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	<title>Klaus Lübke Blog &#187; Hamburg</title>
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	<description>Eine Seite über die Veddel, Wilhelmsburg, Hamburg und die Welt</description>
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		<title>Warum Hamburgs Universit&#228;t an den Hafen geh&#246;rt</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 11:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich f&#252;r eine Verlagerung von Teilen der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook ausgesprochen. Nach unser Ansicht gibt es gen&#252;gend Raum um die Universit&#228;t in Lehre und Forschung ein gutes St&#252;ck voran zu bringen, aber auch die St&#228;dtebaulichen Perspektiven sind f&#252;r die benachbarten Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel beachtlich. Auch f&#252;hrende K&#246;pfe der [...]]]></description>
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<p><div id="attachment_2316" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Uniplan_GMP.jpg" rel="lightbox[2314]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Uniplan_GMP-150x150.jpg" alt="Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)" title="Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2316" /></a><p class="wp-caption-text">Uni auf dem Veddelh&#246;ft (Quelle: BWF / GMP Architekten)</p></div><strong>Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat sich f&#252;r eine Verlagerung von Teilen der Universit&#228;t auf den Kleinen Grasbrook ausgesprochen. Nach unser Ansicht gibt es gen&#252;gend Raum um die Universit&#228;t in Lehre und Forschung ein gutes St&#252;ck voran zu bringen, aber auch die St&#228;dtebaulichen Perspektiven sind f&#252;r die benachbarten Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel beachtlich. Auch f&#252;hrende K&#246;pfe der Hamburger Wirtschaft haben sich f&#252;r eine Teilverlagerung offen gezeigt. </strong></p>
<p>Heute nun besch&#228;ftigt sich der Leitartikel des <a href="http://www.hamburger-abendblatt.de">Hamburger Abendblattes</a> mit der Universit&#228;t Hamburg, und der m&#246;glichen Umzug auf den Kleinen Grasbrook. Matthias Iken gei&#223;elt Strukturkonservatismus und  Kleinmut. Sein Artikel ist ein Beitrag zur Diskussion, der sich zu lesen lohnt, und deshalb zitiere ich ihn hier umfangreich:</p>
<blockquote><p>Oft hilft der Blick zur&#252;ck, um den Horizont zu weiten. Es dauerte Jahrhunderte, bevor Hamburg 1919 endlich seine Universit&#228;t bekam. Bis zuletzt hatten Senat und B&#252;rgerschaft,vor allem aber die Handelskammer eine Gr&#252;ndung verhindert. Studieren k&#246;nne man schlie&#223;lich auch in G&#246;ttingen,argumentierten damals die Kaufleute. Inzwischen dr&#228;ngt sich der Eindruck auf: So viel hat sich nicht ver&#228;ndert. </p>
<p><span id="more-2314"></span></p>
<p>Denn seit Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) vor knapp zwei Jahren erstmals vorschlug, einen neuen Campus auf dem Kleinen Grasbrook zu errichten, schlagen ihr Unverst&#228;ndnis, Emp&#246;rung, ja Hass entgegen. Handelskammer, Opposition und der Bezirk Eimsb&#252;ttel bek&#228;mpfen die Pl&#228;ne. </p>
<p>Am vehementesten wehren sich viele Studierende und Lehrende der Universit&#228;t gegen diesen Quantensprung. Fast dr&#228;ngt sich der Eindruck auf, die Universit&#228;t stehe vor der Vertreibung aus dem Paradies in die W&#252;ste.</p>
<p>Wer sich aber etwas genauer auf dem Campus im Grindelviertel umschaut, f&#252;hlt sich eher an eine architektonische Vorh&#246;lle erinnert. Viele Uni-Bauten sind in einem so erb&#228;rmlichen Zustand, dass der Senat nur f&#252;r das Beheben der gr&#246;&#223;ten Sicherheitsm&#228;ngel gestern 25 Millionen Euro bereitstellen musste. Da ist es gut, dass Senatorin Gundelach &#252;ber das Ende der Legislatur hinausdenkt. </p>
<p>Stadtentwicklungspolitisch ist der Umzug auf den Kleinen Grasbrook die Verwirklichung eines alten Versprechens – damit gel&#228;nge der Sprung &#252;ber die Elbe, damit w&#252;rde der Fluss nicht mehr trennen, sondern verbinden. Der S&#252;den, bislang von St&#228;dteplanern vor allem mit Kraftwerken und M&#252;lldeponien bedacht, w&#252;rde aufleben. </p>
<p>Noch wichtiger aber ist der neue Campus f&#252;r die Universit&#228;t selbst. Menschen pr&#228;gen Architektur, aber die Architektur pr&#228;gt auch Menschen. Ein moderner Campus setzt ein klares internationales Aufbruchsignal – auf dem Kleinen Grasbrook gibt es ausreichend Fl&#228;chen, um zu expandieren und im direkten Umfeld wachstumsstarke Ausgr&#252;ndungen anzusiedeln. Dieser Wille zum Aufbruch und zum Qualit&#228;tssprung macht offenbar Angst und treibt viele strukturkonservative Hochschulangeh&#246;rige in den Widerstand. </p>
<p>Der Senat ist gut beraten, Beharrlichkeit mit Zugest&#228;ndnissen zu paaren. Ein Totalumzug ist weder f&#252;r Eimsb&#252;ttel noch den Stadthaushalt verkraftbar; die zuletzt diskutierte Teilverlagerung der F&#228;cher Mathematik, Informatik, der Natur- und Wirtschaftswissenschaften k&#246;nnte ein kluger Kompromiss sein. Der Kleinmut darf nicht, wie so oft in der Hamburger Geschichte, diesen gro&#223;en Wurf verhindern.</p></blockquote>
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		<title>Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte: Eine unendliche Geschichte?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 11:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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		<description><![CDATA[Erst h&#252;h, dann hott. So l&#228;sst sich die Haltung des Senates zum Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte beschreiben. Zuerst sollte das Bezirksamt in die Hafencity ziehen. Doch jetzt gibt es eine Rolle r&#252;ckw&#228;rts: Die Wirtschaftsbeh&#246;rde will pl&#246;tzlich in die Hafencity, der Bezirk soll in das ungeeignete Geb&#228;ude der Wirtschaftsbeh&#246;rde umziehen. Der Hintergrund: Ein Versprechen des Senates [...]]]></description>
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<p><div id="attachment_996" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/bezirksamt_mitte_2.jpg" rel="lightbox[2304]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/bezirksamt_mitte_2-150x150.jpg" alt="" title="Bezirksamt" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-996" /></a><p class="wp-caption-text">Bezirksamt</p></div><strong>Erst h&#252;h, dann hott. So l&#228;sst sich die Haltung des Senates zum Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte beschreiben. Zuerst sollte das Bezirksamt in die Hafencity ziehen. Doch jetzt gibt es eine Rolle r&#252;ckw&#228;rts: Die Wirtschaftsbeh&#246;rde will pl&#246;tzlich in die Hafencity, der Bezirk soll in das ungeeignete Geb&#228;ude der Wirtschaftsbeh&#246;rde umziehen. Der Hintergrund: Ein Versprechen des Senates teuren B&#252;roraum in der Hafencity zu mieten, wenn der Investor keinen anderen Kunden findet. </strong></p>
<p>Der Plan das Bezirksamt in die Hafencity zu verlegen setzte eine Reihe von Diskussionen in Gang. Die schwerwiegendste dabei: Statt 8 Euro pro Quadratmeter an die stadteigene Sprikenhof AG zu zahlen, m&#252;sste das Bezirksamt 15 Euro pro Quadratmeter an einen privaten Investor berappen. Das w&#228;ren dann schlappe drei Millionen Euro Mietkostensteigerung pro Jahr.  Die Stadt muss schon ein gro&#223;es objektives Interesse an der Bebauung des fraglichen Grundst&#252;ckes in der Hafencity haben, damit ein solches Gesch&#228;ft &#252;berhaupt vertretbar ist. Wie dieses Interesse ausgesehen hat, wurde mir jedenfalls bis heute nicht erkl&#228;rt.</p>
<p><span id="more-2304"></span></p>
<p>Au&#223;erdem gibt es an ein neues Geb&#228;ude f&#252;r das Bezirksamt eine Reihe von Anforderungen. Schlie&#223;lich sind gerade die Bezirke mit Aufgaben betraut, die viel Kontakt mit den B&#252;rgern erfordern. Daf&#252;r muss es ein ordentliches Kundenzentrum geben, m&#246;glichst gut erreichbar und auch f&#252;r Rollstuhlfahrer zu befahren. Und neben gen&#252;gend B&#252;roraum f&#252;r die Mitarbeiter muss noch ein Saal f&#252;r die Bezirksversammlung gefunden werden.  </p>
<p>Um die notwendigen Voraussetzungen f&#252;r das Bezirksamt zu schaffen, sind viele Umplanungen und Diskussionen erforderlich gewesen. Daf&#252;r mussten die Steuerzahler viele Arbeitsstunden der Bezirksamtsmitarbeiter bezahlen, ganz abgesehen von der vergeudeten Zeit der Bezirksabgeordneten. Die Planungen waren bereits abgeschlossen, und im Abendblatt wird er Fraktionsvorsitzende der Mitte-CDU zitiert, der sich bereits die neuen Fraktionsr&#228;ume angesehen hat. </p>
<p>Die SPD Fraktion Hamburg-Mitte lehnt Umzug in die Geb&#228;ude der Wirtschaftsbeh&#246;rde ab. Wir fordern Klarheit von Seiten des Senats &#252;ber den Umzug des Bezirksamtes.  „Es war m&#252;hsam genug, die Planungen auf die Bed&#252;rfnisse eines Bezirksamtes mit sehr viel Publikumsverkehr abzustimmen. Nun soll dort eine Beh&#246;rde einziehen, die praktisch keinen Publikumsverkehr hat,“ sagt unser Fraktionsvorsitzender <a href="http://www.hansjoerg-schmidt.de/mywp/">Hansj&#246;rg Schmidt</a>. </p>
<p>W&#228;hrenddessen will man dem Bezirksamt das stark sanierungsbed&#252;rftige Geb&#228;ude der Wirtschaftsbeh&#246;rde andienen. Ein Geb&#228;ude verwinkelt, ohne U- oder S-Bahn-Zugang und f&#252;r den Publikumsverkehr abgelegen. Au&#223;erdem werden die Kosten erneut steigen, da durch die neuen Pl&#228;ne zwei Umz&#252;ge statt einem erforderlich werden. F&#252;r uns dies ein weiterer Beweis f&#252;r die Abgehobenheit des Senats. </p>
<p>Auch dass die Mitarbeiter des Bezirksamtes &#252;ber die Vorg&#228;nge aus der Zeitung erfahren, macht deutlich, dass dieser Senat sich nicht nur von den B&#252;rgern entfremdet hat, sondern mit den eigenen Mitarbeitern wie mit M&#246;belst&#252;cke umgehe, die man hin- und herschieben kann.</p>
<p>Hansj&#246;rg Schmidt wirft Wirtschaftssenator Gedaschko vor: „Wohl aus pers&#246;nlicher Eitelkeit&#8221; in die repr&#228;sentative Hafencity umziehen zu wollen:</p>
<blockquote><p>Die Belange der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger sind ihm v&#246;llig egal. Die Sanierung und der Umbau des herunter gekommenen Geb&#228;udes der Wirtschaftsbeh&#246;rde d&#252;rften sehr teuer werden. Dann sollten lieber die alten Pl&#228;ne eines Neubaus f&#252;r das Bezirksamt am Hauptbahnhof wiederbelebt werden. Im Interesse der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger sollten pers&#246;nliche Befindlichkeiten zur&#252;ckgestellt werden.“</p></blockquote>
<p>Die SPD Bezirksfraktion will nun Klarheit schaffen und hat daf&#252;r eine Anfrage an den Senat gestellt. Auf geht´s in die n&#228;chste Runde. Vielleicht kommt das Bezirksamt zu Schluss noch im neuen Geb&#228;ude der BSU oder auf dem Kleinen Grasbrook unter. Bei diesem Senat ist nichts unm&#246;glich!</p>
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		<title>Die Fahrrad- und Fussg&#228;ngerverbidung an der Autobahnelbbr&#252;cke wird es nicht geben</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/03/24/die-fahrrad-und-fussgaengerverbidung-an-der-autobahnelbbruecke-wird-es-nicht-geben/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 19:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>
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		<description><![CDATA[An der Autobahnelbbr&#252;cke &#252;ber die Norderelbe wird es keine Verbindung f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer geben. Das geht aus der Antwort des Senates auf eine kleine Anfrage der B&#252;rgerschaftsabgeordneten Carola Veit hervor. Carola berichtet dar&#252;ber auf ihrer Webseite. Mit einem Antrag in der letzten Wahlperiode hatte sich die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion f&#252;r einen an die Autobahnbr&#252;cke A 1 [...]]]></description>
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		</div>
<p><div id="attachment_2198" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/keine_elbquerung.jpg" rel="lightbox[2197]"><img class="size-thumbnail wp-image-2198" title="keine_elbquerung" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/keine_elbquerung-150x150.jpg" alt="Keine Querung f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Keine Querung f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer</p></div><strong>An der Autobahnelbbr&#252;cke &#252;ber die Norderelbe wird es keine Verbindung f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer geben.  Das geht aus der Antwort des Senates auf eine kleine Anfrage der B&#252;rgerschaftsabgeordneten Carola Veit hervor. Carola berichtet dar&#252;ber auf ihrer <a href="http://www.carola-veit.com/2010/03/23/doch-keine-elbquerung-fuer-fussgaenger-und-radfahrer/">Webseite</a>.</strong></p>
<p>Mit einem Antrag in der letzten Wahlperiode hatte sich die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion f&#252;r einen an die Autobahnbr&#252;cke A 1 „angeh&#228;ngte“ Fu&#223;g&#228;nger- und Fahrradfahrerbr&#252;cke stark gemacht, die im Rahmen der IBA h&#228;tte realisiert werden k&#246;nnen. Der Antrag scheiterte an der damaligen absoluten Mehrheit  der CDU-Fraktion. Deren B&#252;rgerschaftsabgeordneter J&#246;rn Frommann sprach damals vollmundig von der Einrichtung einer F&#228;hrverbindung. Doch dieses Trostpflaster mit dem er sich offensichtlich f&#252;r seine Ablehnende Haltung gegen&#252;ber den Wilhelmsburgern entschuldigen wollte erwies sich als hohles Gerede.</p>
<p>Auf die Entsprechende Frage von Carola Veit antwortete der Senat:</p>
<blockquote><p>Die Pr&#252;fung hat ergeben, dass die Einrichtung eines F&#228;hrverkehrs &#252;ber die Norderelbe Investitionen in Millionenh&#246;he f&#252;r die zu erstellenden Anleger erfordern w&#252;rde und hohe Betriebskosten f&#252;r den F&#228;hrverkehr bei insgesamt geringer Nachfrage zur Folge h&#228;tte. Vor diesem Hintergrund wird das Projekt derzeit nicht verfolgt.</p></blockquote>
<p><span id="more-2197"></span><br />
Der Vorschlag f&#252;r eine angeh&#228;ngte Konstruktion stammt vom Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg, und wird auf deren <a href="http://www.insel-im-fluss.de/ForumWIL/radweg_bruecke/loesung_brueckenschlag.htm">Webseite</a> anschaulich beschrieben. Sogar die Handelskammer Hamburg hatte in ihrem Konzept „Die Entwicklungsperspektive der Elbinsel“ aus dem Jahre 2004 ebenfalls eine ebensolche zus&#228;tzliche M&#246;glichkeit der Querung vorgesehen, die eine Verbindung zwischen dem Wilhelmsburger Osten und Rothenburgsort bzw. den Vier- und Marschlanden schaffen w&#252;rde. Die IBA Hamburg nahm das Projekt dann auch in ihre Planungen auf.<br />
Doch auch diese Weg f&#252;hrte nicht zu dem erhofften Ergebnis. Der Senat schreibt hierzu:</p>
<blockquote><p>Die Pr&#252;fung der Einrichtung einer baulichen Elbquerung durch die IBA GmbH ist abgeschlossen. Es wurden drei Varianten f&#252;r eine Erweiterung der vorhandenen Bundesautobahnbr&#252;cke mit einem Fu&#223;- und Radweg entwickelt. Erg&#228;nzend ist eine eigenst&#228;ndige Geh- und Radwegbr&#252;cke betrachtet worden. Die Varianten weisen vielf&#228;ltige Vor- und Nachteile auf, insbesondere hinsichtlich</p>
<ul>
<li> der nutzbaren Breiten des Geh- und Radwegs,</li>
<li> der erforderlichen Verst&#228;rkungsma&#223;nahmen am vorhandenen Bauwerk,</li>
<li> der L&#228;rmbel&#228;stigung f&#252;r die Nutzerinnen und Nutzer,</li>
<li> der Erreichbarkeit f&#252;r Rettungs- und Wartungsfahrzeuge,</li>
<li> der Behinderung des Kfz-Verkehrs w&#228;hrend der Bauzeit,</li>
<li> der Baukosten.</li>
</ul>
<p>Die gesch&#228;tzten Kosten f&#252;r taugliche Varianten liegen bei 5.970.000 € bzw. 9.720.000 € f&#252;r eine eigenst&#228;ndige Br&#252;cke. Hinzu kommen Kosten f&#252;r die Anbindung der neuen Geh- und Radwegkonstruktion an das vorhandene Wegenetz sowie ggf. erforderliche Umbauten an den Br&#252;ckenwiderlagern.<br />
Angesichts begrenzter finanzieller Ressourcen ist unter Ber&#252;cksichtigung des Kosten-Nutzen-Verh&#228;ltnisses eine Priorit&#228;tensetzung auch bei Projekten des Fu&#223;- und Radverkehrs erforderlich. Auch wenn die Einrichtung einer baulichen Querung der Norderelbe grunds&#228;tzlich w&#252;nschenswert ist, wird sie daher gegenw&#228;rtig nicht weiterverfolgt.</p></blockquote>
<p>An dieser Stelle sei daran erinnert, das alleine die im M&#228;rz bekannt gewordenen Kostensteigerungen der Elbphilharmonie reichen w&#252;rden, einen Fuss- und Fahrradweg an die Autobahnbr&#252;cke anzuh&#228;ngen und zus&#228;tzlich noch drei eigenst&#228;ndige Br&#252;cken &#252;ber die Norderelbe zu bauen. Und dabei h&#228;tten wir vermutlich immer noch genug Geld f&#252;r durchgehende Handl&#228;ufe aus Messing &#252;brig. Aber das ist nat&#252;rlich reine Polemik.</p>
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		<title>Kinderarmut in Hamburg: Die Veddel wieder knallrot</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 06:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nein, in Sachen Kinderarmut ist  die Veddel nicht &#8220;Spitze&#8221;. Diesen Titel tr&#228;gt der Stadtteil Dulsberg. Aber die Silbermedallie in diesen Rennen zu tragen, ist schlimm genug. Die &#8220;Bild&#8221; ver&#246;ffentlichte letzte Woche eine Grafik, in der die Veddel wieder einmal in knallroter Farbe abgedruckt war. In Dulsberg leben nach den Zahlen von 2008 54,4% der Kinder [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/kinderarmut.jpg" rel="lightbox[2087]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/kinderarmut-150x150.jpg" alt="Artikel &#252;ber Kinderarmut in der &quot;Bild&quot;" title="Artikel &#252;ber Kinderarmut in der &quot;Bild&quot;" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2088" /></a><strong>Nein, in Sachen Kinderarmut ist  die Veddel nicht &#8220;Spitze&#8221;. Diesen Titel tr&#228;gt der Stadtteil Dulsberg. Aber die Silbermedallie in diesen Rennen zu tragen, ist schlimm genug. Die &#8220;Bild&#8221; ver&#246;ffentlichte letzte Woche eine Grafik, in der die Veddel wieder einmal in knallroter Farbe abgedruckt war. </strong> </p>
<p>In Dulsberg leben nach den Zahlen von 2008 54,4% der Kinder von staatlicher Unterst&#252;tzung, die Veddel folgt mit einem Anteil von 52,6%. In Billstedt liegt der Wert mit 51,1% kaum geringer, und Wilhelmsburg folgt mit 49,7%. Insgesamt waren in Hamburg 26% aller Kinder von staatlichen Leistungen abh&#228;ngig. </p>
<p>Erstmalig wurden in der Statistik alle staatlichen Hilfeleistungen zusammengefasst. Die Hilfequote bei Kindern ist in Hamburg doppelt so hoch, wie die der Erwachsenen. Das Kinder ein Armutsrisiko darstellen, wird schon lange diskutiert. Die Lage auf der Veddel kann aber kaum &#252;berraschen, befinden wir uns doch in dem &#228;rmsten Stadtteil Hamburgs.</p>
<p>F&#252;r die Bezirkspolitik stellt sich die Frage, mit welchen Ma&#223;nahmen man die Situation der Kinder abfedern kann, und zwar vor dem Hintergrund das gerade Hamburg-Mitte in besonderer Weise von dem Problem betroffen ist. Hier brennt es sozusagen an jeder Ecke. Im Rahmen der M&#246;glichkeiten wird auf der Veddel einiges getan. </p>
<p><span id="more-2087"></span></p>
<p>So finanziert das Bezirksamt das Spielhaus Katenweide, das neben den Kindertagesst&#228;tten der <a href="http://www.kitas-hamburg.de/kitas/alle/templates/hauptseite.php?KITAID=506">Vereinigung</a> und der <a href="http://www.eva-kita.de/cmain/kitas_unit.html?id=639&#038;c">Evangelischen Kirche</a> ein zus&#228;tzliches Betreuungsangebot f&#252;r Kinder bietet. Das Spielhaus kann dabei keine Kita ersetzen, aber das Angebot ist f&#252;r die Eltern kostenfrei.</p>
<p>Das Bezirksamt hat sich au&#223;erdem an den Investitionskosten f&#252;r die Stadtteilkantine in der Schule Slomanstieg erheblich beteiligt. Hier k&#246;nnen nicht nur Schulkinder ein g&#252;nstiges und gutes Mittagessen bekommen.</p>
<p>Die <a href="http://www.veddel-aktiv.de/buecher.htm">Stadtteilb&#252;cherei</a> mit ihren Programm f&#252;r Kinder und Eltern wird von Veddel Aktiv betrieben. Ohne die finanzielle Beteiligung des Bezirkes w&#228;re dieses Angebot nicht m&#246;glich. </p>
<p>F&#252;r die etwas &#228;lteren Kinder werden weitere Angebote bereitgehalten, die aus Mitteln des Bezirkes finanziert oder unterst&#252;tzt werden, etwa das Haus der Jugend oder die M&#228;dchenarbeit der BI. </p>
<p>Eine neue Initative der Bezirksversammlung f&#252;r ganz Hamburg-Mitte ist das Babybegr&#252;&#223;ungsprogramm. Alle frischgebackenen Eltern werden von einer freundlichen Hausbesuchsschwester der M&#252;tterberatung aufgesucht. Selbstverst&#228;ndlich wird der Besuch mit einer Karte angek&#252;ndigt. Ziel ist es, das die Eltern die Angebote und Beratungsstellen f&#252;r junge Eltern kennen und im Bedarfsfall vertrauensvoll nutzen.</p>
<p>Neben dieser unvollst&#228;ndigen Aufz&#228;hlung darf ein gro&#223;er Erfolg der SPD in der Schulpolitik nicht verschwiegen werden, den nicht der Bezirk, sondern die B&#252;rgerschaftsfraktion soeben durchgesetzt hat: Es ist gelungen den Senat in den Kompromissverhandlungen zur Schulreform zwei wichtige Zugest&#228;ndnisse abzuringen. Es wird einen Rechtsanspruch auf kleine Klassen geben, und das von der CDU eingef&#252;hrte B&#252;chergeld wird endlich wieder eingestampft.</p>
<p>Derzeit wird gepr&#252;ft, ob die Veddel, die sich in der &#8220;Verstetigungsphase&#8221;, sozusagen der Nachversorgung nach dem Ende des Programms der Sozialen Stadtteilentwicklung vom Senat noch einmal in das neue Rahmenprogramm der integrierten Stadtteilentwicklung (RISE) aufgenommen wird. Mit den Geldern aus diesem Programm w&#228;ren noch einige dringend notwendige Verbesserungen im Stadtteil m&#246;glich. Meiner Ansicht nach h&#228;tten die zust&#228;ndigen Senatoren einiges zu erkl&#228;ren, wenn sie Hamburgs &#228;rmsten Stadtteil in dieses Programm verweigern w&#252;rden. </p>
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		<title>Zukunft Elbinsel zur Hafenquerspange: Veraltete Glaubenss&#228;tze statt neuer Glaubw&#252;rdigkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 19:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat heute auf einer seiner Webseiten eine Presseerkl&#228;rung ver&#246;ffentlicht, die sich mit der Senatsentscheidung zur sogenannten Hafenquerspange, eine Autobahn quer durch den S&#252;den der Elbinseln befasst. In der Presseerkl&#228;rung werfen Sie dem schwarz-gr&#252;nen Senat ein Festhalten an veralteten Glaubenss&#228;tzen der Verkehrspolitik vor. Der gr&#252;nen Senatorin Anja Hajduk halten sie ein [...]]]></description>
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<div id="attachment_1980" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke.jpg" rel="lightbox[2080]"><img class="size-thumbnail wp-image-1980" title="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke-150x150.jpg" alt="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)</p></div>
<p><strong>Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg hat heute auf einer seiner <a href="http://zukunftsplan-statt-autobahn.de/">Webseiten</a> eine Presseerkl&#228;rung ver&#246;ffentlicht, die sich mit der Senatsentscheidung zur sogenannten Hafenquerspange, eine Autobahn quer durch den S&#252;den der Elbinseln befasst. In der Presseerkl&#228;rung werfen Sie dem schwarz-gr&#252;nen Senat ein Festhalten an veralteten Glaubenss&#228;tzen der Verkehrspolitik vor. Der gr&#252;nen Senatorin Anja Hajduk halten sie ein Zitat aus dem Wahlkampf vor, das der jetzigen Entwicklung widerspricht. Damals sagte die Senatorin, die jetzt die Autobahnpl&#228;ne massiv vorantreibt:<br />
Die Hafenquerspange ist &#8230; &#8220;viel zu teuer und w&#228;re eine Katastrophe f&#252;r Wilhelmsburg&#8221;<br />
</strong></p>
<p>An dieser Stelle dokumentiere ich die ganze Pressemitteilung des Vereines:</p>
<p><span id="more-2080"></span></p>
<blockquote><p><strong>Hafenquerspange – Senatsentscheidung S&#252;dtrasse: Veraltete Glaubenss&#228;tze statt neuer Glaubw&#252;rdigkeit</strong></p>
<p>Seit &#252;ber 30 Jahren planen Hamburger Senate in jedweder Konstellation die sog. „Hafenquerspange“. Alle sind daran gescheitert, am Widerstand aus Wilhelmsburg und am fehlenden Geld aus Bonn oder Berlin. Mit der aktuellen Entscheidung f&#252;r eine „S&#252;dtrasse“ weicht auch Schwarz-Gr&#252;n vor der Autobahnlobby zur&#252;ck.</p>
<p>Dabei sind die alten Glaubenss&#228;tze verkehrswissenschaftlich und gutachterlich l&#228;ngst widerlegt: Eine Autobahn &#8211; als Transitstrecke quer &#252;ber die Elbinsel Wilhelmsburg &#8211; hat keinerlei Entlastungswirkung n&#246;rdlich der Elbe (Stresemannstra&#223;e, Willy Brandtstra&#223;e etc) und l&#246;st keine Verkehrsprobleme im Hafen.</p>
<p>Den angeblich „fehlenden L&#252;ckenschluss zwischen A1 und A7“ gibt es nicht: im S&#252;den gibt es bereits die Verbindung in Maschen und im Norden von Hamburg ist sie in H&#246;he Kaltenkirchen als A20 im Bau. Auch die Verkehrsprognosen rechtfertigen nicht den Bau einer neuen Stadtautobahn.</p>
<ul>
<li>Die Senatsentscheidung besch&#228;digt Hamburgs Glaubw&#252;rdigkeit als Europ&#228;ische Umwelthauptstadt</li>
</ul>
<p>Mit dem Bau des Kraftwerkes Moorburg und der geplanten Elbvertiefung steht „European Green Capital 2011“ schon jetzt auf t&#246;nernen F&#252;&#223;en. Die angestrebten Ziele zur Reduktion von CO2, Feinstaub und L&#228;rm durch Verkehrsreduktion und Innovationen sind im Falle einer zus&#228;tzlichen Stadtautobahn nicht realisierbar: Die Belastung der Innenstadt durch das prognostizierte vermehrte Verkehrsaufkommen steigt und der<br />
schon jetzt t&#228;gliche Morgenstau vor den Elbbr&#252;cken nimmt zu.</p>
<ul>
<li> Die Senatsentscheidung zerst&#246;rt die Glaubw&#252;rdigkeit vom „Sprung &#252;ber die Elbe“</li>
</ul>
<p>Der Sprung &#252;ber die Elbe sollte die Zweiteilung der Stadt &#252;berwinden. N&#246;rdlich der Elbe ist eine neue Stadtautobahn seit den 70iger Jahren undenkbar. Im Gegenteil: Barrierewirkung und L&#228;rm durch die A7 sollen millionenschwer gedeckelt werden. In Wilhelmsburg gibt es f&#252;r die A1 nicht einmal konventionellen L&#228;rmschutz. S&#252;dlich der Elbe sollen nun neue Autobahnprojekte mitten durch gro&#223;e Wohngebiete gef&#252;hrt<br />
werden. Damit ist der „Sprung &#252;ber die Elbe“ beendet.</p>
<ul>
<li>Eine geplante Autobahn ist das gr&#246;&#223;te vorstellbare Investitionshindernis</li>
</ul>
<p>Im Spreehafen und im Norden Wilhelmsburgs wurde &#252;ber Jahrzehnte jegliche Stadtentwicklung durch eine drohende Hafenquerspange blockiert. Dasselbe passiert jetzt in einem breiten Korridor im S&#252;den der Elbinsel. Nicht erst der Bau, sondern die jahrelange Planungsunsicherheit ist das effektivste Hindernis f&#252;r Investitionen in Wohnungsbau, vertr&#228;gliches Gewerbe, Sportst&#228;tten und Erholungsr&#228;ume.</p>
<ul>
<li>Die Senatsentscheidung ist eine Ohrfeige f&#252;r die Bem&#252;hungen der IBA Hamburg</li>
</ul>
<p>„ Es ist verkehrsplanerisch anerkannte Praxis, &#252;berregionalen Autobahnverkehr nicht durch Stadtgebiete, sondern um diese herum zu f&#252;hren … erst recht nicht in einem so vorbelasteten Gebiet wie Wilhelmsburg“.<br />
So hat die IBA Hamburg im August 2009 deutlich vor dieser anachronistischen Planung gewarnt. Die Senatsentscheidung zerst&#246;rt die Zukunftshoffnungen vieler Menschen im S&#252;den</p>
<p>F&#252;r Moorburg w&#228;re die S&#252;dtrasse der Todessto&#223;, in Wilhelmsburg sind mehrere zehntausend Menschen sowie ihre Natur- und Erholungsr&#228;ume an der S&#252;derelbe unmittelbar betroffen. Die Behauptung, von der S&#252;dtrasse seien die AnwohnerInnen weniger belastet, zeugt von erschreckender Realit&#228;tsferne.</p>
<p>Ist das die Wertsch&#228;tzung, die dieser Senat seiner „Insel im Fluss“ und ihren Menschen entgegenbringt? Schade – wo Argumente versagen bleibt mal wieder nur der Protest.</p></blockquote>
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		<title>Kein Witz: Gr&#252;ne wollen Autobahn bauen</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/24/kein-witz-gruene-wollen-autobahn-bauen/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern hat der Senat trotz aller Widerst&#228;nde und Probleme beschlossen, die neue Linienbestimmung f&#252;r die sogenannte Hafenquerspange durch den dicht bewohnten S&#252;den Wilhelmsburgs bei der Bundesregierung zu beantragen. Auf dieser Grundlage sollen die weiteren Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorangetrieben werden. Die neue Linie soll westlich von Moorburg an die geplante A26 anschlie&#223;en und endet im Osten [...]]]></description>
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<p><div id="attachment_1980" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke.jpg" rel="lightbox[2061]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke-150x150.jpg" alt="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" title="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1980" /></a><p class="wp-caption-text">Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)</p></div><strong>Gestern hat der Senat trotz aller Widerst&#228;nde und Probleme beschlossen, die neue Linienbestimmung f&#252;r die sogenannte Hafenquerspange durch den dicht bewohnten S&#252;den Wilhelmsburgs bei der Bundesregierung zu beantragen. Auf dieser Grundlage sollen die weiteren Entwurfs- und Genehmigungsplanungen vorangetrieben werden. Die neue Linie soll westlich von Moorburg an die geplante A26 anschlie&#223;en und endet im Osten im Bereich der Anschlussstelle Stillhorn an der A1. Diese Linienbestimmung soll die 2005 beim Bund beantragte Nordtrasse unter den Spreehafen hindurch ersetzen. </strong></p>
<p>Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) setzt sich damit konsequent &#252;ber die Diskussionen des sogenannten &#8220;kooperativen Beteiligungsverfahrens&#8221; des letzten Jahres hinweg. Kein einziger der vorgebrachten Einw&#228;nde gegen die S&#252;dtrasse wurde ber&#252;cksichtigt. Nicht einmal die negativen Stellungnahmen der Internationalen Bausstellung (IBA) und der Internationalen Gartenschau (igs) fanden Ber&#252;cksichtigung. </p>
<p>Keine Spur gibt es von dem versprochenen Verkehrskonzept f&#252;r den Hamburger S&#252;den. Gerade mit Hilfe dieses Konzeptes h&#228;tte man entscheiden k&#246;nnen, wo Schnellstra&#223;en notwendig, und wo sie eben nicht notwendig sind. Deshalb h&#228;tte dieses Konzept unbedingt vor das Linienbestimmungsverfahren geh&#246;rt. Wenn die Autobahnen in dem Konzept sowieso gesetzt sind, ist die Erarbeitung desselben am Ende nur noch wei&#223;e Salbe, oder Geldverschwendung, je nachdem welchen Standpunkt man einnimmt.</p>
<p><span id="more-2061"></span></p>
<p>Die s&#252;dliche Trasse der Querspange entlastet nicht die Anbindungen zu den Hafenterminals Tollerort, der sich gerade im Ausbau befindet, und mittlerer Freihafen, der sich in Planung befindet. Die Stra&#223;en Harburger Chaussee, an der 1.500 Menschen unmittelbar an der Stra&#223;e wohnen, die Stra&#223;e Am Saalehafen und Am Moldauhafen sowie die Tunnelstra&#223;e, die sich in unmittelbarer N&#228;he zur Wohnbebauung der Veddel befinden werden unter verst&#228;rkten Verkehr, insbesondere Schwerlastverkehr erheblich leiden. Wenn man &#252;berhaupt von der Notwendigkeit einer Hafenquerspange ausgeht, h&#228;tte nur eine im Bereich des Spreehafens als Tunnel verlaufende Trasse eine Entlastung dieser Stadtstra&#223;en erm&#246;glicht.</p>
<p>Statt dessen spricht die Senatorin allen ernstes von &#8220;den Vorteil, dass&#8221; die neue Autobahn &#8220;den Durchgangsverkehr in Harburg und Wilhelmsburg b&#252;ndelt&#8221; und damit &#8220;weniger Belastungen&#8221; f&#252;r die Anwohner mit sich bringe, als die bisher geplante Nordtrasse. </p>
<p>Das bringt es auf den Punkt. Es geht nicht mehr um den Hafenverkehr. Wie ein Staubsauger wird die neue Trasse Verkehr &#252;ber die gesamten Elbinseln saugen, den es vorher nicht gegeben hat. Der Hafen selbst wird nur marginal bedient, und seine Verkehre werden sich zunehmend in die Wohnquartiere ergie&#223;en. Und dies vor dem Hintergrund, das die Nacht- und Wochenendsperren an den Zoll&#228;mtern zusammen mit dem Freihafen fallen werden.  </p>
<p>Wirtschaftssenator Axel Gedaschko sagt &#8220;Die S&#252;dtrasse ist die einzig machbare L&#246;sung, wenn es um die Realisierung dieses f&#252;r die Hafen- und Verkehrswirtschaft so &#252;beraus bedeutenden Vorhabens geht.&#8221;  Das hei&#223;t auf Deutsch folgendes: Die S&#252;dspange k&#246;nnen wir finanzieren, die Nordspange nicht. Die Entscheidung f&#228;llt f&#252;r die Verkehrs- und Stadentwicklungspolitisch deutlich schlechtere L&#246;sung, und zwar ausschlie&#223;lich aus fiskalischen &#220;berlegungen.</p>
<p>Weiter sagt Gedaschko &#8220;Auf diese Weise wird auch die gleichfalls dringend erwartete Weiterplanungsm&#246;glichkeit f&#252;r die A 26 geschaffen.&#8221; Damit best&#228;tigt er, das die Querspange f&#252;r den Pendlerverkehr gebaut wird. Wo bleibt eigentlich die fr&#252;her ins Feld gef&#252;hrte Entlastung der Innenstadt, etwa der Willy-Brandt-Str.? Die j&#252;ngst von der Stadt in Auftrag gegebene Studie bei der Deges (Deutsche Einheit Fernstra&#223;enplanungs- und -bau GmbH) kommt f&#252;r die Innenstadt zu einem ern&#252;chternden Ergebnis: Im Variantenvergleich unter dem Punkt &#8220;Entlastung der Hamburger Innenstadt&#8221; hei&#223;t es bei der S&#252;dtrasse lapidar: &#8220;nicht gegeben&#8221;. </p>
<p>Parallel zum Linienbestimmungsverfahren sollen nun mit dem Bund Gespr&#228;che &#252;ber die Finanzierungs- und Realisierungsm&#246;glichkeiten gef&#252;hrt werden. Von diesen Gespr&#228;chen wird der weitere Verlauf abh&#228;ngen. Da bleibt nur zu hoffen, das sich die anderen Bundesl&#228;nder das Geld f&#252;r ihre Verkehrsprojekte nicht abnehmen lassen. </p>
<p>Der Hamburger Senat sollte vielmehr auf die Worte des GAL-Bundestagsabgeordneten Manuel Sarrazin aus Harburg h&#246;ren: Statt des 700- Millionen-Euro-Projekts pl&#228;diert er f&#252;r eine Ausweitung des Schienennetzes nach Osteuropa: &#8220;Das ist viel wichtiger, denn es ist der gro&#223;e Standortvorteil gegen&#252;ber Rotterdam.&#8221;</p>
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		<title>Ein neues Naturschutzgebiet im Osten Wilhelmsburgs</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 18:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach den Aufregungen um die Baumf&#228;llungen der igs ist diese Nachricht beinahe untergegangen: Die Auenlandschaft Norderelbe, die auch Teile des Wilhelmsburger Osten umfasst, ist unter Naturschutz gestellt worden. Es ist das 31. Naturschutzgebiet in Hamburg. Bislang bewahren elf NSG die Besonderheit und Vielseitigkeit der Hamburger Elbe. Damit sind nun weite Teile der Tide-Fl&#228;chen im Norderelbe-Bereich [...]]]></description>
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<div id="attachment_2042" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/bundhausspitze_cr_bsu.jpg" rel="lightbox[2041]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/bundhausspitze_cr_bsu-150x150.jpg" alt="Bunth&#228;user Spitze - Quelle: BSU" title="Bunth&#228;user Spitze - Quelle: BSU" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2042" /></a><p class="wp-caption-text">Bunth&#228;user Spitze - Quelle: BSU</p></div><strong>Nach den Aufregungen um die Baumf&#228;llungen der igs  ist diese Nachricht beinahe untergegangen: Die Auenlandschaft Norderelbe, die auch Teile des Wilhelmsburger Osten umfasst, ist unter Naturschutz gestellt worden.</strong></p>
<p>Es ist das 31. Naturschutzgebiet in Hamburg. Bislang bewahren elf NSG die Besonderheit und Vielseitigkeit der Hamburger Elbe. Damit sind nun weite Teile der Tide-Fl&#228;chen im Norderelbe-Bereich mit wertvollen R&#246;hrichten, Auw&#228;ldern und seltenen Tieren unter Schutz gestellt. </p>
<p>Die „Auenlandschaft Norderelbe“ erstreckt sich von der Br&#252;cke der Autobahn A1 im Norden bis zur Bunthausspitze im S&#252;den. Mit einer Gr&#246;&#223;e von 222 Hektar z&#228;hlt es zu einem der gr&#246;&#223;eren Naturschutzgebiete in Hamburg. Die Teilfl&#228;chen im Einzelnen sind: Das Vorland rund um die Bunth&#228;user Spitze, die Wasserfl&#228;che der Norderelbe, die Filterbecken auf der s&#252;dlichen Billwerder Insel, die Spadenl&#228;nder Spitze sowie Kreetsand als Pilotprojekt der Hamburg Port Authority (HPA) zur Senkung des Tidehubes. </p>
<p>Durch die Kraft der Gezeiten und den Tidehub von bis zu 3,5 Meter ist das Vorland einem st&#228;ndigen Wandel ausgesetzt. Die Folge: hier k&#246;nnen nur anpassungsf&#228;hige Fier- und Pflanzenarten dauerhaft leben. So hat sich hier z.B. der weltweit nur im Hamburger Tide-Bereich vorkommende Schierlings-Wasserfenchel etabliert. Von dieser besonders gesch&#252;tzten Art gibt es nur noch ca. 2.000 Pflanzen.</p>
<p><span id="more-2041"></span></p>
<p>In dem r&#252;ckgedeichten, 42 Hektar gro&#223;en Gebiet Kreetsand sollen in den kommenden Jahren 30 Hektar Wasserfl&#228;che entstehen. Die Umgestaltung der Brachfl&#228;che zu einem tidebeeinflussten Flachwassergebiet im Rahmen des Tideelbekonzepts f&#246;rdert die wertvolle Auenlandschaft und soll gleichzeitig helfen, das &#8220;Sedimentmanagement&#8221; des Flusses positiv zu beeinflussen. Die HPA hofft, das sich nicht mehr so viel Schlick im Hafen absetzt, und weniger gebaggert werden muss. </p>
<p>Die Ausweisung der Auenlandschaft als Naturschutzgebiet schr&#228;nkt die Erholungsfunktion f&#252;r Spazierg&#228;nger und Familien nach Angaben der BSU nicht ein. Die Betreuung des NSG &#252;bernehmen die Gesellschaft f&#252;r &#246;kologische Planung sowie der Angelsport-Verband-Hamburg.</p>
<p><div id="attachment_2043" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/naturschutz_elbeauen.jpg" rel="lightbox[2041]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/naturschutz_elbeauen-300x225.jpg" alt="Naturschutzgebiet Auenlandschaft Norderelbe " title="Naturschutzgebiet Auenlandschaft Norderelbe " width="300" height="225" class="size-medium wp-image-2043" /></a><p class="wp-caption-text">Naturschutzgebiet Auenlandschaft Norderelbe </p></div>
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		<title>Hamburg f&#252;r alle! &#8211; mitdenken, mitreden, mitbauen</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 02:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SPD B&#252;rgerschaftsfraktion l&#228;dt alle Interessierten zur Diskussion und zu Workshops zur Zukunft der Stadtentwicklung ein. Die Diskussion, die sich in Hamburg an der Besetzung des G&#228;ngeviertels und der Initative &#8220;Not in our name&#8221;  um die Marke Hamburg entz&#252;ndet hat, wird auf dieser Veranstaltung aufgenommen und weiter debattiert werden.  Dabei soll der Diskurs offen und [...]]]></description>
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		</div>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1993" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/mitdenken_mitplanen_mitbauen.jpg" rel="lightbox[1992]"><img class="size-thumbnail wp-image-1993" title="Hamburg fuer alle!" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/mitdenken_mitplanen_mitbauen-150x150.jpg" alt="Hamburg fuer alle!" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd"></dd>
</dl>
</div>
<p><strong>Die SPD B&#252;rgerschaftsfraktion l&#228;dt alle Interessierten zur Diskussion und zu Workshops zur Zukunft der Stadtentwicklung ein.</strong></p>
<p><strong>Die Diskussion, die sich in Hamburg an der Besetzung des G&#228;ngeviertels und der Initative &#8220;Not in our name&#8221;  um die Marke Hamburg entz&#252;ndet hat, wird auf dieser Veranstaltung aufgenommen und weiter debattiert werden.  Dabei soll der Diskurs offen und mit Beteiligung m&#246;glichst vieler Menschen auch ohne Parteibuch gef&#252;hrt werden.</strong></p>
<p>In der Aula der<strong> Rudolf-Ro&#223;-Gesamtschule, Neust&#228;dter Stra&#223;e 60, Hamburg-Neustadt</strong> diskutieren unter Anderen:</p>
<ul>
<li> Klaus Illigmann, Leiter Stadtentwicklungsplanung Stadt M&#252;nchen</li>
<li> Prof. Dr. J&#252;rgen O&#223;enbr&#252;gge, Universit&#228;t Hamburg</li>
<li> Julian Petrin, Nexthamburg</li>
<li> Hans Joachim R&#246;sner, Steg Hamburg</li>
<li> Christoph Twickel, &#8220;Not in our Name&#8221;</li>
</ul>
<p>Die vom Stadtentwicklungsexperten Andy Grote moderierte Veranstaltung beginnt am <strong>Freitag, den 26. Februar um 15:00 Uhr</strong><br />
Anmeldung werden erbeten an: <a href="mailto:info@spd-fraktion.hamburg.de">info@spd-fraktion.hamburg.de</a></p>
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		<title>Der Senat &#252;berf&#228;hrt auf der Hafenquerspange die Bezirkspolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 15:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezirksversammlung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kleiner Grasbrook]]></category>
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		<description><![CDATA[So f&#252;hrt man die Beteiligung der Bezirkspolitik ad absurdum. Weniger als ein Tag wurde den Bezirksversammlungen Harburg und Hamburg-Mitte einger&#228;umt, eine Stellungnahme zu einer Senatsdrucksache zum wichtigen Linienbestimmungsverfahren der Hafenquerspange zu formulieren und abzugeben. Die Mitglieder der Bezirksversammlungen arbeiten nicht hauptberuflich in der Politik. Drucksachen m&#252;ssen meist nach Feierabend bearbeitet werden, man muss sich beraten. [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_1980" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke.jpg" rel="lightbox[1979]"><img class="size-thumbnail wp-image-1980" title="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/suederelbehochbruecke-150x150.jpg" alt="Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Impression einer Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe bei Moorburg (Illustration: DEGES)</p></div><strong>So f&#252;hrt man die Beteiligung der Bezirkspolitik ad absurdum.  Weniger als ein Tag wurde den Bezirksversammlungen Harburg und Hamburg-Mitte einger&#228;umt, eine Stellungnahme zu einer Senatsdrucksache zum wichtigen Linienbestimmungsverfahren der Hafenquerspange zu formulieren und abzugeben. Die Mitglieder der Bezirksversammlungen arbeiten nicht hauptberuflich in der Politik. Drucksachen m&#252;ssen meist nach Feierabend bearbeitet werden, man muss sich beraten. Schlie&#223;lich tagt der zust&#228;ndige Hauptausschuss ein mal monatlich.<br />
Das ist nat&#252;rlich auch in der mit dieser Angelegenheit befassten Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt bekannt. Der Vorgang kann daher als absichtliches &#220;berfahren der Bezirkspolitik gesehen werden.</strong></p>
<p>Offensichtlich will man die Entscheidung eine neue Autobahn durch Wilhelmsburg zu bauen m&#246;glichst rasch durchpauken. Die regelm&#228;&#223;igen Proteste des letzten Jahres gegen die Verkehrsplanungen zerren sichtlich an den Nerven der Verantwortlichen.</p>
<p>Der Senat verspricht sich die sogenannte Hafenquerspange, eine ausgewachsene Autobahn, im S&#252;den Wilhelmsburgs billiger bauen zu k&#246;nnen als parallel zur K&#246;hlbrandbr&#252;cke. Daf&#252;r w&#228;re eine neue Hochbr&#252;cke &#252;ber die S&#252;derelbe erforderlich. Allerdings hat eine solche Trassenf&#252;hrung auch gewaltige Nachteile:</p>
<p><span id="more-1979"></span></p>
<li>In Kirchdorf muss die Autobahn in einen Tunnel verlegt werden.<br />
Die Anwohner bef&#252;rchten, das zahlreiche Einfamilienh&#228;user abgerissen werden m&#252;ssten.</li>
<li>Das entstehende Autobahndreieck in Kirchdorf w&#228;re in der N&#228;he der Wohnbebauung und Teilweise auf dem Gel&#228;nde des Kinderbauernhofes.</li>
<li>Die S&#252;dspange bindet den Hafen nicht ein. Schwerlastverkehre von den Terminals w&#252;rden weiter Wohnortnah durch das Reiherstiegviertel, die Harburger Chaussee und &#252;ber die Veddel geleitet werden.</li>
<li>Die S&#252;dspange leitet den &#252;ber die neue A 26 aus Richtung Stade kommenden Verkehr &#252;ber die gesamte Elbinsel Wilhelmsburg, anstatt ihn &#252;ber die A7 und die K&#246;hlbrandbr&#252;cke abzuleiten.</li>
<li>Die S&#252;dspange hat nur noch einen geringen oder gar keinen entlastenden Effekt auf die Stra&#223;en in der Innenstadt.</li>
<p>Der ganze Vorgang w&#228;re nicht &#246;ffentlich geworden, wenn sich nicht die CDU Harburg lautstark &#252;ber den Vorgang in den Medien beschwert h&#228;tte. Denn eine Voraussetzung der Beteiligung ist die Vertraulichkeit der Drucksachen. Anders w&#228;ren Stellungnahmen zu internen Beratungen des Senates nicht denkbar. Wir h&#228;tten uns &#252;ber den Vorgang wohl ge&#228;rgert, und die Art und Weise des Umgangs mit uns wieder einmal in vertraulicher Sitzung moniert. Der &#214;ffentlichkeit h&#228;tten wir nichts sagen d&#252;rfen. So aber bin ich zum ersten mal froh &#252;ber das Temperament der Harburger CDU-Chefs. Der nannte die kurze Fristsetzung der Senatsdrucksache auf NDR 90,3 &#8220;auf jeden Fall rechtswidrig.&#8221;</p>
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		<title>Die Sache mit dem Eis auf den Wegen und Strassen</title>
		<link>http://www.veddel.net/wordpress/2010/02/08/die-sache-mit-dem-eis-auf-den-wegen-und-strassen/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist un&#252;bersehbar Winter. Nach mehrmaligen tauen und wieder gefrieren haben sich viele Wege und Stra&#223;e in Eisfl&#228;chen verwandelt. Die Situation ist, vor allem f&#252;r &#228;ltere B&#252;rger wirklich gef&#228;hrlich. Die R&#228;umdienste sind komplett &#252;berfordert. Bei mir laufen t&#228;glich Beschwerden &#252;ber die Zust&#228;nde auf, doch die Handlungsm&#246;glichkeiten eines Bezirksabgeordneten sind beschr&#228;nkt. Die Fahrbahnen sind von der [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_1947" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/streudienst.jpg" rel="lightbox[1945]"><img src="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/streudienst-150x150.jpg" alt="Streudienst auf der Veddel" title="Streudienst auf der Veddel" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1947" /></a><p class="wp-caption-text">Streudienst auf der Veddel</p></div><strong>Es ist un&#252;bersehbar Winter. Nach mehrmaligen tauen und wieder gefrieren haben sich viele Wege und Stra&#223;e in Eisfl&#228;chen verwandelt. Die Situation ist, vor allem f&#252;r &#228;ltere B&#252;rger wirklich gef&#228;hrlich. Die R&#228;umdienste sind komplett &#252;berfordert. Bei mir laufen t&#228;glich Beschwerden &#252;ber die Zust&#228;nde auf, doch die Handlungsm&#246;glichkeiten eines Bezirksabgeordneten sind beschr&#228;nkt.</strong></p>
<p>Die Fahrbahnen sind von der Stadtreinigung zu streuen. Vorrangig werden die Busverbindungen freigehalten, danach werden Stra&#223;en in einer festgelegten Hierarchie gestreut. </p>
<p>Auf den Fu&#223;wegen muss in der Regel der Anlieger streuen. Die SAGA/GWG kommt dieser Pflicht leidlich gut nach. Allerdings gibt es Privateigent&#252;mer, die sich um die Streupflicht &#252;berhaupt nicht k&#252;mmern. Leider kann man kein Bu&#223;geld verh&#228;ngen.<br />
Ich habe auch schon Hauseigent&#252;mer angerufen, und mich beschwert. Manchmal hilft das. Wenn das nicht hilft muss man klagen, wenn man zu Schaden gekommen ist. </p>
<p><span id="more-1945"></span></p>
<p>Es gibt auch Wege, an denen es keine Anlieger gibt. Da ist der Bezirk &#8220;im Rahmen seiner M&#246;glichkeiten&#8221; verpflichtet zu streuen. Die M&#246;glichkeiten werden aber mit dem Etat festgelegt, und den bestimmt der Senat und die B&#252;rgerschaft. Leider wird gerade im Bereich des Wegebaus seit Jahren gespart, ja kaputtgespart. Immer wieder weisen wir Bezirksabgeordneten die Wegewarte auf M&#228;ngel hin, und immer &#246;fter bekommen wir unbefriedigende Antworten wie diese:</p>
<blockquote><p> &#8220;Wir haben eine Unzahl von gef&#228;hrlichen Schadstellen, aber keine Mittel sie zu reparieren. Wenn uns der Regionalausschuss sagt, was wir machen sollen, sagt er uns dann auch was wir liegen lassen sollen?&#8221;</p></blockquote>
<p>Solche Aussagen kann ich gut verstehen, aber auch wir sind fast machtlos den sogenannten &#8220;Einsparungen&#8221; des Senates ausgesetzt. Gerade in diesen Wochen reden wir wieder &#252;ber Etatk&#252;rzungen. </p>
<p>Immerhin hat die Stadtreinigung in der letzten Woche den Auftrag erhalten, die Bezirke beim Streuen zu unterst&#252;tzen. Nach neuen Schneef&#228;llen war die Stadtreinigung dann aber wieder mit ihrer eigenen Aufgabe gefordert.  </p>
<p>F&#252;r Radwege gibt es nach dem Wegereinigungsgesetz der Stadt &#252;berhaupt keine R&#228;umpflicht. Besonders absurd: Wo die Fahradwegebenutzungspflicht gilt, bekommt man ein Bu&#223;geld von der Polizei f&#252;r das Fahren auf der Fahrbahn sogar dann, wenn der Radweg unbenutzbar ist.</p>
<p>Nur in wichtigen F&#228;llen weise ich die Stadtreinigung und das Bezirksamt auf Gefahrenstellen hin. Der Ausgang zum Bahnhof Veddel ist solch ein Fall. Die Fl&#228;che ist wegen ihrer besonderen Bedeutung f&#252;r den Stadtteil unverzichtbar, und gerade auf dem absch&#252;ssigen Weg und auf der Treppe zum Vorplatz ist es besonders gef&#228;hrlich. Heute bekam ich vom &#8220;Entsorgungsleiter S&#252;d&#8221; auf meine Anfrage folgende Antwort: </p>
<blockquote><p>Hallo Herr L&#252;bke,<br />
f&#252;r die erw&#228;hnten Fl&#228;chen ist das Bezirksamt Hamburg-Mitte zust&#228;ndig.<br />
Die Stadtreinigung hat als origin&#228;re Aufgabe den Winterdienst auf Hauptverkehrsstra&#223;en und auf Fu&#223;g&#228;nger&#252;berwegen.<br />
F&#252;r weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verf&#252;gung.<br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p></blockquote>
<p>Ich h&#246;re mir jede Beschwerde gut an, habe aber selbst keine M&#246;glichkeit die Zust&#228;nde abzustellen. Da helfen nur noch eindeutige politische Entscheidungen. Heute tagt eine Krisenrunde der Bezirksamtsleiter bei der Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt. Das hilft den &#252;berforderten R&#228;umdiensten am Ende wohl wenig. </p>
<p>Eines ist klar: Die Bezirksversammlung wird tun was sie kann. aber die Entscheidungen mehr Geld f&#252;r den Winterdienst bereitzustellen m&#252;ssen von der Regierung kommen. Der B&#252;rgermeister ist gefragt. Wie hei&#223;t es so sch&#246;n: Der Fisch stinkt vom Kopfe her! </p>
<p>Nachtrag: <a href="http://www.mopo.de/2010/20100209/hamburg/politik/der_skandal_um_eine_geraeumte_nebenstrasse.html">Wenn man Pr&#228;sident der B&#252;rgerschaft ist, genie&#223;t man Sonderrechte! (Hamburger Morgenpost)</a></p>
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