangen. Die Zeit überdauerten nur der alte Ballsaal und zwei weitere unscheinbare Gebäude. Der Saal ist einer von mindestens dreien, die es auf der Veddel gegeben hat.

Derzeit gehört das Gelände zum Verwaltungsgebiet der HPA. Es gibt aber mit dem Masterplan Elbbrücken des Senates Planungen das Gelände anders als bisher zu nutzen und zu entwickeln. Der Abriss des Ballsaales geschieht ohne Not. Es wäre möglich gewesen, ihn mit geringen Aufwand zu erhalten, bis er in ein neues Konzept hätte einbezogen werden können.

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